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Kurz vor der Verzweiflung
Slain89:
--- Zitat von: YasoKuul am 14.Oktober 2019, 13:05:01 ---
4-2-3-1 kann genauso wie dein 4-1-2-1-2 Eng funktionieren, man sollte aber berücksichtigen, dass man dann wieder sehr viele Spieler im OM+ST hat und diese kaum noch verteidigen wenn Sie mit Presing nichts erreichen konnten und überspielt wurden. Ich habe im FM19 auch 4-2-3-1 mit 2 ZM erfolgreich gespielt, mMn sollten die beiden ZM dann aber eher konservativ sein und die Positionen weder offensiv noch defensiv groß verlassen.
--- Ende Zitat ---
Danke dir. Habe es jetzt mit einem 4-2-3-1 versucht ohne viele Anweisungen, hat direkt funktioniert. Habe nur sehr gerne viele meiner zentralen Mittelfeldspieler (Bargfrede, Sahin, Klaassen, Eggestein) gleichzeitig auf dem Platz. Im 4-2-3-1 ist maximal noch Platz für zwei von denen, da ich Kruse auf der 10 spielen habe, aber wenn es halt so funktioniert, funktioniert es.
KI-Guardiola:
--- Zitat von: Slain89 am 14.Oktober 2019, 17:12:32 ---Habe neu geladen, weil ich meine Fehler nicht sehen konnte und verstehen wollte, was ich anders machen kann.
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Frage: Werden im Fußball eigentlich alle Spiele wegen (taktischen) Fehlern verloren? Oder ist das nicht vielmehr dieser komische Sport, in dem 90 Minuten sonstwas passieren kann -- am Ende zählen nur die paar Sekunden, die die zwei, drei Törchen bringen? ;D
Neuladen an sich würde ich als "Lernmethode" nicht per se abschreiben. Aber es muss auch gezielt passieren, was damit anfängt, die Performance der Niederlage analysieren zu lernen. Die Tools des Spiels sind nicht alle nützlich, die abschließenden SPielberichte komplett unbrauchbar (Nach dem Motto: Wer viel Torschüsse hatte und verlor, war unglücklich.....….. wo bleiben im SPiel dann die ganzen Kontermannschaften, die Schland bei der letzten WM austanzten? :D ) Aber wenn man bei der Natur der Torschüsse (aus dem Spiel heraus? Nur nach Standards? In der Box, außerhalb? KOnter?) anfängt und Umschaltmomente analysiert (Interceptions), ist das kein schlechter Anfang. Denn schließlich erhöht es mal definitiv die Siegchancen, wenn man in einem Spiel die besseren Chancen hat.
Der FM hat kein xG oder so was. https://twitter.com/caley_graphics/status/965710626722123786?lang=de Aber ich bin mir ungesehen sicher, dass einem Rashidis Chancenanalyse mal wieder einen gewaltigen Vorteil gegenüber jeglicher KI im Spiel bringt.
https://www.youtube.com/watch?v=PToI29JH2SE
Allerdings... kann in einem einzelnen SPiel halt auch alles mögliche passieren, Fußball halt. Inklusive dreier verwandelter Freistöße beim Gegner, lol. https://www.youtube.com/watch?v=qmC_8dXt6XI
Beim Neuladen auch nicht vergessen, dass die KI-Manager auf Tore reagieren. SIe können (vielleicht ja glücklich) 1:0 in Führung gehen und sich einbunkern in einem Durchgang -- eine Mauer, die Dein Team dann knacken muss. Im anderen liegt die KI vielleicht zur Pause 2:0 zurück (total unglücklich nach unverdientem Elfer, zwei VAR-Aberkannten Toren und einem Eigentor) und dann einen großen Wechsel mit mehreren Spielerwechseln, Formationswechseln und Sturmläufen vollziehen. Das bringt per Definition schon wieder einen Faktor Zufall/Unberechenbarkeit mit ins Spiel, weil die Reihenfolge der Tore selten gleich sein dürfte. Überhaupt ein Vorteil, lesen zu können, was die KI gerade taktisch selbst so macht. Sie hat die gleichen Optionen wie wir auch, also...
Slain89:
--- Zitat von: KI-Guardiola am 14.Oktober 2019, 19:14:54 ---Frage: Werden im Fußball eigentlich alle Spiele wegen (taktischen) Fehlern verloren? Oder ist das nicht vielmehr dieser komische Sport, in dem 90 Minuten sonstwas passieren kann -- am Ende zählen nur die paar Sekunden, die die zwei, drei Törchen bringen? ;D
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Naja, es ist so: ich habe es jetzt mit 4-2-3-1 versucht ohne viele Anweisungen und habe direkt 2:0 gewonnen, davon neun Schüsse, alle davon aufs Tor. Augsburg hatte hier nur sieben Torschüsse. Der Vergleich zu vorherigen Versuchen ist schon frappierend, daher habe ich wieder daraus gelernt. Lese nebenbei hier sehr viel im Forum und schau mir Lets plays an, um mir da etwas abzuschauen.
Ich war auch bei den alten EA-Managern immer der Typ Spieler, der sich extrem mit seiner Mannschaft identifiziert hat. Habe vor dem Einschlafen über meine Mannschaft nachgedacht und gedanklich am Kader gebastelt. Bei diesem Manager ist es noch intensiver, da ich heute auch über taktische Ideen nachdenke. Bin Lehrer an einem Gymnasium und ich habe mich heute während einer Stillarbeitsphase dabei erwischt, wie ich über die Notwendigkeit der Vertragsverlängerung meines Ersatztorhüters nachgedacht habe und ob ich nicht lieber auf eine Talent setzen solle, das meinen Stammtorwart irgendwann ersetzen wird. Exakt so möchte ich den FM spielen, es bringt allerdings wirklich nur dann Spaß, wenn man das Spiel verliert und das Gefühl hat, Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können.
KI-Guardiola:
--- Zitat von: Slain89 am 14.Oktober 2019, 20:21:05 ---Naja, es ist so: ich habe es jetzt mit 4-2-3-1 versucht ohne viele Anweisungen und habe direkt 2:0 gewonnen, davon neun Schüsse, alle davon aufs Tor. Augsburg hatte hier nur sieben Torschüsse. Der Vergleich zu vorherigen Versuchen ist schon frappierend, daher habe ich wieder daraus gelernt.
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Was genau? Dass man keine vielen Anweisungen braucht? Dass 4-2-3-1 gegen Augsburg funktioniert? (Was passiert, wenn deren Trainer und mit ihm deren Taktik wechselt?) Dass man mit 4-2-3-1 generell leichter gewinnt? Die Frage ist, wie die Torschüsse entstehen/enstanden sind... bzw. warum Augsburg vorher so viele hatte (vor allem, wenn das einigermaßen Qualität war). Denn es bedeutet ja, dass sie irgendwo recht leicht durchkamen. Es sei denn, Du hättest Dich eingemauert -- dann sind viele Gegner-Torschüsse erwartbar. Hast Du ja nicht, aber gegen Mauer-Gegner hat man jedes Spiel x mehr TOrschüsse. Wenn Du das beantworten kannst, hast Du wahrscheinlich schon was gelernt. Ansonsten geht's beim nächsten Spiel evtl. von vorn los.
filament:
Ich glaube du solltest als erstes den EA FM oder Spiele wie Anstoss aus deinem Kopf verbannen. Du kannst diese überhaupt nicht mit dem FM von SI vergleichen. Bei den anderen Spielen ist Erfolg haben absolut kein Problem gewesen. Das kann wirklich jeder, auch Jemand der absolut keine Ahnung von Fussball hatte. Mein Cousin hat das früher bei uns immer gespielt und der war damals 7 oder so.
Im SI FM musst Du viel mehr in die Tiefe gehen und sehen was auf dem Feld passiert und dann darauf reagieren. Ich spiele jetzt seit 2013 und würde mich immernoch eher als Anfänger / Semiprofi bezeichnen. Ich weiß im Grundsatz ungefähr wie sich meine Taktiken auf dem Feld auswirken. Dennoch lese ich viel hier und vor Allem auf dem Blog "Zweierkette", der echt gut hilft. Ich glaube der gehört irgendwem aus diesem Forum ;)
Insbesondere weil Taktik nicht gleich Taktik ist. Du kannst genauso defensiv stehen, obwohl Du "ausgeglichen" spielst oder mit einer defensiven Grundausrichtung offensiv agieren. Insbesondere Eingespieltheit ist meiner Erfahrung nach ein wichtiger Faktor. Wenn Du bei jedem Spiel zu krasse Änderungen vornimmst, kommt da einfach keine Einheit bei rum. Und noch viel wichtiger ist, dass es auch außerhalb des Platzes stimmt. Störenfriede im Team bringen die Atmosphäre zum schwanken. Eine gute Atmosphäre wiederum bewirkt, dass die Spieler besse zusammenspielen. Dadurch wird auch das Stellungsspiel besser.
Ich kann Dir nur sagen, Du solltest mit einem Team wie Bremen nicht die Welt erwarten in den ersten Saisons. Bremen ist ein Kandidat fürs Mittelfeld bis Abstieg, wie im realen Leben. Das ist nicht ganz leicht.