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Autor Thema: Politikthread 2004  (Gelesen 26220 mal)

pudel

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #100 am: 11.März 2004, 22:30:04 »

die union möchte lieber doch keinen untersuchungsausschuss beim mautdesaster "tollcollect"!!!!!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,289984,00.html


die wollen doch sonst so gerne alles untersuchen!?  achja. wennse natürlich auch dreck am stecken haben, hält man sich lieber zurück. so wie kohl die spender.  ;D
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Benny

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #101 am: 12.März 2004, 01:59:00 »

Also ich kapier immer noch net, wie man überhaupt einen wie Schäuble ernsthaft als Kandidaten fürs Bundespräsiamt überhaupt in Erwägung ziehen kann. Der Typ ist doch knietief im CDU Parteispendenskandal dringewesen und so einer soll das höchste politische Amt übernehmen ?
Aber wahrscheinlich erinnert sich an diese Parteispendensache schon gar keiner mehr is ja auch schon 'ne Weile her. Der Dicke und Konsorten haben es es ja schon immer so gemacht. Beharrlich schweigen und die Sachen aussitzen bis Gras drüber gewachsen ist.
Und wenn das wider Erwarten noch nich reichen sollte, dann kann man immer noch einen auf Opfer machen, indem man alles als eine von aussen initiierte Hetzkampagne verdeht.....

Ich versteh nich, dass Politiker in diesem Lande nich mehr auch nur einen Funken Anstand haben und für begangene Fehler auch gradestehen bzw. selbst die Konsequenzen ziehen und sich zurückziehen und beispielsweise wieder in ihrem bürgerlichen Beruf arbeiten.
Nein, wozu denn auch ? Is doch viel angenehmer weiter im Parlament rumzuhängen und sich von den Steuergeldern den Lebensabend finanzieren zu lassen.Was hat so einer wie der Schäuble überhaupt noch in der Politik verloren bzw. noch schlimmer, wer wählt solche Typen auch noch ?
Schade nur dass die politische Landschaft so karg ist, das ausser den grossen Volksparteien kaum eine neue Partei die Chance hat nach oben zu kommen.
Um auch nur die Chance zu haben irgendetwas zu verändern muss man sich ner grossen Volkspartei anschliessen, um überhaupt gehört zu werden und wenn man dann erstmal in so'nem Verein drin ist, dann isses wie überall.
Ärsche lecken, Freunde haben und vom Beziehungsnetzwerk profitieren.
Wieso muss denn ein Bundespräsident die Farbe irgendeiner Partei haben ? Ein Bundespräsident soll doch möglichst das gesamte Volk repräsentieren. Da kann es doch nich sein, dass so ein Kandidat nur von einer Partei kommt....

Ein Bundespräsident sollte meiner Meinung nach als allererstes parteilos sein. Das finde ich am wichtigsten. Er sollte natürlich auch vom Volk direkt gewählt werden, denn er soll ja nich irgend'ner Partei als Prestigepüppchen dienen, sondern DER Bundespräsident sein.
Aber was soll das ganze.. An dem Job hängt anscheinend soviel Prestige dass wohl jeder seinen eigenen Kandidaten haben muss....

In diesem Sinne. Gute Nacht euch allen.

Und gute Nacht Deutschland.....


                                                    Benny
« Letzte Änderung: 12.März 2004, 02:16:19 von Benny »
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Interisti

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #102 am: 22.März 2004, 10:16:23 »

Mal wieder bissl Leben in diesen Thread bringen.

Was glaubt ihr ?
Kann Müntefering die SPD wieder auf Kurs bringen ?
Was haltet ihr von der neuen Links Partei die einge SPD'ler ankündigen.

Glaube die Union würde sich sehr freuen wenn neben PDS und SPD noch eine sozialodemokratische Partei an den Start geht ...
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Alter_Schwede

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #103 am: 22.März 2004, 10:37:16 »

Ich denke nicht das Münte der Partei weiterhelfen kann...

Im Augenblick ist es letzlich nur eine representative (ist das so richtig?) Aufgabe, die schlechte Bundespolitk bleibt.

Und Schröder hat ja angekündigt 06 wieder anzutreten, da kann Parteivorsitzender sein wer will... es wird nix!

Ich hoffe nur die Union schickt nicht Merkel oder Koch ins Rennen...  ::)

Und was die neue Linkspartei angeht, das geht dann wohl in die Richtung von dem Post da oben (von Pudel betreff Amerika). Letzlich nehmen sie sich selber nur die Stimmen weg...

