MeisterTrainerForum
Verschiedenes => Sonstiges => Thema gestartet von: Atahualpa am 10.Mai 2004, 13:08:29
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Also es wundert mich das es diesbezüglich noch keinen Thread gibt.
Also ich hoffe die Amis krepieren da unten wie in Vietnam, sie haben es verdient.
Ebenso die Briten.
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Also ich hoffe die Amis krepieren da unten wie in Vietnam, sie haben es verdient.
Ebenso die Briten.
Ist das jetzt ein Zitat oder Deine Meinung?
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Also es wundert mich das es diesbezüglich noch keinen Thread gibt.
Also ich hoffe die Amis krepieren da unten wie in Vietnam, sie haben es verdient.
Ebenso die Briten.
Solche Kommentare finde ich ziemlich böse, da die Soldaten selbst wenig dafür können, es wird auch kaum ein einfacher Soldat für eben diese Skandale verantwortlich sein, ich denke da sollte man die Schuld eher bei der Führung, bzw. dem CIA suchen.
Zu krepieren würde ich niemandem wünschen.
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Sicher heftig was da abgeht. Wenn man sich aber die täglichen Anschläge auf die Amis anschaut dann kann ich verstehen dass vielleicht manchmal der Hass auf die Iraker sehr groß ist. Das soll jetzt natürlich keine Rechtfertigung sein für derartiges Handeln.
Als ich beim Bund war hatte ich einen Kameraden dessen Vater Amerikaner war und im Vietnamkrieg wohl dabei war als ein Dorf der Vietnamesen niedergebrannt wurde. Der Vater hat erzählt dass die Vietnamesen Gefangene Amerikaner Mißhandelt haben und dass dann die "Schwelle" schnell überschritten ist dass man selber auch Rachegedanken hat wenn die eigenen Kameraden getötet werden.
Wie gesagt, ich will absolut nichts rechtfertigen. Nicht dass die Diskussion wieder ausartet.
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Also es wundert mich das es diesbezüglich noch keinen Thread gibt.
Also ich hoffe die Amis krepieren da unten wie in Vietnam, sie haben es verdient.
Ebenso die Briten.
Ein Thread, in dem propagiert wird, daß Menschen den Tod verdienen, ist potentiell schließ-verdächtig. Bitte ändere das, aber schnell! Was fällt Dir eigentlich ein?? >:(
Du kannst ja gerne kundtun, daß Du nicht einverstanden bist mit dem, was da läuft, aber sowas ist ja wohl unglaublich!!
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Ich finde nicht dass man die aktuellen Geschehnisse in irgendeiner Hinsicht mit den Verbrechen im Vietnamkrieg vergleichen kann.
In Vietnam ist doch einiges durch den extremen Druck auf die Soldaten zu erklären, vieles fällt unter die Kategorie "Durchdreher", teilweise sind Soldaten richtig ausgetickt und haben wildest um sich geschossen.
Was im Irak passiert hat nichts mit Affekt zu tun sondern es ist kaltblütigste Perversion und spiegelt das Weltbild dar, mit dem die USA im Augenblick Aussenpolitik betreiben: unsere Kultur und unsere Handlungsweise ist die einzig wahre, alle anderen sind uns überlegen, wir pfeifen auf irgendwelche Konventionen, Gesetze oder auf die simpelste Moral.Ich glaube auch nicht an den einzelnen Soldaten, sondern daran dass solche Perversitäten durchaus in den "Verhöre" der USA mit eingeplant sind.
Wenn Bush, Rumsfeld und Co. auch nur einen Funken Anstand in den Knochen hätten würden sie samt und sonders zurücktreten.Ein oberster Heerführer ist für das Benehmen ALL seiner Soldaten zuständig und hat dafür zu sorgen dass derartiges nicht passiert.
Trotz alledem kann ich mich Henningways Statement nur anschliessen.Wer auf dem Niveau diskutiert ist auch nicht besser als die die er angreift.Durch solche Statements, Ata, hast du dein Recht auf Mitdiskussion eigentlich verwirkt.
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Solche Kommentare finde ich ziemlich böse, da die Soldaten selbst wenig dafür können, es wird auch kaum ein einfacher Soldat für eben diese Skandale verantwortlich sein, ich denke da sollte man die Schuld eher bei der Führung, bzw. dem CIA suchen.
Ich persönlich fände es gut wenn die Amis wirklich ein Exempel an den Folterern statuieren würden. Egal ob es Befehle von oben gab oder nicht. Die Hintermänner bekommt man ja sowieso nicht.
Jetzt würde sicher die Frage kommen warum man ein Exempel an den kleinen Fischen statuieren sollte?
1) weil die Amis dann beweisen könnten dass sie wirklich in der Lage sind bei ihnen vorkommende völkerrechtliche Verbrechen selbst abzuurteilen (das war ja ihr Argument die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs für ihre Militärangehörigen zu abzulehnen)
2) wäre es eine Geste an die arabische Welt. Wenn es wirklich nur Verweise geben sollte würde sich das Bild der Doppelmoral der USA bzw. der westlichen Welt in der arabischen Welt noch mehr und auch völlig zurecht verstärken.
3)als Abschreckung für die eigenen Soldaten, dass sie für Taten auch wenn sie befohlen sind ,bestraft werden können (zumindest wenn sie an die Öffentlichkeit gelangen).
Ich weiss nicht ob jemand von euch das "Milgram Experiment" gelesen hat. In dem Buch gehts um Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität. Darin wird gezeigt, dass je mehr man einer Person dass Gefühl gibt, dass man ihr die Verantwortung für ihre Taten abnimmt desto niedriger wird ihre Hemmschwelle. Es ist also glaub ich wichtig, jedem einzelnen zu zeigen, dass er für seine Taten selbst verantwortlich ist, egal ob Befehl oder nicht Befehl.
Bei uns beim Heer steht zum Beispiel in unserem Wehrdienstbuch dass man gesetzwidrige Befehle nicht zu befolgen braucht.
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Jetzt würde sicher die Frage kommen warum man ein Exempel an den kleinen Fischen statuieren sollte?
1) weil die Amis dann beweisen könnten dass sie wirklich in der Lage sind bei ihnen vorkommende völkerrechtliche Verbrechen selbst abzuurteilen (das war ja ihr Argument die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs für ihre Militärangehörigen zu abzulehnen)
Wenn nur wie, du sagst die kleinen Fische verurteilt werden, würde es nur beweisen, dass man nicht gewillt ist, die Tatumstände aufzuklären und somit ein gerechtes Urteil zu fällen.
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Ich habe nie gesagt,dass nur die kleinen Fische verurteilt werden sollen, aber die hat man ja nun mal schon und die sollen nun auch richtig verurteilt werden. Also bitte keine solchen Pseudostrafen wie Verweise. Es sollten die gleichen Strafen sein mit denen Iraker bestraft würden wenn sie das gleiche tun würden, aber das bleibt wohl ein Wunschtraum.
Wenn man die Hintermänner auch verurteilen würde umso besser aber das wird nicht geschehen.
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Natürlich muss man diese Leute auch bestrafen, nur würde das eben nicht beweisen, dass die Amerikaner "wirklich in der Lage sind bei ihnen vorkommende völkerrechtliche Verbrechen selbst abzuurteilen."
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An die Hintermänner kommt man so oder so nur bei den Kriegsverlierern ran. Bei den Siegern muss man sich halt an die kleinen Fische halten und schauen dass man soviel wie möglich von denen erwischt, dadurch erhöht man auch den Druck auf die Hintermänner.
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Hallo !
Also was die Amis und die Briten momentan da unten abgezogen haben wundert mich überhaupt nich.....
Gerade bei den Amis ist so ein Verhalten überhaupt nicht verwunderlich, denn sie verachten jede fremde Kultur abgrundtief selbst ihre 'angeblichen ' Verbündeten ( sprich auch die ganzen NATO-Partner ) werden von ihnen verachtet.
