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j4y_z:
Ja, das Arbeitsplatz-Argument zieht aber dann halt nicht.
Bzw, nein, die Grünen hätten nicht das Sagen. Sie benötigen immer noch eine Koalition. Was die Entscheidungsgewalt eines Kanzlers noch weiter einschränkt.

Rejs:
Ich frage mich mittlerweile ernsthaft wie es Laschet geschafft hat, ernstzunehmender Kanzlerkandidat mit den Stand jetzt aussichtsreichen Chancen zu werden. Vielleicht regiert er NRW in normalen Zeiten ganz ok. Da habe ich als Bayer leider keinen allzu großen Einblick. Aber sein Krisenmanagement ist doch gelinde gesagt schlecht. Am Anfang der Corona-Pandemie hat er sich ja auch schon nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und ist richtig rumgeeiert. Über die jetzige Naturkatastrophe brauchen wir wohl auch nicht mehr diskutieren. So oft die Meinung zu ändern und in jedes Fettnäpfchen zu treten ist definitiv eine Kunst.
Am Ende kommt dann raus, dass das alles von Söder geplant war und er kurz vor der Wahl den schlingernden und untragbaren Laschet ersetzt, um als strahlender Retter die Macht zu erringen. (Und warum traue ich ihm das sogar zu!?)

White:

--- Zitat von: Rejs am 18.Juli 2021, 21:43:08 ---(Und warum traue ich ihm das sogar zu!?)

--- Ende Zitat ---
Weil du als Bayer weißt, wie CSU funktioniert?

BlueSnakeRD:

--- Zitat von: Rejs am 18.Juli 2021, 21:43:08 ---Am Ende kommt dann raus, dass das alles von Söder geplant war und er kurz vor der Wahl den schlingernden und untragbaren Laschet ersetzt, um als strahlender Retter die Macht zu erringen. (Und warum traue ich ihm das sogar zu!?)

--- Ende Zitat ---

Derselbe Gedanke ging mir Baerbock vs. Habeck auch durch den Kopf.

KI-Guardiola:

--- Zitat von: DeDaim am 09.Juli 2021, 19:20:54 ---
--- Zitat von: White am 08.Juli 2021, 21:10:18 ---Das Beispiel ist vollkommen aus der Luft gegriffen und hat keinen Bezug zu den Wahlprogrammen, einfach nur ein Punkt, den ich mir vorstellen könnte.
--- Ende Zitat ---

Das ist wirklich völlig aus der Luft gegriffen. Fakt ist, dass die Union keine Politik fürs "einfache Volk" macht. Schon lange nicht mehr. Sie ist offenbar nur sehr gut darin, das zu verkaufen.

--- Ende Zitat ---

Hatte sie das je? Meine Mittelschicht-Eltern mit Eigenheim (Mutter Erzieherin, Vater Küchenchef, später Gewerbepolizei) waren auch in den 80er/90er Jahren stets bei der SPD gelandet, soweit ich mich erinnere.

Brisant war ja vor ein paar Jahren auch der Armutsbericht, aus dem Passagen gestrichen wurden. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/armut-in-deutschland-regierung-strich-heikle-passagen-aus-armutsbericht-1.3295247

Tatsächlich gehen Wohlhabendere öfter wählen, was der CDU zusätzlich in die Hände spielt. Ärmere, selbst Teile der Mittelschicht sehen sich zunehmend nicht mehr von der Politik angesprochen, ein Teufelskreis. Passend übrigens dazu auch die Anstalt von vor zwei Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=jA5wT2BYmL4

Man denke aktuell beim Lobby-Thema z.B. an die Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gegen Baerbock.

Letztlich wird es aber auch -- vielen -- Wählern in Deutschland recht gut gehen, so dass ein Paradigmenwechsel in der Politik für sie ein Risiko wäre.

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