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Autor Thema: POT noch zeitgemäß?  (Gelesen 4318 mal)

ingomia

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POT noch zeitgemäß?
« am: 10.September 2026, 17:01:35 »

Nach über 30 Jahren CM und FM habe ich das Gefühl, es wird Zeit für eine Diskussion über das "Potential" von Spielern. In Verbindung mit Editoren macht dieser Wert das Spiel eigentlich kaput. Ich spiele Herausforderungen immer ohne Editoren, "forsche" aber gerne mit selbigen.

Und mir wird das Spiel langweilig, sobald ich ein gewisses Niveau erreicht habe. Weil Spielerentwicklung sich darauf bezieht, dass ich Spieler an ihr Maximum heranführe und dann den Spieler ausstauschen muss um "besser" zu werden. Ich spiele aber gerne über laaange Zeiträume und liebe es "talentfreie" Spieler zu Chamionsleague-Tormaschinen zu formen. Oder zu Abwehrmonstern.

Leider limitiert mich dieser verflixte Wert. Mein 22 Jahre alter Stürmer hat nur einen POT von 128 und ist in meiner Elf chancenlos (auf dem Papier). Denn er ist perfekt auf seiner Position und macht seit seinem 18 Lebensjahr 20 - 30 Buden pro Saison (und trifft auch in der CL regelmäßig). In der Realität wäre er Nationalspieler mit Tendenz zum Weltklassespieler. Aber für Ihn geht es halt nicht weiter. Und wenn er fünf Mal die Weltmeisterschaft holt, er wird nicht besser! Spiele ich nur eine Saison, ist das Ok. Aber wenn ich damals den 21 jährigen Miroslav Klose (Bezirksliga) verpflichtet hätte, wäre seine POT höchstwahrscheinlich unter 50 gewesen. Also komplett talentfrei. Entwicklungspotential = Null. Wir können das auf viele Spieler ausdehnen, die als talentfrei galten. Zorc, Gatuso, Puyol, etc. galten als durchschnillich begabte Spieler.

Und hier sollte man das Thema angehen. Maximale Fähigkeit entsteht durch Erfolge. Der Drittligaspieler, der mit seinem Verein als 25 jähriger 2 Mal aufsteigt und plötzlich Bundesliga spielt, da überrascht und dann in der Nationalmanschaft landet, kann nicht bei POT 100 stehen bleiben. Wenn ich aus meiner Jugend einen Außenverteidiger in der Championleague aufstelle und er muss die Saison durchspielen, weil leider 3 Spieler auf dieser Position verletzt sind und macht es richtig gut, wird Meister, etc. und dann schaue ich mir sein POT an und der liegt bei 112, dann ist das frustrierend. Denn egal wie erfolgreich er ist, wie gut er funktioniert, er wird kein Bundesligaspieler werden und ich kann ihn nicht zu einer Säule meiner Mannschaft machen. Denn mein neu verpflichteter Außenverteidiger (der als 19 Jähriger) noch gar nichts geleistet hat) hat bei 114 Fähigkeitspunkten 164 POT, also 52 Potentialpunkte mehr auf dem Kerbholz. Ich muss meinen hoffnungsvollen Jugendspieler "entsorgen", wenn ich auf Dauer gegen Bayern, ManCity und Co. mithalten will.

In der Realiät sind aber die Erfolge genau das, was Spieler formt. Selbstbewußtsein, der Glaube an den Sieg und die Fähigkeit im richtigen Moment Meisterdinge zu tun, das lernt man im Erfolg! Was passiert mit einem Stürmer, der keine guten Pässe bekommt und 3 Jahre hintereinander gegen den Abstieg spielt. Der selbe Spieler in einem funktionierenden Team, das ihm fünf Großchancen pro Spiel auflegt ... .