Außerdem zählen die Grünen ja auch zum linken Flügel...
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Henningway

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #104 am: 22.März 2004, 10:56:05 »

Zitat
representative


Sorry, Schwede, aber es heißt repräsentativ!!  ;)

Ich hatte ja schonmal erwähnt, daß ich als Gesundheitsberufler und mit einem Mittelstandsbetrieb in der Familie der SPD sehr ablehnend gegenüberstehe - ich hoffe also auf die Union (man wählt ja schließlich nur mehr das kleinere Übel). Ich fürchte aber, daß im Winter 2006 wieder eine Flut, ein Orkan oder sonst irgendwas kommt und Schröders Wahla**** rettet - egal, wer die SPD führt.

@Schwede: was wäre die Alternative zu Merkel? Stoiber?? Vielen Dank!!  ::)
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Alter_Schwede

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #105 am: 22.März 2004, 11:05:28 »

@ Hennig

Ich wußte es... Mist hätte ichs mal doch so gemacht!  ;)

Was Stoiber angeht, so bin ich ganz sicher kein Fan von ihm, aber für mich ist er das kleinere Übel im Vergleich zu Merkel, Koch und den anderen.

Ich finde auch das er sich in den ganzen Debatten in letzter Zeit ganz gut verhalten hat und auch ein wenig sich verändert. Jedenfalls würde ich ihm meine Stimme eher geben als 02!

Zitat
Ich fürchte aber, daß im Winter 2006 wieder eine Flut, ein Orkan oder sonst irgendwas kommt und Schröders Wahla**** rettet - egal, wer die SPD führt.


Ich tippe darauf: Deutschland wird Weltmeister und Schröder macht das entscheidende Tor...

Jedenfalls stellt er es so in den Medien dar.... (ausgenommen der Bild) und zack... hat er noch vier Jahre Zeit...

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Interisti

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #106 am: 22.März 2004, 11:13:10 »

Ich muss sagen dass sich auch mein Bild über Stoiber in den letzten Monaten ein wenug verbessert hat.

Besser als der arrogante Koch isser allemal.
Jedoch würde ich, wenn ich die Wahl hätte, dann doch eher die Merkel wählen anstatt den Bayern.

Schröder wird 2006 nicht wiedergewählt denke ich.
Dafür hat zuviel Mist gebaut. Und einen anderen haben die SPD'ler nicht bzw. sollten sie ihre "guten" Kandidaten(wozu ich einen Müntefering zähle obwohl ich ihn sehr unsympathisch finde) nicht 2006 verheizen, da kann kommen wer will, viele nehmen der SPD ihre Politik übel. 2006 wird daher nix zu holen sein ...

Obwohl eineb wird ich vielleicht schon wählen.
Lafontaine, aber in Zeiten wo der Kapitalismus so agressiv sein wahres Gesicht zeigt hat ein Mann wie er keine Chance in der Politik.
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AlanShearer

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #107 am: 22.März 2004, 11:47:49 »

Eigentlich hätten wir ja so einen wie Koch oder Beckstein verdient  :o :-X

Wenn Westerwelle und co nicht immer so eine Kindergarten-Spaßgesellschaftssch*****  machen würden,könnte man ja wenigstens die wählen  :-/
« Letzte Änderung: 22.März 2004, 11:47:58 von AlanShearer »
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Aki

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #108 am: 22.März 2004, 12:02:30 »

Zitat

Was haltet ihr von der neuen Links Partei die einge SPD'ler ankündigen.

Da es mittlerweile in Deutschland ja keine wirkliche Linkspartei (jedenfalls mit nicht ohne zweifelhafter Geschichte) mehr gibt, denke ich so eine Partei würde der politischen Landschaft in Deutschland gut zu Gesicht stehen, auch wenn "linke" Politik im Moment ja nicht mehr "in" ist. Den Nutzen sehe ich allerdings in erster Linie nicht in den veralteten Ansätzen ehemaliger SPDler, sondern darin, dass die SPD zu einer Grundsatzdebatte gezwungen wird, um sich inhaltlich zu erneuern und sozialdemokratische Werte im 21. Jahrhundert für sich neu zu definieren. Diese Diskussion wurde während der Regierungszeit ja nicht wirklich getätigt, sondern nur eine "Reform" nach der nächsten der Basis, wie der Bevölkerung, von oben aufgedrückt. Diese Erneurung wird natürlich erst nach der verloreren Wahl 2006 stattfinden können.

Und wo wir bei den Kanzlerkandidaten der Union sind...wenn schon wieder ein Schwarzer Kanzler werden muss  ;), dann doch wenigstens bitte die Merkel.
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Casablanca

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #109 am: 22.März 2004, 12:33:39 »

Ich hoffe diesmal auf Merkel. Damals fand ich zwar auch, dass Stoiber die bessere Wahl war, aber im Nachhinein scheint ein Bayer in der Bundesrepublik als Kanzler nicht vermittelbar.

