Kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Wenn de Bruyne weltklasse werden will, hätte er sich nicht zu Werder verleihen lassen dürfen, sondern hätte sich direkt bei Chelsea durchsetzen müssen. Eriksen ist dieses Jahr holländischer Meister geworden und hat in der CL ganz ordentlich ausgesehen, während de Bruyne im Bundesligabstiegskampf steckte. Ist das soviel mehr wert?
Man darf auch nicht vergessen, dass Eriksen immerhin 8 Monate jünger ist als de Bruyne. Und im Gegensatz zum Belgier sitzt Eriksen nun nicht irgendwie zwischen allen Stühlen, sondern kann sich seinen neuen Verein quasi aussuchen. Karrieretechnisch sehe ich Eriksen in der besseren Situation.
Generell gefällt mir diese Einstellung gegenüber schwächeren Ligen nicht. Wenn man mit Dortmund Fans diskutiert, muss man sich immer wieder anhöhren, dass Jackson Martinez seine erste starke Saison spielt und das nur in Portugal. Erst mal spielte Martinez schon in Mexiko gut auf, eine der stärksten Ligen Lateinamerikas und aus der portugiesischen Liga gingen schon zahlreiche Topstars hervor. Die Engländer betrachteten die Bundesliga auch lange Zeit als "tinpot league", das hat sich mittlerweile geändert.

Das war jetzt allgemeines Gemecker darüber, dass der Aufstieg der Bundesliga einige etwas überheblich werden lässt, muss sich niemand persönlich angesprochen fühlen.
Edit: Ensimismado hat recht. Die Zukunftsplanung von Eriksen und de Bruyne ist/war ziemlich ähnlich. Beide hatten die EPL für ihren großen Durchbruch vorgesehen, mittlerweile könnten sich beide die Bundesliga vorstellen.