Der fixe POT führt dazu, dass ich beim Scouting für mein Top-Team, Spieler unter 3 Sternen gar nicht nehme, selbst wenn sie besser in meine Team passen würden. Der Markt an Spielern über 160 ist brutal umkämpft. Mein 120er gut passendes Stürmertalent hat keine Chance. Ich kann einen 170er Innenverteidiger holen und ihn zum Stürmer umschulen, er wird am Ende besser sein, einfach wegen 50 mehr verteilbarer Punkte (Habe ich im letzten Spiel gemacht um mir einen brutalen Zielspieler zu basteln, den es auf dem Markt schlichtweg nicht gab).

Ich habe mal rumexperimentiert mit folgenden Regeln. Zuwachs POT. Aufstieg 2, Pokalsieg, jeweils Punkte für alle Spieler mit mehr als 50% Einsätzen. Meisterschaft 5 Punkte für alle Spieler mit mehr als 50% Einsätzen. Internationale Titel 7 Punkte für ... . Auch wichtig 2 Punkte Torjägerkanone untere Ligen. 3 Punkte Bundeliga und 5 Punkte international. Schwere Verletzungen über langen Zeitraum geben je nach Schwere Abzüge bis zu 10 Punkten. So kann aus einem Weltklassestürmer, durch Verletzungspech die Karriere einbrechen (wie in der Realität oft passiert).

Natürlich nur bis zu einer bestimmten Grenze. Für guten Bundesligaspieler ab 140 hat Aufstieg oder Torjäger in der unteren Liga keine Relevanz. Für eine Weltklassespieler ab 160 sind Meisterschaften und Pokalsiege irrelevant. Kein Spieler fängt mit einem POT über 140 an. Ein Messi muss man entwickeln. Weltklasse kommt nicht von einer Zahl sondern von brutal erspielten Erfolgen und einem guten Trainer. Thomas Müller hatte keine guten Werte sondern Trainer, die sein Potential entwickelt haben. Ohne eine van Gaal der für ihn die Rolle des Raumdeuters erfand, wäre Müller vielleicht nur einer von vielen Bankdrückern geblieben und in der Mittelmäßigkeit verschwunden. Klar konnte ich das nur für mein Team testen.

Das Experiment mit Hilfe des Editores hat im Langzeit-Save sehr viel Spaß gemacht, was die Entwicklung der eigenen Mannschaft angeht. Ich wende jetzt als Top-Team sehr viel mehr Zeit darauf eigene junge Spieler weiterzuentwickeln (und Erfolge mit den Jugendmannschaften einzufahren), statt stumpf die Welt mit Scouts zu überfluten um die besten 160+ Spieler zu verpflichten, ehe es ein anderer großer Club tut.

Was haltet Ihr von dem starren Talentsystem und was für Ideen hättet Ihr für eine Überarbeitung.
« Letzte Änderung: 10.September 2026, 17:13:05 von ingomia »
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4Ramos

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #1 am: 12.September 2026, 10:24:31 »

Bin da voll bei dir, erstens gibt es so viele Wunderkids, die es am Ende nicht in den Profifußball schaffen bzw. oder keine große Karriere haben. Und es gibt auch viele Spieler, die sich über die Jahre hocharbeiten und dann Profifußballspielen und sogar Nationalspieler werden, Vardy, Klose, Undav, Andrich oder Jorge de Frutos.
Im FM sind solchen Spielern dann etwas die Möglichkeiten begrenzt, weil sie keine hohes Potential haben, wie du sagtest, wenn ein Spieler von der 3. Liga bis in die 1. hochgeht dann dort performt und auch gute Werte hat, wird er kaum Nationalspieler oder auch die Bewertung für dich als Trainer ist schlecht weil er nur Potential 128 hat. Da wäre es cool, wenn es ein dynamisches Potential geben würde, welches sich auch anpassen würde an Leistungen. Wenn ein Megatalent mit 25 Jahren und einem Potential von 180 in der fünften Englischen Liga spielt und dort nicht auffällt sollte das Potential hier eben auch automatisch angepasst werden, das würde auch den Spielspaß nochmal verbessern vor allem bei Langzeitsaves.
Ein grundsätzliches Potential für die Spieler ist ja in Ordnung, einfach um das ganze einzuordnen, aber eine dynamische Anpassung wäre einfach richtig cool und jedes Save würde sich anders entwickeln und ich denke technisch sollte das ganze auch schon umsetzbar sein.
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Pitt77

