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[beendet] [FM23/24] Allez les Bleus - Ein neuer Hirte am Bischofsholer Damm

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knufschu:
@Muffi: Ja, die beiden vorderen Teams waren einfach zu konstant, auch in den direkten Duellen. Lucic wird von mehreren Spielern ersetzt, denn er wurde auch entweder als Box-to-Box-Spieler oder als Offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt. Einer von ihnen ist Corvin Bock, der im Posting auftaucht.

In Haltern spielt Lucic diese Saison eine gute Rolle, kommt zwar nicht immer zum Einsatz, aber auf 13 Einsätze, bei 4 Toren und 3 Vorlagen.

Kapitel 6 „Rote Erde in Hannover“


Nicht so steil wie in Dortmund, nicht so voll wie in Dortmund und natürlich nicht so erfolgsverwöhnt wie in Dortmund.

Grüne gestrichene Holzsitzflächen, an denen eine der beiden Vereinsfarben - grün - an den Rändern aber auch inmitten der Flächen trocken abblättert. Dabei entsteht jeweils ein grau gewordenes Konterfei, das aussieht wie die Landfläche eines Nationalstaates, die in eine grüne Fläche gestanzt ist und sich nach dem Darauf-Sitzen an den Rändern leicht wandert. Lehnt der Zuschauer sich zurück, um einfach nur Fußball zu gucken verändert sich die Fläche vermutlich Richtung Süden, weiterhin bietet – ebenfalls grün gestrichen – eine Rückenlehne die Möglichkeit sie vollends gelöst dem schönen Sport auf dem Rasen hinzugeben. Gekrönt wird das Ganze von einer Portion Pommes und einer herrlich duftenden, fettigen Krakauer, die in einer Keramikschale mit metallenem Besteck ausgegeben wird.

Achthundert der 16.000 möglichen Zuschauer können im Rudolf-Kalweit-Stadion in diesen Genuss kommen und dabei überdacht auf einer Holztribüne, eingefasst in Beton, Platz nehmen.

Teile der ehemaligen Haupttribüne des Stadions „Rote Erde“, welches Borussia Dortmund als Heimspielstätte bis in die frühen 70er Jahre hinein nutzte, sind inzwischen in Hannover. Die Haupttribüne nutzt(e) der OSV Hannover, bis sie einem Brand zum Opfer fiel und das noch bis heute bestehende Dach ist Teil des Rudolf-Kalweit-Stadions am Bischofsholer Damm.

12. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TuS Bersenbrück (H)

Zum Herbstbeginn, an einem regnerischen Tag war beim 0:0 gegen den TuS Bersenbrück ein Dach über dem Kopf vermutlich für den ein oder anderen Zuschauer ganz nett. Zusammengerechnet kamen beide Vereine in diesem Spiel auf einen xG-Wert von 0,65 bei nur zwei Schüssen aufs Tor.



Treffer: -

Zuschauer: 570

13. Spieltag Oberliga Niedersachsen: MTV Eintracht Celle (A)

In Celle läuft es für die Blauen im Spiel mit dem Ball wieder deutlich gefälliger als noch in der Vorwoche. Es dauert zwar bis zur 74. Minute, ehe der Ball dann auch mal im Netz des Gastgebers liegt, aber die Summe an Torchancen lassen den SVA-Coach Weiland ruhig schlafen.

Treffer: Schock (74), Ricker Rasteiro (85), Prior Bautista (87)

Zuschauer: 223

14. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Spelle-Venhaus (H)

Wie schon gegen Celle ist die Offensivmaschinerie (hoffentlich) dank kleinerer Änderungen wieder im Fluss. Gegen Spelle kommt Leihspieler Schock zu einem Hattrick und man erkennt bereits eine gute Harmonie zwischen ihm und dem neuen Spieler der Blauen, Corvin Bock.



Bock hat seine Vergangenheit in Lübeck (VfB & Phönix) hinter sich gelassen und den Sprung zur Arminia gewagt. Seine Rolle hinter der Spitze als Schattenstürmer oder offensiver Mittelfeldspieler konnte in dieser Saison erstmals auf der heimischen Holztribüne bewundert werden.

Für Bock weichen zwei Spieler aus dem Kader, denn sowohl eine Leihe wird vorzeitig beendet als auch der Linksverteidiger Fischer verlässt die Arminia und löst seinen Amateurvertrag - nicht ganz freiwillig - auf.

Treffer: Schock (32, 55, 63), Bock (36)

Zuschauer: 543

15. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Lüneburger SK (A)



Der Lüneburger SK hat den Aufstieg in die Regionalliga übrigens nicht erreicht, da sie alle drei Playoff-Spiele gegen den Heider SV, gegen den FC Oberneuland und auch gegen Altona 93 verloren haben.

Der Nichtaufstieg scheint den Verein nach einer dominanten Oberligasaison eine Breitseite versetzt zu haben. Sie haben sich zwar inzwischen wieder in den vorderen Plätzen eingereiht, sind aber bei Weitem nicht so erfolgreich und konstant wie in der letzten Spielzeit gestartet. Das zeigt sich auch gegen den SV Arminia, gegen den sie zu Hause – nach starker erster Halbzeit - mit 0:3 verlieren.

Treffer: Prior Bautista (50), Schock (67, 74)

Zuschauer: 470

3. Runde Niedersachsenpokal: VfL Oythe (A)

Was für ein Einstand für den neuen SVA-Stürmer Jagupov! Er kommt und trifft und trifft und trifft in seinem ersten Spiel. Ein Hattrick zum Auftakt lässt sich gut an! Gegen den Landesligisten aus Oythe ist das natürlich auch ein netter Einstand. Das Spiel endet 6:0.



Treffer: Jagupov (22, 29, 39), Greve (61), Capin (68), Schock (74)

16. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Blau-Weiß Papenburg (H)

Nach dem hohen Pokalsieg beginnen die Blauen im heimischen Stadion schläfrig und fangen sich zunächst ein Gegentor. Danach wachen sie auf und drehen das Spiel auf 4:1.

Treffer: Hackenthal (22, e), Bock (24), Jagupov (38), Schock (83)

Zuschauer: 683

17. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Heeslinger SC (A)

Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellendritten endet leistungsgerecht mit 1:1 Unentschieden. Die Führung des HSC fällt in der ersten Hälfte, also in der Halbzeit, in der der Gastgeber aktiver vor dem Tor der Blauen erscheint. Das Ausgleich fällt in Hälfte zwei, die eher den Blauen gehört. Grundsätzlich hätten die Arminen auch noch gewinnen könne, aber zwei Alutreffer verhindern schlussendlich drei Punkte.

Treffer: Jagupov (61)

Zuschauer: 347

18. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Turnerbund Uphusen (H)



Für den Turnerbund aus Uphusen läuft die Saison in letzter Zeit eher wie ein ungewollter Abgang vom Hochreck. So auch gegen Arminia, denn diese gewinnen völlig verdient mit 5:1 am Bischofsholer Damm.



Zeitgleich sacken die Blauen einen neuen Vereinsrekord ein!

Treffer: Jagupov (2, 53, 63), Bock (13, 21)

Zuschauer: 606

19. Spieltag Oberliga Niedersachsen: USI Lupo-Martini Wolfsburg (H)

Die Rückrunde in der Oberliga Niedersachsen beginnt bereits Anfang Dezember und für die Arminia startet sie wieder mit einem schwierigen Gegner, denn Lupo-Martini ist immer für eine Überraschung gut. Zuletzt haben sie gegen Heeslingen mit 3:0 gewinnen können.

Bis zur 83. Minute saß SVA-Coach Weiland ganz entspannt auf der Trainerbank, freute sich aufgrund einer Führung von zwei Toren womöglich über ein kleines, vorweihnachtliches Punktepolster, da rappelte es binnen weniger Minuten gleich zwei Mal im eigenen Tornetz!



Schade, denn gerade Hackenthals Freistoß in den Torwinkel zum 2:0 hätte einen Dreier verdient.

Treffer: Prior Bautista (46), Hackenthal (81)

Zuschauer: 596



Weiterhin klingelte Weilandts Handy wenige Stunden vor Spielbeginn, der SV Drochtersen/Assel, akut abstiegsgefährdet in der Regionalliga Nord, wollte das Interesse des SVA-Coaches telefonisch erfragen.

Viertelfinale Niedersachsenpokal: FT Braunschweig (A)

Die Braunschweiger Wochen, in denen die Blauen drei Mal in Folge gegen ein Team aus Braunschweig antreten und dann in die Winterpause gehen, werden gegen die Freien Turner im Pokal im Prinzenpark eröffnet.

Sehr souverän wird der Tabellenletzte der Oberliga bespielt. Das einseitige Spiel endet 4:0. Lediglich der erste Treffer ließ gefühlt zu lange auf sich warten. Danach zeigte sich ein Klassenunterschied.

Treffer: Schock (77, 80, 81), Hackenthal (89, e)

Zuschauer: 307

20. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TSV Eintracht Braunschweig II (A)



Erneut klingelt das Telefon und RWE ruft an! RWE! Da juckt es natürlich schon in den Fingern! Dennoch, Weiland bleibt in Hannover!

Gegen die Zweite von Eintracht in Braunschweig sehen die mitgereisten Anhänger der Blauen ein chancenarmes Spiel an dessen Ende Joker Hoffart mit einem herrlichen Scherenschlag den einzigen Treffer des Tages erzielt. 1:0 Auswärtssieg!

Treffer: Hoffart (75)

Zuschauer: 515

21. Spieltag Oberliga Niedersachsen: FT Braunschweig (H)

Inzwischen stehen weder Weilands Smartphone noch das Telefon an der Geschäftsstelle am Bischofsholer Damm still: VfL Osnabrück, Kickers Offenbach, usw.

Weihnachtliche Stimmung herrscht zum Saisonausklang bei einem Einbecker Winterbock auf der Holztribüne im kühlen Hannover! Nach 45 gespielten Minuten muss man mit seinen Handschuhen schon sehr tief in der Anzeigetafelkühltruhe wühlen, um die 9 zu finden – 9:1! Unfassbar.

Da so ein Winterbock reinhaut und der ein oder andere Schwapper über den Becher geht, gibt es nun anstatt der grauen auch ein paar hässliche braune Flecken auf dem Tribünenholz! Endstand: 10:2!!!

Treffer: Ricker Rasteiro (5, 19), Schock (9, 23 e, 37), Hoffart (13), Prior Bautista (33, 38, 44), Jagupov 91

Zuschauer: 824





In der Tabelle geht es mit einem knappen Vorsprung in die Winterpause, wobei der Lüneburger SK das forsche Tempo der Blauen mitgehen kann, ebenso der der lokale Rivale vom Hannoverschen SC. Braunschweig II und Meppen II brauchen schon ein kleines Fußballwunder. Ein Wunder benötigen auch die Freien Turner und der FSV Schöningen, die beide mit vier Punkten und massig Gegentoren in der Tabelle ganz unten rangieren. Die negative Überraschung ist sicherlich Borussia Hildesheim, denen man ein wenig mehr zugetraut hat.

Fabio:
Ich glaub es gibt einen Dreikampf  O0 obwohl Eintracht II könnte ja auch noch oben reinrutschen. Drück die Daumen  ;)

Noergelgnom:
Wenn RWE anruft, läßt das wohl niemanden kalt. Da würde selbst Gerard zucken und dann laaange nachdenken, ob er so ein Angebot wirklich ablehnen möchte - und der ist noch nichtmal ausm Pott. :D

Abgesehen davon spielt die Arminia aber natürlich eine tolle Saison. Gut, das war letzte Spielzeit auch schon so, aber diesmal sieht es so aus, als könnten sie sich auch belohnen.  8)

Muffi:
Schaut sehr gut aus! Aber schon heftig, dass der Vorsprung bei einer solchen Serie nur 3 Punkte beträgt.

knufschu:
@Muffi: Das ist so. War in der letzten Saison ja auch schon so eng vorne.
@Achtelprofi: Ja, wie gesagt, RWE hätte ich schon Bock, aber nach Lehmanns Schwarz-Weiß Essen-Station wollte ich mal raus ausm Pott.
@Fabio: Danke!


Kapitel 7 „Ab ins Stickeralbum“

„… Rot … Weiß … RWE! Achnee, weißes F. Ach, die Fortuna hat auch Fans in Ratingen! Na gut … Macht ja eigentlich auch Sinn, immerhin ist die Stadt geografisch nicht mehr weit entfernt. Ich dachte, die haben nur so Edel-Fans! Das quietschbunte Stadion am AdW ist ja irgendwie auch zu groß für den Verein. Das letzte Mal war ich gegen Regensburg dort. Wieso sagen da eigentlich immer alle der „Jahn“? Ist vielleicht nicht repräsentativ, mein letzter Besuch da? Boah, der hinter mir fährt auf wie ein Irrer! Sollte ich einmal kurz auf die Bremse latschen, ihn schocken und den klugscheißenden, selbsternannten Straßenpolizisten geben? Nee. Recht hat er, ich habe wieder ein der Gegend rumgeglotzt und mich nicht aufs Autofahren konzentriert. Hier ist ja eigentlich wieder 70, nicht 50. Die Frau hats auch nicht gemerkt und mich zurechtgewiesen. Schön ist er geworden, der Stromkasten in weiß und rot mit dem Logo der Fortuna, den ich bis grade noch im Vorbeifahren begutachtet habe, anstelle des rot-weißen Straßenschildes mit einer 70 darauf. Besser als dieses Grau.“

In den letzten Jahren fuhr ich regelmäßig in der Woche eine Strecke zwischen Essen und Ratingen hin und zurück. Nach mehrfachen Fahrten fiel mit dabei immer wieder dieser eine Stromkasten ins Auge, weil dieser eben nicht immer in den Vereinsfarben der Fortuna aus Düsseldorf besprayt war, sondern manchmal schon wenige Tage später plötzlich die Vereinsfarben von Borussia Mönchengladbach trug, er gänzlich in roter oder blauer Farbe daherkam oder mitunter auch mit schwarzen, unleserlichen Tags versehen war. Schien eine Art Wettkampf zwischen örtlich rivalisierenden Sprayern oder Fangruppen im beschaulichen Ratingen zu sein?
 
Wie man in dem mäßig nachgestellten Monolog meinerseits erahnen kann, empfinde ich Sticker an Toilettentüren oder Tags auf Wänden, die die Liebe zum Verein ausdrücken als Bereicherung. Sie erzählen für mich kleine Geschichten. Wieso klebt auf einem Rastplatz im Hunsrück nun ein Aufkleber von Hertha BSC Berlin auf Kopfhöhe vor dem müffelnden Stehklosett? Wieso ist auf Norderney ein zerfetzter Eintracht Braunschweig-Aufkleber auf diesem Mülleimerdeckel voll mit Möwenkot? Ob Jungs aus Leicester wirklich genau wie ich hier mit drückender Blase vor der Pissrinne im Ruhrstadion standen, um sich nach ein paar Fiege die Blase zu entleeren und dabei auch hofften nichts zu verpassen und zeitgleich ans nächste Bier dachten?

Bleibt für mich die Frage: Was bedeuten diese Sticker oder fußballbezogene Graffitis? Ist es eine Art Volkssport unter Fußballfans sich in der Pampa zu verewigen, schlichtweg Liebe zum Verein oder durch nur ein Ärgernis für Kommune und Gemeinde, die diese Sticker z.T. kostenaufwändig von Straßenlaternen und dergleichen entfernen müssen?

Winterpause & Wintertransfers

Transfertechnisch wurde im Winter nicht das ganz große Besteck ausgefahren. Onur Capin hat den SVA für eine Ablösesumme von 2000€ in Richtung Rehden verlassen.



Da sich der Corvin Bock etwas heftiger verletzt hat und Leihspieler Steinwedel auf seiner Position bisher keinen so starken Eindruck machen konnte, wechselt Yannik Jaeschke nach Hannover. Er hat zuletzt für Havelse in der Regionalliga gespielt, aber keinen neuen Vertrag erhalten.



22. Spieltag Oberliga Niedersachsen: VfV Borussia 1906 Hildesheim (A)



Das neue Fußballjahr beginnt für die Blauen mit einem Auswärtsspiel gegen Hildesheim und bereits nach nicht mal zwei Minuten profitieren die Hannoveraner von einem richtigen Bock des Rechtsverteidigers Henke, der von Hoffart aggressiv angelaufen wird und auf Höhe der eigenen Eckfahne den Ball Richtung des eigenen Keepers flankt. Schock registriert den sich anbahnenden Fehler gedankenschnell und nickt die „Flanke“ zum 1:0 ein. Zwar kann Henke zwischenzeitlich höchstselbst ausgleichen, aber nach Spielende gewinnt der SVA mit 3:1.

Treffer: Schock (2), Jäschke (28), Hoffart (34)

Zuschauer: 454

23. Spieltag Oberliga Niedersachsen: FSV Schöningen (H)



Vor dem Spiel gegen Schöningen muss Weiland schon eine kleine Notelf auf den Naturrasen im heimischen Stadion entsenden. Diese machen es aber gut und sie schlagen den Abstiegskandidaten ungefährdet mit 5:0.

Treffer: Bachmann (7), Ricker Rasteiro (8), Schock (17, 22, 59)

Zuschauer: 715

24. Spieltag Oberliga Niedersachsen: BSV Kickers Emden (A)

Im Ostfrieslandstadion senken sich die Köpfe der Kickers-Anhänger bereits nach vierzehn Minuten, weil die Blauen über sie herfallen wie Raubtiere und schnell mit zwei Toren in Führung gehen. Da Emdens Radowski dann noch nach 24 Minuten vom Platz fliegt, ist die Nummer durch. Die Partie endet 4:1 für Hannover.

Treffer: Schock (6, 67), Greve (10), Hackenthal (21, e)

Zuschauer: 596

Viertelfinale Niedersachenpokal: SV Wilhelmshaven (A)

Der Erstplatzierte der Landesliga gegen den Erstplatzierten der Oberliga treffen aufeinander und man erkennt einen klaren Klassenunterschied. Die Blauen spielen ansprechend und gewinnen mit 4:0 im hohen Norden.

Treffer: Ricker Rasteiro (35), Schock (39), Jagupov (51, 85)

Zuschauer: 198

25. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SV Bavenstedt (H)

Vor den kommenden drei sehr anspruchsvollen Partien gegen direkte Mitkonkurrenten bzw. spielstarke Mannschaften kann man gegen den SV Bavenstedt im heimischen Rund einen entspannten 4:0 Heimsieg feiern.



Weiterhin kann Kevin Jendrzej einen neuen Zu-Null-Vereinsrekord feiern, den es sich zudem durch die Parade eines Strafstoßes in der 76. Minute redlich verdient hat. Die aktuelle Nummer 2 – Yilmaz – hatte in der Vorsaison den Rekord neu definiert.

Die guten Nachrichten reißen auch nach Spielende nicht ab, denn der LSK spielt nur 0:0 gegen den VfL Oldenburg.

Treffer: Jaeschke (11, 54), Ricker Rasteiro (32), Schock (81)

26. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Hannoverscher SC (A)

Weiland wählt gegen den HSC eine unattraktive „Park den Bus“-Taktik, die hinten zur gewünschten Null führt. Vorne passiert aber auch nichts, so dass am Ende ein torloses Unentschieden die Spitzenpartie wenig spektakulär aussehen lässt. Ergebnisfußball halt.



Im Parallelspiel kann Lüneburg erneut nicht gewinnen und spielt gegen Bersenbrück auch 0:0.

Treffer: -

Zuschauer: 1324

27. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Germania Egestorf-Langreder (H)

Im Duell der Rivalen setzen sich die Blauen mit 3:0 souverän durch.

In die Menge von über 1000 Zuschauern mischte sich Atlas Delmenhorst Coach Fischer, der scheinbar den Innenverteidiger der Blauen, Jannik Bachmann, der an diesem Tag sogar noch trifft, sichtet. Bachmann ist zudem nur mit einem Amateurvertrag ausgestattet, könnte also ablösefrei den Verein wechseln.



Treffer: Jagupov (40), Bachmann (58), Schock (79)

Zuschauer: 1144

28. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SV Meppen II (A)

Während die ersten 45 Minute noch recht ausgeglichen und etwas zäh waren, kommen die Meppener zu Hause in der zweiten Hälfte nur ein einziges Mal vor Jendrzajs Kasten. Die Gäste aus Hannover hingegen stellen etwas um und können nach Spielende über einen 1:0 Sieg glücklich sein, da sie wirklich das bessere Team waren.

Treffer: Jagupov (62)

Zuschauer: 462

29. Spieltag Oberliga Niedersachsen: VfL Oldenburg (H)

Es ist schon unfassbar, dass Arminia in dieser Saison nicht ein Spiel verloren hat, aber dennoch den LSK im Nacken spürt! Der VfL aus Oldenburg, gecoacht vom ehemaligen Bundesligaprofi Mike Barten, hat den Blauen und auch dem LSK bereits jeweils ein Unentschieden abgetrotzt.

Nach sechs Minuten hatten auch die Gäste die erste dicke Chance. Der äußere Mittelfeldspieler Koopmann kann Mesic narren und schräg vorm Tor abschließen, doch Jendrzej lenkt den Schuss an den Pfosten. Im Anschluss wird der SVA minütlich besser und kommt in der 21. Minute zum Führungstor. Danach läuft das Spiel in klaren Bahnen und die Blauen gewinnen 2:0.

Treffer: Prior Bautista (21), Hackenthal (42, e)

Zuschauer: 756

30. Spieltag Oberliga Niedersachsen: TuS Bersenbrück (A)

Vor dem Spiel in Bersenbrück bekommt Weiland einen neuen Vertrag. Im Grunde eine Formalie, aber ein Zeichen für den Rest der Saison.



So langsam beginnt die Crunchtime, bei noch acht ausstehende Spielen in der Oberliga. Das scheint auch an Weiland und seinen Jungs nicht spurlos vorüberzugehen, denn gegen Bersenbrück laufen sie – in der Hoffnung, dass die individuelle Klasse reicht, mit der 0:0-Taktik aus dem Spiel gegen den HSC auf und spielen tatsächlich torlos 0:0.

Treffer: -

Zuschauer: 260

31. Spieltag Oberliga Niedersachsen: MTV Eintracht Celle (H)



Schlecht gespielt klingt bei einem 2:0 Heimsieg und einem xG-Wert von 3,84 komisch, ist aber so. Zunächst kommt der Wert zustande, weil die Blauen zwei Elfmeter bekommen, da die Innenverteidigung der Gäste sich hinten etwas dämlich anstellt und zwei SVA-Spieler im eigenen Sechszehner umrennt. In beiden Fällen sind die Elfmeter berechtigt. Weiterhin ist das Spiel aktuell sehr schlecht anzusehen und Celle ist klarer Abstiegskandidat. Oft wird der Ball sinnarm nach vorne gepöhlt, obwohl bessere Anspieloptionen frei stehen und auch in der Nähe sind. Na gut, die Krise kommt zu Unzeiten, weil demnächst das Duell gegen den LSK ansteht, aber wenn Krise so ausschaut, dass man dennoch 2:0 gewinnt, dann ist das zu verkraften.

Treffer: Jagupov (13), Hackenthal (22, e)

Zuschauer: 711

32. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Spelle-Venhaus (A)

In Spelle können die SVA-Anhänger in der Ferne bestaunen, was ihren Lieblingsclub diese Saison so erfolgreich macht. Beim 3:0 agieren die Blauen deshalb so gut, weil der Gegner den Ball etwas mehr hat und man das eigene Tempo nutzen kann. Nach den drei Treffern wird dann rotiert.

Der kommende Gegner im Pokalhalbfinale, die Kickers aus Emden, haben zudem den HSC geschlagen und diese müssen nun auf 8 Punkte abreißen lassen.

Treffer: Schock (28, 33, 45)

Zuschauer: 231

Halbfinale Niedersachsenpokal: BSV Kickers Emden (A)

Im Falle des 1:0 Halbfinalsieges der Blauen würde man wohl von einer erwachsenen Leistung sprechen. Das Spiel gegen den Lüneburger SK vor der Brust, die ebenfalls im Parallelspiel ein Halbfinale zu bestreiten haben, bringen die Hannoveraner gegen die Kickers einen wundervollen Treffer von Corvin Bock aus der 19. Minute nach Hause, ohne dabei vollends in Gefahr zu geraten oder das eigne Offensivspiel einzustellen.

Treffer: Bock (19)

Zuschauer: 523

33. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Lüneburger SK Hansa (H)

Aus den Lautsprechern erklingt glockenrein die Melodie der bekannte 80er-Jahre Serie „A-Team“, während die beiden Aufstiegsfavoriten der Oberliga Niedersachsen auf den Naturrasen laufen. Der große Saisonshowdown zwischen Platz 1 und Platz 2!

