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Autor Thema: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880  (Gelesen 50975 mal)

knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #120 am: 14.November 2025, 22:06:25 »

@Noergelgnom: Ich bin auch (wieder) - nach Motivationsloch - gespannt, wie es weitergeht.
@KoniCutshot: Mal schaun :-)




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Noergelgnom

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #121 am: 14.November 2025, 22:14:11 »

1. Glückwunsch zum Aufstieg! :)
2. ACHTZEHN Punkte Vorsprung auf den SVWW - jaja, Geld schießt halt doch Tore. :D
3. 3:1 an der Hafenstraße? Pöh, ich rieche Schiebung. :p
4. Die Michael-Ballack-Arena in Mönchengladbach?! Wer war denn bitte so umnachtet, ausgerechnet dieses Stadion mit ausgerechnet diesem Namen zu verschandeln? :D
5. Glückwunsch zum A... ach, das sagte ich ja schon. :D
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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #122 am: 15.November 2025, 11:01:18 »

@Noergelgnom: Jaja, der FM und seine Stadien. Mal wieder ein Schmunzeln! Michael Ballack existiert in meiner FM-Welt nicht, so dass der Bezug zu Mönchengladbach wahrhaft am krausen Haar herbeigezogen ist. & Danke!


Andy

Auszüge aus dem Podcast "Achtzehnhundertachtzich"

[Zur Info] Hey, lieber Zuhörenden, wir senden heute leider unsere letzte Folge aus der Kategorie „Fünf Fragen am Spielfeldrand“. Das hat einfache organisatorische Gründe, die ich kurz aufdecken möchte: Wir haben zwar eine Presseakkreditierung, dürfen also ohne langen Registrierungsbumms an Pressekonferenzen teilnehmen, aber sogenannte „Field Interviews“, wie es richtige [überbetont] Sportjournalisten nennen, sind in der 2. Bundesliga Teil der Medienrechtsvergabepakete. Das heißt, wir haben uns zu einem öffentlichen Training aufgemacht und hier mit dem Spielmacher der TuRU, Soheil Begsade, ein paar Fragen besprochen. Also, genießt diese letzte Folge!

[Jingle, gesungen: Turn- und Rasen, Turn- und Rasen, Turn- und Raaaaaaaasensportverein, Achtzehnhundert - - - achtzich, ja, das ist un - ser Verein!“]

„Tach, Herr, öhh, Soh… Hast du eigentlich einen Spitznamen, oderso?“

[lacht] Ja, Soheil ist übrigens persischer Herkunft, also einer meiner Elternteile, hat sich hier in meinem Namen verewigt. Die Jungs nennen mich eigentlich seit meiner Zeit im NLZ beim HSV Beggy.“

„Ja dann, tach, Be… Beggy! Ich bin der Andy und Teil des TuRU-Fußballpodcastes Achtzehnhundertachtzich. Wir berichten nunmehr seit einigen Jahren wöchentlich in verschiedenen Podcast- oder Blogformaten über die TuRU.“

„Ich kenne eure Sachen. Find ich super!“

„Oh, nice! Ja, dann kommen wir direkt zur ersten Frage, eigentlich ist es die zweite Frage, die die mit dem Spitznamen war eine, die wir uns vorher zurechtgelegt hatten. Also, Beggy - -  Frage Nummer 2: Du bist in der Saison 2027/2028 erstmalig für die TuRU aufgelaufen, erinnerst du dich an dein erstes Spiel an der Feuerbachstraße?

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„Ja, das war das Spiel gegen Alemannia Aachen. Das Stadion war recht voll, weiß ich noch, also circa 3700 Leute waren da, die Großzahl aber in Aachen-Trikots und die haben richtig Alarm gemacht. Man hatte mir bei Vertragsunterschrift gesagt, dass so etwa 800 Menschen zu Heimspielen kommen. Ich war darauf also nicht vorbereitet. Ja und in der ersten Hälfte hatte ich im ersten Spiel direkt meinen ersten Assist. Eigentlich war es ein verunglückter Fernschuss, den Veron vor die Brust bekommen hat und am Ende hat er ihn dann reingestochert. [lacht]

„Frage Nummer 3 ist eine Zuhörerfrage. Der User „SchneyderTelefonmann“ fragt folgendes: In der 3. Liga warst du unumstrittener Spielmacher bei der TuRU, glaubst du, du kannst dich bei der starken Konkurrenz auch diese Saison durchsetzen?“

„Ui, heftige Frage. Naja, wir haben jetzt den fünften Spieltag hinter uns und ich habe vier Mal auf dem Rasen gestanden. Daher hoffe ich, dass es weiter geht für mich. Aber du weißt ja, am Ende zählt es vor allem, dass wir in der Liga bestehen können und wenn ich da einen Beitrag leisten kann, sei es auch von der Bank oder im Training, bin ich auch glücklich. Wir haben mit den Neuen, also Alex oder Seyit und den Bekannten, also Archie und Hans, natürlich einige auf meiner Position, die echt gut zocken können.“

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„Frage Nummer 4, Bäggy, kommt dann von mir, ich bin Jörg und der Mann an der virtuellen Taktiktafel im Podcast. Nun zu meiner Frage: Meinem Eindruck nach hat Bruno an seinem Spielsystem im Vergleich zu 3. Liga wenig verändert. Kannst du das – mit ein paar Worten dazu – bestätigen?“

„Hi Jörg, es sind nur ein paar Details, die ich - glaube ich – nicht verraten darf, aber grundsätzlich spielen wir ähnlich. Das ist so. Was wir in den Griff bekommen müssen, sind die vielen Karten, die wir bekommen. Ich selbst habe schon zwei gelbe bekommen, aber die beiden frühen Platzverweise gegen Lautern und Elversberg, waren ja beide in der ersten Halbzeit, in den letzten beiden Spielen haben uns vermutlich mindestens einen Punkt gekostet.“

