Es wird Zeit, Kevin de Bruyne vergessen zu machen..
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26. Juni 2017. Die Lage des VfL Wolfsburg hat sich in den letzten beiden Jahren mehr als zugespitzt. Die erfolgreichen Tage unter Trainer wie Hecking und Magath sind längst gezählt. Innerhalb von einer Saison brachten es die Wölfe zuletzt auf drei Cheftrainer. Die Konsequenz aus dem Absturz von den Top 3 in den Abstiegskampf der Bundesliga. Doch bevor wir beginnen wollen die aktuellen Probleme des VfL zu analysieren blicken wir auf die erfolgreichen Jahre zurück. In meinen Augen war der VfL Wolfsburg zu keinem Zeitpunkt die Mannschaft, die Erfolge über eine geschlossene Teamleistung generieren konnte, sondern eine Mannschaft, die von Einzelakteuren gelebt habt. Edin Dzeko, Grafite, Zvjezdan Misimovic, Bas Dost und zuletzt ein überragender Kevin de Bruyne sind Spieler, die das Offensivspiel in Wolfsburg sehr geprägt haben. Ein Offensivspiel, welches Fehler in der Defensive vergessen ließ, wie beispielsweise beim 5:4 über Leverkusen oder beim 5:3 über den SV Werder Bremen. Offensivspieler, die nun in Wolfsburg schmerzlich vermisst werden. Die die Fehler in der Defensive nicht mehr kompensieren können. Die Folge daraus sind knallharte Fakten. Platz 8 in der Vorsaison wurde noch als Ausrutscher angesehen. Im Jahr danach konnte von einem Ausrutscher nicht mehr die Rede sein. Platz 16 war die Resonanz aus einer katastrophalen Bundesligasaison mit, wie schon einmal erwähnt, drei verschiedenen Cheftrainern. Die Relegation im Derby gegen Braunschweig gewann man mit Ach und Krach. Damit gab es nun Gründe genug in Wolfsburg umzudenken. Man möchte sich nicht mehr auf die Abhängigkeit von Einzelakteuren verlassen. Natürlich braucht der Verein Führungsspieler, natürlich entscheiden auch Einzelaktionen den Verlauf eines Bundesligaspiels. Aber ab sofort soll der VfL Wolfsburg als Einheit auf dem Platz stehen. Und dafür verantwortlich ist nun, seit heute, kein geringerer als Trainer PeeGee.