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| [Beendet] ¡Vamos los diablos rojos! ¡Vamos a ganar! |
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"Technisches": Das ist meine erste Story, nicht nur für das meistertrainerforum, sondern überhaupt. In denen, in meiner Story vorkommenden Ländern, bin ich zu 90% nie selbst gewesen, ich verlasse mich bei Schilderungen von Land, Leben und Leuten hauptsächlich auf Internetrecherchen oder denke mir irgendeinen Blödsinn aus, den ich gerade lustig finde. ;) Nein, ernsthaft, wenn Ihr irgendwelche Ungereimtheiten entdeckt, ruhig mitteilen. FM: 2008 Ver 8.0.2. Datenbank: Large Länder: Argentinien, Brasilien, Chile, Mexiko, Uruguay, USA, Deutschland, England, Spanien, Italien, Portugal PROLOG Da stand ich nun wild gestikulierend an der Seitenlinie und rief meinen rot gekleideten Schützlingen wilde Sprachfetzen zu. Neben mir zeterte Pablo und versuchte meine Anweisungen zu übersetzen, wenn ich dann und wann zurück in meine Muttersprache verfiel und auf Deutsch taktische Anweisungen oder Motivationsrufe schrie. Die Worte schwallten nur so aus seinem Mund ich ich konnte mir das Gefühl nicht verkneifen, dass er nicht nur meine Worte übersetzte, sondern seine ganz eigenen Spielanweisungen den Spielern zubrüllte. Pablo war ein liebenswerter Kerl und guter Freund, aber ebenso gerne stand er auch im Mittelpunkt, der kleine Mann, der mit seinem lockigen, vollen Haupthaar, seiner gedrungenen Statur aussah wie eine kleine Karikatur des großen Diego. Und Pablo war es auch, dem ich diesen Job eigentlich zu verdanken hatte. Lange Zeit zuvor... Soweit ich mich zurück erinnere hat mein ganzes, junges Leben lang der Fußball im Mittelpunkt gestanden. In meiner Kindheit war ich Cruyff, Pele und Beckenbauer in einer Person, träumte davon in den großen Stadien dieser Welt zu spielen und zeigte beim Spiel am Ball fortwährend größeren Ehrgeiz als in allen anderen Bereichen des Lebens, selbst wenn es nur um die Straßenmeisterschaft in unserer Siedlung ging als die Eichenstraße (das waren wir) gegen den Pappelweg spielte. Sehr zum Leidweisen meiner Eltern, die diesen Enthusiasmus, den ich bei der Jagd nach einem Ball zeigte viel lieber in der Schule gesehen hätten. Doch mein Ziel stand fest: eines Tages wirst du mit Fußball dein Geld verdienen! Dass ich das tatsächlich tun würde, aber nicht als Spieler, sondern als Trainer, daran dachte ich damals natürlich noch nicht. Meine übrige Bio ist in kurzen Worten schnell erzählt. Ich durchlief eine kurze und ruhmlose Spielerkarriere, von der ich den größten Teil im Ausland, in exotischen Ligen in Zypern, Japan und Australien verbrachte, bevor eine Verletzung meine Karriere frühzeitig beendete. Anschließend kehrte ich nach Deutschland zurück, um meinen Trainerschein und das Sportwissenschaftsstudium zu Ende zu bringen, das ich in Australien begonnen hatte. Nebenher war ich als Jugendtrainer für den KFC Uerdingen und Borussia M'Gladbach akitv, bevor mich mein Weg wieder ins Ausland führte. Ich nahm zunächst einige weniger bedeutende Trainerstation in Asien an, anschließend in Australien, bevor mich mein Weg und mein Studium nach Südamerika führte. Für meine Diplomsabschlussarbeit hatte ich ein ambitioniertes Projekt ins Auge gefasst, bei dem ich mich mit Training und Förderung im Jugendbereich auseinandersetzen wollte, insbesondere in Argentinien