Stories und Onlinespiel > Stories, Lets Plays und Challenges
Olympique Lyon - Zurück zu alter Stärke
<< < (8/15) > >>
Burny:
@Amumaru: Danke für dein Feedback :) Da du der Einzige zu sein scheinst, der sich zu den Fragen äußert, werde ich mal versuchen alles ein wenig zu komprimieren. Was die Innenverteidiger angeht, so habe ich mich bereits entschieden und heute Abend folgt dann die Auflösung ;)
knufschu:
Ich lese auch gespannt mit und mag auch die Spielberichte, aber v.a. die Zwischenkommentare von Sanson zu Medienspekulationen oder Transferangeboten.
Burny:

Olympique Lyon – Zurück zu alter Stärke


 
Der letzte Transfertag!



 
Der Januar war somit beendet, zumindest vom fußballerischen Asket her. Lediglich das Ende des Wintertransferfensters stand noch bevor.
 
„LYSELLE!“
Es war wieder soweit, Lyselle musste spuren.
 
„Monsieur Sanson? Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
Sie schien dazugelernt zu haben, ließ sie Sanson nicht zu lange warten.
 
„Ich brauche um 14:00 Uhr im Konferenzzimmer Kaffee, Kekse und so einen Quatsch. Sie wissen glaube ich besser als ich, was Menschen brauchen, um sich in unbekannter Umgebung wohlzufühlen.“
Sie schaute ihn ungläubig an, hatte er ihr gerade tatsächlich Kompetenz zugesprochen?
 
„Nun gucken sie mich nicht so an, setzen Sie sich in Bewegung und wenn Sie einen Blick hierauf werfen.“
Er streckte ihr seine leere Kaffeetasse entgegen.
 
„Dann dürfte klar sein, was hier im Büro noch fehlt.“
Das leise Schnipsen seiner Finger war kaum zu überhören.
 
Lyselle stampfte mit dem rechten Fuß auf, wollte sie doch ihren Unmut äußern, besann sich aber eines Besseren und verschwand in Richtung Kaffeemaschine.
 
Sanson war also kurz davor, seinen nächsten Transfer einzutüten. Nachdem er die drei Kandidaten genauer unter die Lupe genommen hatte und auch die Informationen von Lyselle erhalten hatte. Stand für ihn der nächste Transferversuch fest.
Aufgrund der Tatsache, dass Kamara kein Interesse daran verspürte, erneut den Verein wechseln zu wollen und Zagadou nur mit einer Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro wechseln würde, entschied sich der Trainer von Lyon für den jüngsten Kandidaten auf der Liste.
Benoît Badiashile hieß das Ziel seiner Begierde und so erwartete er um 14:00 Uhr, den Sportdirektor von der AS Monaco, Michael Emenalo, in seinem Konferenzraum.
 
„Monsieur Emenalo, Willkommen in Lyon. Schön, dass sie das kurzfristige Treffen noch einrichten konnten.“
Sanson gab alles um einen freundlichen Eindruck zu hinterlassen.
 
„Monsieur Sanson, es ist mir eine Freude Sie persönlich kennenlernen zu dürfen.“
Der nigerianische Sportdirektor aus Monaco schien erfreut.
 
„Das Vergnügen ist ganz meinerseits. Wie wäre es mit einem Kaffee oder Tee?“
Sanson war kurz davor sich den Finger in den Hals zu stecken, waren all diese unnötigen Floskeln gar nicht seine Welt.
 
„Ein Kaffee, mit Milch und Zucker bitte!“
Sanson nickte und rief Lyselle in alter Manier.
 
„LYSELLE!“
Die eh schon großen Augen von Emenalo weiteten sich noch mehr und nur wenige Sekunden später stand Lyselle vor ihnen.
 
„Na endlich. Einen Kaffee mit Milch und Zucker hätte Monsieur Emenalo gerne. Ich würde mich anschließen! Im Übrigen, haben wir noch welche von diesen Zimtkeksen hier?“
Sanson deutete auf einen Teller voller Krümel, hatte er bereits vor dem Meeting zugelangt.
 
