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| [FM13] Olympique Marseille 2013/14 - Der Ball rollt wieder! |
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| Savant:
Danke! Du musst etwas reinzoomen (ist auch zum Lesen des Artikels angenehmer), dann gehts ... sah bei mir aufm Bildschirm beim Bearbeiten einfach größer aus ! Gruß, Savant |
| Savant:
Ich lasse meine Beziehungen spielen und am Samstagabend sitze ich auf einem Hocker im Studio der beliebten Fernseh-Sendung „Téléfoot“. Der Beitrag würde am Sonntagvormittag, also quasi direkt vor dem Spiel ausgestrahlt werden und ich konnte mir so hoher Zuschauerzahlen und einer maximalen Reichweite sicher sein. Mir gegenüber sitzen der Chef-Moderator Christian Jeanpierre (stolzer Gewinner des „Bleiernen Mikrofons 2010“ für den schlechtesten Fußballkommentar Frankreichs) und seine beiden Sidekicks Frédéric Calenge und Bixente Lizarazu. Tja, die Sendung hatte also auch schon bessere Zeiten gesehen, jedenfalls hatte ich sie besser in Erinnerung, als noch nicht CJP die Moderation leitete. Aber man muss eben nehmen, was man kann und es war auf jeden Fall wichtig, noch vor dem Derby Richtung Ancelotti zurückzuschlagen. Gerade endet die Videopräsentation, die auf das große Duell einstimmen soll. CJP: “Bonjour, Mesdames et Messieurs, willkommen zu unserer heutigen Sendung. Heute dreht sich natürlich alles um den Classico, um die Begegnung OM gegen PSG und deswegen wollen wir auch gar keine Zeit verlieren. Bitte begrüßen Sie mit mir ganz herzlich unseren heutigen Studiogast, den Trainer von Olympique Marseille, Monsieur Savant!“ Das Publikum klatscht und johlt, ganz wie es ihnen die Bildschirme mit den „Applaus!“-Zeichen signalisieren. Ich lächle, bedanke mich, nicke höflich und lehne mich in Erwartung der ersten Frage zurück. “Monsieur Savant, wie fühlen Sie sich vor dem Derby, diesem wichtigen Spiel, dem wohl alle Fans entgegenfiebern und das richtungsweisend für den Saisonverlauf sein wird?“ OMG, was für ein Idiot. Ich hasse dieses „wie-fühlen-Sie-sich-heute“-Gefrage, sind wir hier beim Psychiater auf der Couch oder was? Und wie soll man sich schon fühlen: nach nem Sieg – froh; ner Niederlage – enttäuscht, evtl. vielleicht noch wütend; und vor nem Derby – nervös und motiviert. Trotzdem spiele ich sein dämliches Spiel mit: “Natürlich bin ich etwas nervös, wer wäre das denn nicht? Und nicht nur unsere Fans, sondern auch die ganze Mannschaft ist heiß auf dieses Duell. Wir spielen zuhause, das wird mit Sicherheit eine atemberaubende Kulisse geben und ich bin zuversichtlich, dass unsere Fans am Schluss etwas zu feiern haben werden.“ “Haben Sie keine Angst, dass Ihre Spieler dem Druck und den Erwartungen der Fans und der Medien nicht standhalten werden?“ “Nein, ich habe vollstes Vertrauen in die Mannschaft. Wir sind gut in Form und das werden wir ausnutzen. Wir werden Paris schlagen, das garantiere ich Ihnen!“ Na, komm schon! Ich trommele mit den Fingerknöcheln auf den futuristisch wirkenden Tisch. Stell endlich intelligente Fragen! Komm zur Sache! “Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht, wie Sie Ihre Mannschaft morgen auflaufen lassen? In Paris glaubt man Ihre Taktik gut zu kennen, werden Sie uns ein paar Überraschungen aus dem Hut zaubern?“ Ja, nee is klar, Junge, ich werd am Vorabend von so nem wichtigen Spiel bestimmt noch nicht über meine Taktik nachgedacht haben. Und was die Überraschungen angeht – wenn ich die dir jetzt in dein übergroßes Journalistengesicht brülle, dann sind’s ja keine Überraschungen mehr … ruhig, ganz ruhig, irgendwann muss ja Schluss sein mit dem Gelaber. “Natürlich habe ich schon einen Plan für morgen. Aber die Überraschungen müssen Sie sich dann schon auf dem Spielfeld ansehen, sonst könnte ich ja gleich auch Ancelotti anrufen und ihm meine Taktik durchsagen.“ Ein paar Lacher im Publikum. Ja, gut so. Komm schon, das war dein Stichwort. Frag mich, was ich von seinem Interview halte, bitte bitte! TU ES! “Na dann will ich nicht weiter nachbohren, sonst heißt es später ich hätte Sie benachteiligt. Zumal wir Journalisten ja natürlich unparteiisch sein müssen.“ CJP wendet sich an seine Sidekicks. “Nun, Bixente, du hast ja auch mal für OM gegen Paris gespielt, wie muss man sich sowas denn vorstellen?“ AAAAHHHH! Ich könnte vor Wut in die Tischkante beißen! Die Unfähigkeit von diesem Kerl ist einfach nicht auszuhalten. Ich köchle langsam innerlich vor mich hin und tue scheinbar so, als wäre ich interessiert an den banalen Phrasen, die der frühere Linksverteidiger gerade von sich gibt. Jaja, Ehre, Moral, Kampf und Blutgrätsche, Stolz, Sieg und alles natürlich für die Fans. So, geht’s jetzt weiter? “Klar, dass bei einer solchen Rivalität auch mal die Fetzen fliegen, und das sogar schon im Vorfeld des eigentlichen Spiels. Carlo Ancelotti jedenfalls hat in einem Interview der „Equipe“ bereits mächtig ausgeteilt. Was halten Sie davon?“ Na, endlich!!! “Nun, wir müssen ihm schon gewaltige Probleme bereiten, wenn er sich so aus seiner Deckung locken lässt. Wer anfängt zu stänkern steht mit dem Rücken zur Wand. Ancelotti’s Truppe hat aus meiner Sicht den Saisonstart bereits verpatzt, Verletzungen hin oder her. Wenn mein Team einen Kaderwert hat, der schätzungsweise dem der halben Liga oder mehr entspricht, dann muss ich auch mehr damit reißen können. Auch die Art und Weise, wie sich PSG bisher präsentiert hat entspricht eher nicht der eines Top-Clubs, da muss schon noch was passieren. Ich glaube er hat einfach Angst, um sein Geld, seinen Job, seine Reputation und deswegen lässt er sich zu solchen voreiligen und überhasteten Aktionen und Aussagen hinreißen.“ “Er gibt sich jedenfalls überzeugt davon, jetzt durchstarten zu können und vor allem morgen einen Sieg gegen Sie einzufahren. Beunruhigt Sie seine Zuversicht nicht wenigstens ein bisschen?“ “Ich sehe das so: Hunde die bellen beißen nicht. Ancelotti kann denken und sagen was er will, die Realität sieht anders aus und da sind wir klar im Vorteil. Unsere Mannschaft spielt effizient, ist jung und hungrig und bis an die Haarspitzen motiviert. Vor allem aber laufen bei uns viele Eigengewächse und gebürtige Marseiller auf, die sich für den Verein zerreißen würden. Die vom Scheich bezahlten Öl-Söldner, die bei PSG auf dem Platz stehen können nie so eine tiefe Identifikation und Bindung zu ihrem Club herstellen und deswegen werden sie auch in den entscheidenden Momenten versagen. Ihnen fehlt der Wille, alles für den Verein zu geben. Im Zweifel bleibt Zlatan lieber stehen, als dass er sich für PSG die Nase bricht, da sollten Sie mal die Ayew-Brüder sehen, die sich schon im Training kein bisschen schonen!“ (Ein bisschen Übertreibung kann ja auch nicht schaden … ) “Wie schätzen Sie also Ihre Titelchancen und die von PSG ein? Provkativ gefragt: Können Sie einen Blumentopf gewinnen?“ “Ich weiß nicht, warum sich Ancelotti so sehr auf Blumentöpfe versteift, vielleicht lässt das auf eine traumatische Kindheit schließen, aber wir sind hier ja nicht beim Psychiater. Möglicherweise gibt‘s aber auch in der Liga, in der er mitspielt, einen zu gewinnen. Da WIR aber nicht um Töpferware sondern um die französische Meisterschaft spielen ist auch ganz klar: wir holen den Titel. Gibt ja keine nennenswerte Konkurrenz, denn PSG macht diese Saison wohl eine Einkaufstour in Pariser Blumenläden. So oder so, Ancelotti sollte den Ball flach halten, denn sonst kommt morgen für ihn der ganz tiefe Fall.“ “Der PSG-Trainer hat Sie in seinem Interview ja auch persönlich angegriffen und Ihnen gewissermaßen die nötige Fachkompetenz abgesprochen. Wie reagieren Sie auf solche Äußerungen?