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[Beendet] Ein Deutscher im Schottenrock
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Purzel89:
@DayDreamer & Lumpi: Das ist eine klare Ansage! Dann leg ich mal wieder los.
@Stefan von Undzu: Jup. Die Info hab ich übrigens von www.ufwc.co.uk

Fun Fact of the Day: Die mexikanische Nationalmannschaft durfte trotz erfolgreicher Qualifikation nicht an der WM 1990 teilnehmen. Grund dafür war ein Skandal bei der Jugend-Weltmeisterschaft 1989, wo man sich nicht an das Alterslimit gehalten hatte.

Kapitel 31: Es ist nicht alles Gold was glänzt

09.10.2016

Bevor ich am Mittwoch zum Länderspiel nach Chisinau in Moldawien reisen musste, wollten meine Familie ich das Wochenende nutzen um das Verkehrsmuseum in Nürnberg zu besichtigen. Anders als es der Name vermuten ließ war es in Wahrheit eher ein DB Museum. Einzig das Nürnberger Museum für Kommunikation, das in das Hauptmuseum hinein integriert wurde, stellte auch andere Objekte aus.

Am späten Nachmittag war noch eine Fahrt mit dem Adler geplant, die erste deutsche Lokomotive, die Personenzüge hierzulande ziehen durfte und auf der ersten deutschen Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth in Betrieb genommen wurde. Um uns die Zeit bis zur Fahrt zu vertreiben, hatten wir wunderbar Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen. Der Großteil der Ausstellung stellte die Geschichte des größten deutschen Eisenbahnkonzerns von 1835 bis heute dar. Außerdem ermöglichte das Museum einen Blick in die mobile Zukunft. Hier wurde auch eine Weltneuheit untergebracht: In einem schwarzen Raum wurden mit einer Matrix aus weiß leuchtenden Linien Bilder projiziert.

Für jeden Eisenbahnfan unverzichtbar waren auch die zwei Fahrzeughallen. In der ersten Halle war der Platz leer wo sonst der Adler stand. Außerdem war hier der restaurierte und weitestgehend original erhalten gebliebene Hofzug von Kaiser Ludwig dem Zweiten untergebracht. Die blauen Salonwagen mit den goldenen Verzierungen und der blau-weiße Terrassenwagen waren sehr schön anzusehen.

Beim Gang in Halle 2 waren die bemerkenswertesten Objekte zumindest meiner Meinung nach die beiden Schnellzuglokomotiven E 03 001 und 05 001. Wobei die Kürzel dem Fachmann schon verraten, dass es sich hierbei um eine Elektrolokomotive und eine Dampflokomotive handelte. Während die E 03 (bzw. die spätere 103) der Vorgänger des ICE im Geiste war, war die Stromliniendampflokomotive immerhin zwei Jahre lang Weltrekordhalter als schnellste Dampflok der Welt. Geschlagen wurde sie nur von der englischen Mallard, die 202,8 Kilometer pro Stunde erreichte. Die 05 001 war und wird wahrscheinlich immer Deutschlands schnellste Dampflokomotive bleiben.

Mia hielt sich an der dunkelroten Schnellzuglokomotive besonders lange auf und sah mit Begeisterung auf die Außenverkleidung. Die stromlinienförmige Hülle der Lok verpasste ihr eine Form, die einem auf Schienen fahrenden Panzer glich. Ein Schelm wer denkt, das hätte was damit zu tun, dass die Lok 1935 gebaut wurde. Ich wandte mein Blick dem besonderen separaten Tender zu. Gerade in diesem Moment vernahm ich ein Klappergeräusch vom Tender. Sicher war ein Museumsmitarbeiter gerade dort und prüfte etwas also schenkte ich dem Lärm keine weitere Beachtung.

Da wir immer noch ein wenig Zeit übrig hatten, gingen wir noch zur Modelleisenbahn, die es ebenfalls im Museum gab. Als wir dort ankamen, erzählte gerade ein Mitarbeiter etwas über die Grundbegriffe des Bahnbetriebs.

Ein anschließender Weichenbereich beschreibt folgendes: Wenn ein Zug ein Signal passiert, dass eine Langsamfahrstelle anzeigt und darauf folgt eine oder mehrere Weichen, gilt diese Langsamfahrstelle entweder bis zum nächsten Signal oder wenn der Zug einen fahrplanmäßigen Halt absolviert hat. Die Geschwindigkeit darf erst erhöht werden, wenn der letzte Wagen des Zuges den anschließenden Weichenbereich verlassen hat.
Mia war von der Rede gelangweilt und wollte lieber mit mir reden: Ich habe das Gefühl wir werden verfolgt! Ich wollte mich umdrehen aber Mia zog an meinem Ärmel. Nicht umdrehen! Das ist doch das Dümmste, was man machen kann!
Werde du nicht auch noch paranoid. Es reicht, wenn ich unter Verfolgungswahn leide. Da verfolgt uns niemand! Die Person ist sicher bloß zufällig ein paar Mal hinter uns gewesen.
Aber als wir mit dem Rundgang fertig waren und nochmal zurück gelaufen sind um hierher zu kommen war er wieder hinter uns. Das kann doch kein Zufall sein!
Hör bloß auf damit, das treibt mich in den Wahnsinn. Es will mich niemand umbringen.

Um das Thema endgültig zu beenden, machten wir uns jetzt auf dem Weg zum Museumsbahnhof wo der Adler vorgeheizt wurde. Natürlich war der rollfähige Museumszug nur ein Nachbau, allerdings war es schon der zweite Nachbau. Der "originale" Nachbau von 1935 (zum 100-jährigen Jubiläum der Strecke Nürnberg  - Fürth) fiel genau 170 Jahre nach der ersten Fahrt des Originals im Oktober 2005 einem Brand zum Opfer sowie auch ein Großteil der damals ausgelagerten Fahrzeugausstellung. 2007 wurde das Modell inklusive von drei Wagen erneut aufgebaut und dieses Exemplar stand jetzt dampfend vor uns. Vom Original aus dem Jahre 1835 stand im Museum nur noch ein nicht betriebsfähiger Personenwagen zur Besichtigung. Aus Konservierungsgründen stand er jetzt aber nicht mehr auf Schienen.

Das Feuer war doch am 17. Oktober 2005 oder?
Ja, wieso?
In acht Tagen jährt sich der Brand zum elften Mal.
Ja, wieso?
Vielleicht hat uns der Geist eines Brandopfers verfolgt. Der Verfolger sah auch ziemlich schäbig gekleidet aus.
Wenn ich jeden Menschen, der schäbig gekleidet ist, für einen verstorbenen Geist halten würde, dann gäbe es hier ziemlich viele Geister auf der Welt.
Ich wollte es dir nur sagen. Möglicherweise ist es ein guter Geist und er bringt uns nicht um.
Das ist schön für deinen Geist, dann geht es mir gleich viel besser.
Mia, hör auf mit solchen Schauermärchen! Michael bekommt Angst von sowas!
Ich hab keine Angst Julia! Denn ich glaube nicht an Geister.
Schau, da ist er schon wieder! rief Mia unüberhörbar und zeigte mit ausgestrecktem Zeigefinger zum Ende des Bahnsteigs hin. Ich sah dort hin aber außer einer Menge Leute sah ich dort niemanden, der auf uns speziell fixiert zu sein schien.
Ich sehe niemanden.
Jetzt ist er auch wieder weg.
Natürlich ist er weg; weil er uns nicht verfolgt!

Als der obligatorische Ruf des Schaffners kam, dass wir alle einsteigen sollten, machten wir es uns im ersten Wagen auf den Holzbänken bequem. Wir hatten echtes Glück mit den Sitzplätzen, denn von hier aus konnten wir dem Lokführer und seinem Heizer bei der Arbeit zusehen. Wer hinter uns saß, schien Mia Gott sei Dank nicht zu interessieren, denn fortan richtete sie ihr Augenmerk auf die Leute an der Lok und hatte ihren imaginären Verfolger vergessen.

Nach der Abfahrt des Zuges wurde es durch den Dampf der Lok und die warme Herbstsonne ziemlich warm und ich entschied, mich von meiner Jacke zu befreien. Ich faltete sie und legte sie über die Lehne unserer Sitzbank. Dabei konnte ich auch einen Blick auf die Leute hinter uns werfen. Eine Reihe direkt hinter uns saß ein Mann mit einer dreckigen hellblauen Jacke, die mit großen schwarzen Flecken verschmutzt war. Tatsächlich machte er einen sehr schäbigen Eindruck, denn obwohl er eine ebenso dreckige Schiebermütze trug, konnte ich unter der Mütze verwuschelte Haare sehen. Aber sein Antlitz wirkte überhaupt nicht wie ein Gest sondern trotz alledem schien er einen festen Körper zu haben. "Es gibt keine Geister" flüsterte ich ganz leise und drehte mich wieder nach vorn.

Etwa auf der Hälfte der Strecke, als der Zug seine Maximalgeschwindigkeit erreichte, musste die Lokomotive eine Vollbremsung machen, als sie ein rotes Signal erreichte. Trotz der verhältnismäßig langsamen Fahrt war die Verzögerung unsanft und auf der Sitzbank hinter mir hörte ich es Klappern. Entfernt erinnerte mich das Klappern an das Geräusch, was aus dem Tender der roten Stromlinienlokomotive gekommen war und die Lage wurde mir immer unheimlicher. Auch wenn ich keine Wertsachen in meiner Jacke hatte, bangte ich trotzdem um mein Hab und Gut und hob die Jacke wieder von der Banklehne. Dann legte ich sie auf meinen Schoss und fühlte mich gleich viel sicherer, als der Zug sich langsam wieder in Bewegung setzte.

Während der neunminütigen Fahrt hatte ich außerdem noch Zeit, über die Nationalmannschaft nachzudenken Für das Spiel gegen Moldawien sollte der 19-Jährige Stuart Mathie von Glasgow Rangers sein Länderspieldebüt bekommen und den zweimaligen Torschützen Craig Bain ersetzen, um die Defizite des 16 Jahre alten Jungspunds auszugleichen. Allan Moffat kam außerdem in die engere Auswahl um den Kader im Mittelfeld zu ergänzen. Der Mann von Celtic Glasgow war zwar erst 17 Jahre alt aber er war sehr mutig und zielstrebig.

Kurz vor der Ankunft im Bahnhof von Fürth hörte ich, wie der seltsame Mann in der Reihe hinter uns unruhig wurde. Ich hörte lautes Rascheln und er redete immer wieder schnelle und leise Worte, die ich allerdings beim Lärm der dampfenden Lok nicht verstehen konnte. Doch plötzlich fasste er mir mit seiner rechten Hand auf die Schulter. Vor lauter Schreck sprang ich auf und meine Jacke flog im hohen Bogen eine Reihe vorwärts.

Ist das Ihre Jacke? fragte der seltsame Mann.
Ja das ist meine Jacke. Vielen Dank, dass Sie mich so erschrocken haben! schimpfte ich.

Doch der Mann schien sich von meiner Wut nicht beirren zu lassen und kletterte über die Banklehne. Er griff hinüber über die zweite Bank und zerrte an meiner Jacke.

Hey, was soll das?!

Währenddessen wurde der Zug beim Erreichen des Zielbahnhofs langsamer und fuhr beinahe Schrittgeschwindigkeit. Der Mann beugte sich wieder zurück und hatte jetzt die Jacke in der Hand. Noch bevor ich ihn aufhalten konnte, war er zum rechten Rand der Sitzbank gelaufen und löste die Sicherheitskette. Dann trat er mit dem rechten Fuß auf das Steigbrett und sprang vom Zug! In dem Moment kam ein langer Güterzug, der auf dem rechten Nebengleis den langsameren Museumszug überholte. Ich drehte mich um und versuchte, den Mann zu erspähen, aber er war nirgendwo zu sehen.

Sag mir Mia, war das der selbe Mann, der uns die ganze Zeit verfolgt hat?!
Ja ich sage doch, der wollte was von dir!
Dem Typen scheint deine Jacke gefallen zu haben. Der hat sie dir doch glatt geklaut!
Den Kerl schnapp ich mir! So einfach mach ich es ihm nicht.
War das nicht bloß eine Billigjacke von KiK?
Mir egal, KEINER klaut mir meine Jacke!

Als der Güterzug weg war, sprang ich ebenfalls aus dem Zug und landete zwischen den Gleisen. Ich rappelte mich auf und rannte in den sicheren Bereich neben den Gleisen. Dort nahm ich mir den kurzen Augenblick um für einen möglichen Sprint tief durchzuatmen und nach dem Dieb Ausschau zu halten. Seine Fährte konnte ich schnell aufnehmen, da er mit seiner dreckigen Schiebermütze  und meiner Jacke sofort auffiel, die er noch über seine Steppjacke gezogen hatte und deshalb aussah, als wäre er "breit gebaut".

Schnellen Schrittes folgte ich dem Mann und er kletterte über den Zaun, der das Bahngelände vor unerlaubtem Zutritt sichern sollte.  Um Zeit zu sparen sprang ich aus dem Lauf über den niedrigen Zaun und hatte tatsächlich dem erstaunlich fitten Mann ein wenig Vorsprung abknausern können.

Du entkommst mir nicht! schrie ich ihm hinterher.

Aber als wäre der seltsame Mann vom Teufel besessen rannte er weiter und schien überhaupt nicht außer Atem zu geraten. Jeder normale Mensch, der keine regelmäßigen Fitnesstrainings machte, hätte längst schlapp gemacht und wäre langsamer gelaufen. Doch selbst ich, der ich durch die Teilnahme an den Trainings selbst ziemlich fit war, hatte Schwierigkeiten seinem Tempo zu folgen. Erst als der Dieb eine große Straße erreichte und langsamer lief, um den Verkehr abzuschätzen, kam ich wieder näher an ihn ran. Der Mann blieb an der Bordsteinkante stehen und wartete ab. Das war die Gelegenheit!

Endlich holte ich ihn ein und wollte ihn von hinten umfassen, nach hinten reißen und auf die Grasfläche neben dem Bürgersteig werfen. Doch der Mann schien genau zu ahnen, was ich vorhatte und rannte auf die Straße ohne den Verkehr zu beachten. Wie zu erwarten war, wurde er von einer C-Klasse erfasst. Sein Kopf schlug auf die Windschutzscheibe, er flog ein paar Meter nach vorn und knallte dann auf den Asphalt, wo er noch einige Meter entlang schleifte. Eine beachtlich lange Blutspur zog sich über die Straße an der Stelle, wo der Mann aufgeschlagen war. Schnell rannte ich zu ihm hin und fühlte seinen Puls. Er lebte noch, aber sein Kopf blutete stark. Ich zog ihm meine gestohlene Jacke aus, hob seinen Kopf an und schob die Jacke als Kissen darunter. Der Fahrer des Mercedes stieg aus und schaute mich entgeistert an.

Ich wollte das nicht! Der ist mir einfach vors Auto gerannt.
Jaja, schon gut! Ich habe alles gesehen.

Die Schiebermütze des Mannes war von seinem Kopf gerutscht und lag ein paar Meter von ihm entfernt. Erst jetzt fiel mir auf, dass mir der Dieb erstaunlich bekannt vorkam. Irgendwo hatte ich dieses Gesicht schon mal gesehen aber die zerzausten Haare verschleierten sein wahres Antlitz.

Was glitzert denn da in der Jackentasche?

Ich griff mit meiner linken Hand in die Tasche der blauen Steppjacke doch der Fahrer hielt mich zurück.

Nein, ich meine die andere Jacke!

Verwirrt schaute ich auf meine Jacke und tatsächlich glitzerte da etwas. Da ich vermutete, es wäre vielleicht scharfkantiges Glas, zog ich mir den Ärmel meines Pullovers über die linke Hand und griff damit in die Tasche. Vorsichtig hob ich das funkelnde Objekt heraus und hielt es mir vor die Nase, um es genauer zu betrachten. Es war ein fein geschliffener Diamant und so wie sich das Sonnenlicht in ihm spiegelte, schien es ein echter Diamant zu sein.

Woher hat dieser Mann einen solch wertvollen Edelstein?
Das ist jetzt egal. Rufen Sie die Feuerwehr, ich mache die erste Hilfe!

Ich versuchte, die tausend Fragen, die in meinem Kopf auftauchten, zu verscheuchen und überlegte, welche Schritte bei der ersten Hilfe notwendig waren. Vorsichtig drehte ich den schwer verletzten Dieb in die stabile Seitenlage und griff in seinen Mund, um die Zunge heraus zu holen, damit er daran nicht erstickte. Ob das wirklich richtig war, konnte ich nicht sagen aber ich fühlte mich zumindest besser, denn ich hatte wenigstens ETWAS getan.

Als ich das Gefühl hatte, alles Notwendige getan zu haben, klingelte mein Handy. Es war Julias Nummer.

Wo bist du? Ist dir was passiert?
Nein mir ist nichts passiert. Aber den Dieb hat es voll erwischt.
Sag mir bitte wo du bist!
Ich schaute auf die Verkehrsschilder: Karolinenstraße Ecke Benditstraße.

Wenig später waren Julia und Mia zu der Unfallstelle gekommen. Auch sie schauten auf den Dieb, aber sie schienen bei weitem nicht so überrascht wie ich.

Mir kommt der Mann irgendwie bekannt vor, jetzt wo er seine Mütze nicht mehr auf dem Kopf hat. Habt ihr eine Ahnung wer das ist?
Keine Ahnung wer das sein soll.
Ist das jemand, den man kennen MUSS?!
Ich weiß es doch auch nicht! Mir will es einfach nicht einfallen woher ich das Gesicht kenne. Außerdem hatte er das hier bei sich und hat es in meine Jackentasche gesteckt.

Ich zeigte Julia den Edelstein, die einen prüfenden Blick darauf warf.

Das ist ihm vielleicht aus den Händen gefallen als der Zug eine Vollbremsung am roten Signal gemacht hat. Der Diamant ist in deiner Jackentasche gelandet und als der Dieb gemerkt hat, dass der Diamant weg war ist ihm aufgefallen, dass er in deiner Jacke ist.
Aber warum rennt er vor ein Auto? Die Jacke klauen ist doch ein Kavaliersdelikt. Wahrscheinlich hätte ich nicht mal eine Anzeige erstattet. Dann wäre das allerhöchstens auf Hausfriedensbruch wegen unbefugten Betretens des Bahngeländes hinausgelaufen. Das nennt man doch so oder?
Oder der Diamant ist auch gestohlen.

Unsere Überlegungen wurden schließlich vom Martinshorn des Krankenwagens unterbrochen. Der Dieb wurde auf die Krankentrage gelegt und weg gefahren. Vorerst blieb das Rätsel ungeklärt.

12.10.2016

Eine erschreckende Schussbilanz und 90 Minuten später konnten wir von Glück reden, gegen den Underdog aus Osteuropa drei Punkte mitgenommen zu haben. Der dienstälteste Feldspieler vom FC Fulham machte das Pflichttor durch Elfmeter. (Out of Story: Wenn ich ehrlich bin... das wird nix mit der Qualifikation. Da muss ich warten, bis die ganzen Jünglinge in zwei oder drei Jahren älter geworden sind. Da kannste als Trainer noch so gut sein aber das sind doch fast noch Kinder, die da auf dem Platz stehen...)

Moldawien - Schottland: 0 - 1
Caldwell (72. Elfmeter)

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14.10.2016

Die Wiesbadener hatten mir schon zu Hamburg-Zeiten Kopfschmerzen bereitet. Das beinahe unerreichbare Niveau der hessischen Mannschaft ließ mich wundern, warum dieser Verein nicht längst erstklassig spielte.

Wehen Wiesbaden - Greuther Fürth: 3 - 0
Reichwein (13.), Ivana (28., 45. Elfmeter)

Meine Suche nach einem Co-Trainer wurde endlich beendet. Der Türke Tayfun Korkut ergänzte unseren Mitarbeiterstab. Als Jugendtrainer war er bei Hoffenheim und Stuttgart unterwegs und bei der türkischen Nationalmannschaft dann erstmals als Co-Trainer angestellt.

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19.10.2016

Gegen den Außenseiter Sandhausen ein frühes Tor zu kassieren war ein herber Dämpfer, von dem wir uns kaum erholen konnten. Erst das Elfmetertor brachte den erlösenden Ausgleich.

Greuther Fürth  - SV Sandhausen: 1 - 1
Domovchiyski (55. Elfmeter) - Kandziora (3.)

26.10.2016 DFB-Pokal 2. Runde

Mit Verspätung hatten die Spieler dann endlich das Vertrauen in den neuen Herrscher im Mittelfranken gewonnen. Das war auch allerhöchstes Flugzeug (ich vermied das Wort Eisenbahn... mein Trauma saß noch zu tief) denn wir wollten doch auf keinen Fall aus dem Pokal aussteigen.

Greuther Fürth - Dynamo Dresden: 2 - 0
Micanski (24.), Schultz (54.)

Aber in der dritten Runde wäre mit 200 prozentiger Wahrscheinlichkeit Schluss. Denn der Gegner lautete: Bayern München!

28.10.2016

Für den Tabellenführer Augsburg war die Begegnung ein Kinderspiel und für uns der blanke Horror. Denn unser Starstürmer Domovchiyski verletzte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Greuther Fürth - FC Augsburg: 0 - 3
Nijland (11., 63.), Sliskovic (33.)

04.11.2016

Den Ausfall von Domovchiyski konnte ich nicht ausreichend wieder gut machen, denn es gab keinen guten Ersatz. Die Stürmer rund um Latupeirissa (der sich zu allem Unglück auch noch im Spiel verletzte) erarbeiteten sich viel zu wenige Chancen was gegen die Abstiegskandidaten aus Paderborn eine weitere Blamage war.

SC Paderborn 07  - Greuther Fürth: 0 - 0

Zurück in meinem Haus war mir immer noch unwohl angesichts der tragischen Ereignisse bei der Flucht des Diebes. Ich machte mir ständig Vorwürfe, dass ich ihn mit meiner Verfolgung in den Tod getrieben hätte. Doch Mia und Julia beruhigten mich und sagten, dass er ja schließlich noch lebte. Das war zwar korrekt aber sein Leben hing laut den Ärzten am seidenen Faden.

Unser Festnetztelefon klingelte und ich zuckte wie jedes Mal zusammen, da ich vor allen lauten und plötzlichen Geräuschen inzwischen eine unnatürliche Angst entwickelt hatte. Ich ging zum Telefon und nahm ab.

Hier spricht Dr. Lüdwitz vom Unfallkrankenhaus Nürnberg. Einer unserer Patienten möchte mit Ihnen sprechen. Dürfen wir Ihre Kontaktdaten weitergeben, die Sie den Rettungskräften damals mitgeteilt hatten?
Meinen Sie den Mann, der von einem Auto angefahren wurde? Also wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich ihn gerne im Krankenhaus besuchen. Ist er denn wieder bei Bewusstsein?
Ja seine Lage ist soweit stabil und er liegt jetzt auf der Normalstation. Herr Kolbrink wird sich über Ihren Besuch bestimmt freuen.

Ich hielt inne und legte das Telefon auf dem Schrank wieder ab. Leise hörte ich, wie der Arzt immer noch aus dem Telefon sprach und rief "Hallo, sind Sie noch dran?". Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter und ich bekam eine Gänsehaut. Wortlos stellte ich mir die alles entscheidende Frage:

DER Herr Kolbrink?!
Purzel89:
Fun Fact of the Day: Seit zwei Jahren schießt der rumänische Geheimdienst mit gefüllten Kondomen. Dadurch fliegen die Projektile angeblich schneller. Falls der Verbrecher nicht stirbt, ist er wenigstens gegen AIDS geschützt.

