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[beendet] [FM23/24] Allez les Bleus - Ein neuer Hirte am Bischofsholer Damm

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Muffi:
Die besten Glückwünsche zum, am Ende, doch recht souveränen Aufstieg! Wenn du nun auch noch den Niedersachsenpokal holst, wäre das die perfekte Saison. Ich bin unsicher, ist es in dem File so umgesetzt, dass du dich als Gewinner des Niedersachsenpokals für den DFB-Pokal qualifizieren würdest?

Leland Gaunt:
Das nennt man dann wohl Dominanz!

Noergelgnom:
So soll das aussehen!
Sehr schön, freut mich, dass Deine Jugs ihre erneut großartige Saison krönen konnten (vielleicht ja sogar mit 2 Titeln?)

knufschu:
@Achtelprofi, Leland Gaunt, Muffi: Danke!
@Muffi: Genau, man qualifiziert sich auf diesem Weg für den DFB-Pokal!

Foto selbst erstellt @Thekenklopper
Kapitel 8 „Zwei Niedersachsenpokale“

Auf einem größeren grauen Podest stehend, erhebt sich ein rund 50 bis 60 Zentimeter hohes, vasenartiges, bauchiges Gebilde, aus dünnem Zinn bestehend, herrlich silbern glänzend. Wie ein gedrechselter Stuhl verjüngt sich die bauchige Vase im oberen Drittel und formt sich aufsteigend eher wie ein Kelch. Nahe der sich wieder auffächernden Öffnung befinden sich an der linken und rechten Seite an ein Lorbeerblatt angelehnte Griffe, durch die keine ganze Hand, sondern maximal je zwei Finger passen.

Ob ein Wanderpokal oder nicht, war schwer herauszufinden, jedoch so ungefähr sah oder sieht er aus, der Niedersachsenpokal der Amateure, den in der Realität zuletzt die Spieler des damaligen Oberligisten Blau-Weiß Lohne im Eilenriedestadion in Hannover in den Himmel gestreckt haben.

Vom oben beschriebenen Niedersachsenpokal, vermutlich gestiftet von der für den Wettbewerb namensgebenden Krombacher Brauerei, gibt es allerdings seit wenigen Jahren zwei unterschiedliche Versionen.

Es gibt den Niedersachsenpokal und den Niedersachsenpokal der Amateure. Ersterer wird von den niedersächsischen Vereinen der 3. Liga und Regionalliga ausgetragen und der zweite Pokal von den Vereinen der Oberliga und den Gewinnern der Bezirkspokale.

Finale Niedersachsenpokal: Lüneburger SK Hansa (N)


Im Stadion am Elsterweg in Wolfsburg, also relativ mittig zwischen Lüneburg und Hannover gelegen, erwarten 6294 Zuschauer das Pokalfinale zwischen den Spitzenmannschaften der Oberliga Niedersachsen. Zudem haben die öffentlichen rechtlichen Sendeanstalten am „Finaltag der Amateure“ eine Schalte zwischen den regionalen Pokalwettbewerben geschaltet, so dass Arminia am 4. Mai 2024 auch live am Fernsehgerät verfolgt werde kann!

Für beide Mannschaften eine Kulisse bzw. sportliche Situation, die sie maximal aus den privaten Besuchen bei Drittliga- oder Zweitligaspielen kennen, wenngleich der ein oder andere Spieler auch Erfahrung aus den höheren Ligen im Koffer hat.

Der glasklare Favorit aus Hannover läuft in seinem gewohnten blauen Jersey auf, während der Lüneburger SK sein Auswärtstrikot wählt, also grau-schwarz.



In der siebten Spielminute erleben die Fans den ersten richtigen Torabschluss der Blauen.  Aus 16 Metern Entfernung zieht Schock aus zentraler Position ab, verfehlt das Tor aber um einiges. Auch die zweite nennenswerte Chance erarbeiten sich die Favoriten aus Hannover.

Nach 15 Spielminuten kann erneut Schock abschließen, allerdings aus sehr bedrängter Position, so dass auch dieser Schuss den Weg aufs Tor nicht findet, sondern über die Torlatte segelt. Die Blauen dominieren den Tabellenzweiten der Oberliga in der ersten halben Stunde komplett du halten den LSK bis dahin bei einer Passquote von 58% und 33% Ballbesitz.



Die beste Torchance des Spiels hat dann Diedhiou nach 40 Minuten. Mesic flankt einen Ball scharf in den Sechzehner, besagter Außenstürmer hält seinen Fuß rein, aber der LSK-Torhüter Eversmann kann grandios parieren.

