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| Baldurs Gate 3 |
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| Veilchen blühen ewig:
Nach dem ich nun doch mit einigen Klassen den ersten Act durchgespielt habe, ich warte mit mit meinem Barden noch etwas, bis Akt3 besser spielbar ist, fallen mir die neuen D&D Regeln doch etwas ungut auf. Läßt man mal den doch sehr rudimentären Ausbau/Anpassung seiner Chars beiseite, sticht eindeutig die Vielzahl an Konzentrationszauber heraus. Ich habe prinzipiell nichts gegen diese Art der Mechanik. Aber der Barde hat fast keine Schadenszauber, vielmehr ist er ein Buffer/Debuffer. Und was haben wohl 2/3 aller Zauber gemein? Es sind Konzentrationszauber, bei denen man nur einen gleichzeitg aktiv haben kann! Das Spiel ist wirklich Top, die Regeln gefallen mir leider immer weniger, je tiefer ich mich einarbeite. Ich meine, sogar Segen ist ein Konzentrationsspell. ::) |
| Veilchen blühen ewig:
Als Spiel gesehen ja. Das System hinter dem Spiel finde ich mit Pathfinder besser. Aber ist halt wie alles Geschmackssache. Bei mir darf es ruhig ein bisschen komplexer sein, die D&D 5e Regeln sind mir zu seicht, und das mit der Konzentration halt ich zwar per se für einen guten Einfall, aber nicht wenn man sich nur auf einen Spell konzentrieren kann, und es davon sehr viele gibt. Besser fände ich es, wenn ich sagen wir mal auf die LvL4 Spells aufsteige, und Level2 Spells dann keine Konzentration mehr erfordern würden. Irgendetwas in der Art. |
| DragonFox:
Ich hatte immer das Gefühl, das D&D 5 die Entscheidungen wichtiger macht, weil man davon weniger treffen kann. Du hast nicht die Wahl eine Kombination aus aktiven Spells zu wählen. Du hast genau einen aktiven Spell und der muss der richtige sein. Genauso, wie Larian die Idee hinter der 4er statt der 6er Party erklärt. Wenigere Mitglieder in der Party misst jedem Charakter ein größeres Gewicht bei und macht die Wahl schwerer. Die Schattenseite ist, dass das Gute schnell alternativlos werden kann. Wenn es für 95% der Fälle den besten Spell gibt wählt man die anderen 10 quasi nie aus. Dann kann es auch schnell passieren, das man die 5% übersieht oder, dass es auf die 5% dann auch nicht mehr ankommt. Das Spiel kann eindimensional werden. Hätte man drei Slots, könnte man die wichtigen Spells aktiv haben und im zweiten oder dritten Slot mit dem Experimentieren beginnen. Glaube es ist gar nicht so einfach da eine gute Balance zu finden. Abgesehen von dem Gefühl bei der Entscheidungsfreiheit ist die Einschränkung ein elementarer Bestandteil des Balancings in dem Regelwerk. In dem sie sagen, dass jede fähige Klasse genau ein von diesen Zaubern aktiv halten, sorgen sie für eine überschaubare mögliche Effektkombination. Und damit vermeiden sie jede Menge die Sonderfälle, die sonst auftreten könnten. Darüber hinaus müssten sie Nicht-Castern ordentlich stärken, um hinter einem Caster mit mehreren Konzentrationen nicht komplett im Schatten zu stehen. --- Zitat von: Ex-Probespieler am 28.August 2023, 15:48:35 ---Vielen Dank Veichen blühen ewig! Auch auf die Gefahr, dass ich jetzt dumm dastehe (wäre ja nicht das erste Mal): Kannst du/oder jemand anderer vielleicht mal erklären was ist mit dem (gravierenden) Unterschieden bei den jeweiligen D&D Regeln auf sich hat? Für mich gab es lange Zeit einfach die D&D-Regeln, die ich zum Beispiel bei Baldurs Gate 1 aktiviert habe. Aber ich habe nicht gewusst, dass es da scheinbar zahlreiche (ist das der richtige Ausdruck?) Versionen davon gibt. --- Ende Zitat --- https://www.thegamer.com/dungeons-and-dragons-all-editions-differences-new-features-explained/ ^ Das hier gibt einen ganz guten Überblick. https://screenrant.com/dnd-history-edition-changes-difference-comparison-rules-5e/ ^ Oder hier. Die erste Seite erwähnt auch das dem allem zu Grunde liegende D20 Roll System (das man zum Beispiel aus Knights of the old Republic kennt) und die Abspaltung zu Pathfinder von D&D 3.5. EDIT: Das erste Baldurs Gate basiert übrigens auf dem D&D2 Regelwerk und leicht veränderten Details. |
