MeisterTrainerForum
Verschiedenes => Sonstiges => Thema gestartet von: AlanShearer am 31.Juli 2004, 12:00:00
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http://www.kiddofspeed.com/chapter1.html
Vielleicht haben es einige von euch schon mal gesehen, ich fand es äußerst spannend und zugleich bedrückend und beängstigend.
Berichtet wird darüber ja nur noch zu den runden Jahrestagen des Unfalls.
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Sehr beeindruckend muss ich sagen.
Weiß jemand,wie stark Tschernobly noch verseucht ist?
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Ich kann mich Eurocop nur anschließen!
Vor allem auch sehr mutig von ihr. Also ich hätte mir das nicht getraut. So ganz ohne Schutz beim Reaktor zu sein.
Besonders schockierend fand ich die Bilder der Gasmasken im Kindergarten. :-[
Sag mal Alan, wie hastn das gefunden?
@ Euro
Wenn ich mich recht erinnere stand dazu was bei Chapter 1.
Und außerdem hat sie ja auf den meisten Bildern den Geigerzähler ins Bild gehalten...
Ob das jetzt besonders viel oder wenig war, keine Ahnung
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Sag mal Alan, wie hastn das gefunden?
Den Link hat jemand in einem anderen Forum gepostet und ich dachte, dass wäre auch für den einen oder anderen hier interessant, man muss sich ja nicht den ganzen Tag damit beschäftigen was Dieter Bohlen heute morgen zum Frühstück gegessen hat ;) Aber vermutlich sind die anderen nur zu faul es zu lesen, weil's auf Englisch ist :P
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Wie ist denn das Verhältnis zwischen Hiroshima/Nagasaki und Chernobyl in Puncto Langzeitfolgen? Kann es sein das Chernobyl da schlimmer is? Denn soviel ich weiß leben in Hiroshima wieder ganz normal Menschen, im Gegensatz zu Chernobyl wo laut dem Bericht in den nächsten Jahrzehnten wohl keiner leben wird.
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heftig ... kann und will dazu garnet mehr sagen :-X
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Denn soviel ich weiß leben in Hiroshima wieder ganz normal Menschen, im Gegensatz zu Chernobyl wo laut dem Bericht in den nächsten Jahrzehnten wohl keiner leben wird.
Da Leben noch verdammt viele dort, unter anderem Kinder die einige Jahre nach dem GAU zur Welt gekommen sind.
Ich habe vorigen Sommer einige kennengelernt, als auf "Urlaub" in Österreich waren. Auch wenn eigentlich innerhalb der "30 km Zone" gar keine Kinder sein dürften...
Es ging in dem Projekt darum die Kinder aus dem verstrahlten Gebiet einige Zeit wegzubringen und ihr verseuchtes Immunssystem etwas zu stärken.
Die Menschen dort sind bettelarm, da haben die Eltern monatelang gespart um den Kindern schöne Sachen kaufen zu können, damit was schönes hier in ihrem 2 Woche in Österreich zum anziehen hatten.
Die Kinder hatten in Österreich zum ersten mal eine Banane gesehen und hatten keine Ahnung was da ist, weils sowas dort nicht gibt.
Ich habe mich mit der Dolmetscherin angefreundet, einer der beeindruckensten Frauen der ich je begegnet bin, und bin mit ihr jetzt noch regelmäßig im Briefkontakt, sie hatte das Glück in einer etwas geldigeren Familie aufzuwachsen und konnte sich mit teilweise 3 Jobs an einem Tag ein Studium bezahlen.
Mit ihrem Job als Dolmetscherin muss sie jetzt ihre ganze Familie ernähren, weil ihre Eltern beide an Immunschwäche leiden und kaum noch aus dem Haus können, ausserdem Leben in ihrem Geburtshaus ca. 55 km entfernt vom Ort des Reaktorunfalles noch ihre Großeltern, die ebenfalls nicht mehr arbeiten können.
Auch sie selbst ist krank und wird wohl kaum älter als 40 oder 45 werden, die meisten Kinder die im Großraum Tschernobyl aufwachsen, werden laut österreichischen Ärzten keine 35 werden, entweder wegen Immunschwäche oder Krebs.
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Ja "Austausch"-Kinder hat einer mit dem ich Fußballspiele auch aus Chernobyl, mit denen spiel ich solange die hier sind jetzt Mittwochs immer Fußball.
Das wohnen ist in den Randgebieten vielleicht nicht mehr so schlimm, wenn man immer gut aufpasst, was man tut, aber die Menschen sind dort nunmal arm und haben auch teilweise noch das Gemüse im Garten angepflanzt und essen das :(
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Beeindruckende und beängstigende Reportage.
In der DDR wurde damals das Thema relativ verharmlost und wenn dann wenig drüber gesendet.
In Dresden gab es leider nur DFF1 und DFF2.
Wir hatten in den 3 darauffolgenden Jahren im Sommer auch über die Kombinate und Betriebe immer Austauschschüler zu Gast.
Was mich an solchen Dingen immer zurück holt,ist die Tatsache wie gut es uns doch eigentlich geht und wir das Glück hatten in einer anderen Zivilisation geboren worden zu sein.
Uns beschäftigen eher banale Dinge die für solche Menschen unvorstellbar sind.
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Mein Vater der fernfahrer war hat eine zeit lang hilfslieferungen aus schweden in die gegend gefahren .er hat immer davon erzählt wie ruhig das nachts immer da ist und hat nie ein auge deswegen zugemacht .leider habe ich kein scanner mehr sonst hätte ich mal ein paar pics gepostet.
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Das wohnen ist in den Randgebieten vielleicht nicht mehr so schlimm, wenn man immer gut aufpasst, was man tut, aber die Menschen sind dort nunmal arm und haben auch teilweise noch das Gemüse im Garten angepflanzt und essen das :(
Was heißt hier Randgebiete? Die Umgebung ist dort verstrahlt und dem kann man sich dort nicht einfach entziehen indem kein Obst oder sonstiges dort ist.
Und die Menschen dort müssen ihre Obst und Gemüse essen, weil die meisten nichts anderes haben.
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Was heißt hier Randgebiete? Die Umgebung ist dort verstrahlt und dem kann man sich dort nicht einfach entziehen indem kein Obst oder sonstiges dort ist.
Und die Menschen dort müssen ihre Obst und Gemüse essen, weil die meisten nichts anderes haben.
Natürlich könnte man sich dem entziehen, aber wie ich schon gesagt habe fehlen den Menschen dort die finanziellen Mittel, zum Beispiel nicht verstrahltes Essen zuzubereiten und eine zeitlang aus dem verstrahlten Gebiet herauszugehen.
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Natürlich könnte man sich dem entziehen, aber wie ich schon gesagt habe fehlen den Menschen dort die finanziellen Mittel, zum Beispiel nicht verstrahltes Essen zuzubereiten und eine zeitlang aus dem verstrahlten Gebiet herauszugehen.
Jop, sie könnten aber es ist ihnen nicht möglich. Ich denke da sin wir uns einig. :)
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Durchaus :)