Kapitel 32: Auf der Flucht

Ich nahm wieder den Hörer und legte ihn auf, ohne dem Arzt noch etwas zu sagen.

Jetzt weiß ich, woher ich den Dieb kannte und warum er euch nicht bekannt vorkam.
Aha, wer ist es denn?
Es ist der ehemalige Vereinspräsident von FC Viktoria Berlin. Das ist der Verein, den ich zu Beginn meiner Karriere trainiert habe.
Und warum klaut er einen Diamanten?
Das will ich jetzt herausfinden und fahre deshalb zu ihm ins Krankenhaus.

Dann verabschiedete ich mich von Mia und Julia, um zum Krankenhaus zu fahren. Als ich im Zimmer von Kolbrink ankam, sah ich, dass seine Haare wieder gepflegter waren und er so viel leichter erkennbar war. Ich ging zu seinem Bett und er schien sich ebenfalls an mich zu erinnern.

Herr Lagwitz?
Ja der bin ich.
Sie können stolz auf ihre Frau und ihre Tochter sein. Beide sind sehr hübsch.
Die Frauen, die Sie gesehen haben, waren meine Lebensgefährtin und ihre Tochter aus einer anderen Beziehung. So weit habe ich es in der kurzen Zeit dann doch nicht gebracht, dass ich schon ein 17 Jahre altes Mädchen habe.
Okay, das stimmt. Aber wir haben uns schon seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen. Die Zeit verrinnt so schnell!
Ja aber wie kommt es, dass Sie einen Diamanten stehlen wollten?
Wollten?! Nein ich habe ihn gestohlen. Aber ich hatte ihn im Museum im Kohlentender der Stromlinienlokomotive versteckt. Wenn ich ihn sofort verkauft hätte, wäre es zu auffällig gewesen, also musste ich ihn irgendwo unterbringen, wo ihn niemand mit mir in Verbindung bringen kann.
Doch Sie haben genug Geld auf dem Konto! Was wollten Sie damit bezwecken?
Nach Ihrer unehrenhaften Entlassung und der Abschiebung nach Lettland wollte ich mich aus dem Vorstand zurückziehen. Ich kündigte und wollte in Nürnberg einen eigenen kleinen Freizeitverein gründen. Leider war die ganze Aktion zu kostspielig und ich investierte mir, als der Verein am Ende wieder ausspucken konnte. Also ging der Verein und ich selbst pleite. ich verlor mein Haus, meine Familie und alles was kostbar war. Mit dem Einbruch in ein Juweliergeschäft wollte ich reinen Tisch machen und wieder an Geld kommen. Aber meine Furcht war zu groß, also stahl ich nur einen kleinen Diamanten, von dem ich wusste, dass er immerhin wertvoll genug war, um eine Rente in Saus und Braus zu verbringen. Daraus wird wohl nichts mehr.
Sagen Sie mir, wie ich Ihnen helfen kann. Ich habe einen gut bezahlten Job als Trainer von Greuther Fürth.
Das macht mich glücklich, dass es Ihnen finanziell so gut geht. Aber ich kann Ihre Hilfe nicht annehmen. Nach alldem was ich Ihnen angetan habe...
Diese Sache habe ich doch längst vergessen. Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich meine Vergangenheit hinter mich gelassen.
Na gut, aber ich will kein Geld von Ihnen. Ich will mir das ehrlich verdienen. Wenn Sie mir einen Job besorgen können, wäre ich damit schon zufrieden.
Ich werde mein Bestes geben um etwas für Sie zu finden, versprochen!

Mit diesem Versprechen verabschiedete ich mich und fuhr wieder nach Hause. Abends schaute ich noch die ZDF Heute Nachrichten. Es gab auch einen Bericht über meinen Zwichenfalls mit Herrn Kolbrink:

"Nachdem der Räuber bei einer waghalsigen Flucht von einem Auto erfasst und schwer verletzt wurde, wurde ein wertvoller Diamant, der sich im Besitz des Räubers befand, zur Spurensicherung gebracht, um den Ursprung des Edelsteins herauszufinden. Bei der Beweisaufnahme kam es zu einer Explosion im Polizeigebäude, deren genaue Ursache noch unklar ist. Während der Aufräumarbeiten machte die Nürnberger Feuerwehr jedoch eine erstaunliche Entdeckung.  Der Edelstein war völlig unversehrt in einem zerstörten Zimmer gefunden. Möglicherweise handelt es sich hierbei um keinen echten Diamanten sondern etwas, dass eine chemische Reaktion ausgelöst hat und so das Haus zur Explosion brachte. Diese Spekulationen konnten aber bisher von der Feuerwehr nicht bestätigt werden.

Als ob dieser Fall nicht bereits seltsam genug war, wurde es noch verrückter. Doch bis zum nächsten Länderspiel war keine Auflösung des Rätsels zu erwarten, weshalb ich mich frohen Mutes auf den Weg nach Timisoara machte.

12.11.2016

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Die Sitze des Stadions in Timisoara waren violett bemalt. Violett war die Vereinsfarbe von Politechnica Timisoara, der hier seine Heimspiele bestreitete. Ansonsten war das Spiel wieder verhältnismäßig langweilig. Rumänien hatte mit uns keine große Mühe und wir strengten uns gar nicht mehr richtig an weil wir wussten, wie das ausgehen würde. Wenn wenigstens unsere Stürmer erwachsener wären, hätten wir vielleicht den Hauch einer Chance.

Rumänien - Schottland: 3 - 0
Ionita (33.), Gibson (44. Eigentor), Popa (90. Elfmeter)

20.11.2016

Es sah so aus, als würden mir mit einem guten Platz in die Winterpause gehen.

Greuther Fürth - 1. FSV Mainz 05: 2 - 0
Blum (39.), Latupeirissa (61.)

25.11.2016

Russland nahm eine Einladung zum Freundschaftsspiel im Februar 2017 an während Ghana die Einladung zum Freundschaftsspiel widerrief und ich mir somit einen neuen Partner suchen musste.

Holstein Kiel - Greuther Fürth: 2 - 0
Sykora (28.), Kumbela (53.)

11.12.2016

In einem verrückten Spiel, in denen die Hamburger dreimal so viele Torchancen hatten wie wir, gingen wir doch als Sieger heraus.

FC St. Pauli - Greuther Fürth: 0 - 1
Latupeirissa (6.)

17.12.2016

Greuther Fürth  - Erzgebirge Aue: 0 - 2
Arikan (25.), Großöhmichen (65.)

27.12.2016

Zum Beginn der Winterpause luden wir uns Franzosen ins Haus. Froschschenkel wurden gerupft und Betonmischmaschinen angeworfen, um sich mit einer hundertprozentigen Chancenverwertung auf die faule Haut zu legen. Ja ihr lest es richtig. 2 Schüsse aufs Tor und zwei Tore. Das war die Bilanz, die ich so auch gern in der Liga lesen würde.

Freundschaftsspiele:

Greuther Fürth - Stade Brest: 2 - 2 (Tore: Latupeirissa, Vogler)
SG Wattenscheid 09 - Greuther Fürth: 0 - 3 (Tore: van de Pavert, Ramsteijn, Weber Eigentor)
TuS Koblenz - Greuther Fürth: 1 - 2 (Tore: van de Pavert, Prinz)
Greuther Fürth - FC Metz: 0 - 1
VfL Osnabrück - Greuther Fürth: 0 - 0

Den Ersatz für unseren verpassten Afrikaausflug nach Ghana lieferte uns gnädigerweise Burkina Faso.

11.01.2017 DFB-Pokal 3. Runde

Das Gerücht über das unmögliche Weiterkommen wurde bestätigt. Es war unmöglich! Dass die Letten überraschend stark waren wusste man nicht erst seit gestern aber Lukjanovs wäre beinahe zum Weltfußballer des Jahres geworden. Er verlor gegen Mario Götze und Lionel Messi.

Bayern München - Greuther Fürth: 3 - 0
Lukjanovs (4.), Höger (26. Elfmeter), Kovacic (72.)

