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Autor Thema: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?  (Gelesen 15657 mal)

Lumpi

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #60 am: 09.Oktober 2019, 14:49:39 »

Wenn das der DFB mitkriegt... :D
Krasser Start, sogar noch den Tanki erwähnt :D
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Hellskitchen2k

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #61 am: 09.Oktober 2019, 17:13:40 »

Sieht ja krass nach Durchmarsch aus.
Was spielst Du aktuell für ein System?
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Akumaru

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #62 am: 09.Oktober 2019, 22:41:01 »

Sauberer Saisonstart! Schade, daß die Sensation gegen die Pillendreher nicht geklappt hat. Woher kommt denn auf einmal Oliver Neuville?
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knufschu

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #63 am: 10.Oktober 2019, 08:59:42 »

Da ich aktuell seltener zum Spielen kommen werde und ein neues Kapitel daher ein wenig dauern wird, antworte ich mal außerhalb eines neuen Kapitels auf die Fragen und Anmerkungen.

@Dani190283: Nein, ich bin im Pokal sogar recht früh ausgeschieden. Dachte die Quali hängt mit dem Erreichen der 3. Liga zusammen. Nehme uns ja die Kohle nicht weg! ;)

@Lumpi: Ja bitte nicht petzen! ;) Wer ist "Tanki"?

@ Hellskitchen2k: Ich könnte nun Christian Streich zitieren: Aktuell zählen für die SG Wattenscheid 09 nur Punkte, keine Tabelle. Allerdings fühlt es sich schon sehr gut an, das kann ich nicht verneinen. Aktuell spiele ich ein 4-2-3-1. Genaueres steht in Kapitel 17. Ich denke der Schlüssel zum Erfolg ist neben der guten Form, die sicherlich enden wird, aktuell wirklich Jan Ferdinand, er hält vorne die Bälle, so dass das Mittelfeld nachrücken kann und netzt vorne ordentlich.

@Akumaru: Das wäre in der Tat eine riesige Sensation gewesen, aber dann völlig unverdient. Immerhin kam das Spiel im TV, das hat ungeahnte Mengen an Geld in die Kasse gespült und den maroden Finanzen entgegengewirkt. Oliver Neuville ist im FM 2019 in das Trainergeschäft eingetreten, er bekam Angebote von Germania Egesdorf-Langreder aus der Oberliga Niedersachsen und von Hertha BSC Berlin II, bei letzterem Verein hat er dann bis März 2020 gewirkt, ehe er zu seinem alten Verein Bayer Leverkusen gewechselt ist und diesen auf Platz 6 in der Bundesliga geführt hat. Unter ihm hat Leverkusen in den letzten 7 Saisonspielen 5 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage erzielt. Seine Vorgänger waren Peter Bosz, der Anfang März gefolgen ist und als 14-tägige Interimslösung, der U-19-Trainer Markus von Ahlen. Peter Bosz hat aktuell keinen Verein.
« Letzte Änderung: 10.Oktober 2019, 09:03:36 von knufschu »
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Lumpi

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #64 am: 10.Oktober 2019, 16:46:02 »

Tanki ist einer der Protagonisten bei den "Pottoriginalen", wenn auch durch und durch VfL und Fiege-Ultra. "Geht ja gaaaar nicht" ist sein mot juste. :D
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Lasso

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Re: [FM 19] SG Wattenscheid 09: Ist nur die Bratwurst bundesligareif?
« Antwort #65 am: 13.Oktober 2019, 15:25:20 »

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, bzw. es bestimmt schonmal schrieb...

Die 3.Liga ist einfacher als die Regionalliga....
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knufschu

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@Lumpi: In der Tat erinnere ich mich an dunkel an dieses laaaange "gaaaanich", aber konnte das namentlich nicht zuordnen. Danke ;)
@Lasso: Ich kann es zwar aktuell kaum "fassen", aber Du hast wohl recht.



Kapitel 19 „Form schlägt Klasse“

Prolog: „Form schlägt Klasse“ ist eine alte Fußballweisheit, wenn man unerwartete Siegesserien in Mannschaftssportarten schwer interpretieren kann. So ist zum Beispiel die Meisterschaft von Kaiserslautern in der Bundesliga unter Rehhagel oftmals auf diese Weise erklärt worden.

Bei der SG Wattenscheid 09 scheint aktuell ein ähnlicher Lauf beobachtbar zu sein. Im Vergleich mit den anderen Mannschaften in der 3. Liga verfügt die Truppe aus Bochum weniger Erfahrung, weniger Geld und auch über weniger technische, mentale oder physische Attribute, trotzdem liegt Peters Elf an der Tabellenspitze. „Ma sehen wie dat getz weitergeht?“

August (3. Liga)

Spieltag 6 Hertha BSC Berlin II – SG Wattenscheid 09

Am sechsten Spieltag geht es gen Osten, zum Spiel gegen Hertha BSC Berlin II, aber im Stadion der Freundschaft in Cottbus. Insgesamt ist die SG Wattenscheid 09 ein wenig durch Verletzungen geplagt.



Das Spiel steht unter dem Motto „Schri, wat bist du fürn Spatzenhirn?!“ Die erste Aktion, der Anpfiff, des Schiedsrichters Justus Zorn wurde noch nicht von Pfiffen (der wenigen Fans, die auf diese Auswärtsfahrt mitgekommen sind) begleitet, die hat er sich aus Sicht der mitgereisten Fans der SG Wattenscheid erst im Spielverlauf verdient. Zunächst lief auch noch alles glatt für die Gäste, ein schneller Konter wird von Daschner in der zweiten Minute zur Führung veredelt. Etwas schockiert von dem ersten Treffer findet die Hertha, die ohnehin auf Platz 19 liegt, nicht in den Rhythmus. Nach 11 Minuten tritt Zorn in Aktion und zeigt dem Berliner Kastrati die erste Gelbe und löst damit eine Lawine an gelben Kartons los, denn es folgen Ferdinand, Corboz, und Obst binnen 10 Minuten. Danach wird zunächst wieder Fußball gespielt und zwar von den Schwarz-Weißen. In der 32. Minute ist es erneut Daschner, der einen Fernschuss in die Maschen befördert und die Zwei-Tore-Führung herstellt. Der nächste Pfiff im Spiel sorgt dann für größeren Unmut, Corboz begeht ein durchaus gelbwürdiges Foul in der Nähe des Mittelkreises und bekommt in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelb-rote Karte und kann gleich in der Kabine bleiben.



Natürlich ist die Dominanz der ersten Halbzeit nun auf Seiten der „Heimmannschaft“ aus Berlin, die heftig auf den Anschlusstreffer drücken und diesen auch in der 61. Minute durch Florian Eger erzielen. Der Treffer ist sicherlich verdient, aber natürlich hat Zorn seine Finger im Spiel, denn er pfeift vorher ein Foul im 16er beim üblichen Eckballgerangel ab und gibt einen Elfmeter für die Gastgeber. Nur fünf Minute später tankt sich Decker durch die Abwehr der Schwarz-Weißen und gleicht zum 2:2 aus. In der 76. Minute platzt dann auch Peter die Hutschnur, wieder zeigt Zorn auf den Punkt, erneut für einen mäßigen Kontakt. In diesem Fall gewinnt aber Lotka das Duell und rettet somit einen Punkt aus dem Gastspiel SG Wattenscheid 09 vs. Justus Zorn. Dieser Punktverlust war vermeidbar, zumal Hertha eine Mannschaft ist, bei der drei Punkte eher eingeplant waren.



Spieltag 7 SG Wattenscheid 09 – FSV Zwickau

Am Folgewochenende ist der FSV Zwickau zu Gast an der Lohrheide, die auf Platz 8 der Tabelle liegen.
Das Spiel ist sehr ereignisarm. Nach einer Dreiviertelstunde haben beide Mannschaften den Ballbesitz bei 50% und 3-3 Torschüssen, je einer davon ging ohne große Gefahr auf das Tor der jeweiligen Keeper. Somit stellt das  Heimteam auf ein etwas langsameres Spiel, um den Ball noch mehr in den eigenen Reihen zu wissen und darüber eventuell an Chancen zu kommen die Einwechslungen von Pollasch und Neiß, die etwas neuen Schwung bringen sollen. Neiß ist dann auch in der 72. Minute an einer schönen Dreierpassstafette beteiligt, er spielt aus rund 26 Metern auf das Gladbacher Talent Kurt, der für die etatmäßigen Tietz und Corboz Box-to-Box spielt, dieser sieht den frei stehenden Daschner, der seinen sechsten Saisontreffer aus 16 Metern erzielt. Danach passiert wenig bis gar nichts im Spiel und die 09er holen einen Dreier nach hause!



September (3. Liga, Westfalenpokal)

Spieltag 8 SG Sonnenhof-Großaspach – SG Wattenscheid 09

Vor dem Spiel steht der Deadline-Day im deutschen Profifußball an und die SG Wattenscheid verliert zwei wichtige Spieler, zum einen geht Stamminnenverteidiger Freddy Lach für 77.000 € nach Kiel, ihn konnte auch Peter der große Rhetor nicht halten. Zudem geht das Supertalent Zabazis, der bereits mehrfach für Griechenlands U-Mannschaften aufgelaufen ist, für 250.000 € nach Dresden, aber die SG Wattenscheid sichert sich eine Weiterverkaufsbeteiligung von 50%!



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Zudem, was die Voraussetzungen für das Spiel weiterhin erschwert, sind Sabah und Obst auf Länderspielreise, was die defensive Stammformation völlig zerreißt.

In der Mechatronik-Arena steigt, trotz widriger Vorbedingungen, für die Schwarz-Weißen der achte Spieltag. Der Gastgeber rangiert zu dem Zeitpunkt auf Platz 13 in der Tabelle und ist laut Scoutbericht gegen das 4-2-3-1 anfällig.
Das Spiel beginnt ohne langes Abtasten, beide Mannschaften bringen in den ersten 240 Sekunden je einen guten Abschluss aufs gegnerische Tor. Ab Minute zehn wird Peters Truppe immer stärker und kommt nach 14 Minuten zu einer Dreifachchance, Daschner kommt aus zentraler Position zu einem guten Fernschuss, der Sonnenhof-Keeper Broll wehrt in höchster Not auf Ferdinand ab, der aber im Nachfassen aus kurzer Distanz scheitert und auch Buckmaier kann den dritten Schuss nicht im Tor unterbringen. Daraus muss eine Bude entstehen. Weiteres Erwähnenswertes gibt es aus der Hälfte eins nicht  zu berichten.
Nach zehn gespielten Minuten in Hälfte zwei bekommt der Gastgeber einen Freistoß zugesprochen, den Jensen seinem Mitspieler Uwe Hesse direkt vor die Füße flankt, letzterer nutzt das zum 1:0. Die Schwarz-Weißen spielen fortan „auf Teufel kommt raus“ auf den Ausgleich, werden aber nicht belohnt, ehe in der 89. Minute Maxi Breunig alles klar macht und das 2:0 erzielt. Der postwendende Anschluss durch Buckmaier zum 1:2 reicht aber nur für ein Fünkchen Hoffnung. Somit ist die erste Saisonniederlage besiegelt.



1. Runde Westfalenpokal RSV Meinerzhagen – SG Wattenscheid 09

Die erste Pokalrunde im Westfalenpokal steigt im Stadion an der Oststraße in Meinerzhagen, gegen den ortsansässigen Westfalenligisten. Für Peter die Chance die zweite Garde ins Rennen zu schicken und diese schlagen sich ordentlich und gewinnen das Spiel in der ersten Halbzeit, denn dort fallen drei Tore durch Krol, Ferdinand und Wehrle. Halbzeit zwei eröffnet Yigit mit dem 4:0, ehe man das Spiel ausklingen lässt und sich noch den Ehrentreffer durch Bartmann fängt.

Maxifoot ist das Spiel nur eine Randnotiz wert.

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Spieltag 9 SG Wattenscheid 09 – VFL Osnabrück

Mit dem VFL Osnabrück gastiert ein Traditionsverein an der Lohrheide, der mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet ist und auch im oberen Tabellendrittel liegt. Einige wohlklingende Namen sieht man auf dem Tableau, darunter Felix Dornebusch, der eine Bochumer Vergangenheit beim VFL hat, Clemens Fandrich, der den Sprung aus dem Erzgebirge in den Nordwesten gewagt hat oder Samed Yesil, einst beim FC Liverpool und ein Riesentalent in Fifa 12 (oder 13?).

Mit den Rückkehrern Markovic, auf der linken Außenverteidigerposition, und Matze Tietz im Kader der SG Wattenscheid (noch auf der Bank) beginnt das Spiel. Vom Pfiff weg ist Wattenscheid die bessere Elf und geht bereits nach sechs Minute verdient in Führung, nach einer Ecke bedient Lockl Markovic, der sensationell schön in den Winkel trifft.



Den zweiten Treffer für die Schwarz-Weißen erzielt Corboz, nach tollem tödlichen Pass von Ferdinand, aus rund 10 Metern. Vor dem Pausentee hätte es gut und gerne auch noch höher enden können, doch die SG Wattenscheid versiebt einige Chancen.
Nach der Pause kommt der VFL besser ins Spiel, trotzdem trifft zunächst Lockl nach einem tollen Konter mit einem Flachschuss ins untere, rechte Halbnetz zum 3:0. Nach einer Ecke verkürzt Shridel per Kopf auf 1:3, ehe nach dem Anstoß sofort die Antwort der Schwarz-Weißen folgt. In diesem Fall trifft der eingewechselte Neiß zum 4:1. Zehn Minuten später ist es wieder Neiß, der Ferdinand in Szene setzt, Dornebusch steht desorientiert vor seinem Kasten und es klingelt zum 5:1 Endstand! Der Sieg ist definitiv verdient, aber wohl zwei Treffer zu hoch, denn der VFL hatte gute Abschlüsse in der zweiten Spielhälfte. Mit 22 Punkten ist die SG Wattenscheid 09 aktuell Spitzenreiter, trotzdem stapelt man tief und sieht dieses als „erste Hälfte der Punkte zum Zuel des Klassenerhalts“, der in der vergangenen Saison immerhin 46 Punkte (Mainz 05 II & Jahn Regensburg) benötigte.

Zudem ist eine wichtige Erkenntnis des Spiels, dass Sarr die Innenverteidigerposition ebenfalls gut bekleiden kann und damit den Wegfall von Lach eventuell kompensieren kann.

Spieltag 10 Würzburger Kickers – SG Wattenscheid 09

Zum zehnten Ligaspiel reist Peter mit den Schwarz-Weißen an den Dallenberg nach Würzburg. Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, da klingelte es schon im Tor der Würzburger. Eine Ecke von Corboz köpft der ehemalige Bundesligaspieler Ademi in der dritten Minute dem Wattenscheider Ferdinand vor die Puschen und dieser macht allet richtig und netzt zum 1:0. In den übrigen 42 Minuten der ersten Halbzeit ist Würzburg die bessere Mannschaft und hat auch den ein oder anderen guten Abschluss. Besonders bemerkenswert ist eine Parade von Lotka in der 19. Minute, als er einen Freistoß noch so gerade von der Linie kratzt.
Die zweite Halbzeit verspricht dann schon deutlich mehr Action, es beginnt in der 51. Minute, als Schuppan, der auch bereits diverse Zweitligapartien auf dem Buckel hat, den eingewechselten Neiß elfmeterwürdig im 16er legt und dafür doppelt bestraft wird und eine rote Karte bekommt.



Den anschließenden Elfmeter versenkt Corboz mit ein wenig Glück zum 2:0. Mit einem Mann weniger verliert Würzburg nun die Spielkontrolle und verliert in der 61. Minute nach Gelb-Rot auch noch Max Winter. Die SG Wattenscheid 09 bringt das Spiel nun locker zu Ende, hatte aber Chancen für ein bis zwei weitere Bude. Egal, es gibt drei Punkte in der Ferne.

Spieltag 11 SG Wattenscheid 09 – 1. FSV Mainz 05 II

Am nächsten Spieltag empfängt die SG Wattenscheid 09 die Zweite der Mainzer, die im Kader natürlich bestens bestückt sind, aber – wie in der Vorsaison – gegen den Abstieg spielen und damit eigentlich ein direkter Konkurrent der Bochumer sind.
Es gibt einen klassischen Fangesang, welcher dieses Spiel bestens beschreibt: „Schiri Du Ar...loch!“ - Das Spiel ist eigentlich schnell zusammengefasst: Wattenscheid ist erheblich besser, spielt sich teils gute Chancen heraus, Mainz 05 kommt zu 2-3 Konterszenen, Endstand: 0:0. Wären da nicht zwei aberkannte Tore für die SG Wattenscheid 09 durch das Schiedsrichtergespann um Aarnink gewesen. Das erste davon ist schon schwer umstritten. Eine Flanke von Demir findet den Kopf von Ferdinand, der einköpft, aber zurückgepfiffen wird.



Das zweite, welches DAZN sich in der Spielauswertung anschaut, fällt in der 82. Minute und ist in der Tat für jeden sichtbar abseits. So bleibt am Ende eine unverdiente Punkteteilung. Nennenswert wäre auch, dass die Roten Teufel die Tabellenführung übernehmen, was allerdings in Wattenscheid niemanden so richtig stört.

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Oktober (3. Liga, Westfalenpokal)

Spieltag 12 1. FC Kaiserslautern – SG Wattenscheid 09

Zum Spitzenspiel geht es nun ins Fritz-Walter-Stadion, über 23.000 Fans sind da! Das klingt wie in den guten alten Zeiten für beide Mannschaften, aber die Realität sagt: „Es ist Spieltach 12 inne dritten Liga.“ Trotzdem ist das Stadion im entfernten Süden eine Reise wert! Kaiserslautern ist absoluter Favorit in diesem Spiel. Bei der Durchsicht des Kaders taucht ein interessanter Fakt auf, rund 80% der Spieler haben eine Ausbildung bei Bundesligavereinen genossen, es aber dort nicht gepackt, denn bis auf Hendrick Zuck (Zwei Spiele für den SC Freiburg), kann niemand mit Bundesligaerfahrung glänzen, dafür aber reichlich Zweitligaspiele.

In den ersten fünf Minuten wird die SG Wattenscheid 09 von den roten Teufeln überfallen und kann hinten nur in höchster Not klären, kommt dann aber erstmals vor das gegnerische Tor. Pollasch kann sich in der Zentrale behaupten, sieht den freien Daschner in der Mitte den Laufweg anzeigen, passt und – na, wat passiert? - Tor! Allerdings müssen die Heimfans am Betze nicht lange trauern, denn in der 9. Minute prügelt Andrich einen Freistoß von der linken Straumraumkante in die Maschen zum Ausgleich. In den übrigen Minuten bis zur Pause sieht man an erwartbares Bild, Lautern drückt, kommt aber eigentlich nur zu Fernschüssen.
Kurz nach Wiederbeginn bekommen die in rot gekleideten Lauterer wieder eine frühe kalte Dusche. Corboz spielt eine Butterfreistoßflanke auf den Kopf von Lockl, der über den Keeper hinweg in lange Ecke köpft. Zunächst zeigt sich der Gastgeber geschockt und hätte beinahe das 3:1 durch Daschner zugelassen. Dank Andrich kommen sie aber zurück ins Spiel, wieder packt dieser seine rechte Klebe aus und versenkt einen Weitschuss zum Ausgleich in der 57. Minute im Tor. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Peters Elf eine Abwehrschlacht, es wird mit Mann und Maus verteidigt und über lange Bälle das Spiel nach vorne gestaltet. Dank Lotka, der in der 67. Minute einen Elfmeter pariert, reicht es am Ende für ein dreckiges Unentschieden im Spitzenspiel.



Das weitere Programm im Oktober schaut machbar aus, gegen 1860 und Wolfsburg II warten in der Liga zwei Mannschaften aus dem Tabellenende, also normalerweise "direkte" Konkurrenz. Das Testspiel gegen den BVB ist ein kleines Highlight und füllt die Kassen und am Monatsende wartet die Revanche für das letztjährige Pokalaus gegen Preußen Münster.



Fazit: Aktuell gilt der Spruch „Form schlägt Klasse“ weiterhin, die SG Wattenscheid 09 liegt nach 12 Spielen unerwartet auf Platz 2 (ggf. noch 3) und ist damit deutlich über dem Soll.



Aus aktuellem Anlass ein Blick in die Realität, denn Wattenscheid 09 steckt nach wie vor in heftigen finanziellen Schwierigkeiten und bekommt zunächst 9 Punkte abgezogen und zudem droht die Insolvenz, bekommt man nicht rund 700.000 € zusammen. (Link: https://rp-online.de/sport/fussball/amateure/sg-wattenscheid-droht-nach-insolvenz-schliessung_aid-46401241)

Die finanzielle Lage im virtuellen Spiel wird als „wackelig“ gedeutet, allerdings ist der Kontostand nach DFB-Pokal, dem Verkauf von Zabazis, besseren Verkaufszahlen am Ticket- und Bratwurststand und einer 140.000€ Vorstandsfinanzspritze derzeit so hoch wie nie.



Hmm, es war Herbst, jetzt sehen wir uns in der Tat im Winter!
« Letzte Änderung: Gestern um 11:14:55 von knufschu »
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Akumaru

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Kontostand "Wackelig", aber 100% der Transfereinnahmen sind verfügbar?  :o
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Daniel Fonseca

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Mmmmh Finanzen ähneln ja wie in echt  ??? aber trotzdem super Saison  :)
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