„Ich werde gleich nachschauen, einen Moment die Herren.“
Genervt machte Lyselle kehrt, ohne die Haltung zu verlieren und Emenalo nutzte die Gunst der Stunde, um einen kurzen Blick auf ihr Fahrgestell zu erhaschen.
 
„Monsieur Emenalo, ich darf doch sehr bitte.“
Luc zeigte sich empört, natürlich kümmerte es ihn nicht die Bohne, wohin sein Gegenüber mit seinen Stielaugen gaffte, doch er sollte sich hier nicht zu wohl fühlen, standen doch gleich noch einige wichtige Detailfragen an.
 
„Pardon Monsieur. Wie wäre es, wenn wir uns dem Geschäftlichen widmen?“
Bingo, der große, schwarze Mann hatte angebissen und scheinbar keine Lust mehr auf Smalltalk. Luc grinste.
 
„Wunderbar, genau das Gleiche schwebte mir ebenfalls vor. Die letzten Verhandlungen um Ballo- Touré haben wir schnell abwickeln können, ich hoffe heute werden wir ähnlich effektiv arbeiten und zu einer Einigung kommen.“
Sanson kramte nun die Unterlagen hervor.
 
„Was schwebt Ihnen denn als Ablöse vor Monsieur Sanson?“
Emenalo legte bereits einen ernsteren Blick auf, als noch zuvor.
 
„Ich hatte an 3 Millionen gedacht.“
Die Augenbrauchen seines Gegenübers runzelten sich.
 
„Ich denke da werden wir nicht übereinkommen!“
Natürlich nicht, warum dachten nur alle Verhandlungspartner, dass man beim Maximalgebot starten würde?
 
„Badiashile ist einer unserer talentiertesten Nachwuchsspieler, wir stehen ebenfalls mit Arsenal, Liverpool und anderen Vereinen aus der Premier League in Kontakt, die deutlich zahlungsfreudiger sind.“
Nun hatte er seinen ersten Trumpf ausgespielt.
 
„Das dürfte wohl stimmen, wobei wir nicht vergessen sollten, dass Badiashile einen Verbleib in Frankreich bevorzugen würde. Sagen wir 4 Millionen und sie bekommen noch eine Ladung Kekse mit auf den Rückflug?“
Luc schien siegessicher, war es doch jedes Mal aufs Neue wie Schachspielen.
 
„Monsieur Sanson, für 8 Millionen sind wir im Geschäft!“
Emenalo schienen bereits jetzt weitere Argumente zu fehlen.
 
„8 Millionen? Verzeihen Sie, aber ich wollte nicht ihre komplette U19 kaufen! Wie wäre es wenn…“
Luc wollte gerade zur nächsten Stichelei ansetzen, da unterbrach Lyselle ihn ohne Vorwarnung.
 
„Meine Herren, der Kaffee!“
Sie bediente beide, als wären sie im Restaurant und fragte anschließend: „Kann ich ihnen sonst noch etwas bringen?“
Sanson klopfte unüberhörbar mit seinem Finger gegen den leeren Teller. Er wollte die Kekse.
 
„Oh Verzeihung, die Kekse, ich vergaß.“
Sofort setzte sich Lyselle wieder in Bewegung.
 
„Wo waren wir stehengeblieben. Ach ja, die Kekse. Ähhmm, ich meine 8 Millionen Euro.“
Diese verfluchte Lyselle, hatte ihn einfach aus seinem Redefluss gerissen. Aber gut, um das Problem würde er sich schon noch kümmern!
 
„Passen Sie auf Emenalo, ich würde Ihnen nun 5 Millionen Euro anbieten, anschließend gehen Sie auf 7 runter. Wollen wir uns den Firlefanz nicht sparen und einigen uns gleich auf 6 Millionen?“
Luc war direkt, für manche Menschen zu direkt, doch seine Art sollte Erfolg haben.
 
„In Ordnung Monsieur Sanson, sagen wir 6 Millionen und die versprochenen Kekse für den Rückflug!“
Emenalo grinste, wusste auch er, dass es ein vernünftiger Deal für beide Seiten war.
 
„Wunderbar, einen Moment bitte.“
Sanson räusperte sich.
 
„LYSELLE!“
Es war, als würde er seinen Hund vom Feld rufen.
 
„Ihre Kekse!“
Lyselle kam fast hechelnd in den Konferenzraum geschlurft.
 
„Merci Mademoiselle.“
Emenalo bedankte sich. Sanson schien hingegebn nicht sonderlich scharf darauf zu sein, seine Sekretärin zu loben.
 
„Lyselle, ich möchte, dass Sie einen Vertrag über 6 Millionen fertigmachen. Ebenfalls brauche ich noch eine Tüte, Monsieur soll seine Kekse ja nicht in der Hosentasche transportieren müssen!“
Er lachte und Lyselle schien nur Bahnhof zu verstehen.
 
„Verzeihung? Monsieur Emenalo möchte Kekse mitnehmen? Habe ich das richtig verstanden?“
Sanson verdrehte die Augen.
 
„Genau! Exakt 6 Kekse, für jede Million einen!“
Nun lachten beide Verhandlungspartner und Lyselle schäumte.
 
 
Nachdem herzlich gelacht wurde und Lyselle genervt den Vertrag aufsetzte, welcher kurze Zeit später unterschrieben wurde, konnte Sanson sich über den zweiten Neuzugang des Winters freuen.
 
 
Benoît Badiashile
 


 
Damit war der Kader von Lyon um einen Innenverteidiger reicher.
 
Das Transferfenster würde also kurz vor Mitternacht schließen und Sanson bereitet sich auf einige Überstunden am heutigen Abend vor. Er wollte im Büro bleiben, um direkt auf Angebot reagieren zu können.
 
 
„LYSELLE!“
Sanson klopfte auf den Tisch.
 
„MONSIEUR SANSON?“
Lyselle schrie aus dem Vorzimmer zurück.
 
„ICH GLAUBE MEIN SCHWEIN PFEIFT, KOMMEN SIE GEFÄLLIGST HIER HER!“
Sanson schrie zurück und donnerte mit der Faust auf dem Tisch.
 
„Ja bitte?“
Sie zischte ihn an.
 
„Na also, geht doch.“
Selbstgefällig grinst er sie an.
 
„Bestellen Sie uns 2 Pizzen, wir werden heute bis Mitternacht im Büro bleiben. Ich hätte gerne eine Pizza Diablo und wenn ich Sie mir so anschaue, wird es bei Ihnen wohl doch eher ein Salat, was?
Er lachte laut.
 
„Wollen Sie sagen ich bin zu dick?“
Lyselle bekam einen hochroten Kopf.
 
„Im Gegenteil. Ich hätte eher gedacht, dass Sie Kalorien zählen.“
Ihre Birne nahm langsam wieder einen normalen Farbton an und sie machte sich an die Bestellung ohne ein weiteres Wort von sich zu geben.
 
Nach knapp einer Stunde war die Pizza geliefert. Luc und Lyselle machten es sich im Konferenzraum gemütlich.
 
„Könnten Sie mir noch den Laptop aus meinem Büro und eine Flasche Whiskey aus meiner Vitrine holen?“
Sanson klappte bereits seinen Pizzakarton auf.
 
„Wie wäre es, wenn wir erst einmal essen?“
Warf Lyselle ein.
 
„Bitte, machen Sie es uns nicht immer so schwer! Ihre Pizza wird schon nicht kalt.“
Sanson biss genüsslich von seinem ersten Stück Pizza ab.
 
Kurze Zeit später war Lyselle zurück. Der Laptop wurde angeschlossen, sodass beide über den Beamer, die eingehenden Angebote sehen konnten und Sanson genehmigte sich seinen ersten Whiskey des Abends.
 
„Erwarten Sie heute noch ein bestimmtes Angebot?“
Lyselle brach das Schweigen.
 
„In der Tat, ich hoffe irgendeiner ist noch auf der Suche nach einer nervigen Sekretärin!“
Er lachte lauthals und genehmige sich einen weiteren Schluck.
 
„Wirklich witzig!“
Beleidigt biss Lyselle ein weiteres Stück Pizza ab.
 