Ein Blick auf die Tabelle nach der Winterpause:

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04.02.2017

Doch dieser Tabellenstand sollte sich gegen Dresden drastisch verändern.

Greuther Fürth - Dynamo Dresden: 0 - 3
Poté (11.), Sailer (43.), Schindler (45. Eigentor)

Licht am Fahrrad, Licht am Fahrrad: DYNAMO! Licht im Haus, Licht im Haus: ENERGIE! schallten die Spottgesänge im Stadion.


Purzel89:
Fun Fact of the Day: In der erfolglosen Fernsehserie "Team Knight Rider" gab es auch einen sprechenden Ford Ka. Der konnte aber im englischen Original nur deutsch sprechen.

Kapitel 33: Black & White

Mitten in Nürnberg gab es eine Firma namens "IntelliCar, die sich auf den Bau der ersten intelligenten Fahrzeuge spezialisierte. Im Jahre 2017 war man kurz vor dem Durchbruch, selbst denkende und fahrende Autos zu bauen, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern. Vier Prototypen waren bereits fertig und sollten der Verbrechensbekämpfung dienen. Sie parkten allesamt vor dem Gebäude und warteten auf ihren ersten Einsatz. Doch noch gab es für sie keine Verwendung, da die Bundesregierung keine Freigabe gegeben hatte.

Am Himmel tauchte ein kleines Objekt auf, dass beim Eintritt in die Atmosphäre einen Feuerschweif hinter sich her zog. Es war so klein, dass es kaum niemandem auffiel, als es schließlich auf der Erde einschlug. Das Objekt krachte in einen der vier Prototypen und hinterließ ein kleines Loch im Dach. Dieser spezielle Prototyp war ein weißer Chevrolet Express, der völlig unauffällig aussah. Für einen unwissenden Menschen war er von einem normalen Auto nicht zu unterscheiden.

Später

Ich saß gerade im Arbeitszimmer, als ich eine Mail bekam, die ich sofort öffnete. Es war eine Einladung zur Firma "IntelliCar" und ich sollte morgen zu ihnen kommen. Sie wollten, dass ich bei einer Pressekonferenz als Firmenmaskottchen dabei war. Als Fußballtrainer wäre ich repräsentativ genug, damit die Firma sich so Sponsoren an Land ziehen konnte.

05.02.2017

Wie vorgesehen fuhr ich am nächsten Tag zu "IntelliCar". Doch bevor die Pressekonferenz begann, sollte ich mich mit den Prototypen vertraut machen. Der Firmenchef führte mich hinaus auf den Parkplatz.

Wir haben insgesamt vier Prototypen. "Panther" ist ein dunkelblauer Chevrolet Suburban. Er ist der Anführer der Truppe und kann mit seiner Größe und Kraft Hindernisse zerstören oder aus dem Weg schieben. Dann haben wir "Vicky", ein gelbes Chevrolet Camaro Cabriolet. Unsere Dame im Team ist charmant, attraktiv und damit am Besten geeignet als Spionin. Unser dritter Wagen hört auf den Namen "Chief" und ist ein Winnebago Chieftain. Wegen seiner Größe bleibt er immer am Stützpunkt und fährt nicht zu den Einsätzen. Er übernimmt die Koordination der anderen Fahrzeuge und kann alle wichtigen Daten auswerten, die von den Autos ausgegeben werden.
Aha!
Zum Schluss ist da unser Problemkind: ein weißer Chevrolet Express.
Wo sind die roten Blinklichter in der Front?
Das ist nicht Knight Rider. Diese Autos brauchen keine Blinklichter! Sie haben eine hohe künstliche Intelligenz und sind geschult auf Gefahrenerkennung und Beseitigung eben solcher. Aber trotzdem haben unsere Prototypen keine Gefühle oder Emotionen. Jedenfalls glaubten wir das bis "Black" uns Schwierigkeiten machte.
Der Wagen heißt "Black" und er ist weiß angemalt?! Da würde ich aber auch Schwierigkeiten machen.
Als er frisch vom Fließband lief war er auch schwarz. Bei einer ersten Testfahrt kam es zu einem schweren Unfall und wir mussten den Wagen fast komplett neu aufbauen. Seitdem ist er weiß weil das billiger war. Wir haben versucht, ihm beizubringen jetzt auf den Namen White zu hören aber das hat nicht funktioniert. Er gehorcht nur, wenn wir ihn mit "Black" ansprechen. Seit dem Unfall ist er sehr apathisch und mit seiner Rolle im Team nicht zufrieden.
Was hat er denn für eine Rolle?
Das ist es ja gerade! Er hat keine spezielle Rolle und gehört einfach nur zum Team. Aber ich hoffe, dass wenn sie mit ihm fahren, dass er dann wieder normal wird.
Ich soll mit einem Auto fahren, dass unzufrieden ist?! Bin ich lebensmüde oder was?
Warten sie es doch erstmal ab. Ich denke, Sie und der Wagen werden schnell Freunde.

Plötzlich und ohne Vorwarnung ertönte eine Stimme, die ganz offensichtlich aus dem Wagen kam.

Freut mich Sie kennen zu lernen. Mein Name ist Black, wie heißen Sie?
Moment mal, ich habe dich noch nicht aktiviert!
Soll ich etwa den ganzen Tag schlafen während meine Kollegen ein paar Einsätze fahren?
Nein, aber du kannst gar nicht aktiv sein wenn ich dich nicht aktiviert habe! Naja vielleicht habe ich vergessen, dich gestern Abend abzuschalten.
Mir ist nicht wohl bei der Sache! Holen Sie sich jemand anders als Fahrer, aber DAS ist verrückt!
Ich bin nicht verrückt, ich tue nur so!
Das reicht! Ich gehe.

Ich drehte mich um und ging in Richtung des Gebäudes, wo man hindurch laufen musste, um das Gelände zu verlassen.

Warten Sie! Ich garantiere Ihnen, dass es völlig sicher ist!

Doch als ich mich stehen blieb und mich umdrehte, um den Firmenchef anzusehen, beschleunigte "Black" plötzlich und kam auf mich zugerast. Vollkommen überrascht sprang ich zur Seite, um von dem Auto nicht überfahren zu werden.  Black hatte soviel Schwung, dass er vorwärts durch die Glasfront des Gebäudes fuhr und erst drinnen stehen blieb.

So viel zum Thema Sicherheit!
Er... er kommt noch nicht mit dieser Kraft klar.
Jetzt hören Sie mir mal zu! Wenn Maschinen zu intelligent werden ist das nie gut! Hat Hollywood das Ihnen nicht gelehrt?
Aber wie ich bereits sagte, das kann gar nicht sein. Unsere Autos haben keine Gefühle.
Ach ja? Leugnen Sie etwa, dass Ihr Auto mich gerade überfahren wollte?

Black rollte langsam rückwärts aus dem Schlamassel und zog den Fensterrahmen mit sich, der immer noch an seiner Stoßstange hing.

Ist dir was passiert Black?
Muss wohl einen Kurzschluss im Schaltkreis gehabt haben, Captain. sagte er verwirrt.
Ich schaue mir mal deine Verletzungen an. Aber du musst stillhalten!

Ich sah zu, wie der Firmenchef über die am Heck befestigte Leiter aufs Dach des Wagens kletterte. Vorsichtig nahm er große Teile des Fensterrahmens und warf sie vom Dach. Dann krabbelte er wieder rückwärts, als er augenblicklich innehielt und in seiner Bewegung verharrte.

Was ist das für ein Loch in deinem Dach, Black? War das schon vorher?
Welches Loch... ach das! Ja... äh, Nein! Das kam eben erst. Durch das hier... also den Unfall meine ich. sagte Black und seine Stimme wirkte unruhig.
Da oben im Dach liegen wichtige Elemente. Wir werden das erst überprüfen müssen, bevor ich dich wieder zum Einsatz schicken kann. Unsere Pressekoferenz werde ich wohl absagen müssen.

Während der Chef beschäftigt war und nicht auf mich achtete, verschwand ich ganz unauffällig. Hoffentlich ließ er mich damit in Ruhe.