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pudel

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #110 am: 22.März 2004, 19:57:18 »

Zitat
 Eigentlich hätten wir ja so einen wie Koch oder Beckstein verdient  :o :-X
 


absolut korrekt. am besten gerhard s. gibt so schnell wie möglich auf, dann neuwahlen und einen wie koch wählen. oder noch besser....gleich den rogowski. macht ja eh nix mehr. werden ja auch bald nen ex IWF chef zum bundespräsi haben, also warum nicht gleich den BDI chef zum kanzler machen. politik wird doch schon lange von der wirtschaft gemacht. kann man sich doch den umweg über die marionetten sparen. und dann wirds erst richtig lustig.....dann geht das hauen und stechen los und die bomben werden nicht mehr von mysteriösen greisen gelegt sondern vom eigenen volk.  ;D

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Alter_Schwede

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #111 am: 23.März 2004, 12:00:03 »

Mich würde mal interessieren was ihr an Frau Merkel findet... ???

Also mein Pro&Contra

Pro: Endlich mal ne Frau, noch dazu aus den nBL
und das wars auch schon

Contra: Die kann sich ja nicht mal in ihrer Partei durchsetzen, wie soll sie dass dann international schaffen  ::)
Außerdem: Das Aussehen. Okay, sie soll keinen Schönheitspreis gewinnen aber sowas:BILD
Letzlich repräsentiert (danke Hennig;)) sie unser Land... ::)

Ich meine ein bissel mehr Stil und dann wärs ja auch ok, Ulla Schmidt wäre da ein gutes Beispiel...

Ach ja: Was wäre am Edmundo so schlimm?
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Re: Politikthread 2004
« Antwort #112 am: 23.März 2004, 14:34:59 »

Zitat
Ach ja: Was wäre am Edmundo so schlimm?


Ich finde nix! Mit Sicherheit würde es um die deutsche Wirtschaft etwas besser bestellt sein, wenn Stoiber die letzte Wahl gewonnen hätte als im Moment unter rot-grün!
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Ich möchte schlafend sterben wie mein Opa, nicht kreischend und schreiend wie sein Beifahrer.  ;)

Henningway

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #113 am: 23.März 2004, 15:29:06 »

Sorry, Schwede, aber mit Deinem Posting disqualifizierst Du Dich selbst.
Daß sie sich in der eigenen Partei nicht durchsetzen kann, ist ja nun keine Einzelerscheinung. Außer der CSU gibt es keine große Partei mehr, in der eine Person das absolute Sagen hat. Und ihr Aussehen als Punkt anzuführen, das repräsentiert ;) leider, leider den Trend heutiger Zeiten: Wahl nach Äußerlichkeiten, nicht nach Inhalten. Daß Du auf Inhalte nicht achtest, zeigt mir auch, daß Du Schmidt ins Rennen schickst - die nun wirklich Fehler über Fehler macht: die Liste der chronischen Krankheiten umfasste nicht mal AIDS-Patienten und bestimmte Krebstherapien, die Krankenkassensätze sind nicht gesenkt worden (was ihr den Kommentar abringt: das kommt schon noch...), ein gut funktionierende Arzneimitteldistributionssystem wird zerstört, Ärzte können sich aufgrund mutwillig gesteigerter Bürokratie immer weniger um Patienten kümmern...
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Alter_Schwede

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #114 am: 23.März 2004, 19:33:59 »

@ Hennig

Also Schmidt habe ich nicht ihrer Qualifikation nach vorgeschlagen sondern nach dem Erscheinungsbild...

Mit ihrem Reform kann ich mich auch nicht anfreunden, aber das hat sie ja nicht alleine ausgedacht...

Zum "Durchsetzen"

Stelle ich mir mal folgende Situation vor:
Es steht eine schwierge Entscheidung an
Einige berühmt Miglieder der CDU sind gegen diese Sache
Frau Merkel dafür
Doch sie wird eventuell an diesem Gegenwind scheitern...

Ich halte sie für fachlich sehr qualifiziert (sonst wäre sie nicht da wo sie ist) aber manchmal kann sie das ganz gut verstecken...

Mir geht es einfach um 2 Punkte:

In Deutschland stehen in den nächsten Jahren wichtige und schwere Entscheidungen an und die traue ich ihr wegen fehlendem Durchsetzungsvermögen nicht zu.

Außerdem kann ich mich nicht damit anfreunden das sie unser Land  repräsentiert.