„Hören Sie auf zu schmollen. Sollten Sie es irgendwann hinbekommen, einfach mal meinen Anweisungen Folge zu leisten, ohne überflüssige Rückfragen zu stellen, werden Sie die perfekte Sekretärin abgeben.“
Luc nickte ihr zu und grinste.
 
Lyselle wollte gerade ausholen und ihm eine gewaschene Antwort entgegenbringen, da kam bereits das erste Angebot aus Leipzig.
 
„12,8 Mio. € für Cornet. Was meinen Sie Lyselle?“
Sie schaute ihn entgeistert an. Hatte er sie tatsächlich nach ihrer Meinung gefragt?
 
„Nun ja, da ich bereits gelernt habe, dass das erste Angebot nie ein Gutes zu sein scheint, würde ich ablehnen!“
Sie klang ein wenig zögerlich, wollte sie bloß keine falsche Antwort geben.
 
„Sie überraschen mich immer wieder aufs Neue Lyselle. Sie scheinen lernfähig sein!“
Er klopfte drei Mal mit der Faust auf den Tisch und man sah, dass er sich über Lyselles Antwort freute.
 
Das Angebot wurde abgelehnt und beide widmeten sich wieder ihren Pizzen.
 

 
Kurze Zeit später dann bereits das nächste Angebot.
 
„Oh schauen Sie, Leipzig scheint ernsthaft Interesse zu haben. Nun sind wir bei 14,8 Mio. €!“
Lyselle klatschte in die Hände.
 
„Lehnen Sie ab.“
Sanson nippte erneut am Whiskeyglas.
 
„Aber sie haben bereits 2 Millionen mehr geboten!“ Das sind schon 6 Millionen mehr, als der offizielle Marktwert von Cornet überhaupt wiederspiegelt.“
Lyselle verstand nicht, wie Sanson das Angebot ablehnen konnte.
 
„Was interessiert uns ein Marktwert, der von irgendwelchen „Experten“ aufgestellt wird? Der Junge ist jung und talentiert.“
Lyselle nickte, so langsam schien sie Gefallen an dem Verhandlungsabend zu verspüren.
 

 
 
Nun waren es noch zwei Stunden. Lyselle und Luc hatten bereits ihre Pizzen verspeist und auch die junge Sekretärin nippte nun an einem Whiskeyglas. Es schien, als wäre Sanson heute in Spendierlaune, teilte er sonst seine geliebten Whiskeys mit niemandem.
 
„Monsieur Sanson…?“
Lyselle deutete auf den Beamer.
 
„Ich bitte Sie, nachdem ich meinen Whiskey bereits mit Ihnen teile und sie meine Launen nun schon seit einem halben Jahr aushalten und scheinbar noch nicht in psychischer Behandlung sind, nennen Sie mich doch bitte Luc.“
Er reichte ihr förmlich die Hand.
 
Lyselle lächelte. Sie schien sich zu freuen, mit Luc per Du zu sein.
Nach dem kurzen zwischenmenschlichen Intermezzo widmete sich Sanson wieder dem Beamer.
 
„Man staune, das dritte Angebot. 18 Mio. € bieten die Neureichen aus Leipzig bereits. Lyselle, was meinst du, sollen wir annehmen?“
Zufrieden schwenkte er sein Glas.
 
„Nein, noch sind doch 2 Stunden auf der Uhr, Zeit genug, sie noch ein wenig zappeln zu lassen.“
Luc klatschte und lachte zugleich.
 
„Na also. Langsam gefällst du mir.“
Lyselle schien sich anzupassen und Sanson gefiel die neue Seite an seiner sonst so nervigen Sekretärin.
 

 
 
„Luc, ich glaube wir haben uns verzockt!“
Brach es auf einmal aus Lyselle heraus.
 
„Aber warum denn? Ich hatte nicht vor, mich von Cornet zu verabschieden.“
Luc lächelte.
 
Gerade wollte Lyselle eine weitere Antwort geben, da flatterte erneut ein Gebot von Leipzig herein.
 
„21,2 Mio. € das müssen wir doch annehmen?“
Lyselles Augen wurden größer.
 
„Aber warum denn?“
Luc schüttelte den Kopf.
 
