| Stories und Onlinespiel > Stories, Lets Plays und Challenges |
| [FM14] Aufbauhilfe "Groß"-stadt - aktuelle Station: Eintracht Frankfurt |
| << < (23/49) > >> |
| idandt:
Februar 2021 Im Februar stehen nur zwei Pflichtspiele an und wir werden– wie immer nach der Winterpause – diese Lücken im Spielplan mit Freundschaftsspielen füllen. Das erste führt uns zum SC Herford (A). In den beiden Ligaspielen heißen die Gegner SV Arminia Hannover (A) und TSV Havelse (H). