MeisterTrainerForum

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 am: Heute um 08:13:15 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von Signor Rossi
Pro Kopf steht Deutschland kaum hintenan. Das wird dir der Chinese als Gegenargument bringen, nicht unberechtigt.
Doch unberechtigt, weil die gesamte Dosis das Gift macht.

Aber okay, wenn der Pro Kopf-Ausstoß sooo wichtig ist, dann ist Deutschland noch unbedeutender, Platz 33 oder so, hier die Top 10:
Qatar
United Arab Emirates
Bahrain
Kuwait
Brunei
Trinidad and Tobago
Saudi Arabia
New Caledonia
Oman
Australia
https://ourworldindata.org/grapher/co-emissions-per-capita?tab=table

Zitat
Und ein paar Klimaforscher hatten auch schon ein paar Jahre vor der Offensive in Richtung nachhaltiger Energie angemahnt.
Dann hätte China gar nicht erst so einen wirtschaftlichen Aufstieg hinlegen dürfen.

 2 
 am: Heute um 07:57:25 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von aragorn99werder
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20176/neoliberalismus/

Die FDP als neoliberal zu bezeichnen ist wirklich eine heftige Diffamierung.

 3 
 am: Heute um 06:53:56 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von DeDaim
Entweder man erkennt völkerrechtlich bindende Verträge an und handelt entsprechend - oder man tut es nicht.

Dann brecht halt das Grundgesetz und den Vertrag von Maastricht  O0

Wen meinst du damit? Ich habe klar gesagt, dass ich für die Einhaltung völkerrechtlich bindender Verträge bin. Es ist deine Position, die widersprüchlich ist: kn0xv1lle sagt, die 3% im Maastricht-Vertrag hätten jahrelang niemanden interessiert (will sagen: andere Länder haben sich nicht dran gehalten) und die Zahl sei ohnehin nicht wissenschaftlich fundiert festgelegt worden. Er impliziert damit, dass die Einhaltung dieses Teils von Maastricht nicht mehr zeitgemäß sei. Da bleibt dir die Spucke weg. Auf der anderen Seite hast du in Sachen Klimaschutz wiederholt bei diversen Diskussionen sinngemäß gesagt: Solange die größten Verschmutzer nicht genug machen, brauchen wir uns dabei auch nicht überanstrengen. Was effektiv bedeutet, den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht nachzukommen, weil andere es auch nicht tun. Das ist schlicht Rosinenpickerei: Da, wo es zur eigenen politischen Überzeugung passt, ist der völkerrechtlich bindende Vertrag hoch und heilig, da, wo er Deutschland nach eigener Überzeugung zum Nachteil gereicht, muss man das nicht so eng sehen. Ich habe versucht, dir diesen Widerspuch aufzuzeigen. Mehr nicht.

Aber da du lieber mit einem zynischen Kommentar antwortest, anstatt dich inhaltlich mit diesem Widerspruch auseinanderzusetzen, ist es sinnlos, hier weiterzumachen. Vielleicht lerne ich es auch irgendwann tatsächlich noch. :-X

@KI-Guardiola: Guter Beitrag, der die Widersprüche und Absurdität so mancher Debatte gut zusammenfasst.

 4 
 am: Heute um 05:02:36 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von KI-Guardiola
The landscape of emissions continues to change. China’s total CO2 emissions exceeded those of the advanced economies combined in 2020, and in 2023 were 15% higher. India surpassed the European Union to become the third largest source of global emissions in 2023. Countries in developing Asia now account for around half of global emissions, up from around two-fifths in 2015 and around one‑quarter in 2000. China alone accounts for 35% of global CO2 emissions.
https://www.iea.org/reports/co2-emissions-in-2023/the-changing-landscape-of-global-emissions

35% der CO2-Ausstöße -- bei einem Fünftel der Weltbevölkerung. Pro Kopf steht Deutschland kaum hintenan. Das wird dir der Chinese als Gegenargument bringen, nicht unberechtigt. Zumindest, solange das so ist. Da sind die USA viel weiter vorn. Letztlich wird das alles aber sowieso nur unter einen Hut zu bringen sein, wenn alle zusammenarbeiten... Was auch so ein Problem ist, bei dieser ganzen Nachhaltigkeitsdebatte (quer durch alle Ressorts). Wenn das schon national so ein Drama ist...

So oder so: Für Vergehen der Gegenwart würden zukünftige Generationen genauso zahlen wie wir für Vergehen unserer Vorgänger. "Kinder kriegen die Leute immer!" (Rente) ist z.B. für mich ganz klar so eins. Bzw. , dass nicht wirklich reagiert wurde, selbst als klar war: Isnichso. Den Schaden hat man jetzt, siehe die schon lange dreistelligen Milliardenbeiträge, die trotz der niedrigen Rentenniveaus ins System fließen, damit es nicht kollabiert. Und ein paar Klimaforscher hatten auch schon ein paar Jahre vor der Offensive in Richtung nachhaltiger Energie angemahnt. Klar: Hinterher sieht man alles aus anderer Perspektive. Trotzdem, in der Summe häuft sich das alles. Wirklich gehandelt wird gefühlt immer erst dann, wenns allerhöchste Eisenbahn ist. Kostet dann halt eben was mehr. Anstrengung. Überzeugungsarbeit. Geld -- und Popularität an die "Die nehmen euch eure Schnitzel weg!"-Populisten. Die stetig nur darauf warten, dass es soweit kommt. Denn das ist der AfD-Slogan "Unser Land zuerst!" für den Stammtisch übersetzt: "Finger weg von meinem Schnitzel, du K*n*k!"

Ist das umkehrbar? Ich weiß es nicht. Ich vermute, dass zumindest Menschen mit Kindern nicht nur an ihr eigenes Wohlergehen im Heute denken. An ihr täglich Schnitzel Unser (das für viele Rentner sowieso unleistbar ist). Mit Pommes, zweifacher Familienkutsche und Bierchen. Zumindest gelegentlich. Aber das alles steckt im Menschen drin. Es ist absolut keine Bosheit. Aber es ist trotzdem die versteckte Achillesferse einer Demokratie. Findet im öffentlichen Diskurs meistens unter Kampfbegriffen wie "Generationengerechtigkeit" statt. Und ist damit oft verbraucht, weil von Parteien aller Richtungen für ihre Anliegen instrumentalisiert.

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 am: Gestern um 22:56:52 
Begonnen von Karagounis - Letzter Beitrag von Thewes
Den Schritt hätte ich so jetzt nicht erwartet, aber guter Plottwist.  8)
Hast Neuseeland oder Austrialien nicht tiefer aktiviert, oder wolltest unbedingt in Liga 1 Neuseelands?

 6 
 am: Gestern um 22:44:36 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von Signor Rossi
Entweder man erkennt völkerrechtlich bindende Verträge an und handelt entsprechend - oder man tut es nicht.

Dann brecht halt das Grundgesetz und den Vertrag von Maastricht  O0

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 am: Gestern um 22:39:43 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von TNDO


@TNDO dein Argument für die Schuldenbremse ist also das man vernünftig wirtschaften soll.  ::) Puh hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen und verstanden ? Habe ich irgendwo geschrieben man solle jetzt jedem Deutschen 1 Million Euro auszahlen oder einen Palast aus Gold bauen ? Oder das man keine Kritik daran üben darf wofür Geld ausgegeben wird ? Ein Staat ist kein Unternehmen. Ausgeglichen Wirtschaften bedeutet man entzieht der Privatwirtschaft Geld, was dieser dann nicht zur Verfügung steht. Dementsprechend sind Schulden per se nichts schlechtes. Natürlich muss Geld sinnvoll genutzt werden das bestreitet niemand.

Die Gesamtsteuerquote ist fast 50% der Wirtschaftsleistung in Deutschland. Steuern werden der Privatwirtschaft und auch den Steuerzahlern entzogen. Kredite verschlimmern dann nochmal die soziale Ungleichheit. Den das Geld leiht sich der Staat ja nicht bei den Bürgern, sondern bei Banken. Davon profitieren die "Wohlhabenden". Und zu oft ist das von Links mit den Krediten einfach nur Bequemlichkeit. Man gibt mit vollen Händen aus, ohne Prioritäten. Von 4,5 Mrd. die wir in China wahrscheinlich als Betrug verloren haben und den anderen Sachen, die ich in meinem vorigen Post geschrieben habe, kann man verdammt viel für die Infrastruktur machen. Wenn man dann nochmal Anreize für Beschäftigung setzt, indem man die Deindustrialisierung nicht wissentlich beschleunigt, dann sinken auch unsere Sozialausgaben. Allein die Bauvorschriften verteuern sovieles und bringen sowenig. Du als Privatperson magst dich gerne überschulden, aber als Land geht das nicht gut auf Dauer, es sei denn, du inflationierst das weg (was Frankreich und der europäische Süden gerne machen, aber nicht mehr können wegen dem Euro). Wie genau das funktioniert, das würde den Rahmen hier wohl sprengen. Es geht halt auch darum, dass wir zu teuer sind wegen eine bürokratischen Dschungels an Verordnungen und Gesetzen und es kommt immer mehr dazu.


