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Hexenkessel La Spezia
Scampolo:
BILD
Wie schnell es manchmal gehen kann ! Vor noch nicht einmal zwei Tagen saß ich noch im Langstreckenzug von Brindisi und fuhr in Richtung Norden. Nachdem ich mein Traineramt beim griechischen Zweitligisten Apollon Kalamaria (siehe eigene Story) aufgegeben hatte, war ich nun auf dem langen Heimweg nach Deutschland.
Ich traute meinen Ohren kaum, als ich beim Umsteigen in Genua plötzlich meinen Namen durch die scheppernden Lautsprecher hörte. Ich verstand nur Signore Scampolo ... subito ...per favore !. Aufgeregt bahnte ich mir den Weg zum Informationsschalter, hier kannte mich doch keiner !
Ich nahm ein hinterlegtes Briefkuvert in Empfang und zog einen Briefbogen heraus. In holprigem Deutsch wurde ich darin aufgefordert, mich von einem Taxi zum 45 Fahrminuten entfernten Küstenort La Spezia fahren zu lassen - Spesen würden mir ersetzt werden. Ziel der Reise sollte eine Privatvilla an der Küste sein. Was hatte ich zu verlieren - ich machte mich auf den Weg. Als das Taxi nach einiger Fahrzeit La Spezia erreichte, war ich vom ersten Eindruck überwältigt:
BILD
Kurkarte:
Juhu !
Eine neue Story .. werde sie voller Vergnügen verfolgen .. und La Spezia ist schön ... nur was sie fußballerisch drauf haben, das weiß ich nicht ... aber das wirst Du uns schon beweisen.
Also viel Spaß (und diesmal mehr Erfolg) in Italien !
Benny:
Wow auf die Story bin ich mal gespannt !!!
Ich war 1990 per Schüleraustausch in La Spezia weil das unsere Partnerstadt in Italien is und eine geile zeit da gehabt...
Naja da war man noch jung und , und , und.... :) ;D
Scampolo:
Wenn ich geahnt hätte, dass hier lauter La-Spezia-Spezialisten stecken, hätte ich lieber einen anderen Verein genommen ;)
Ich hoffe ich erzähle hier nichts Falsches ! Also auf ein Neues.
@Benny: Kommst du wohl aus Bayreuth ? Das ist doch die Partnerstadt, oder ? Du siehst, ich kenne mich schon aus !
Scampolo:
Mein Gastgeber, Angelo Zanoli, spannt mich nicht lange auf die Folter. Erst vor einigen Jahren kam er selbst aus Sizilien hierher in den Norden und hat sich hier in verschiedenen Geschäftszweigen etabliert. Vor kurzem konnte er die Präsidentschaft eines traditionsreichen, aber äusserst mittelmässigen italienischen Drittligisten übernehmen, wobei ihm eine grössere Geldspende in die Vereinskasse wohl nicht geschadet hat.
BILD
Nun möchte er Erfolge sehen ! Aus unerfindlichen Gründen hat er meine Arbeit in Griechenland verfolgt und meinte wohl, ich sei der Richtige.
Na gut, ich hatte keine anderen Pläne. Der Vertrag lag druckfrisch vor mir, daneben ein edler Füllfederhalter - was sollte mich hindern !
Mein neuer Arbeitgeber nennt sich also Spezia 1906
BILD
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