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[beendet] [FM23/24] Allez les Bleus - Ein neuer Hirte am Bischofsholer Damm

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Muffi:
Ärgerlich, aber auch schon heftig, wie hartnäckig dir Lübeck auf den Fersen geblieben ist.
Aber wie sehr man in den unteren Klassen von einzelnen Spielern abhängig ist, kann ich gut nachvollziehen. Da kann eine Verletzung schon für eine Krise sorgen.

knufschu:
@Muffi: Danke! Ja, man ist defenitiv von der Form oder dem Zustand von Einzelspielern abhängig... Das versuche ich gerade ein wenig zu beheben.


Kapitel 15 „Das Rudolf-Kalweit-Stadion (1)“

Das Rudolf-Kalweit-Stadion, in der Schnellversion scheinbar auch RKS genannt, beherbergt nicht nur die kuriosen Schäflein, sondern bietet mit seinen 16000 möglichen Zuschauerplätzen vielen Menschen die Möglichkeit Live-Fußball zu genießen. Für den SV Arminia Hannover ist das Stadion natürlich leicht überdimensioniert, konnte aber in der langen Vereinsgeschichte durchaus befüllt werden. Der Besucherrekord aus dem Jahr 1960 verzeichnet sogar 20.000 Zuschauer.

In einem Ranking der „Größten Stadien Deutschlands“ rangiert das Rudolf-Kalweit-Stadion, das seinen jetzigen Namen einem Gastronomen widmet, auf Rang 76. In seinem näheren Umfeld dieses Rankings sind einige Schmuckkästchen gelistet: Das Lohrheidestadion in Wattenscheid, die Bremer Brücke in Osnabrück oder das Hardtwaldstadion vom SV Sandhausen.

Neben den Stadionschafen, die sich um die zahlreichen verwitterten Stehplätze kümmern, ist die größte Attraktion die besagte Holztribüne, an deren obersten Stufen man sogar noch die ehemalige Reporter-Kabine des Norddeutschen Rundfunk findet. In ihr sitzt aber niemand mehr, der das Spiel mit Worten live oder in Schnitten begleitet.

Der sogenannte Lahmannhügel befindet sich unweit von der Holztribüne. Verlässt man sie, überquert man einen kleinen Platz auf dem sich der Fanshop und der Brautwurst- sowie Getränkestand befinden. Weniger Meter entfernt liegt dann besagter Hügel, der sich hinter einem der beiden Tore erhebt und auf dem einige Stehplätze besetzt werden. Gegen Ende des Hügels, in dessen Rücken sich ein kleines Waldgebiet erhebt, steht die hier schon häufig zitierte Tiefkühltruhe mit den Nummern für die manuelle Anzeigetafel.

Auf der Gegengeraden kann man den Vereinsnamen oberhalb weiterer, an Spieltagen wohl eher nicht besetzter Stehplätze lesen. Die Wellenbrecher erfüllen inzwischen weniger die ursprüngliche Funktion, mangels Fanzuspruch. Dafür hat man sie kurzerhand zu Werbebanden umfunktioniert. Neben den gängigen Werbepartnern, die mitunter aus der Region stammen, finden sich aber auch im Fußball inzwischen heimisch gewordene Wettanbieter oder überregionale Unternehmen wieder. Herausragend ist mit Sicherheit der Hinweis auf das lesenswerte Fachmagazin Zeitspiel, dass ich vielleicht mal gegen ein Bezahlsender-Abonnement tauschen sollte.

22. Spieltag Regionalliga Nord: SV Meppen (A)

Nach einer völlig verkorksten Wintervorbereitung mit zwei Niederlagen gegen Rödinghausen und Chemie Leipzig hatte Weiland vor dem Rückrundenstart in Meppen kein so gutes Gefühl, durfte sich aber zu seinem Glück täuschen.



Vor großer Kulisse in der Hänsch-Arena Meppens wirbelten Touray und Imsak vorne die Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal durcheinander und schossen zusammen vier Treffer. Nur eine kurze Wackelphase in den 30er-Minuten sorgte für lange Gesichter auf der SVA-Bank, denn zwischenzeitlich konnten die Meppener dank Frei- und Strafstoß ausgleichen. Nach Spielende steht aber ein 4:2 im Spielbericht.