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„Ja, ja, ich sehe definitiv mehr Körperlichkeit bei euch. Das bereitet mir ein wenig Sorgen [lach]. Egal, wir sind schon bei Frage Nummer 5, die meist immer etwas aktueller ist. Ihr steht nach 5 Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle, 3 Punkte nach oben, 3 Punkte nach unten. In welche Richtung blickst du für diese Saison? Also - - öh - - nach oben oder unten?“

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„Nach vorn [lach] - - wir wollen, wenn es klappt, irgendwie in der 2. Bundesliga bleiben, dass wir bereits zwei Spielen gewinnen konnten ist ultra gut und dann ja auch noch das Weiterkommen im Pokal gegen einen Bundesligisten, ist schon Wahnsinn. Ich hoffe, es geht so weiter.“

„Danke dir, Bäggy - - Beggy, meine ich, und Tschö!“

„Alles klar Jungs, macht es gut!“

[Soheil Begsade schlägt mit den unbeholfenen Jungs von Achtzehnhundertachtzich auf diese Sportlerweise ein, indem die Daumen der beiden jeweiligen Hände sich kreuzen und die übrigen vier Finger auf dem Handrücken des zu Grüßenden aufliegen – Fachleute nennen das „Bruder-„ oder „Bro-Handschlag“]

Jörg
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Noergelgnom

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #123 am: 15.November 2025, 11:29:38 »

Hmph!
Kommerz, Kommerz, überall nur Kommerz!
Wie sang ein relativ bekannter Countrybarde doch gleich?

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Ich werd die "5 Fragen" echt vermissen, das war ein klasse Kniff, um Spielweltneuigkeiten immersiv verpackt zu erzählen.  :-*

Davon abgesehen: klasse Saisonstart ,die Neuzugänge (insb. Alex Cardero) sehen richtig gut aus - aber im Gegenzug ist Kevin Dausch natürlich auch ein heftiger Verlust, der hätte TuRU auch in Liga zwei gut zu Gesicht gestanden, glaub ich.
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Karagounis

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #124 am: 16.November 2025, 10:56:37 »

Schön hats dich wieder gepackt nach der "Sommerpause" ;) Wieder mal top aufbereitet mit den verschiedenen Elementen, sehr kurzweilig! Auch eine coole persönliche Note mit dem Spielerinterview. Ich finde die Spannung der Aufstiegseuphorie und Realität in der 2. Liga kommen gut rüber!

knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #125 am: 18.November 2025, 21:17:21 »

@Noergelgnom: Es gibt dafür ein neues Format :-) Allerdings: Dausch wurde von der TuRU verpflichtet, nachdem das die 5-Fragen-Folge durch den Äther gegangen ist gegangen ist.
@Karagounis: Danke dir!


Jessica Binzenbach (Pressesprecherin TuRU Düsseldorf; im klassischen Pressesprecherinnenduktus): Liebe Pressevertreter, es ist Montag, der 12. November 2029 und ich heiße Sie herzlich willkommen zur klassischen Montags-Pressekonferenz hier in der Michael Ballack-Arena in Mönchengladbach.

Zunächst ein paar Worte zu unserem Verletztenstand nach der Partie zwischen Union Berlin und TuRU Düsseldorf am vergangenen Samstag. Das Spiel konnte TuRU Düsseldorf nach Toren von Luka Parkadze, Phil Grimshaw, Kevin Dausch und einem Eigentor durch --- Ibane Borwat mit 4:0 an der Alten Försterei gewinnen.

Zu den aktuell verletzten Spielern Seyit Kahya, Alex Cardero, Ömer Akbulut und Julian Klar gibt es weiterhin die Information aus der medizinischen Abteilung, dass alle sich auf dem Weg der Genesung befinden. Die beiden Letztgenannten werden innerhalb der nächsten Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Nun kommen wir zu den Fragen der hier anwesenden Pressevertreter an Herrn Kahlig.

[Stille, ein Mikrofon wird weitergereicht, leichtes Rascheln]

Till Schneyer (Rechtsrheinischer Anzeiger): Herr Kahlig, nach zwei Siegen gegen die Spitzenteams aus Kiel und Berlin in der Ferne, wie zufrieden sind sie mit der aktuellen sportlichen Lage?

Kahlig (nimmt einen Schluck aus einem mitgebrachten Plastikbecher): Wir sind sehr zufrieden, denn im Grunde haben wir uns weder gegen Kiel, noch gegen Berlin Punkte ausgerechnet, um das Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen. In beiden Spielen haben die Jungs alles rausgehauen und sicherlich auch hier und da das berühmte Glück des Tüchtigen gehabt.

Jannis Schleef (Magazin 40, Zwei, Zwei, Fünf): Herr Kahlig, sie nennen es Glück der Tüchtigen, andere, kritischere Stimmen, nennen es einfach nur Glück. In Kiel hat ihre Mannschaft dank eines soften Strafstoßes das 2:1 geschossen und in Berlin fallen alle drei Tore innerhalb weniger Spielminuten…

Kahlig: Öhm, war das eine Frage?

Schleef: Schon.

Kahlig: Nunja, öhm. Ich sehe das ein wenig anders. Ja, wir hatten hier und da Spielglück, wie auch immer man es nun auch nennen will. Aber gegen Kiel haben wir einen höheren xG-Wert erreicht als der Tabellenerste und Berlin hat nicht einen Schuss auf [betont] unser Tor abgegeben, ist alles danebengegangen, folglich kann man keine Tore schießen.

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Binzenbach: Gibt es weitere Fragen? Ja, dort?

Jörn (Blog Achtzehnhundertachtzich): Bruno, erstmal Gratulation zu den beiden Siegen in der Ferne. Hat der Erfolg auch etwas mit den taktischen Umstellungen zu tun, die S...S - - Du nach der Pokalpleite in Fürth vorgenommen hast?

Kahlig: Danke, Jörn! Gute Beobachtung. Ja, in der Tat haben wir Beggy ein wenig aus der Spielmacherrolle genommen, das Spiel von hinten heraus auch leicht verändert, um nicht so schnell in Bedrängnis zu geraten. Wir wollen zwar weiterhin flach rausspielen, aber der ein oder andere lange Ball darf, gerade gegen so spielstarke Mannschaften, schon mal kommen, immerhin haben wir vorne richtig Tempo drin.