„Überleg mal Lyselle. Wir tanzen noch auf allen Hochzeiten mit und müssen rotieren. Wenn wir Cornet nun tatsächlich ziehen lassen, wo bekommen wir dann noch adäquaten Ersatz für den Jungen her?“
Er lächelte und nippte erneut am Glas.
 
„Aber es sind 21,2 Mio. €, die können wir doch nicht einfach ignorieren?“
Sie schien Luc nicht zu verstehen.
 
„Der Betrag ist eine Nummer. Völlig irrelevant. Die paar Millionen werden keine Tore für uns schießen, Cornet hingegen schon. Fakt ist, entweder ich bin bereit einen Spieler abzugeben oder eben nicht und dann ist mir auch die Hausnummer egal, welche die interessierte Partei aufruft. Du magst mich vielleicht als Unmensch kennengelernt haben, aber genauso direkt wie ich bin, liegen mir auch meine Spieler am Herzen und ich sehe sie nicht als Handelsobjekt an. Zumindest solange sie mich überzeugen.“
Er lächelte und lehnte das Angebot von Leipzig ab.
 

 
Das Transferfenster war geschlossen und Lyselle und Luc verabschiedeten sich am heutigen Abend nicht in genervter Atmosphäre, wie es in der Vergangenheit oft der Fall war.
Es bleibt abzuwarten, ob die positive Stimmung zwischen den Beiden am Whiskey lag oder ob Luc ohne Whiskey in der Blutbahn zu alter Gewohnheit zurückkehrt und die junge Sekretärin wieder zurechtweisen wird.


 
Im nächsten Part geht es dann weiter, mit einem Highlight in der Liga.


___________________________________________________________________________________________________ __________________________________

@knufschu: Vielen Dank für dein Feedback :) Ich werde mal versuchen eine gesunde Mischung zu finden. Es freut mich aber zu lesen, dass dir die Story bis dato gefällt und hoffe, dass ich dich auch weiterhin gut unterhalten werde ;)

@All: Allen anderen Lesern noch einen schönen Abend. Auch wenn es heute fast nur "Offtopic" war, hoffe ich, dass das Lesen Spaß gemacht hat, bzw. ihr unterhalten wurdet :) Morgen geht es dann auch weiter mit Fußball!
Burny:

Olympique Lyon – Zurück zu alter Stärke


 
Willkommen im Februar




Und weiter ging es nun in den Februar. Zu Beginn des Jahres konnte man bis auf das Unentschieden im Derby gegen Saint- Etienne bereits gut Leistungen vorweisen und die Fans aus Lyon waren frohen Mutes, dass ihr Team auch im weiteren Saisonverlauf die gute Form bebehalten würde.

 
Es stand das Ligaspiel gegen Paris Saint- Germain bevor und viele Experten gingen von einer knappen Kiste aus.
 

 
Spielbericht:
 
Sollte Lyon an die starke Leistung aus dem letzten Pokalspiel anknüpfen können, so wären ihnen im heutigen Spiel ebenfalls einige Punkte sicher. Doch das Spiel begann bei 0:0 und Paris schien Wiedergutmachung betreiben zu wollen, starteten sie sofort offensiv ins Geschehen.
Die erste Halbzeit war ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams kamen zu guten Abschlüssen, lediglich der Torerfolg blieb aus.
In der 37. Minute fasste sich Neymar allerdings ein Herz und erzielt nach schöner Vorarbeit von Dani Alves das 1:0 für die Gäste aus Paris.
Mit diesem Zwischenstand ging es anschließend auch in die Kabine. Sanson konnte trotz des Gegentreffers zufrieden mit der Leistung seiner Jungs sein, hatten sie sich bis dato alles in allem gut geschlagen.
In den zweiten 45. Minuten versuchte Lyon den Ausgleich zu erzwingen, schnürte Paris phasenweise komplett in der eigenen Hälfte ein, doch es wollte einfach nicht klingeln.
Stattdessen war es der eingewechselte Julian Draxler, welcher in der 76. Minute Grund zum Jubeln hatte. Nach einem Konter, wurde der Ball schnell über drei Stationen in die Spitze gespielt und Cavani bediente seinen deutschen Mannschaftskollegen mustergültig zum 2:0 Torerfolg.
Lyon versucht noch zurück ins Spiel zu kommen, doch letzten Endes blieb es beim 2:0. Somit war die erste Saisonniederlage der Rückrunde besiegelt.
 