Es ist auch immer sehr amüsant zu sehen, wie sie sich im Fernsehen immer per Selbstdefinition als Verfechter von Demokratie und Menschenrechten aufspielen.
Die ach so gerechte Weltpolizei die im eigenen Land ihren farbigen Landsleuten bis in die 60 jahre des letzen Jahrhunderts keine gleichen Bürgerrechte gewährt hat.
Die einzige Weltmacht die bisher aktiv von der Atombombe Gebrauch gemacht hat, noch dazu zu einem Zeitpunkt, als der 2. Weltkrieg für die Japaner schon verloren war.
Eine Weltmacht die die verbrecherischen ( Militär-) regime von Chile, Panama, den Philipinen, Paraguay, Cuba, Spaniens, Nicaraguas etc.und nicht zuletzt des Irak unterstützt hat.
Eine Weltmacht die sich über internationales Völkerrecht hinwegsetzt und die Genfer Konventionen für Kriegsgefangene ( ausser bei ihren eigenen Leuten natürlich ) bewusst missachtet.
Eine Weltmacht die in Kriegszeiten jegliche Art von Meinungsfreiheit im eigenen Lande unterdrückt, die Pressefreiheit einschränkt und Grundrechte willkürlich ausser Kraft setzt.
Eine Weltmacht die so kurzsichtige Aussenpolitik betreibt, dass sie sich ihre Feinde selbst hochrüstet, dass sie Armeen auf fremden Kriegsschauplätzen mit Waffen versorgt und ausbildet ( bsp. Taliban im russisch - afghanischen krieg , Irak im Iran - Irak Konflikt ) , bis sich diese dann mit denselben Waffen gegen sie selbst richten.
Eine Weltmacht die es sich leisten kann so liberale Waffengesetze zu haben, dass im eigenen Land alle 5 Sekunden ein Mensch mit einer Waffe erschossen wird.
Was bitte schön soll man denn erwarten wenn so eine Weltmacht in einem fremden Land Krieg führt ?
und noch ein Nachtrag zum Thema Meinungsfreiheit...
Sicherlich hat Ata die verbale Blugrätsche herausgeholt was man nicht gutheissen kann. Andererseits hat aber jeder nunmal dass Recht, dass zu sagen was er denkt. Meinungsfreiheit bedeutet nunmal nicht, dass man jeden nur dass sagen lässt , was man selbst gut findet.
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du hast noch einen punkt vergessen benny...
eine weltmacht vor der jede andere nation schleimig und sabbernd auf den knien rumschubbert. (wo is das ausspuck-smiley? )
die amis erinnern mich irgendwie immer mehr an hitler deutschland....religös inspirierter führer mit mission(am amerikanischen wesen soll die welt genesen), die kz's auf der ganzen welt verteilt(guantanamo, afghanistan, irak) und länder überfallend(siehe liste oben).....fehlt nicht mehr viel und dabbeljuh kann sich nen schnurrbart und scheitel zulegen.
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Ein Thread, in dem propagiert wird, daß Menschen den Tod verdienen, ist potentiell schließ-verdächtig. Bitte ändere das, aber schnell! Was fällt Dir eigentlich ein??
Ich glaub die Folter die diese Iraker über sich ergehen lassen müssen ist mit sicherheit schlimmer als wenn sie hingerichtet würden.
Glaubst Du etwa wirklich das das Einzelfälle sind ???
Die Amis sind genauso schlimm wie es Saddam mit seinen Schergen war.
Ok, ich geb zu, das ist es etwas mit mir durchgegangen als ich diesen Satz geschrieben hab.
Möcht mich dafür auch Entschuldigen.
Aber eins kann ich sagen, ich hab kein Mitleid wenn wieder irgendwo steht, "US Soldaten getötet"
Außerdem sind die US-Soldaten sowieso schon gestraft wenn sie wieder nach Hause kommen (irgendwann in den nächsten Jahren)
Wenn es so läuft wie in Vietnam, dann werden die Soldaten nicht als Helden gefeiert sondern als Verbrecher verachtet.
Ihr Ruf ist im Keller, und das Privatleben der meisten ist es wohl jetzt schon.
die amis erinnern mich irgendwie immer mehr an hitler deutschland....religös inspirierter führer mit mission(am amerikanischen wesen soll die welt genesen), die kz's auf der ganzen welt verteilt(guantanamo, afghanistan, irak) und länder überfallend(siehe liste oben).....fehlt nicht mehr viel und dabbeljuh kann sich nen schnurrbart und scheitel zulegen.
Sag das mal in den USA ;D
Dann sieht er noch dämlicher aus, als jetzt.
Bush ist ja wirklich ein religiöser Fanatiker ::)
He, vielleicht ist ja Bush der von Nostradamus vorhergesagte "3 Antichrist" ;D
Der der die Welt im neuen Jahrtausend in den Abgrund führt.
Hab ich irgendwo mal gelesen. ::)
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Ich weiss nicht was Ihr alle gegen die Amis habt. Ich finde es gut dass es ein Land gibt dass gegen Terroristen vorgeht. Wenn man sieht wie die Iraker und besonders Hussein und seine Söhne das Volk unterdrückt haben dann finde ich es richtig dass dort einmarschiert wurde.
Wir wären als Volk auch froh wenn man uns helfen würde.
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Ich weiss nicht was Ihr alle gegen die Amis habt. Ich finde es gut dass es ein Land gibt dass gegen Terroristen vorgeht. Wenn man sieht wie die Iraker und besonders Hussein und seine Söhne das Volk unterdrückt haben dann finde ich es richtig dass dort einmarschiert wurde.
Kannst mir mal einen Unterschied sagen zwischen Saddams Leuten und den Amis da unten ???
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Ich weiss nicht was Ihr alle gegen die Amis habt. Ich finde es gut dass es ein Land gibt dass gegen Terroristen vorgeht. Wenn man sieht wie die Iraker und besonders Hussein und seine Söhne das Volk unterdrückt haben dann finde ich es richtig dass dort einmarschiert wurde.
Wir wären als Volk auch froh wenn man uns helfen würde.
Das Dumme ist nur, daß die Amerikaner nach ihrem eigenen gutdünken festlegen, WER ein terrorist ist, und wer nicht. Wie schon zuvor beschrieben wurde, haben die Amerikaner Hussein im Krieg gegen den Iran unterstützt, und plötzlich sind die Irakis alle Terroristen, die mit Massenvernichtungswaffen (die sie gar nicht haben, aber wen interessieren solche Kleinigkeiten schon) die Welt bedrohen. Oh, Afghanistan und die Taliban haben sie auch unterstützt gegen die Ruissen, und plötzlich sind die Russen wieder die Guten und die Afghanen die Bösen.
Das Problem mit den Amerikanern ist das komplette Desinteresse und die Ignoranz gegenüber anderen Kulturen und allem, was außerhalb ihrer Welt passiert. Kaum ein Amerikaner hat auch nur die leiseste Ahnung über europäische Geschichte, selbst die grobsten Fakten sind vielen Amerikanern unbekannt - und interessieren sie auch nicht weiter.
Ich glaube, die Einstellung der Amerikaner kann man am Betsen am Bush-Zitat "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" ablesen: Entweder ihr macht, was WIR sagen, oder (säbelrassel).
Natürlich soll nicht verschwiegen werden, daß es Ausnahmen gibt, aber ich glaube, die bilden eine sehr geringe Minderheit.
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Natürlich soll nicht verschwiegen werden, daß es Ausnahmen gibt, aber ich glaube, die bilden eine sehr geringe Minderheit.
Diese Aussage halte ich für falsch!
Von Georgies Aussagen oder seiner Außenpolitik auf die große Mehrheit der Amerikaner zu schließen halte ich doch für arg bedenklich!