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Binzenbach: Ja, der Herr links?

Thilo Becker (Kicken Fußballfachzeitschrift): Herr Kahlig, es gibt Gerüchte um Ihren – ja eigentlich – um Ihren kompletten Sturm beziehungsweise um Ihren Angriff. Können Sie etwas zu Phil Grimshaw, Ömer Akbulut und Pascal Herzog sagen?

Kahlig: Keiner der Spieler ist an uns herangetreten und hat einen Wechselwunsch hinterlegt.

Dass Phil umworben ist, schreiben Sie ja nahezu täglich, wahlweise werden da der HSV, Werder Bremen oder andere Bundesligisten genannt. Ich weiß von nichts.

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Das Gleiche gilt für Ömer, er ist ja gerade mal ein halbes Jahr bei uns.

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Zu Passe: Frank Schmidt und ich haben uns erst kürzlich telefonisch und später auch persönlich zu ihm ausgetauscht, Er ist sehr zufrieden mit seiner Entwicklung hier bei uns, wünscht sich aber ab und an eine andere Spielerrolle. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Ich kann aber sagen, dass Eros, Mika und Archie in Verhandlungen mit anderen Vereinen stehen und daher vorerst nicht in den Spieltagskader aufgenommen werden, so lange die Verhandlungen noch nicht finalisiert sind. [/color]

Thilo Becker: Planen Sie Ersatz für die genannten Spieler? Bennan Divine von Birmingham wird hier und da genannt?

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Kahlig: Wir haben unsere Augen immer offen für potenzielle Talente oder mögliche Neuverpflichtungen. Wir sind aber eher am Ende der Nahrungskette, was Transfers anbelangt, von daher kann ich Ihnen zwar sagen, dass wir uns mit Brennan beschäftigen, aber auch hier ist noch nichts spruchreif.

Binzenbach: Gibt es noch Fragen? Ja, bitte, Herr Schneyder?

Schneyder: Herr Kahlig, nun ist ein wesentlicher Teil der Hinrunde gespielt. Wie wohl fühlen Sie sich hier in der Michael-Ballack-Arena?

Kahlig: Wir haben hier eine hervorragende Infrastruktur, aber ideal ist das natürlich trotzdem nicht. Wir pendeln aktuell zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach hin und her. Mal trainieren wir hier, mal an der Baustelle an der Feuerbachstraße. Für die Fans ist das schon eine Zumutung, mit dem ÖPNV braucht man mitunter über eine Stunde zu den Heimspielen und Sie wissen ja selber, wie stauintensiv der Weg nach Gladbach mitunter sein kann.

Schleef: Herr Kahlig! Aktuell hat TuRU 20 Punkte gesammelt, liegt auf Platz 7 der 2. Bundesliga. Sprechen wir hier von einer Überperformance?

Kahlig: Tja - - - Für den Klassenerhalt brauchte man in den letzten Jahren etwa 35-38 Punkte, das streben wir an, mehr nicht.

Binzenbach: Es sieht so aus, als ob keine weiteren Fragen mehr kommen? Gut, dann beenden wir die Pressekonferenz. Wir sehen uns dann am übernächsten Sonntag nach der Länderspielpause hier zur Heimpartie gegen den FC St. Pauli wieder. Vielen Dank.
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Noergelgnom

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #126 am: 18.November 2025, 21:35:01 »

Grandioses Titelbild!  :o 8)
Und die "PeKah" ist natürlich auch wieder mal klasse beschrieben, aber das kenen wir ja von Dir nicht anders.
Akbulut ist auf Dauer zu gut für Liga Zwei, da wird TuRU wohl aufsteigen müssen, um ihn zu halten.  ;)

Und Deine "schiefe" Taktik find ich sehr spannend - auch wenn ich mich frage, ob sich die "Herzog"- und "Dausch"-Positionen da nicht ins Gehege kommen im linken Halbraum?
Das Dreierzentrum sieht dafür richtig klasse aus!  8)
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KoniCutshot

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #127 am: 21.November 2025, 08:42:33 »

 :laugh: :laugh: :laugh: genug gesagt!
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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #128 am: 24.November 2025, 15:13:46 »

@Noergelgnom: Danke; Akbuluts Verletzung wird vermutlich für einen Verbleib sprechen. Lieber hätte man an der Feuerbach...ähh...Balla... Naja, vielleicht das Geld genommen, denn die Baufirmen dümplen an der Wand herum, sind aber inzwischen eher Papiertiger :-) Zu den Positionen - Weiterlesen!
@KoniCutshot: Danke!



Ist das etwa zweitligatauglich? Ja! - Die taktische Ausrichtung der TuRU in der 2. Bundesliga (Spielzeit 2029/30)

Jode Dach, lieber Leser und Freunde der TuRU Düsseldorf,

neben dem Podcast „Achtzehnhundertachtzich“ gibt es einen leicht verwaisten Blog, den Andy und ich, Jörg, betreiben. Hier werden wir immer mal Geschichten rund um die Blau-Weißen aus Oberbilk erzählen oder auch auf taktische Trends der TuRU blicken.

Es ist nun Ende Februar und die Rückrunde in der zweithöchsten Spielklasse im deutschen Profifußball ist in vollem Gange. Wer verwundert auf die Tabelle blickt und sich fragt „WTF ist TuRU Düsseldorf?“ oder „Was macht denn TuRU- ähh – Düsseldorf in der 2. Liga und wieso stehen die sogar recht weit oben in der Tabelle?“, der ist hier genau richtig gestrandet.

Wie der aufmerksame User „Noergelgnom“, der uns immer wohlgesonnen ist, zurecht in den Kommentaren zu unserer Podcastfolge zuletzt anmerkte, scheint die Taktik der Turn- und Rasensportunion aus Düsseldorf – ich reiße es mal bewusst ein wenig aus dem Kontext – ein wenig „schief“ und in gewissen Bereichen des Feldes scheinen sich die Spieler gar „auf den Füßen“ zu stehen.