Treffer: Imsak (16), Touray (18, 52, 62)

Zuschauer: 5093

23. Spieltag Regionalliga Nord: SV Werder Bremen II (H)

In der Partie zwischen Werder II und SV Arminia Hannover hatte Schiedsrichter Lukas Benen einen kurzen Draht zur Pfeife und entschied im Verlaufe der Partie bei zwei Stolperaktionen auf Strafstoß.



Nachdem Imsak die Blauen zunächst nach einer schwachen Werder-Abwehraktion in Führung köpfen konnte, pfiff Benen das erste Mal. Der neue Innenverteidiger Dziho hatte den Werderaner Zeqiraj im eigenen Strafraum umgerannt. Den fälligen Schuss aus knapp elf Metern hämmerte Min-Woo zum 1:1 unter die Latte.
Der zweite Pfiff ertönte in der 60. Minute. In diesem Fall fädelte Touray im gegnerischen Strafraum ein, fiel und sorgte für den Strafstoß, den Hackenthal sicher im Tor unterbrachte. Wenige Augenblicke später traf - für den leider verletzten Imsak eingewechselte – VDB zum Endstand von 3:1.

Treffer: Imsak (35), Hackenthal (60, e), VDB (62)

Zuschauer: 1255

24. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Havelse 1912 (H)

Im eigenen Stadion fehlt den Blauen vorne ein wenig das Abschlussglück. Die Melodie der 80er-Jahre Serie A-Team war noch nicht lange verklungen, das kann Ehlers eine Mixtur aus Flanke und Schuss mit dem Kopf in Netz verlängern, doch danach bleibt die Freude bei jedem neuen Anlauf auf das gegnerische Tor aus. Dafür kann der TSV in der zweiten Hälfte sehenswert ausgleichen. Endstand: 1:1.

Treffer: Ehlers (3)

Zuschauer: 2888

25. Spieltag Regionalliga Nord: SC Weiche Flensburg (A)

Egal, was Weiland taktisch versucht, gegen Flensburg haben die Arminen keine Chance, rennen hinterher und verlieren 3:1. Zwei Gegentreffer fallen allerdings per Elfmeter, wobei diese symbolisch das Hinterherrennen und Zu-spät-da-Sein dokumentieren.

Da der VfB Lübeck nun zehn Punkte entfernt ist, kann man nach diesem Spiel definitiv Regionalliga-Pläne für die kommende Saison entwerfen.

Treffer: Imsak (71)

Zuschauer: 951

Viertelfinale Niedersachsenpokal: VfB Oldenburg (H)



Der VfB aus Oldenburg kommt zum Viertelfinale mit dem Bus an den Bischofsholer Damm.

Etliche Fouls (32), daher einige gelbe Karten (8) und ein überlegter Torabschluss sind die Zutaten des Pokalspiels in Hannover. Der überlegte Torabschluss wird von Lars Holtkamp serviert, nach starker Vorarbeit durch Imsak. Da nur einer unter vielen (20) Torabschlüssen der Blauen im Netz landet und die Oldenburger Magerkost in der Offensive bieten (xG: 0,24), endet das Pokalduell mit 1:0 für den SVA.

Treffer: Holtkamp (36)

Zuschauer: 1045

26. Spieltag Regionalliga Nord: Lüneburger SK Hansa (H)

Wie schon im Hinspiel ist VDB einer der Spielentscheider, denn er erzielt nach flachem Querpass im Sechszehner des LSK von Demirarslan, dessen Position man nun gefunden zu haben scheint, das 1:0. Den 2:1 Siegtreffer kann Imsak beisteuern. Dieser ist mit 16 Ligatreffern auf Rang 2 der Torjägerliste. Luis Hartwig führt diese an. Er ist zur Zeit als Leihspieler vom VfL aus Bochum in Delmenhorst tätig.



Treffer: VDB (51), Imsak (79)

Zuschauer: 1467

27. Spieltag Regionalliga Nord: Altona 93 (A)

Gegen den Tabellenletzten quälen sich die Blauen in der Ferne zu einem knappen 1:0 Sieg.

Treffer: VDB (3)

Zuschauer: 1779

28. Spieltag Regionalliga Nord: Kieler SV Holstein II (H)



Die Zweite von Holstein Kiel fängt sich zwei Doppelpacks von Imsak und VDB und verliert das Spiel am Ende verdient mit 4:1.

Treffer: 1482

Zuschauer: Imsak (18, 38), VDB (20, 73)

29. Spieltag Regionalliga Nord: SV Atlas Delmenhorst (A)

„Es ist gut etwas Zählbares herauszuholen, wenn man unter seinen Möglichkeiten bleibt“, passt als Aussage perfekt auf dieses Spiel und den 2:1-Siegtreffer von Imsak. Pannewig, der sich zunehmend in die erste Elf spielt, bedient Imsak mit einem zu kurz geratenen Chipball, der Stürmer köpft eine Bogenlampe Richtung Tor, der SVA-Torhüter unterläuft den Ball und drin ist das Ding.



Treffer: Imsak (28, 61)

Zuschauer: 1842

30. Spieltag Regionalliga Nord: FC St. Pauli II (H)

Auch, wenn Pauli II von der Einstellung her ein gern gesehener Gast auf dem Hügel ist, über das 0:0 ist man am Ende doch ein wenig enttäuscht. Gerade in den zweiten 45 Minuten muss das Runde eigentlich ins Eckige.

Da der VfB Lübeck parallel gegen den HSV II verliert, wäre man zumindest wieder etwas in Schlagdistanz (5 Punkte).

Treffer: -

Zuschauer: 1474

31. Spieltag Regionalliga Nord: Viktoria Hamburg (A)

Im Hoheluft-Stadion filetieren die Blauen Viktoria mit 3:0. Die Filetierklinge schwingt an diesem Tag – wer wohl – Serhat Imsak.

Treffer: Imsak (24, 45, 46)

Zuschauer: 444

32. Spieltag Regionalliga Nord: SV Drochtersen/Assel (H)



Außer einem Spieler mit Supernamen gibt es im eigenen Stadion gegen Drochtersen wenig zu sehen. Beide Teams spielen gefällig nach vorne, aber treffen nicht ins Tor – 0:0.

Innerlich ist nun jedewede Hoffnung auf den Aufstieg vorbei. Es sind noch sechs Spiele und neun Punkte Abstand. Das wird keinesfalls reichen. Also bekommen einige verdiente Spieler vor ihrem Vertragsende bzw. Transfer noch einen „Abgang“. Weiterhin kann man unter Volllast ein wenig an der Taktik feilen, ohne Angst vor der Niederlage zu haben.

Treffer: -

Zuschauer: 1456

33. Spieltag Regionalliga Nord: Hannoverscher SC (A)

Beim Derby müssen die Anhänger der Blauen vor Spielanpfiff schon eine bittere Pille schlucken, denn Weiland stellt eine „B-Mannschaft“ auf, da das Pokalspiel gegen Jeddeloh unter der Woche seinen Schatten vorauswirft.

So richtig Derbyfreude kommt bei den Anhängern der Blauen auch nicht auf, dafür ist der Ballvortrag der „Zweiten“ zu schwach. Verdient verlieren sie am Ende im Stadtteil List mit 2:1.

Treffer: Demirarslan (5)

Zuschauer: 2341



Am Rande des Spiels fantasiert man allerdings schon von dem ein oder anderen Jugendspieler von den „Großen“! Der Verein hat auf seinen social-media-Kanälen zumindest ein paar kryptische Nachrichten mit absichtlich verzerrten Bildern gepostet.

Halbfinale Niedersachsenpokal: SV Jeddeloh II (H)

Im Halbfinale des niedersächsischen Landespokals zwischen Jeddeloh und Arminia Hannover war bis zur 20. Minute wenig los. Der erste Aufreger folgte dann nach einer Freistoßflanke. Der etatmäßige Freistoßschütze Hackenthal schlug eine Flanke in den Strafraum und der Stürmer des SSV, Brinkmann, schien sich nach Ansicht des Schiedsrichters in einer schwer zu sichtenden Situation unrechtmäßig Platz für einen Zweikampf verschafft zu haben, somit entschied man auf Strafstoß. Diesen verwandelte Hackenthal anschließend sicher in die Tormitte.



Mit der ersten eigenen Torchance konnten die Gäste allerdings noch vor der Pause ausgleichen. Erneut ist Brinkmann Teil der Szenerie. Er erhält einen perfekten Pass von Schaber in den Rücken der Abwehr der Blauen und schließt unheimlich trocken ins Toreck ab.

Nach leichten taktischen Umstellungen verläuft die zweite Hälfte klar zu Gunsten der Arminia. Sie beherrschen den Ballbesitz, kommen zu einigen guten Torchancen, aber ins Tor treffen sie nicht. Erst kurz vor Spielende gelingt dem Joker Touray, der nach längerer Verletzung sein Comeback feierte, der Siegtreffer zum 2:1. Bedient wird er hierfür ähnlich wie zuvor Brinkmann. Goalgetter Imsak, der inzwischen als Außenstürmer aufgestellt umfunktioniert worden war, konnte sich hier einmal mehr als wichtig beweisen und legt für Touray auf.

Treffer: Hackenthal (20, e), Touray (89)

Zuschauer: 1461



Für Arminia wird es nun der dritte Anlauf in Folge im Pokalfinale. In diesem Fall treffen die Blauen allerdings auf einen haushohen Favoriten! Der VfL Osnabrück ist aktuell Sechster in der 3. Liga und wäre damit auf einem Aufstiegsplatz, da diverse Zweitvertretungen in der Liga unterwegs sind.

Die ersten vier Ränge der 3. Liga qualifizieren sich ja für den DFB-Pokal, aber was ist, wenn Osnabrück aufsteigt? Ist Arminia dann auch im Pokal?

34. Spieltag Regionalliga Nord: SSV Jeddeloh II (H)

Wieder Jeddeloh II, wieder im Rudolf-Kalweit-Stadion, wieder gibt es einen Strafstoß. Bereits in der zweiten Minute rammt Islamovic Imsak strafbar von hinten um und der Referee zeigt auf den Elfmeterpunkt! Mit einem Panenka-Elfmeter trifft Hackenthal zum 1:0. Bei diesem Spielstand bleibt es auch bis zum Spielende, weil Gianni Przondziono vor dem Tor in besten Positionen mal den Arm von Keeper Velichkov, den Pfosten oder die Latte trifft bzw. den Ball einfach drübersemmelt.

35. Spieltag Regionalliga Nord: Hamburger SV II (A)



Die Blauen feiern einen tollen 2:1-Auswärtssieg gegen den HSV II, während der VfB Lübeck die erwartbare Meisterschaft drei Spieltage vor Saisonende eintütet.

Treffer: Imsak (49), Przondziono (91)

Zuschauer: 417





In der Tabelle ist nicht nur die Meisterschaft geklärt, sondern auch zwei Absteiger stehen bereits fest. Altona 93 und Viktoria Hamburg steigen in die Oberliga ab. Ab den Rängen 15 und folgende geht es nun um die Nichtabstiegswurst.

Muffi:
Den Vizemeister (ja, ich weiß, der bringt nicht viel) fast sicher und wieder im Pokalfinale. Ich drücke die Daumen, dass dir vielleicht dieses Mal die Riesenüberraschung glückt!

Zum RKS: Wusstest du, dass bis vor Kurzem auch regelmäßig ein American Football - Team dort seine Heimspiele ausgetragen hat? An diesen Tagen wurden aus dem "SV Arminia Hannover" auf der Gegengerade ein "Hannover Spartans". :)
Der Wald gleich neben dem RKS ist die Eilenriede und gilt als flächenmäßig größtes Waldstück (ca. 640 ha) in einem Stadtgebiet in Deutschland. Ich hoffe ich nehme dir damit nichts vorweg, was du selbst noch erzählen wolltest.  :)

knufschu:
@Muffi: Im Grunde bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das war schon eine top Saison.

Gerne darfst du ergänzen! (Du kannst ein Kapitel dazu schreiben :-)) Ich bin zwar gebürtiger Niedersachse, aber Hannover war nicht meine Heimat. Der intensivste Besuch war die Zeit mit/bei der Arminia und im Eilenriedestadion.

Kapitel 16 „Brüderschaft & Niedersachen im Pokal“

Anlässlich des anstehenden Pokalfinals im Niedersachsenpokal lohnt ein Blick auf den Folgewettbewerb, den DFB-Pokal aus niedersächsischer Perspektive, denn DFB-Pokalsiege aus Niedersachsen sind brutal rar gesät, wenn man sich die Historie anschaut, in der natürlich – wie immer – die Bayern dominieren.

Der jüngste DFB-Pokalsieg gelang dem VfL Wolfsburg in der Spielzeit 2014/2015. Im Kader der Wölfe standen damals unter anderem Kevin De Bruyne, Ivan Perisic oder der noch aktive Maximilian Arnold. Sie gewannen das Finale mit 3:1 gegen die Borussia aus Dortmund. Trainer bei Wolfsburg war Dieter Hecking und beim BVB Jürgen Klopp. Letzterer wird weiter unten erneut eine entscheidende Rolle spielen.

Aus Sicht der niedersächsischen Landeshauptstadt gehört der Titelgewinn der Roten (Hannover 96) in der Saison 1991/1992 schon fast zu den Kuriositäten, denn dieser Coup gelang dem Verein als Zweitligist!

Bereits der Gegner in der ersten Pokalrunde ist nur dem eingefleischten Fußballfan bekannt: NSC Marathon 02 Berlin. Der Verein existiert in seiner damaligen Form heute so nicht mehr, denn im Rahmen einer Fusion mit dem 1. FC Novi Pazar 95 wurde der 1. FC Novi Pazar/Marathon 1895. Der Gegner der Hannoveraner, mit dem ursprünglichen Namen, bewegte sich ausschließlich im Amateurfußball Berlins und wurde in der ersten Runde mit 7:0 geschlagen.

In der zweiten Spielrunde schlugen die Roten dann allerdings schon einen Gegner aus dem Oberhaus, den „unabsteigbaren“ VfL Bochum. Nachdem Heiko Bonan den VfL im Ruhrstadion früh in Führung gebracht hatte, haben die Hannoveraner das Spiel bis zur 35. Minute zu einem 3:1 gedreht. Der Anschlusstreffer, der aber auch zugleich den Endstand darstellte, fiel per Eigentor.

In der 30. Minute, am 17. August 1991, traf ein gewisser Niclas Weiland zum 2:1 für die 96er. Der Nachname ist in diesem Fall kein Zufall, denn es handelt sich hierbei um den älteren Bruder des hier fiktiv dargestellten Dennis Weiland! Niclas hat in seiner Karriere insgesamt über 120 Spiele für die Roten absolviert, bei 24 Toren, laut „transfermarkt.de“.

Die Karriere der beiden Brüder überschnitt sich in den 90ern und in den frühen 2000er Jahren, denn beide haben unter Jürgen Klopp bei Mainz 05 gespielt und kommen dabei zusammen auf an die 200 Spiele! … [Fortsetzung folgt]

36. Spieltag Regionalliga Nord: VfB Oldenburg (H)

Vor dem Pokalfinale und aufgrund der bereits entschiedenen Meisterschaft rotierte Weiland heftig durch. Die aufgestellte Elf konnte dabei gegen den VfB aus Oldenburg mäßig überzeugen und die Partie endete 1:1.

In der Hoffnung, dass sich die Spieler ein wenig „warmlaufen“, wechselte der SVA-Coach seine Stammspieler zum Teil nach und nach ein, musste aber zusehen, wie sich Theo Harz nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog und somit für das Finale ausfällt.



Treffer: VDB (92)

Zuschauer: 1154

Finale Niedersachsenpokal: VfL Osnabrück (N/A)

Bereits zu Saisonbeginn wurde das Stadion an der Bremer Brücke für das Pokalfinale auserkoren, somit haben die Blauen neben einem schier unschlagbaren Gegner nun auch noch ein Auswärtsspiel im Finale, welches eigentlich auf neutralen Boden stattfinden soll.

Vor dem Spiel gibt es neben den Verletzungen und dem Austragungsort noch weitere positive und negative Bedingungen, die berichtenswert sind.

Die letzten Ergebnisse des VfL lassen wenig Hoffnung bei dem SVA aufkeimen, denn neben dem 5:0 Kantersieg gegen Meppen, bei denen die Meppener nicht einen Torschuss zustanden brachten, wurden auch die Kickers aus Offenbach mit 5:1 aus dem eigenen Stadion geschossen. Zudem hat die Mannschaft, gecoacht von Selimbegovic, die TSG Hoffenheim II mit 3:2 geschlagen. Weiterhin wird man mit einer großen Kulisse rechnen dürfen, denn zu Ligaheimspielen kommen im Schnitt rund 12.500 Fans an die Bremer Brücke.

Es gibt aber auch Grund zur Hoffnung, denn das letzte Spiel haben die Osnabrücker gegen Mönchengladbach II verloren. Zweifelsohne gegen eine Mannschaft, die mehr individuelle Klasse hat als der SVA. In der ersten Pokalrunde hat der VfL zudem gegen den HSC aus Hannover „nur“ mit 2:1 gewonnen.