Fazit:
Somit verloren wir heute tatsächlich das 6-Punkte Spiel gegen Paris. Von einer unterirdischen Leistung kann allerdings nicht gesprochen werden, haben die jungen Wilden am heutigen Tag einfach Pech gehabt. Bei 11:5 Schüssen aufs Tor, hätte man auch gut und gerne ein Unentschieden erspielen können.
 

 
Somit war es amtlich, Paris kletterte bis auf drei Punkte an Lyon heran. Bei einem Spiel weniger und der derzeitigen Formkurve von PSG könnte man eigentlich von einem Punktegleichstand sprechen. Marseille schafft es durch einen Sieg, ebenfalls nicht den Abstand zur Spitze zur verlieren.
 

 
Unser größter Widersacher an diesem Wochenende schafft es verdient ins Team der Woche – Buffon!
 
Abschließend noch eine kurze Info aus der medizinischen Abteilung:
 

 
Konaté wird uns bis auf weiteres 2 Wochen lang nicht zur Verfügung stehen.
 
 
 
Zeit zum Trauern blieb jedoch nicht, stand drei Tage später bereits das nächste Pokalspiel auf dem Programm.
Dieses Mal ging es gegen den Zweitligisten FC Metz. Hier war das Weiterkommen bereits fest eingeplant und so schauen wir, was die Jungs von Luc Sanson so auf Parkett zauberten.
 


Spielbericht:
 
Lyon legte los wie die Feuerwehr, kombinierte sich gut durchs Mittelfeld und bereits in der 9. Minute klingelte es im Kasten der Gäste. Dubois setzte zu einer schönen Flanke an, welche Traoré gefühlvoll per Kopf einnickte.
In der Folge machte Lyon weiter Druck, konnte sich jedoch erst in der 37. Minute erneut belohnen.
Dieses Mal war es Traoré, welcher sich auf dem Flügel durchsetzte und den Ball in die Füße von Dembélé weiterspielte. Der abgeklärte Stürmer der Heimmannschaft ließ sich nicht zwei Mal bitten und schob die Kugel in die Maschen. 2:0 für Lyon – Gleichzeitig auch der Pausenstand.
Die zweiten 45. Minute gehörten ebenfalls den Mannen von Luc Sanson.
In der 55. Minute legte sich der kleine Niederländer Depay den Ball zurecht und zirkelte das Spielgerät vorbei an der Mauer ins Tor. Ein toller Freistoß – 3:0 Lyon.
Ganz nach dem Motto: „Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn“, erzielten die Gäste zwei Minuten später das 3:1. Es war der junge deutsche Nachwuchsspieler Hartmann, welcher nach Vorarbeit von Hein den neuen Zwischenstand herstellte.
Doch Lyon ließ ein Aufbäumen der Gäste nicht zu und so war es Fekir, welcher aus 25m Torentfernung einfach mal abzog und nach 61 Minuten das 4:1 besiegelte.
Die Gastgeber genossen die sichtliche Dominanz und so durfte auch Diop aufs Scoreboard. Nach einem schönen Kurzpassspiel entschloss sich der talentierte Spanier für einen Distanzschuss von der Strafraumgrenze und durfte anschließend das 5:1 bejubeln.
In der 77. Minute ging es dann auch prompt weiter mit dem Toreschießen. Der eingewechselte Saint- Maximin krönte einen schönen Sololauf zum 6:1 Endstand für die Gastgeber aus Lyon.
Mit einer abgeklärten Vorstellung ziehen die Spieler aus Lyon am heutigen Tage verdient in die nächste Runde ein.
 


 
Fazit:
Ein locker, leicht erspielter Sieg am heutigen Tag. Mit einer engagierten Leistung ziehen wir somit in die nächste Runde ein.
 

 
In der nächsten Runde erwartet uns nun also Stade Reims. Ebenfalls ein machbarer Gegner.
 
