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Hamburger SV, Bundesliga, Februar 2019 In Hamburg verursachte diese Zeitungsmeldung aus Italien heute einiges Aufsehen: Da könnte etwas dran sein ... ;) Gruß Frank |
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AC Florenz, Serie A, Februar 2019 Amtsübernahme Schon seit Beginn der Winterpause hatte ich mich nach einem neuen Verein umgesehen. Ein englischer Club sollte es nicht mehr sein, Spanien und Frankreich hätte ich bevorzugt, aber von dort kamen keine Angebote. Als die Fiorentina dann Thomas Doll nach nur einem Jahr den Stuhl vor die Tür setzte, mußte ich nicht mehr lang überlegen. Der Club war mir schon immer sympathischer als die großen Vereine aus Mailand, Rom und Turin. Bevor ich nun lang und breit über die Stadt und den Club schreibe, verweise ich auf Wikipedia. Wen's interessiert, findet dort alles Wissenswerte: http://de.wikipedia.org/wiki/AC_Florenz Aber warum überhaupt der Wechsel und dann noch mitten in der Saison? Beim HSV war nun eine grundsolide Basis geschaffen, sowohl in personeller als auch in finanzieller Hinsicht. Die Mannschaft könnte regelmäßig um den Titel mitspielen und das heißt für mich, dass es ein wenig langweilig wird. In Florenz winkt nun wieder die Herausforderung, eine mir fremde Mannschaft im laufenden Ligabetrieb wieder "in die Spur" zu bringen. Daher der schnelle Vertragsabschluss mit Florenz: Die aktuelle Lage in der Serie A: Florenz befindet sich im Niemandsland der Tabelle. Nachdem man 2017 mit Trainer Hristo Stoichkov noch Meister wurde, reichte es im Folgejahr nur zu Rang 6. Der Meistertrainer mußte gehen, doch mit Thomas Doll kam der Erfolg nicht zurück. Lief es in der Hinrunde dieser Saison noch einigermaßen rund (souveräner Gruppensieg in der Europa League, Einzug in das Viertelfinale des italienischen Pokals, Platz 6 in der Liga zur Winterpause), so brach das Team in den letzten Partien regelrecht ein: Vier von Fünf Spielen verloren, dazu noch im Pokal unglücklich im Elfmeterschießen an Inter gescheitert. Der Vorstand zog die Notbremse und Doll mußte gehen. Mit diesem Kader muß die Saison nun zu einem versöhnlichen Ende gebracht werden: Die schlechte Stimmung und Moral im Team ist nun erst einmal das größte Problem. Da hilft nur gutes Zureden und sportlicher Erfolg. Mehr Einfluß habe ich da schon auf den Trainer- und Betreuerstab. Nach einem kurzen Überblick des vorhandenen Personals wurden erst einmal eine Menge Verträge im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst: Im Gegenzug konnten diese neuen Kollegen von einem Engagement beim Club überzeugt werden: Wer genau hinsieht, findet zwei alte Bekannte wieder: Guy Whittingham und Tim Cahill folgten meinem Abgang vom HSV und wurden flugs wieder angeworben. Einige neue Scouts wurden kontaktiert. Wenn das noch klappt, bin ich mit der personellen Ausstattung sehr zufrieden. Nachdem diese grundlegenden Dinge eingestielt wurden, werde ich mich nun dem Kader zuwenden. Mehr dazu im nächsten Update. |
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AC Florenz, Serie A, Februar 2019 Amtsübernahme, Teil 2 Und so könnte unsere Stammformation für den Rest der Saison aussehen: Die Taktik an sich ist dieselbe wie schon beim HSV, nur lasse ich der Mannschaft erst mal nicht so viele Freiheiten, wie das bei einem mit der Taktik schon vertrauten und harmonisch miteinander arbeitenden Kader aussehen würde. Außerdem kam in den ersten Spielen, gerade gegen schwere Gegner, das aus der 4-4-2 Formation abgewandelte 4-4-1-1 zum Zuge. Aber nun ein wenig ausführlicher zur ersten Elf: Die Abwehr: Im Tor steht Simone David. Eigentlich nur, weil ich einheimische Spieler immer ein wenig bevorzuge. Stark auf der Linie, schwach beim Hinauslaufen und der Strafraumbeherrschung. Leider ist der langjährige Stammkeeper Sebastian Frey schon 38 und körperlich nicht mehr in der besten Verfassung. Die Torhüterposition wird sicher auf meiner Prioritätenliste für die nächste Saison ganz oben stehen. Auf der Rechtsverteidigerposition spielt der Senegalese Lamine Gassama. Anfang der Saison von La Coruna gekommen, sehr schnell, ansonsten nicht mehr als Durchschnitt. Das Innenverteidiger-Pärchen bilden Kyriakos Papadopoulos und Nicolás Otamendi. Der Grieche spielt seine dritte Saison für Florenz, ist ein echtes Kraftpaket, guter Manndecker. Der Argentinier, bereits seit 2010 im Verein, ist ein Muster an Konstanz, schnell, mit exzellentem Stellungsspiel. Auf der linken Abwehrseite begrüßte mich ein schon bekanntes Gesicht: Marvin Garcia hatte unter meiner Regie einige Spieler für Mexiko bestritten. Er kam zu Saisonbeginn von Bayer Leverkusen und konnte sich, auch mangels Alternative, sofort einen Stammplatz erkämpfen. Ein guter Zweikämpfer, schnell und mannschaftsdienlich. Das Mittelfeld: Auf der rechten Seite hat der Paraguayo Julio Sandoval ganz klar die Nase vorn. Ein Klasse-Mann, der 2016 für 22 Mill. aus Kiev kam. Hätte ich auf seiner Position mehr Alternativen, würde ich ihn auch gerne im Sturm einsetzen. Aber dazu später mehr. Halbrechts wird der Kroate Dalibor Herceg den "aus der Tiefe kommenden Spielmacher" geben. Herceg kam 2016 für 7 Mill. von CFR 1907 Cluj. Er verbindet herausragende Schnelligkeit mit exzellenter Technik. Als zweiten Mann für die "Zentrale" habe ich zunächst mal den Chilenen Mauricio Isla vorgesehen. Ein athletischer Typ, der bereits seine neunte Saison für Florenz bestreitet. Leider nur selten torgefährlich. Auf Linksaußen spielt unser Kapitän Stevan Jovetic. Der Montenegriner ist seit 2007 im Verein, ein feiner Techniker, auch als Alternative im Sturm einsetzbar. Der Sturm: Halbrechts soll der Brasilianer Jô die hängende Spitze geben. 2011 für 1,8 Mill. von Manchester City verpflichtet, gelangen dem Brasilianer fast immer mehr als 10 Saisontore. Ein kopfballstarker, robuster Typ mit Torriecher. Leider kein echter Teamplayer und mir damit etwas supekt. Momentan haben wir aber keine bessere Alternative. Halblinks soll ein weiterer Brasilianer, Dentinho, auf Torejagd gehen. Er wurde 2014 für 14 Mill. von Dynamo Kiev geholt. Ein schneller, technisch starker Dribbler. Leider ziemlich verletzungsanfällig. Fazit: Es gibt einige Baustellen, an denen ich im Hinblick auf die nächste Saison zu arbeiten habe: Links hinten fehlt ein Backup. Eine echte Nummer 1 im Tor und mehr Qualität im Angriff sollten her. Aber das ist Zukunftsmusik. Wie sich der aktuelle Kader in den ersten Partien unter meiner Führung geschlagen hat, das erfahrt Ihr im nächsten Update. Gruß Frank |
| sulle007:
Ui, Florenz! Nicht schlecht, der Umstieg! Kader ist aba groß... bis da Harmonie wieder normal ist, wird es wohl schwer werden. Aber kann natürlich durch Erfolge einen Positiven Effekt haben. Platz 6 währe wohl nicht schlecht, aber da muss man die Spiele abwarten. Drücke dir die Daumen! gruss sulle007 |
| frq:
@ sulle007: Danke für die guten Wünsche! Der Kader ist eigentlich nicht größer als beim HSV, nur habe ich diesmal auch die paar U23-Spieler, die nicht verliehen sind, in den Kader der ersten Mannschaft geholt. Das macht die Sache zwar unübersichtlich, aber ich will möglichst allen Spielern mal ein paar Minuten "Serie A - Luft" gönnen. AC Florenz, Serie A, Februar 2019 Die Spiele im Februar Nur ein paar Tage im Amt und schon ein Spiel gegen einen Erzrivalen. Der AS Rom trat als Tabellenvierter im Stadio Artemio Franchi von Florenz an und 47.006 Zuschauer erwarteten natürlich einen Sieg ihres Teams. Diese Vorgabe umzusetzen gestaltete sich allerdings ziemlich schwierig da doch einige Leistungsträger ausfielen (Jovetic, Dentinho, Herceg, Otamendi). Wir probierten daher im 4-4-1-1 über Konter zum Erfolg zu kommen. Die Roma machte im gewohnten 3-4-3 System sofort Druck und mein Team hatte zunächst erhebliche Probleme. Sowohl mit dem Gegner, als auch mit der eigenen Taktik. Das 0:1 von Daniel Villalva (25. Minute) war für das Selbstvertrauen des Teams auch nicht gerade förderlich. Doch hatten wir an diesem Tag zumindest einen gut aufgelegten Torjäger zu bieten: Jô traf nur zwei Minuten nach dem Rückstand auf Vorlage von Lucas Biglia (33, Argentinien, DM, MZ) zum 1:1. Nach der Pause hatte ich den Eindruck, dass mein Team sicherer wurde. Trotzdem blieben wir bei der vorsichtigen Spielweise. Die Gäste rannten sich immer wieder fest und wir blieben durch Konter gefährlich. Und schließlich gelang wiederum Jô auf Zuspiel des eingewechselten Julien Quercia (32, Frankreich, OMR, SZ) mit seinem zweiten Tor tatsächlich noch den Siegtreffer in der 90. Minute. Kurz darauf traten wir in der Europa League zum Hinspiel der 1. Ausscheidungsrunde bei den Glasgow Rangers an. Nun wieder mit Verteidiger Otamendi und Mittelfeldspieler Herceg und abermals im 4-4-1-1-System. Bei schottischem Wetter (starker Wind, Platzregen, 5 Grad Celsius) ließen sich meine Jungs nicht aus der Ruhe bringen. Wir standen sicher hinten drin und warteten auf die ein oder andere gute Chance. Die erste ergab sich nach 22 Minuten durch einen Eckball von der linken Seite. Die Hereingabe an den kurzen Pfosten verwertete Otamendi zum 0:1. Dabei bliebe es bis zur Pause. Die Sturm-und-Drangphase der Gastgeber endete jäh mit dem Platzverweis für Mittelfeldspieler Jamie O'Brien in der 53. Minute. Unser Rechtsaußen Julio Sandoval setzte dann den endgültigen Knockout mit dem 0:2 in der 66. Minute. Im folgenden Ligaspiel gegen den Tabellennachbarn FC Turin waren wohl sowohl die Spieler als auch ich selbst zu leichtsinnig nach diesen beiden Siegen. Ich dachte, die Truppe wäre von der Moral und der Fitness schon gut genug für mein favorisiertes 4-4-2-System. Das war leider eine völlige Fehleinschätzung. Turin nahm uns nach allen Regeln der Kunst auseinander und siegte auch in diese Höhe verdient durch Treffer von Jonathan Reyes (17.), Douglas (64.) und Levan Mchedlidze in der 89. Minute. Eine bittere Klatsche! Im Europa League Rückspiel der 1. Ausscheidungsrunde gegen die Glasgow Rangers ließ ich die Jungs zwar wieder im 4-4-2 antreten, diesmal jedoch deutlich weniger offensiv. Zum ersten Mal seit meinem Amtsantritt hatten wir mehr Ballbesitz als der Gegner und erste Ansätze des erhofften dominanten Spiels waren ersichtlich. Zwar reichte es nur zu einem Treffer des endlich wieder einsatzbereiten Kapitäns Stevan Jovetic, ein toller Fernschuss mit seinem schwächeren rechten Fuß, in der 58. Minute. Aber das reichte, um ungefährdet in die nächste Runde einzuziehen. Team-News: Da sich unsere Tabellenposition noch nicht verbessert hat, vergeht kein Tag, an dem nicht einer meiner Spieler in der Presse beklagt, dass der Verein unter seinen Möglichkeiten bleibe. Das trübt meinen ersten Eindruck vom neuen Verein, der nach den guten Ergebnissen (mit Ausnahme des Turin-Spiels) kaum besser hätte sein können. Immerhin haben die bisherigen Partien die Moral der einzelnen Spieler doch deutlich verbessert. Kapitän Jovetic hatte auf mein Betreiben hin eine Mannschaftssitzung durchgeführt, die angeblich auch ein paar zwischenmenschliche Problemchen ausgeräumt hat. Zusätzlich versuche ich möglichst vielen Spielern über Kurzeinsätze wieder etwas Spielpraxis zu geben und Ihnen deutlich zu machen, dass sie gebraucht werden. Tabelle: Kein Fortschritt in der Tabelle "dank" der Pleite gegen Turin. Nun folgen zwei Auswärtsspiele in Catania und Livorno, in denen wir durchaus weiter punkten können. |
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