| Veilchen blühen ewig:
--- Zitat von: DragonFox am 28.August 2023, 15:57:41 ---Und damit vermeiden sie jede Menge die Sonderfälle, die sonst auftreten könnten. Darüber hinaus müssten sie Nicht-Castern ordentlich stärken, um hinter einem Caster mit mehreren Konzentrationen nicht komplett im Schatten zu stehen. --- Ende Zitat --- Der Grund der Entscheidung ist mir schon klar, es muss mir allerdings nicht gefallen. Wenn ich zw. einem Level1 Spell Segen, und einen Level4 Spell Verlangsamung wählen muss, der auf alles in seinem Bereich wirkt, was werde ich wohl nehmen? Wie du schon meintest, macht das Ganze etwas Eindimensional. Auf der anderen Seite ging mir auch das Hochbuffen vor jedem Kampf mit zig Spells in WOTR auch auf die Nüsse, auf höheren Schwierigkeitsgraden. Wenn sie irgendwo ein Mittelding finden würden, wäre das für mich sehr gelungen. Allerdings für eine 6'er Party. Ich liebe BG3, aber mit dem Ausprobieren von nicht Min/Max Chars, fühle ich mich in einer 4'er Party etwas alleine gelassen. Aber ist nur meine Sicht der Dinge. Beide Ansätze haben ihren Charm, die Mitte finden wäre das Optimum. 2/3 - 4/5 vom Barden/Klerikern Zauberbuch bestehen aus Konzentrationszaubern. Macht halt keinen Sinn, außer jemand bricht sie dir. Und das ist halt am leichtesten, wenn du mit deinem dann Zaubertechnisch unnützen Char in den Nahkampf wechselst. |
| DragonFox:
--- Zitat von: Veichen blühen ewig am 28.August 2023, 17:11:55 --- --- Zitat von: DragonFox am 28.August 2023, 15:57:41 ---Und damit vermeiden sie jede Menge die Sonderfälle, die sonst auftreten könnten. Darüber hinaus müssten sie Nicht-Castern ordentlich stärken, um hinter einem Caster mit mehreren Konzentrationen nicht komplett im Schatten zu stehen. --- Ende Zitat --- Der Grund der Entscheidung ist mir schon klar, es muss mir allerdings nicht gefallen. Wenn ich zw. einem Level1 Spell Segen, und einen Level4 Spell Verlangsamung wählen muss, der auf alles in seinem Bereich wirkt, was werde ich wohl nehmen? Wie du schon meintest, macht das Ganze etwas Eindimensional. Auf der anderen Seite ging mir auch das Hochbuffen vor jedem Kampf mit zig Spells in WOTR auch auf die Nüsse, auf höheren Schwierigkeitsgraden. Wenn sie irgendwo ein Mittelding finden würden, wäre das für mich sehr gelungen. Allerdings für eine 6'er Party. Ich liebe BG3, aber mit dem Ausprobieren von nicht Min/Max Chars, fühle ich mich in einer 4'er Party etwas alleine gelassen. Aber ist nur meine Sicht der Dinge. Beide Ansätze haben ihren Charm, die Mitte finden wäre das Optimum. 2/3 - 4/5 vom Barden/Klerikern Zauberbuch bestehen aus Konzentrationszaubern. Macht halt keinen Sinn, außer jemand bricht sie dir. Und das ist halt am leichtesten, wenn du mit deinem dann Zaubertechnisch unnützen Char in den Nahkampf wechselst. --- Ende Zitat --- Gefallen tut mir das auch nicht unbedingt. Ich wollte auch nicht sagen, dass das der Grund ist und man sich jetzt damit abfinden muss. Kritik hat auch D&D 5 verdient. Das ist das tolle an all diesen Systemen. Es gibt so viele davon (Auch über D&D hinaus) und viele lösen Probleme oder verursachen Probleme auf ganz verschiedene Weißen. Manche haben eine Vision und versuchen etwas, bekommen es auch gut hin, scheitern dann aber auf anderer Seite ganz furchtbar. Man kann es vielleicht auch auf die Klasse ingesamt beziehen. Also auf den Barden. Der dann aber wiederum wie du selber schon gesagt hast, ein ganz passabler Nahkämpfer ist oder mit einer Armbrust ganz gut austeilen kann. Und wenn er mehr Caster werden soll, wäre noch die Multiclass-Option da. Der Barde hat auch das Problem, dass sein Cantrip (Vicious Mockery) sehr stark ist und er in vielen Situationen gar nicht mehr machen muss als die Konzentration, eventuell mal eine Inspiration oder Heilung und ansonsten beleidigend sein. |
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