| Football Manager > FM2006 |
| Schwierigkeitsstufen für den FM ?! |
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| Tex_Murphy:
Tjaaaa, schwierige Frage, denn Einsteigern wird der FM nun wirklich etwas zu heftig sein, ich denke da nur an meinen Einstieg, damals beim CM 03/04. Und ich hätte mir einen leichteren Schwierigkeitsgrad zum Einstieg gewünscht. Inzwischen habe ich auch viel Zeit mit dem FM 05 verbracht und finde den aktuellen Schwierigkeitsgrad wirklich gut. Das Problem bei der ganzen Sache ist nur, daß vielleicht auch Einsteiger mal einen Regionalligaverein übernehmen wollen, und auch Profis möchten evtl. mal Real Madrid trainieren. Wie aber die Schwierigkeitsgrade sich auswirken sollen, ist natürlich extrem kniffelig. Möglichkeiten wären hier z.B. der Vorstand, der mal sehr gutmütig und geduldig ist (leicht), oder aber ungeduldig und sehr erfolgsorientiert (schwer). Unterschiedliche Transferbudgets und -willigkeit, Auswirkung der taktischen Einstellung und des Trainings, vielleicht einen unsichtbaren Stärkebonus für das eigene Team.... sowas halt. Daß das nicht gerade zum Realismus beiträgt ist mir sehr wohl klar, aber da muß man eben Kompromisse eingehen, und wer Realismus pur haben möchte, muss sich dann eben mit dem Standardschwierigkeitsgrad anfreunden. Andererseits ist es natürlich auch nicht eben reaistisch, daß man als Trainerneuling direkt Topvereine übernehmen kann. Vielleicht wäre da ein Karrieremodus mal eine Idee. Eben ein Modus, bei dem man sich wirklich hocharbeiten muss und - wenn man Pech hat - niemals einen absoluten Topclub übernehmen wird. |
| Bochumer:
Ganze eindeutig gegen Schwierigkeitsstufen. Ein Fussballmanager mit dem Anspruch, den SI an sich selbst erheben, kann keine Schwierigkeitsstufen à la "Ass - übermenschlich harte Gegner, die bitterböse verhandeln und jeden Rückstand todesmutig aufholen". Der Schwierigkeitsgrad definiert sich über die Wahl der Startvoraussetzungen - fertig! Wenn ich mit Chelsea anfange, kann ich auf dem Transfermarkt keine fatalen Fehltritte machen, habe selbst bei noch so vielen Verletzungen durch falsches Training super Ersatzspieler und alle meine Gegner sind eher schwächer. Ich kenne die Kritiken aus dem offiziellen Forum und man muss einfach differenzieren. Der FM06 ist in vielerlei Hinsicht durch schlechte Gamebalance teils unfair bzw. unrealistisch. Einiges funktioniert nicht oder man hat als Anwender keinen Einfluss. Wenn dadurch der Spielspass verloren geht und die Leute meinen, dass Spiel sei "unschaffbar", also zu schwer, so stimmt das. Viele Kritiken gehen jedoch in die Richtung: "Mein Sohn (11 Jahre) kommt mit dem Spiel nicht klar, wie kann man ein so komplexes Spiel rausbringen, in dem man für jeden Gegner eine angepasste Aufstellung und Taktik einstellen muss - wo bleibt da der Spielspass?" (habe ich wirklich gelesen) oder "Wer hat Spass daran, in dem Gewühle aus Tabellen den Transfermarkt zu suchen und Spieler finde ich auch keine passenden". Meine Meinung ist: Ein realistischer Fussballmanager ist nie zu schwer und SI müssen es auch nicht jedem recht machen. Die Stichworte "Einsteigerfreundlichkeit", "Spielgeschwindigkeit (im Hinblick auf das Durchspielen einer Saison inkl. Vorbereitung) interessieren mich überhaupt nicht. Wenn man sich als Anfänger, der ich auch mal schließlich war, einfach das Handbuch und das mittlerweile integrierte Tutorial benutzt, kommt man blitzschnell klar. |
| Saxon:
Ich teile hier die meisten Meinungen, aber das Argument , das sich der persönliche Schwierigkeitsgrad über die Wahl des Verreins definiert, kann auch nicht das Wahre sein. Das hiesse für mich, ich starte ganz unten bei einen Verein (schwer) erarbeite mir einen Namen in der Fussballbranche und wechsle irgendwann zu einen der grösseren Vereine (leicht). Demzufolge würde das Spiel immer leichter und demzufolge anspruchsloser werden, selbst wenn ich nicht wechsle und meinen einstmals kleinen Verein nach oben bringe würde sich so mein persönlicher Schwierigkeitsgrad in Richtung einfacher entwickeln. Es muss schon egal mit welchen Verein ich das Spiel beginne gleichermassen schwer sein, ganz unten halt über fehlende Finanzen und ganz oben über die Vorgabe des Präsidiums und das der Stuhl eher wackelt. Ein Schwierigkeitsgrad kann und darf sich nicht über die Wahl des Vereins regeln lassen.Damit würde die Langzeitmotivation für mich beträchtlich sinken. Soviel dazu. ;) |
| Casablanca:
--- Zitat von: Saxon am 15.November 2005, 17:49:40 ---Ich teile hier die meisten Meinungen, aber das Argument , das sich der persönliche Schwierigkeitsgrad über die Wahl des Verreins definiert, kann auch nicht das Wahre sein. Das hiesse für mich, ich starte ganz unten bei einen Verein (schwer) erarbeite mir einen Namen in der Fussballbranche und wechsle irgendwann zu einen der grösseren Vereine (leicht). Demzufolge würde das Spiel immer leichter und demzufolge anspruchsloser werden, selbst wenn ich nicht wechsle und meinen einstmals kleinen Verein nach oben bringe würde sich so mein persönlicher Schwierigkeitsgrad in Richtung einfacher entwickeln. Es muss schon egal mit welchen Verein ich das Spiel beginne gleichermassen schwer sein, ganz unten halt über fehlende Finanzen und ganz oben über die Vorgabe des Präsidiums und das der Stuhl eher wackelt. Ein Schwierigkeitsgrad kann und darf sich nicht über die Wahl des Vereins regeln lassen.Damit würde die Langzeitmotivation für mich beträchtlich sinken. Soviel dazu. ;) --- Ende Zitat --- Wie ist es denn in der Realität, die hier doch simuliert werden soll? Wird Hitzfeld / Magath mit Duisburg oder meiner Borussia Meister? Wohl kaum, diese Trainer gehen da gar nicht erst hin, weil die Aufgabe nicht reizvoll genug ist und sie dabei nur verlieren können. Vielleicht würde ein Norbert Meier, Friedhelm Funkel oder Horst Köppel mit Bayern auch an der Spitze stehen. Die haben aber auch keinen Knopf für den Schwierigskeitsgrad sondern suchen das passende Umfeld und den passenden Verein. |
| andifantator:
Ich bin auch gegen Schwierigkeitsstufen, die das Spiel mit ein und demselben Verein verändern würden. Aber ein netter Kompromiss wäre doch, wenn man sich auf Knopfdruck besonders "schwierige" und "leichte" Vereine anzeigen lassen könnte. Damit meine ich nicht, dass "schwierige" Vereine automatisch alle z.B. in Deutschland Vereine der RL sind, sondern Vereine mit besonders hohen Schulden, neurotischen Präsidien, überaltertem Spielerkader, etc. Das wäre also praktisch nur ein Suchfilter für Vereine mit gewissen Voreinstellungen. Ich denke damit könnte beide Parteien erstmal leben. |
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