Um hinter das Geheimnis des aktuellen TuRU-Erfolgs unter Trainer Bruno Kahlig zu kommen, versuche ich zwei bis drei taktische Beobachtungen rund um die Schlagworte „schief“ und „auf den Füßen stehen“ zu beleuchten.

Hierfür blicke ich in die – schaut man nur die Punktausbeute - gar nicht so erfolgreiche Phase von Dezember bis jetzt, also Ende Februar. Hier eignen sich natürlich vor allem die beiden deutlichen Siege (4:1 gegen Köln & 3:0 gegen Kaiserslautern) oder aber das überraschende Unentschieden (1:1) gegen Dresden zum Monatsende.

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Schief ist asymmetrisch und asymmetrisch ist gut

Gegen den 1. FC Köln, bei denen Stefan Leitl im Winter Julian Nagelsmanns Cheftrainerposten übernommen hat, sieht man die Asymmetrie in der Heatmap des Spiels sehr gut.

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Während der Linksverteidiger Chaidron recht defensiv eingestellt ist und mit den Innenverteidigern eher auf einer Höhe steht, ist Ismail Belkhir, der Rechtsverteidiger, schon deutlich häufiger in vorderer Position zu sehen. 

Auf dem Feld kann man die Vorzüge der Asymmterie beim 3:0 durch Akbulut erkennen. Da Belkhir sich immer wieder gerne sehr weit vorne zeigt, haben Parkadze (ZM) und Herzog (off. Flügel) eine weitere Anspieloption. Hier bekommt der rechts Außenverteidiger einen Ball und gibt ihn schnell weiter an Pachulski (Stürmer), der in der Folge auf den Torschützen quer legt.

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Der linke Verteidiger, Chaidron, hinten im Bild, sichert der Zentrum gegen einen etwaigen Konter mit ab.

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Eine zweite Szene, nun aus dem Lautern-Spiel, zeigt, dass die Kombination aus der offensiver Positionierung Belkhirs und der gemäßigtem Mitarbeit Chaidrons sogar das Zeug hat, dass beide Spieler sich in einer Szene ergänzen. Während Chaidron für eine Flanke freigespielt worden ist, besetzt Belkhir den Halbraum im Grunde alleine und sorgt dafür, dass der FCK-Außenspieler Bueno etwas zu spät (gelber Bereich) in die Defensivaktion kommt und es fast 4:0 stehen könnte.   

Raumbesetzung als Schlüssel?

Gegen den Aufstiegskandidaten aus Dresden musste TuRU erst spät einen Gegentreffer schlucken, nachdem man die Partie zuvor über 75 Minuten recht gut im Griff hatte, ein xG-Wert von 1,72 zu 0,45 und der Ballbesitz von 55% zu Gunsten der Blauen zeigen hier bereits mit einem Blick in die Statistiken des Spiel, dass eigentlich mehr für TuRU drin gewesen wäre.

Die Passmappe belegt eine Beobachtung, die Noergelgnoms Hinweis eher widerlegt, denn es kommt eher auf der rechten Seite zu Ineffizienzen im Positionsspiel.

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Effizienter hingegen spielt die linke Seite um Dausch und Herzog. Hier findet der Außenstürmer den sich offensiv orientierenden Dausch, dem es in der Folge gelingt, den Dresdner Verteidiger Christensen mit einer Körpertäuschung zu narren und mit dem starken rechten Fuß ein Tor aus etwa 18 Metern zu erzielen.

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Fazit

Letzten Endes entscheiden weder eine gut ausgespielte Asymmetrie, noch die Raumbesetzung komplett alleine über den aktuellen Erfolg der Blau-Weißen, sondern eben auch die Schnelligkeit der Außen- und zentralen Stürmer, die Passsicherheit Begsades im Mittelfeld, die Kopfballstärke von Heitzmann und Endress hinten drin oder auch mal die starke Parade von Lulu Born über den Ausgang einer Einzelpartie.

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Schade nur, dass Ömer Akbulut sich im Spiel gegen Dynamo Dresden das Kreuzband gerissen hat und erst im Herbst 2030 wieder einsatzfähig sein wird.

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Auf der anderen Seite hat TuRU bereits drei aussichtsreiche Talente für die kommende Spielzeit im Visier! Läuft alles normal, dann wird es ja eine weitere Zweitligasaison in der heißgeliebten Michael-Ballack-Arena geben.
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Noergelgnom

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #129 am: 24.November 2025, 20:30:45 »

Sehr schöne taktische Erläuterung(en)!
Da kann auch der wohlmeinende, aber taktisch nicht wohlgebildete User "Noergelgnom" (hehe) nur staunend nicken und so tun, als ob er das natürlich genau so erwartet hätte.  :angel: ;D

Der Zwischenstand sieht mehr als zufriedenstellend aus und den Ausblick würde ich trotz der heftigen Verletzung Akbuluts als "locker bis flockig" bezeichnen (zumindest im Hinblick auf die Endplatzierung dieser Saison - was nächstes Jahr wird, wissen wir ja alle: TuRU stürmt in die erste Liga!  ;D )
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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #130 am: 26.November 2025, 15:18:19 »

@Noergelgnom: Danke! Ich bin über den Zwischenstand auch ein wenig überrascht, normal ist die Rückrunde immer sehr beschwerlich.


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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #131 am: 26.November 2025, 18:48:52 »

Tobiaso Plattenaro!  :o ;D

Andererseits - solange es Fabian Römer nicht mit "Kahlig to Villareal - here we go!" bestätigt, glaub ich davon erstmal gar nichts.
Auch wenn der Schleef sich neuerdings sogar mit zwei Accounts an das Gerücht dranhängt. :D
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Karagounis

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #132 am: 28.November 2025, 11:11:07 »

Starke Kapitel, finde deine Mischung mit der "klassischen PK" und der taktischen Blog-Analyse super gemacht und abwechslungsreich! Vor allem der taktische Teil gefällt mir sehr und auch mal nicht so Standardzeug mit der Asymmetrie.

knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #133 am: 02.Januar 2026, 22:20:51 »

@Noergelgnom: Jaja, ungefragt empfehle ich hier Morskos Talente aus der Feder von Reng - Kaufempfehlung!
@Karagounis: Danke dir!


