Stories und Onlinespiel > Stories, Lets Plays und Challenges

[beendet] [FM23/24] Allez les Bleus - Ein neuer Hirte am Bischofsholer Damm

Seiten: (1/46) > >>

knufschu:


Kapitel 1: „Tocotronic“

„Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse, Fahrradfahrer dieser Stadt. Ich bin alleine und ich weiß es und ich find es sogar cool und ihr demonstriert Verbrüderung.“

Aus den nicht sichtbaren Lautsprecherboxen irgendwo von links des hölzernen Fanshops klingt in seichter Lautstärke die Stimme von Dirk von Lowtzow der Diskursrockband Tocotronic. Vor der ansprechenden Auslage, einer Mixtur aus klassischen und kultigen Fanartikeln, stehen zwei verstohlene Gestalten und durchblättern gebrauchte Zeitspielausgaben Grünes und der genaue Beobachter erkennt ein zufriedenes, fast verträumtes Schmunzeln um ihre Mundwinkel.

Etwas im Rücken der zwei Lesenden vermischen sich die aggressiven Gitarrenakkorde mit dem Gemurmel am unweit entfernten und passabel besuchten Bierstand, an dem ohne große Hektik ein paar Einbecker in die bereitstehenden Plastikbecher gezapft werden.

Wenige Minuten vor dem Anpfiff des letzten Testspiels gegen den SV Altlüdersdorf aus Brandenburg beherrscht im Rudolf-Kalweit-Stadion, der Heimspielstätte des SV Arminia Hannover, eine positive, hochsommerliche Heiterkeit das allgemeine Treiben der rund 145 Zuschauer, die sich langsam auf die Spielzeit in der Oberliga Niedersachsen einstimmen…

Der Save & die Ziele

Nach einer etwas längeren Eingewöhnung, einem Umstieg vom FM21 in den FM23, geht die Reise mal nicht in den Fußballwesten, sondern in die Landeshauptstadt Niedersachsens, nach Hannover.

Installiert sind in diesem Spielstand das Deutschland-File von Dani und Co., das „Realism Pack“ von Daveincid sowie eine Mediendatei mit deutschen Medien und Journalisten. Weiterhin nutze ich CutOutFaces und das TCM Logopack (ohne Manchester United). Erneut gilt hierbei der Dank allen Moddern und der starken FM-Community!

Aktiviert sind die größeren und mittelgroßen Ligen Europas, die mitunter theoretisch spielbar wären, aber eigentlich nicht wirklich genutzt werden, denn es ist kein Vereinswechsel vorgesehen.


Die Ziele des Vereins erscheinen für den ehemaligen Fußballprofi auf nationalem Niveau und den neuen Coach - Dennis Weiland – machbar. In Hannover erwartet man eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte und „Dabei sein“ im regionalen Pokal.

Auf der Vereinshomepage (Link: https://svarminia.de/verein/wofur-die-blauen-stehen/)  findet man weiterhin folgenden Satz: „Neben den gesellschaftlichen Ansprüchen verfolgt der SV Arminia aber auch ein ganz profanes Ziel: nicht nur im Fußball so hoch zu spielen wie gesund für den Verein möglich. Bei den Herren sowie beim Nachwuchs, der für dessen optimale Förderung Kooperationen mit anderen Institutionen vereinbart hat.“

In Gänze bildet der FM23 das ggf. nicht ab, aber daraus deute ich, dass man finanziell (s. Ziele) halbwegs gesund arbeiten will, bei einer angemessenen Jugendförderung.

Sportlich wird versucht die „Blauen“ mittel- bis langfristig aus der Oberliga zu führen und in der Regionalliga zu etablieren oder auch mal in Richtung 3. Liga zu schielen. Allerdings geht der neue FM mir noch nicht so locker von der Hand, daher bleibt es bei diesen Zielen.

Wie immer versuche ich euch in kürzeren Vorworten mit etwas anekdotischem Wissen rund um den Verein zu versorgen. Wie der Titel bereits in Teilen verrät, werden mit Sicherheit die Farbenlehre, fünf Schafe, historische Erfolge und definitiv die Spielstätte zu Wort und/oder Bild kommen.