Liveticker

Minute 1 – 15: Der Druck der Blauen in den ersten Minuten trifft den VfL völlig auf dem falschen Fuß! VDB und Holtkamp kommen in den ersten sieben Minuten zu zwei aussichtsreichen Abschlüssen, die allerdings beide über das Gebälk fliegen.

Etwas argwöhnisch blickt Weiland allerdings drein, weil Montag auf Außen so seine Probleme mit dem inversen Außenspieler Oduah hat. Dieser narrt ihn schon das ein oder andere Mal. Bisher zum Glück – für Arminia – ohne Erfolg, denn noch haben die „Gastgeber“ keinen Torabschluss zusammengebracht.

Minute 15 – 30: In der 23. Minute haben die Osnabrücker den ersten Torschuss. Higl wird mit langem Ball gefunden, er läuft allein auf Jendrzej zu, aber hebt den Ball über das Tor hinweg. Das war bisher die größte Chance im Spiel! Drei Minuten später wird es richtig knapp. Wieder ist Higl durch, im Grunde ist er schon am SVA-Keeper vorbei, doch Bachmann bekommt den Körper noch in den Schuss und Montag pöhlt den Ball erstmal ins Seitenaus.

Das Momentum ist nun komplett beim VfL, denn der SVA bekommt nach vorne nichts mehr auf die Reihe.

Minute 30 – 45: Das Spiel beruhigt sich wieder ein wenig, bei fortdauernder Überlegenheit des Drittligisten. Zur Pause bleibt es torlos.

Minute 45 – 60: Arminia wechselt in der Pause Przondziono für Touray ein. Der Start in Hälfte zwei bleibt erstmal ruhig. Die erste Chance haben dann die Blauen. Besagter Gianni Przondziono tankt sich mittig durch, sein Schuss kann aber im letzten Moment geblockt werden.



Minute 60 – 90: In Minute 62 fällt dann der erste Treffer für den Favoriten. Jendrzej unterläuft einen Eckball, der Ball landet auf dem Fuß des vor zehn Sekunden eingewechselten Kwiecien und dieser schiebt ins leere Tor ein. Danach hat die Arminia zwei Halbchancen, mehr nicht. Die Partie endet, wie die vorherigen Pokalfinals aus Sicht der Hannoveraner, mit 0:1. Der 0:1-Pokalfluch!! (Naja, Osnabrück war schon deutlich besser!)



Treffer: -

Zuschauer: 15.500

37. Spieltag Regionalliga Nord: VfB Lübeck (A)

Ein ausgeglichenes Spiel endet mit 1:1, während die zahlreichen VfB-Anhänger im eigenen Stadion den Aufstieg abfeiern, hadern die Arminen mit dem späten Gegentreffer in der 90. Minute und dem Pokalspiel.

Treffer: Przondziono (76)

Zuschauer: 6.664

38. Spieltag Regionalliga Nord: 1. FC Phönix Lübeck (H)

Auf dem Hügel wird eine starke (Vizetitel-)Saison gefeiert, während Serhat Imsak sich mit zwei Treffern am letzten Spieltag noch die Torjägerkanone sichert und die Phönixe zeitgleich in die Oberliga verbannt.



Treffer: Imsak (3, 82)

Zuschauer: 1099





Die Abschlusstabelle war schon beim letzten Posting erahnbar. Für zwei Hamburger Clubs geht es in die Oberliga und Phönix hat es nun leider dank Arminia auch erwischt. Alleine wegen des coolen Vereinsnamens und weil ich in einem Hardy Grüne Buch über sie gelesen habe, standen sie auch in der „shortlist“ (@Thekenklopper) für eine Story hier.

Die größte Überraschung ist mit Sicherheit der achte Platz des HSC. Das hätte ich nicht erwartet. Die größte Enttäuschung schieben die Zweitvertretungen, die bereits die 3. Liga überbevölkern. Ich habe gehört, dass Daveincid hier etwas verändert hat, aber da lief der Spielstand (leider) schon.

Muffi:
Ah, wie ärgerlich, mit ein wenig Glück wäre womöglich ein Unentschieden und damit Verlängerung/Elfmeterschießen im Pokalfinale drin gewesen. Aber Osnabrück ist schon eine Hausnummer, deine Jungs haben sich gut geschlagen, nur 1:0.

Ansonsten Glückwunsch zur an und für sich richtig guten Saison!

Zu was genau denn (also das Kapitel)?  :)

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