Veränderung im Team
Heute haben wir den 02.08.16 und ich sitze in meinem kleinen Büro. Es ist kein Schmuckstück, erfüllt aber seinen Zweck. Das Internet ist mal da, mal nicht. Fragt man die Techniker sagen sie freundlich, dass sei wie die Sonne, mal sei sie da, mal nicht. Sie kommt aber jedes Mal wieder. Die ersten Tage machen mir sehr viel Spaß. Die Mannschaft zieht gut mit und wird in den ersten Spielen für ihren Einsatz belohnt. Desweiteren holt mich Luigi jeden Morgen pünktlich ab und erzählt mir alles Neue aus dem italienischen Fussball. Ich bin ohne Mitarbeiter zu dem Verein gekommen. Ich dachte, dass die Spieler kein vollständig neues Team erhalten sollen, damit sie sich schneller an mich gewöhnen können.
Ich besprach die Situation mit dem Vorstand. Dieser bewilligte eine weitere Stelle für den Verein zu genehmigen. Wir haben nun einen weiteren Assistenztrainer. Leider verfügte der Verein über keine Scoutabteilung. Dieses Problem war für mich ein besonderes Anliegen. Der Vorstand erlaubte mir, zwei Talentsucher und einen Chefscout einzustellen. Dies sollte für ein gutes Scouting innerhalb Italiens und San Marinos erlauben.
Am Ende des Transferfensters, es ist 22 Uhr. Noch zwei Stunden etwas zu machen. Doch wir werden nichts mehr machen. Es kommen keine Angebote und wir haben die Kaderplanung abgeschlossen. Insgesamt haben wir 24 Spieler verpflichtet. Zum Teil sind sie für die U20 gedacht, zum Teil sollen sie den Kader in der Breite verstärken. Wir haben 2 Spieler an Partnervereine abgetreten.
Die Transfers berücksichtigen die strengen Regeln in der Liga.
Regeln Liga
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Ich spreche mit meinem Trainerstab über die Transfers. „Wir blicken auf eine sehr gute Vorbereitung. Man kann sagen, dass wir vieles richtig gemacht haben. Für mich haben einige Verpflichtungen einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlassen.
Überblick über die wichtigsten Transfers.
Filippo Cardelli. Ein 18 jähriges Talent. Er spielt in der IV und hat in den ersten Spielen überzeugt. Zudem spielt er ohne Vertrag und ist somit kein finanzielles Risiko. Wenn er weiterhin in der Spielzeit gute Leistungen abliefert, werden wir ihm einen Vertrag anbieten, damit wir ein Wort mitreden können, wenn Vereine Interesse zeigen.
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Christian Chirieletti. Mein neuer linker Verteidiger. Er bringt deutlich mehr Qualität mit und soll die linke Seite zu machen.
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Omaré Gassama. Ein 21 jähriger Franzose. Sollte eigentlich nur als Kaderauffüller dienen. Zeigte in den Testspielen sehr gute Leistungen und wird erst mal auf der sechs gesetzt sein.
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Luka Spoljaric. Ein Grieche. Er passt zu unserm Verein. Die Titanen. Er soll ein kleiner Titan werden. In den Testspielen überzeugte er zusätzlich durch zwei schöne Freistoßtore.
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Niccoló Fontani. Von Poggibonsi ausgeliehen. Auch er wurde für die Breite geholt. Sein Vorteil war es, dass er die U19 Regel eingehalten hat. In sechs Testspielen spielte er immer in der ersten Elf und überzeugte mit vier Toren.
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Giuseppe Aracri. Mein Sturmtalent. Steht in der direkten Konkurrenz zu Olcese. Sein Vorteil ist das Alter. Auffällig ist, dass gerade die U19 Regel schwer einzuhalten ist.
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Weitere Verpflichtungen, von denen ich mir was gutes erhoffe:
Beatrizotti. Schaut man auf die physischen Daten, will man den Spieler nicht verpflichten. Allerdings bewies er als Testspieler ein gutes Auge und hat sich somit eine Chance erspielt. Zudem ist er weiterhin vertragslos und kostet dem Verein somit fast nichts.
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Weiterhin muss Moretti genannt werden. Erst 17 Jahre alt und für sein Alter richtig gut. Er ist allerdings erst mal hinter Fontani einzuordnen.
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Als letztes muss der dänische Jugendnationalspieler Oliver Urso genannt werden. Dieser wurde uns von unserm Partner ausgeliehen und kostet uns somit nichts. Auch er konnte in den Testspielen durch Freistöße mehrere Tore vorbereiten und die Stürmer gut in Szene setzen. Er wird bei uns seinen Weg gehen.
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Die Taktik
In der Spielzeit sollen drei verschiedene Taktiken verwendet werden.
Die Standardtaktik wird ein 4-1-2-3 DM weit sein und wir werden auf Kontrolle spielen. Ich denke, dass wir damit am besten fahren werden. Die Liga ist sehr ausgeglichen und wir denken, dass unsere Stärke eine offensive Formation erlaubt.
Falls wir auf einen starken Gegner treffen werden oder in einem engen Spiel kurz vor ende mit nur einem Tor führen, setzen wir auf ein 4-2-3-1 DM weit und setzen dabei auf Konter. Die Taktik hat trotz der Niederlage gegen Cesena ihre Vorteile offenbart.
Unsere offensivste Variante wird ein 4-3-3 eng sein und dort werden wir auf Angriff spielen.
2. Runde Pokal Serie D Cup
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Heute ist der 28.8.2016. Wir haben unser erstes Pflichtspiel. Der Verein kann sich keine Übernachtungen leisten. Daher trifft sich das Team schon um 6:30 in der früh. Bei der Ansetzung des Pokalspiels hatte der Verband keinen guten Tag für uns erwischt. Es ging gegen den AC Bra. Der Verein spielt in der gleichnamigen Stadt Bra und ist von uns ungefähr 450 Kilometer entfernt.
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Zwar fast das Stadion weniger als 900 Plätze, dies kann sich dennoch zu einem kleinen Hexenkessel entwickeln. Der Verein verfügt über einen kleine Ultragruppe, die gerne Pyrotechnik abbrennt. In einem Video schauen sich meine Spieler die letzten Spiele des AC Bras an. Ich möchte den Spielern die Stimmung in dem Stadion näher bringen, damit sie sich auf die Atmosphäre einstellen können. Gerade meine junge Garde muss sich auf viel Lärm erst mal einstellen.
Schon 20 Minuten vor dem Treffen fährt unser Mannschaftsbus auf das Trainingsgelände. Es ist weiterhin der Bus von Luigis Halbbruder. Ich glaube, er beginnt langsam eine Begeisterung für unseren Verein aufzubauen. Jedenfalls hat er das erste Mal einen Vereinswimpel an der Frontscheibe aufgehängt. Trotz der Uhrzeit und einem frischen Wind geht es mit guter Laune in das ca. 450 Kilometer entfernte Bra.
Nach ungefähr sechs Stunden Fahrzeit, einem eingeschlafenen Hinterteil und müden Beinen treffen wir in Bra ein. Offensichtlich ist der Gegner mit unserem Erscheinen überfordert. Wir kommen mit unserem Bus nicht auf das Stadiongelände und müssen auf einen öffentlichen Parkplatz parken. Den Spielern stört dies nicht, da sie ihre Beine nochmals vertreten können. Zum Glück hat das Stadion auf, warum die Auffahrt gesperrt war, bleibt ein Rätsel.
Unser Gegner befindet sich in einer ebenfalls guten Form. Von den sieben Freundschaftspielen konnten vier gewonnen werden. Ein Unentschieden und zwei Niederlagen reihen sich zu den Spielen ein. Dank unsere Scoutabteilung konnten die letzten beiden Spiele beobachtet werden. Wir erwarteten ein 4-2-3-1 und genau mit der Aufstellung trat der Gegner an.
Vor dem Spiel redete ich den Spielern Mut zu. Es ist das erste Pflichtspiel, eine neue Mannschaft, eine hitzige Atmosphäre. Wir waren alle motiviert, es uns und den Zuschauern zu beweisen: "Wir sind da! Auf geht´s!" Die Mannschaft lief ein. Ich hatte zu dem Zeitpunkt sicherlich einen halben Liter Wasser ausgeschwitzt und zwei Kaugummis verbraucht. Trotz der Aufregung war ich mir sicher, wir schaffen das.
Ich begann mit einer defensiveren Variante. Ich stelle auf ein 4-2-3-1 um. Meine Flügelspieler sollten mit nach hinten arbeiten, so dass bei einem Angriff der Gegner die Aufstellung zu einem 4-4-1-1 verändert wurde.
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Meine Mannschaft legte los wie die Feuerwehr und führte zur Halbzeit mit 3:0. Ich sah in den Augen die Erleichterung aber auch den festen Willen, weitermachen zu wollen. Ich ermahnte die Spieler, nicht nachlässig zu werden und schickte sie auf das Spielfeld raus. In der Pause nahm ich eine Veränderung vor. Der zweite Wechsel wurde ebenfalls kurz nach der Pause vollzogen. Die Spieler sind nach der langen und intensiven Vorbereitung noch nicht bei 100%. Aus diesem Grund musste ich so früh wechseln.
Der AC Bra veränderte während der zweiten Halbzeit die Formation und spielte mit drei Stürmern. Wir konnten an die erste Halbzeit nicht mehr anknüpfen. So gelang in der 79. Spielminute dem AC Bra der Anschlusstreffer. Zu mehr sollte es nicht mehr reichen.
Glücklich aber auch erschöpft verließen meine Spieler jubelnd den Platz. Zuvor verabschiedeten sie sich noch bei unserem treusten Fan, der als einziger Auswärtsfan die knapp 450 Kilometer auf sich genommen hatte. Weil er mit der Bahn angereist war und noch kein Zugticket für die Rückreise hatte, beschlossen wir, ihn mit dem Bus mitzunehmen.
Ebenfalls war Marteo Fortuni vor Ort.
"Strategieheld. Ihr erster Pflichtspielsieg. Wie fühlt er sich an?"
"Ich bin begeistert. Die Spieler haben gerade in der ersten Halbzeit alles umgesetzt, was wir ihnen gesagt haben. Das war perfekter Fußball. In der zweiten Halbzeit ließen nach und nach die Kräfte nach. Ich bin glücklich über den Auftritt."
"Wie geht es nun weiter? Was haben sie für Erkenntnisse aus dem Spiel gezogen?"
"Naja zunächst geht es erstmal zum Bus. Ich hoffe er steht noch auf dem Parkplatz. Spaß beiseite. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten. Heute sollen die Jungs den Sieg genießen, doch morgen geht die Vorbereitung auf das nächste Spiel weiter. Ich habe aus dem Spiel gelernt, dass manchmal eine Packung Kaugummis nicht ausreichend ist. So nun muss ich zu meinen Jungs. Vielen Dank!" Mit einem Lächeln und einem Händedruck verabschiedeten sich beide.
Spielübersicht:
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Am nächsten Tag wurde die dritte Runde ausgelost. Weil ich das Training unbedingt leiten und den Jungs eine nette Ansprache halten wollte, schickte ich einen Vereinsvertreter zur Auslosung. Um kurz vor 16 Uhr erhielt ich eine SMS. "Heimspiel, Gegner Monterosi"
So so, aus der Gruppe G also. Zum Glück ein Heimspiel. Wir werden versuchen, für die Fans und den Verein eine Runde weiterzukommen. Ich rief die Spieler zusammen, um die Nachricht zu verbreiten. Danach ging es mit Zweikampftraining weiter.
und dann noch bei 30° grad zurück mit den alten Bus ohne Klima ;) toller einstand, gerne weiter so
Vielen Dank. Die Klimaanlage braucht man doch nicht. Da erkälten sich die Spieler nur. Vielen Dank, ich werde mein bestes versuchen.
Bühnenwechsel
Der Trainingsanzug bleibt heute zu Hause. Heute wird der Anzug mit einer hellblauen Krawatte getragen. Es ist Länderspielzeit. Als Freundschaftspiel wird zu Hause Lettland erwartet.
Mein Team berät mich, wer würde einen Platz im Nationalkader verdient haben. Nach drei Stunden steht der Kader.
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Ich bin erstaunt, San Marino hat ein paar echt gute Kicker.
Kader, nach Stärke sortiert.
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Und insgeheim kann ich auch für meinen Verein spionieren. Sozusagen eine win-win Situation.
Zum einen ist Elia Benedetti zu nennen. Ihm kann noch eine gute Zukunft im Profifußball bevorstehen. In den ersten Trainingseinheiten gefällt mir eine Präsenz auf dem Platz. Zudem besitzt er gute Stärken als mitspielender Torhüter. Die Position sollte uns keine Probleme bereiten.
Profil Benedetti
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Eine weitere Stütze bildet der erst 19 jährige Filippo Beradi vom Serie A Club Torino FC. Leider findet er in seinem Verein zur Zeit keine Berücksichtigung. Im Training merkt man ihm die fehlende Spielpraxis nicht an. Er wirkt konzentriert und kann die taktischen Vorgaben gut erfüllen.
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Generell haben ich einen guten Eindruck von dem Kader. Es wird zwar schwer in der Gruppe zur EM Qualifikation. Dennoch hoffen wir, den ein oder anderen ein Bein stellen zu können.
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Das Spiel gegen Lettland beginnen wir mit einem 5-4-1. Wir wollen die Letten locken und eiskalt durch einen Konter zuschlagen. Bei sonnigen 28°C verschlafen wir den Start. Schon nach neun Minuten führt der Gast mit 2:0. Ich munter mein Team auf und es zeigt die ersten Reaktionen. In der 19 Minute ist es soweit. Auf der linken Seite spielt sich Tomassini frei und verwandelt zum 2:1. Sein erstes Tor für San Marino. Entsprechend ausgelassen war sein Jubel.
Durch ein Eigentor und einem unnötigen Ballverlust an der Strafraumgrenze ging Lettland mit einer 4:1 Führung in die Pause. Was sollte ich tun?
Ich entschied mich, meine Spieler aufzumuntern. Das Spiel beginne für uns wieder bei einem 0:0. Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichener. Lettland hatte zwar wesentlich mehr Ballbesitz, konnte damit wenig anfangen. In der 89. Minute konnten wir sogar einen Konter zum 2:4 verwandeln. Somit gewannen wir die zweite Halbzeit mit 1:0. Ein großer Erfolg für unser erstes Spiel
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Lettland war das ganz klar stärkere Team. Ich erklärte auf der PK, dass wir uns in einem neuen Prozess befinden und das ein erster guter Schritt gewesen sei. Unsere volle Konzentration gilt nun dem ersten Spieltag in der Europaqualifikation. Wir erwarten zu Hause Norwegen.
Das Team und ich nutzten die Tage für ein intensives Training der Laufwege und Zweikämpfe. Bei windigen 31°C begann das Spiel ebenso Stürmisch. In einem 5-1-3-1 wollten wir Norwegen den Spaß am Spiel nehmen. In meiner Ansprache versuchte ich das Team heiß zu machen. Immerhin war das Stadion mit 5.500 Zuschauer ausverkauft. Ich habe wohl die falschen Worte gewählt. Die Motivation im Team war groß, zu groß. Schon in der zehnten Spielminute sprang unser 19 jähriger rechter Verteidiger einem Norweger von hinten in die Beine. Rot! Ganz klar! So ein Mist! Das Kaugummi musste leiden. Ich stellte auf ein 4-1-3-1 um. Die Defensive stand nun im Fokus. Und wir schafften es mit einem 0:0 in die Pause zu gehen. Ein riesen Erfolg.
Leider konnten wir den Attacken der Norweger nicht lange standhalten. In der 50. Minute war es soweit. Eine Flanke+ ein schlechtes Stellungsspiel= 0:1. Wir gingen vollen Risiko und stellten auf ein 4-3-2 um. Die Umstellung sollte beinahe Erfolg haben. In der 76. Minute liefen wir alleine aus das Tor zu. Doch anstatt die Ruhe zu bewahren, wurde aus 15 Metern überhastet abgeschlossen. Das hätte es sein müssen. Danach passierte nicht mehr viel und Norwegen feierte ein 1:0. Wie soll man mit der Niederlage umgehen. Auf der einen Seite macht es uns stolz, dass ein Team wie Norwegen den Sieg so feiert. Wir haben es ihnen mehr als schwer gemacht. Auf der anderen Seite steht die rote Karte. Ich spreche es dem Alter und meiner Ansprache zu. Ich muss mehr Fingerspitzengefühl beweisen. Ich verspreche dem Rotsünder weitere Einsätze in der Nationalelf.
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Nach einem gemeinsamen Abendessen verabschieden wir uns und die Spieler gehen ihre Wege. Kein guter aber ein Start, auf dem man aufbauen kann.
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EM Qualifikation Spieltag 2 und 3
Unser erstes Auswärtsspiel führt uns nach Aserbeidschan. Unser Gegner hatte das erste Spiel gegen Nordirland mit 1:0 verloren und stand somit unter Druck. Der Verband entschied sich, einen Tag eher anzureisen. Somit konnten wir zwei Trainingstage im Gastgeberland durchführen. Die Spieler sollten sich an das Klima und den Rasen gewöhnen.
Das Spiel begann um 20:30 Uhr Ortszeit. Bei angenehmen 26°C entwickelte sich ein schönes Spiel. Wir starteten mit einer offensiveren Variante. In einem 4-1-3-2 versprachen wir uns die besten Chancen auf einem Sieg. Der Gegner startete mit einem 4-2-3-1.
Aufstellungen
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Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell beschrieben. Der Gegner nutzt unsere unerfahrene rechte Seite aus. Fast jeder Angriff läuft über unsere rechte Seite. Ich gebe den Spielern die Anweisungen, sich nicht zu sehr in die Offensive zu stürzen. Es nützt nicht. Dank Nazarov, immerhin Spieler in der zweiten Bundesliga und Eddy, einem Mittelfeldspieler aus der zweiten spanischen Liga führt Aserbeidschan mit 2:0.
In der Halbzeit spreche ich den Jungs Mut zu. Sie sollen die Köpfe nicht hängen lassen. Wir entscheiden uns, noch mutiger auftreten zu wollen. Wir spielen nun in einem klassischen 4-4-2 Raute und hoffen, noch einmal die Lücke finden zu können. Der in der Halbzeit eingewechselte Rinaldi (OM) setzt sich klasse gegen zwei Gegner durch und hat dann das Auge für Vitaioli. Nach einer scharfen Flanke von links muss er nur noch den Fuß hinhalten. 1:2. Plötzlich beginnt der sonst so souveräne Gegner zu schwimmen. Wir haben zwei drei gute Chancen, sind aber am Ende zu unkonzentriert. Ich ermahne meine Spieler zu mehr Konzentration. Diese Maßnahme scheint Wirkung zu haben. Die letzten 15 Minuten sind von sehr viel Zeitspiel gekennzeichnet. Wir wechseln noch einmal aus. Wir opfern einen Sechser und stellen auf drei Stürmer um. Wann hat San Marino so offensiv in der Vergangenheit gespielt? 89. Minute. Ecke für uns.
Die Ecke ist sehr sehr schlecht getreten. Aserbeidschan schwärmt mit drei Mann aus. Aus kurzer Distanz erzielt Nazarov seinen zweiten Treffer an dem Abend. In der Nachspielzeit passiert nichts mehr.
Resultat
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Beim Abpfiff sinken meine Spieler zu Boden. Auch ich kann meine Entäuschung kaum verstecken. Ich gehe zu meinen Jungs hin. Der Trost bringt wenig. Zu sehr sitzt der Stachel. Ein Punkt war machbar. In der Kabine schwören wir uns auf das nächste Spiel ein. Mit Tschechien erwartet uns ein ganz großer Brocken.
Noch am Abend um kurz nach Mitternacht treten wir die Heimreise an. Die Spieler schlafen im Flugzeug oder hören Musik. Gute Laune sieht irgendwie anders aus.
Doch schon am Morgen sah die Welt besser aus. Die Spieler konnten wieder lachen. Die zwei Trainingstage wurden für die Abwehrarbeit genutzt. Ein Punkt wäre eine Sensation. Wir wollten wieder ein Erlebnis wie damals gegen die Türkei. Jeder in San Marino kennt das Spiel und schwärmt darüber. Ich möchte Teil einer neuen Geschichte werden. Und das erhoffe ich mit meinen Jungs.
Das Spiel wird abends um halb acht angepfiffen. Ich und mein Trainerteam entscheiden uns für ein 5-1-3-1. Wir wollen eigentlich kein Tor machen, wir wollen das Spiel zerstören. Selbst unser Stürmer soll massiv nach hinten arbeiten.
Aufstellung San Marino
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Schon früh fangen die Tschechen an zu meckern. Sie beschweren sich über alles. Ein gutes Zeichen. In der ersten Halbzeit sind wir nicht einmal vor dem gegnerischen Tor. Wir haben knapp 30% Ballbesitz, doch die null steht. Halbzeit. Die Mannschaft ist zufrieden, ich und mein Team sind es auch. Ich mache die Jungs heiß. Tschechien wollte sicherlich einen lockeren Sieg einfahren. Die werden sauer sein. Darauf müssen wir gefasst sein. Nur vier Minuten später klingelte es das erste Mal.
Dennoch hielten wir an unsere Ausrichtung fest. Der Gegner war zu stark. Ich und mein Team hatten die Befürchtung, dass wir sonst ein Ding nach dem anderen kassieren würden. Noch zweimal sollte es in dem Spiel für den Gegner klingeln. Wie dagegen schossen nicht einmal auf das Tor. Sollte ich nun unzufrieden sein? Nein! Die Jungs haben alles gegeben. Polizisten, Zeitungsjungs und Semiprofis können stolz auf die Leistung sein.
Wieder gab es ein Abendessen und am Ende eine Teamsitzung. Die Tabelle schaut wie erwartet aus. Eine Qualifikation war und kann nicht das Ziel sein. Dennoch sieht unser Torverhältnis gar nicht so schlecht aus. Auch hatten wir gerade gegen Norwegen und Aserbeidschan gute Chancen Punkte mitzunehmen. Wir werden weiter kämpfen. Mit guter Laune verlassen die Spieler das Gelände.
Resultat
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Tabelle
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Ich rufe Luigi an. Er war natürlich im Stadion. Unzufrieden scheint er nicht zu sein. Nach einer ruhigen Taxifahrt nach Hause schlafe ich um 1 Uhr in der Früh endlich ein.
Spieltag 7-16 und Pokalrunden 4 und 5
Am 16.10 erwarteten wir Civitanovese. Das Spiel sollte um 15 Uhr angepfiffen werden. Mein Wecker klingelt um sieben Uhr. Ich schalte das Radio an und mache mir einen Kaffee. Im Radio werden gerade die Nachrichten vorgetragen. Nach den Stauinfos und Lottozahlen kommt noch das Wetter. Für den Nachmittag werden 18°C erwartet. Ich finde, genau richtig. Da sollen meine Jungs gut rennen können.
Treffpunkt am Stadion war auf 11 Uhr angesetzt. Alle Spieler sind bis auf 5 Minuten alle pünktlich. Da ich selbst drei Minuten zu spät kam, drücke ich bei den 5 Minuten beide Augen zu. Aber ich weiß jetzt schon, wer die Bälle tragen wird. Nach einer kurzen Besprechung steht das gemeinsame Mittagessen an. Ich selbst esse nur einen kleinen Salat, irgendwie habe ich ein komisches Gefühl. War der Kaffee nicht gut? Danach ruhen sich die Spieler aus. Manche surfen im Internet, andere lesen ein Buch oder Sportzeitschriften. Ich habe letztens Luigi meine private Handynummer gegeben. Er wünscht mir viel Glück und ich antworte ihm kurz mit einem Danke.
um 13:30 geht es Richtung Kabinen. Die Mannschaft erhält nochmal eine taktische Analyse des Gegners und ich gehe mit meinem Trainerteam das Aufwärmprogramm durch. Um 14:10 betreten die Spieler den Platz. Es scheint die Sonne und die 18°C fühlen sich etwas wärmer an. Ein schöner Tag für ein schönes Fußballspiel.
Ich nehme ein paar taktische Veränderungen vor. Im Sturm gebe ich unserer Ausleihe Fasolo heute eine Chance. Im Training hat er sehr gute Leistungen gezeigt und ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache. Wir starten in einem 4-2-3-1 System. Als ich die Spielerliste des Gegners bekomme, erwarte ich eine sehr defensive Ausrichtung. Der gegnerische Trainer möchte uns mit einem defensiven 4-4-1 ärgern.
Aufstellungen beider Mannschaften
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Der Schiedsrichter pfeift das Spiel pünktlich an. Schon in den ersten Minuten wird deutlich, dass es ein sehr schwerer Tag für uns werden wird. Wir beißen uns an den beiden 4er Ketten die Zähne aus. Bis zum Strafraum sieht es gar nicht so schlecht aus. Aber wir sind nicht zwingend genug. Unser Gegner kann den einen oder anderen guten Konter setzen. So auch in der 30. Minute. Nach einer Ecke für uns !!! brechen auf der rechten Seite zwei Spieler der anderen Mannschaft aus und der Gegner ist in Überzahl. Der Ball wird von rechts in die Mitte gegeben und es steht 1:0. Doch es sollte noch dicker kommen. In der 42 Minute erhält Buonocunto nach einem taktischen Foul die gelbe Karte. Nur zwei Minuten später grätscht er total überflüssig im Mittelfeld einen Gegner um. Natürlich die zweite gelbe Karte. Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte der Schiedsrichter auch eine strenge Ermahnung aussprechen können. Doch geht der Platzverweis völlig in Ordnung. Kurz nach der Halbzeit wechseln wir den total enttäuschenden Fasolo aus. Doch auch der Wechsel konnte keine Wirkung zeigen. Wenn nichts zusammenläuft, dann kommt auch noch Glück für den Gegner hinzu. In der 68. Minute schießt der Gegner aus ungefähr 30 Metern halb links auf das Tor. Roberto Carlos wäre neidisch auf die Flugkurve des Balles. Keine Chance für unseren Torhüter. 2:0! Sofort schicke ich die restlichen Spieler zum Warmmachen. Ich wechsel zwei weitere Stürmer ein und Spiele in einem 3-1-3-3. Doch selbst diese Harakiriaufstellung hatte kein positives Ergebnis für meine Mannschaft. So pfiff der gute Schiedsrichter nach 93 Minuten ab.
Ich versammelte die Mannschaft in der Mitte. Ich machte ihnen noch auf dem Spielfeld klar, dass das heute nicht nur die erste Niederlage im Pflichtspielbetrieb war, sondern auch das schlechteste Spiel! Die Mannschaft ging unter die Dusche. Auf ein gemeinsames Abendessen wurde verzichtet.
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Eine Woche später ging es zum Castelfidardo. Die Mannschaft hatte unter der Woche gut trainiert. Man merkte, dass ihnen die Niederlage sehr unangenehm war. ich hatte zumindestens das Gefühl, dass die Zweikämpfe härter geführt wurden. Es ging gegen den 16. der Tabelle. Das Spiel musste gewonnen werden. Ich veränderte die Aufstellung und Formation. Die offensive 10er Position wurde in das zentrale Mittelfeld verschoben. Dazu gab es einige Veränderungen im Team. Der erste Halbzeit war kein Leckerbissen. Es wurde wenig gespielt, dafür viel gemeckert. Irgendwie scheint der Wurm drin zu sein. So ging es mit einem enttäuschenden 0:0 in die Kabinen.
Meine Ansprache sollte der Spieler wachrütteln. Nach 8 Minuten in der zweiten Halbzeit setzte sich der erst 17 jährige Maretti auf der rechten Seite gut durch. Der dribbelte drei! Gegenspieler aus und setzte den Ball ins Netz. Normalerweise muss eine Spitzenmannschaft und für diese halte ich uns in der vierten Liga nun das Spiel kontrollieren. Doch das Gegenteilige passierte. Nur 15 Minuten später war es passiert. 1:1. Wieder ein unnötiger Ballverlust, wieder eine schlechte Abwehrarbeit. Dann MUSS sowas passieren. Die Köpfe hingen und der Gegner drückte. Angepeitscht von 165 eigenen Fans wollten sie das Führungstor machen. Doch diesmal war der Fussballgott auf unserer Seite. Wieder setzte sich Maretti klasse auf seiner Seite durch. Eine scharfe und flache Hereingabe fand nur den Gegenspieler. Doch dieser traf so unglücklich den Ball, dass dieser ins Tor flog.
Wir stellten sofort die Aufstellung um. Die Flügelspieler wurden zurückgezogen und das defensive Mittelfeld um einen weiteren Spieler verstärkt. Nicht souverän, dafür umso glücklicher konnten wir den Spielstand über die Zeit retten. Ich war mit mir im Unreinen. Auf der einen Seite war ich froh, dass die Spieler gewonnen haben. Auf der anderen Seite war der Sieg sehr glücklich und die Spielweise nicht gut. Ich entschloss mich, die Spieler auf dem Spielfeld zu beglückwünschen und während der Busfahrt nochmal ernste Worte an die Mannschaft zu richten. Gegen stärkere Mannschaften müssen wir besser spielen. Für gute Unterhaltung sorgte Maretti. Nach seinem Tor und der Wahl zum besten Spieler des Spiels musste er auf der Rückfahrt das ein oder andere Lied anstimmen. Mein Fazit. Er kann besser spielen als singen.
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In der vierten Runde des Pokals mussten wir auswärts antreten. Die ersten beiden Runden konnten jeweils nur über ein Elfmeterschießen gewonnen werden. Das wollten wir nun ändern. Es gab wieder eine leichte Rotation. Fasolo sollte wieder eine Chance erhalten. Dagegen hat sich Maretti erst einmal in die Mannschaft gespielt. Beide Halbzeiten waren ereignisarm. Zwar hatten beide Mannschaften die ein oder andere kleine Chance, zwingend war keine. Bitte nicht wieder ein Elfmeterschießen! Die erste Halbzeit der Verlängerung war zunächst von taktischer Natur. Keiner wollte zu viel riskieren. Doch plötzlich: Ein pass auf den linken Flügel. Gute Ballan- und mitnahme, Tor Tooor Tooooooooor. 1:0 Traumhaft. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gehen wir mit 1:0 in Führung. Wir haben sogar einen Wechsel noch übrig. Wir wechseln nach 111 Minuten den wieder starken Maretti aus und bringen einen weiteren Innenverteidiger. Dass mein Wechsel nicht klug war, sollte nur zwei Minuten später gezeigt werden. Ein Freistoß von rechts. Der Gegner springt höher, 1:1. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Es sollte nichts mehr passieren. Wieder Elfmeterschießen. Und Fortuna war wieder auf unserer Seite. Der zweite Schütze des Gegners läuft an, schießt und Dini hat ihn. Alle anderen Schützen treffen, wir sind weiter. Wieder durch ein Elfmeterschießen. Wir haben im Pokal echt viel Glück.
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Aus den nächsten beiden Spielen holen wir vier Punkte. Das Unentschieden nach dem Pokalspiel führe auf die Rotation. Die Mannschaft hatte wenig Kraft und konnte kein Tor schießen. Dafür die null halten. Es fällt mir aber auf, dass wir kaum noch Tore schießen. Unsere Scouts halten die Augen nach Alternativen auf. Gegen den ersten Absteiger der Saison gibt es ein klares 3:0. Ohne Glanz dafür mit Leidenschaft ist es ein schöner Sieg.
Es kommt zum Spitzenspiel. 3. vs. 1. . Mit einem Sieg können wir den Abstand auf zwei Punkte verkürzen. Bei einer Niederlage droht Platz sieben. Wir trafen uns eine halbe Stunde eher als sonst. Luigi schickte mir eine super Nachricht. Der Mann lebt den Verein!
Das Programm war wie immer. Die Spieler waren beim Mittagessen sehr angespannt aber auch fokussiert. Wir bildeten in der Kabine einen Kreis und waren guter Dinge. Leider kamen nur 280 Zuschauer. Bei einem Spitzenspiel hätte das Team deutlich mehr verdient. Aber Luigi war im Stadion und der zählt schon für 50. Zu mindestens schreit er so laut.
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Es war bis dato der schwerste Gegner. Ein Gegner der uns alles abverlangte. Ein Gegner, der ein gutes Kombinationsspiel vollzog und sich so die ein oder andere Chance erarbeitete. Wir dagegen konnten fast nur reagieren und liefen dem Ball hinterher. So waren wir alle sehr glücklich, dass es noch 0:0 zur Halbzeit stand.
Wir wechselten einmal in der Halbzeit und brachten einen frischen Stürmer. Leider konnten wir in dem Spiel selten Akzente setzen. Nur ein Freistoß brachte fast das 1:0. Allerdings kam von unseren Gästen auch sehr wenig. außer in der 80. Spielminute. Es gab Elfmeter. Keiner wusste wieso, aber der Schiedsrichter meinte ein Foul gesehen zu haben. Aber Dini der Teufelskerl hielt den Ball. Und so ging das Spiel nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit und einer schlechten zweiten Halbzeit 0:0 aus. Wenigstens konnte der Abstand beibehalten werden und es entstand keine größere Lücke.
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Das nächste Auswärtspiel konnte gegen den 8. mit 2:0 gewonnen werden. Endlich wurde wieder zwingend nach vorne gespielt und endlich wurden auch die Chancen genutzt. Wieder ein starkes Spiel von Maretti, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 1:0 wunderbar geschossen hatte. Leider verletzte sich unser starker linker Flügelflitzer und fällt für die nächste Zeit aus.
Im Pokal erwarteten wir nun Bisceglie. Eine Mannschaft die ebenfalls um den Aufstieg mitspielt. Dies allerdings in Gruppe H. Vor nur 71 Zuschauern hieß es wieder, gewinnen aber bitte kein Elfmeterschießen. In der 16 Minute drangen die Gäste in unseren 16er ein. Der Gegner wurde von unserem linken Verteidiger gut abgedrängt und ging mit dem Ball am Fuß Richtung Eckfahne. Für mich total unverständlich, warum dann Chirieletti zur Grätsche ansetzt. Es hätte keine gefährliche Situation entstehen können. So gab es Elfmeter und das 1:0 für den Gegner. Schaut man sich nun unsere Pokalhistorie an, war das Spiel gelaufen. Nur in der ersten Runde konnten wir gegen Bra in der regulären Spielzeit ein Tor machen. Und leider lief es diesmal genauso. Trotz offensiven Wechseln in der zweiten Halbzeit konnte kein Tor geschossen werden und wir verloren unverdient aber auch mega dumm mit 1:0.
Die Angst, dass die Mannschaft nun einbrechen würde war berechtigt. Und daher entschied ich mich für eine ungewöhnliche Maßnahme. Ich lud am Montag vor dem Training Luigi ein. Er sollte vor der Mannschaft ein paar Worte sprechen. Er war pünktlich da und sprach den Spielern Mut zu. Die Maßnahme schien zu wirken. Die letzten vier Spiele vor der Winterpause konnten alle gewonnen werden.
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Und am Ende der Hinrunde passierte am letzten Spieltag das, was wir uns alle erhofft haben. Fermana hatte eine kleine Niederlagen Serie hingelegt.
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Wir dagegen haben zum Ende richtig stark aufgespielt. Nachdem Schlusspfiff bitte ich die Spieler, auf die Anzeigetafel zu schauen. Die Tabelle wird gezeigt. Sie scrollt von unten nach oben hoch. Und wir sind............................... erster!!!!!!!!!!!!!!!! Riesen Jubel. Luigi schmeißt sein Bier hoch in den Himmel und trifft dabei einen Ordner. Aber jeder kennt Luigi, es wird keine große Sache raus. Am Ende kann man nur sagen:
Spitzenreiter Spitzenreiter hey hey Spitzenreiter Spitzenreiter hey hey
Wir treffen uns beim letzten gemeinsamen Abendessen in diesem Jahr. Es werden mehrere Reden gehalten und wir versprechen uns gegenseitig, dass wir alles tun werden, um den Platz zu verteidigen.
Abschlusstabelle Hinrunde
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Spielerstatistik Hinrunde
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Vorbereitung-Testspiele + Pokalqualifikation
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Fünf Wochen vor dem Saisonstart empfing ich die Mannschaft auf dem Trainingsgelände. Viele Spieler hatten uns im Vorfeld verlassen. Dies war vor allem den Finanzen geschuldet. Die letzte Spielzeit wurde mit einem finanziellen Defizit von ungefähr 400.000 Euro beendet. Der Vorstand beschloss daher, dass Gehaltsbudget von 650.000 auf 380.000 Euro zu senken. Bei der Teamzusammenstellung waren wir daher noch viel stärker auf Jugend- und Ausleihspieler angewiesen. Das erste Training begann Montags um 11 Uhr vormittags. Einige Pressevertreter waren auch vor Ort. Zudem standen ungefähr 40 Fans an den Zäunen. Die Spieler, Trainer und der Präsident standen Fragen offen gegenüber.
Das Training bestand aus drei lockeren Einheiten und einem langen Abschlussspiel. Man merkte den verbliebenden Spielern an, dass das letzte Saisonfinale mit dem unglücklichen Ausgang für uns an. Nur drei Punkte haben für Platz 1 und den Aufstieg gefehlt. Die Saisonvorbereitung bestand aus 14!!! Testspielen. Ich wollte die neuzusammen gewürfelte Mannschaft schnell an Spielsystem und Taktik gewöhnen. Dazu gibt es mindestens ein Qualifikationsspiel für den italienischen Pokal.
Am zweiten Tag rief mich unser Sportdirektor aufgeregt an. Der Serie A Club aus Genua fragte nach unserem Sturmtalent Arcari an. Ein Blick auf unser Konto verriet, dass wir keine andere Wahl, als ihn ziehen zu lassen. Jetzt ging es nur darum, dass beste rauszuholen. Das Ergebnis ist ein neuer Rekordverkauf für den Verein. Ganze 600.000 € konnten wir aus dem Transfer rausholen. Ein toller, wenngleich auch schmerzlicher Verlust für den Verein. Versüßt wurde der Verlust mit der Nachricht, dass damit das Gesamte Gehalt der Mannschaft für die Spielzeit gedeckt ist.
Ergebnisse Spiele
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Die Testspiele liefen meistens zufriedenstellend. Highlight war sicher das Testspiel gegen Neapel. Fast 5200 Fans pilgerten zu dem Spiel. Ein Traum für die meisten meiner Spieler. Normalerweise kennen sie Spiele vor 400-700 Zuschauern. Die Spiele in der Coppa Italia bzw. die Spieler der Quaifikationsrunde wurden im Vorfeld als Testspiele definiert. So überraschender war das Ergebnis in der ersten Runde, welches noch deutlicher ausfallen hätte müssen.
In der zweiten Qualifikationsrunde erwartete uns der Serie B Club Juve Stabia. Dieser war in der letzten Saison aus der dritten Liga aufgestiegen. Das Ergebnis holte uns und das Team auf den Boden der Tatsache zurück. Geknickt aber nicht am Boden zerstört traten wir die Heimreise an.
Serie D Cup Runde 2 und 3, Spieltag 1,2,3 und 4
Das erste Pflichtspiel in der Saison führte uns nach Campodarsego. Es war also wieder Pokalzeit. Luigis Bruder sollte auch in der Spielzeit unser Busfahrer werden. Das Ziel der Spielzeit war von der Mannschaft, dem Vorstand und mir persönlich identisch formuliert. Nach dem tragischen Ende der letzten Spielzeit, kann das Ziel nur der Aufstieg sein. Wir wollten den Startschuss erfolgreich gestalten. Weil ein kleiner Lastwagen mit Tomaten umgekippt war und die Autobahn teilweise gesperrt war, verzögerte sich Fahrt etwas. Wir brauchten fast vier Stunden und waren alles andere als zufrieden 60 Minuten vor Spielbeginn am Stadion angekommen. Das teilweise recht verspätete Ankommen bei Auswärtspielen war uns allen bereits aus dem letzten Jahr bekannt. Somit entstand keine großartige Aufregung. In einen 4-2-3-1 traten wir an. Der Gegner nutze die identische Taktik.
Die erste Halbzeit wurde torlos beendet. Die Spieler und Offiziellen von unserm Verein erinnerten sich an die letzte Saison, als man fast ausschließlich über das Elfmeterschießen weiterkommen war. Das wollten wir dies Jahr nicht durchmüssen. Ich machte die Mannschaft heiß.
Die zweite Halbzeit wurde wie aus einem Guss gespielt. Von dem Gegner war kaum noch etwas zu sehen. So gewannen wir verdient mit 2:0. Ein in der Höhe verdienter Sieg. Traurig war die Zuschauerzahl, weniger als 65 Fans wollten die Mannschaften spielen sehen.
An unserem ersten Spieltag mussten wir zu dem U.S. Civitanovese. Der Gegner wurde in der letzten Spielzeit siebter und war daher nicht zu unterschätzen.
In einer einseitigen Partie konnten wir einen ungefährdeten 2:0 Sieg einfahren. Der Gegner konnte kein einziges Mal auf unser Tor schießen. Zufrieden traten wir die Heimreise an. Die weiteren drei Ligaspiele konnten ebenfalls erfolgreich bestritten werden. Mit drei Siegen und einem Unentschieden grüßen wir vom Platz an der Sonne. Wir gingen als Spitzenreiter in die dritte Pokalrunde.
In der dritten Runde empfingen wir Kras. Der Verein spielt in der gleichen Gruppe wie wir und ist mit zwei Siegen, einer Punkteteilung und einer Niederlage in die Spielzeit gestartet. In unserer bekannten Taktik und einem 4-2-3-1 sollten unsere schnellen Flüge den Gegner schnell seine Grenzen aufzeigen. Die erste Halbzeit würde ich als Perfektion bezeichnen. Es schien alles zu klappen. 3:0 stand es am Ende auf der Anzeigetafel. Und dabei waren erst 45 Minuten gespielt. In der zweiten Halbzeit sollten einige Reservespieler Einsatzzeit bekommen und es klappte nicht mehr so viel bei uns. Am Ende stand es 3:1 für uns. Zufrieden zogen wir in die nächste Runde ein.
Ergebnisse Spieltag 1-4 und Pokalrunde 2 und 3
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Das Finale, Ende Saison 2, Ereignisse bis zum 30.6.
Der März war zum vergessen. Leider können wir ihn nur nicht vergessen. Generell läuft die Rückrunde nicht optimal. Es konnten nur in wenigen Spielen überzeugt werden. Der Spielwitz und die mentale Stärke scheint in den Wintertagen verloren gegangen sein. Bei einem Glas Rotwein lasse ich die restlichen Tage an mir vorbeiziehen. Was wird aus unserem Projekt? In den Medien hört man die ersten Kritiker an meiner Person. Ich würde die Mannschaft berechenbar aufstellen, hätte selten einen Plan B und dieser sei dann noch schlecht. Sollten wir nicht aufsteigen, könnte der Traum von San Marino für mich zerplatzt sein. Diese negativen Gedanken dürfen keinen Platz finden und schon gar nicht bei der Mannschaft bemerkbar werden.
Der Monat beginnt mit einer Teamsitzung. Ich spreche zum Team, dass die letzte Zeit echt beschissen gelaufen ist. Wir müssen allerdings weiterhin an uns glauben. Nur so können wir es schaffen, den Traum zu erfüllen. Im Training bauen wir vom Trainerteam einige Übungen ein, die den Spaßfaktor und Teamgedanken stärken sollen.
Der April beginnt mit einem Heimspiel. Es geht gegen den Fermana Football Club. Während der Verein letztes Jahr mit uns um den Aufstieg gespielt hatte, ist unser Gegner im tiefsten Abstiegskampf verwickelt. Es könnte ein guter Gegner sein, um nochmal anzugreifen. Auch in San Marino scheint der Aufstiegsgedanke verschwunden zu sein. Nur 284 Zuschauer wollten das Spiel sehen. Immerhin wäre es letzte Saison ein Spitzenspiel gewesen. Es war wieder kein schönes Spiel. Und wieder konnten wir uns kaum Chancen erspielen.
In der ersten Halbzeit hatte kein Team getroffen. Ich veränderte die Taktik und stellte auf offensiven Angriffsfussball um. Leider wurde meine mutige Entscheidung bestraft. Während wir kein Scheunentor treffen, haut der Gegner jeden Kullerball bei uns ins Tor erfolgreich rein. So auch dieses Mal. Man muss anerkennen, dass es zwei gute Konter waren. Und ja, was soll ich sagen, wir verloren wieder. 2:0 stand es am Ende für Fermana Football Club. Während der Gegner ausgiebig feierte, waren meine Spieler am Boden. Alle wussten, dass es nun verdammt schwierig werden würde.
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Am Montag auf dem Trainigsplatz musste ich in viele fragende Gesichter schauen. Wie geht es nun weiter, warum klappen die einfachsten Dinge plötzlich nicht mehr? Es musste weitergehen.
Auch das nächste Auswärtsspiel konnten wir nicht überzeugen. Eine Veränderung der Aufstellung brachte keinen Erfolg. Vor ca. 650 Zuschauern mussten wir uns dem 8. der Tabelle mit 1:0 geschlagen geben. Nun sind es 7 Punkte Rückstand, bei 4 Spielen. Die Saison ist beendet- könnte man sagen. Auch der Vorstand distanziert sich von mir. In den Medien versuchen sie Fragen zu meiner Person geschickt zu umschiffen. Es muss ein finaler Ruck durch die Mannschaft gehen.
Mit dem Trainerteam beschließen wir einige Veränderungen. Zum einen wird der Torhüter gewechselt. Kurz vor Ende des Transferfensters wurde Alessandro Piacenti verpflichtet. Zu dem Zeitpunkt besaß er keine Spielpraxis und musste sich erst an das Team heran kämpfen.
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Wir empfingen Triestina zu Hause. Unsere Gäste hinken ebenfalls den Erwartungen hinterher. Die 389 Zuschauer sollten auf ihre Kosten kommen. Meine Mannschaft übernahm sofort die Verantwortung. Es schien, als sei der Druck weg und dadurch ein befreites Aufspielen möglich geworden. Unsere Gäste konnten sich kaum erholen. Eine Angriffswelle nach der anderen wurde von meinem Team gestartet. Bereits nach 22 Spielminuten führten wir mit 2:0.
Das gute Spiel nach vorne ließ uns hinten unkonzentriert werden. So konnte der Gast mit der ersten Chance auf 2:1 verkürzen. Im Gegensatz zu den letzten Spielen, als so ein Gegenschlag unser Team in Schwankungen versetzt hätte, machten die Spieler diesmal einfach weiter. Das Resultat war fantastisch. mit 4:1 ging es in die Kabinen.
Ich war glücklich, mahnte zugleich nicht nachlässig zu werden. Meine Befürchtungen sollten sich bestätigen. Nichtmal 4 Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da pfiff der Schiedsrichter Elfmeter. Eine dumme Aktion, der Ball war längst weg, und dennoch grätschte einer der Abwehrspieler. Und plötzlich stand es 4:2.
In der ersten Halbzeit konnten wir den Gegenschlag super kompensieren. Jetzt drehte der Gegner allerdings richtig auf. Weitere 6 Minuten später stand es 4:3.
Ich stellte sofort das Team um und brachte frische Leute. Die letzten 30 Minuten kosteten jeden Fan unserer Mannschaft und auch dem Team sicherlich 5-6 Jahre Lebenszeit. Aber wir schafften es, den Sieg einzufahren. Nach einer fantastischen ersten Halbzeit und einer grauenhaften zweiten Halbzeit war das sicherlich ein Sieg der Moral.
Und die nächsten beiden Spiele konnten gewonnen werden. Dazu passierte das, was niemand gedachte hatte. Während wir zwei relativ leichte Spiele 4:1 und 3:1 gewannen, mussten die weiteren Vereine gegeneinander spielen. Das Resultat hätte wunderschöne nicht sein können. Am letzten Spieltag hatten wir den Rückstand aufgeholt und sind punktgleich an der Tabellenspitze wieder angekommen.
Das GROßE Finale
Vor dem letzten Spieltag sah die Punkteverteilung so aus.
- San Marino Calcio 61 Punkte
- L'Aquila Calcio 1927 61 Punkte
- Matelica Calcio 61 Punkte
- Vastese Calcio 1902 59 Punkte
Ich weiß bis heute nicht, wer es war. Irgendjemand mit Zugang zu den Kabinen musste am Sonntag die Tabelle an der Wand aufgehängt haben. Als wir alle zusammen am Montag in die Kabine gingen, erwartete uns das Blatt Papier. Welche Wirkung einfaches Blatt haben kann, zeigte sich an diesem einen Tag. Ich brauchte keine Ansprache mehr halten, ich brauchte die Motivation nicht fördern. Das alles schaffte dieses eine Stück Papier.
Wie wird ein Training in letzten Woche geplant? Die Spannung sollte weiterhin aufrecht erhalten werden, es sollte sich allerdings keiner verletzten. Mit meinem Trainerteam entwickelte ich einen guten Plan.
Nun war es soweit. Wir konnten uns dank einer super Hinrunde und einem starken Entspurt belohnen. Hätten wir nur ein Spiel mehr gegen einen der Mannschaften aus den tiefen Tabellenregionen mehr schlagen können. Doch das zählt nun alles nicht mehr. Das Finale hätte nicht undankbarer für uns sein können. Wir mussten auswärts antreten. Der Verein und ich entschieden, einen Tag eher anzureisen. Nichts sollte die Konzentration der Spieler stören. Der Entwickler des Spielplans sollte Lottospielen. Spannender hätte der Spieltag nicht lauten dürfen. Es waren Spitzenspiele, es waren Gladiatorenkämpfe. Und nur einer würde triumphieren.
Die Partien:
L'Aquila Calcio 1927 vs. San Marino Calcio
Matelica Calcio vs Vastese Calcio
Somit spielten die vier besten Mannschaften am letzten Tag gegeneinander. Ein kleiner Fanbus hatte sich ebenfalls aufgemacht, um uns zu unterstützen. Fast 1900 Zuschauer wollten das Finale sehen. Wir gingen mit einer standardisierten Formation in die Begegnung. Nicht zu offensiv, und nicht zu defensiv.
Die Aufregung war allen Personen im Stadion anzumerken. In den ersten 10 Minuten passierte nicht viel. Danach wurden wir mutiger und konnten die ein oder andere Chance erspielen. Nach einer Ecke stand plötzlich unser Mittelstürmer frei und nickte zum umjubelten Treffer ein. Doch noch war hier nichts entschieden. Stand jetzt wären wir aufgestiegen. Der Treffer war kein Wirkungstreffer für die Heimmannschaft. Vielmehr suchten sie nun auch ihr Glück in der Offensive. In der 24. Minute bekamen sie einen Freistoß zugesprochen. Piacenti konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen und die Heimmannschaft glich aus. In der anderen Partie stand es zu dem Zeitpunkt noch 0:0. Es konnte noch alles passieren.