 

Weiter ging es nun in der Liga beim OGC Nizza. Nizza ist derzeit Tabellenneunzehnter und so ziemlich jeder ging bereits von drei weiteren Punkten für die Gäste aus Lyon aus.
 



Spielbericht:

Das Spiel war gerade einmal 6 Minuten jung, da läuteten bereits die Glocken. Tousart sieht Cornet in den Strafraum starten, spielt ihm einen tollen Ball in die Füße und der junge Flügelflitzer schließt gekonnt ab, ins untere, linke Eck. Bereits jetzt war klar, für Nizza würde es heute kein leichter Abend werden. 1:0 Lyon!
Nur 10 Minuten später die nächste riesen Chance. Dembélé wurde im Strafraum gelegt und trat selbst an. Der quirlige Angreifer schoss hart in die rechte Ecke, doch Benitez hatte aufgepasst und konnte das Leder zur Ecke klären. Somit blieb es vorerst beim 1:0.
Doch nur wenige Minuten später, genauer gesagt in der 22. Minute, ließ Dembélé sein wahres Talent aufblitzen. Mit einer gefühlvollen Flanke und einem zuvor starken Dribbling, setzte er Saint- Maximin in Szene, welcher die Flanke seines Landsmanns perfekt verwertete und zum 2:0 einschob.
Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Kabine und bereits jetzt konnte man davon ausgehen, dass die Gäste aus Lyon an diesem Tage nichts mehr anbrennen lassen würden.
Nur 7 Minuten nach Wiederanpfiff schepperte es erneut. Dembélé sammelte heute Scorerpunkte als Vorlagengeber. Erneut war es eine Flanke des Stoßstürmers, welche bilderbuchmäßig auf dem Fuß von Cornet landete. Cornet bedankte sich und erzielte ohne Mühe das 3:0. Der Drops war gelutscht.
Doch wenn es läuft, dann richtig und so erobern sich die Gäste nach dem Wiederanpfiff sofort das Leder und Saint- Maximin spielt Fekir frei vorm Sechszehner an. Der Kapitän behält anschließend die Nerven und zieht aus gut 20 Meter Torentfernung ab. Die Fans jubeln – 4:0 für Lyon.
In der 76. Minute zeigten sich die Gäste dann noch einmal großzügig und Emre Mor durfte für die Heimmannschaft treffen. Mit 4:1 ging das einseitige Spiel an diesem Abend zu Ende und Lyon biete Paris somit weiterhin Paroli.
 




Fazit:
Eine abgeklärte Leistung. Im Kollektiv hat die Mannschaft heute den Gegner über 90 Minuten dominiert und ist zu Recht um 3 Punkte reicher. Auch wenn Dembélé einen Elfmeter verschoss, so zeichnete er sich heute durch seine Mannschaftsdienlichkeit aus.
 

 
Mit einem Spiel mehr auf dem Konto, steht man im Moment noch mit drei Punkten Vorsprung die Tabellenspitze.
 

 
Im Team der Woche präsentieren wir uns mit Lopes, Denayer und Cornet.
 
 
Die Hälfte des Februars war nun gespielt, doch das schwerste Spiel des Monats wartete noch auf uns. Denn am 19.02 würde es soweit sein und wir dürfen auf der europäischen Bühne Real Madrid die Stirn bieten. Somit heißt es noch einmal Kräfte sammeln, das nächste Ligaspiel versuchen zu gewinnen, um motiviert ins Champions League Hinspiel zu starten.
 
 
Somit sehen wir uns im nächsten Part an, wie der Monat Februar zu Ende gehen wird. Zuerst werden wir in der Liga gegen En Avant de Guingamp starten, anschließend kommt Real Madrid und nur ein paar Tage später haben wir den Abschluss, auswärts in Monaco.


Burny:

Olympique Lyon – Zurück zu alter Stärke


 
Vorfreude auf die Champions League!




Bald ist es soweit und die Königlichen bereisen Lyon. Schon jetzt ist die Vorfreude in Lyon zu spüren und alle erwarten bereits das heißersehnte Duell zwischen den jungen Wilden aus Lyon und den routinierten Galaktischen aus Madrid.
Navigation
Themen-Index
Nächste Seite
Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln