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[beendet] [FM23/24] Allez les Bleus - Ein neuer Hirte am Bischofsholer Damm

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Wiebke:

Wie machts Du die Bilder von den Spielszenen?

Im richtigen Moment ein screenshot? Und dann zuschneiden? Das ist dann aber ziemlich aufwendig, oder?

Die Stadionschafe sind ja mal cool!  Määääh!

knufschu:

@Muffi: Danke für die Glückwünsche! Du kannst ein Kapitel zur Eilenriede schreiben :-)
@Wiebke: Genau, ich mache Screenshots in der "Spielanalyse" und füge sie bei Paint ein. Die Pause-Taste nutze ich ohnehin ständig.

Kapitel 17 „Vereinsgeschichte: Rugby und Fußball“

Bekanntlich war der frühe Fußball dem heutigen Rugby nicht unähnlich. Es durfte gerangelt, getreten und gestoßen werden und der Ball auch – mindestens in den archaischen Regeln – in Teilen mit der Hand gespielt werden. Erst Regeleinführungen bzw. Regeländerungen haben diesen Sport, der heutzutage Massen fasziniert, egal ob Wettskandale, krumme Geschäfte, verschobene Spiele und Tristesten in den nationalen Ligen oder den immer gleichen Clubs ab dem Viertelfinale der Champions League, zu dem gemacht, was eben jene Millionen lieben.

Bezogen auf die Vereinsgeschichte der Blauen aus Hannover ist der Weg vom Rugby ebenfalls nicht weit, denn im Jahr 1918 schlossen sich der ortansässige Rugbyverein Merkur und der FC Arminia zusammen. Aus deren Kooperation entstand der „SV Arminia-Merkur Hannover“. Das heutige Rudolf-Kalweit-Stadion bzw. damals der Sportplatz gehörte dem Rugbyverein. Zwei Jahre später bekam Arminia den – so betitelt es die Vereinschronik – „wohlklingenden“ Vereinsnamen SV Arminia Hannover, der bis heute bestand hat.

Interessanterweise suchte der Deutsche Rugbyverband (DRV) um die Jahrhundertwende den Anschluss an den DFB und wurde mehr oder weniger mitsamt dem DFB geboren oder als ging als Teil des großen Ganzen mit in dem DFB auf. Offiziell gibt es diesen Verband aber dann seit November 1900.In dieser Zeit waren, wie gesagt, die Regelunterschiede zwischen dem bekannteren Rugby und dem noch weniger bekannten Fußball nicht so erheblich wie heute.

Allem Anschein nach, schlägt das Herz oder mindestens einer Herzklappe des deutschen Rugbys in Hannover, denn der erste Präsident des DRV war ein gewisser Ferdinand Wilhelm Fricke, nach dem auch eine Straße in der niedersächsischen Landeshauptstadt benannt ist. Laut biografischem Lexikon der Stadt Hannover gilt er sogar als „Vater und Schöpfer des hannoverschen Rasensports“.

Im Grunde wäre Fricke sogar ein eigenes Vorwort wert, denn sein Schaffen scheint auch im Kontext der Gründung der Roten 1896 erwähnenswert.

Der Transfersommer & der Kader

Im Sommer haben einige altgediente Spieler den SVA in die Vertragslosigkeit bzw. Richtung eines neuen Clubs verlassen. Dazu zählt unter anderem Jan Vogel. Er geht zum Ligakonkurrenten, dem Heider SV. Gianni Przondziono spielt nun für Alemannia Aachen. Yannick Osée hat noch keinen Verein gefunden, während Moritz Montag inzwischen im Stadion Hoheluft für Victoria Hamburg auflaufen wird.

Bei den Neuverpflichtungen setzt Weiland in dieser Spielzeit auf Altbekanntes und ein paar neue, junge Gesichter, die den Kader in der Qualität verbessern.

Im Tor

Kevin Jendrzej bleibt die Nummer 1. Antonio Brandt, die Nummer 2, war zuvor für den Eimsbütteler TV in der Oberliga Hamburg im Kasten. Er hat drei wirklich starke Jahre dort gespielt.



In der Verteidigung

Mit Greve und Bachmann bleibt das erfahrende Duo in der Innenverteidigung erhalten. An ihre Seite gesellen sich Jabbie und Dziho, die auch schon letzte Saison für Arminia gespielt haben.



Anes Dziho war seinerzeit in der Rückrunde als Leihe vom MSV Duisburg nach Niedersachsen gekommen. Manchmal hat er nicht die starken „Neven“, die ein Verteidiger so braucht.



Goslar ist einer der „jungen Wilden“. Der VfL Wolfsburg hat ihn nicht weiter verwenden wollen.



Für Hackenthal, Standardschütze und linker Außenverteidiger, ist Uedickhoven ein möglicher Ersatz, wenn es mal etwas defensiver sein soll. Man darf nur kein Kopfball von ihm erwarten.

Rechter Außenverteidiger ist Marlon Schmitz, der vom VfL Bochum ausgebildet worden ist. Im Grunde hat er das Zeug zum Stammspieler. Als Ersatz ist derzeit noch ein Leihgeschäft in der Planung.

Im defensiven Mittelfeld

Im defensiven Mittelfeld werden ebenfalls zum Teil Altbekannte auflaufen. Holtkamp kann je nach Spiel die Mixtur aus feiner Klinge und Abräumer abbilden. Da Vogel und Paschke nicht mehr Teil der Blauen sind, musste man im Sommer hier Nachwischen.



Maxi Grosser wechselt ablösefrei vom VfL Osnabrück an den Bischofsholer Damm. Eine der Sechserrollen kann es definitiv ausfüllen.



Grace Ndongala gehört zu der Kohorte der „jungen Wilden“, die den Weg aus dem NLZ der Bundesligisten nicht in den Kader einer Profimannschaft gepackt haben. Weiland plant ihn eher als Sechser ein.



Leander Baar hat letzte Saison für den HSC in Hannover gespielt und möchte nun einen weiteren Anlauf bei dem SVA nehmen. Er ist sicherlich eher der Rotationsspieler.

Im offensiven Mittelfeld

Theo Harz, Lamine Touray, Elias Demirarslan und VDB waren in der letzte Saison in verschiedenen Phasen bereits zentrale Bestandteile des Erfolgs und bleiben den Zuschauern auf dem Lahmannhügel erhalten.



Allerdings kommt mit Matteo Mazzone der Startransfer des Sommers nach Hannover. Er wurde beim VfL Wolfsburg aussortiert und hat sich überraschend für Arminia entschieden und nicht für Viktoria Köln oder andere Mitbewerber.



Tom Baller ist ebenfalls eine Option im offensiven Mittelfeld, könnte aber evtl. auch Außenverteidiger werden.



Der dritte Spieler der „jungen Wilden“ ist Theuerzeit. Er kommt von Borussia Dortmund nach Hannover. Seine Position ist noch nicht gefunden. Vorstellbar sind eine Außenposition oder eine Sechserrolle.

im Sturm

Serhat Imsak, Torschützenkönig der Regionalliga Nord, bleibt ein Blauer. Es gab durchaus Interessenten, u.a. den Heider SV, aber keine tatsächliche Anfrage. VDB kann seine Position ebenfalls übernehmen, ebenso Mazzone.

Dennoch sucht man noch nach einer etwas schnelleren Variante im Sturm.

1. Spieltag Regionalliga Nord: SV Atlas Delmenhorst (A)

In Delmenhorst zeigen die Blauen einen schwerfälligen Auftakt in die neue Spielzeit. Den ersten Saisontreffer zum Endstand von 1:1 erzielt Theo Harz erst recht spät, auch dank einer verbesserten zweiten Hälfte.



Treffer: Harz (82)

Zuschauer: 1338

2. Spieltag Regionalliga Nord: SV Werder Bremen II (H)



Werder Bremen II war mit einem 5:1 gegen Lupo-Martini gut in die Saison gestartet und Zweitmannschaften sind immer ein wenig wie eine bunte Tüte, doch für Imsak und Neuzugang Mazzone war aber nur leckeres Zeug darin. Die beiden Stürmer haben Werder im Alleingang dominiert und das Spielergebnis von 3:0 bereits in der ersten Halbzeit eingetütet.

Treffer: Imsak (21, 45), Mazzone (36)

Zuschauer: 1146

3. Spieltag Regionalliga Nord: SV Drochtersen/Assel (A)

Gegen Drochtersen hatten die Blauen in letzter Zeit immer Schwierigkeiten. So auch in dieser Partie, die die Arminia am Ende unverdient mit 2:1 gewinnt, weil Serhat Imsak gut in die Saison kommt.

Treffer: Imsak (25, 50)

Zuschauer: 1038

4. Spieltag Regionalliga Nord: Kieler SV Holstein II (H)



Im Duell mit dem aktuellen Tabellenführer aus dem hohen Norden bekommt das A-Team im eigenen Stadion den Ball nicht über die Torlinie. Bereits nach einer Minute landet ein Kopfball von Imsak an der Latte, nach zwei Minuten läuft – erneut Imsak – frei aufs Tor, aber der Keeper blockt… Man könnte nun weiter Großchancen aufzählen, aber es hilft ja nichts. Das Spiel endet 0:0.

Treffer: -

Zuschauer: 1361

5. Spieltag Regionalliga Nord: VfB Oldenburg (A)

Pfosten, Latte, Pfosten, Vorbeigeschossen … Es geht für die Arminia fast wie in der Vorwoche weiter. Bachmann köpft nach Eckstoß an die Latte, VDB trifft freistehend nur den Außenpfosten, ein Freistoß von Hackenthal touchiert die Latte leicht – Immerhin eine Chance nutzen die Arminen, denn in der sechsten Minute kann der aufmerksame Imsak eine unfreiwillige Vorlage des Oldenburger Innenverteidigers Albert zum 1:0 Siegtreffer verwerten.



In der 63. Minute gibt es zudem ein Wiedersehen zwischen Jovan Hoffart und dem SVA. Inzwischen spielt der 30-jährige nicht mehr für Wacker Burghausen, sondern den VfB.

Treffer: Imsak (6)

Zuschauer: 864

6. Spieltag Regionalliga Nord: FC Norderstedt (H)



Immer Transfersommer sind der FC Norderstedt und Arminia Hannover sich einige Male auf dem Transfermarkt begegnet, denn drei Spieler hatten auch Weiland und sein Scoutingteam auf dem Schirm, doch in jedem Fall entschieden sich die Spieler am Ende für den FC.

Sportlich schlägt der SVA den FCN mit 1:0 im eigenen Stadion. In der 31. Minute findet Hackenthal Imsak, der frei auf Bade zuspurtet und eiskalt netzt.

Treffer: Imsak (31)

Zuschauer: 1416

7. Spieltag Regionalliga Nord: Hannoverscher SC (A)

Die Blauen entscheiden das erste Stadtderby der Saison dank hoher Treffsicherheit für sich! Derbyheld ist heute Marlon „The Hammer“ Schmitz! Der rechte Flügelverteidiger schweißt in der 80. Minute den Endspielstand von 3:0 aus rund 30 Metern per Dropkick ins gegnerische Tor! Wahnsinn! 



Treffer: Baller (33), Hackenthal (61, e), Schmitz (80)

Zuschauer: 1993

8. Spieltag Regionalliga Nord: Hamburger SV II (H)

„Serhat Imsak – Fußballgott!“, riefen einige verteilte Stimmen vom Lahmannhügel in Richtung der grasenden Schafe hinter dem Tor des HSV II, als besungener „Gott“ zum Jubeln abdreht. Zuvor hatte er das 2:0 für das A-Team erzielt. Der Anschlusstreffer zum 1:2 von Sanne reichte am Ende nicht zu einem Auswärtspunkt für die Hamburger. 

Treffer: Imsak (5, 56)

Zuschauer: 1450

9. Spieltag Regionalliga Nord: Heider SV (A)

Jan Vogel, Sechser des Heider SV, ist nicht mehr am Bischofsholer Damm, sondern nun an der Meldorfer Straße aktiv. Zunächst erlebt er gegens einen Ex-Club, zwei frühe Gegentreffer durch Hackenthal und VDB, doch sein Team kann dank zweier schwacher Nicht-Paraden Jendrzeijs einen Punkt beim 2:2 gewinnen.

Treffer: Hackenthal (3, e), VDB (11)

Zuschauer: 912

10. Spieltag Regionalliga Nord: SV Meppen (H)



Zwischen Meppen und dem SVA gibt es eine Nullnummer, weil die Hannoveraner keinen ihrer 16 Schüsse im Tor unterbringen können. Gleiches, nur bei weniger Torchancen, gilt für Meppen – 0:0.

Treffer: -

Zuschauer: 1732

11. Spieltag Regionalliga Nord: SC Weiche Flensburg 08 (A)

Tausche letzte Saison gegen diese Saison, tausche VfB Lübeck – die in der 3. Liga aktuell auf Rang 5 stehen (!) – gegen Weiche Flensburg und du erhältst einen Dominator. Die Flensburger schlagen Arminia zuhause mit 1:0. Jannik Mause ist einfach vorne drin einmal frei und nutzt das auch.

Treffer: -

Zuschauer: 1221



12. Spieltag Regionalliga Nord: SV Jeddeloh II (H)

Ein Spielzug in Minute 11 führt zum 1:0 des SVA und dieser folgt in dem Duell zwischen dem SVA und Jeddeloh II mehrfach. Außen überladen die Hannoveraner die Seitenlinie, vor dem Sechszehner hat Großer gefühlt das gesamte Messegelände Hannovers für sich alleine, er schießt platziert und trifft. Nach Spielende gewinnt Hannover 2:0.



Treffer: Großer (11), Hackenthal (29)

Zuschauer: 1406

13. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Havelse 1912 (A)

In Havelse sehen die Zuschauer zwei gleichwertige Mannschaften in einer Partie auf Augenhöhe. Hannover trifft einmal und gewinnt am Ende mit 1:0.

Treffer: Imsak (23)

Zuschauer: 2375





In der Tabelle ist Weiche Flensburg bereits etwas enteilt. Arminia und Norderstedt folgen allerdings noch in Schlagdistanz. Der SV Meppen schickt sich ebenfalls wieder an, den Weg Richtung Liga 3 zu nehmen. Zu deren Heimspielen kommen mit Abstand due meisten Zuschauer! Die Lupos haben eine harte Saison vor sich, ebenso der HSC.

knufschu:

Kapitel 18 „Den Blick nach oben…“


… habe ich bisher eher gemieden, weil es auch sportlich nicht zwingend nötig war. Gemeint ist der ernsthafte Blick in die 3. Liga. In der Realität eine interessante Liga mit zum Teil großartigen Clubs, aber im FM zum Abgewöhnen, weil ich diesen Spielstand begonnen habe, bevor Daveincid eine Lösung des Problems mit den Zweitmannschaften gefunden hat.

Das Bild sagt mehr als tausend Worte und verhagelt mir irgendwie die Motivation. Steigt man irgendwann als Absteiger in die 2. Liga auf?! Bleibt man dann in der 2. Bundesliga unabsteigbar? Fragen über Fragen. Das ist ja, als ob eine Mannschaft seit zehn Jahren immer Meister wird und „kleine Vereine“ Saison für Saison nur darauf warten müssen im sportlichen „Aufeinandertreffen“ zur Schlachtbank geführt werden, wenn sie 6-8 Dinger bekommen.

14. Spieltag Regionalliga Nord: FC Teutonia 05 Ottensen (H)

Die Arminia setzt ihren bisherigen guten Saisonverlauf gegen Teutonia Ottensen mit einem deutlichen 3:0 fort. Die Hamburger haben in den letzten Spielzeiten immer in der oberen Tabellenhälfte abgeschlossen, sind aber in dieser Saison nicht gut drauf.

Treffer: Imsak (49, 83), VDB (59)

Zuschauer: 1381

Vorrunde Niedersachsenpokal: SV Meppen (A)

Vor knapp 5000 Zuschauenden startet der SVA gut in die Pokalrunde und kommt nach einer Viertelstunde durch Imsak zum ersten guten Torabschluss. Der SVA-Goalgetter wird von VDB flach im Strafraum angepasst, leicht nach außen abgedrängt und sein Abschluss aus 5 Metern, aber spitzem Winkel, wird abgeblockt.

Auch nach über einer halben Stunde ist das Momentum weiterhin bei dem Gast. Sowohl VDB als auch Harz kommen zu starken Abschlüssen, aber in beiden Fällen kann Kamenz parieren. Erst ein Geistesblitz des SVA-Keepers Jendrzeij bringt die Führung. In der 38. Minute nimmt er einen verunglückten langen Ball des SV Meppen auf, sieht, dass deren Abwehr weit aufgerückt ist und schlägt das Leder weit nach vorne. Imsak kann diesen erlaufen und anschließend frei auf Kamenz zulaufen und einschieben!



Bis fast zur 70. Minute können die Hannoveraner diese Führung halten. Bis dahin sehen die Zuschauer allerdings auch eine mäßige Partie. Zwischenzeitlich bewegen sich die Passquoten beider Vereine an der unteren Grenze der 70%-Marke. Plötzlich mutiert ein eigentlich ungefährlicher Einwurf zur Großchance, weil Bachmann unter dem geworfenen Ball durchsegelt und Soni aus schräger Position mehr oder weniger freie Bahn hat. Er zieht ab, trifft den Innenpfosten und gleicht zum 1:1 aus! Ärgerlich für den SVA.



Da bis zum Ende der Nachspielzeit kein weiteres Tor fällt, sieht der Modus im Niedersachsenpokal ein sofortiges Elfmeterschießen ohne Verlängerung vor, an dessen Ende – nach einigen Schützen - Meppen triumphiert und Arminia nach drei Finalteilnahmen in Folge nun in der ersten Runde ausgeschieden ist.

Treffer: Imsak (38)

Zuschauer: 4734

15. Spieltag Regionalliga Nord: FC St. Pauli II (A)

Nach der Pleite gegen Meppen müssen einige Spieler ihre Wunden lecken und auf der Bank oder zu Hause pausieren. Dennoch spielen die Blauen überlegen und siegen vor Minuskulisse knapp, aber verdient mit 1:0.

Treffer: VDB (42)

Zuschauer: 173

16. Spieltag Regionalliga Nord: USI Lupo-Martini Wolfsburg (H)

Lupo-Martini wird von den Wettbüros als klarer Absteiger eingeschätzt. Buoncore, der den USI bereits damals in der gemeinsamen Zeit beider Vereine in der Oberliga coachte, muss nach bereits zehn Minuten schon eingestehen, dass die Arminia deutlich überlegen ist, als Harz von VDB stark in Szene gesetzt wird und einnetzt. Nach Spielende gewinnen die Arminen mit 3:0.

Treffer: Harz (10, 69), Imsak (32)

Zuschauer: 1521

17. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Eintracht Braunschweig II (A)



In der 26. Minute nietet Bachmann an BSV-Stürmer Amoah rund 40 Meter vor dem eigenen Tor in zentraler Position ohne Not von hinten um und sieht dafür glatt Rot. Vier Minuten später zappelt der Ball dennoch im Netz der Gastgeber! Demirarslan lässt hierfür drei bis vier Braunschweiger wie Fahnenstangen stehen, passt von der Sechszehnerecke scharf auf den Fuß von Imsak, der hält seinen Linken nur rein und drin ist die Pille! Danach schaffen die Blauen es, die 1:0-Führung über die Zeit zu bringen.

Treffer: Imsak (31)

Zuschauer: 1115

18. Spieltag Regionalliga Nord: Lüneburger SK Hansa (H)

Sportlich scheint die Arminia dem LSK auf den ersten Blick entwischt zu sein, denn sie gewinnen dank eines lupenreinen Hattricks von Mazzone mit 3:0. Der zweite Blick offenbart, dass der LSK-Torhüter Eversmann bei zwei Treffern eine sehr bescheidene Figur abgegeben hat und seinen Strafraum nicht im Griff hatte. Beim 1:0 läuft er viel zu weit hinaus, um einen Ball abzufangen und wird per Kopf überlupft und beim 2:0 rauschen er und der Innenverteidiger Höck slapstickartig fast zusammen und Mazzone ist Nutznießer dieser Szenerie.



Treffer: Mazzone (22, 33, 44 e)

Zuschauer: 1503

19. Spieltag Regionalliga Nord: SV Atlas Delmenhorst (H)

Die Rückrunde beginnt mit dem Monat Dezember und damit steht ein weiteres Heimspiel im Kalender der Blauen. Weiterhin ist der Dezember auch immer ein Zeitpunkt für Vorstandswahlen. Es scheint sich ein Wechsel in der Spitze des SVA anzudeuten.



Gegen Delmenhorst wird es die erwartbare knappe Partie. Zwei Standards verhalfen dem SVA zum Heimdreier. Zunächst kann Harz einen Ball nach Freistoßflanke über die Linie stochern und später köpft Bachmann nach Eckstoß ein. Luis Hartwigs Anschlusstreffer zum 1:2 aus Sicht des SVA bereitet nur wenige Minuten Sorgen.

Treffer: Harz (14), Bachmann (84)

Zuschauer: 1565

20. Spieltag Regionalliga Nord: SV Werder Bremen II (A)

Als vorweihnachtliches Mahnmal, dass Fußball nicht immer Spektakel sein muss, sehen die wenigen Anwesenden nahe des Weserstadions in Bremen eine Nullnummer.

Treffer: -

Zuschauer: 762

21. Spieltag Regionalliga Nord: SV Drochtersen/Assel (H)

Der Start nach der Winterpause im Rudolf-Kalweit-Stadion gehört ins fußballerische Kuriositätenkabinett.

Zunächst gehen die Gäste mit der ersten Chance nach 35 Sekunden mit 1:0 in Führung. Bei der Flanke von rechts in den Strafraum waren wohl die Innenverteidiger – ich kanns mir nicht verkneifen - im Winterschlaf. Etwas wacher geworden läuft es dann wenige Augenblicke später schon besser. Bachmann verlängert einen Eckstoß an den zweiten Pfosten, dort wartet Greve und staubt nach Mittelstürmer-Art ab. Anschließend sehen die Zuschauer Einbahnstraßenfußball der Gastgeber, treffen tun bis zur 45. Minute sowohl die Gäste aus Drochtersen mit der zweiten Torchance als auch der SVA.



Sichtlicht genervt stapft Weiland – Coach des SVA – in die Kabine und wechselt in der Pause sowohl den Keeper als auch den schwachen Mazzone aus. Nach dem Seitentausch spielen die Blauen in Richtung der grasenden Schafe und drehen das Spiel auf ein 4:2, ehe Touray in der 82. Minute einen Gegenspieler unnötig hart umsenst und dafür die rote Karte erhält. Im Anschluss daran fangen sich die Arminen noch das 3:4, kommen aber selbst auch zu Chancen und retten die drei Punkte über die Restzeit. Leider zieht sich im Grunde mit dem Abpfiff auch noch Imsak seine klassische „Verletzung der Saison“ zu und fällt nun rund 3-4 Wochen aus.

Treffer: Greve (14), VBD (28), Imsak (61, 63)

Zuschauer: 1498

22. Spieltag Regionalliga Nord: Kieler SV Holstein II (A)

Eine sehr schwache Leistung zeigen die Blauen in Kiel. Sie fangen einen Gegentreffer nach Eckball, einen nach Strafstoß. Vorne trifft Harz einmal, somit gewinnt Kiel mit 2:1.

Treffer: Harz (39)

Zuschauer: 565

23. Spieltag Regionalliga Nord: VfB Oldenburg (H)

Sicherer und ungefährdeter kann man eigentlich (fast) nicht gewinnen. Der VfB hat im Rudolf-Kalweit keine Schnitte, kommt auf drei eigenen Chancen, von denen die Größte abgefälscht in hohem Bogen in den Armen Jendrzeijs landet. Das A-Team hingegen hat um die 25 Chancen, von denen zwei den Weg ins Tor finden und drei am Aluminium abprallen.

Schier unfassbar ist eine Doppelchance von Harz und Demirarslan, die beide aus kurzer Entfernung Pfosten und Latte innerhalb von rund zehn Sekunden treffen. Egal, denn am Enden hängt ein 2:0 auf der Anzeigetafel oberhalb der Tiefkühltruhe.

Treffer: VDB (20, 51)

Zuschauer: 1592

24. Spieltag Regionalliga Nord: FC Eintracht Norderstedt (A)



Die Eintracht aus Norderstedt hat sich finanziell für diese Saison auf wackeliges, dünnes Eis begeben und dafür eine starke Elf zusammengestellt. (Man merkt der Stachel bei Frimpong sitzt echt tief)

Nach verdienter 2:0-Führung der Eintracht packen die Hannoveraner zur zweiten Hälfte das lange Holz aus und können mithilfe der zweier Standards per Kopf ausgleichen und einen schmuddelige Punkt eratzen.

Treffer: Bachmann (55), Jabbie (77)

Zuschauer: 771

Weiche Flensburg enteilt inzwischen auf sieben Punkte, während die Arminia ihrerseits elf Punkte vom Dritten entfernt ist.

25. Spieltag Regionalliga Nord: Hannoverscher SC (H)



Derbyheld gesucht! Derbyheld gefunden: Matteo Mazzone! In den zweiten 45 Minuten trifft Mazzone jeweils nach Flanke per Kopf und ist damit in den blauen Herzen angekommen.

Treffer: Mazzone (66, 69)

Zuschauer: 2743

26. Spieltag Regionalliga Nord: Hamburger SV II (A)



Gegen die Zweite der Rothosen greift Schiedsrichter Florian Böhm hart durch und verteilt vom Anpfiff weg einige gelbe Karten. Eine davon mündet in eine Ampelkarte für den SVA-Abräumer Holtkamp. In der 39. Minute begeht er ein Foulspiel, auf das Böhm perfekte Sicht hat. Vier Minuten später nutzt der HSV die Überzahl bereits und schießt den einen Treffer der Partie und gewinnt am Ende mit 1:0.

Treffer: -

Zuschauer: 443

27. Spieltag Regionalliga Nord: Heider SV (H)

Kein Pfeifkonzert bei der Rückkehr Vogels an die alte Wirkungsstätte. Dafür war im Grunde auch kein Raum, denn das Spiel verlief einseitig zu Gunsten des SVA. Endstand 3:1.

Treffer: Mazzone (11 (e), 77), VDB (46)

Zuschauer: 1536

28. Spieltag Regionalliga Nord: SV Meppen (A)

Den vorletzten Strohhalm, um einen etwaigen Meistertitel zu holen, mussten die Blauen in Meppen vor über 7000 Zuschauern ergreifen. Dass ein wenig die Angst mitspielte, war nicht zu übersehen, denn bereits nach fünf Minuten führt der Tabellendritte aus Meppen. Nach etwa einer Viertelstunde verschießt dann auch noch Mazzone einen Strafstoß, obwohl man überlegen spielt. Ein herrlicher Knaller mit dem rechten Fuß von Demirarslan erlöst die Anhänger der Arminia in der 43. Minute. Auch in der zweiten Hälfte sind die Gäste überlegen, brauchen aber ein paar Wechsel und ein wenig Zeit, ehe die Partie vollends in ihre Richtung kippt und man mit 4:1 in der Ferne gewinnt.



Treffer: Demirarslan (43), Touray (79), VDB (85), Kuchar (92)

Zuschauer: 7134

29. Spieltag Regionalliga Nord: SC Weiche Flensburg 08 (H)

Wenige gute und viele schlechte Vorzeichen zeigen sich aus Sicht des SVA vor dem Spitzenduell gegen den Tabellenführer aus Flensburg.

Pro: Arminia ist in recht guter Form und hat, ausgenommen in den Spielen gegen die Zweitvertretungen, ordentlich gespielt. Weiterhin ist man – bei einem Sieg - wieder halbwegs in Schlagdistanz.



Kontra: Von den letzten fünf Spielen gegen Flensburg konnte man keines gewinnen, Flensburg hat die letzten fünf Ligaspiele gewonnen und der formstärkste Spieler der Hannoveraner ist mit der U23 Australiens unterwegs.

Machen wir es kurz, Hannover hat keine Chance und verliert mit 0:3. Am Ende der Spielzeit wird Flensburg aufsteigen, denn der Vorsprung kann nun 13 Punkte betragen.

Treffer: -

Zuschauer: 1712

Regionalliga Nord: Spieltage 30 – 36

Da der Abstand nun zu groß ist, wird in den letzten Spielen ein wenig an der Taktik gefeilt, ohne die Not, Punkte holen zu müssen. Somit fallen die Spielberichte auch kürzer aus.

Gegen Jeddeloh II feiert Imsak sein sportliches Comeback und netzt dreifach – 3:3.

In der Folgewoche schlagen die Blauen den TSV Havelse mit 1:0. Erneut trifft Imsak.

Fünf Spieltage vor Schluss dreht der SVA einen unnötigen 0:2-Rückstand gegen Teutonia Ottensen zu einem 2:2.

Ein Freak-Spiel gegen St. Pauli II endet mit 4:3 für die Blauen. Imsak netzt dreifach.

Lupo-Martini steht mit neun Pünktchen als Absteiger fest, stemmt sich aber lange gegen die 2:1 Niederlage gegen Arminia.

Das letzte Heimspiel der Saison gewinnt Arminia gegen Braunschweig II mit 2:1.

Im Saisonfinale wird ein wenig viel experimentiert und am Ende geht dem SVA auch die Luft aus. Der LSK gewinnt aufgrund von zwei späten Treffern mit 2:1.

Fazit nach taktischen Experimenten: Weiland hat vor allem die zentralen Sechser- und Zehnerpositionen unter die Lupe genommen. Letzten Endes scheint die Doppelsechs mit Volante und Abräume nicht ideal, aber für diese Mannschaft tauglich. Hinter der Ein-Mann-Spitze scheint der OM (un) mit „Spezialaufträgen“ die beste Lösung.

Je nachdem, was im Sommer passiert, gibt es da eventuell auch noch Änderungen.





Die Abschlusstabelle vorne drin ist fast eine Kopie der letzten Saison. Vorne drin gewinnt eine Mannschaft souverän mit 87 Punkten die Meisterschaft und der zweite Platz folgt mit einem zweistelligen Punkteabstand, in beiden Fällen belegte Arminia Hannover Rang 2. Ottensen kann einen erneuten Aderlass der Hamburger Vereine in der Regionalliga verhindern, Pauli II nicht. Der VfB Oldenburg steigt ebenfalls in die Regionalliga ab, ebenso Lupo-Martini Wolfsburg.

In der 3. Liga steigen übrigens die Plätze 5 – 7 in die 2. Bundesliga auf.

knufschu:

Kapitel 19 „Mozart Down Under“

Der literarischen Irrungen und Wirrungen zwischen dem SV Arminia Hannover und Bert Brecht haben sich in früheren Postings bereits mehrfach gekreuzt, weil ein vermeintlicher Text Brechts über das „Größte Kunstereignis 1929“, einem erdachten Spiel zwischen Schalke 04 und Arminia Hannover, seinen ungeprüften Lauf durch die journalistische und wissenschaftliche Welt nahm.

Nun kreuzt die jüngere, virtuelle Vergangenheit eine weitere Größe der Hochkultur, nämlich den des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Doch auch hier handelt es sich erneut nicht um das Original, sondern lediglich um eine Streifung oder eher eine minimale Annäherung an das Leben des Komponisten.

Gemeint ist nicht der brasilianische Fußballprofi Mozart Santos Batista Junior, der Mitte bis Ende der 2010er Jahre u.a. in der Serie A für Livorno gespielt hat, sondern sein deutsches Äquivalent, Thomas Broich.

Wie ich nun gerade auf Thomas Broich komme? Ich habe vor einiger Zeit eine sehenswerte Doku („Tom meets Zizou“) über ihn gesehen und mit Matteo Mazzone hatte Arminia Hannover einen herausragenden Fußballer aus Down Under in seinem Kader, der leider seinen Weg nach nur einer Spielzeit in Blau zurück in seine Heimat genommen hat. Für die Arminia ein wahrer Geldsegen (105.000 €), aber zeitgleich auch ein sportlicher Aderlass, den man in diesem Transferfenster nicht beheben konnte.

Das Image des „Fußball-Mozart“, welches sich Broich nicht gänzlich selbst gegeben hatte, sondern von den Medien vorangetrieben worden ist, hatte im Grunde mehrere Ursachen.

Thomas Broich konnte seinerzeit mit dem Ball derart virtuos umgehen, dass es schon fast ein Kulturereignis war, ihm beim Fußballspielen zuzusehen. Weiterhin fuhr er als Jungprofi nicht wie seine Kollegen einen Sportwagen, sondern reiste mit einem alten Mercedes zum Training an und hörte dabei manchmal auch klassische Musik, so dass der Spitzname Mozart auf der Hand lag. Zudem inszenierte sich Broich selbst mit dem Image als Intellektueller und verkehrte nach dem Training auch in solchen Kreisen, wohnte in Wohngemeinschaften oder las in der Kabine Bücher mit philosophischen Inhalten, was in dem Fußball-Business natürlich eher spöttisch als Besonderheit bewertet worden ist.

Wie die meisten Fußballinteressierten vermutlich wissen, wechselte Broich nach Stationen bei Wacker Burghausen, bei Borussia Mönchengladbach, beim 1. FC Köln und dem Club aus Nürnberg am sportlichen Tief seiner Karriere in Deutschland nach Australien zu Brisbane Roar. Dort erlebte er zwischen 2010 und 2017 eine sportlich sehr erfolgreiche Zeit mit Meisterschaften und weiteren Ehrungen. 

Der Transfersommer

Mit „Kraut und Rüben“ kann man den Transfersommer an der Geschäftsstelle am Bischofsholer Damm sicherlich gut umschreiben.



Der Abgang von Mazzone glich einer Achterbahnfahrt. Mal konnte Weiland den talentierten offensiven Mittelfeldspieler überzeugen, in Hannover zu verweilen, mal wollte er unbedingt den Weg in die höchste Liga Australiens gehen. Als Perth Glory / Adelaide United dann plötzlich mit den dicken Geldbündeln gewunken hat, gab es kein Halten mehr.

Weiterhin haben noch – unter weniger Getöse – Anes Dziho, Marcel Beifus und Grace Ndogala den Verein innerhalb des Transferfensters verlassen. Die beiden Letztgenannten allerdings nur zur Leihe.

War letzten Sommer der FC Norderstedt noch ein Gegenspieler bei den Massen an vertragslosen Spielern, so muss man es in diesem Sommer vermutlich als eine Mixtur aus Größenwahnsinn der sportlichen Leitung bei wenig nationalem Renommee und einfach Pech bezeichnen, denn viele mögliche Probespieler haben sich am Ende für andere Vereine entschieden, wie z.B. den FC Magdeburg, die Stuttgarter Kickers oder Hansa Rostock.

Im Tor

Im Tor steht weiterhin Jendrzej als Nummer 1. Er ist noch ein U23-Spieler und damit füllt er die vier notwendigen U23er auf.

Der Ersatzmann ist Antonio Brandt, der auch in der letzten Saison die Nummer 2 im Kasten war. Er kam in der letzten Saison aber auch auf sechs Einsätze, bei drei weißen Westen.

In der Abwehr

Als Innenverteidiger wird das bewährte Duo Bachmann – Greve nun erweitert, denn Maxi Dagott scheint eine mögliche neue Option. Alle andere bisherigen Innenverteidiger haben eher nicht funktioniert.



Außenverteidiger auf rechts ist Marlon Schmitz, der einen richtigen Schub gemacht hat und in der letzten Saison auf acht Vorlagen, ein Tor und eine Note von 7,19 bei 34 Einsätzen kommt.

Links wird weiterhin Hackenthal verteidigen. Er ist allerdings nicht mehr unumstrittener Standardschütze.

Im Mittelfeld

Im defensiven Mittelfeld gibt es auf der Sechserposition einige Optionen. Bekannt sind Maxi Großer und Lars Holtkamp, die wohl in der Tendenz die Nasen vorn haben dürften, da sie technisch gut sind.



Nahe am Stammplatz sind die Leihspieler Jörg Demmig oder Heiko Schonlau vom VfL Bochum. Ebenso denkbar ist Alagie Jabbie, der aber eher als Aushilfskraft in der Verteidigung oder im defensiven Mittelfeld eingeschätzt wird.

Die Zehnerposition war – wie angedeutet – das große Thema im Transfersommer. Der Abgang des hannoverschen Mozarts aus Australien hinterlässt eine klaffende Lücke, die mehrere Spieler schließen könnten. Nennenswert sind dabei folgende Kandidaten.



Der Routinier Andreas Ivan, von Chemie Leipzig kommend. Er verdient viel zu viel, kostete sogar eine minimale Ablöse und war eine Art „Panikkauf“. Einsetzbar ist er aber auch als linker, inverser Flügelspieler. Zudem kann er schöne Freistöße zirkeln.



Phillip Brand wurde beim BVB aussortiert und entstammt der berüchtigten Mail der entlassenen Jugendspieler. Er ist der Eine aus den sieben weiteren Kandidaten, die aber letztlich den Weg in den Kader des SVA nicht gepackt haben.

Lamin Touray hat in der letzten Saison viel Mittelmaß zusammengespielt und wird daher eher der Joker sein und für Harz hat man eine neue Position gefunden, für die dieser richtig brennt.



Die Außenbahnen haben sich nun leicht verändert. Links wird ein inverser Flügelspieler aufgeboten werden. Neben besagtem Ivan wurde dort auch Baya Baya vom Aufsteiger Altona 93 verpflichtet. Außerdem hat man dort ja immernoch VDB, der wohl Stammkandidat ist. Demirarslan ist in der Rangfolge eher am Ende zu nennen, wobei seine Attribute eigentlich eine andere Sprache sprechen.

Rechts ist Theo Harz der neue Außenstürmer! Er scheint für die Rolle wie gemacht und brillierte in der Testphase am Saisonende auf dieser Position. Oben genannte Spieler könnten dort aber auch auf Minuten kommen.

Im Sturm

An Serhat Imsak führt kein Weg vorbei. Er ist die Nummer 9. VDB und ein paar denkbare Leihspieler, die hier aber nicht näher vorgestellt werden, sind mögliche Ersatzkräfte.

1. Spieltag Regionalliga Nord: Heider SV (H)

Lecker Einbecker zum Saisonstart und lecker drei Punkte gegen den Heider SV! Es dauert allerdings ein paar Bierchen und Toilettengänge wegen des Biers, bis es zum 1:0 kommt. VDB eröffnet toretechnisch die Spielzeit 2027/28 für den SVA in der 83. Minute.



Treffer: VDB (83)

Zuschauer: 1265

2. Spieltag Regionalliga Nord: SSV Jeddeloh II (A)

In Jeddeloh brilliert nicht nur die Bley-Wurst, sondern auch Theo Harz. Beim 4:0 netzt er doppelt und legt noch für Imsak auf.

Treffer: Harz (20, 79), Imsak (56), Hackenthal (40, e)

Zuschauer: 1419

3. Spieltag Regionalliga Nord: SV Drochtersen/Assel (H)



Den ersten doppelten Nackenschlag für die Blauen gibt es am dritten Spieltag, denn gegen Drochtersen verliert man im RKS mit 0:1. Trotz Überlegenheit kommt man auf wenige Chancen, weil auch das Passspiel mäßig (Passquote 74%) läuft.

Zudem verletzt sich Imsak langfristig an der Leiste.

Treffer: -

Zuschauer: 1601

4. Spieltag Regionalliga Nord: SV Meppen (A)

Dreckige, schmutzige und unverdiente drei Punkte nehmen die Blauen aus Meppen mit. Sie bekommen im Grunde nichts auf die Kette und dann schafft es Hackenthal in der 94. Minute mit einem Dribbling in den Sechszehner, er wird gelegt und verwandelt den Strafstoß!



Treffer: Hackenthal (95, e)

Zuschauer: 6142

5. Spieltag Regionalliga Nord: Altona 93 (H)

Das Ergebnis liest sich freakig, aber so freakig war die Partie eigentlich nicht. Das A-Team war dominant, hatte diverse Chancen und trifft vierfach, aber hinten hat Brandt nicht den besten Tag. Sowieso haben beide SVA-Keeper aktuell eine eher bescheidene Formkurve. Das Spiel endet 4:2.

Treffer: Ivan (7), VDB (40, 53), Harz (49)

Zuschauer: 1515

6. Spieltag Regionalliga Nord: FC Teutonia 05 Ottensen (A)



Im Stadion Hoheluft spürt man das Fehlen Imsaks schon ein wenig, denn aus 22 Schüssen generiert der SVA nur einen Treffer. Dieser ist aber sehenswert! Ivan chipt das Leder auf Harz und der knüppelt den Ball per Volleyabnahme ins kurze, obere Toreck! Ein Tor wie eine Symphonie!

Treffer: Harz (38)

Zuschauer: 308

7. Spieltag Regionalliga Nord: FC Kilia Kiel (H)

FC Kilia Kiel? Nie gehört?! Der Club stammt aus Kiel und hat im frühen 20. Jahrhundert seine größten sportlichen Spuren hinterlassen. Weiterhin nennenswert sind die zwei regionalen Pokalsiege in den 90ern, die jeweils in den DFB-Pokal führten. Bei der ersten Teilnahme scheiterte Kiel am FC St. Pauli (1:4) und im zweiten Fall gab es eine Klatsche gegen den SC Freiburg (0:8). Man schied in beiden Fällen in der ersten Runde aus.

Spuren im Sechszehner der Blauen hinterlässt Kiel fast keine. Ihr erster Torschuss erfolgte in der 88. Minute! Was sich die Arminia allerdings vorne abhält, geht auf keine Kuhhaut! Immerhin ein Treffer gelingt Becker in der 28. Minute per Kopf.

Treffer: Becker (28)

Zuschauer: 1554

8. Spieltag Regionalliga Nord: Kieler SV Holstein II (A)

Wieder Kiel, aber nun ein bekannter Club. Gegen Holstein Kiel drehen die Blauen in der zweiten Hälfte nach mäßigen ersten 45 Minute mächtig auf! Auf rechts wird Schmitz von Harz eingesetzt und dieser setzt zu einem 45-Meter-Dribbling an, an dessen Ende er den Ball unhaltbar am Kieler Schlussmann Suarez vorbeiwemmst!



Treffer: Schmitz (53)

Zuschauer: 348

9. Spieltag Regionalliga Nord: Eintracht Norderstedt (H)

Es ist wie so oft, wenn man sich auf das Spitzenspiel freut: Es wird ein Spiel zum Gähnen, in dem keine Mannschaft das volle Risiko geht. Während Norderstedt als Tabellenführer eher an der Abwehr der Blauen abprallt und sein Glück über Fernschüsse sucht, fehlte der Arminia bis zur 60. Minute der Zug nach vorne. Erst nach dem Gegentreffer und mit der Einwechslung des zuvor verletzten Imsak wird es besser. Nach Abpfiff steht ein 1:1 auf der Anzeigetafel über dem Tiefkühlfach.

Treffer: Imsak (79)

Zuschauer: 1608

10. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Eintracht Braunschweig II (A)

Trotz einer roten Karte für Eintracht Braunschweig mühen sich die Blauen zu einem 2:1-Auswärtssieg. Beide Tore waren sehr schön herausgespielt, aber Weiland hätte sich mit Sicherheit einen souveränen Auftritt gewünscht und nicht solch eine Stümperei. Auf der anderen Seite ist die Eintracht II auch in der Tabelle im oberen Drittel unterwegs und den Dreier nimmt man natürlich auch auf diese Weise mit.

Treffer: Holtkamp (61), Großer (70)

Zuschauer: 994





In der Tabelle setzen sich Eintracht Norderstedt und die Arminia ein wenig vom Verfolgerfeld ab. Ob das ein erfolgreicher Ausreißversuch wird, klärt der Rest der Spielzeit. Die Aufsteiger aus Hildesheim und Kiel mühen sich unten bereits ausreichend Punkte für den Klassenerhalt zusammenzukehren, bevor der Besenwagen kommt. Überraschend ist mit Sicherheit, dass sich Atlas Delmenhorst und TSV Havelse derart weit hinten in der Tabelle aufhalten.

knufschu:

Kapitel 20 „Vereinsgeschichte: William Townley“

Dass der Fußball seine Wurzeln nicht unbedingt in Deutschland hat, ist eine Binse in Sachen Fußballwissen und kann an Fangesängen wie „it’s coming home“ abgelesen bzw. erhört werden. Beim Hinüberschwappen dieser schönen Sportart aus Großbritannien auf das europäische Festland gibt es einige nennenswerte Persönlichkeiten, wie William „Bill“ Townley.

Der Weg Townleys nach Deutschland scheint etwas verworren, aber der einstige Nationalspieler Englands schien zwar Ambitionen zu haben, Fußballmannschaften zu coachen, aber auf der Insel waren die wenigen Posten scheinbar vergeben, so dass Bill auf das europäische Festland siedelte, um dort Fußball zu lehren. Man sagt, er habe sich bereits als Spieler gerne theoretisch mit Fußball auseinandergesetzt.

Seine erste Station war der Deutsche Fußball-Club Prag, den er wohl 1908 trainierte. Scheinbar muss der gut vernetzte Walter Bensemann, der gemeinhin als „Pionier des deutschen Fußballs“ gilt und Mitbegründer der Fachzeitschrift „kicker“ war, nun auf Townley aufmerksam geworden sein, denn er holte ihn Anfang 1909 zum Karlsruher FV.

Der Karlsruher FV war seinerzeit ein sehr erfolgreiches Team und konnte regionale Meisterschaften sowie die Teilnahme an deutschen Meisterschaften vorweisen.

Der Weg von Townley bis nach Hannover wird in einem späteren Posting nachgezeichnet. Wer es jetzt schon wissen mag, der kann in den ersten Kapiteln von Eschers „Vom Libero zur Doppelsechs“ schmökern.

11. Spieltag Regionalliga Nord: SV Atlas Delmenhorst (H)

Aktuell ist kein Spiel ein Selbstläufer. Atlas Delmenhorst bewegt sich im unteren Tabellendrittel, aber dennoch schaffen es die Blauen nicht, Dominanz zu erzeugen. Ein Pfiff im Gedränge bei Eckball ist am Ende spielentscheidend, weil Hackenthal den fälligen Strafstoß zum 2:1 eiskalt reinhaut.

Treffer: Brand (16), Hackenthal (63, e)

Zuschauer: 1679

12. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Havelse 1912 (A)



Das Bild der Vorwoche zieht sich weiter durch das Spiel der Blauen. Zu oft wird der Ball hinten einfach sinnentleert rausgepöhlt. Havelse, aktuell klarer Abstiegskandidat, geht daher schnell 2:0 in Führung. Immerhin kann Weilands Team das Spiel drehen und noch 3:2 gewinnen.

Der Arbeitssieg gegen Havelse bedeutet zugleich auch die Tabellenführung! Norderstedt spielt gegen Hildesheim nur 1:1 und rutscht daher auf Rang 2 ab.

Treffer: VDB (34), Großer (73), Ivan (81)

Zuschauer: 2123

13. Spieltag Regionalliga Nord: Hamburger SV II (H)

„Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!“, skandieren die Zuschauer auf dem Hügel nach dem knappen 1:0-Heimsieg etwas höhnisch, denn die Partie vorher war mäßig anzusehen und Hamburg wäre mit Sicherheit eher der verdiente Sieger gewesen, hätte Jendrzej nicht einen Strafstoß pariert. Das Tor der Blauen fällt zudem spät und als Eigentor durch Jamal Nabe.



Treffer: Nabe (82, ET)

Zuschauer: 1545

14. Spieltag Regionalliga Nord: Hannoverscher SC (H)

Ecke an den ersten Pfosten, Friedhofen steigt hoch und nickt das Leder ins lange Eck! Diese Szene zwei Mal aufaddieren und man hat die Tore eins und zwei des SVA im heimischen Stadion beim Hannoveraner-Derby erfasst. Beim dritten Tor beweist Imsak eine herrliche Ballan- und Mitnahme nach einer frühen Flanke von Schmitz. Endstand: 3:0.

Erstmals seit Amtsantritt sehen die Zuschauer eine neue taktische Herangehensweise der Blauen, die in einem 4-3-3 auflaufen.


Treffer: Friedhofen (1, 33), Imsak (78)

Zuschauer: 2858

15. Spieltag Regionalliga Nord: Lüneburger SK (A)

Sehr dominant scheint die „neue“ Spielweise der Arminia aktuell. Hoher Ballbesitz, hohe xG-Werte und drei Treffer, sind die Bestandteile der 3:1-Siegs gegen den LSK, bei denen der Ehemalige SVA-Spieler Ben Bäßler vorne drin spielt.

Treffer: Imsak (45), Großer (83), Ivan (87)

Zuschauer: 905

16. Spieltag Regionalliga Nord: SV Werder Bremen II (H)



Werder II gewinnt in Hannover mit 3:2, weil sie mit Ducksch den Hauch zu viel individuelle Klasse besitzen und Hannover vorne drin nicht eiskalt genug ist, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Treffer: Imsak (9), Dagott (65)

Zuschauer: 1591

17. Spieltag Regionalliga Nord: VfV 1906 Borussia Hildesheim (A)



Das Spiel im Friedrich-Ebert- Stadion in Hildesheim beginnt wahrhaft aufregend. Nach zwei Minuten kann Imsak einen langen Ball im gegnerischen Tor unterbringen, nach fünf Minuten sieht Remmo die rote Karte, weil er im Mittelfeld von hinten zu hart einsteigt und nach 90 Minuten gewinnen die Blauen mit 3:0, weil Hildesheim seine Chancen nicht nutzt.

Treffer: Imsak (2), Großer (86), Wensing (87)

Zuschauer: 1219

18. Spieltag Regionalliga Nord: Heider SV (A)

Der Winter naht und das Spiel der Blauen wirkt etwas eingefroren. Beim Heider SV reicht eine mittelprächtige Leistung für einen 2:1 Sieg.

Aktuell ist Norderstedt, die noch auf Rang 2 liegen, von der Rolle und inzwischen zehn (!) Punkte vom SVA entfernt.

Treffer: VDB (5), Ivan (38)

Zuschauer: 848

19. Spieltag Regionalliga Nord: SSV Jeddeloh II (H)



Pfosten, Latte, Abseitstor, … Verzweiflung am Lahmannhügel! Beste Chancen haben die Arminen gegen Jeddeloh II und spielen am Ende nur 1:1!!! Ein xG-Wert von 3,06 und nur ein Tor. Als Krönung schießen Remmo und Wensing in der Nachspielzeit jeweils aus knappstem Abseits einen Treffer.

Treffer: VDB (37)

Zuschauer: 1700

20. Spieltag Regionalliga Nord: SV Drochtersen/Assel (A)

Gefühlt ist Drochtersen ein Angstgegner des SVA. In den letzten fünf Partien hat man allerdings nur ein Spiel verloren, dreimal gewonnen und in einem Fall trennte man sich torlos. Bei den Siegen gab es allerdings eher knappe Ergebnisse sowie ein freakiges 4:3.

Das Ergebnis des heutigen Tages liest sich mit 2:1 für Hannover knapp, ist aber – den Spielverlauf betrachtend – verdient und hätte im Grunde deutlicher ausgehen müssen.

Treffer: Imsak (15, 71)

Zuschauer: 1079

21. Spieltag Regionalliga Nord: SV Meppen (H)

Vor der Winterpause sehen die frierenden Zuschauer auf dem Hügel auf beiden Seiten keinen Treffer. Arminia war erheblich stärker, aber dafür muss man den Ball auf im Tor unterbringen.

Treffer: -

Zuschauer: 1980

Die Wintertransfers

Sowohl auf der Seite der Zugänge als auch auf der Seite der Abgänge hat sich bereits im Herbst etwas getan.