Natürlich handelt es sich um einen fiktiven Trainer, welcher aber in seiner realen aktiven Karriere im blauen Dress des A-Teams aufgelaufen ist.



knufschu:

Foto selbst erstellt
Kapitel 2: „Preußische Farbenlehre“

Ein paar tote, vertrocknete Fliegen, eine sichtbare Schicht Staub und hier und da abblätternde Tapete sammeln sich in der gelblich-orangen Klinkerfensterbank der Vereinsgaststätte, die so manche Vereinstrophäe beherbergt und den Blick auf eine verwachsene Hecke offenbart, hinter der sich ein klassischer Sportplatz mit betontreppenartiger Minitribüne und Aschelaufbahn im Schatten des Rudolf-Kalweit-Stadions versteckt.

In den Dunst leckerer Speisen, der aus der Küche in die weiten Winkel der großen Gaststätte strömt, mischt sich Zigarettengeruch und man findet verirrte, benutzte Aschenbecher, ausgelesene Fanzines und zersessene Stühle im großen Weit der geräumigen Stadiongaststätte, die sich mittig aus der hölzernen Sitzplatztribüne abhebt.

Lässt man seinen Blick wandern, so erblickt man eine veritable Sammlung verschiedener Fanschals und irgendwann überkommt einen die Frage: Grün-Weiße Vereinsfarbe, genannt „Die Blauen“ – Wie kommt das zusammen?

Schnell kommt man da ins Gespräch mit den kontaktfreudigen Anhängern des Vereins, die – wie zu erwarten – bestens über diesen irreführenden Sachverhalt aufklären können.

Betiteln kann man es als sogenannte „Preußische Farbenlehre“. Mit der Professionalisierung und Bildung von Fußballverbänden Anfang des 20. Jahrhunderts hat der Norddeutsche Fußballverband festgelegt, dass jeder Vereinsfarbe pro Stadtgebiet nur einmal auftauchen darf. Grün war in Hannover schon vergeben, so dass man zunächst Silbergrau als Vereinsfarbe wählte. Kurz vor Beginn der 1920er Jahre wurde dann die Farbe Blau frei und man griff schnell nach der heißen Ware. Fortan war die Bezeichnung „Die Blauen“ geboren, trotz der eigentlichen Vereinsfarbe.

Der Kader

Eine strukturierte Kadervorstellung fällt schwer, denn im Grunde besteht die Mannschaft aus acht nicht ausgegrauten Spielern, deren Gehaltsstruktur zudem etwas verquer wirkt.

Mit 3.900€ die Woche verbrät Erik Henschel 63,7% des Gehaltsvolumens der Arminen. Gäbe es eine Art Gini-Koeffizienten, der die Ungleichheit in der Gehaltsverteilung Arminia Hannovers abbildet, würde dieser nahe 1 stehen. David Lucic und Luis Prior Bautista folgen mit 250 und 220 € in der Woche.

Mithilfe kostenloser Leihen von in etwa gleichwertigen Vereinen hat Weiland zumindest rund 15 aktive Spieler zur Verfügung.







Insgesamt liegen die Stärken der Mannschaft in der Offensive und auf den Flügeln, während das zentrale Mittelfeld und die Innenverteidigung dem Ligadurchschnitt entsprechen.

Finanzen & Einrichtungen

Finanziell starten die Blauen mit einem minimalen Plus in den Spielstand, allerdings wird dieser mit Sicherheit schnell in den roten Bereich fallen. Es ist daher absolute Pflicht, das Gehaltsbudget für Spieler und Mitarbeiter nicht bis zum letzten Tropfen zu verbrauchen.

Die Einrichtungen sind in Gänze passabel, aber auf einem abgerockten Niveau. Dazu in einem späteren Posting mehr.

1. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SV Ahlerstedt/Ottendorf (A)



Zum Saisonauftakt gelingt ein souveränes 3:1 in der Ferne.