Auszüge aus dem Podcast „Achtzehnhundertachtzich“

Andy

„Jode Dach, lieber Zuhörer und mhmh [Glottislaut] /-innen bei dem Podcast „Achtzehnhundertachtzich“, hier erfahrt ihr alles rund um TuRU Düsseldorf 1880! Ich bin Andy, später hört ihr natürlich auch meinen Podcastkollegen, den Jörg, und nun die Folge Nummer – öhm – „Wir-zählen-schon-lange-nicht-mehr-mit“ beginnt gleich nach dem kurzen Jingle!“

[Jingle, gesungen: Turn- und Rasen, Turn- und Rasen, Turn- und Raaaaaaaasensportverein, Achtzehnhundert - - - achtzich, ja, das ist un - ser Verein!“]

„Hey Jörg, wie fühlt es sich mit dem neuen Equipment an?“

„Andy, super, aber wir nehmen unsere Zuhörerschaft mal mit, was? Also wir haben uns ein wenig professionalisiert, immerhin berichten wir ja nun über einen Zweitligisten und dann muss unser Produkt natürlich auch besser werden und mit dem Club wachsen, hehe!"

„Puh, Jörg, ein wenig stoße ich mich an dem Begriff „Produkt“. Ich finde ihn sogar schon fast widerlich, wenn ich bedenke, wie die DFL unsere Serie „Fragen am Spielfeldrand“ mit Hinweis auf ihr Produkt 2. Bundesliga ohne Diskussion oder irgendeine schangelige Ausnahmeregelung abgewiesen hat. Ich meine, wir zeigen nicht mal Bilder?!“

„Andy, Andy, der Stachel sitzt tief, aber du hast natürlich Recht, die Wendung ist mir in der Schnelle untergekommen. Nun zurück zum Thema: Wir haben uns beide neue Tischmikrofone gegönnt, nämlich das Rade XT 5500 GTR Plus A/C. Ist vielleicht ein wenig nerdig, das zu erwähnen, aber ich hoffe, ihr hört uns nun glockenrein. […]

[…] Ich denke, das reicht als Info für die Hörerschaft. Also klipp und klar: Bruno wird nicht nach Spanien gehen! Blicken wir nun aufs Sportliche und das muss ich vorab sagen: Das ist UN-FASS-BAR stark! Es ist der 30. Spieltag und TuRU hat nicht nur den Klassenerhalt gesichert, sondern auch eine theoretische Chance auf den erneuten Durchmarsch!“


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„Ja Jörg, spulen wir mal in den März zurück, ein echt guter Monat. Wer gedacht hat, die vielen Verletzungen würden der TuRU wehtun, sah sich getäuscht, wenngleich keines dieser Ergebnisse, blickt man auf die gesamt Saisonleistung, nun völlig aus dem Rahmen fällt.

Gegen Wiesbaden, die im Februar zwar mit einem Achtungserfolg gegen Schalke 04 – Ey! Wir spielen in einer Liga mit Schalke! Krass! – also mit einem 1:0 gegen Schalke und Magdeburg überraschend auf die Relegation hoffen dürfen - der Satz war ein wenig krumm – ich hoffe der gute Ton macht das wett, hahaha. Jedenfalls gegen Wiesbaden haben wir schon auf einen Erfolg gehofft und der kam dann auch in einem perfekten Spiel, denn Wiesbaden hat weder in Richtung noch aufs Tor geschossen! Dass wir 3:0 gewinnen, war also völlig verdient, oder Jörg?“


„Definitiv, Andy. Ich übernehme mal die beiden Punkteteilungen gegen Schalke – ja, wir spielen gegen Schalke in einer Liga, nicht im Pokal oderso! – und gegen Magdeburg.

Vor Rekordkulisse in der MB-Arena, es waren über 21.000 Leute da, war TuRU auf Augenhöhe mit den Königsblauen. Gereicht hat es bei beiden Teams für kein Tor, was sicherlich auch auf die etwas defensivere Spielweise TuRUs zurückzuführen war. Begsade und insbesondere Kahya standen etwas tiefer. Das alleine hat schon mehr Stabilität gebracht.

Gegen Magdeburg hat uns dann das frühe Gegentor ein wenig gekillt, erst Mitte der ersten Hälfte sind wir dann mit einer Doppelchance ins Spiel gekommen und eigentlich war nach Grimshaws 1:1 dann noch ausreichend Zeit für einen Führungstreffer. Die Entdeckung des Spiels war im Grunde, dass Marley Cruz auch rechten Verteidiger spielen kann, wobei er diesen noch offensiver interpretiert hat, als Juli Klar.“


„Ja, und für die folgenden vier Partien hatten wir dann eigentlich schon mit maximal drei Punkten gerechnet, doch es sollte anders kommen, Jörg.

Gegen Karlsruhe haben wir – wir haben es ja hier in einem Irish Pub in Düsseldorf gesehen -  echt freakige 10 Minuten erlebt, in denen Grimshaw, Rathgeber und Cardero treffen. Gerade bei letzteren war ich überrascht, denn beide haben verletzungs- oder qualitätsbedingt in dieser Saison bislang keine große Rolle gespielt.

Danach verlieren wir an der Bremer Brücke, den vermeintlich – in Anführungszeichen - machbarsten Gegner, wenn man das so sagen darf, komplett verdient mit 1:2. Außer, dass Grimshaw wieder trifft, was dessen Abgang im Sommer immer wahrscheinlicher macht, gibt es aber nicht viel Gutes zu erzählen.

