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Jäger Horst:

--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 09:55:18 ---Das kannst du über jedes Land sagen, wenn du es einzeln betrachtest. Sogar über China.

Nochmal, auch für dich: der Klimawandel ist ein globales Problem. Um es zu lösen, muss jeder mithelfen. Das Argument, ein Land allein wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, ist richtig.
Das gilt aber für jedes Land. Sowohl für Luxemburg, als auch für China.
Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre, würden wir die Ziele ebensowenig erreichen wie wenn nur Luxemburg klimaneutral wäre.
Dass Luxemburg einen kürzeren Weg zur Klimaneutralität hat als China ist ebenso klar. Das ändert aber nichts am Ziel der Klimaneutralität. Auch für Luxemburg nicht.

--- Ende Zitat ---

"Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre..." wenn, ja wenn...
aber selbst der Ansatz ist nicht dort gegeben und in den meisten anderen Ländern auch nicht...
also kann man nicht von einem "Ziel" als solchen sprechen, wenn China ein Klimaabkommen unterschreibt, aber dennoch viele viele neue Braunkohlekraftwerke baut...
...und so ungefähr meint bis 2060 machen wir auch alles klimaneutral (vielleicht...)
dann ist das zwar ein "Ziel", aber kein ambitioniertes, denn im Schneckentempo wird der Klimawandel nicht verhindert.

Und das ist nicht nur in China so, schau dir mal das Umweltbewusstsein in anderen und ärmeren Ländern an, die können wir nicht mehr subventionieren als jetzt schon, gerade da auch alle vermögenden Länder inkl. D mit den wirtschaftlichen Folgen von Corona zu kämpfen hatten und haben.
Wir können auch nicht direkt regeln und kontrollieren (Es gibt zwar Kontrollinstrumente wie Subventionen investiert werden, aber es gibt genauso doppelt so viele Mittel und Wege die Kontrollen zu umgehen), ob die Subventionen direkt in den Klimaschutz dort fließen, gerade in Rumänien, Bulgarien, Afrika, Weißrussland etc. herrschen viel mehr offentsichtliche Korruption und teilweise bürgerkriegsähnliche Zustände, vom nahen, mittleren Osten ganz zu schweigen... Da brennen ganz schnell wieder ganz viele Ölfelder, wenns hart auf hart kommt.
Da haben die ärmeren Teile der Bevölkerung gar keine Zeit sich i-wie mit dem Klimawandel zu beschäftigen, weil die schauen müssen wie sie Tag für Tag über die Runden kommen.
Es stimmt, dass die langfristigen Folgen des Klimawandels gerade Ärmere treffen wird, aber ich sehe keine Lösung, wenn sich nicht viel viel viel mehr dort tut im Bewusstsein und da haben wir vergleichsweise ein Luxusproblem, wenn wir uns hier über Verbots- und Gebots-Maßnahmen wie: Tempolimits, Lastenräder, E-Mobilität streiten, die letzendlich nur auf Deutschland begrenzt Tropfen auf dem heißen Stein sind.

Das ganze bitte einmal nur EINMAL nüchtern und logisch betrachten bzw. selber denken hilft manchmal mehr, als irgendwelche pseudomoralischen und scheinbare Pro-Kopof-Ausstoß-Selbstgeißelung-Anti-Argumente von irgendwelche Internetzseiten zu rezitieren.

Tropf tropf tropf .... Zisch zisch zisch

j4y_z:

--- Zitat von: Signor Rossi am 09.September 2021, 10:13:45 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 09:55:18 ---Nochmal, auch für dich: der Klimawandel ist ein globales Problem. Um es zu lösen, muss jeder mithelfen. Das Argument, ein Land allein wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, ist richtig.
--- Ende Zitat ---
Genau meine Rede, jetzt scheinst du es endlich verstanden zu haben.


--- Zitat ---Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre, würden wir die Ziele ebensowenig erreichen wie wenn nur Luxemburg klimaneutral wäre.
--- Ende Zitat ---
Richtig, deswegen verlangt das ja auch niemand von China.

--- Ende Zitat ---

Wieso endlich? Das ist genau das, was ich die ganze Zeit sage: deshalb muss auch jedes Land sein Möglichstes tun, und genau das tun wir nicht.

Doch. Sie selbst von sich.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232791579/china-klima-schutz-co2-energie-klimawandel.html


--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 10:47:28 ---Das ganze bitte einmal nur EINMAL nüchtern und logisch betrachten bzw. selber denken hilft manchmal mehr, als irgendwelche pseudomoralischen und scheinbare Pro-Kopof-Ausstoß-Selbstgeißelung-Anti-Argumente von irgendwelche Internetzseiten zu rezitieren.

--- Ende Zitat ---

 ::) Dein Ernst? Der Pro-Kopf-Ausstoß wird weltweit vom IPCC als Kennzahl für das CO2-Budget verwendet, aber wenn ein Horst aus dem MTF sagt, das sei "scheinbar", dann ist das der Weisheit letzter Schluss.  :blank:

Jäger Horst:

--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 10:47:51 ---
--- Zitat von: Signor Rossi am 09.September 2021, 10:13:45 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 09:55:18 ---Nochmal, auch für dich: der Klimawandel ist ein globales Problem. Um es zu lösen, muss jeder mithelfen. Das Argument, ein Land allein wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, ist richtig.
--- Ende Zitat ---
Genau meine Rede, jetzt scheinst du es endlich verstanden zu haben.


--- Zitat ---Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre, würden wir die Ziele ebensowenig erreichen wie wenn nur Luxemburg klimaneutral wäre.
--- Ende Zitat ---
Richtig, deswegen verlangt das ja auch niemand von China.

--- Ende Zitat ---

Wieso endlich? Das ist genau das, was ich die ganze Zeit sage: deshalb muss auch jedes Land sein Möglichstes tun, und genau das tun wir nicht.

Doch. Sie selbst von sich.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232791579/china-klima-schutz-co2-energie-klimawandel.html


--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 10:47:28 ---Das ganze bitte einmal nur EINMAL nüchtern und logisch betrachten bzw. selber denken hilft manchmal mehr, als irgendwelche pseudomoralischen und scheinbare Pro-Kopof-Ausstoß-Selbstgeißelung-Anti-Argumente von irgendwelche Internetzseiten zu rezitieren.

--- Ende Zitat ---

 ::) Dein Ernst? Der Pro-Kopf-Ausstoß wird weltweit vom IPCC als Kennzahl für das CO2-Budget verwendet, aber wenn ein Horst aus dem MTF sagt, das sei "scheinbar", dann ist das der Weisheit letzter Schluss.  :blank:

--- Ende Zitat ---

Wenn ein Land flächenmäßig klein ist, hat das CO2 weniger Platz sich zu verteilen, folglich auch einen höheren Pro-Kopf-Ausstoß...
Wenn jetzt z.B. alle ländlichen Bewohner in D ihren Pro-Kopf-Ausstoß um die Hälfte reduzieren würden, hätten wir umgerechnet immer noch einen hohen Pro-Kopf-Ausstoß, da flachenmäßig in Ballungszentren und Industriegebieten immer noch gleich viel CO2 ausgestoßen werden würde...das dann auf die Einwohner umgemünzt wird.

Aber dem Weltklima ist das egal, denn die große Butter aufs Brot kommt von den Milliarden Tonnen anderer Länder und deren Industrie, D ist da mit 2% Butteranteil zwar dabei, aber davon wird
der Bauer auch nicht fett.

Faktisch ist es Pseudomoral.

j4y_z:

--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 11:14:50 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 10:47:51 ---
--- Zitat von: Signor Rossi am 09.September 2021, 10:13:45 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 09:55:18 ---Nochmal, auch für dich: der Klimawandel ist ein globales Problem. Um es zu lösen, muss jeder mithelfen. Das Argument, ein Land allein wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, ist richtig.
--- Ende Zitat ---
Genau meine Rede, jetzt scheinst du es endlich verstanden zu haben.


--- Zitat ---Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre, würden wir die Ziele ebensowenig erreichen wie wenn nur Luxemburg klimaneutral wäre.
--- Ende Zitat ---
Richtig, deswegen verlangt das ja auch niemand von China.

--- Ende Zitat ---

Wieso endlich? Das ist genau das, was ich die ganze Zeit sage: deshalb muss auch jedes Land sein Möglichstes tun, und genau das tun wir nicht.

Doch. Sie selbst von sich.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232791579/china-klima-schutz-co2-energie-klimawandel.html


--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 10:47:28 ---Das ganze bitte einmal nur EINMAL nüchtern und logisch betrachten bzw. selber denken hilft manchmal mehr, als irgendwelche pseudomoralischen und scheinbare Pro-Kopof-Ausstoß-Selbstgeißelung-Anti-Argumente von irgendwelche Internetzseiten zu rezitieren.

--- Ende Zitat ---

 ::) Dein Ernst? Der Pro-Kopf-Ausstoß wird weltweit vom IPCC als Kennzahl für das CO2-Budget verwendet, aber wenn ein Horst aus dem MTF sagt, das sei "scheinbar", dann ist das der Weisheit letzter Schluss.  :blank:

--- Ende Zitat ---

Wenn ein Land flächenmäßig klein ist, hat das CO2 weniger Platz sich zu verteilen, folglich auch einen höheren Pro-Kopf-Ausstoß...
Wenn jetzt z.B. alle ländlichen Bewohner in D ihren Pro-Kopf-Ausstoß um die Hälfte reduzieren würden, hätten wir umgerechnet immer noch einen hohen Pro-Kopf-Ausstoß, da flachenmäßig in Ballungszentren und Industriegebieten immer noch gleich viel CO2 ausgestoßen werden würde...das dann auf die Einwohner umgemünzt wird.