“ “Eigentlich ist da jedes Wort verschwendet. Ancelotti sollte aber mal zu allererst sich selbst fragen, wieso denn bei PSG ständig andere Trainernamen wie Mourinho oder Guardiola durch die Medien geistern. Die wollen bestimmt nicht bei ihm als Praktikant anfangen!“ “Sie haben Recht, das sollte man wirklich mal hinterfragen! Eine letzte Frage noch, wie lautet Ihre Prognose für morgen?“ “Wir gewinnen gegen PSG. Ganz klar. Für alle anderen Prognosen fragen Sie bitte den Wetterfrosch, da fehlt es mir an Fachkompetenz.“ “Haha, Sie Witzbold. Mesdames et Messieurs, Sie sehen, das Derby wird heiß. TF1 überträgt natürlich live, also schalten Sie ein. Nun aber erst mal zu den weiteren Sportnachrichten des Wochenendes und natürlich vielen Dank an unseren Gast, Monsieur Savant!“ Boah, endlich ist das vorbei. Aber es war wichtig, Ancelotti noch mal vor dem Derby ein bisschen zu ärgern (außerdem hat er ja angefangen) und auch die Mannschaft noch mal richtig anzustacheln. Alles Weitere entscheidet sich dann aufm Platz … |
| Savant:
– 8. Spieltag Wir empfangen also unseren größten Rivalen Paris Saint-Germain im Stade Vélodrome. Das Stadion gleicht einem Hexenkessel - natürlich ausverkauft. Zwar ist die sportliche Rivalität der beiden Vereine eigentlich künstlich in den 90er Jahren entstanden und ehrlich gesagt nicht einmal sonderlich stark (verglichen mit bspw. den Derbys in Glasgow oder dem Classico in Spanien), aber wie so oft bringt vor allem das politische Verhältnis beider Städte die Emotionen bei jedem Aufeinandertreffen zum Kochen. Unter massivem Polizeischutz wird das Häuflein mutiger PSG-Fans zum Auswärtsblock begleitet, das Kartenkontingent haben wir schon im Vorfeld stark beschränkt. Zeitweise habe ich sogar erwogen auf irgendeine Gemeinheit, wie man sie des Öfteren in der Kreisklasse beobachten kann, zurückzugreifen und die Gästekabine für den speziellen Empfang besonders zu präparieren, da wir aber noch ein Rückspiel in Paris haben, lasse ich den Plan schnell wieder fallen. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Spieles werden wir heute zum ersten Mal unsere Taktik umstellen und etwas vorsichtiger und abwartender agieren. Zu diesem Zweck zieht sich unser Spielgestalter Cheyrou ins defensive Mittelfeld zurück, auch die beiden Flügelspieler sollen weiter hinten agieren. Vorne setzen wir auf die Explosivkraft von Valbuena und die Kaltschnäuzigkeit von Rémy. Da Paris die meisten seiner Tore über die Außen erzielt hat, sollen die beiden Außenverteidiger vor allem hinten dicht machen und sich nur selten nach vorne einschalten. Soweit die Theorie, denn Ancelotti überrascht leider ebenfalls mit einer neuen Formation, die meine Pläne zunichtemacht: Doch für Änderungen ist es jetzt zu spät, wir werden auflaufen und spielen wie abgesprochen. Ein kurzes Händeschütteln mit Ancelotti und schon wird angepfiffen: 1. Wir fangen gleich druckvoll an. Nach Balleroberung durch Cheyrou spielt Valbuena den Pass schön in den Lauf von A. Ayew. Mit hoher Geschwindigkeit dringt er von links in den Strafraum ein, trifft aber nur das Seitennetz. 3. Pastore wird von Jallet im Strafraum freigespielt und zieht sofort aus 14m ab. Mandanda taucht ab und wehrt den strammen Flachschuss zur Ecke ab. Alex köpft die anschließende Ecke knapp drüber. Gute Doppelchance für PSG. Puh! 11. Gelbe Karte für Matuidi nach einem Tritt in die Haxen von Valbuena. 13. Nach den beiden Anfangsaufregern verflacht das Spiel zusehends. Eine zähe Partie mit vielen Ballverlusten und Fehlpässen auf beiden Seiten, die Abschlüsse wirken hüben wie drüben wenig zwingend. 