Neuanfang ohne Santana – Paris auf Gianlucas Schultern„Manchmal verliert man einen Menschen – und gewinnt damit die volle Verantwortung.“Nun muss sich
Gianluca del Sol ohne die Unterstützung von
Mariana Santana in der Metropole Frankreichs behaupten. Sportlich besteht kein akuter Handlungsbedarf: Der Kader muss nicht grundlegend umgebaut werden. Ein paar Ergänzungsspieler mit Potenzial sollen die Breite stärken – mehr braucht es zunächst nicht.
Doch dann kam es, wie es oft kommt:
Völlig aus heiterem Himmel verkündete Stammtorwart
Alphonse Areola seinen Rücktritt vom Profifußball. Ein Einschnitt – sportlich wie emotional.
Zum Glück steht mit
Jesper Stjernberg ein hungriger Nachfolger bereit. Eigentlich war der Generationenwechsel erst für später geplant, doch nun muss Stjernberg ein Jahr früher das große Erbe antreten. Vertrauen bekommt er.
Personell also ein Rückschlag, doch taktisch drückt der Schuh deutlich mehr.
Schon in der vergangenen Saison hatte Gianluca verschiedene Formationen ausprobiert. Keine davon fühlte sich wirklich richtig an. Zu statisch, zu unrund, zu wenig Balance – für einen Trainer, der runden Fußball liebt, ein Dauerzustand der Unzufriedenheit.
Nach langen Analysen, vielen Gesprächen mit dem Trainerstab und endlosen Videoabenden steht nun eine Entscheidung fest:
Das 4-2-2-1-1 soll der Weg in die Zukunft sein.Mehr Kontrolle im Zentrum, klare Rollen, kürzere Abstände – eine Formation, die Gianlucas Idee von Ordnung und Freiheit zugleich verkörpern soll.
Und während sich Paris auf die neue Saison vorbereitet, tauchen immer wieder Gerüchte auf:
Del Sol als Nationaltrainer?Angebote gab es reichlich – darunter auch Anfragen aus
Italien und den
USA. Doch Gianluca lehnte ab. Stattdessen band er sich für weitere
drei Jahre an den FC Paris.
Sein Statement war knapp – und ungewöhnlich klar:
„Ich glaube an dieses Projekt. Und ich bin froh, es weiterzuführen.“Die Testspiele verliefen zufriedenstellend. Keine Euphorie, kein Überschwang – aber Stabilität. Und genau das ist es, woran Gianluca glaubt.
Eine gute, vielleicht sogar erfolgreiche zweite Saison in Paris scheint möglich.Und vielleicht – ganz vielleicht – findet er dabei auch wieder ein Stück von sich selbst.
Warum den FM bei der Spieltagen immer ein 4-2-3-1 DM OM Eng und nicht das 4-2-2-1-1 einblendet, bleibt wohl das Geheimnis des FM.