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #2 am: 12.September 2026, 12:16:54 »

Ja, absolut. Genau das macht für mich auch den Reiz aus: Nicht nur die klassischen Wunderkinder sollten eine große Karriere machen können, sondern auch die Spieler, die sich Schritt für Schritt hocharbeiten und sich über Leistung definieren. Gerade im FM ist das oft etwas zu statisch, weil das fixe Potential solche Geschichten eher ausbremst.

Ein dynamisches Potential wäre deshalb echt spannend, weil es Karrieren viel realistischer und lebendiger machen würde. Wenn ein Spieler über Jahre konstant stark performt, aufsteigt und sich in höheren Ligen durchsetzt, sollte sich das auch in seiner Entwicklung widerspiegeln. Umgekehrt wäre es auch logisch, wenn ein angebliches Top-Talent ohne Leistung nicht automatisch auf seinem Maximalniveau landet.

Für Langzeitsaves wäre das meiner Meinung nach ein riesiger Gewinn, weil dadurch jedes Save noch individueller und unvorhersehbarer würde. Das Grundprinzip mit einem Start-Potential finde ich auch sinnvoll — aber eine leistungsabhängige Anpassung würde das Ganze deutlich realistischer und spannender machen.
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DragonFox

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #3 am: 14.September 2026, 02:28:40 »

Coole Diskussion, hier mal ein paar Gedanken.

Würde man das nicht schon erreichen, in dem die Sterne und Werte einfach ausblendet? Gibt dafür meines Wissens Skins. Dann könnte man sich nur noch auf die Scoutberichte und Reports zum Spieler verlassen und es könnte einem recht egal sein, ob das ein PA Wunderkind ist oder nicht. Letztendlich scheint es so, als sei das was ignomia beschreibt ein Problem mit der persönlichen Bewertung von Spielern und das von den Werten etwas erwartet wird.
Das man für die eigene Manschaft keine Spieler unter 3 Sterne holt, offenbart das sogar. Wenn man die Sterne nicht wüsste, müsste man plötzlich jeden Spieler auf Tauglichkeit bewerten und vielleicht würde man günstige (früher) 2 Sterne spieler finden, die perfekt eine Rolle bedienen, die man braucht. Das man nur noch stumpf auf 3+ Sterne blickt kenne ich von mir auch. Aber das ist ja eigentlich auch ein Spielerproblem. Man weiß nunmal aus Erfahrung, dass unter 3 Sterne die Chance etwas zu finden gering ist, bzw, dass 3 Sterne bedeutet, dass man auf seinem Niveau sucht.


So ein 22 Jahre alten Stürmer mit 20-30 Toren pro Saison in der Bundesliga würde ich einfach schon als sehr guten Spieler bezeichnen. Unabhängig von seinen Werten. Es ist nur das Wissen, dass er eigentlich nur eine potentielle Fähigkeit von 128 hat, die Erwartungen schaffen, die eigentlich nicht notwendig sind.
Wenn ein Spieler mit eher schlechten Werten dadurch mechanisch nicht in die Nationalmanschaft oder für die besten Vereine in Frage kommt, ist das eher eine Frage der Reputation, die vom Spiel schlecht gehandhabt wird. Ein Spieler mit so einer konstant hohen Leistung sollte genug Reputation haben, um als Weltklassespieler angesehen zu werden. Unabhängig von den eigentlich Werten auf dem Papier. Genau so sollten so Medienbezeichnungen wie "Elite-Stürmer", oder so, nicht an die Werte sondern die Karriere geknüpft sein.


Zum Vorschlag finde ich, dass das wachsende Potential seltsam wirkt. Wo bleibt dann den Reiz sich die guten Spieler zu suchen? Wenn ich einfach nur junge Spieler brauche, die ich in eine erfolgreiche Manschaft werfe und die Spieler gleichen sich einfach den guten Spielern an, wirkt das sehr geradlinig für mich. 5 mal Meisterschaft und ich habe ein Oberklassespieler. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass der 22 Jahre alte Stürmer im Alter von 27 eine gute POT hat (153, seiner Leistung angemessen) und dann zu alt ist sie zu entwickeln...
Außerdem wirkt auch nicht wie eine reale Entwicklung. In der Realität bekommt man nicht immer mehr Potential, weil man Erfolg hat. Man hat Erfolg, weil man gut ist.
So ein Fall wie Klose finde ich dafür auch kein passendes Beispiel. Klose hatte 'damals' im Spiel eine schlechte POT, weil Researcher auch nur Menschen sind und niemand etwas in ihm gesehen hat. Wenn der FM real wäre, hätte Klose in jungen Jahren eine sehr hohe POT gehabt. Klose hat nicht plötzlich Talent bekommen, weil er die Manschaft wechselte und dort auffiehl, dass er Tore schießen kann. Er hatte seine Fähigkeiten und hat dann die Chance bekommen seine POT zu entwickeln. Trotzdem wäre es natürlich cool sowas abzubilden. Das kann der FM bisher nicht.


Ansonsten wirkt es für mich, als würdest ihr manchmal das POT ganz anders sehen als ich. Verstehe ich den Wert falsch? Zb, wenn einem langzeitverletzten 10 Punkte Potential abgezogen werden oder ein 180er Spieler in der 5ten Liga Potential verlieren soll. Das Potential ist doch nur das Potential. Eine lange Verletzung reduziert die eigentlichen Fähigkeitspunkte und verhindert seine Entwicklung für eine lange Zeit. Ein Spieler mit 1-2 langen Verletzungen in seiner Karriere hat Probleme sein Potential auszuschöpfen. Genau so geht es dem Spieler in der 5ten Liga, der nicht entdeckt wird und seine ganze Karriere mit schlechten Trainern in schlechten Einrichtungen trainiert, um unterklasse Fußball zu spielen. Dieser Spieler wird kein 180er Spieler werden.
Genau so wird doch erst ein Spieler, der über Jahre konstant stark performt (und dadurch aufgestellt wird), aufsteigt und ihn höheren Ligen spielt (wie Pitt77 zum Beispiel sagt) erst zu seiner vollen POT entwickeln. Warum sollte in dem Fall die POT in den Fällen gesenkt oder angehoben werden? Macht der Wert nicht das was er soll und das was sich verändert ist die CA (kenne die deutsche Abkürzung nicht), die fällt, stagniert oder sich zügig entwickelt, bis das Alter kommt an dem es "vorbei" ist?


Wo ich 4Ramos recht gebe ist, dass es alles etwas zu vorhersehbar ist. Man kann aus jedem Wunderkind etwas machen und POT 180 wird immer ein guter Spieler (krasse Verletzungsserien oder Missmanagment ausgeschlossen). Von Seiten SI könnte ich mir vorstellen, dass keine größere Varianz gemacht wird, weil es ein zumindest in gewissen Rahmen vorhersehbares Spiel bleiben muss. Die Bezeichnung Wunderkind wäre nichts mehr wert, wenn man sich nicht darauf verlassen könnte.
Aber optional für das Safe einstellen zu können, dass es da zu Fehleinschätzungen kommen kann fände ich gut. Man könnte das zb abbilden, in dem man einigen Spielern die Chance gibt, wenn sie ihrem POT nahekommen, dass das erhöht wird. Das wären dann die Latebloomer wie Klose. Die entwickeln sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut und plötzlich zeigt sich, dass das geglaubte Limit kein Limit war. Das würde ich aber nicht abhängig von den Erfolgen oder der Leistung machen, sondern von einem versteckten Attribut, dass dem Spieler diese Entwicklung ermöglicht.
Anders herum könnte bei anderen Spielern die Chance bestehen, dass obwohl sie sich gut entwickeln die POT plötzlich gesenkt wird. Damit hat man die Spieler, die in jungen Jahren ein Wunderkind waren und man sich geirrt hat. (Der Fall ist allerdings nicht damit zu verwechseln, dass man ein Wunderkind hat, dass einfach nicht entwickelt wird oder in der Entwicklung gebremst wird. Hier finde ich, wie oben erwähnt, das Zusammenspiel aus POT und CA eigentlich sehr gut funktioniert.)
« Letzte Änderung: 14.September 2026, 02:48:13 von DragonFox »
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Lizard

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #4 am: 20.September 2026, 16:37:07 »

Ein Stürmer mit CA 128, der verlässlich 30 Tore pro Saison erzielt, muss nicht ausgetauscht werden. Wer ihn dennoch verkauft, nur weil der Editor eine 128 anzeigt, optimiert eine interne Datenbankvariable statt der Mannschaftsleistung. Genau darin liegt die Stärke des aktuellen FM-Systems: Funktionierende Rollen schlagen rohe Zahlen.

Das Spiel simuliert die Realität meiner Meinung nach präzise. Auch im echten Fußball gibt es Spieler mit limitiertem Gesamtvermögen, die in einem exakt abgestimmten System über Jahre herausragende Statistiken liefern.Das bestehende System aus Current Ability (CA) und fester Potential Ability (PA) im Football Manager wird oft missverstanden, weil Nutzer CA/PA mit tatsächlicher Spielleistung gleichsetzen
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Magic1111

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #5 am: 20.September 2026, 18:48:21 »

..
Das bestehende System aus Current Ability (CA) und fester Potential Ability (PA) im Football Manager wird oft missverstanden, weil Nutzer CA/PA mit tatsächlicher Spielleistung gleichsetzen

Sehe ich auch so. Man wäre bestimmt bei vielen Spielern, die ingame klasse performen, überrascht, wie verhältnismäßig niedrig (im Gegensatz zur jeweiligen Liga) die eine- oder andere PA ist.

Nur schaut man bestimmt nicht immer nach, daher wäre wie gesagt bei vielen Spielern die Überraschung groß, weil man anhand der ingame Leistung eine viel höhere CA/PA geschätzt hätte.
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Skajo

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #6 am: 23.September 2026, 17:09:45 »

Für mich ist dieses starre Potenzial die größte Spaßbremse am FM. Hatte schon öfter Saisons, in denen ein Spieler wirklich gut performt hat, z. B. mit Alemannia Aachen in die erste Liga aufgestiegen ist und mein Spieler Torschützenkönig wurde. Was bekomme ich für Angebote für den Spieler? Nicht mal eine Million – und das nur, weil das System so sehr auf diese Zahlen fixiert ist, statt vielleicht auch andere Parameter miteinzubeziehen.
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Rofocale

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #7 am: 23.September 2026, 23:08:35 »

Für mich ist dieses starre Potenzial die größte Spaßbremse am FM. Hatte schon öfter Saisons, in denen ein Spieler wirklich gut performt hat, z. B. mit Alemannia Aachen in die erste Liga aufgestiegen ist und mein Spieler Torschützenkönig wurde. Was bekomme ich für Angebote für den Spieler? Nicht mal eine Million – und das nur, weil das System so sehr auf diese Zahlen fixiert ist, statt vielleicht auch andere Parameter miteinzubeziehen.