In der folgenden Zeit passierte nicht viel. Beide Mannschaften schienen erstmal durchpusten zu müssen. So war die Überraschung groß, als plötzlich wieder unser Stürmer alleine vor dem Torwart stand und einschob. 2:1. Riesen Jubel. Betreuer liefen zu den Spielern hin und umarmten sich. Ich musste schnell für Ordnung sorgen. Es mussten ja immerhin noch 60 Minuten gespielt werden. Bis zur Halbzeit sollte nichts mehr passieren.
Während ich in die Kabine ging, erhielt ich die Spielstände der anderen Spiele. Für mich war nur wichtig, dass es zwischen Matelica und Vastese 0:0 stand.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es keine Veränderung. In der 52 Minute kam ein Betreuer von der Seite zu mir. So eben hatte Matelica das 1:0 gemacht. Somit war klar, dass uns kein Unentschieden reichen würde. Ich weiß nicht, ob die Spieler den Zwischenstand erfahren habe, jedenfalls wurden sie zurückhaltender. Der Gegner drückte und drückte. Ich zog meine Flügelspieler zurück und setze auf Konter.
Die Maßnahme hatte seine Wirkung. Nach einer Ecke für den Gegner konnten wir schnell das Mittelfeld überbrücken und auf 3:1 stellen. Es waren 65 Minuten gespielt. Nur noch 25 Minuten trennten uns von dem Erfolg. Die Heimmannschaft wechselte offensiv aus und wir konnten weitere Chancen durch Konter erzeugen. In der 72. Minute die Entscheidung. Ein Freistoß brachte das 4:1. Nun brachen endgültig alle Dämme. Das konnte uns doch keiner mehr nehmen? Luigi saß direkt hinter der Trainerbank und fing bereits an, vom Aufstieg zu singen. Mit Tränen in den Augen schwenkte er seine Fahne.
Es sollte nichts mehr passieren. Es war geschafft. Wir haben es geschafft. War die letzte Saison am Ende so brutal für uns verlaufen, konnten wir jetzt nur noch feiern. Spieler, Zuschauer, Betreuer und alle anderen, die für uns waren, lagen sich auf dem Spielfeld in den Armen. Wir sind Meister geworden!
Vastese glich überings in der 90. Minute durch ein Eigentor aus. Ein Unentschieden hätte gereicht, nur dann wären wir wohl alle nicht mehr am leben. ;D
Abschlusstabelle
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Teamstatistik
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Spielerstatistik
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Die Saison war noch nicht zu Ende. Es sollten noch die Meister der anderen Gruppen den Champion küren. Bei uns war die Luft raus. Wir konnten in den Spielen nicht mehr überzeugen- was uns auch allen egal war. Der Verband sollte nur den Planer überdenken. fast zwei Wochen zwischen den Spielen ist einfach kein Zustand.
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Der Aufstieg hatte für den Verein weitreichende Folgen. Ich wurde in das Büro unseres Präsidenten bestellt. Man erinnere sich, dass in der schlechten Phase kein klares Bekenntnis zu meiner Person gemacht worden war. Nun wurde ich umarmt und mit Komplimenten nur so bedeckt. Er wolle meinen Vertrag sofort verlängern und gab mir ei super Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte. Ich werde weitere zwei Jahre in San Marino bleiben. Zugleich gab er mir eine sehr wichtige Information, die auf einer PK am nächsten Tag verkündet werden sollte:
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Ich beschloss im Trainerteam neue Impulse zu setzen. Der langjährige Co beendete nach dem Erfolg sein Kariere. In einem Abschlussgespräch meinte er, man solle doch aufhören, wenn es am schönsten ist. Neuer Co wurde Brede Hangeland. Für den Norweger ist es seine erste Station. Seine Bewerbung war weltklasse und wir hoffen von seiner Zeit als Spieler in England profitieren zu können.
Ob der Profistatus nun den Verein finanziell ausbluten lassen wird, müssen wir abwarten. Wir wollen weiterhin auf junge Talente setzen. Auch Ausleihen werden weiterhin das Vereinsbild prägen.
Einige Leihen wurden verlängert. Ein wichtiger Transfer ist uns bereits gelungen. Wir konnten Federico Abelli verpflichten. Der Spieler war diese Saison bereits an uns ausgeliehen und überzeugte im Mittelfeld mit 2 Toren und 9 Vorlagen in 26 Ligaspielen. Dazu hat er in den Pokalspielen ebenfalls 2 Tore und 2 Vorlagen erzielen/machen können.
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Auch haben wir einen neuen Trikotsponsor, der uns nun 100.000 mehr im Jahr überweisen wird. Der Vertrag ist auf die nächsten zwei Jahre angesetzt worden.
Wir freuen uns alle auf die neue Saison, in der einzig und alleine der Klassenerhalt das Ziel sein kann.
Danke für das Mitlesen :)
Transfers, Vorstandserwartung und Vorstellung der Gegner
Die alte Saison ist vorbei, wir sind nun endlich Profis und gehen mit Vorfreude in die neue Spielzeit. Als erstes müssen wir einen Blick auf die Gegner werfen. Die Medienvertreter sind sich sicher, dass wir nur eine ganz kleine Rolle in der Liga spielen werden.
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Besonderes Augenmerk gilt natürlich unserem Partner. Als Absteiger sprechen die Medien ihnen natürlich eine ganz andere Rolle zu. Die Vereinsführung hofft, dass die Partnerschaft nicht unter dem direkten Duell leiden wird.
Diese Saison erwarten uns auch größere Stadien. Während in der Serie D nur drei Vereine ein Stadion mit mehr als 10.000 Zuschauer besaßen, sieht die Lage nun ganz anders aus.
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Auch in der Kaderzusammenstellung haben wir einiges zu beachten. Nun fallen die Reglungen der U Spieler weitestgehend weg. Wir sind nicht mehr verpflichtet, eine gewisse Anzahl an U Spielern auf dem Platz zu haben.
Als der Aufstieg perfekt war, ging die Kaderplanung auf Hochtouren los. Die Fans beurteilen die Transfers zum Teil unterschiedlich, sind allerdings im Gesamtpaket zufrieden.
Unser Pressesprecher stellte zum Saisonanfang den ersten Spieler vor.
Liebe Medienvertreter und Interessenten an unserem Verein. Wir möchten ihnen unseren ersten Neuzugang vorstellen. Zakaria Hamadi wechselt auf Leibasis für eine Spielzeit zu uns.
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Zakaria ist 20 Jahre jung und hat bereits zwei Spiele für die Jugendnationalmannschaft von Marokko gespielt. Dort schaffte er auch schon 2 Tore. Er wurde beim AC Mailand ausgebildet und wechselte letztes Jahr zu Novara Calcio in die Serie B. Er ist vielseitig einsetzbar und wird uns auf den Flügeln verstärken.
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Wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, sind weitere Spieler zu unserm Team dazugestoßen.
Wir sind sehr erfreut darüber, dass unsere Fans sich zufrieden geäußert haben. Wir wollen mit den Neuzugängen unseren Weg weiterhin erfolgreich bestreiten. Die Spieler verbessern weiterhin die Qualität im Kader, passen zudem menschlich bestens in das Team.
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Während Marrulli und Castillo Perspektivspieler sein werden, sind die weiteren Spieler für die erste Elf geplant. Federico Abelli hat seine Qualität in der letzten Saison bei uns gezeigt. Er kennt somit das Umfeld und wird somit keine Anlaufschwierigkeiten haben. In 26 Spielen schaffte er in der Liga 2 Tore und bereitete 9 Tore vor. Wir sind überglücklich, dass Federico uns sein Vertrauen weiterhin schenkt.
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Der Namensvetter unseres Edelfans Luigi kommt aus der dritten Liga. Er kennt sich hier aus und wird unserem unerfahrenen Team helfen, sich hier schnell und erfolgreich zurecht zu finden. Zudem kommt er auf fast 50 Serie B Spiele. Er wird seinen Platz im offensiven Mittelfeld oder auf dem Flügel finden. Er ist ein Leader und soll eine Führungsperson werden.
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Weiterhin haben wir mit Karim einen weiteren Spieler für das Mittelfeld gefunden. Karim schaffte es bereits in die U 21 der Schweiz und kommt ablösefrei vom FC Servette Genf. Dort konnte er in der zweiten Liga der Schweiz bereits Erfahrungen sammeln.
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Liebe Vertreter, es ist mir eine besondere Freude, ihnen einen Spieler vorzustellen, den sie alle sehr gut kennen. In der letzten Spielzeit entwickelte er sich zum Publikumsliebling. Er war unser Mister Aufstieg. Mit 14 Toren und 16 Vorlagen hatte er einen großen Anteil an der erfolgreichen Spielzeit. Ich kann mit Freude berichten, dass Oliver Urso ein weiteres Jahr unsere Vereinsfarben tragen wird. Willkommen Oliver!