Oder waren zu Hitlers Zeiten fast alle Deutsche Nazis?
Sicher gibt es, vor allem in ländlichen Gegenden der USA viele, die wirklich nicht über den Tellerrand hinausschauen und bei denen zusätzlich noch die Desinformationspolitik der amerikanischen Medien greift, ABER:
Es gibt auch genügend andere Leute! Ich kenne z.B. Einige, die sich durchaus mit europäischer Geschichte beschäftigt haben - schließlich darf man nicht vergessen, daß ein Großteil aus Europa eingewandert ist, und viel schon deshalb Interesse an verschiedenen Ländern haben!
Zum Thema:
Komisch, daß jetzt alle aufschreien - als Bilder von durch Saddam-Sympathisanten misshandelten Zivilisten aus aller Herren Länder gezeigt wurden hat keiner was gesagt ::)
Aus meiner Sicht hat Marty Recht - Saddam ist weg! Schön, eine Gefahr weniger auf der Welt (auch wenn das mit den Massenvernichtungswaffen nur ne fadenscheinige Ausrede war!)
Ich halte es nur für falsch, dem Irak jetzt eine Demokratie aufdrücken zu wollen - das ist doch da unten eh utopisch!
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Umfragen zufolge halten 68% der Amerikaner die amerikanische Irak-Politik für ok und die Foltervorwürfe für übertrieben.
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Umfragen zufolge halten 68% der Amerikaner die amerikanische Irak-Politik für ok und die Foltervorwürfe für übertrieben.
Von Umfragen halte ich nicht viel - ich traue nur Statistiken, die ich selbst gefälscht habe ;)
Ob die Amis mit Bushs Politik einverstanden sind, werden wir ja bald erfahren - sind ja schließlich bald Wahlen!
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Ich weiss nicht was Ihr alle gegen die Amis habt. Ich finde es gut dass es ein Land gibt dass gegen Terroristen vorgeht. Wenn man sieht wie die Iraker und besonders Hussein und seine Söhne das Volk unterdrückt haben dann finde ich es richtig dass dort einmarschiert wurde.
Wir wären als Volk auch froh wenn man uns helfen würde.
Im Irak gingen und gehen die USA aber nicht gegen Terrorismus vor, sondern gegen eine missliebige Diktatur. Der Einmarsch hat eher neue Terrorristen oder Freiheitskämpfer, ganz nach Sichtweise, im Irak und in der arabischen Welt geschafffen.
Und dass man dort einmarschierte, um das irakische Volk zu befreien glaubst du doch wohl auch selber nicht?
Wirklich froh waren die Iraker ja auch nicht, als die Amis einmarschierten. Das haben sie ja selbst zugegeben, dass sie ihre Empfang völlig falsch eingeschätz haben. Die meisten Iraker sind froh, dass Hussein weg ist, aber nicht, dass jetzt eine westliche Macht das Sagen hat, die ihren für sie fremde Werte und Lebensweisen aufzwingen will.
Verantwortlich ist dafür für mich die von Alex angesprochene Ignoranz gegenüber fremden Kulturen und Lebensweisen. Man ist überzeugt die wahren Werte der christlichen Kultur zu vertreten und fühlt sich berufen sie in die Welt zu tragen, unabhängig davon, ob das von den missionierten aufgenommen wird.
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Komisch, daß jetzt alle aufschreien - als Bilder von durch Saddam-Sympathisanten misshandelten Zivilisten aus aller Herren Länder gezeigt wurden hat keiner was gesagt
Saddam war ein Diktator, da wusste man was im Irak passiert.
Aber die USA und ihre (verbliebenen) Verbündeten haben großartig von Demokratisierung und befreiung des Volkes geredet, na und was ist jetzt.
Da unten ist der Karren so verfahren, das wohl nicht mal die Amis selbst wissen wer Freund oder Feind ist ::)
Etwas verstehe ich überhaupt nicht.
Als es die ersten Berichte über diese Folterungen in den Medien gab, da haben einige betroffene Soldaten gesagt, man hat ihnen nicht beigebracht wie man mit Gefangenen umgeht.
Also bitte, den Unterschied zwischen Folterungen und normaler Haftaufsicht sollte ein Soldat schon kennen oder ???
Oder werden bei den US-Truppen nur Leute genommen deren IQ jenseits von Gut und Böse liegt. ::) ???
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Etwas verstehe ich überhaupt nicht.
Als es die ersten Berichte über diese Folterungen in den Medien gab, da haben einige betroffene Soldaten gesagt, man hat ihnen nicht beigebracht wie man mit Gefangenen umgeht.
Also bitte, den Unterschied zwischen Folterungen und normaler Haftaufsicht sollte ein Soldat schon kennen oder ???
Oder werden bei den US-Truppen nur Leute genommen deren IQ jenseits von Gut und Böse liegt. ::) ???
Da gehts nicht um Soldat oder nicht Soldat. Jeder Durchschnittsmensch hat ein Wertesystem und eine Vorstellung von moralisch oder unmoralisch. Daher weiss auch jeder normale Mensch das man solche Sachen nicht tut und wenn diese Leute (darunter sogar ein amerikanischer Gefängniswärter) nun sagen, dass sie nicht gewusst haben dass man sowas nicht tut dann sollte man sich ernste Sorgen über den Geisteszustand vieler Amerikaner machen.
Ich glaube jeder hier im Forum hat schon vor Bekanntwerden des Skandals auch ohne irgendwelche Ausbildung in Gefangenenbehandlung, gewusst dass man so nicht mit anderen Menschen umgehen darf. Solche Dinge muss man einem doch nicht extra noch sagen.
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Och weißt Du, eine amerikanische Brieffreundin, deren Mann in Rammstein stationiert ist, hat mich vor ein paar Jahren gefragt, was ich denn während des "Berlin War" gemacht habe. Als ich sie fragte, was sie denn damit meine, antwortete sie "Na, den Berlin-Krieg, als die BRD die DDR erobert hat."
DAS hat mich dann doch ein wenig schockiert.
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Im Irak gingen und gehen die USA aber nicht gegen Terrorismus vor, sondern gegen eine missliebige Diktatur. Der Einmarsch hat eher neue Terrorristen oder Freiheitskämpfer, ganz nach Sichtweise, im Irak und in der arabischen Welt geschafffen.
Auch ohne Einmarsch der Amis im Irak hätte bzw. wird es weitere Terroranschläge geben - aus dem einfachen Grund, daß diese sogenannten "Freiheitskämpfer" die westliche Welt (und allen voran die Amis) hassen!
@ Hasan Sas:
Zu 1.): In den USA werden die Leute aber nicht zur..."Solidarität" gezwungen. Auch nicht indirekt, wie z.B. KdF-, NSDAP-, HJ-Mitgliedschaften,.....
Das stimmt - es wurden aber viele Kriegsgegner durch gezielte Medienpolitik im TV und in der Presse umgestimmt, da zu diesem Thema ausschließlich eine einseitige Berichterstattung gemacht wird!
Meine Bekannten drüben waren auch total gegen den Krieg im Irak!
Wenn ich dann Mal von der neutralen Berichterstattung bei uns berichtete waren die immer erstaunt, da das dort im TV ganz anders gesagt wurde......
@ Alex:
Ich streite ja nicht ab, daß es da drüben viele Unwissende und Uninteressierte gibt - aber die gibts in Deutschland / Europa auch!
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Auch ohne Einmarsch der Amis im Irak hätte bzw. wird es weitere Terroranschläge geben - aus dem einfachen Grund, daß diese sogenannten "Freiheitskämpfer" die westliche Welt (und allen voran die Amis) hassen!