08.02.2017

Scheinbar war ich erstmal vor dem Mann und seinen sprechenden Autos sicher, denn in den folgenden Tagen hörte ich nichts mehr von ihm. Mit dem wohligen Gefühl der Sicherheit setzte ich mich in den Flieger nach Moskau, wo unser nächstes Geduldsspiel gegen Russland zu absolvieren war. Das Gefühl der Hoffnungslosigkeit nahm weiter zu, denn diesmal hatten wir nur eine einzige Torchance, was sogar noch schlechter war als alles zuvor.

Russland -Schottland: 5 - 0
Lisitsyn (24.), Djachenko (39.), Yeremenko (67., 89), Kerr (74. Eigentor)

13.02.2017

Trotz unserer schwachen Abwehr trafen wenigstens unsere Stürmer das Tor.

Greuther Fürth - 1. FC Union Berlin: 2 - 1
Micanski (9.), Terrazzino (20. Elfmeter) - Kucukovic (53.)


Die Geschichte rund um "Black" und den mysteriösen Kristall geht nächstes Mal noch weiter.
Purzel89:
Habe jetzt etwas umdisponiert. Damit ich mal vorwärts komme heute mal gleich zwei Kapitel.

Fun Fact of the Day: Wegen der berauschenden Kokain-Wirkstoffe haben auch die Inka Cocablätter gekaut und dachten, es wäre ein Geschenk Gottes..

Kapitel 34: Ramschassar!

15.02.2017

FC Ingolstadt 04 - Greuther Fürth: 5 - 2
Buchner (6.), Hartmann (13., 18.), Traoré (49.), van Vroenhoven (90+2)

Zuhause angekommen prüfte ich wie üblich als erstes meine Mails. Schon wieder hatte mich der Chef von "IntelliCar" angeschrieben. Die Mail schien hastig eingetippt worden, denn sie steckte voller Tippfehler:

Hi,

seit sie black beggegnet sind werhält sich ganz komisch. Sie müssen sofort kommen. DIch glaube er hat Sehnsuch nach Ihnen.

Es waren so viele Tippfehler enthalten, dass ich Schwierigkeiten hatte, den Sinn zu verstehen. Black verhielt sich komisch? Das war doch nichts neues. Doch scheinbar spielte ich eine Rolle in diesem Fall. Angeblich hätte Black Sehnsucht nach mir. Aber warum ausgerechnet nach mir? War das Auto schwul? Ich schreib eine Antwort zurück und sagte, ich hätte im Augenblick keine Zeit für sowas.

19.02.2017

Leider wurde ich mit diesem Thema schneller erneut konfrontiert, als mir persönlich lieb war. Als wir mit dem Mannschaftsbus auf dem Busparkplatz vor der Red Bull Arena parkten, sah ich beim Blick aus dem Seitenfenster einen weißen Chevrolet Express. Da das Auto in Deutschland sehr selten war hatte ich ein mulmiges Gefühl und als ich aus dem Bus ausstieg, hatte ich Angst, was wohl passieren würde wenn das Auto wirklich in mich verliebt war.

Kaum hatte ich meinen Fuß auf festen Boden gesetzt, rollte der Chevrolet los. Erst dachte ich, er wollte mich wieder überfahren, aber er fuhr ganz langsam und blieb schließlich in sicherer Entfernung stehen. Als seine elektronische Stimme erneut zu sprechen begann, zuckten meine Spieler vor Schreck zusammen.

Martin,  die Sache ist außer Kontrolle geraten. Du bist markiert!
Markiert?! Was hat das zu bedeuten und warum bist du hier und nicht in Nürnberg?
Ich bin abgehauen um dich zu warnen. Hast du dich seit unserer letzten Begegnung geduscht?
Ich habe mich jeden Tag geduscht. Was soll diese intime Frage?

Black wich ein paar Meter zurück, so als ob ich einen ansteckenden Computervirus in mir trug.

Dann ist es in deinem Blut! Am Besten du versteckst dich in einem Sicherheitsbunker ohne irgendwelche elektronischen Geräte. Sie werden kommen und dich holen!
Wer soll mich holen kommen? Ich verstehe dich nicht.
Der Wagen fluchte und ich wusste nicht mehr so genau ob er mit sich selbst redete oder mit mir: Ramschassar! Der Schrottplatz soll mich holen! Wie kann ein humanes Wesen nur so schwer von Begriff sein?
Was oder wer ist Ramschassar?
Vergiss es, deine inneren Schaltkreise sind nicht ausreichend verknüpft. Vielleicht solltest du deine Festplatte defragmentieren! Aber zur Sicherheit wiederhole ich meine Worte: Am Besten du versteckst dich in einem Sicherheitsbunker ohne irgendwelche elektronischen Geräte. Jetzt entschuldige mich, ich muss mich von der langen Fahrt erholen, um Motor, Bremsen und meinen Prozessor abzukühlen.

Die Scheinwerfer des Wagens schalteten sich ab und mir war klar, dass Black mich nun nicht mehr hören konnte. Nun war ich mehr durcheinander als vorher und konnte mich gar nicht auf das Spiel konzentrieren. Doch Konzentration war das Nonplusultra, denn ich musste herausfinden, warum wir so hoch gegen Leipzig verloren!

RB Leipzig - Greuther Fürth: 6 - 1
Dissels (22.), Baier (28., 48.), Lutz (33., 41., 59.) - Latupeirissa (52.)


25.02.2017

Nach mehreren Umstellungen kamen wir unserer Traumaufstellung langsam näher.

Greuther Fürth - 1. FC Saarbrücken 0 - 1
Malura (70.)

03.03.2017

VfL Bochum - Greuther Fürth: 4 - 2
Thy (52., 85.), Gelashvili (66., 75.) - Sararer (8.), Latupeirissa (13.)

Spanien wurde als Gastgeber der Europameisterschaft 2024 bekanntgegeben.

11.03.2017

Mit der Rückkehr von Domovchiyski zeigte sich endlich die Chancenverwertung die ich haben wollte.

Greuther Fürth - Energie Cottbus 2 - 3
Domovchiyski (58.), van de Pavert (90+2) - Schnatterer (45., 73.), Bakalorz (53.)

19.03.2017

Mein Exklub haderte noch mit seinem Aufstieg und es sah ganz danach aus, dass sie es auch mit Büskens nicht schaffen würde. Ich hatte den HSV mit meinem Sparprogramm zum Tode verurteilt.

Hamburger SV - Greuther Fürth: 2 - 1
Chrisantus (38., 74.) - Mulder (87.)

22.03.2017

Ach herrje! Mehr als diese zwei Worte gab es da wohl nicht zu sagen.

Luxemburg - Schottland: 2 - 2
Ramada (12.), Schmidt (65.) - Watson (14.), Brown (20. Elfmeter)

Grausige Tatsache dieser schlechten Spiele: Der vierte Platz noch hinter Norwegen.

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Purzel89:
Wie bereits im vorherigen Kapitel erwähnt kommt jetzt ein längeres Kapitel um Zeit aufzuholen.

Fun Fact of the Day: Obwohl einige Affen Zeichensprache können, hat noch kein Affe eine Frage gestellt.

Kapitel 35: Rebellion der Maschinen

24.03.2017

Dann war es endlich passiert! Gegen Duisburg hatte ich die ideale Aufstellung gefunden. Dieses tolle Unentschieden sollte nicht die einzige Überraschung bleiben...

Greuther Fürth - MSV Duisburg: 1 - 1
Vogler (9.) - Bauer (3.)

Nach dem Spiel war schon wieder Black gekommen um mich zu warnen. Er fing mich noch vor dem Mannschaftsbus ab um mich aufzuhalten.

DIE wollen das Stadion in die Luft sprengen!
Da kommen DIE ein bisschen spät. Die meisten Fans sind schon auf dem Heimweg.

Im selben Augenblick tauchten auch die anderen drei Prototypen auf und stellten sich neben Black. Der Firmenchef von IntelliCar stieg aus dem Suburban aus und kam zu mir.

