1) Eigene Abläufe für Spielaufbau, Pressingfallen und Umschaltmomente
2) Ein optionaler Analysemodus könnte anhand konkreter Spielszenen zeigen, warum das Pressing scheitert oder der Stürmer isoliert bleibt (Dafür müsste man die Abstände bspw. überhaupt erstmal feiner justieren dürfen)
3) Echte dynamische Reaktionen der Trainer der Gegner
4) Versprechen, Konflikte, Rückendeckung und gemeinsame Erfolge sollten Beziehungen langfristig prägen. Ein langjähriger Kapitän könnte eine schwierige Entscheidung eher akzeptieren als ein Neuzugang, der sich mehrfach übergangen fühlt
5) Scouting mit echter Unsicherheit und besserem Kontext (Siehe hier Thema CA/PA; mir persönlich ist das zu statisch, und es gibt longterm kaum Überraschungen bei Spielern)
6) Tieferes Training mit echtem Einstudieren. Siehe dazu Punkt 1
Finde auch, dass man in Sachen Realismus und Tiefgang noch so einiges machen kann.
Gibt noch soo viele tatkische Feinheiten, die im Spiel noch gar nicht abgebildet sind.
Zum Beispiel würde ich gerne Passwege und Aufbau-Stile selber designen und eintrainieren lassen.
Dazu das Verhalten in speziellen Situatonen festlegen.
Sowas hat doch das Potenzial, einen über längere Zeiträume zu beschäftigen. Immer wieder taktische Dinge anpassen, im Spiel beobachten was davon klappt und was nicht und dann wieder überarbeiten bis es nach Monaten dann irgendwann so klappt, wie man sich das vorstellt.
Oder dass einzelne Spieler deutlich erkennbarere Spielstile haben. So dass sie in ihrer individuellen Spielweise viel mehr Unterschiede aufweisen. Gerne auch so, dass die Spielweise mindestens genauso wichtig, wie die Attribute sind. Dass ich mein Team dann nämlich nicht mehr nur nach ein paar Zahlenwerten rekrutiere, sondern mir richig Gedanken machen muss, welche Spieler ich für meine angedachte Spielweise und Taktik brauche.
Und dann natürlich der Transfermarkt. Das muss alles langwieriger werden. Transferpoker, die sich über Wochen oder Monate hinziehen. Genauso Vertragsverhandlungen. Nicht mehr: Angebot wird am nächsten Tag angenommen, dann am selben Tag noch Vertragsverhandlungen und Minuten später ist die Nummer unter Dach und Fach. Gerne so wie in der Realität, dass man -zumindest bei manchen Spielern- lange im Voraus Kontakt aufnehmen und immer wieder Verhandlungen mit Spielern/Berater und dem abgebenden Verein führen muss. So dass die Kaderplanung für die kommende Saison nicht mehr ganz so trivial ist. Auch das Scouting könnte man hier auch noch verbessern. Da müssen viel mehr Unsicherheiten eingebaut werden. Und gerne darf sich dann auch mal ein Neuzugang so richtig als Transferflop erweisen.
Alleine wenn Transfermarkt und Taktik wie beschrieben komplexer und aufwändiger ausgestaltet würden, dann wäre man zwischen den Spieltagen auch viel mehr mit sowas beschäftigt. Dann reicht es nämlich nicht mehr, nach einem Spiel einfach 5 Mal auf "weiter" zu klicken bis zum nächsten Spieltag.
Naja. Kann ja alles noch kommen in den nächsten Jahren. Ich freue mich auf jede Fall schon mal auf den FM27. Da ich den FM26 auch schon richtig gut fand, bin ich guter Dinge, dass mir der 27er auch gut gefallen wird.