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Leland Gaunt:
@Joe: Du hast vergessen zu erwähnen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden darf ;)
Das hat man ja so richtig stabilisiert im Laufe der 1,5 Jahre.
Klappt übrigens super, wie man in Israel und den USA feststellen kann, dass geimpfte de facto zu Beginn die gleiche Viruslast tragen, also ist deren Begünstigung womit zu begründen?
Es gibt auch keine Studien für Langzeitfolgen der Impfungen, insbesondere bei Jugendlichen halte ich es daher für absolut unangebracht,
da noch nicht mal nachgewiesen ist, dass diese Infektionstreiber sind.
Falls doch, wie genau hat man in Schulen drauf reagiert?
Sorry, dass ich hier springe, eigentlich ärgere ich mich, dieses Thema hier wieder aufgenommen zu haben, da es zu nichts führt.
Jeder hat mittlerweile seine Einstellung zu diesem Thema und es wird nur noch weiter gespalten.
Neuer Höhepunkt ist der Druck auf nicht geimpfte.
55 bis 60 Mio Menschen in Deutschland sind nun geimpft.
Sagen wir 5 Mio können sich nicht impfen lassen.
Dann bleiben 15 Mio die Gründe haben, oder einfach die Notwendigkeit nicht sehen, immerhin ~20% der Bevölkerung.
Der sind a) zu blöd b) Covidiot / Leugner / AFD Wähler oder haben c) die Pandemie bisher verpasst?
Ist Lafontaine jetzt eigentlich auch Querdenker?
Waldi98:
Habe parallel geschrieben und überschneidet sich jetzt etwas mit dem, was Leland Gaunt auch schon gesagt hat, aber macht ja nichts:
Mein letzter Stand ist die Info aus dem 1,5 Monate alten Podcast von Kekule, dass kein epidemiologischer Nutzen nachgewiesen sei (Minute 38:28), weil Kinder ja keine Treiber der Pandemie sein sollen, und man besser erst mal abwarte, bis man mehr Informationen zu Langzeitproblemen mit der Impfung habe. Vermehrte Herzmuskelentzündungen bei Jungen habe man zum Beispiel im Auge.
Podcast:
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/audio-kekule-corona-kompass-delta-reise-quarantaene-uefa-100.html
(ca. 34:56-42:17, 44:31-50:55)
Die STIKO spricht ja auch weiterhin keine generelle Impfempfehlung für Kinder aus:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Infoblatt_Impfung_Kinder_und_Jugendliche.pdf?__blob=publicationFile
Letztlich eine Wette, ob die möglichen langfristigen Impfschäden oder die langfristigen Schäden durch eine Infektion höher sind.
Und auch wenn Kinder keine Treiber der Pandemie sind, scheint es mir als Laie doch sinnig, möglichst viele Infektionsketten zu durchbrechen. Aber da wäre es wiederum noch sinnvoller, erst mal die Erwachsenen zu impfen – und eben möglichst viel weltweit. Das dürfte mehr helfen, als hier generell alle Kinder dranzunehmen.
DeDaim:
Dass Kinder keine Treiber der Pandemie seien, lässt sich so offenbar eben nicht sagen. Bzw. es stimmt schon: Sie sind keine Treiber, weil niemand einer ist. Die Viruslast ist über alle Altersgruppen hinweg gleich verteilt, heißt: alle tragen gleich viel zur Ausbreitung bei (mögliche Ausnahme besteht wohl noch bei Kindern bis einschließlich Grundschulalter). Siehe z.B. hier und hier. Entscheidend für die Verbreitung ist meines Wissens ja nach wie vor die Überdispersion (Stichwort Superspreader).
Bezüglich der Schulen: Richtig, man hat gar nicht reagiert. Die Kultusminister und -ministerinnen machen seit 1 1/2 Jahren ihre Arbeit nicht und sollten m.E. geschlossen zurücktreten. Im Grunde ist es ein Skandal, der da passiert, an den sich die meisten Menschen aber offenbar gewöhnt haben - vielleicht auch, weil sie genau wissen, dass aus genanntem Personenkreis keine Lösungen zu erwarten sind?
Was die STIKO-Empfehlung anbelangt, da maße ich mir als Laie kein Urteil an. Mein Eindruck ist, dass die STIKO sehr vorsichtig und bedacht vorgeht, bei der Abwägung der Risiken. Und das ist auch absolut richtig so. Die STIKO hat aber auch nicht explizit von einer Impfung für alle ab 12 Jahren abgeraten, sie empfiehlt es nur nicht generell. Nach ärztlicher Aufklärung (und entsprechender Abwägung),kann der Impfstoff von Biontech aber auch unabhängig von Vorerkrankungen verimpft werden. Ob man das politische Überstimmen der STIKO nun für richtig oder falsch hält, ist wieder eine andere Frage. Ich persönlich bin der Meinung, dass man der Expertise der Fachleute vertrauen sollte. Die STIKO ist als letztlich ehrenamtlich betriebene Einrichtung für solche Ausnahmesituationen vermutlich aber nicht ideal aufgestellt. A propos Kinderimpfung: Die EMA hat den Impfstoff uneingeschränkt zugelassen. Auch Fachleute am Werk. Macht es für uns Laien natürlich nicht einfacher geschweige denn verständlicher.
