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| Aus der Gosse auf den Fußballolymp (Aktuell: FC Paris St. Germain) |
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| AMB_89:
Klingt dann schon ein Stück nach fehlender Klasse vor dem Tor und hinten bei Standards. Nervt, das ist klar, aber nicht hinwerfen!!! |
| Heiko1983:
Hoffe das die Story noch weitergeführt wird! Hat mich bis jetzt echt gefesselt und ich will wissen wie es weiter geht... |
| Junkie:
Der etwas andere Hamsterkauf aus etwas anderen Gründen (click to show/hide)https://www.amazon.de/Pack-Corona-Extra-Mexiko-SIXPACK/dp/B005DVVE06/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=EI84PEL6NZPV&keywords=corona+bier&qid=1584998439&sprefix=corona%2Caps%2C184&sr=8-5 Die Coronakrise hat Kaiserslautern erreicht. Der Ligaspielbetrieb ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Nun hat der Vorstand sogar das Mannschaftstraining untersagt. Ich bin fuchsteufelswild. Diese Jungs sind kerngesunde Mannsbilder im besten Alter. Die Chance, im Lotto an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden einen Sechser inkl. Zusatz- und Superzahl zu treffen, ist vermutlich höher, als dass einer dieser Kerle bleibende Schäden aufgrund einer Covid-19 Infektion davonträgt. Ich will das so nicht auf mir sitzen lassen. In der mannschaftsinternen Whatsappgruppe lade ich ein. Und zwar alle zu mir nach Hause. Ich kaufe sämtliche Coronabestände, die ich ausfindig machen kann, auf. Die Jungs dürfen mal so richtig die Sau raus lassen. Da ihre sportliche Leistung in absehbarer Zeit ohnehin nicht verlangt wird, stört es mich auch nicht, wenn der Ein oder Andere am nächsten Tag mit ausgepumptem Magen im Krankenhaus aufwacht. Körperliche Nähe ist erlaubt und erwünscht. Nur von Raquel, meiner Mietze und meiner eigenen Wenigkeit sollen bitte die Finger gelassen werden. Außerdem gebe ich den strikten Hinweis, sich in den Wochen nach der Party bitte keinen alten bzw. gesundheitlich angeschlagenen Menschen zu nähern. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig. Soll ja doch auch im jüngeren Alter Individuen geben, die sich von der öffentlichen Panikmache anstecken lassen. Irgendwie hab ich sogar die Hoffnung, dass sich möglichst viele meiner Spieler mit dem Virus infizieren. So kommen sie gestärkt und immunisiert aus der Sache heraus, wenn es im sportlichen Bereich mal wieder ans Eingemachte geht. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, das ganze Team für ein paar Wochen oder Monate an einem abgelegenen Ort zusammenzutrommeln um einfach nur zu feiern. Sollte den Teamgedanken stärken. Und offiziell sollte uns dann auch keiner was anhaben können, wenn wir ohnehin unter uns bleiben. Aber darüber werde ich mir in den nächsten Tagen Gedanken machen. Jetz hoffe ich erst einmal auf ausgelassene Stimmung bei der Mannschaftsfeier. Etwas verspätet muss ich noch hinzufügen, dass Termin und Treffen an sich doch bitte geheim bleiben sollen. Ich habe nämlich keine Lust, mir auch noch rechtlichen Ärger wegen untersagter Versammlungen einzuhandeln. Für den Fall, dass mir doch einer quer kommt, nehme ich mir für die folgenden Tage vor, eine Liste von Gründen für menschliche Gesundheitsschädigung bzw. menschlichen Tod zu erstellen. Und jedem aus meinem Team, der mir mit Coronapanikmache ankommt, wird die unter die Nase gehalten. Da werden sich einige noch wundern. Aber vorerst versuche ich erstmal mich nicht weiter aufzuregen und freue mich auf die anstehende Feier. |
| Junkie:
Es war ein rauschendes Fest. Es war nicht die komplette Mannschaft versammelt, aber die Anwesenden schienen für ein paar Stunden die öffentliche Panikmache zu verdrängen und einfach ihr glückseliges Dasein zu genießen. Das Bier floß in Strömen, auch wenn Corona ncht ganz mit dem bayerischen Bier mithalten kann. Die Hauptgesprächsthemen drehten sich um die vergangen zwei Jahre, in denen wir uns vom Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga zum Erstligisten gemausert hatten. Ich streute mal weider den ein oder anderen, nicht ganz jugendfreien, Schwank aus meiner Vergangenheit ein. Eigentlich wollte ich mich damit zurückhalten um mein Team nicht auf falsche Gedanken zu bringen. Aber mit steigendem Alkoholpegel stieg, wie immer, auch de Redseligkeit. Die Spieler zumindest schienen ihren Spaß dran zu haben. Ich war froh, ihnen mal wieder einen Abend ohne Sorgen bereitet zu haben. Ich konnte noch nicht ahnen, was schon