Aber dem Weltklima ist das egal, denn die große Butter aufs Brot kommt von den Milliarden Tonnen anderer Länder und deren Industrie, D ist da mit 2% Butteranteil zwar dabei, aber davon wird
der Bauer auch nicht fett.

Faktisch ist es Pseudomoral.

--- Ende Zitat ---

Aha! Das CO2 macht also schon an Grenzen halt, ab da kann es sich nämlich nicht mehr verteilen.   :o

Äh, das ist ja genau das Problem: deswegen müssen die Leute in Ballungszentren ihren Ausstoß in verstärktem Maße reduzieren, wozu sie aufgrund der vorhandenen Infrastruktur in großen Städten auch viel eher in der Lage sind als Leute auf dem Land.

Jäger Horst:

--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 11:23:58 ---
--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 11:14:50 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 10:47:51 ---
--- Zitat von: Signor Rossi am 09.September 2021, 10:13:45 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 09.September 2021, 09:55:18 ---Nochmal, auch für dich: der Klimawandel ist ein globales Problem. Um es zu lösen, muss jeder mithelfen. Das Argument, ein Land allein wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, ist richtig.
--- Ende Zitat ---
Genau meine Rede, jetzt scheinst du es endlich verstanden zu haben.


--- Zitat ---Wenn China als einziges Land klimaneutral wäre, würden wir die Ziele ebensowenig erreichen wie wenn nur Luxemburg klimaneutral wäre.
--- Ende Zitat ---
Richtig, deswegen verlangt das ja auch niemand von China.

--- Ende Zitat ---

Wieso endlich? Das ist genau das, was ich die ganze Zeit sage: deshalb muss auch jedes Land sein Möglichstes tun, und genau das tun wir nicht.

Doch. Sie selbst von sich.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232791579/china-klima-schutz-co2-energie-klimawandel.html


--- Zitat von: Jäger Horst am 09.September 2021, 10:47:28 ---Das ganze bitte einmal nur EINMAL nüchtern und logisch betrachten bzw. selber denken hilft manchmal mehr, als irgendwelche pseudomoralischen und scheinbare Pro-Kopof-Ausstoß-Selbstgeißelung-Anti-Argumente von irgendwelche Internetzseiten zu rezitieren.

--- Ende Zitat ---

 ::) Dein Ernst? Der Pro-Kopf-Ausstoß wird weltweit vom IPCC als Kennzahl für das CO2-Budget verwendet, aber wenn ein Horst aus dem MTF sagt, das sei "scheinbar", dann ist das der Weisheit letzter Schluss.  :blank:

--- Ende Zitat ---

Wenn ein Land flächenmäßig klein ist, hat das CO2 weniger Platz sich zu verteilen, folglich auch einen höheren Pro-Kopf-Ausstoß...
Wenn jetzt z.B. alle ländlichen Bewohner in D ihren Pro-Kopf-Ausstoß um die Hälfte reduzieren würden, hätten wir umgerechnet immer noch einen hohen Pro-Kopf-Ausstoß, da flachenmäßig in Ballungszentren und Industriegebieten immer noch gleich viel CO2 ausgestoßen werden würde...das dann auf die Einwohner umgemünzt wird.

Aber dem Weltklima ist das egal, denn die große Butter aufs Brot kommt von den Milliarden Tonnen anderer Länder und deren Industrie, D ist da mit 2% Butteranteil zwar dabei, aber davon wird
der Bauer auch nicht fett.

Faktisch ist es Pseudomoral.

--- Ende Zitat ---

Aha! Das CO2 macht also schon an Grenzen halt, ab da kann es sich nämlich nicht mehr verteilen.   :o

Äh, das ist ja genau das Problem: deswegen müssen die Leute in Ballungszentren ihren Ausstoß in verstärktem Maße reduzieren, wozu sie aufgrund der vorhandenen Infrastruktur in großen Städten auch viel eher in der Lage sind als Leute auf dem Land.

--- Ende Zitat ---

Kleine Fläche - verhältnismäßig viel Industrie - mehr pro Kopf
ohne, dass die Köpfe was dafür können und Maßnahmen wie der Braunkohleausstieg sind schon beschlossen und das wird bei uns schneller umgesetzt und zum Teil überhaupt nicht verhältnismäßig als bei den global Players USA, China, die am meisten rausballern.
Die Grenzen sind irrelevant, außer du betrachtest spezifisch Grenzgebiete, da stellt sich wiederrum die Frage, wieviel von anderen Ländern bei uns reinkommt und wieviel wir in Grenznähe denen übertragen...
All das macht einen Pro-Kopf-Ausstoß nur aus pseudomoralischen Gründen verwertbar.

Im Endeffekt zählt für das WELTKLIMA nur der gesamte Ausstoß eines Landes...

Also mit klein klein ist nichts getan, obwohl wir verhältnismäßig klein klein
schon viel zahlen, machen, subventionieren...etc

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