Aber es stimmt natürlich auch: Bei den Erwachsenen ist noch Potenzial zu heben. Die harten Impfgegner wird man nicht überzeugt bekommen, aber es gibt eben durchaus Leute, die einen Anreiz brauchen. Sei es, dass die Impfung vor die Haustür kommt, sich mit einem Einkauf verbinden lässt, man ein Mittagessen abstaubt oder hundert Euro in die Hand gedrückt bekommt. Da muss einfach noch mehr passieren.
Zur Frage der Infektiösität von Geimpften bei Delta: Ich nehme an, dass du auf die Studie aus Massachusetts anspielst, Leland? Da sagen die beteiligten Wissenschaftler selbst, dass a) die Ergebnisse noch in größeren Studien bestätigt werden müssen (diese laufen gerade) und b) der Zeitpunkt der Testung entscheidend sei und da sei der 1:1 Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften nicht zwangsläufig gegeben. Die Kritik an der Studie, die andere Fachleute geäußert haben, spare ich jetzt mal aus. Es gibt wohl auch Daten (Quelle müsste ich nochmal raussuchen), die darauf hinweisen, dass die Viruslast bei Geimpften deutlich schneller wieder sinkt als bei Ungeimpften. Letztendlich reden wir hier ja über Impfdurchbrüche, also Infektion trotz Impfung. Das ist weder überraschend, weil nie jemand von 100% Impfschutz ausgegangen ist, noch Grund zur Sorge. Nach wie vor geht offenbar die größte Gefahr von Ungeimpften aus. Und genau deswegen ist es konsequent, dass Geimpften mehr Rechte zurückgegeben werden (ich habe hier schon mehrfach geschrieben, dass ich die Rede von Privilegien oder Begünstigungen falsch finde). Ob es richtig und gerecht ist, da kann man ja durchaus unterschiedlicher Auffassung sein.
--- Zitat von: Leland Gaunt am 12.August 2021, 21:57:07 ---Sorry, dass ich hier springe, eigentlich ärgere ich mich, dieses Thema hier wieder aufgenommen zu haben, da es zu nichts führt.
Jeder hat mittlerweile seine Einstellung zu diesem Thema und es wird nur noch weiter gespalten.
--- Ende Zitat ---
Finde ich schade, dass du das so siehst. Ich habe nicht den Eindruck, dass wir uns hier spalten. Dass du eine andere Meinung hast, ist vollkommen okay für mich. Ich habe nur dann ein Problem, wenn Dinge in den Raum gestellt werden, ohne sie auch nur ansatzweise zu begründen (von Belegen in Form von Links o.ä. rede ich gar nicht). Deshalb frage ich nach, eben weil mich deine Meinung bzw. die Begründung deiner Meinung interessiert. Weil ich verstehen will, warum man zu anderen Ansichten kommt, als ich es tue. Sonst lerne ich ja nichts und bleibe in meiner eigene Blase. Das ist zwar für mich angenehmer, aber auch nicht wirklich sinnvoll.
Auf deine letzten beiden Absätze gehe ich allerdings nicht ein. Das ist mir schlicht zu polemisch.
j4y_z:
@Leland:
Langzeitstudien zu Impfungen. ;D Sorry, aber nö. Bleibende Impfschäden treten Tage bis maximal Wochen nach der Impfung auf. Nicht erst nach 10 Jahren. Wir impfen jetzt seit 8 Monaten und NICHTS ist passiert.
Es zeigt einfach, dass viele keine Ahnung von Impfungen haben. Das sind keine Medikamente, die man über Jahre täglich einnimmt und sich im Körper anreichern.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html
Ist ja schön, dass du deine eigene "Einstellung" dazu hast, wenn du allerdings alternative Fakten schaffen willst, ist das eher suboptimal.
Henningway:
--- Zitat von: Leland Gaunt am 12.August 2021, 21:57:07 ---Klappt übrigens super, wie man in Israel und den USA feststellen kann, dass geimpfte de facto zu Beginn die gleiche Viruslast tragen, also ist deren Begünstigung womit zu begründen?
--- Ende Zitat ---
Widerspruch!
https://www.medwiss.de/2021/07/27/weniger-ansteckend-nach-impfung/?fbclid=IwAR1pvP__oD2ism9Yeoq0xZHB31T-vdlgb2PogzEbqb-ULM26kkCFDQ9pSeA
--- Zitat ---Wie gut ein bevölkerungsweiter Schutz vor dem neuen Coronavirus mit Hilfe von Impfungen erreicht werden kann, hängt auch davon ab, wie effektiv die Impfung verhindert, dass Personen bei einer Infektion infektiös sind. Dies wurde in Israel mit 9 650 Klinik-Mitarbeitern untersucht. Bei Personen, die trotz Impfung infiziert wurden, war demnach die Viruslast deutlich geringer als bei ungeimpften Personen. Die Impfung senkte damit das Risiko einer weiteren Übertragung der Viren deutlich.
--- Ende Zitat ---
Aus dem Abstract geht hervor, dass die Übertragungsfähigkeit der Viren von Geimpften Personen auf andere Personen nahezu 50 % geringer ist.
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