Hatte mal bei Blackburn nen jungen Backup Stürmer mit garnicht so guter CA/PA, der aber nach dem Ausfall des Top Stürmers unfassbar gut performt hat und von mir das Vertrauen bekommen hat. Torschützenkönig in der Championship geworden und uns zum Aufstieg geschossen. Dann zwei Jahre hintereinander zweitbester Torschütze der Premier League. Ich wechsel zu Arsenal und Blackburn setzt ihn ohne mit der Wimper zu zucken direkt in die Reserve. Hat dann nie wieder für die erste Mannschaft gespielt :D
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Killer90

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #8 am: 04.Oktober 2026, 18:59:50 »

Man müsste das ja auch nur optional anbieten, dass das Potenzial im Spiel dynamisch ist.
Die Beispiele wie Klose sind ja nicht selten. Und noch öfter sind Wunderkinder, die es niemals in die ersten Top-Ligen schaffen (oder halt schnell verschwinden).

Das würde das Spielerlebnis aufwerten, wenn man es mag.

Wäre schon cool. Z.B. ein Keeper, der erst ab 30 noch nen riesen Sprung macht (mental bspw.).
Oder ein Stürmer (Siehe Undav), der durch 2 starke Saisons in Liga 2 nochmal richtig bei Kopfball, Schüsse usw. explodiert.

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Dukel

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #9 am: 05.Oktober 2026, 09:01:16 »

Wieso sollte das Poential dynamisch sein? Wenn alles (Gene, Körper-Physik) so angelegt sind, dass ich maximal auf 120 komme wird es nie so sein, dass ich 150 werde, egal wie gut ich spiele und trainiere. Mir reicht es, wenn die CA Dynamisch ist, bei einer Dynamischen PA würde es ja heissen, dass jeder, wenn er nur genug trainiert, zu einem Messi werden kann.
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Killer90

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #10 am: 14.Oktober 2026, 18:47:29 »

Es wird jetzt selten einer größer oder schneller mit 25. Das ist richtig.

Aber siehe Miroslav Klose. Sachen wie Abschluss, Entscheidungen, Konstanz etc. verändern sich manchmal schlagartig.
Oder Wunderkinder bekommen es mental nicht hin.

Deswegen finde ich es ja spannend, wenn es optional angeboten wird. Gerne sogar noch mehrstufig.

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m4

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #11 am: 14.Oktober 2026, 22:49:26 »

Aber wenn Wunderkinder es mental nicht hinbekommen, ist deren Potential dann weniger als vorher?

Die schöpfen es doch einfach nur aus mentalen Gründen nicht aus.

Allgemein sollte es einfach viel schwerer sein, ein Potential eines Spielers einzusehen/einzuschätzen oder die Einschätzungen einfach auch mal falsch sein. Genauso sollte es Eigenschaften geben, die man nicht einsehen kann, die dazu führen, dass Spieler ihr Potential nicht ganz ausschöpfen, oder erst später ausschöpfen oder ähnliches.
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Dukel

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #12 am: 15.Oktober 2026, 08:47:42 »

Aber siehe Miroslav Klose. Sachen wie Abschluss, Entscheidungen, Konstanz etc. verändern sich manchmal schlagartig.
Oder Wunderkinder bekommen es mental nicht hin.

Das ist ja dann aber der CA und nicht das Potential!
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Towelie

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #13 am: 15.Oktober 2026, 09:38:05 »

Ich finde das System wie jetzt bildet theoretisch auch Fälle wie die von Miroslav Klose ab. Ein Spieler wird mit geringer CA und hoher PA in einem kleinen Verein generiert.
Das ist so im FM möglich und passiert auch so regelmäßig.

Ob er die PA erreicht, hängt dann ab von Persönlichkeit, Niveau der Spielpraxis, Trainingseinrichtungen, Trainern etc.

Sehe das Problem eher darin, dass diese Spieler sofort von den größeren Teams entdeckt und verpflichtet werden. Hier müsste nachgebessert werden, dass solche Spieler auch mal längere Zeit unentdeckt bleiben. Dass also nicht mit ein bisschen Scouting direkt die ganze PA sichtbar wird.
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Rossi87

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #14 am: 15.Oktober 2026, 10:09:59 »

Ich finde das System wie jetzt bildet theoretisch auch Fälle wie die von Miroslav Klose ab. Ein Spieler wird mit geringer CA und hoher PA in einem kleinen Verein generiert.
Das ist so im FM möglich und passiert auch so regelmäßig.