Natürlich wäre dies leider so gewesen, dass Al Quaida weiterhin aktiv gewesen wäre. Nur hat Marty den Krieg im Irak als Kampf gegen den Terrorismus darstellt, was er ja nunmal nicht ist. Im Gegenteil trägt er dazu bei, den von dir genannten Hass auch in weiteren Bevölkerungsgruppen zu verbreiten, und so den Terroristen neuen Zulauf zu geben.
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Zu 1.) Aber jetzt kann man von vermehrten Anschlägen ausgehen und von noch mehr Anhängern (nein, ich werde diese Leute nicht als Terroristen bezeichnen!)
Das kann ich zwar nicht verstehen! Bin Laden kein Terrorist?
Aber OK - ist eben Deine Ansicht...
Zu 2.) Das mag sein, Texas. Vielleicht mache ich es mir auch zu einfach, da ich neben der (auf einige Themen bezogen) neutralen deutschen Medienlandschaft auch noch die, zumindest auf den Irakkrieg bezogen, doch recht kritischen türkischen Medien....aber es gibt doch heutzutage nicht nur das Fernsehen. Gestern in einem N-24 Interview mit einem Kolumnisten (glaube ich) der New York Times(?) habe ich doch recht kritische Töne rausgehört. Ich denke mal das dieser Mann nicht der einzige ist. Wieso dann finden sie kein, bzw. so wenig Gehör? Das ist etwas was micht traurig, aber noch mehr wütend stimmt! Und durch das Internet gibt es nahezu unendlich viele nicht-amerikanische Quellen. Tut mir leid, aber da kommt dann bei mir tatsächlich die Frage auf, ob einige Leute mit dem zufrieden sind, was sie zu sehen und zuhören bekommen und nichts anderes wissen wollen?
Dieser Reporter war sicher von der NY Times, da diese noch einige der wenigen Zeitungen war/ist, die nicht ins (Bush-) Horn geblasen hat....
Sicher gibts auch andere Mittel und Wege um sich zu informieren, aber wenn Du jeden Tag das selbe in den TV-Nachrichten hörst oder in der Zeitung liest, läßt Du Dich davon beeinflussen - ich weiß wovon ich rede, war schließlich Mal DDR- Bürger ;)
Mich stört eben nur, daß viele jetzt hingehen und sagen "DIE AMIS" und dann ganz vergessen, daß das Land fast 300 Millionen EW hat!
Und wie gesagt Umfrage zum Irak hin oder her: Ich bin auf das Wahlergebnis gespannt....
Ich kann mich ja auch hier hinstellen und sagen, daß alle Araber Terroristen sind!
@ AKI:
Glaubst Du wirklich, daß das so nen großen Unterschied macht?
Al Quaida wird immer Zulauf haben, da die Kinder- und Jugendlichen ja teilweise schon zum Terroristen erzogen werden - egal was Bush noch so fabriziert!
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Ich streite ja nicht ab, daß es da drüben viele Unwissende und Uninteressierte gibt - aber die gibts in Deutschland / Europa auch!
Das ist sicher richtig, aber durch die direkte Nachbarschaft unterschiedlicher Kulturen und sichtbare Spuren 2000 Jahre alter Geschichte sind die Europäer anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossener und auch mehr interessiert an dem, was außerhalb ihres Territoriums abläuft. Die Amerikaner stoßen im Norden an Kanada, im Süden an Mexiko - und sonst nur Ozean. Ihre Geschichte (von den Ureinwohnern abgesehen) ist gerade mal 500 Jahre alt, und selbst die wird bisweilen beschönigt betrachtet.
Klar, es gibt auch Europäer, die nicht über den Tellerrand sehen, aber niemals in dem Maße wie Amerikaner.
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Auch ohne Einmarsch der Amis im Irak hätte bzw. wird es weitere Terroranschläge geben - aus dem einfachen Grund, daß diese sogenannten "Freiheitskämpfer" die westliche Welt (und allen voran die Amis) hassen!
@ Hasan Sas:
Das stimmt - es wurden aber viele Kriegsgegner durch gezielte Medienpolitik im TV und in der Presse umgestimmt, da zu diesem Thema ausschließlich eine einseitige Berichterstattung gemacht wird!
Meine Bekannten drüben waren auch total gegen den Krieg im Irak!
Wenn ich dann Mal von der neutralen Berichterstattung bei uns berichtete waren die immer erstaunt, da das dort im TV ganz anders gesagt wurde......
@ Alex:
Ich streite ja nicht ab, daß es da drüben viele Unwissende und Uninteressierte gibt - aber die gibts in Deutschland / Europa auch!
Es stimmt schon dass es weitere Anschläge gegeben hätte, aber dass Vorgehen der Amerikaner hat zu einer weiteren Radikalisierung geführt und die Situation verschlimmert.
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Ok, jeder hat seine Meinung.
Dass ich auch immer wieder bei Atas Posting einsteige. ;D
Fakt ist dass ich die Amis verstehe und froh bin das es ein Land gibt dass als Weltpolizei auftritt.
Darüber jetzt zu diskutieren bringt wie ich uns alle kenne nicht viel sondern artet möglicherweise wieder aus wie im Diktatorthread. Hat den nicht auch Ata gepostet? 8)
Jedem seine Meinung.
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@ AKI:
Glaubst Du wirklich, daß das so nen großen Unterschied macht?
Al Quaida wird immer Zulauf haben, da die Kinder- und Jugendlichen ja teilweise schon zum Terroristen erzogen werden - egal was Bush noch so fabriziert!
Die Bilder von Kindern,die zu Terrorristen ausgebildet werden, kenne ich eigentlich nur aus Palästina und dieser Konflikt dort hat nicht Bush oder den Hass auf die westliche Welt zur Ursache.
Und auch wenn anderswo Kinder schon so gedrillt und erzogen werden, dann entscheiden das ja die Eltern. Und die lassen sich natürlich sehr wohl auch von den politischen Ereignissen in der Welt beeinflussen. Die sind ja nicht mit dem Hass geboren worden.
Sei dir sicher, dass der Einmarsch in ein arabisches Land und die Folterung von Gefangenen im Namen von Freiheit und Demokratie einen großen Einfluss auf die Einstellung der Menschen, und damit eben auch Eltern, gegenüber der westlichen Welt und den USA haben.
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Fakt ist dass ich die Amis verstehe und froh bin das es ein Land gibt dass als Weltpolizei auftritt.
Ist ja auch nicht verkehrt, nur, daß diese Weltpolizei eben nach ihrem eigenen Willen bestimmt, was Recht und Unrecht ist.
Was glaubst Du, wie laut die Amis aufschreien würden, wenn irgendjemand mit ihren Soldaten das machen würde, was sie mit den Irakis machen?
Wenn irgendjemand ihr Land unter einem fadenscheinigen Vorwand überfällt und eine neue Staatsform befiehlt?
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Die Bilder von Kindern,die zu Terrorristen ausgebildet werden, kenne ich eigentlich nur aus Palästina und dieser Konflikt dort hat nicht Bush oder den Hass auf die westliche Welt zur Ursache.
Ich würde Palästinenser nicht als Terroristen bezeichnen denn damit würde man sie auf eine Stufe mit der Al Quaida stellen. Die Palästinenser führen einen Befreiungskrieg mit denen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Dieser Kampf ist begrenzt auf ein bestimmtes Gebiet und einen bestimmten Gegner. Seit Ausbruch der neuen Intifada hat es keine Anschläge ausserhalb der besetzten Gebiete bzw. ausserhalb Israels gegeben. Die Al Quaida wiederum stützt sich allein auf fanatische religiöse Lehren und benutzt andere Konflikte nur als Vorwand.
Ich heisse es aber natürlich nicht gut dass bereits Kinder für diesen Kampf benutzt werden.
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Ist ja auch nicht verkehrt, nur, daß diese Weltpolizei eben nach ihrem eigenen Willen bestimmt, was Recht und Unrecht ist.
Was glaubst Du, wie laut die Amis aufschreien würden, wenn irgendjemand mit ihren Soldaten das machen würde, was sie mit den Irakis machen?
Wenn irgendjemand ihr Land unter einem fadenscheinigen Vorwand überfällt und eine neue Staatsform befiehlt?
Die Iraker haben genau das aber gemacht als zu Beginn des Krieges Amis gefangen genommen wurden. Dann hat man das sogar im Fernsehen gezeigt. Es gibt zig Berichte wo Husseins Söhne Frauen vergewaltigt haben und danach umgebracht. Wieso gibt es immer wieder Bombenanschläge auf die US Truppen? Ich kann schon verstehen das sich das irgendwann entlädt.
Ich war selber vier Jahre bei der Bundeswehr. Wenn man unter physischen und psychischen Druck leidet dann kann es passieren dass man sich schwer unter Kontrolle hat. Ich hoffe ich hab das vorsichtig ausgedrückt.
Ich muss sogar sagen dass ich es von den US Medien nicht richtig finde dass diese Ergeignisse so hochgespielt werden.
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Die Iraker haben genau das aber gemacht als zu Beginn des Krieges Amis gefangen genommen wurden. Dann hat man das sogar im Fernsehen gezeigt.
Wo hat man denn gesehen, dass amerikanische Gefangene gefoltert und sexuell mißbraucht wurden? Dass sie zur Schau gestellt und dabei gedümitgt worden sind, verurteile ich mit Sicherheit, aber die Taten der US-Soldaten, die noch dazu wohl vom Geheimdienst verordnet worden sind, haben da eine ganz andere Dimension.
Und warum gibt es Anschläge auf Truppen? Weil der Großteil der Bevölkerung keine ausländischen Soldaten im Land haben will und von ihnen beherrscht werden will. Für diese Menschen ist der Krieg noch nicht vorbei und wird mit den ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln weiter geführt. Das hat im Irak in erster Linie auch nichts mit religiösen Hass auf den Westen zu tun, sondern liegt daran, dass der Irak überfallen wurde und nun besetzt gehalten wird.
Man könnte auch sagen, wenn die Amerikaner nicht mehr im Irak wären, gäbe es auch keine Anschläge auf sie.
Dass das so einfach in der jetztigen Sitaution nicht ist, weiß ich auch, aber wundern sollte man sich über solche Reaktionen in der Bevölkerung nicht.
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Dass ich auch immer wieder bei Atas Posting einsteige.
Irgendwie hab ichs immer drauf ne heftige Diskussion auszulösen ::)
Hätt Politiker werden sollen ;D
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@ Marty: Du klingst schon so wie die Amerikaner die in Interviews sagen:" Das ist doch alles halb so schlimm, vielleicht haben sich die Wärter nur einen Spass gemacht."
Ich war selber beim Heer und weiss sehr wohl, dass es in bestimmten Extremsituationen schwer ist, die Kontrolle zu bewahren.Es kann ja passieren, dass einer in einem Gefecht ausklinkt, aber doch bitte nicht in einem Gefängnis, das ist doch keine akute Extremsituation (psychisch belastend ja aber nicht extrem, physisch nicht wirklich).
Da kann ich doch nicht sagen dass es ok ist Leute zu foltern, nur weil Amerikaner bei Gefechten ums Leben kommen. Mit solchen Entschuldigungen führe ich doch das gesamte Kriegsvölkerrecht ad absurdum.
Psychischer und physischer Druck ist niemals ein Rechtfertigungsgrund, maximal ein Strafmilderungsgrund.
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Ich muss sogar sagen dass ich es von den US Medien nicht richtig finde dass diese Ergeignisse so hochgespielt werden.
Diese Ereignisse werden nicht hochgespielt, sondern sind von wichtiger Bedeutung für die Glaubwürdigkeit der Amerikaner im Irak und in der arabischen Welt.
Wenn einer dir immer wieder erzählt, er will nur dein bestes und du dann siehst, dass er deinen Bruder und deinen Vater sexuell missbrauchst, glaubst du ihm doch kein Wort mehr, oder? Deswegen ist es außerordentlich wichtig, dass die Amerikaner dieses Thema ernst nehmen, um ihren ohnehin schon schlechten Stand nicht völiig hoffnungslos werden zu lassen.
Hatte ich gerade noch vergessen. ;)
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Psychischer und physischer Druck ist niemals ein Rechtfertigungsgrund, maximal ein Strafmilderungsgrund.
Da sieht man auch das diese Soldaten anscheinend für sowas überhaupt nicht ausgebildet sind. ::)
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Wo hat man denn gesehen, dass amerikanische Gefangene gefoltert und sexuell mißbraucht wurden? Dass sie zur Schau gestellt und dabei gedümitgt worden sind, verurteile ich mit Sicherheit, aber die Taten der US-Soldaten, die noch dazu wohl vom Geheimdienst verordnet worden sind, haben da eine ganz andere Dimension.
Natürlich wurden solche Bilder schon gezeigt! Ich habe sogar schon gesehen, wie Iraker Menschen (teilweise sogar Zivilisten der Hilfsorganisationen) entführt, erschossen und an nem Baum hängend angezündet haben!
Bei Deiner o.g. Äußerung frage ich mich, ob es Deiner Meinung nach einen Unterschied macht, ob ein Amerikaner von nem Iraki gefoltert wird oder umgekehrt ???
Verstehe nicht warum es schlimmer sein soll, wenn ein Ami nen Iraki foltert als umgekehrt!
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Natürlich wurden solche Bilder schon gezeigt! Ich habe sogar schon gesehen, wie Iraker Menschen (teilweise sogar Zivilisten der Hilfsorganisationen) entführt, erschossen und an nem Baum hängend angezündet haben!
Es ging bei meiner Aussage um die Kriegsgefangenen zu Anfang des Krieges auf die Marty sich bezog.
Und es macht tatsächlich einen Unterschied wer foltert. Nicht in der Bewertung der Tat ansich, die egal von an wem und wo auch immer schrecklich ist und die ich auch nicht schön reden will! Von den oben von dir genannten Bildern war ich genauso schockiert wie du.
Aber wenn ich den Anspruch als moralische Autorität an mich habe und andere Menschen auch von meinen moralischen Werten überzeugen will, muss ich mich auch ihnen entsprechend verhalten, sonst wird das scheitern. Und das ist nunmal jetzt das Problem der Amerikaner im Irak.
Das Foltern der Amerikaner ist also nicht schlimmer als das der Iraker, aber eben auch kein bisschen besser. Und "besser" wollten die Amerikaner aber sein.
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Da sieht man auch das diese Soldaten anscheinend für sowas überhaupt nicht ausgebildet sind. ::)
Die Frage ist inwieweit man auf solche Situationen vorbereitet werden kann. Ich glaube wie man sich in solchen Situationen verhält ist auch vielfach eine Charakterfrage.
Während meiner Zeit beim Heer mussten wir auch ohne besondere Ausbildung an der Grenze illegale Grenzgänger fangen. Aber nur weil uns niemand genau gesagt hat wie wir uns verhalten sollen wären wir doch nie auf die Idee gekommen die Menschen nackt auszuziehen und auf einen Haufen zu legen, oder sie an ein Stromkabel anzuschliessen.
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Ich war bei BW Übungen dabei die mehrere Tage mit Fernspähern durchgeführt wurden. Da wurden auch Leute die "Gefangen" wurden sehr hart rangenommen. Details erzähl ich lieber nicht. Und das war eine stinknormale 72 Stundenübung und kein realer Kampfeinsatz.
Ich will nur sagen dass es für mich sehr wohl eine Extremsituation ist im Irak zu dienen und eventuell gefallene Kameraden persönlich zu kennen. Wer weiss wie sich die Gefangenen verhalten?
