@Kn0xv1ille : Traditionelles Familienbild ist weniger festgelegt als du glaubst und jeder versteht etwas anderes darunter. Das kann ein Ehepaar sein für manche, für andere widerum nur Ehepaar mit Kind. Und nicht ich muss das Googlen, weil du doch die Behauptung aufgestellt hast. Daher musst du sie auch untermauern.
Das jeder was anderes darunter versteht mag sein. Aber ganz sicher nicht im Kontext der AfD. Und wenn dir der Überpunkt aus dem Parteiprogramm und der Kontext das es von der AfD kommt nicht reicht um es einzuschätzen, dann liess es halt nach was für die AfD ein traditionelles Familienbild ist. Ich hab keine Behauptung aufgestellt. Es ist eigentlich ziemlich klar das wenn nur das Leitbild Mann, Frau, Kind gefördert wird dies gleichgeschlechtliche Ehen herabsetzt. Selbst eine Weidel kritisiert diesen Punkt. Also selbst sie weiß was damit in Sachsen Anhalt gemeint ist und fühlte sich angesprochen. Ihre Reaktion darauf ist dann auch ein Geschlag ins Gesicht für alle Schwulen und Lesben.
Deinen anderen Punkt kann ich nicht nachvollziehen. Da schwinkt wieder zuviel Abneigung gegen Linke Parteien mit. Den "Fachkräftemangel" gibt es schon seit Menschengedenken in Deutschland. In den 2000ern fehlten uns zichtausende Maschinenbauer angeblich. Mit dem Ergebnis, dass jeder der das in den 2000er studiert hat heute in einem richtig beschissenen Arbeitsmarkt ist.
Auch hier liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Im Vergleich zum Bürokratieabbau und das war letztlich meine Kritik an deinem Post, du kannst auf Grundlage dieser Studie keine Rechnungen anstellen, da kaum ein Betrieb Bürokratiekosten getrennt erfasst. Eine Befragung ist also erstmal eine Meinung der Unternehmen.
Um einzuschätzen wie stark Unternehmen die Bürokratiebelastung empfinden ist die Studie sicherlich geeignet ein Stimmungsbild aus der Wirtschaft zu holen.
Um daraus quantifizierbare Aussagen bezüglich der Kosten zu treffen eher nicht, weil einfach eine fundierte Datengrundlage dafür fehlt und das in der Studie auch gar nicht untersucht wurde. Darauf also Rechnungen anzustellen und das als Beleg für Bürokratieüberfluss anzuführen ist aus meiner Sicht müßig.
Davon ab das diese neuen Bürokratierregeln nicht für alle Unternehmen gelten, hast du da gute Beispiele für sinnvolle Bürokratie genannt.
Bspw. Thema Cybersicherheit macht Sinn, E-Rechnung macht Sinn, da hier nun ein maschinenlesbares Format vorgeschrieben wird. Heißt am Ende des Tages profitieren alle davon, da man nun seinen Invoice Prozess komplett automatisieren kann.
Worauf ich hinauswill Bürokratie muss nicht immer schlecht sein, sondern kann auch Vorteile bringen.