Die ersten 15 Minuten des Spiels waren geprägt von dem, was man im Sportjournalismus als Abtasten bezeichnet, bei leichter optischer Überlegenheit der Gastgeber im blauen Jersey. Erst nach besagter Viertelstunden kommen dann aber die Lüneburger gefährlich vor den Kasten der Arminia. Der linke Flügelverteidiger – Filimonov – der Gäste bringt eine Flanke scharf in den Sechszehner, aber Greve kann das Leder zunächst vor Fredehorst nach außen wegspizteln und im Anschluss einen Schussversuch aus spitzem Winkel abblocken.

Rund fünf Minuten später hat dann das A-Team seine erste richtige Chance. Aus dem Mittelkreis heraus spielt Bock einen pirloesken Ball in die Tiefe, den Prior Bautista erläuft und mit dem rechten Außenrist aus rund 10 Metern Entfernung ins entfernte Toreck zum 1:0 abschließt.  Danach löst sich die Verspannung aus dem Spiel und die Lüneburger kommen mal so richtig in Schwimmen. Sie können es ihrem Torhüter und Schocks Nachlässigkeit verdanken, dass sie im Zeitfenster bis zur 30. Minute nicht komplett zerschossen werden. Beispielhaft ist hier eine Szene des SVA-Stürmers Schock. Nach starkem Pass des vorherigen Torschützen Prior Bautista kann der Stürmer frei auf den LSK-Torhüter zulaufen, umkurvt diesen, schiebt aber zu langsam ein, so dass ein Lüneburger Innenverteidiger den Ball noch erlaufen kann.



In den zweiten 45 Minuten verläuft das Spiel dann recht einseitig. Rund zehn Minuten nach dem Seitentausch kann der eingewechselte Jagupov einen hohen Ball mit dem Kopf in den freien Raum vor dem gegnerischen Sechszehner verlängern, Bock holt ihn sich und versenkt zum 2:0. Der finale 3:0-Treffer fällt nach einem Strafstoß, den der etatmäßige Schütze Hackenthal verwandelt.

Bei drei Ligaspeilen und sechs Punkten Vorsprung und einem deutlich besseren Torverhältnis sollte der SVA Platz 1 halten können. Einschränkend muss man aber sagen, dass nun eine weitere, harte englische Woche bevorsteht.

Treffer: Prior Bautista (21), Bock (55), Hackenthal (75, e)

Zuschauer: 871

34. Spieltag Oberliga Niedersachsen: SC Blau-Weiß Papenburg (A)

Maximal kurz gewackelt, aber nicht gefallen. Gegen die Blau-Weißen machen die Blauen den nächsten großen Schritt Richtung Oberligameisterschaft! Nur ein zwischenzeitlicher Ausgleich per Elfmeter brachte Weiland kurz aus der Fassung, doch die Dominanz seiner Mannschaft hat das kaum ins Wanken gebracht. Die Jungs gewinnen mit 4:1

Treffer: Jagupov (3, 23, 45, e), Hoffart (12)

Zuschauer: 204

35. Spieltag Oberliga Niedersachsen: Heeslinger SC (H)

Vor dem Pokalfinale gegen den LSK wird unter der Woche rotiert, den Wettbewerb verzerrt man damit ohnehin nicht wirklich, da Heeslingen mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun hat und im vorderen Tabellendrittel einfahren wird.

Heeslingen merkt man die Bedeutungslosigkeit der Partie an. Ausgenommen von einem tollen Freistoß, den Prsa unter die Latte nagelt warten sie hinten auf die Chancen der Blauen. Zwei davon finden den Weg ins Tor!



Für Arminia Hannover bedeutet das 2:1 auch zugleich den vorzeitigen Meistertitel!!!! Nächste Saison also Regionalliga Nord!



Als Bonbon für die tolle Saison und den Titel bekommt Weiland vom Verein die Zusage, seine A-Lizenz zu erwerben.





Zwei Pflichtspiele stehen noch an. Das Pokalfinale sowie der letzte Spieltag in der Oberliga Niedersachsen. Das Duell zwischen Hannover und dem Lüneburger SK kann noch zu Lasten der Lüneburger ausfallen. Das wäre für sie schon bitter. In der letzten Saison haben sie auch erst im Saisonfinish den ersten Rang vergeigt und sind in der Relegation dann gescheitert. Die Absteiger stehen bereits fest.

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