Tjoar, und dann – es ist kein Aprilscherz gewesen – holt TuRU gegen Kiel und Union, beides Teams aus dem oberen Drittel ebenfalls zwei Siege!  Was sagst du Jörg?!“


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„Unglaublich, Unfassbar, Un - - - Nun, ein anderesa Un-Wort fällt mir nun nicht ein, wobei un- [Pause] -verdient [lach] war der Sieg gegen Un- [Pause] -ion durchaus, nicht zuletzt, weil das 2:1 mit der letzten Aktion fällt. Aber die Flanke von Seedy Jarju kommt auch butterweich und vor allem, das mag ich ja, gut vorbereitet, denn der linke Verteidiger hat viel Zeit, sie auszuführen.
Was nun bleibt, Andy, sind noch vier Spiele un. [Pause] -d, [lach] okay das war nun zu viel des Guten – die Chance auf einen Relegationsplatz!“


„Jörg, Jörg, eigentlich wollten wir den Teufel nicht zu sehr an die Wand malen, aber jetzt, wo du fragst. Ja, es gibt wirklich eine Chance auf den dritten Platz! Es sind nur zwei Punkte, TuRu hat ein mega Torverhältnis und die kommenden Gegner lauten: St. Pauli, Hannover, Fürth und Darmstadt. Holt man da 9 Punkte, liegt da was drin. Ich wäre auch kein Fan eines Vereins, würde ich da nicht hoffen, Jörg.“

„Isso, Andy, aber nunja, wir gehen mal in unsere Abschlusskategorie, die Zeitreise! Ich dreh mal gerade am Glücksrad.

[Knirsch]

Muss mal gefettet werden das Drehrad! Nunja, es ist die Saison 1995/96 und wir schreiben den 30. Spieltag. [Klick] Okay, nehmen wir unseren kommenden Gegner, den FC St. Pauli. Kannst du mir drei Spieler nennen und auch sagen, ob die Hamburger in der Saison die Klasse gehalten haben oder nicht, Andy?“

„Oh weia, Jörg. Also drei Spieler . . . Klaus Thomforde, Dingsda . . . André Trulsen, mehr geht nicht, sorry. Achja, und ja, Pauli steigt ab, sage ich mal?“

„Solide Leistung, sag ich mal, Andy, Thomforde ist korrekt und André Trulsen ebenso. Stanislawski war auch bei Pauli! Den kennste doch?! Nunja und Pauli hat den Klassenerhalt vermutlich am 30. Spieltag mit einem 2:0 gegen Schalke 04 festgemacht, wobei danach gab es auch noch je zwei Remis gegen den HSV und gegen den KSC."

"Naja, Leute, das wars von uns! Wir hören uns dann nach dem Saisonende wieder! Das war es wieder mit der heutigen Folge. Danke fürs Zuhören, tschö, das war der Podcast „Achtzehnhundertachtzich“!

Jörg
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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #134 am: 03.Januar 2026, 17:35:49 »

Auszug aus der Fußballfachzeitschrift „Kicken“


Schalke & Union kehren ins Oberhaus zurück, 1. FC Köln im Sturzflug – Der große Saisonrückblick zur 2. Bundesliga

[…] Kommen wir nun zur eigentlichen Sensationsmannschaft dieser Spielzeit in der 2. Bundesliga, der TuRU Düsseldorf.

Die Mannschaft aus dem Stadtteil Oberbilk in Düsseldorf hat in den vergangenen Jahren unter Trainer Bruno Kahlig einen rasanten sportlichen Aufstieg zu verzeichnen, denn 2023 kickte der finanziell heftig angeschlagene Club noch in der Landesliga Niederrhein, doch einige Aufstiege später mischt die TuRU nicht nur in der 2. Bundesliga mit, nein der Verein befand sich weinige Spieltage vor Ablauf der Saison sogar im erweiterten Aufstiegsrennen.

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Letztlich haben die Niederlagen gegen Hannover 96 und die Kleeblätter aus Fürth eine noch größere Sensation verhindert, aber Rang 6 in der 2. Bundesliga, mit einem Mini-Etat und in einem fremden Stadion in einer anderen Stadt, ist schon beachtlich.

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Als Väter des Erfolgs kann man mit Sicherheit – neben Trainer Bruno Kahlig – auch verschiedene Bauunternehmen im Raum Düsseldorf nennen, wir wollen hier aber dennoch sportlich bleiben und mal drei Spieler des TuRU-Kaders herausheben.

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Da wäre zunächst der Goalgetter Phil Grimshaw zu nennen, der mit 15 Toren die Torjägerkanone der 2. Bundesliga ergattert.

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Ein Stürmer wäre aber nichts ohne seine Zuspieler und hier reicht es eigentlich nicht, nur einen Spieler zu nennen, aber Pascal Herzog hat mit 10 Vorlagen und 7 eigenen Toren ebenso einen großen Anteil am Erfolg der Turn- und Rasensportunion. Vermutlich ist man an der Feuerbachstraße in Düsseldorf überglücklich, dass Heidenheim Herzogs Leihvertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat.

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Puzzleteil Nummer 3 ist mit Sicherheit der überall präsente Luka Parkadze, der nicht nur auf 5 Tore und 6 Vorlagen kommt, sondern ligaweit die meisten entscheidende Pässe spielt und somit diverse Großchancen einleitet.

Insgesamt wusste die Offensive bei TuRU zu überzeugen, denn mit 59 erzielten Treffern liegt man auf Platz 2 innerhalb der 2. Bundesliga.

Ob der neu gewählte Vorstand um Thomas Reiß nun alle Säulen in Düsseldorf halten kann, bleibt abzuwarten, aber wir freuen uns auf eine weitere Spielzeit mit der TuRU. […]
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KoniCutshot

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #135 am: 04.Januar 2026, 10:35:52 »

Na das passt doch.  :) Drücke die Daumen, dass du deine Schlüsselspieler halten kannst und nächste Saison geht es dann in Liga 1.
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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #136 am: 07.Januar 2026, 20:48:19 »

@KoniCutshot: Mal sehen :-)



Von Werten und einem Werteverlust bei der TuRU

Autor: Jannis Schleef

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Es hat eine gewisse Perversion, dass im modernen Fußball inzwischen viel auf sogenanntes Spielermaterial, Wertanlagen oder Transfermarktgewinne gestarrt wird. Da werden 17-jährige Talente gehandelt, wie neue, heiße Kryptowährungen, mit der menschenverachtenden, aber monetären Wette darauf, dass diese in wenigen Jahren ein „gutes Invest“ waren. Ist es nicht der Fall, werden sie vom System Fußball ausgekotzt und landen im ambitionierten Amateurfußball, mit dem demütigenden Etikett „Hat es nicht geschafft“, unabhängig davon, dass ohnehin nur ein Bruchteil der Jugendlichen den Weg zum Profifußball schafft.