Abgänge



Alagie Jabbie verlässt die Arminia im Winter in Richtung Hamburg. Er wechselt für 11.500 € zum Ligakonkurrenten Altona 93.

Mit Lasse Greve verlässt eine kleine Vereinslegende der jungen Gegenwart den Verein. Greve hat 143 Spiele in Blau absolviert und in jeder Saison einen Durchschnittswert jenseits der 6,8 geliefert. Für die Regionalliga bzw. die Drittligaambitionen ist er allerdings nicht mehr stark genug. Auch er wechselt nach Hamburg, zur SSG Nikola Tesla. Sie zahlen für Greve 9000 € Ablöse.
Der erste „S“ im Vereinsnamen steht übrigens für Serbische und dann folgt „SG“ für die Sportgemeinschaft.

Weiterhin haben einige Spieler ihre Verträge partout nicht verlängern wollen. Angebote aus dem November wurden nicht akzeptiert und auch Ende Dezember fand man keine Einigung, so dass im Sommer einige Jungs den Verein verlassen werden. Hoffentlich spielen geben sie bis zum Saisonende alles.

Jannik Bachmann wird sich dem Bayernligisten VfL Garching anschließen, während Lars Holtkamp in die Oberliga Nordost zu Union Fürstenwalde wechselt. Theo Harz spielt ab dem Sommer dann würde Wacker Nordhausen.

Der größte Abgang wird wohl Serhat Imsak sein. Er verdient beim FSV 63 Luckenwalde ungefähr das Doppelte im Vergleich zum Angebot der Arminia. Mit rund 70 Treffern in den letzten Jahren kann er ebenfalls fast auf den Legendenstatus kommen.

Zugänge

Die Zugänge wurden allesamt bereits im Herbst aus dem Lager der Vereinslosen vollendet.



In der Innenverteidigung wird Kisilowski fortan Bachmann ersetzen. Weiland mag ihn, weil er sehr schnell ist und etwaige Fehler so herauslaufen könnte. Wie schon einige seiner Mitspieler kommt er vom HSV II.



Der Flügelspieler Burmeister kommt ebenfalls vom HSV II. Dort hat er sogar mal ein Spiel für die erste Mannschaft bestritten. Er könnte Harz in Teilen ersetzen.



Nick Stepantsev hat nicht ganz das Niveau von Mazzone, ist aber ein starker offensiver, zentraler Spieler. Er braucht nicht unbedingt die Schnelligkeit, sondern eher das Auge und das Gefühl für offensive Räume. Hannover 96 II hat ihm im Sommer keinen neuen Vertrag angboten.

22. Spieltag Regionalliga Nord: Altona 93 (A)

Zum Rückrundenauftakt in Hamburg ist noch reichlich Sand im Getriebe des SVA. Nach starken ersten 45 Minuten kommen die Gastgeber minütlich besser ins Spiel, bevor die Arminia in der 83. Minute dann durch Ivan zum 1:0 Siegtreffer kommt.

Treffer: Ivan (83)

Zuschauer: 3322



VDB fällt mit Wadenbeinbruch nun für den Rest der Spielzeit und Anfänge der kommenden Saison aus.

23. Spieltag Regionalliga Nord: FC Teutonia 05 Ottensen (H)



Ein perfektes Spiel des Goalgetters Imsak beschert den Blauen einen 4:1 Sieg gegen Ottensen.

Treffer: Imsak (19, 43, 90), Stepantsev (46)

Zuschauer: 1575

24. Spieltag Regionalliga Nord: FC Kilia Kiel (A)



Vor dem Auswärtsspiel in Kiel wird Marlon Schmitz zum besten Defensivakteur der Liga gekrönt! Wahrhaft eine starke Leistung.

Kilia Kiel stemmt sich mit Allem, was sie haben, gegen den Druck des SVA. Erst in der 80. Minute kann Arminia den einen nötigen Treffer erzielen. Jörd Demmig köpft einen Eckstoß ins kurze Eck!

Treffer: Demmig (80)

Zuschauer: 482

25. Spieltag Regionalliga Nord: Kieler SV Holstein II (H)

Wieder Kiel, aber nun im heimischen RKS. „Home sweet home“ – Daheim läuft es besser und Kiel wird in den ersten guten 45 Minuten abgefertigt. Doppeltorschütze Ivan hat nun mit sieben Treffern seinen bisherigen Bestwert von vor vier Jahren bei Sonnenhof/Großaspach egalisiert.

Treffer: Imsak (8 ), Ivan (22, 29)

Zuschauer: 1755

26. Spieltag Regionalliga Nord: Eintracht Norderstedt (A)

Da die Eintracht im Nordduell gegen den HSV II mit 1:2 verloren hat, beträgt der Abstand zur Arminia und damit zwischen Platz 1 und 2 bereits 13 Punkte. Gewinnt man dieses Duell würde man einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstiegsrelegation gehen.



Die Eintracht hat deutlich mehr individuelle Klasse, die aber diese Saison nicht in jedem Spiel zu greifen scheint. Gegen die Arminia schon, die zwar nur mit 1:0 verliert, aber das Spiel hätte gut und gerne auch 4:0 oder 5:0 ausgehen können.

Treffer: -

Viertelfinale Niedersachsenpokal: SV Drochtersen/Assel (H)

Den Zuschauern auf dem Hügel wird auf dem etwas zerschlissenen Naturrasen ein tolles Spektakel geboten. Drochtersen geht recht griffig in die Partie und versucht über harte Zweikämpfe ins Spiel zu kommen, während die Arminia umgekehrt den spielerischen Weg geht. Letzterer Weg wird am Ende mit einem 3:2 belohnt.



Das hätte man als Anhänger der Blauen zunächst allerdings nicht erwartet, denn bereits nach sieben Minuten ärgerte man sich über ein Eigentor von Hackenthal, den Imsak und Großer allerding bis zum Pausenpfiff egalisieren konnten. Der entscheidende Treffer zu Gunsten des SVA fällt dann in der 76. Minute. Stepantsev wird mit einem starken Pass von Maxi Großer in Szene gesetzt und schließt flach in lange linke Eck ab.

Im Halbfinale wartet dann (leider) ein Drittligist, der VfL Osnabrück.

Treffer: Imsak (25), Großer (41), Stepantsev (76)

Zuschauer: 1259

27. Spieltag Regionalliga Nord: TSV Eintracht Braunschweig II (H)

Die lechte Formdelle spürt man auch gegen die Eintracht aus Braunschweig. Während Jendrzej alles hält, was auf ihn einprasselt, ist in der Offensive der Arminia kaum Action – 0:0.

Da Norderstedt allerdings gegen den LSK mit 4:2 verliert, beträgt der Abstand in der Tabelle elf Punkte!

Treffer: -

Zuschauer: 1737





In der Tabelle liegt die Arminia wenige Spieltage vor dem Ende mit elf Punkten vor Norderstedt und hat den Aufstieg in die Liga der Zweitmannschaften fest im Blick. Hoffentlich stolpert man nun nicht über die fehlende Motivation der im Sommer abgehenden Spieler?! Unabhängig davon ist Norderstedt trotz aller Klasse nicht konstant genug. Der März ist etwas zerfasert, denn es finden nur zwei Partien statt. Insgesamt ist das Restprogramm der Arminia machbar, aber es sind auch mindestens ein paar steile Berge zu erklimmen (HSV II, Stadtderby und Werder II).
Borussia Hildesheim und Kilia Kiel scheinen den harten Ritt in der Regionalliga nicht gehen zu können und werden vermutlich absteigen, während Havelse noch Hoffnung haben wird.

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