und Brasilien. Und dann war da Pablo. Ich muss ziemlich desorientiert ausgesehen habe, als ich durch die Straßen von La Boca in Buenos Aires schlenderte, den Kopf mit großen Kindsaugen zwischen den bunten Wellblechhütten hin- und herwandte und nebenher immer wieder auf den Stadtplan guckte, den ich mit mir trug. Dieses offene und naive zur Schau stellen meiner Fremdheit würde sicher alsbald dazu führen, dass mich eine gemeine Straßenbande in einen Hinterhof zerren würde, um mir all meine wenigen Habseligkeiten abzunehmen. Bunte Wellblechhäuser von La Boca Stattdessen stand plötzlich dieser kleine Mann mit seinen dicken, schwarzen Locken vor mir und strahlte mich aus seinem zerknautschten Gesicht an. In gebrochenem Englisch fragte ich mich, ob ich nicht von hier wäre und ob er mir helfen könnte? Dabei fuchtelte er wild mit seinen Händen durch die Gegend, zeigte auf mich, wieder auf sich und strahlte fortwährend in einer Tour. Nun, eigentlich bin ich ein misstrauischer Mensch, aber dieses Männchen überrumpelte mich förmlich mit seiner Fröhlichkeit, so dass ich ihm nicht nur mitteilte, dass ich auf dem Weg zum Trainingsgelände der Boca Juniors sei, sondern ebenso davon erzählte wer ich bin und woher ich komme. Pablo schnatterte ein unverständliches "yanyanaynyanaya", zumindest hörte es sich für meine Ohren so an, bevor er in einem Kauderwelsch aus englisch und spanisch zu verstehen gab, dass er auch hier in Buenos Aires Trainer sei und mich sicher zum Trainingsgelände führen könnte. Während meiner Zeit in Argentinien verbrachte ich viel Zeit in den Jugendabteilungen der Boca Juniors, Von River Plate und Independiente, um in allen Altersklassen zu hospitieren. Pablo traf ich in dieser Zeit häufig, denn wie sich herausstellte, war er zwar nicht Trainer, aber Jugendbetreuer bei Independiente. Viel wichtiger jedoch war, dass er über ein großes Netzwerk gut gepflegter Kontakte pflegte, was letztendlich auch mir zu gute kam. Auch außerhalb des Fußballplatzes traf ich Pablo öfters. Er half mir bei der Wohnungssuche, zeigte mir die Stadt, wir saßen in Cafés, er trank lauwarmes Bier, ich Mate-Tee und erzählte ihm dabei meine bisherige fußballerische Biographie. Überraschenderweise schien er einigermaßen beeindruckt von meinem bisherigen Schaffen gewesen zu sein, schließlich sei ich viel rumgekommen und habe sicherlich einiges an Erfahrung gesammelt. Noch überraschter war ich als ich eines Tages einen Anruf von Pablo erhielt mit der Frage, ob ich mir vorstellen könnte länger in Argentinien zu bleiben? Es folge die Offerte bei Independiente als Assisstenztrainer einsteigen zu können. Sollte ich interessiert sein, würde Pablo alles weitere in die Wege leiten. Ich sagte ich würde es mir überlegen und zurückrufen. to be continued... |
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Ich ließ Pablo nicht lange auf meine Zusage warten. Mir bot sich eine Chance wieder ins Trainergeschäft einzusteigen, zudem bei einem renommierten Club, auch wenn mir nur die Rolle des Assistenten bleiben sollte. Das war zwar nicht meine Traumvorstellung und schon gar nicht mit meinem ambitionierten Naturell zu vereinbaren, aber ich sah es als Schritt in die richtige Richtung. Am Telefon gab Pablo mir einen Termin mit dem Präsidenten und verabschiedete sich mit den Worten: "Aber sieh zu, dass du noch etwas Spanisch lernst!" Wenige Tage später traf ich mich mit Julio Comparada, dem Präsidenten von Club Atlético Independiente. Ich weiß nicht was Pablo alles von mir erzählt hatte, aber Señor Comparada schien nicht im geringsten daran zu zweifeln, dass ich nicht der Richtige war, und das obwohl ich kein Wort spanisch sprach und in meinen Augen nicht die imposanteste Biographie aufzuweisen hatte. Die vertraglichen Modalitäten wurden geregelt, mir wurde mitgeteilt, dass die Spieler sich noch im Urlaub befinden würden und ich mich pünktlich zum Trainingsbeginn einfinden sollte. Genau so sollte es geschehen. Oder besser: fast. Ich entschloss mich vor Beginn der neuen Saison nochmal nach Deutschland zurückzukehren, um Familie und Freunden von meiner neuen Zukunft in Buenos Aires zu berichten, insbesondere, da ich ich vermutlich in den nächsten Monaten nicht mehr die Möglichkeiten haben würde, oft meine Heimat zu besuchen. Kurz vor meinem Abflug rief ich nochmal Pablo an. In all dem Trubel, der Freude über die neue Anstellung hatte ich ganz vergessen zu fragen an wessen Seite ich in der kommenden Saison die Mannschaft betreuen würde. Pablo erzählte mir, der Vereinsführung sei es so gut wie gelungen, die Verhandlungen mit dem ehemaligen Independiente Star Ricardo "El Bocha" Bochini abzuschließen. In Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit einem der großen Independiente Stars vergangener Tage, den die Fans abgöttisch liebten, begab ich mich in den Urlaub. La Sorpresa Ich kann mich nicht erinnern jemals so nervös gewesen zu sein, als in dem Augenblick als ich auf das Trainingsgelände zuschritt, von weitem die Spieler in ihren roten Trainingsanzügen und Jacken erspähte. Nur mühsam konnte ich meine Beine, die schwer wie Blei waren, in Richtung Trainingsplatz schlichen. Ein mulmiges Gefühl lag mir im Magen, mein Mund war staubtrocken und Spanisch konnte ich auch noch nicht richtig. Meine neue Rolle bereite mir Unbehagen...Moment, neue Rolle? Was war passiert? Nachdem ich wenige Tage zuvor zurück nach Argentinien kehrte und auf dem Aeropuerto de Ezeiza landete, entdeckte ich die Schlagzeile auf dem Titelblatt von Deportivo Olé, nachdem ich in einem Zeitungsgeschäft eine Zeitung kaufen wollte, um die Wartezeit auf mein Gepäck zu verkürzen. Die Überschrift, die in roten Buchstaben auf dem Cover prangte, konnte ich selbst mit meinen marginalen Spanischkenntnissen verstehen: CA INDEPENDIENTE OHNE TRAINER! Aufgeregt führte mich mein nächstbester Weg in die Geschäftsstelle, vor der bereits wildgestikulierend Señor Comparada mit einigen Journalisten zu Gange war. Je näher ich dem Pulk kam, desto deutlicher vernahm ich das Stimmenwirrwarr, spanische Vokabeln, unter denen regelmäßig auch mein Name fiel. Was war hier los? Erfahren sollte ich es nur kurze Zeit später als ich mit Señor Comparada und Pablo im Büro des Präsidenten saß und mir eröffnet wurde, dass Ricardo "El Bocha" Bochini nicht als Trainer bei Inde arbeiten werde. Stattdessen sollte ich kurzfristig die Mannschaft übernehmen. |
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DER VEREIN CLUB ATLÉTICO INDEPENDIENTE Historie Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entschied sich eine Gruppe Angesteller des Kaufhauses "A la Ciudad de Londres" einen Fußballclub zu gründen, den sie Maipú Banfield nannten. Die Teilnahme an den Clubaktivitäten war jedoch nur den Älteren vorbehalten, weshalb sich die jüngeren Mitarbeiter außen vor sahen. Sie taten sich zusammen, erklärten sich am am 4. August 1904 unabhängig und formierten einen neuen Verein, der offiziell am 1. Januar 1905 das Licht der Welt erblickte: Club Atlético Independiente. Seit seinem Bestehen konnte Independiente 14 Meistertitel gewinnen, was sie nach den Boca Junios und River Plate zum dritterfolgreichsten Verein der Primera Division Argentiniens macht. Hinzu kommen 7 Titel in der Copa Libertadores, 1 Weltpokal, 3 Copa Sudamericana, 1 Supercopa Sudamericana und 1 Recopa Sudamericana. Durch ihre Pokalerfolge erhielt der Verein neben dem Spitznamen diablos rojos (Die roten Teufel, zurückzuführen auf die Vereinsfarben) noch einen weiteren: Rey de copas (König der Pokale). In den letzten Jahren konnte Independiente aber nie die erwarteten Ziele erfüllen, insbesondere die Saison 2006-2007 verkam zu einer Enttäuschung, als man die Qualifikation für die kontinentalen Wettbewerbe um 2 Punkte verpasste - trotz namenhafter Spieler und des Startrainers Jorge Burruchaga. Das Stadion Independiente ist im industriellen Vorort von Buenos Aires namens Avellaneda beheimatet und trägt seine Heimspiele im Estadio Libertadores de América aus, welches das viertgrößte Stadion in Argentinien ist und 52823 Zuschauern Platz bietet. Aufgrund seiner Tribünenkonstruktion, welches wie ein Visier den Zuschauern Schutz bietet, wird es auch La Doble Visera (Doppelvisier) genannt. Das stand ich nun. Unverhofft wie die Jungfrau Maria zum Kind war ich an den Posten des Cheftrainers bei Independiente gelangt. Señor Comparada gab mir zu verstehen, dass trotz meiner Unerfahrenheit die Erwartungen hoch wären. Er wäre mit der momentanen Lösung auch nicht glücklich, aber Pablos Zureden sowie dem Umstand, dass eine andere Lösung kurzfristig nicht umzusetzen wäre, habe ich es zu verdanken, diese Chance zu bekommen. Erwartet würde jedoch die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe. Ich sollte mir in den nächsten Tagen einen Eindruck von der Mannschaft verschaffen. Für Transferaktivitäten sollte ich ein Budget von 3.1M € erhalten. |
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Kurz vor meinem ersten Training mit der Mannschaft (das Gefühl der Nervosität hatte ich bereits beschrieben) saß ich erneut mit Pablo zusammen. Während wir Kaffee tranken, war er dabei mir die Mentalität und Struktur des argentinischen Fußballs nahe bringen, denn ich musste zu meiner Schande gestehen, dass ich darüber wenig wusste. Zum Glück hatte ich mir diese Unwissenheit bislang unbewusst kaum anmerken lassen und Pablo begann mich aufzuklären: "Das Ligasystem der Primera Division in Argentinien funktioniert ein wenig anders als du es vermutlich bislang kennst. Es werden im Jahr zwei Meisterschaften ausgespielt, Apertura und Clausura. Ay, dürfte vergleichbar mit Hin- und Rückrunde in der Bundesliga z. B. sein, nur dass bei uns zwei Meister gekürt werden. Die Gewinner der jeweiligen Apertura und Clausura qualifizieren sich automatisch für die Copa Libertadores, das ist sozusagen die Champions League Südamerikas. Nach Abschluss der Apertura und Clausura wird aus beiden Meisterschaftsrunden eine Gesamttabelle erstellt aus der sich die besten drei unqualifizierten Teams ebenfalls für die Copa Libertadores qualifizieren." Pablo pausierte kurz, nahm einen großen Schluck Kaffee und fuhr mit seinem Vortrag fort: "Dann hätten wir noch die Copa Sudamericana, das wäre so etwas wie der südamerikanische UEFA-Pokal. Die großen Clubs, Boca und River, werden jedes Jahr ungeachtet der Tabellenposition eingeladen.