Zitat
Die etablierten Parteien müssen endlich mal die Kurve kriegen und vernünftige Politik machen und dann auch entsprechend kommunizieren.


Das scheint ja der Tenor hier und woanders zu sein.
Aber was ist denn vernünftige Politik? Ich denke, genau das Ringen um vernünftige Politik, das ist Politik.
Das ist die Essenz des Politischen.
Die Ampel (was hat man denn erwartet in dieser Konstellation?) bekämpft sich mehr selbst als den Gegner. Wenn ich Lindner nicht gekannt hätte, würde ich denken: Hey, der ist in der Opposition.

Und zur inhaltlichen Seiten von "vernünftiger Politik".
Wenn Mitte/Links-Parteien das tun, was sie für vernünftig halten, genau dann rennen viele zu den Rechten, weil  sie das alles halt für falsch halten. OK, das ist Demokratie, fair enough.
Merkwürdigerweise kam aber viele politischen Maßnahmen von links, die der typischen Wählergruppe der AfD super gefallen müssten:  Mindestlohn, Mietpreisbremse, Bürgergeld, Ausbildungsgarantie, Weiterbildungsgeld, Wohngelderhöhung, Ausgleich der kalten Progression.
Das ist: Linke Politik für rechte Wähler. Krass. ::)

Und was machen die Rechten? Ignorieren, missachten. Nur Migration dominiert alles, kann ich partiell nachvollziehen, aber von nem Linken kann ich da keine Politik erwarten, die soweit geht, dass die rechten Wähler sie goutieren und sich daraufhin von der AfD wegbewegen.
Ok, dann ist da noch Gendern. Superwichtig.  >:D  Ich hätte die für materialistischer gehalten  :o

Die kalte Progression ist sowieso eine Schweinerei, aber da ist die fDP die treibende Kraft. Wohngelderhöhung hilft mir als normalem Arbeiter nicht, ebenso wenig Bürgergeld. Ich sehe nur, dass Menschen teilweise mehr haben als Vollzeitarbeitende. Wenn das Links ist, dann lassen wir das lieber. Mindestlohn ist gut, aber der ist viel zu niedrig. 12,41 Euro bedeutet bei Vollzeit (163 Stunden) 2022 € Brutto pro Monat. Bedeutet dann so etwa 1700 Netto. Selbst hier auf dem Land bist du als Single bei 10 € Kalt pro m² im Monat. Angemessen sind 45 m², also 450 € Miete. Dann Nebenkosten wie Strom, Wasser, etc. kannst nochmal 250 € dazurechnen. Also 1000 €. Du willst ja was Essen, da bist du mit 200 € im Monat gut dabei, wenn du nicht nur Mist fressen willst. Bleiben 800 €. Davon solltest du Rücklagen bilden falls was unvorhergesehenes passiert und was zum Anziehen brauchst auch. Sind wir bei 650 €. Ein Handy und Internet wäre nicht schlecht, 600 €. Musst du zur Arbeit brauchst ein Auto. Nehmen wir an du zahlst 100 € für Leasing bzw. Kredit, weil du das Geld für den Autokauf nicht stemmen kannst. Hast noch 500 €. Der Einfachheit halber bekommst du eines geschenkt, das kostet aber Versicherung und Tanken (150 € für Versicherung und Tanken ist günstig). Bist schon bei 350 €. Davon kannst versuchen Freizeit/Urlaub zu finanzieren. Viel Glück dabei. Achso die Rentenlücke musst du davon auch noch schließen, weil Mindestlohn deine Rente richtig kaputt macht. Der wird die deutsche Binnenkaufkraft nicht befeuern, soviel ist sicher. Und deshalb müssen wir soviel exportieren.

 8 
 am: Gestern um 22:00:26 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von Noergelgnom
Die FDP als neoliberal zu bezeichnen, ist keineswegs Diffamierung...
Selbstverständlich ist das diffamierend, besonders in dem man sie in einen Kontext mit der AfD rückt. Aber das kennt man von links, das ist Teil der Zermürbungsstrategie.

In Ordnung, tolerier ich als Deine Meinung, ist ja ein freies Land.
Da Du das aber offenbar ernst meinst, ist eine weitere Diskussion aus meiner Sicht nicht sinnvoll.
Bin auch zu fassungslos, um drüber zu diskutieren.

 9 
 am: Gestern um 21:52:37 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von DeDaim
Ist das aber - überspitzt runtergebrochen - nicht deine Position zum Pariser Klimaabkommen? Das ist auch völkerrechtlich bindend.
Das Pariser Klimaabkommen kann man ohne Probleme verlassen, daran ist rein gar nichts völkerrechtlich verbindlich.
Ein Staat kann genauso den Maastricht-Vertrag kündigen und aus der EU austreten. Das ist kein Kriterium, ob etwas völkerrechtlich bindend ist, oder nicht. Dazu:
Zitat
Zum ersten Mal haben 197 Staaten und die EU am 12. Dezember 2015 in Paris einen völkerrechtlich bindenden Vertrag beschlossen, um den Klimawandel zu bremsen und seine Auswirkungen abzufedern.
Quelle: https://www.lpb-bw.de/pariser-klimaabkommen

Entweder man erkennt völkerrechtlich bindende Verträge an und handelt entsprechend - oder man tut es nicht.

 10 
 am: Gestern um 19:54:51 
Begonnen von Bodylove - Letzter Beitrag von Signor Rossi
Außerdem würde ich mich über konkrete Beispiele freuen, um verstehen zu können, was du meinst.
Welche konkreten Beispiele soll ich nennen? Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Medien in D, besonders der ÖR, links der Mitte sind.
In der Schule geht es auch immer weiter nach links. Beamte dürfen sich nicht weltanschaulich betätigen, trotzdem werden Lehrer ermuntert, mit ihren Klassen auf Klimademos oder Demos gegen "rechts" zu gehen.
Das setzt sich in den Unis fort, siehe unterirdische Anti-Israel-Proteste.

Zitat
Ist das aber - überspitzt runtergebrochen - nicht deine Position zum Pariser Klimaabkommen? Das ist auch völkerrechtlich bindend.
Das Pariser Klimaabkommen kann man ohne Probleme verlassen, daran ist rein gar nichts völkerrechtlich verbindlich.

Ich bin auch nicht gegen Klimaschutz und einen deutschen Beitrag dazu, ich bin aber gegen den derzeitigen Weg, der ist völlig sinnlos und kostet die Menschen viel zu viel Wohlstand. Deutschland hat seinen CO2-Ausstoß seit 1990 um weit über 40% reduziert, das sollen die großen Klimaverschmutzer erstmal nachmachen.

Jaja, ich weiß, China investiert so unglaublich viel in EE, das hier schon mitbekommen: https://www.welt.de/wirtschaft/plus251927850/Energiewende-Der-grosse-CO-Betrug-und-das-Versagen-einer-deutschen-Behoerde.html Leider mittlerweile hinter der Paywall, hier mehr: https://www.nzz.ch/international/klimaschutz-skandal-wie-deutschland-bei-china-projekten-getaeuscht-wurde-ld.1834881 Man kann natürlich glauben, dass bei anderen chin. Projekten nicht betrogen wurde, ich glaube aber, dass viele von denen nur gebaut wurden, um die Subventionen abzugreifen. Es spielt aber alles keine Rolle, solange deren CO2-Ausstoß nur eine Richtung kennt: nach oben.

The landscape of emissions continues to change. China’s total CO2 emissions exceeded those of the advanced economies combined in 2020, and in 2023 were 15% higher. India surpassed the European Union to become the third largest source of global emissions in 2023. Countries in developing Asia now account for around half of global emissions, up from around two-fifths in 2015 and around one‑quarter in 2000. China alone accounts for 35% of global CO2 emissions.
https://www.iea.org/reports/co2-emissions-in-2023/the-changing-landscape-of-global-emissions

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