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Ich war tief betrübt und verbittert als ich den Fernseher ausschaltete. Noch immer hatte ich keinen Job als Trainer und dabei stand die Europameisterschaft kurz bevor. Überall auf den Straßen sah man die Fußballbegeisterung. Auch mich juckte es bereits wieder in den Beinen und ich wollte endlich wieder eine eigene Mannschaft übernehmen. Doch irgendwie war es ruhig um meine Person geworden. Ich hatte keinen schlechten Ruf, doch was mir fehlte waren einfach die Erfolge.
Es kam deswegen für mich überraschend, als Montagmorgen bei mir das Telefon klingelte. Eigentlich dachte ich es wäre schon wieder das Finanzamt und wollte vorerst gar nicht abheben. Immerhin war ich nun schon seit Monaten arbeitslos und um meine finanzielle Situation stand es mehr als schlecht. Doch ich glaube es war ein Weg des Schicksals, dass ich mich dazu doch entschloss.
Wie es sich herausstellte war ein gewisser Herr Ruben Farssi am Apparat und bat um ein Treffen mit mir. Es war für mich eine einmalige Gelegenheit endlich wieder einer geregelten Arbeit nachzugehen. Denn nach meinen unzähligen Umsiedlungen sollte mein Nomadenleben ein Ende haben und wollte endlich wieder irgendwo sesshaft werden. Außerdem sprudelte es in mir nur so an Ideen und Vorstellungen, die ich in die Tat umsetzten möchte.
Treffen mit den Verantwortlichen
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Die wunderschöne Stadt Mechelen (Belgien)
Es waren viele Menschen an diesem Tag in der Innenstadt, deswegen sah ich mich verwundert in alle Richtungen um. War ich zu spät? Hatte sich jemand mit mir einen Scherz erlaubt? Schön langsam stieg der Selbstzweifel in mir hoch. Dann sah ich einen Mann in feinen Zwirn und mir einer Roten Krawatte. Irgendjemanden schien er zu deuten, aber wem? Ich sah mich nach allen Seiten um, doch niemand reagierte auf seine Gestik. Sollten sie etwa mir gelten? Nein! Eigentlich hatte ich ja kein Treffen mit einem Bankdirektor, sondern ich wollte mich um einen neuen Posten bemühen!
„Hier bin ich!“, schrie die Person zu mir rüber. Es gab keinen Zweifel mehr, der Mann schien tatsächlich mich zu meinen. Verstutze begab ich mich zu ihm an den Tisch. „Ich freue mich dass sie meiner Einladung gefolgt sind Herr Niedi!“, begrüßte er mich. Mit Fortdauer der Unterhaltung erzählte er mir, dass er auf der Suche nach einen neuen Cheftrainer für seine Mannschaft ist. Er habe mich nun schon einige Jahre beobachtet und denkt, dass meine Philosophie genau die seines Vereins werden sollte.
Nur durch Zufall ist er an mich geraten: Einer seiner ehemaligen Spieler hat im gab ihm den Tipp, dass ich nach meiner langen Arbeitslosigkeit wieder einen Job suche! Es war ihm durchaus bewusst, dass ich hierzulande noch nicht so bekannt bin und das dies sicherlich am Beginn zu Problemen führen kann. Doch er erzählte mir über seine Visionen und wie er sich die Zukunft des Vereines vorstellt. Mit der Zeit entwickelte sich eine gegenseitige Sympathie. Nach unzähligen Cappuccinos später, wurden wir uns dann doch einig. Schon morgen sollte ich das Amt des neuen Trainers antreten...!
Fortsetzung Folgt ...