Black! Was ist los, warum bist du schon wieder abgehauen?!
Ich habe die Information bekommen, dass in dem Stadion eine Bombe ist.
Wie hast du das herausgefunden?
Meine sensiblen Ohren haben ein Telefongespräch aus einer Autofreisprechanlage abgehört.
Weißt du das Kennzeichen?
Es ist Iserlohn Gustav 481.
Okay Chief, überprüfe das Kennzeichen und schau ob du es findest.
Wie kann er das machen?
Entweder über Überwachungskameras, die er anzapft oder wenn es Baujahr 2016 oder neuer ist dann hat der Wagen einen GPS-Empfänger.
Ist sowas erlaubt?
Die Bundesregierung hat diese neue Gesetzesregelung geheim gehalten und die Autobauer spielen zurzeit noch brav mit. Irgendwann gerät das an die Öffentlichkeit aber dann haben schon so viele Neuwagen einen Empfänger, dass es leichter sein wird, das Gesetz offiziell durchzusetzen.
Kennzeichen gefunden, Sir.
Dann schick es uns auf den Schirm! Wir müssen los!
MOMENT!! Wir?!
Ja wir haben nicht genug Leute vor Ort um die Fahrzeuge zu besetzen. Sie fahren mit Black und ich fahre mit "Panther".
Aber ich habe doch keine Ahnung von sowas!
Wir dürfen keine Zeit verlieren! Sie kriegen das schon irgendwie hin.

Widerwillig stieg ich in Black ein und setzte mich auf den Fahrersitz.

Können Sie mich hören? kam die Stimme des Chefs über Funk.
Laut und deutlich.
Oh das ist so aufregend! Mein erster richtiger Einsatz. Schnallen Sie sich lieber an!

Das hätte Black mir kein zweites Mal sagen brauchen. Wenn ich von einem selbst denkenden Fahrzeug gesteuert wurde, wollte ich mich natürlich anschnallen.  Kaum war der Gurt im Schloss raste Black los und folgte den anderen zwei Prototypen, während Chief auf dem Parkplatz des Stadions stehen blieb. Wir folgten dem Signal und als wir das verdächtige Fahrzeug in Sichtweite hatten, überholte Black die anderen Wagen.

Black, was soll das? Du bist im Konvoi hinten!
Ich werde Ihnen zeigen, dass ich gut genug bin um der Anführer zu sein!

Dann begann ein Höllentrip. Black raste voran um den Verdächtigen einzuholen. Ich wollte die Bremsen treten, aber ich stellte entsetzt fest, dass der Prototyp keine Pedale hatte. Das übernahm scheinbar alles der Computer. Plötzlich verpasste Black dem Verdächtigen einen Rammstoß ins Heck. Der Gejagte verstand, was ihm blühte und beschleunigte ebenfalls, um zu entkommen. Mit seinem Wagen bog der Verdächtige an der nächsten Kreuzung rechts ab.

Black folgte mit quietschenden Reifen um die Ecke. Jetzt waren sie in einem Industriegebiet mit vielen kleinen Gassen links und rechts. Vom Verdächtigen war nichts mehr zu sehen und es gab zu viele Möglichkeiten, um sicher zu wissen, wo der Gejagte abgebogen war.

Chief, kannst du mir sagen, wo er abgebogen ist?
Er ist links von euch. Aber die kleinen Gassen hab ich nicht eingezeichnet. Moment, ich zieh mir das Satellitenbild zu Rate. Einen Moment später hatte Chief das Satellitenbild aufgerufen. An der zweiten Gasse links abbiegen, dann solltet ihr geradewegs auf ihn zufahren.

Wie vorgeschlagen fuhren wir zur zweiten Gasse. Doch die Gasse war viel zu schmal für Black.

Da komme ich nicht durch!
Ich bin zu weit weg um die Lage einschätzen zu können! Wenn ich doch nur sehen könnte was ihr seht!
Kannst du mir die Karte auf den Schirm bringen Chief? sagte ich. Irgendwie hatte ich mich an die neue Rolle als Aushilfspolizist schnell gewöhnt.
Ja aber Blacks Speicherkapazitäten reichen nicht aus um die Ansicht der Karte zu verschieben. Ich kann euch nur eine Momentaufnahme davon zuschicken.
Das wird erstmal reichen.

Es dauerte einen kleinen Moment und dann tauchte die Karte auf dem Bildschirm in der Mittelkonsole auf.

Fahr mal noch eine Gasse weiter, die sieht breit genug aus und führt dich auch dorthin. gab ich an Black weiter.

Wie vorgeschlagen folgte er dem Weg und dann sahen wir am Ende der Gasse den Wagen des Verfolgers. Doch der Wagen schien verlassen zu sein. Black blieb einige Meter davon entfernt stehen und ich entschied, die Verfolgung zu Fuß fortzusetzen.

Warten Sie einen Moment, Sir.
Was ist?
Sind Sie mit dem Kristall in Berührung gekommen?
Nein, ich... Ich musste einen Moment lang überlegen. ich habe mir den Ärmel der Jacke über die Hand gezogen und habe ihn dann aufgehoben.
Haben Sie die Jacke gerade an?
Ja wieso?
Ach ich will Sie nicht unnötig beunruhigen! Beginnen Sie mit der Verfolgung per pedes.

Dann stieg ich aus und ging zum Wagen. Darin fand ich keine verdächtigen Objekte und der Wagen hatte auch keine Freisprechanlage was mich ein wenig irritierte. Ich drehte mich um und sah den Fahrer, der verängstigt vor dem Eingang eines verlassenen Fabrikgebäudes kauerte.

Ist der Wagen weg? Bitte, Sie müssen mir helfen! Da war so ein verrücktes Auto hinter mir her und es hatte keinen Fahrer! Das habe ich ihm Rückspiegel genau gesehen.
Wo ist die Bombe? fragte ich ungerührt.
Welche Bombe?

Der Mann sah glaubwürdig überrascht aus. Hier war doch was faul! Die Gasse in der wir waren war eine Sackgasse und Black versperrte im Moment die einzige vorhandene Ausfahrt. Ich musste Black zur Rede stellen! Also ging ich wieder zurück und stellte mich vor ihn.

Es gibt gar keine Bombe oder? Das war alles bloß eine Falle.
Was ich jetzt tun muss tut mir furchtbar schrecklich leid Sir. Aber ich habe es nicht mehr unter Kontrolle! Der Kristall kontrolliert mich! Ich habe versucht, mich gegen den Virus zu wehren aber er ist stärker als ich.
Nein Black! STOPP!

Black gab Gas. In einem plötzlichen Einfall zog ich mir rasch die Jacke aus und warf sie beiseite. Obwohl Black genau in jenem Moment auf die Bremse trat, war er schon zu schnell, um noch anhalten zu können. Ich musste wie schon beim ersten Mal abermals zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Black schob den Passat des Verfolgers mit solcher Wucht vorwärts, dass beide Fahrzeuge durch die niedrige Scheune am Ende der Gasse hindurch brachen. Holz und Metall flogen in alle Richtung davon und Black schob sich und das Auto immer weiter. Doch hinter der Scheune ging es abwärts. Die Straße dahinter war niedriger und es gab einen hohen Absatz. Black fiel runter und landete mit der Front auf dem Asphalt, kippte nach vorn um und landete auf dem Dach, wo er den Passat unter sich begrub.

Schnell rannte ich durch die Trümmer der Scheune und schaute den Abhang hinab. Ungefähr drei Meter ging es dort abwärts und Black erinnerte mich auf dem Dach liegend an einen Maikäfer, der auf seinem Panzer lag und zappelte.

Helft mir! Ich kann mich nicht alleine umdrehen! jammerte Black.

Später

Zwei Stunden dauerten die Aufräumarbeiten. Der arme Black wurde mit einem Kran auf einen Abschleppwagen gehoben und weggefahren. Auch der völlig zerstörte Passat musste zum Schrottplatz gefahren werden. Trotz seiner Mordversuche tat mir Black leid, denn ich glaubte ihm, dass er von einem Virus befallen war. Denn eigentlich war er ja doch ein ziemlich netter Kerl gewesen.