Wenn es der Sache dient Informationen zu bekommen dann gehen garantiert alle Geheimdienste nicht zimperlich an die Sache ran. Ich möchte wirklich nicht wissen wie die Iraker die Gefangenen USler am Anfang verhört haben.
Oder nehmt die Chinesen oder Japaner die vor kurzem Gefangen genommen wurden. Denen hält man auch ein Messer an die Kehle. Ich hab da echt kein Mitleid mit den Irakern.
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Natürlich kann die psychische Belastung z.B. durch gefallene Kameraden ein Auslöser sein, aber keine Ausrede.
Aber wie zu lesen ist, wusste man seit Wochen in den höchsten US-Kreisen von diesen Vorfällen, und hat nicht eingegriffen - und spätestens da zieht selbst dieses Argument der psychischen Belastung nicht mehr. Dadurch haben diese Leute insgeheim ihre Zustimmung gegeben und sich eine erhebliche Mitschuld erworben, und gehören ebenso stark bestraft.
Denn das steigert diese Sauerei ins unermessliche >:(
Eine Nation, die einen solchen Anspruch nach außen propagiert, deckt offen gesagt perverse Kriegsverbrechen durch ihre eigenen Soldaten bzw. Angestellten einer von ihr engagierten Sicherheitsfirma. In dem Punkt muß ich Aki vollkommen recht geben.
Trotzdem wünsche ich keinem den Tod, egal ob Ami, Brite, oder Iraki. Wie auch schon jemand erwähnt hatte, damit würde ich mich doch nur auf ein und das selbe Niveau begeben - wie weit man auf Dauer gesehen mit dem "wie du mir, so ich dir" Prinzip kommt, sollte doch jedem klar sein.
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I
Ich will nur sagen dass es für mich sehr wohl eine Extremsituation ist im Irak zu dienen und eventuell gefallene Kameraden persönlich zu kennen. Wer weiss wie sich die Gefangenen verhalten?
Wenn es der Sache dient Informationen zu bekommen dann gehen garantiert alle Geheimdienste nicht zimperlich an die Sache ran. Ich möchte wirklich nicht wissen wie die Iraker die Gefangenen USler am Anfang verhört haben.
Oder nehmt die Chinesen oder Japaner die vor kurzem Gefangen genommen wurden. Denen hält man auch ein Messer an die Kehle. Ich hab da echt kein Mitleid mit den Irakern.
Naja wenn das sowieso alle machen, vergessen wir doch einfach Völkerrecht und Menschenrechte und lassen in Zukunft ohne Kritik jeden machen was er will. Wird der nächste Iraker tot geschlagen sagen wir einfach:" is schon ok , machen ja die Chinesen auch. "
Ein Unrecht hebt das andere nicht auf.
Das solche Vorfälle öfter vorkommen als man glaubt ist schon klar, aber das heisst noch lange nicht, dass man sie gutheissen muss, weder von der einen noch von der anderen Seite.
Was bei den Amis aber besonders schlimm ist, ist dass sie sich als die oberste moralische Instanz aufspielen, obwohl es wohl wenige Länder gibt die so auf Menschenrechten rumtrampeln wie sie selbst und ihre Verbündeten (Saudi Arabien, Israel). Menschenrechte ja, aber bitte nur wenns um Amerikaner geht.
@ Marty: und zu deiner Übung:ich war bei einer Hochgebirgseinheit, und du kannst mir glauben, wir waren oft genug am psychischen und physischen Limit. Wenn mich aber jemand nur einmal nicht entsprechend behandelt hätte (Stichwort erniedrigende Behandlung), hätt er ein paar aufs Maul bekommen (sorry aber so is es nun mal).Bei aller Anstrengung sollte man doch in der Lage sein, seine Kameraden (wenn auch Feiddarsteller) ansprechend zu behandeln.
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Wenn bush nicht wieder gewählt wird ist die besetzung des iraks vorbei sein ! und die uno muss den kopf wieder hinhalten ! es sei denn die geheimdienste der usa ziehen wieder die fäden ....
Palästina führt einen freiheitskampf gegen einen die mächtige lobby der israelis (besetzung von gebieten gegen jedes völkerrecht).die uno schaut schon seit jahren zu (naher osten kongo tschetschenien ....) ! ich denke mal das bush versucht zu viel und günstig öl zu saugen wie er bekommen kann !habe auf diversen internet seiten (keine verschwörungs theorien-seiten )das es für reeder keine tanker mehr zu leasen gibt !
die liegen nämlich alle vor der küste der usa als schwimmende tanklager ! und wären die hilfsorganisationen nicht im irak dann möchte ich nicht wissen wie es medikamenten nahrung usw aussehen würde ! in den irak einzumarschieren war die grösste dummheit ! die ganze region ist jetzt für jahrzehnte ein einziger krisenherd !
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Die Frage ist wie sich das auf die EU auswirken wird.
Gut Länder wie Deutschland, Österreich, Frankreich und noch einige andere haben ja lautstark gegen den Irak-Krieg protestiert.
Das sollte auch in der Arabischen Welt vernommen worden sein.
Von daher sehe ich für diese Länder nur begrenzte Gefahr.
Aber andere Länder wie England,Italien, Polen und Spanien sind ja wie mit Scheuklappen Bush hinterhergerannt.
Spanien hats ja schon am eigenen Leib erfahren das sie jetzt im Visier der Terroristen sind.
Die anderen Länder werden da wohl auch nicht ganz unbeschadet rauskommen.
Spanien hat ja die Truppen schon abgezogen, Polen denkt auch schon lautstark drüber nach.
Die hätten vorher drann denken sollen.
Ich glaub wenn diese Truppen weg sind, dann werden die sie wohl nicht mehr auf der obersten Liste der Terroristen stehen.
Ganz anders die Engländer uns insbesonders die USA.
Obwohl wir in Österreich bzw. Deutschland alle nicht unbedingt Politiker haben die die kleversten oder Standhaftesten sind, dennoch muss man ihnen zugute halten das sie sich nicht auf solche Abenteuer einlassen.
Da wurde anscheinden aus der Geschichte doch was gelernt
Wenn bush nicht wieder gewählt wird ist die besetzung des iraks vorbei sein
Wenn die USA abziehen, dann gestehen sie sich eigenes Versagen ein.
Ebenso die Engländer die wohl kaum allein da unten bleiben werden.
Das wär für die Terroristen und für die gesamte Islamische Welt ein Sieg.
Außerdem befürchte ich das Bush dennoch wiedergewählt wird.
Im Grunde befinden die USA sich ja im Kriegszustand.
Wie sollen da richtige Demokratische Wahlen möglich sein. ???
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Wenn bush nicht wieder gewählt wird ist die besetzung des iraks vorbei sein !
Ich habe gestern von einer Umfrage von CNN und USA Today gehört, bei der nur noch 46% Bush wählen wollen!
Aber wie gesagt - solche Umfragen sind ja immer relativ....
und die uno muss den kopf wieder hinhalten !
Und WIR dürfen wieder fleißig für den Wiederaufbau des Irak und den Einsatz deutscher Truppen im Rahmen eines UN-Mandats blechen (siehe Bosnien oder Afghanistan)!
Echt Klasse ::)
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Das wär für die Terroristen und für die gesamte Islamische Welt ein Sieg.
Es wird kein Krieg mit der gesamten islamischen Welt geführt.
Wahrscheinlich hast du es auch anders gemeint, aber mit solchen Pauschalisierungen sollte man vorsichtig sein. Wir haben zum Glück noch keinen Krieg der Religionen.