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Am heutigen Tag schließen wir mit einem Verteidiger. Danilo Pasqualoni wird unsere rechte Abwehrseite verstärken und soll den Konkurrenzkampf auf der Seite erhöhen. Trotz seiner 23 Jahre kommt er schon auf satte 70 Spiele in der Serie C.
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Vielen Dank fürs Zuhören und viel Spaß beim Verarbeiten der Informationen.
Am gleichen Tag sitze ich mit dem Vorstand und Präsidenten zusammen. Wir kommen zu der eindeutigen Erwartung, dass es nur darum gehen kann, in der Liga zu bleiben. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen wird. Der Vorstand erhöht das Budget um eine saftige Erhöhung. Wir haben fast 700.000€ mehr Gehaltsbudget zur Verfügung als im letzten Jahr. Nun gilt es, dass beste aus dem zumachen.
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Spieltag 1 bis 4. Ein guter Start wäre so schön
Der Saisonstart ist nur noch wenige Tage entfernt. Alle im Verein freuen sich, dass endlich wieder losgeht. Im Vorfeld wurde bekanntgegeben, dass 183 Dauerkarten verkauft werden konnten. In der Serie wurden im Schnitt 105 DK verkauft. Somit wurde hier schon ein große Steigerung des Absatzes erzielt. Das erste Spiel ist ein Heimspiel. Wir spielen gegen den letztjährigen neunten der Serie C Gruppe B. Aus organisatorischen Gründen musste der UC Albinoleffe in die Gruppe C verschoben werden und ist unser erster Gast. Unser Gast macht eine sehr schwierige finanzielle Phase durch. Laut italienischen Berichten, kann die Zahlungsfähigkeit nicht garantiert werden. Das sollte uns nicht kümmern. Natürlich waren wir Außenseiter. Das Ziel war dennoch klar formuliert, wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Und manchmal ist ja auch ein Unentschieden ein gutes Ergebnis.
In der Serie C können die Zeitungsabonnementen die Ergebnisse tippen. Die meisten Leser trauten uns nur eine Niederlage zu. Aber genau das machte uns heiß. Wir wollten es allen zeigen. Das Spiel wurde um 15 Uhr angepfiffen. Wir trafen uns wie immer drei Stunden vor dem Spiel. Während des Warmmachens wurde in einem Rahmenprogramm Vereinsmitglieder geehrt und ein Torwandschießen veranstaltet. Zu unserer Freunde gewann Luigi das Event.
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Wir begannen wie in der Aufstiegssaison mit einem 4-2-3-1. Die ersten zehn Minuten gehörten dem Gast. Unser Mittelfeld wurde schnell überspielt und die ein oder andere gefährliche Situation entstand. Wir stellten die Formation um. Urso wurde aus dem OM ins ZM zurückgezogen. Das zeigte gleich Wirkung. Wir wurden spielstärker und konnten die ersten Chancen entstehen lassen.
In der 17. Minute der erste große Moment von Falcone. Nach einer Ecke nahm er den Ball volley und schoss diesen unhaltbar ins Tor.
Die über 500 Zuschauer fielen sich in die Arme.
Ich wies die Spieler an den Ball nun länger in den eigenen Reihen zu halten. Beide Mannschaften gönnten sich eine Pause. 13 Minuten später der nächste große Moment. Urso dribbelte auf die Abwehrkette zu. Mit einem Heber konnte der Ball hinter die Abwehrkette gebracht werden. Falcone reagierte wieder am schnellsten. 2:0. Explodierte das Stadion schon beim 1:0, waren nun alle Dämme gebrochen.
2:0, wer hätte das gedacht. Mit 2:0 ging es auch in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel von unserer Seite aus verwaltet und es passierte nicht mehr viel. So gewannen wir das erste Spiel mit 2:0.
Die Woche war klasse. Wenn man durch San Marino ging, kamen wildfremde Personen um ein zu beglückwünschen. Auch im Training wurde hart gearbeitet, allerdings auch mit viel Freude. Das erste Auswärtsspiel hatte es in sich. Wir mussten gegen den Tabellenführer. Das hat zwar am ersten Spieltag wenig zu sagen, dennoch sollte es eine weitere Warnung sein. Es ging zum Padova Calcio.
Über 4400 Zuschauer wollten das Spiel sehen. Für uns eine beeindruckende Kulisse. Auch in diesem Spiel waren wir Außenseiter. Wir traten dementsprechend defensiv auf. Zwei sechser sollten für genug Stabilität vor der Abwehrreihe sorgen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Jede Mannschaft hatte drei Chancen. Beide Abwehrreihen standen sehr gut.
Leider konnten wir die gute erste Halbzeit nicht wiederholen. So mussten wir uns am Ende verdient mit 3:0 geschlagen geben.
Somit gab es den ersten Dämpfer in der jungen Spielzeit. Solche Spiele sind aber einkalkuliert. Das Training machte uns dennoch Spaß und die Stimmung war weiterhin gut.
Am dritten Spieltag besuchte uns der Avezzano Calcio. Unser Gast war bis dato das Schlusslicht und hatte beide Auftaktspiele verloren. Das erste mal, dass wir Favorit waren. Uns so traten wir auch auf. Bereits nach zwei Minuten traf Redshaw den Pfosten. Weitere zwei Minuten später sollte er es besser machen. Wir konnten eine Ecke abfangen und einen schnellen Konter fahren. Von rechts wurde der Ball in die Mitte gegeben. 1:0. Redshaw machte sein erstes Tor in unserem Verein. In der 43 Minute wurde er wieder frei gespielt. Diesmal konnte der Gegner nur unfair den Ball verteidigen und es gab Elfmeter. Falcone machte sein 3. Saisontor. 2:0. Das man in der Liga immer wachsam sein muss, zeigte sich nur 2 Minuten später. Eine Unachtsamkeit und es steht 2:1. Ein sehr blöder Zeitpunkt.
Die zweite Halbzeit ist kurz erklärt. Wir wollten nicht mehr, Avezzano Calcio konnte nicht mehr und so ging es 2:1 aus. 6 Punkte nach 3 Spielen kann sich sehen lassen. Schön das auch im in dem Spiel wieder mehr als 500 Zuschauer zu Gegend waren.
Der nächste Spieltag führte uns zum SS Maceratese. Letztes Jahr glücklich in der Abstiegsrelegation den Klassenerhalt gefeiert, waren sich die Medienvertreter unsicher, wer hier der Favorit sein sollte. Das kümmerte uns nicht. Wir traten wieder wie die Feuerwehr auf und führten nach 16 Minuten mit 2:0. (Redshaw 10., Falcone 16 (Elf)). Das war auch die HZ Stand. Im Verlauf der zweiten Halbzeit dachte jeder, hier kann nicht mehr viel passieren. Damit die Zuschauer nicht einschliefen, schenke ganz uneigennützig unsere Abwehr den Ball her und der Gastgeber konnte in der 69. Minute auf 2:1 verkürzen. Mental scheint unser Team echt stark zu sein. Nur 2 Minuten schraubte sich Kaleba nach einer Ecke am höchsten und stellte auf 3:1. Das erste Tor für unseren Innenverteidiger. Das letzte Highlight gehörte ebenfalls unserer Mannschaft. Urso hämmerte einen Freistoß in der 81. Minute unhaltbar ins Eck. Was für ein Tor. Mit einem großartigen 4:1 gingen wir als Sieger vom Platz.
Leider gab es auch eine sehr schlechte Nachricht. Wir mussten in der 56. Minute wegen einer Verletzung wechseln.......Geil, Karim Gazzetta! Der ist nun bei drei aktuellen Saves im Team: bei Dir, bei mir und im Servette-Save von Assindia. ;)
In meinem Winti-Spielstand ein absoluter Leistungsträger im offensiven Mittelfeld und Aufstiegsgarant. Mal schauen, wie er sich bei Dir in der neuen Liga und bei mir in der Super League schlagen wird.
...... und es traf Gazzetta. Was schon auf dem ersten Blick wirklich beschissen aussah, wurde später bestätigt.
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Die schwere Verletzung trübte natürlich den Sieg. Allerdings beim Blick auf die Tabelle stieg die Stimmung etwas an, denn....
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... wir grüßten erstmals in der Saison als Tabellenführer. Auch hier muss klar gesagt werden, dass nach vier Spieltagen noch gar nichts zu sagen ist. Allerdings ist es für uns als Aufsteiger eine wunderschöne Momentaufnahme, die wir gerne mitnehmen.