Treffer: Prior Bautista (2), Abdul (30, 47)

Zuschauer: 303

2. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TuS Bersenbrück (H)



Im heimischen Rudolf-Kalweit Stadion mussten die 1 und die 2 aus der defekten Tiefkühltruhe unter der manuellen Anzeigetafel aufgehängt werden. Gegen den Favoriten aus der Kleinstadt Bersenbrück sehen die Heimfans auf dem Hügel ein schmeichelhaftes 2:0. Während für den TuS der Ball in zwei Fällen an den Pfosten scheppert, so landet das Leder eben bei den Arminen im Netz.

Treffer: Abdul (18, 38)

Zuschauer: 521

1. Runde Niedersachsenpokal: Lehndorfer TSV (A)

Die Blauen gewinnen ungefährdet und unspektakulär mit 2:0.

Treffer: Abdul (5), Henschel (87)

Zuschauer: 212

3. Spieltag Oberliga Niedersachsen: VfL Oldenburg (A)

Nach Startschwierigkeiten und Rückstand dominiert der Gast aus Hannover den VfL und schlägt ihn mit 5:1. Der schönste Treffer des Tages fällt zuletzt durch David Lucic per Fernschusskracher.

Treffer: Abdul (34), Lesueur (52), Issa (79, 86), Lucic (92)

Zuschauer: 595

4. Spieltag Oberliga Niedersachsen: 1. FC Germania Egestorf-Langreder (H)



Gegen den Erzrivalen vom Deister kommen fast 1000 Zuschauer an den Bischofsholer Damm und trinken reichlich Einbecker. Der Leihspieler Tony Lesueur ist an dem Tag prächtig drauf und führt das A-Team zu einem 4:1 Heimsieg.

Treffer: Lesueur (13, 92), Abdul (29), Capin (62)

Zuschauer: 970

5. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Blau-Weiß Papenburg (A)

Ein freakiges 3:5. Während Arminia vorne sehr stark aufspielt, passen sie hinten nicht auf und legen sich in die Hängematte des erfolgreichen Sturms.

Treffer: Lucic (e, 22), Lesueur (24, 33), Capin (39), Hoffart (46)

Zuschauer: 226

6. Spieltag Oberliga Niedersachsen: MTV Gifhorn (H)

Die erste Punkteteilung der Saison haben die Blauen sich eigenhändig eingebrockt, weil sie das Runde nicht ins Eckige bekommen.

Treffer: Lucic (24)

Zuschauer: 520

7. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Heeslinger SC (A)

Offensiv läuft bei den Blauen im Spitzenspiel wieder alles zusammen und sie erzielen vier Treffer, allerdings muss man bei drei Gegentoren auch die Defensive etwas stärken.

Treffer: Lesueur (16), Abdul (34, 35), Henschel (47)

Zuschauer: 282

2. Runde Niedersachsenpokal: TuS Zeven (A)

Schlendrian lässt grüßen! Gegen den TuS Zeven fressen die Arminen zwei dumme Gegentore, können aber ihrerseits auch drei eigene Tore erzielen. Gegen eine ausgegraute Mannschaft war das schon eine Minusleistung!

Treffer: Sejto (4, 11), Capin (64)

Zuschauer: 198

8. Spieltag Oberliga Niedersachsen: USI Lupo-Martini Wolfsburg (H)

Lupo-Martini gehört mit Sicherheit auch zu den Spitzenteams der Oberliga, von daher ist das 3:1 sehr hoch einzuschätzen, wenngleich zwei Tropfen Wasser in den Wein gegossen werden müssen, denn Lesueur verletzt sich und es gibt wieder ein Gegentor.

Gratulationen gehen an den Neunationalspieler Liberias – Abdulmalik Abdul!



Treffer:  Abdul (4), Prior Bautista (46, 92)

Zuschauer: 523

9. Spieltag Oberliga Niedersachsen: FT Braunschweig (A)


(Foto selbst erstellt @Thekenklopper)

Im Prinzenpark der Freien Turner gewinnen die Hannoveraner dank einer starken Offensive mit 4:1.