PS: Ich möcht nochmal unterstreichen das ich Ulla nur als Beispiel für Stil und Geschmack ins Rennen geschickt habe...

meine Mutter arbeitet selber im Gesundheitswesen, da werde ich die bestimmt nicht für Inhalte vorschlagen...

hab ich ja auch net...
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Henningway

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #115 am: 23.März 2004, 19:51:16 »

@Schwede: erstmal heisse ich Henning... aber wenigstens nennst Du mich ZEUS-mäßig nicht "Henni", das ist ja auch schonmal was ;D

Ich denke, wie schon erwähnt, eine Ein-Personen-Regierung haben wir sowieso nicht. Und in der CDU (von der ich hoffe, daß sie die Wahl gewinnt, s.o.) gibt es nicht eine starke Person. Auch Stoiber würde stets mit anderen, stark vertretenen Meinungen konfrontiert sein. Insofern wäre es wahrscheinlich zweitrangig, wer nun genau Kanzler ist. Bei Stoiber fällt mir immer nur auf, daß er es nicht schafft, einen ganzen Satz hinzubekommen. Da wäre mir eine Frau lieber, über deren Aussehen die Öffentlichkeit lacht (in Politikerkreisen, in der Diskussion dürfte das auch keine Rolle spielen), als ein Mann, über dessen Rhetorik gelacht wird (was in der Diskussion allerdings eine Rolle spielt).
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Re: Politikthread 2004
« Antwort #116 am: 23.März 2004, 19:55:15 »

Ganz großes Sorry Henni äh Henning! Da habe ich wohl ein N unterschlagen... hier da hast es N... ;)

Ja, das ist wohl was dran... sein ähs sind wohl legendär...

Klar gibts auch Gegenwind wenn Mr. Stoiber am Ruder wäre aber ich denke das Koch & Merz sich bei ihm nicht so quer stellen würden...

Aber wer weiß wenn die CDSU nominiert...  ::)

Köhler war ja auch ne Überraschung...
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pudel

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #117 am: 23.März 2004, 20:33:58 »

ob merkel, koch, stäuble, schröder, müntefering, clement oder westerwelle. was gibts da eigentlich zu diskutieren?
machen doch allesamt die selbe politik! wie man hier an der diskussion wirklich erkennt, geht es halt nicht mehr um inhalte und richtungsweisendes denken/handeln, sondern nur noch um äusserlichkeiten und tagespolitik.

es hat doch einfach keiner ein rezept, wie es weitergehen soll. sollen sie doch alle sozialleistungen, flächentarife und arbeitsgesetze streichen. sollen sie doch die eigenverantwortung der bürger immer mehr erhöhen(heisst soviel wie mehr bezahlen). es ist einfach keine arbeit da, und somit auch keine arbeitsplätze. - bestes beispiel, die maut. in ganz europa sind hunderttausend menschen direkt/indirekt beschäftigt, die autobahngebühr einzuziehen. in D. entwickelt man ein vollelektronisches system für 700 Mrd. EUR (!) um dann letztendlich einige hundert leute damit zu beschäftigen. na klasse. und dann wundert man sich über 7 mio arbeitslose(mal nicht schöngerechnet). is doch irgendwie dämlich, oder?
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J.P. Sartre

Henningway

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #118 am: 23.März 2004, 22:13:31 »

Zitat
wie man hier an der diskussion wirklich erkennt, geht es halt nicht mehr um inhalte und richtungsweisendes denken/handeln, sondern nur noch um äusserlichkeiten und tagespolitik.


Damit wertest Du mein Posting allerdings ab, pudel.
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pudel

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Re: Politikthread 2004
« Antwort #119 am: 23.März 2004, 23:22:08 »

entschuldige. ich wollte nicht abwerten, sondern nur zum ausdruck bringen das manche halt zwischen rhetorik eines stoibers und aussehen einer merkel unterscheiden und so eine bestimmte entscheidung fällen. keine posterbezogene kritik, sondern eher kritik an der mediendemokratie. dein vorletztes posting wandte sich ja auch gegen die gesundheitsreform und ministerin schmidt.
was gab es dadurch eigentlich für nachteile für apotheker? (hatte ich schon mal gefragt.  ;)  )

problem ist ja.....die kassen schreiben tiefrote zahlen. (hab heute im radio gehört, eine kasse, die taunus hätte dicht gemacht)
also werden wir wohl erstmal lange auf eine beitragskürzung warten.
was aber tun? den gesetzlichen beitrag kann und darf man nicht erhöhen, weil da die arbeitgeber sagen OHNE UNS. daher ja auch der umweg über die ärzte und die 10 EURO. reicht aber immer noch nicht. also höhere eintrittsgelder bei den ärzten, senkung der arzneimittelkosten(eher unwahrscheinlich), ausweitung der beitragszahler(thema bürgerversicherung) oder doch komplette privatisierung und wettkampf unter den kassen, so dass man den reichen vom armen am gesundheitszustand erkennen kann?
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J.P. Sartre
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