Habe gestern "District 9" gesehen und kann den nur empfehlen.
Story: vor 20 Jahren landeten Aliens auf der Erde, nicht in New York, sondern Kapstadt, sie waren von der Reise ausgehungert und hilfsbedürftig, und wurden hilfsbereit aufgenommen, bis sich das Blatt irgendwann wandelte, und sie wie irdische Flüchtlinge in einem riesigen Slum zusammengepfercht wurden. Sie ernähren sich von Katzenfutter und alten Autoreifen und leben wie primitive Horden, treiben Handel mit kriminellen Nigerianern (Alientechnologie gegen Katzenfutter) usw..
Ein multinationaler Waffenkonzern (MNU) beschießt, die Millionen von Aliens umzusiedeln (um die Hinterlassenschaften auf verbleibende Technologien zu untersuchen?) und da wird die anfängliche Dokumentation zum Spielfilm: ein MNU-Agent, der von Alien-Hütte zu Alienblechhütte stapft, um die schriftliche Einverständniserklärung der umzusiedelnden einzuholen (köstlich) kommt in Kontakt mit einer Flüssigkeit, welche die Aliens zuvor verstecken wollten, und mutiert dadurch nach und nach selbst zum Alien. Er rennt also 50 % der Filmdauer als Mischwesen über die Mattscheibe. Es dauert nicht lange, bis MNU den wirtschaftlichen Nutzen darin erkennt, denn durch die Verbindung der humaoiden mit der Alien-DNA kann er auch die Alien-Waffen bedienen (geile Effekte). Dadurch wird der unsympathische Alienjäger selbst zum Gejagten und muss sich im Alien-Slum verstecken, wo er dann gemeinsame Sache mit Alien-Terroristen macht.
Fazit: eine schicke Story mit tollen Effekten und ein paar parodie-haften Seitenhieben auf herkömmliche Sci-Fi-Filme wie Independence Day.