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Also, ich will mal die Psychologie bemühen:
mir war vollkommen klar, daß es Folterungen gibt. Die hat es immer gegeben, ob jetzt durch die Amerikaner oder durch wen auch immer in egal welchem Konflikt. Warum? Rachegefühle. Auslebung persönlichen Hasses. Auf den Soldaten lastet ein psychischer Druck, nämlich erstmal der, daß sie gedrillt wurden: die Iraker sind die Bösen! sowie der, daß sie mitbekommen, daß ihre Häftlinge Kameraden umgebracht haben. Jeder von ihnen hat die Bilder der gefangenen GIs der Maintenance-Einheit im letzten Jahr. "Auge um Auge" ist die älteste und instinktivste Reaktion des Menschen auf ein durch einen anderen Menschen zugefügtes Leid. Dazu kommt dann noch die Eigen- und Gruppendynamik, die zu solchen Perversitäten führt, wie das Fernsehen sie gezeigt hat. Soviel dazu, daß das Verhalten nicht unvorhersehbar, dabei aber nicht tolerierbar ist. Für die USA ist es ein Desaster, denn jetzt droht eine ähnliche Spirale wie bereits in Palästina. Heute der geköpfte Amerikaner, morgen getötete Irakis, übermorgen wieder ein Amerikaner. Mit Vietnam ist das insofern vergleichbar, daß die US-Armee mit der Guerilla-Taktik konfrontiert wird. Darauf ist sie nachwievor nicht genügend vorbereitet.
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Die Folter nur mit Rachegelüsten und psychologischen Druck zu erklären erscheint mir in diesem Fall zu einfach. Es tauchen ja immer mehr Hinweise auf, dass übergeordnete Stellen laut dem Roten Kreuz schon seit über einem Jahr von den Zuständen in den Gefängnissen wussten. Die Folter wurde also nicht nur von "gestressten" Soldaten durchgeführt, sondern aus welchen rationalen Gründen auch immer von Entscheidungsträgern, sogar Bremer wurde laut dem Internationalen Roten Kreuz schon vor Monaten mehrfach über Misshandlungen informiert, gedeckt oder sogar gefördert. Diese Tatsache gibt dem ganzen Skandal meiner Meinung nach langsam eine neue Dimension.
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USA & Verbündete haben im Irak und in Afghanistan nichts zu suchen.
Also Fussballmonster es tut mir ja schrecklich Leid, aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man Afghanistan und Irak auf eine Stufe stellen kann ::)
Das sind für mich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!
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Genau darauf wollte ich auch hinweisen. Also Ata sei bitte etwas vorsichtiger bei solchen Formulierungen. Allein schon das "Terroristen" und ausgerechnet "Islam" in einem Satz auftauchen...
Wird das jetzt zur Gewohnheit das meine Beiträge bis Strich und Komma genau abgewogen werden >:(
Ich meinte das es für die Terroristen ein Sieg wäre, und für die Islamische Religion.
Es gibt mit Sicherheit wohl keinen in der Islamischen Welt der eine Niederlage der USA nicht insgeheim herbeisehnt.
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Die Folter nur mit Rachegelüsten und psychologischen Druck zu erklären erscheint mir in diesem Fall zu einfach. Es tauchen ja immer mehr Hinweise auf, dass übergeordnete Stellen laut dem Roten Kreuz schon seit über einem Jahr von den Zuständen in den Gefängnissen wussten. Die Folter wurde also nicht nur von "gestressten" Soldaten durchgeführt, sondern aus welchen rationalen Gründen auch immer von Entscheidungsträgern, sogar Bremer wurde laut dem Internationalen Roten Kreuz schon vor Monaten mehrfach über Misshandlungen informiert, gedeckt oder sogar gefördert. Diese Tatsache gibt dem ganzen Skandal meiner Meinung nach langsam eine neue Dimension.
Tja, aber vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag werden diese Entscheidungsträger nicht gestellt - denn das soll sich um Andere kümmern, aber nicht um US-Amerikaner... ::)
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Wenn sich die US Amerikaner wirklich für die unterdrückten Völker dieser Erde einsetzen wollte, müssten noch einige Länder überfallen und besetzt werden.
Nehmen wir doch mal Nordkorea, dann ein kleiner Abstecher nach China usw.....
Ob da Bush und sein Falken auch noch so große Töne spucken würden wenn Nordkorea oder sogar China mit den Säbeln rasseln ???
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Wenn sich die US Amerikaner wirklich für die unterdrückten Völker dieser Erde einsetzen wollte, müssten noch einige Länder überfallen und besetzt werden.
Dann könnten sie gleich mal in Saudi Arabien und Kuwait anfangen, da sind sie eh schon drin und die werden von teokratischen Diktaturen beherrscht.
Aber das sind ja alles Freunde. In diesen befreundeten Ländern gehören übrigens so "tolle" Sachen wie Köpfe abschlagen zur anerkannten und gern praktizierten Rechtskultur
Und zu Israel: In diesem tollen Land ist die Folter sogar verfassungsrechtlich verankert, aber das is ja nicht so wichtig, weil die Israelis ja so gute Freunde der Amis sind.
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Jetzt muss ich doch noch was sagen. ;D
Wieso werden hier eigentlich die Amerikaner so angegriffen? Über den Folterskandal gibt es nichts zu diskutieren. Das darf nicht passieren.
Aber ihr tut gerade so wie wenn die Amis in das arme Irak völlig ohne Grund einmarschiert sind. Die Übeltäter waren erst die Alkaida (schreibt man das so?) und dann die Iraker. Fakt ist dass Hussein eine Bedrohung war und dank den Amis nicht mehr da ist. Fakt ist dass Bin Laden wahrscheinlich auch nicht mehr lebt.
Das verdanken wir den Amis.
Wenn Bush seine Truppen abzieht dann regiert im Irak wieder das Chaos. Ich möcht nicht wissen was dann dort passiert. Dann sind wahrscheinlich Mord und Totschlag wieder an der Tagesordnung.Dass er sein Gesicht verlieren würde ist ein anderes Thema.
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@Marty: Dann frage ich mich, warum die Amis weder bei Martic, Karadzic oder Milosevic so "konsequent" eingegriffen haben? Weil es in z. B. in Kroatien kein Erdöl gibt?
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@Marty: Dann frage ich mich, warum die Amis weder bei Martic, Karadzic oder Milosevic so "konsequent" eingegriffen haben? Weil es in z. B. in Kroatien kein Erdöl gibt?
Ich wusste dass das kommt. ;D
Du hast es ja selbst gesagt, es gibt da kein Erdöl.
Kann ich nix dagegen argumentieren.
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Fakt ist aber doch auch, daß die Alliierten in diesem Fall sich einfach einen Kriegsgrund zusammengeschustert haben, für den sie keine Beweise hatten (und der sich nachträglich auch als falsch herausgestellt hat), und dann loslegen. DAS darf einfach nicht sein. Stell Dir immer mal den umgekehrten Fall vor. Die Alliierten hätten niemals so viel Unterstützung für den Krieg erhalten, wenn sie den wahren Kriegsgrund (Da sitzt ein Diktator auf verdammt viel Öl, das er UNS nicht günstig verkaufen will - der muß weg) genannt hätten. Also denken sie sich was aus, und hinterher heißt es dann "Okay, wir haben keine Massenvernichtungswaffen gefunden. Aber es hätte ja sein können, daß er welche gehabt hätte. Und ganz bestimmt hätte er nächstes Jahr die Atombombe gehabt und die ganze Welt in Schutt und Asche gelegt".
Was mich stört, ist die Willkür und Scheinheiligkeit.
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Was die "Kriegsgründe" der Alliierten in diesem Irak-Krieg betrifft kann ich nur den Film "Wag the dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt" (mit Robert de Niro und Dustin Hoffman) empfehlen. Dort werden die Gründe "internationaler Terrorismus", "Massenvernichtungswaffen" etc. exakt vorhergesagt.