am übernächsten Tag auf mich zukommen würde... ------------------------------------------------------ Meinen Kater habe ich so langsam überwunden als mich eine Nachricht von Bader erreicht: "In einer Stunde in meinem Büro!" Was will der denn nun von mir? Ich bin noch nicht einmal aus dem Bett raus. Vermutlich hat er was von der Party spitz gekreiegt und muss nun seinen Senf dazu abgeben. Ich mache mich, nach kurzer Dusche, auf zum Vereinsgelände. Als ich in Baders Büro komme, sitzt er mit verzogener, griesgrämiger Miene hinter seinem Bildschirm. "Morgen!" werfe ich ihm zu. Keine Antwort. Er kramt in der Schublade und wirft mir wortlos ein Stück Zeitung vor die Nase. Dort titelt Deutschlands unbeliebteste, und doch meistverkaufte, tägliche Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben: (click to show/hide)Bundesligatrainer will die menschliche Rasse ausrotten! Lauterncoach Schanky trotzt der Ausgangssperre, lädt sein Team zur ausufernden Party ein und gefährdet somit nicht nur sein Team, sondern auch alle Menschen die zu seinen Mannen in Kontakt stehen. Ist solch assoziales Verhalten noch tragbar? Das Ganze noch mit Handyfotos aus meinem vertrauten Heim ausgestattet. Weiter lese ich vorerst nicht. Ich gucke Bader an, dessen Gesichtzüge sich mittlerweile weiter nach unten verschoben haben: "Die wollen mich wohl verarschen?!" Er scheint offensichtlich zu grübeln. Sich die richtige Wortwahl zu überlegen. Dann kramt er erneut in seiner Schublade und wirft mir einen vorgedruckten Wisch hin auf dem zwei Worte am deutlichsten hervorstechen: "Einvernehmliche Vertragsauflösung". Okay, jetzt weiß ich wo der Hase langläuft... "Jetzt wllst du mich aber verarschen, oder?" frage ich ihn leicht angesäuert. Doch seine Mimik verrät mir sogleich, dass er das nicht will. "Du willst mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass du dich von diesem ganzen medialen Schwachsinn blenden lässt? Wir leben im 21. Jahrhundert. Draußen fahren motorisierte Fahrzeuge ohne Führer herum und den Menschen soll nun erklärt werden, wie man sich die Hände wäscht? Nur mal so als simples Beispiel. Dieses ganze scheinheilige ´Wir müssen zusammenhalten und aufeinander aufpassen´ Geschwafel. Ich kann es nicht mehr hören. Die heutige Gesellschaft ist nur so geprägt von Egoismus, Profitgier und aufmerksamkeitserhaschender Selbstdarstellung. Und plötzlich sind allen, die sonst primär den Spiegel und ihr Bankkonto im Blick haben, die anderen Menschen soooo wichtig? Martin, du bist doch intelligent, weitsichtig und objektiv genug, um..." - "Was ich denke spielt in diesem Fall überhaupt keine Rolle." unterbricht er meinen Wutausbruch, der genaugenommen noch nicht einmal ausgebrochen ist, sondern sich erst anbahnt. "Du bist doch mittlerweile schon einige Jahre im Geschäft. Du stehst in der Öffentlichkeit. Eigentlich solltest du in dieser Zeit gelernt haben, dass die schwimmende Masse alles aufrisst, was gegen den Strom schwimmt. Hier geht es um Macht. Und dank dieser selbstzerstörerischen Aktion mit der Party hast du die Masse gegen dich aufgebracht. Es tut mir Leid, Effem, aber ich habe gar keine andere Wahl. Selbst wenn ich dich halten wollen würde. Die Medien würden den kompletten Verein zerstören. Und ich stehe in der Verantwortung, das zu verhindern. Unterschreib den Wisch, wir kümmern uns um alles. Presseerklärung usw. Wir stellen es so hin, dass du deinen Fehler eingesehen hast, aber du dich im besten Sinne aller Beteiligten, von deinem Amt zurückziehst. Ich denke, besser wirst du aus dieser Sache nicht herauskommen." Es brodelt in mir. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob meine Haut gleich Blasen werfen würde ob des darunter kochenden Blutes, das meine Adern im Moment durchschießt. ´Ich muss hier raus´ denke ich mir. Schnell kritzle ich Datum und Unterschrift auf die entsprechenden Felder des Entwurfes, stehe auf und verlasse wortlos den Raum, das Gebäude, das Gelände. Wenn ich etwas sagen würde, käme wohl ohnehin nur ein wutenbrannter Schrei heraus, den man vermutlich bis in den Hauptsitz der BILD-Zeitung hören würde... Das darf doch alles nicht wahr sein. Ich will nach Hause marschieren, aber so brauch ich dort nicht aufkreuzen. Ich biege ab Richtung Waldgebiet. Ich brauche jetzt Ruhe. Jede Menge Ruhe. |
| OppaChonk:
... und am nächsten Tag heuert Effem beim FC Bayern an, denn dort gilt "Mia san mia". :D |
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