Ob er die PA erreicht, hängt dann ab von Persönlichkeit, Niveau der Spielpraxis, Trainingseinrichtungen, Trainern etc.

Sehe das Problem eher darin, dass diese Spieler sofort von den größeren Teams entdeckt und verpflichtet werden. Hier müsste nachgebessert werden, dass solche Spieler auch mal längere Zeit unentdeckt bleiben. Dass also nicht mit ein bisschen Scouting direkt die ganze PA sichtbar wird.

Ich finde auch, dass der FM solche Fälle gut abbildet. Sie sind eher die Ausnahme und fallen daher vielleicht nicht so auf. Es gibt ja auch z.B. die Kategorie "Spätzünder".

Ich habe auch schon einige Spieler im FM24 gefunden, welche ein hohes Potential hatten und keine Weltkarriere, nicht mal eine gute Karriere, hingelegt haben. Letztens habe ich sogar einen Spieler mit PA 199 gefunden, der bei einem mittelständischen Verein aus Portugal hängen geblieben ist  :o
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ingomia

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #15 am: 21.Oktober 2026, 01:29:39 »

Vielen Dank für die Reaktion und Diskussion.

Ich finde auch, dass der Fall, dass ein Spieler sein Potential nicht ausschöpft, sehr gut dargestellt wird.

Nur die Entwicklungsfähigkeit eines Spielers allein durch eine Zufallswert bei seiner Generierung darzustellen und seine Lebensleistung hat dann keinen Einfluss mehr auf sein Potential.

Ich spiele für mich meist im Hardcoremodus. Ohne Editor oder sonstige Hilfsmittel, keine offenen Daten und kein Suche. Nur selbstgescoutete Spieler und nach 10 Jahren muss der Großteil meiner Manschaft aus Jugendspielern bestehen. Nur kleine Clubs mit geringen finanziellen Mitteln erlaubt und die Verpflichtung von Wunderkindern und Nationalspielern verboten. Jugendspieler bekommen immer einen Vertrag bis 18 und danach einen Vertrag bis 21. Erst dann dürfen sie "rausgeschmissen" werden.

Die individuelle Entwicklung meiner Jugendspieler ist dadurch mein täglich Brot. Und dies endet meist mit 21. Wenn sich Werte nicht mehr entwickeln sondern nur noch umschichten, weiß ich, dass ein Spieler am Max ist. Bei den meisten Spielern ist dies weit vor einer Erstligatauglichkeit. 5 Jahre Entwicklung für die Katz. Und dies in 90% aller Fälle.

Ich denke dieser Aspekt ist ausbaufähig. Und ich denke es gäbe eine Menge spannender Ideen ... .
« Letzte Änderung: 21.Oktober 2026, 01:38:49 von ingomia »
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Rossi87

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #16 am: 21.Oktober 2026, 10:08:01 »

Die individuelle Entwicklung meiner Jugendspieler ist dadurch mein täglich Brot. Und dies endet meist mit 21. Wenn sich Werte nicht mehr entwickeln sondern nur noch umschichten, weiß ich, dass ein Spieler am Max ist. Bei den meisten Spielern ist dies weit vor einer Erstligatauglichkeit. 5 Jahre Entwicklung für die Katz. Und dies in 90% aller Fälle.

Ich denke dieser Aspekt ist ausbaufähig. Und ich denke es gäbe eine Menge spannender Ideen ... .