Treffer: Abdul (30, 53), Sejto (37), Prior Bautista (68)

Zuschauer: 383

10. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SV Rahmlingen-Ehlershausen (H)

Das absolute Spitzenduell in der Oberliga Niedersachsen zwischen dem Tabellenführer und den Blauen (Platz 2) endet torlos. Für den eventuell neutralen Zuschauer war das Spiel im Rudolf-Kalweit-Stadion mit Sicherheit eher öde, während Taktikverrückte vermutlich Spaß an dem Coaches-Game hatten, an dessen Ende Hannover leicht feldüberlegen war, während die Gäste etwas bessere Chancen kreieren konnten.

Zuschauer: 927

Tabelle & Zwischenfazit





Vorne ist die Oberliga Niedersachsen verdammt eng beisammen! Die ersten fünf Ränge liegen gerade einmal drei Punkte auseinander! Nach dem Unentschieden zwischen Arminia und Rahmlingen-Ehlershausen konnte sich der Lüneburger SK Hansa an die Tabellenspitze schleichen. Der ehemalige Regionalligist gilt auch in Fachkreisen als Favorit für den direkten Aufstiegsplatz. Heeslingen und der HSC sind ebenfalls im Favoritenkreis und sortieren sich vorne mit ein.

(click to show/hide)In der realen Tabelle schaut es hingegen komplett anders aus! Der Lüneburger SK und Arminia liegen auf den letzten beiden Tabellenplätzen!

Muffi:

Das ist ja mal der Hammer! Wie bist du denn auf die Blauen gekommen? Das Stadion am Bischofsholer Damm ist vielleicht 10 Minuten mit dem Fahrrad von meinem Wohnort entfernt, ich fahre da jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit vorbei!  :D Auch hat mein Cousin eine ganze Zeit bei den Blauen gespielt, hier bleibe ich gern dabei! Viel Erfolg!

knufschu:

@Muffi: Freut mich, dass ein Hannoveraner mitliest! Ich war mit einem Freund (@Thekenklopper) im Rudolf-Kalweit-Stadion! Es war einfach fantastisch dort!

Foto selbst erstellt[/size]

Kapitel 3 „Määääh“

Eintracht Frankfurt hat den Steinadler Attila, der 1. FC Köln den Geißbock „Hennes“ und Arminia Hannover Stadionschafe.

Während Attila und Hennes zur Choreografie vor den Heimspielen durch die Manege fliegen oder geführt werden, grasen die Stadionschafe gegenüber vom Lahmannhügel in einem abgezäunten Bereich und beteiligen sich die wolligen Zuschauer maximal mit einem beherzten, zufällig eingestreuten „Määäähhh“ während der Spiele.


Foto selbst erstellt

Findet kein Spiel statt, so pflegen die Schafe aufs Nachhaltigste die etwas zugewucherte Stehplatztribüne - so heißt es auf der Vereinshomepage - „auf mechanische Art und Weise“. Sie bekämpfen dabei das aufkeimende Unkraut und halten damit die vor langen Zeiten mal mit Zuschauern voll besetze Gegenstehtribüne in Stand.

11. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Spelle-Venhaus (A)



Nach 90 gespielten Minuten stapeln sich auf Seiten beider Mannschaften Torchancen, doch nur Arminia kann diese auch in Tore umwandeln. Ein eher zweifelhafter Elfmeterpfiff mit anschließendem Treffer zu Gunsten der Blauen eröffnet dabei. Nach Spielende gewinnt Arminia 3:0 in der Ferne.

Treffer: Lucic (9 (e)), Abdul (19, 47)

Zuschauer: 293

12. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Rotenburger SV (H)

„Unerlässliches Klopfen bricht den Stein.“ – Wie die Faust aufs Auge passt diese Redewendung auf den 2:0 Heimsieg der Arminia. Bis zur 82. Minute warten Schafe und Zuschauer auf den einen Treffer, während Rotenburg einen mickrigen Schuss Richtung Tor bringt.

Treffer: Lesueur (82), Issa (92)

Zuschauer: 501

13. Spieltag Oberliga Niedersachsen: FSV Schöningen (A)

Das Tor für die Landeshaupstädtler fällt zwar in der 33. Minute nach Abstauber früher, aber im Grunde eine Partie wie in der Woche zuvor: Hannover rennt an, der Gastgeber kommt zu keiner wirklichen Torchance.