Nachdem es dann torlos in die Kabine geht, haben die Lüneburger in der 56. Minute ihren ersten Torabschluss: ein Schuss aus etwa 35 Metern, der geblockt wird. Diese Szene wird hier aber nur genannt, weil in den zweiten 45 Minuten unheimlich viel im Leerlauf gefahren wird. Auch die vorher dominanten Hannoveraner bringen wenig auf die Kette, so dass dieses Spiel auch in der ARD-Schalte wohl wenig Zeit bekommt.



In der 82. Minute haben die Lüneburger dann einen Eckball, den Bachmann aus dem Strafraum der Blauen köpft, der eingewechselte Ricker Rasteiro rutscht aus und kommt zu spät, um den Fernschuss von Marquardt zu verhindern und tatsächlich, dieser Schuss aus dem Getümmel findet seinen Weg ins Tornetz! Lüneburg führt völlig unverdient mit 1:0!

Danach stellt Weiland seine Mannschaft etwas offensiver ein, aber leider kam nichts mehr von den Blauen, so dass sie ihre erste Pflichtspielniederlage in der Saison tatsächlich im Pokalfinale erleiden müssen. Bitter, aber so ist Fußball.

Statistisch spricht nach dem Spiel eigentlich alles für Arminia, die auf 66% Ballbesitz, eine gute Passquote von 80% und einen xG-Wert von 1,15 kommen. Lüneburg hat eine erschreckende Passquote von 60% und einen xG-Wert von 0,34., gewinnt aber den Niedersachsenpokal der Amateure und zieht in den DFB-Pokal ein.

Treffer: -

Zuschauer: 6294

36. Spieltag Oberliga Niedersachsen:  Turnerbund Uphusen (A)

Hängende Köpfe auf der langen Busfahrt nach Achim, hängende Köpfe im Spiel gegen Uphusen, hängende Köpfe bei Mesic und Montag, beide reißen sich im Spielverlauf ein Band in unterschiedlichen Körperregionen und verbringen den Sommer mit der Reha. Achja, die wenigen interessierten Zuschauer sehen ein unheimlich tristes 0:0.

Treffer: -

Zuschauer: 394



Der letzte Spieltag: Oberliga Niedersachsen



Mit dem Pokal in den Händen rutscht dem Lüneburger SK Hansa am letzten Spieltag die Playoff-Teilnahme aus den vor Angst schwitzigen Fingern! Sie verlieren gegen Borussia Hildesheim mit 3:1, während der Hannoversche SC gegen den VfL Oldenburg mit 2:0 gewinnt. Somit tauschen die beiden Clubs am letzten Spieltag die Plätze und für den HSC geht es in die Play-Offs zum Aufstieg in die Regionalliga. Dort spielen dann der Bremer SV, Viktoria Hamburg und der SV Eichede den Aufstieg aus.

Blick über den Lahmannhügel in die nächste Saison



Lautes Poltern, eine knallende Tür und betretene Mienen hört und sieht man am letzten Trainingstag der Saison rund um die Geschäftsstelle des SVA am Bischofsholer Damm! Der medienscheue Weiland rauscht nach einem mehrstündigen Gespräch zur Ausrichtung in der kommenden Spielzeit 2024/25 in der Regionalliga Nord mit dem kurzen Kommentar „Größenwahnsinnig!“ den ausgefahrenen, mit Kieselsteinen versehenen, längeren Weg im Rücken der Holztribüne Richtung Ausgang des Rudolf-Kalweit-Stadions Richtung Parkplatz.



Dort entriegelt er sichtlich entnervt mit fahrigen Handgriffen einen der wartenden E-Scooter mithilfe seines Smartphones und fährt mit Strich 25 km/h Richtung Stadtzentrum davon.

Nach wenigen Minuten erblickt man, in der Hoffnung er würde noch umkehren, auf der an diesem Tag wenig befahrenen Straße lediglich das schummrig in Rot leuchtende, sich entfernden kleine Rücklicht und hin und wieder eines der entgegenkommenden Autos. In der Ferne nähert sich klappernd die U6.

Noergelgnom:
Soooo bitter.
Aber - der Aufstieg wird den Verein auf mittlere Sicht deutlich weiter bringen als ein vielleicht auch noch einmaliges Intermezzo im DFB-Pokal.
Also Kopf hoch, Arminia, bald seid ihr (ganz regulär über die Liga qualifiziert) regelmäßige Gäste im Pokal.  ;)

P S.: Den Lüneburger SK Hansa hab ich schon im BundesligaManagerProfessional nicht leiden können.  :angel:

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