** Tradition und so. Abgesehen davon qualifizieren sich noch die vier besten Teams der Gesamttabelle, einschließlich der Teams die schon für die Copa Libertadores qualifiziert sind. Du siehst, in Argentinien können Mannschaften in zwei kontinentalen Wettbewerben vertreten sein. Tja, und die Abstiegsregelungen, ich hoffe für dich und mich und den Verein, dass wir damit nichts zu tun haben werden. Welche Mannschaften auf- und absteigen richtet sich nach dem Punkteschnitt der Mannschafts in den letzten drei Jahren...aber eigentlich musst du das alles nicht wissen, schließlich wollen wir doch hoch hinaus, ne?!" Er grinste. "Und wo steht unsere Mannschaft im Vergleich zu den anderen Mannschaften? Klar Boca und River sind große Namen, an die Meisterschaft ist sicher nicht zu denken, aber wie realistisch sind unsere Saisonziele?" wollte ich wissen. "Sí, sehr stark ist die argentinische Liga. Sehr ausgeglichen, aber Independiente ist auch stark. Deportivo Olé sagte uns einen fünften Tabellenplatz voraus. Okay, das war bevor publik wurde, dass du der Cheftrainer wirst, aber wir werden das schon schaffen." Pablos Worte gaben mir wenig Mut. Ich zündete eine Zigarette gegen die Nervosität an, bevor Pablo weitersprach. "Boca Juniors und River Plate sind sicher die stärksten Mannschaften der Liga, voll mit Stars, egal ob Riquelme, Palacio oder Palermo bei Boca oder Ortega, Carrizo oder Rosales bei River. Aber auch mit San Lorenzo de Almagro oder Estudiantes de la Plata ist zu rechnen. Bei San Lorenzo dürftest du auch einige Namen kennen. Andrés D'Allesandro, Diego Placente oder Bernardo Romeo, die haben doch alle in der Bundesliga gespielt. Aber das allerwichtigste Spiel ist immer gegen Racing. Racing ist der große Lokalrivale von Independiente und das Avellaneda-Derby zählt zu den brisantesten Derbies weltweit." Boca Juniors Star Riquelme "Hmm...aah ja..." Ich nahm Pablos letzte Worte nur halb wahr, denn mein Blick auf die Uhr verriet, dass ich zum Trainingsgelände musste, wollte ich nicht direkt beim ersten Mal zu spät kommen. Pablo begleitete mich natürlich, da er meine Ansprache ans Team dolmetschen sollte. Eine dreiviertel Stunde später stand ich vor der Mannschaft und stammelte meine begrüßenden Worte heraus, die ich gründlichst vorbereitet hatte. "Me llamo Michael Petersen. Yo soy de Alemania y no hablo español." Ich kam mir so sprachgewandt vor wie Lothar Matthäus zu seinen besten Zeiten, aber die Spieler lachten freundlich ob meiner Bemühungen, bevor Pablo das Wort ergriff. Nachdem er seinen Monolog beendet hatte, setzten sich die diablos rojos in Bewegung und begannen über den Platz zu traben. Verwirrt blickte ich zu Pablo. "Was war das??" "Ich habe unseren Kapitän Daniel Montenegro angewiesen das Training anzuleiten. In der Zeit erzähle ich dir was über die Spieler und du kannst dir einen Eindruck verschaffen." ----------------------------------- ** Ich hoffe, dass meine Ausführungen so wie sie in echt sind, auch so im FM umgesetzt sind. Aber wir werden sehen. ;D |
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Einen Eindruck hatte ich mir nach meinen ersten Tagen verschafft und ich muss gestehen, dass ich alles andere als glücklich mit der gegebenen Sitution war. Der Mannschaftsreport bestätigte meinen Ersteindruck der ersten Wochen: die Mannschaft besitzt kaum Tiefe und auf einigen Positionen war rascher Handlungsbedarf in Sachen Neuverpflichtungen gefragt. Die Frage ist wie eine massive Neustrukturierung ohne großes Transferbudget geschehen konnte. €3.1M waren nicht viel Geld, um große Sprünge machen zu können bzw. es musste sogar mit weniger geplant werden, da das Gehaltsbudget von 40k€/Woche schon ausgeschöpft war und eine Adjustierung von Nöten war, um überhaupt neue Transfers udn Verträge abschließen zu können. Folgende Spieler wurden nach einer ersten Aussondierung überhaupt meinen Ansprüchen gerecht, eine längerfristige Perspektive zu haben. CA Independiente ARQUEROS (Torhüter) Walter Assmann, 21 Jahre José Luis Cornaló, 17 Houston, wir haben vermutlich ein Torwartproblem. Cornaló ist noch viel jung, um eine Rolle zu spielen. Pablo meint zwar, dass er das Potential hat, besser als Walter Assmann zu sein, aber nun ja...das ist in meinen Augen auch nicht allzu schwierig, obwohl Walter sensationelle Reflexe hat. Hier wird man sich verstärken müssen. DEFENSORES (Verteidiger) Leandro Gioda, 22, DC SW Guillermo Rodríguez, 23, D LC Marcos Ramírez, 24, DC Damián Ledesma, 25, DC DM Carlos Matheu, 22, DC DM Juan Lapietra, 20, D/WB R Ricardo Moreira, 24, D/WB R Lucas Mareque, 24, D/WB L Mit der Innenverteidigung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, auf den Außenverteidigerpostionen wird für die linke Seite auf jeden Fall noch weiterer Spieler als Backup für Mareque verpflichtet werden VOLANTES (Mittelfeld) Mariano Herrón, 29, DM Adrian Callelo, 20, M RC DM Hernán Fredes, 20, M RLC Freddy Grisales, 31, M RLC Lucas Pusineri, 30, M RC Gastón Machín, 24, AM R Matías Oyola, 24, AM L Daniel Montenegro, 28, AM C Im Mittelfeld ballt sich die Erfahrung der Mannschaft mit vier Spielern um die 30 Jahre. Der Star und Kapitän der Mannschaft ist unzweifelhaft Daniel Montenegro. Mit Pusineri und Grisales kommen zwei weitere, zentrale Mittelfeldspieler hinzu die gesetzt sind. Abgesehen von Montenegro sieht es auf den offensiven Mittelfeldpostionen jedoch mau aus, so dass hier nachgebessert werden muss. DELANTEROS (Angriff) Ismael Sosa, 20, FC Pablo Vitti, 21, FC Germán Denis, 25, ST Cristian Ledesma, 20, ST Ledesma fällt mir einem Bänderriss im Knie noch für ca. 2 Monate aus, so dass ich de Facto momentan nur drei Stürmer habe, von denen zwei (Vitti + Sosa) jedoch noch eine Entwicklung hinlegen müssen, um sich in der ersten Mannschaft zu etablieren. Da ich noch nicht sicher bin, ob ich taktisch mit einer oder zwei Spitzen auflaufen möchte, sind hier unter Vorbehalt auch weitere Verpflichtungen geplant. Insgesamt fehlt es der Mannschaft wirklich an Tiefe. Wirklich bedauernswert, besonders wenn man feststellen muss, dass durchaus fähige Leute durch das halbe Land und nach Europa verliehen sind, so dass mit ihnen in dieser Saison nicht geplant werden kann. Ich rufe nach meinen Personalüberlegungen sofort Pablo an, um mir seine Meinung einzuholen: "....du siehst, wir brauchen dringend ein paar Verstärkungen. Am besten wir schicken sofort unsere Scouts los...." "....eeehhhe, Micha, Micha! Das ist schlecht, wir haben keinen Scout!" Au weia, das kann ja heiter werden. |
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