Zum Thema Folter: Ich stelle mir schon ernsthaft die Frage, ob da nicht Kalkül dahinter steckt. Warum hat denn die US-Regierung darauf bestanden, dass US-Soldaten nicht vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag müssen? Weil sie sich sowieso an die Genfer Konventionen halten wollen??
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Aber ihr tut gerade so wie wenn die Amis in das arme Irak völlig ohne Grund einmarschiert sind.
Und was wär das für ein Grund ???
Wenn die Amis schon Diktatoren wegpusten wollen, dann bitte auch in Nordkorea.
Na, hätt Bush den Mumm dazu ??? ::)
Der Irak war für die Amis nie eine Gefahr, aber der Irak hat das Pech das sie das Schwarze Gold haben, das die Amis unbedingt wollen.
Wenn Bush seine Truppen abzieht dann regiert im Irak wieder das Chaos. Ich möcht nicht wissen was dann dort passiert. Dann sind wahrscheinlich Mord und Totschlag wieder an der Tagesordnung.
Wo bitteschön liegt der Unterschied zur jetztigen Situation ???
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Wenn Bush seine Truppen abzieht dann regiert im Irak wieder das Chaos. Ich möcht nicht wissen was dann dort passiert. Dann sind wahrscheinlich Mord und Totschlag wieder an der Tagesordnung.quote]
Die Irakis haben nunmal eine andere Mentalität und ein Menschenleben hat dort einen anderen Stellenwert als in der westlichen Welt. Die Werte und Vorstellungen der Einwohner könnten wir größtenteils nicht mal ansatzweise verstehen.
Nur : es ist nicht unser, bzw Auftrag der Amis und ihrer Verbündeten den Irak und seine Einwohner an die westliche Welt anzugleichen.
Warum sind Bin Laden und Hussein Feinde der Amis ? Weil die Amis sich auf der ganzen Welt einmischen ohne gefragt zu werden. Ständig trumpfen die Amis im Nahen Osten auf oder besetzten muslimische Länder. Spielen sich dann als Befreier auf, obwohl sie beispielsweise in Somalia nicht erwünscht waren ( nicht nur von den Machthabern, sondern auch nicht vom somalischen Volk ).
Dieses Scheinheilige Argument bedrückte Völker befreien zu wollen ist zu durchsichtig, einzig der Großteil der amerikanischen Bevölkerung fällt auf sowas rein.
Über Jahrzehnte wird jedem US Amerikaner eingetrichert : wir sind die Größten, die mächtigsten, wir haben die einzig wahre Lebens-und Gesellschaftsform weltweit und haben den Auftrag diese Form anderen Ländern beizubringen. An jeder Ecke werden Nationalflaggen aufgehängt, Kinder müssen jeden Morgen in der Schule die Nationalhymne singen. Ein Großteil der Amerikaner war noch nie in einem anderen Land und kennt nur die vorgefertigte,zensierte Meinung. Zensierte Meinung : man denke an die Bilder die das amerikanische Fernsehen ausstrahlt. Tote amerikanische Soldaten werden nicht gezeigt, da so etwas doch schockierend ist. Die getöteten Söhne Husseins wurden tagtäglich dutzende Male gezeigt und so gedemütigt.
Das schlimme an der Sache ist, ist das man machtlos gegen dieses Land ist.
Sehe ich vollkommen anders. Es kann nicht angehen dass in einigen Ländern die Bevölkerung Mißhandelt wird und Diktatoren Milliarden haben. Das hat nichts mit einer anderen Mentalität zu tun.
Diese Diktatoren gehören eliminiert. Und das machen die Amis nun mal. Der Fehler war dass man im ersten Golfkrieg nicht Hussein ausgeschaltet hat.
Und hör auf die toten Söhne von Hussein zu verurteilen. Es ist wohl klar was die verdient haben.
Die Amis haben auch Internet und wer nicht ganz blöd ist kann sich jede Art von Bildern ansehen über den Krieg.
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Sehe ich vollkommen anders. Es kann nicht angehen dass in einigen Ländern die Bevölkerung Mißhandelt wird und Diktatoren Milliarden haben. Das hat nichts mit einer anderen Mentalität zu tun.
Diese Diktatoren gehören eliminiert. Und das machen die Amis nun mal. Der Fehler war dass man im ersten Golfkrieg nicht Hussein ausgeschaltet hat.
Das ist schon richtig das diese Diktatoren ausgeschaltet gehören.
Aber das geht nunmal nicht von Heute auf Morgen.
Ich möchte hiernochmal das Beispiel Nordkorea ansprechen.
Wieso wird da nichts unternommen. ???
Der Bevölkerung dort gehts dreckiger als es den Irakern je ging.
Die Amis haben auch Internet und wer nicht ganz blöd ist kann sich jede Art von Bildern ansehen über den Krieg.
Bezweifle das die sich aus Europäischen bzw. nicht Amerikanischen Quellen informieren.
Das was bei uns im Internet und den Zeitungen gezeigt bzw. geschrieben wird halten die doch für Propaganda.
Einzig der Amerikanische Weg ist der Richtige, das wird denen seit Kindheit an eingetrichtert, was soll man da machen. ::)
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Das ist schon richtig das diese Diktatoren ausgeschaltet gehören.
Aber das geht nunmal nicht von Heute auf Morgen.
Ich möchte hiernochmal das Beispiel Nordkorea ansprechen.
Wieso wird da nichts unternommen. ???
Der Bevölkerung dort gehts dreckiger als es den Irakern je ging.
Nordkorea wird nicht angegriffen weil sie die Atombombe besitzen und selbst Bush ist nicht so blöd und würde eine Atommacht angreifen.
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@Socrates: war er sich denn sicher, daß der Irak die nicht hat??
Heute ist der Chefredakteur des Daily Mirror zurückgetreten, weil seine Zeitung gestellte Bilder von Folterungen veröffentlicht hat. Was sagt uns das?
Es sagt uns, daß es immer noch Zeitungen gibt, die mehr Wert auf Sensation als auf Recherche legen.
Und es sagt uns, daß auch bei diesem Folterskandal genau abgewägt werden muss, wo die Informationen herkommen, bevor Urteile gefällt werden.
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Bei Nordkorea ist das folgendermaßen:
China ist Schutzmacht von Nordkorea.Die Amis wären dumm es anzugreife.
Aber China wirkt auch soviel Einfluss auf Nordkorea aus,dass NK nicht die USA angreift.
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Ich glaub China wird sowieso in den nächsten Jahrzehnten zur Supermacht Nr.1 aufsteigen.
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Ich glaub China wird sowieso in den nächsten Jahrzehnten zur Supermacht Nr.1 aufsteigen.
Das ist vielleicht übertrieben, aber wenn ich die nächsten Jahr irgendwo investieren müsste wäre es sicherlich China.
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Daily Mirror ist auf eine Stufe zu stellen mit The Sun, Bild oder dem Kölner Express. RTL2 in gedruckter Form. Da ist die hälfte eh zurechtgebogen und aufgebauscht.
Solchen Zeitungen darf man eh nicht glauben
Dummerweise sind es aber auch zumeist die auflagenstärksten Zeitungen - und habe somit eine gewaltige meinungsbildende Macht! Und das Problem ist zudem: es wird wesentlich weniger Leute interessieren, daß diese Bilder unecht sind als daß es dort Folter gibt.
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Und wer weiß ob nicht der Daily Mirror jetzt nicht viel Geld bekommen hat, plötzlich zuzugeben dass die Bilder Fälschungen sind. ::)
Wie schon öfter gesagt:
Ich traue dieser amerikanischen Regierung alles zu!
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Beim Daily Mirror geht es aber nur um die Bilder von britischen Soldaten.
Die Bilder der US-Soldaten werden ja selbst von der amerikanischen Regierung als authentisch angesehen.
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Ach wer weiß schon was da wirklich läuft.