Treffer: Prior Bautista (33)

Zuschauer: 100

14. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Hannoverscher SC (H)



Stadtderby am Bischofsholer Damm! Knapp 1000 Zuschauer sehen ein ausgeglichenes Spiel, das am Ende der HSC gewinnt. Die Blauen waren etwas besser im Spiel, hatte auch mehr Ballbesitz, aber der Gast aus dem Stadtteil List hatte den Hauch mehr individuelle Klasse.

Treffer: -

Zuschauer: 984

15. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TSV Pattensen (A)

Da Abdul, Lesueur und Lucic wieder in Form kommen, lassen die Arminen in Pattensen kaum Zweifel an ihrem Favoritentum aufblitzen. Lediglich eine Phase von 15 Minuten gehen an den Gastgeber. In dieser besagten Phase fällt auch das eine Gegentor aus Sicht der Blauen. Endstand 4:1.

Treffer: Abdul (12, 49), Lesueur (44), Lucic (84)

16. Spieltag Oberliga Niedersachsen: MTV Eintracht Celle (H)



Vor dem Spiel gegen Eintracht Celle meldet Lucic seinen Wechselwunsch an. Er möchte gerne in der Regionalliga spielen und sieht bei der Arminia daher keine Zukunft mehr. Trotz devoter Verhandlungstechnik wird er – so ein Angebot hereinkommt – wohl demnächst nicht mehr für die Blauen auflaufen.

Weder den Stadionschafen noch dem Spiel der Arminia konnte man den etwaigen Personalwirbel und die damit verbundenen Sorgen anmerken, denn Hannover gewinnt 2:0. Interessant ist eher die Auswechslung Lucics bereits zur Halbzeitpause.

Treffer: Abdul (10, 23)

Zuschauer: 531

17. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Lüneburger SK Hansa (A)

In der Spitzenpaarungen zwischen den Tabellenrängen 2 und 3 gehen die Blauen leer aus. Wie schon gegen den HSC vor zwei Wochen sind die Ballbesitzwerte Arminias recht hoch, aber vorne sind die Chancen nicht zwingend genug. Dem SK gelingen zu viele schnelle, qualitativ gute Angriffe und sie gewinnen völlig zu Recht mit 1:0.

Treffer: -

Zuschauer: 465



Parallel zu dem sportlichen Misserfolg gibt es nun neben Transfergerüchten nerviges Personalgerangel auf der Geschäftsstelle, denn zu den neuen Vorstandswahlen im Dezember 2022 scheint ein neuer Kandidat den bisherigen Vorstand ablösen zu wollen. Mal sehen, ob es zu einer Kampfabstimmung kommt.

18. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SV Ahlerstadt/Ottendorf (H)

Vor der Winterpause gewinnen die Blauen daheim bei mäßigen Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt gegen den Tabellenletzten mit 3:1.

Treffer: Capin (20), Hoffart (25), Lucic (40, e)

Zuschauer: 487

Die Winterpause

Im Sommer, da scheint die Sonne, im Winter, da schneit’s… Außen ein paar Freundschaftsspielen war zwar in der Stadionkneipe reger Besuch, auf der Geschäftsstelle am Bischofsholer Damm herrschte allerdings weniger Betrieb, denn die Vorstandwahlen bestätigten den bisherigen Vorstand, so dass hier kein Ordnerheraus und Hereintragen notwendig war.

David Lucic scheint leichtes Interesse bei einem Regionalligisten geweckt zu haben, so dass auch das Telefon der Geschäftsstelle diesbezüglich nicht komplett zustaubte, während der Arminia-Kader, die Loan-Army, sich weiter vergrößert.



Der interessanteste Name ist hierbei sicherlich der sehr talentierte Ricker Rasteiro, der vom TuS Blau-Weiß Lohne zur Leihe an den Bischofsohler Damm wechselt.

3. Runde Niedersachsenpokal: MTV Eintracht Celle (H)

Direkt zum Pflichtspielauftakt gibt es ein wenig „Extratime“ im Rudol-Kalweit-Stadion, denn das Pokalspiel geht bis ins Elfmeterschießen. In der regulären Spielzeit sahen die Fans beider Clubs eine stärkere Arminia, der erst in der 88. Minute eine Führung hergeben musste, am Ende aber aus 10 Metern 97 abgeklärter war.

