Der letzte Satz ist keine Unterstellung, sondern gelebter Fakt auf Twitter und Co...egal von wem. Stefan hat doch gerade erst das Beispiel mit dem Meuthen gebracht.
Da er nicht explizit darauf Bezug nahm, habe ich angenommen, er bezieht sich auf die Diskussion hier.
Eine schreckliche Tat, die einfach nur fassungslos macht. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist die Mutter vermutlich auch unter den Opfern. 
Es lässt einen kopfschüttelnd zurück wie solche Taten reflexartig für die politischen Grabenkämpfe verwendet werden. Unabhängig davon, welche Seite welche Tat missbraucht. Man hat das Gefühl, manch einer hofft heutzutage richtig darauf, dass das Motiv - oder allein schon die Herkunft eines Täters - in die eigene politische Argumentation passen.
Achso? Völlig egal, aus welcher Ecke das kommt, solange nur genug Beileid bekundet wird oder wie? Der letzte Satz ist dann nur noch ekelerregend, wirklich, und eine solch widerwärtige Unterstellung, da fehlen mir gerade die Worte.
Für mich steht diese Tat genauso wenig für "die AfD" oder sonst etwas wie die genauso schreckliche Tat im August 2018 hier in Chemnitz für "die Flüchtlinge" stand. Und es ist einfach meine persönliche Wahrnehmung, dass nach derartigen Taten massenhaft solcher Postings auftauchen, die alles pauschal in 140 Zeichen erklären.
Nö. Diese Postings sind immer da. Interessieren nur keinen, wenn nichts passiert, weshalb sie dann auch nicht in deiner Timeline auftauchen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es klug ist, diese Taten zu vergleichen. Die AfD ist eine "Partei" mit relativ starker Rückendeckung aus der Bevölkerung, die ihrem Handeln ein Stück weit Legitimation gibt. Welche politische Rückendeckung haben denn "die Flüchtlinge"?
Falls du dich durch meine persönliche Auffassung angegriffen oder beleidigt fühlst, bitte ich dich, das zu entschuldigen. Um dann aber auch kurz auf deinen Post bezug zu nehmen: Ja, Abgeordnete der AfD in unseren Parlamenten wurden tatsächlich demokratisch gewählt. Ich finde das persönlich ebenfalls alles andere als gut. Ich habe nur das Gefühl, dass die derzeitige Debattenkultur, das allgemeine Miteinander, diese Risse in unserer Gesellschaft nicht kitten werden. Im Gegenteil.
Ist entschuldigt.
Um mal Ulf Buermeyer zu zitieren: Nur weil eine Partei demokratisch gewählt wurde, muss sie noch lange keine demokratischen Grundsätze vertreten.
Man kann versuchen, die Risse mit Stillsein und Akzeptanz zu kitten. Meiner Meinung nach wird aber genau DAS zum Problem.
Man kann aber auch versuchen, den AfD-Wählern ihr Wahlverhalten vor Augen zu halten, indem man sagt, seht her, ihr sorgt mit eurer Stimme dafür, dass sich solche Leute wie dieser Schütze mit ihren Ansichten toleriert und sich darin bestärkt fühlen.