Ich spiele ab und zu eine Youth Challenge, also nur mit eigenen Jugenspielern und kenne daher die Thematik, dass es die meisten Spieler nicht schaffen werden.
Wenn externe Verpflichtung dazu kommen ist die Quote natürlich noch höher. Ohne die Einrichtung deines Vereins zu kennen, halte ich die 90% grundsätzlich für absolut realistisch. Die meisten Jugendspieler verschwinden einfach irgendwo und nur ein Bruchteil schafft den Sprung in die 1. Liga.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass die meisten Spieler - wie du sagst - mit 21 fertig entwickelt sind.
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Killer90

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #17 am: 22.Oktober 2026, 11:56:59 »

Ich finde das System wie jetzt bildet theoretisch auch Fälle wie die von Miroslav Klose ab. Ein Spieler wird mit geringer CA und hoher PA in einem kleinen Verein generiert.
Das ist so im FM möglich und passiert auch so regelmäßig.

Ob er die PA erreicht, hängt dann ab von Persönlichkeit, Niveau der Spielpraxis, Trainingseinrichtungen, Trainern etc.

Sehe das Problem eher darin, dass diese Spieler sofort von den größeren Teams entdeckt und verpflichtet werden. Hier müsste nachgebessert werden, dass solche Spieler auch mal längere Zeit unentdeckt bleiben. Dass also nicht mit ein bisschen Scouting direkt die ganze PA sichtbar wird.

Ich sehe das nicht so bzw. ist mir die Begrifflichkeit jetzt nicht so relevant. Mir geht es um das Ergebnis.

Momentan ist es doch so: Man kauft hohes Potenzial, das halbwegs zur Taktik passt, und steigert sich von Jahr zu Jahr.
Es ist strategisch einfach.

In der Realität ist es aber so, dass Spieler mal nach 2 sehr guten Jahren abfallen. Die meisten Wunderkinder schaffen es nicht.
Das ist im FM nicht so. Potenzial = Erfolg (wenn man ein bisschen Geduld mitbringt).

Und ich erlebe keine sprunghaften Steigerungen, wie z.B. beim Abschluss oder Kopfball. Das ist aber auch mit 28 möglich und theoretisch müsste das Potenzial dann (leicht) dynamisch sein.
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Skajo

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #18 am: 23.Oktober 2026, 01:54:45 »

Ich finde, der aktuelle FIFA-Karrieremodus zeigt vor, wie es gehen sollte: eine dynamische Entwicklung der Spieler, bei der sich die Karriere auf dem Platz entscheidet und nicht anhand irgendwelcher Hintergrundzahlen.

Nehmen wir als Beispiel den damaligen Ansu Fati. Er galt als der kommende Weltstar. In einer früheren FM-Version entwickelte er sich ebenfalls zu einem solchen, obwohl wir alle wissen, wie die Realität aussieht.

Ich finde einfach, dass bei der Entwicklung der Spieler zu wenige Parameter berücksichtigt werden
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Rossi87

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Re: POT noch zeitgemäß?
« Antwort #19 am: 23.Oktober 2026, 07:14:58 »

Ich finde, der aktuelle FIFA-Karrieremodus zeigt vor, wie es gehen sollte: eine dynamische Entwicklung der Spieler, bei der sich die Karriere auf dem Platz entscheidet und nicht anhand irgendwelcher Hintergrundzahlen.

Nehmen wir als Beispiel den damaligen Ansu Fati. Er galt als der kommende Weltstar. In einer früheren FM-Version entwickelte er sich ebenfalls zu einem solchen, obwohl wir alle wissen, wie die Realität aussieht.

Ich finde einfach, dass bei der Entwicklung der Spieler zu wenige Parameter berücksichtigt werden

Ich habe in den letzten Jahren im FM einige vom Format (PA) "Ansu Fati" gesehen, die eben nicht die Weltkarriere hingelegt haben. Es wird meiner Meinung nach schon abgebildet.
Wenn wir davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Weltkarriere von Ansu Fati damals hoch war (es gingen ja alle davon aus), dann ist eben ein unwahrscheinlicher Fall eingetreten und ich denke von 100 Simulationen wird sich Ansu Fati im FM auch 5 Mal so entwickeln wie in der Realität.
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