Dass nun die TuRU, vor noch nicht allzu langer Zeit mitten im Sammelbecken, der etikettierten Wir-Haben-Es-Nicht-Ganz-Geschafft-Horden, derart schnell in diesen Viehhandel einsteigt, ist auf der eine Seite nur eine logische Konsequenz des unaufhaltbaren Trends, auf der anderen Seite ekelhaft mit anzusehen. Aus der sowieso schon gesichtslosen Truppe mit Legionären, die sich nicht die Bohne um Vereinszugehörigkeit schert, ist nun ein Zuchtbetrieb gleichartiger, künftiger Wir-Wollen-Uns-Im-Profifußball-Etablieren-Typen geworden, spielend in einer ebenso gesichtslosen Fußballarena in einer fremden Stadt.

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Unter den neuen „Wertanalgen“ befindet sich unter anderem Haris Zeljkovic, der bereits 31 U-21 Spiele in der bosnischen Nationalmannschaft bestritten hat. Der 21-Jährige Mittelfeldakteur wurde von Cashpoint Altach und dem BVB ausgebildet und hat nach seinem Transfer zur TuRU seinen Marktwert inzwischen etwa verdreifacht.

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Die nächste „Wertanlage“ - Ludwig Anacker – hat seine ersten sportlichen Schritte bei der dem Kommerz aber sowas von zugewandten RasenBall-Vereinigung gemacht. Man muss allerdings gestehen, der Junge ist verdammt schnell.

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Mittelfeldspieler Günter Urban, er hat erst 19 Lenze erlebt, entstammt der sympathischen Fußballprofimanufaktur aus Leverkusen. Für schlappe 20 Millionen Euro kann TuRU ihn in zwei Jahren aus seinem Leihvertrag auslösen oder man schafft eben für die Werkself ein paar Werte.

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Dann wäre da noch das 21-jährige Sturmtalent Franz Konrad, der zuvor sein erstes richtiges Geld bei Vorwärts Steyr verdient hat. Mal im Irrealis gedacht: Verkaufte man ihn direkt, hätte man eine Rendite von etwa 1,4 Millionen Euro in den Büchern stehen.

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Mit seinen 22 Jahren scheint Saikou Bah schon fast ein Fußballgreis. Der offensive Mittelfeldartist kam für 800.000 Euro aus der Schweiz (FC Basel) nach Düsseldorf und ist inzwischen das Doppelte wert.

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Sechsmal so viel Wert, im Vergleich zum Einkaufspreis, ist Florian Walle, ebenso ein Mittelfeldspieler. Dieses Spielermaterial kommt aus Fürth, hat dort aber den Einstieg in den Profikader verpasst. Sein Wert wird bei etwa 1,7 Millionen Euro taxiert, auch hier gab es eine saftige potenzielle Rendite zu verbuchen.

Dass man aber sportlich mit einer Mannschaft aus jungen Legionären, die allesamt irgendwo im Mittelfeld beheimatet sind, keinen Blumentopf gewinnen wird, belegen die inkonstanten Leistungen der TuRU zu Saisonstart. Da gesellen sich zu zwei Niederlagen gegen die SV Elversberg und bei Dynamo Dresden ein Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Illertissen, ein glücklicher Auswärtssieg beim HSV, dank einer roten Karte, und ein ödes 0:0 gegen Fürth.

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« Letzte Änderung: 08.Januar 2026, 16:03:59 von knufschu »
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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #137 am: 03.Februar 2026, 20:34:02 »


Jessica Binzenbach (Pressesprecherin TuRU Düsseldorf; im klassischen Pressesprecherinnenduktus): Liebe Pressevertreter, es ist Freitag, der 24. Januar 2031, und ich heiße Sie herzlich willkommen zur Spieltags-Pressekonferenz hier im angeschlossenen Pressebereich der Michael Ballack-Arena in Mönchengladbach.

Zunächst ein paar Worte zu unserem Verletztenstand vor dem Rückrundenstart zwischen dem Sportclub Freiburg und TuRU 1880 Düsseldorf am kommenden Sonntag im Europa-Park-Stadion in Freiburg.

Zu den aktuell verletzten Spielern zahlen Ömer Akbulut, Louis Born und Florian Walle. Die beiden Letztgenannten werden vermutlich im Kader für das Spiel in Freiburg stehen können, während Ömer vermutlich erst in zwei bis drei Wochen wieder zur Verfügung stehen wird.

Nun kommen wir zu den Fragen der hier anwesenden Pressevertreter an Herrn Kahlig.

[Stille, ein Mikrofon wird weitergereicht, leichtes Rascheln]

Till Schneyder (Rechtsrheinischer Anzeiger): Herr Kahlig, werden die Winterneuzugänge Janke und Manu direkt einen Platz im Kader haben?

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Kahlig: Sowohl Jannick als auch King sind vom Spielerprofil her ähnlich, sollten aber im Verlauf der Saison zu Einsätzen kommen. Wir haben auf der – ich nennen es mal so – klassischen Sechserposition in der Hinrunde noch keine ideale Lösung gefunden, beide Jungs sind genau dafür gekommen. Beide können aber auch als Center-Back spielen.

Jannis Schleef (Magazin 40, Zwei, Zwei, Fünf): Herr Kahlig, Marley Cruz, die Vereinsleg… ähh … der Publikumsliebling hat den Verein gelassen. Befürchten Sie einen weiteren Identitätsverlust mit Blick auf den Kader bei den Fans?

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Kahlig: Wir haben uns intern bei Marley verabschiedet, er hat insgesamt rund 30 Spiele für die TuRU gemacht und kann daher meiner Meinung nach noch lange nicht als Vereinslegende bezeichnet werden, wie das einige in sozialen Medien und Foren gerne behaupten. Er war ein wichtiger Spieler und ist auf eigenen Wunsch nach Venlo gewechselt. Wir wünschen  ihm alles Gute in der zweiten niederländischen Liga.