Tore: Prior Bautista (72)



Zuschauer: 387

19. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TuS Bersenbrück (A)

Zum Ligarückrundenstart beweisen die Blauen, dass sie auch Konterfußball können. Zwei astreine Kontertore nach klassischem Muster, langer Hafer und rein das Ding, sind das Kryptonit für Bersenbrück.

Treffer: Abdul (62, 80)

Zuschauer: 263

20. Spieltag Oberliga Niedersachsen: VfL Oldenburg (H)

Der etwas stottrige Rückrundenstart setzt sich fort, denn gegen den VfL aus Oldenburg darf man nicht 2:2 spielen. Vor allem dann nicht, wenn man mit zwei Treffern führt und wenn die Konkurrenz für einen spielt, denn der Lüneburger SK spielt gegen Ramlingen-Ehlershausen ebenfalls 2:2.

Treffer: Abdul (28), Prior Bautista (68)

Zuschauer: 582

21. Spieltag Oberliga Niedersachsen: 1. FC Germania Egestorf-Langreder (A)

Nach anfänglichen Bock im Spielaufbau und dem daraus resultierenden Gegentor nach nur drei Minuten können die Blauen das Spiel noch auf 2:1 drehen und drei Punkte aus dem Derby mitnehmen.

Treffer: Lesueur (19), Abdul (21)

Zuschauer: 462

Achtelfinale Niedersachsenpokal: SV Ramlingen-Ehlershausen (A)

In der Oberliga wäre es das Spiel zwischen Platz 2 und Platz 4, im Pokal ist es von den Namen her auch eine große Nummer. Oft ist es dann so, dass große Erwartungen auf dem Rasen nicht erfüllt werden und genau das ist der Fall in dieser Partie: Viel langer Hafer, wenige Torszenen, kaum systematisches Spiel. Dank eines Kopfballtreffers nach Eckstoß und eines glasklaren Elfmeters gewinnt Arminia das Verschleißspiel mit 2:0.



Treffer: Henschel (4), Lucic (76, e)

Zuschauer: 818

22. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Blau-Weiß Papenburg (H)

Die Arminia schlittert gegen den Abstiegskandidaten knapp an einer sportlichen Blamage vorbei. In den ersten 45 Minuten spielen beide Teams unheimlich fahrig und kloppen das Leder ziellos über den Rasen und in der zweiten Hälfte fangen sich die Blauen dann, nachdem sie einen dieser langen gekloppten Bälle unterlaufen, das 0:1. Erst ein paar taktische Umstellungen Weilands erzwingen den völlig verdienten 2:1 Heimsieg.





In der Tabelle sind die Blauen zwar grundsätzlich noch im Aufstiegsrennen dabei, aber die Chancen schwinden von Spieltag zu Spieltag, denn Lüneburg ist nunmehr seit 22 Partien ohne Niederlage und Ramlingen-Ehlershausen gewinnt ebenfalls ständig. Zudem treffen die Stürmer beider Teams zuverlässiger, so dass sie in Sachen Tordifferenz enteilt sind. Lediglich das Duell gegen den HSC kann wohl noch zu Gunsten der Arminia ausfallen. Im Tabellenkeller scheint Ahlerstedt/Ottendorf abgeschlagen, ebenso der TSV Pattensen.

Noergelgnom:

Das sieht potentiell ärgerlich aus - im Sinne von: "Mist, richtig gute Saison gespielt, aber in den entscheidenden Duellen jeweils knapp das Nachsehen gehabt und daher wahrscheinloich ebenso knapp am Aufstieg vorbei."

ABER: noch sind 12 Spieltage zu spielen, das sind 36 Punkte. Und dass alle drei Vereine vor Dir diese 36 Punkte holen, halte ich für ausgeschlossen.
Also: zumindest Außenseiterchancen sind noch da.  8)

Seiten: (1/46) > >>

Zur normalen Ansicht wechseln