16. TOOOOR!!! TOOOOOR!!!! TOOOO … ABSEITS??? WTF??? Nie im Leben war das Abseits!!!! Ich rege mich fürchterlich auf und werde vom vierten Offiziellen verwarnt. Wenigstens bleiben die Spieler ruhig, mit einer gelben Karte müssen wir also nicht rechnen. Dafür rasten die Fans schier aus, als die Bilder über die Leinwand flimmern und die Fehlentscheidung des Schiedsrichters beweisen. Doch der Reihe nach - Kaboré flankt von weit hinten an den langen Pfosten, A. Ayew schüttelt seinen Gegner an der Strafraumkante ab, erläuft den Ball und köpft ins kurze Eck. Aber der Linienrichter hat wohl letztes Jahr Urlaub in Katar gemacht und dort einen gewissen Scheich getroffen - anders lässt sich nicht erklären, wie er hier auf abseits entscheiden konnte. Pech für uns, Mund abputzen, weitermachen! 18. Cheyrou versucht sich an einem frechen und schön anzusehenden Lupfer aus gut 25m, aber Sirigu hat den entscheidenden Schritt rückwärts gemacht und fängt den Ball lässig ab. 21. 1:0 TOOOOR!!!! Und diesmal reicht auch das Geld aller Öl-Scheichs dieser Welt nicht aus, um uns den Treffer abzuerkennen! Alex hält dem Druck nicht stand und verliert den Ball an den gut nachsetzenden Rémy, der kurz vor Sirigu noch einmal auf den besser positionierten A. Ayew querlegt. Aus zwei Metern hat der dann keine Mühe, das leere Tor zu treffen. 1:0! Wir führen! 23. Die Antwort von Paris! Pastore setzt sich gut auf der rechten Strafraumseite durch, läuft bis fast zur Grundlinie und scheitert dann aus spitzem Winkel an Mandana! 28. Paris drückt uns jetzt hinten rein. Nach einer Ecke köpft Jallet den Ball aber genau in die Arme von Mandanda. Können wir dem Druck standhalten? 36. Nené zieht Cheyrou die Beine weg. Gelbe Karte! Halbzeit Wir führen zur Pause, bisher können wir mit unserer Vorstellung sehr zufrieden sein. PSG drückt zwar, kommt aber nicht wirklich zu zwingenden Chancen. In der Pause stelle ich leicht um, wir verabschieden uns von der kontrollierenden Spielstrategie (da wir dafür eh zu wenig Ballbesitz haben) und wollen jetzt logischerweise ganz auf direktes Konterspiel setzen. Mit ein bisschen Glück gelingt uns so noch ein zweiter Treffer, da PSG jetzt hoffentlich auch etwas weiteraufrücken wird. 52. Noch nicht viel los in Halbzeit zwei. Paris kann nicht, wir wollen (noch) nicht. 53. 2:0 Ich nehm alles zurück! Das Stadion ist soeben explodiert! Tolles Zuspiel von Valbuena in die Gasse, da läuft Rémy, lässt zwei Abwehrspieler aussteigen und trifft unhaltbar für Sirigu ins lange Eck! 2:0! Unglaublich! Selbst die VIPs auf der Haupttribüne hält es nicht mehr in den bequemen Ledersesseln ihrer Logen. Marseille steht Kopf! 54. PSG liegt am Boden. Geben wir ihnen jetzt den Gnadenschuss, trampeln wir sie richtig nieder oder stehen sie nochmal auf? Zlatan Ibrahimovic wird für Lavezzi eingewechselt … 62. Kaboré stellt Tiéné ein Bein und dafür gibt's gelb. Bisher kommt von Paris nicht viel, auch Zlatan setzt nichts von dem um, was Ancelotti so großspurig angekündigt hat. 66. Wir wechseln zum ersten Mal. Osei kommt für Amalfitano. 74. Gefährlicher Freistoß von Nené aus knapp 25m. Mandanda macht sich lang und kratzt das Leder aus dem Winkel! Klasse gehalten! 79. Doppelwechsel jetzt bei OM: Niakhaichyk kommt für den Torschützen A. Ayew, Youngster Abdullah ersetzt den bereits verwarnten Kaboré. Direkt im Anschluss prüft Osei Sirigu mit einem fiesen Schuss ins kurze Eck, doch der Italiener kann parieren. 82. Wir sind bei einem Freistoß in Strafraumnähe unnötig weit aufgerückt, Paris kontert gefährlich! Doch Nené ist zu eigensinnig und schießt aus 20m harmlos aufs Tor, anstatt Ibrahimovic im Zentrum in Szene zu setzen. Allerdings eher ein Einzelfall als ein richtiges Aufbäumen von PSG zum Schluss. Oder kommt da noch was nach? 84. Bodmer mit einem schwachen Distanzschuss direkt auf Mandanda. 86. Valbuena zündet den Turbo und kontert im Zusammenspiel mit Rémy. Sein Abschluss von halbrechts geht jedoch am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite noch einmal Nené, aber er verzieht aus 18m deutlich. 