Thilo Becker (Kicken Fußballfachzeitschrift): Herr Kahlig, Sie stehen mit der TuRU zu Rückrundenstart auf einem Relegationsplatz. Ich stelle nun die A-Frage: Hoffen Sie auf den Aufstieg ins Oberhaus?

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Kahlig: A-Frage, soso. Also, schnelle Antwort: Nein, wir wollen die Klasse halten bzw. eine Saison ohne große Sorgen spielen.

Thilo Becker (Kicken Fußballfachzeitschrift): A, wie Anschlussfrage: Im November und Dezember waren die Ergebnisse der TuRU zuletzt etwas mau, wenig Tore und nur ein Sieg aus fünf Spielen. Hoffen Sie auf eine Trendwende?

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Kahlig: Mit der Hinrunde sind wir im Großen und Ganzen mehr als zufrieden, immerhin, wir stehen auf Platz 3.
Wir standen zuletzt defensiv eigentlich immer recht solide und fangen uns wenige Gegentore, obwohl wir auf der Sechs viel experimentieren mussten, aufgrund von Verletzungen oder Formschwankungen. Gegen Osna, Kiel und Regensburg hatten wir immer einen xG-Wert von über 2,0, haben uns aber nicht mit Toren belohnt. Das wird schon wieder besser werden, darauf vertraue ich.

Auch die Monate davor waren insgesamt gut und wir sind im Pokal auch noch dabei.


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Thilo Becker (Kicken Fußballfachzeitschrift): Letzte Frage: Wechselt Phil Grimshaw im Winter den Verein?

Kahlig: Wenn ich richtig mitgezählt habe, dann war Rafa Duarte aus Braunschweig diese Saison 7-8 mal bei unseren Spielen, obwohl wir nicht in einer Liga spielen. Das wirft bei mir schon Fragen auf, aber das soll Eintracht intern klären. Aber da Braunschweig in der 3. Liga spielt und Phil sonst keine Anfrage bekommen hat, gehe ich auch hier von einen Verbleib aus.

Binzenbach: Gibt es weitere Fragen? Ja?

Jörn (Blog Achtzehnhundertachtzich): Bruno, hi. Also, ähh, ja. Wird sich denn konkret durch Manu King oder Jannick Janke etwas an der Formation verändern?

Kahlig: Nein, im Grunde stärken wir nun das defensive Mittelfeld. Sasa, Seyit und Harry (Saikouh Bah, Seyit Ali Kahya & Haris Zeljkovic) sind keine Kandidaten, die sich als defensive Absicherung vor der Innenverteidigung wohl fühlen. Dazu kommt, dass Urban mit einem Leihabbruch liebäugelt und diese Position dann einfach nicht gut besetzt ist.
Bevor die Frage aufkommt. Bezüglich Urban bin ich mit Murat Yakin von Leverkusen im regen Austausch. Es geht hier um Einsatzzeiten und Spielpositionen. Sollten wir hier keine Einigung erzielen, so ist ein Leihabbruch eine denkbare Option, die allerdings sehr schade wäre.
Jannick hat im Training und in den Testspielen schon ein paar Dinge belegt, die wir uns von ihm erhoffen. Er ist eine Pferdelunge, rennt ununterbrochen. Manchmal sollte er den Ball lieber schneller loswerden.

King ist ein Kind der Stadt, seine Karriere hat er beim MSV Düsseldorf begonnen und war dann fast immer bei der Fortuna und hat auch Bundesliga gespielt. Er beherrscht das positionsgetreue Spiel schon ganz gut und ist verlässlich.


Jannis Schleef (Magazin 40, Zwei, Zwei, Fünf): Blicken wir mal in die Zukunft, Herr Kahlig. Der Rückrundenstart gegen den SC Freiburg. Was erwarten Sie von dem Spiel. Bei einer Niederlage wäre der Relegationsplatz ja direkt wieder weg.

Kahlig: Der SC Freiburg ist individuell viel besser als wir, alleine Hamed Traoré könnte locker Bundesliga spielen. Aber das ist für uns nichts Neues, viele Teams der Liga sind uns möglicherweise individuell überlegen. Es wird darauf ankommen, unsere Geschwindigkeit und unsere geschlossene Teamleistung zu beweisen, dann ist auch auswärts was drin.
Selbst wenn wir verlieren, wäre das aber für uns kein Weltuntergang. Wie gesagt, unser Ziel ist nicht der Aufstieg. Wir genießen die bisher geholte Punkte und schätzen diesen Puffer. Wer weiß, ob nicht auch mal eine Durststrecke kommt.


Jannis Schleef (Magazin 40, Zwei, Zwei, Fünf): Das klingt ein wenig nach eine Saison der Belanglosigkeit bei der TuRU? Müssten die Ambitionen nicht deutlich höher sein oder lässt das fehlende Investmentgeld die TuRU auf einmal „menscheln“?

Kahlig: Herr … ähh … naja. Also, Belanglosigkeit trifft es nun keineswegs. Wir stehen auf Platz 3 in der 2. Liga, wir sind im zweiten Jahr in der neuen Spielklasse, TuRU hat Geschichte geschrieben und wir sind froh, wenn wir das bisher Erreichte konservieren können. Schritt für Schritt, Herr Dings.

Jannis Schleef (Magazin 40, Zwei, Zwei, Fünf): Schleef, Jannis Schleef.

 Binzenbach: Gibt es weitere Fragen? Das scheint nicht so, dann sehen wir uns demnächst hier wieder, wenn es zum Heimspiel gegen Elversberg und der englischen Woche mit DFB-Pokal kommen wird. Die Montagspressekonferenz fällt also aus. Wiedersehen!

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knufschu

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Re: [FM24] Herein wenn's (k)ein Schneider ist?! - TuRU Düsseldorf 1880
« Antwort #138 am: 06.Februar 2026, 07:50:44 »


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