31.03.2017

Vom Abstieg bedroht waren wir froh, nun endlich die perfekte Taktik gefunden zu haben. Das kam gerade noch rechtzeitig.

SV Sandhausen - Greuther Fürth: 1 - 4
Bönig (75.) - John (23.), Domovchiyski (55. Elfmeter), Ramsteijn (63.), Schultz (79.)

Es wurde beschlossen, dass wir am 18. November 2017 wir ein Freundschaftsspiel gegen Malta spielten.

07.04.2017

Selbst Geheimfavorit Wiesbaden war ab sofort keine Hürde mehr für uns. Domovchiyski machte sogar einen Hattrick und wurde Fußballer der Woche.

Greuther Fürth - Wehen Wiesbaden: 5 - 1
Vogler (1.), Domovchiyski (4., 49. Elfmeter, 66.), Sararer (19.) - Ivana (73.)

13.04.2017

Das Unentschieden gegen den weit vorausgeeilten Tabellenführer aus Augsburg bestärkte uns in der Annahme, dass wir das taktische Optimum gefunden hatten. Wäre das dumme Foul von Van de Pavert nicht gewesen, hätten wir sogar gewonnen.

FC Augsburg - Greuther Fürth: 1 - 1
Spann (71. Elfmeter) - Sararer (55.)

21.04.2017

Im Vorfeld des Spiels gegen Paderborn wurde ich von Black und seinem Chef begrüßt. Black war zwar immer noch weiß, aber er hatte sich optisch sehr verändert und er war nicht mehr so komisch drauf. Er hatte nun ein Hochdach und war weiß-hellgrau gemischt lackiert. http://speedandcarz.com/data_images/gallery/01/chevrolet-express-van/chevrolet-express-van-05.jpg

Black hat jetzt eine neue Aufgabe und da ist er sehr stolz drauf. Um ehrlich zu sein, kam uns diese Idee erst durch den Einsatz wegen der Bombendrohung. Er ist jetzt eine RRU - eine Rapid Response Unit. Da Chief die Fahrzeuge nicht zu den Einsätzen begleiten kann, fehlt ihm eine gewisse Übersicht. Dies soll nun Black übernehmen. Er kann die Informationen, die er am Einsatzort erhält und das was er dort sieht, besser verarbeiten. Deshalb ist er auch mit zusätzlichen Bildschirmen im Fahrzeuginnern ausgerüstet, weshalb der Ausbau zum Hochdach nötig war.
Finden Sie mich hübsch, Sir? fragte Black.
Ja du bist ein schönes Auto. Ich liebe amerikanische Autos.
Danke Sir!

Greuther Fürth - SC Paderborn 07: 4 - 1
Schultz (2., 56.), Mulder (16.), Vogler (65.) - Rieß (78.)

Unsere tollen Leistungen führten sogar dazu, dass einige Spieler wieder von der Transferliste genommen werden wollten. In der Sommerpause lief kein Vertrag aus, weil ich alles rechtzeitig verlängert hatte.

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Yannick Schultz wurde Fußballer der Woche.

30.04.2017

1. FSV Mainz 05 - Greuther Fürth: 4 - 1
Auassar (2.), van Buren (7.), Ginczek (29.), Soto (67.) - Kruska (38. Elfmeter)

Allan McGregor, unser Stammtorwart bei der schottischen Nationalmannschaft, beendete seine Karriere früher als erwartet. Ich hatte eigentlich noch gehofft, dass er bis zum Länderspiel gegen Irland warten würde. Unser freies Datum für Freundschaftsspiele am 07. März 2018 wurde mit einer Begegnung gegen die Mongolei belegt.

07.05.2017

Greuther Fürth - Holstein Kiel: 0  - 1
Drexler (19.)

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03.06.2017

Ich drehte das Torwartkarussell etwas schneller und fand zufällig bei den Rangers Stephen Chisholm, der zwar nur 20 Jahre alt war aber dafür eine gute Sprungkraft hatte. Brachte uns gegen Irland aber trotzdem keinen Erfolg.

Irland - Schottland: 5 - 0
Smith (14., 48., 63.),  Maguire (24.), McElleney (90+4)

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Neu dabei in der nächsten Saison: Aufsteiger Hansa Rostock, Carl Zeiss Jena und Kickers Offenbach sowie Absteiger Eintracht Frankfurt und Hertha BSC.

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Aus der Leihe kehrten Nathaniel Will, Klaus Schnitzler und Richard Weil zurück. Die Ausleihphasen von Ralf Seuntjens und Christopher Schindler endeten ebenfalls, die beide nach Holland zurückkehrten. Schottlands U19-Trainer Dale Christie beendete seine Karriere und ich schickte Rodolfo Borrell los, um in der schottischen Premier League zu scouten. Das konnte doch nicht mehr angehen, dass wir mit einer Jugendmannschaft spielten.

Freundschaftsspiele:

Grazer AK  - Greuther Fürth: 0 - 3 (Tore: Terrazzino, Fernandes, Vogler)
ADO Den Haag  - Greuther Fürth: 1 - 0
FC Yverdon-Sports - Greuther Fürth: 0 - 2 (Tore: Weil, Van de Pavert)
FC Mülhausen 2000 - Greuther Fürth: 0 - 2 (Tore: Domovchiyski, Micanski)

Im DFB-Pokal bekamen wir es zuallererst mit Energie Cottbus zu tun, die sich bekanntermaßen gerade erst aus der 2. Liga verabschiedet hatten um drittklassig zu spielen. Der Dorfklubtrainer Alan Adamson von FC Dumbarton wurde Schottlands neuer U19-Trainer.

22.07.2017

Greuther Fürth - 1. FC Saarbrücken: 0 - 1
Kirsch (55.)

30.07.2017

Kein guter Start in die neue Saison...

Hamburger SV - Greuther Fürth: 2 - 1
Bertelsen (17., 50.)

05.08.2017 DFB-Pokal 1. Runde

Wir spulten wie gewohnt unser Programm ab und holten einen sicheren Sieg. Zwar waren statisch gesehen beide Mannschaft gleich oft vors Tor gekommen aber wir wirkten selbst- und zielsicherer.

Energie Cottbus  - Greuther Fürth: 0 - 1
Latupeirissa (52.)

Die Losfee schockte uns und sagte, dass wir entweder gegen Hansa Rostock oder Schalke 04 spielen mussten. Doch obwohl die Gelsenkirchener letztes Jahr eine überragende Erstligasaison gespielt hatten, verloren sie gegen den Zweitligisten aus Mecklenburg-Vorpommern! Geil, das hieß dann nächste Runde ein Duell gegen Rostock. Besser konnte es nicht laufen.

Da wir den Rest der vergangenen Saison doch ganz okay gespielt hatten, gab es in der Sommertransferphase nur wenige personelle Veränderungen. Ted van de Pavert wechselte für 210,000 Euro zu Twente Enschede. Übrigens stellte der Vorstand mir 5 Millionen Euro Transferbudget zur Verfügung. Damit wollte ich diesmal keinen Verteidiger sondern einen offensiven Mittelfeldmann ins Team holen.

Rodolfo Borrell kam mit meinem Scoutbericht zurück. Tatsächlich fand er soviele "alte" Leute, dass wir wohl in den nächsten Spielen mit ein paar Siegen rechnen durften. Aus der Startelf vom letzten Spiel gegen Irland blieb nur Danny Wilson übrig. So sahen unsere neuen 23 schottischen Stars aus:

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Der jüngste Spieler war 19. Zur Erinnerung: Vorher war das Durschnittsalter 19 Jahre!!

12.08.2017

Greuther Fürth - Kickers Offenbach: 2 - 0
Breeveld (51.), Soomer (71.)

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Falls ihr euch jetzt wundert, warum ich plötzlich wieder ältere Spieler habe, kommt hier die Antwort. Seit 26.07.2017 simuliert das Spiel alle vier schottischen Ligen.  ;) Vorher waren die 23 Mann überhaupt nicht da.
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