88. Chantôme köpft eine Flanke von Jallet übers Tor. Nkoulou und Mango machen ihre Sache in der Innenverteidigung bisher ausgezeichnet, PSG hatte noch keine Chance aus einer zentralen Position. 88. UNFASSBAR! Mandanda mit dem schlechtesten Abstoß seit Erfindung des Balles irgendwo bei den Mayas oder anderen Urvölkern. Versucht kurz auf Nkoulou zu spielen, schießt aber stattdessen den Ball an Zlatans große Nase. Der zieht aufs Tor und wird in letzter Sekunde vom heranrauschenden Mendes abgefangen. Wenn ich jetzt Magath wäre, dürfte Mandanda ein Jahr lang Medizinbälle meinen berühmten Hügel hinaufrollen und ich würde oben stehen und sie jedes Mal wieder mit einem sadistischen Lachen runterschubsen. Aber ich bin nicht Magath - sein Glück. 89. Ibrakadabra zeigt unnachahmliche Kreativität und Technik in der hohen Kunst des Meckerns mit anschließender Schiedsrichterbeleidigung. Hätte gerne einen Elfmeter für Mendes - sauberes - Tackling. Bekommt stattdessen: eine gelbes Stück plastifizierte Pappe und einen Eintrag in das geheime Tagebuch des Schiedsrichters. Mit Herzchen drumrum. 90. Zwei Minuten gibt’s noch oben drauf. Nicht, dass das nötig wäre, wir haben hier alles im Griff. 90 (+2). Schlusspfiff!!!! Wir schlagen PSG zuhause mit 2:0 und ganz Marseille ertrinkt in einem einzigen Pastis-seeligen Rausch. Bevor noch irgendwelche Übereifrigen bereits nach dem 8. Spieltag den Elfmeterpunkt ausgraben, locke ich die Fans lieber mit dem Versprechen auf ein Treffen mit der Mannschaft in der naheliegenden Bar Cosa Nostra - Verzeihung, CASA NOSTRA - aus dem Stadion. Aufstellung: Mandanda /// Mendes – Nkoulou – Mango – Fanni /// Kaboré (79. Abdullah) – Cheyrou /// A. Ayew (79. Niakhaichyk) – Valbuena – Amalfitano (66. Osei) /// Rémy Olympique de Marseille Paris Saint-Germain2:0 Torschützen: Karten: Verletzungen: 1:0 A. Ayew (21.) Kaboré (62.) keine 2:0 Rémy (53.) Bester Spieler: Loïc Rémy (8,7) Ein klasse Spiel! Besonders freut mich, dass PSG sich mit seiner ganzen Offensivkraft keine einzige CCC herausspielen konnte. Ansonsten war das Spiel sicherlich ausgeglichen - aber wir haben die besseren Chancen kreiert und sie vor allem auch genutzt. In der anschließenden Pressekonferenz lasse ich es mir nicht nehmen, dem schlecht gelaunten Ancelotti genüsslich eine nach der anderen reinzuwürgen ("Das Torgefährlichste an PSG war heute Ibrahimovics Nase. Sie sollten beten, dass sie in nächster Zeit nicht ausfällt, sonst sehe ich da schwarz für Ihre Mannschaft.") und ihn derart zu provozieren, dass er die Konferenz zum Schluss mit hochrotem Kopf verlässt. Schade, ich hätte ihn gern dazu gebracht, mich vor all den TV-Kameras anzubrüllen, aber irgendwann schaff ich das auch noch. Damit haben wir schon acht Punkte Vorsprung vor Paris, Wahnsinn! Die Spieler genießen sichtlich das Zusammentreffen mit den Fans in den nächtlichen Straßen Marseilles, überall wird gefeiert. Das Training fällt morgen damit leider aus ... ;) |
| sulle007:
Deine Art von Moderation ist schon spitze, finde ich. Geniales Spiel mit dem richtigem SIEGER! Das sieht in der Tabelle mehr als gut aus, jetzt heisst es die gute Form zu halten! |
| Savant:
Danke für das Lob! Irgendwie sind die Abstände etwas zu groß geraten, mal schaun, ob ich das beim nächsten Derby besser hinkrieg ;) Bei der Form kann man ja gar nicht anders als optimistisch sein, mal schaun ob wir das noch länger durchhalten können. Gerade über die ganze Saison sollte das aber schwer werden, wenn die Belastung aus allen Wettbewerben zu groß wird. Teilweise ist der Kader schon etwas dünn besetzt und Leute wie Valbuena oder Nkoulou könnte ich nicht einfach so ersetzen, sollten sie ausfallen. |
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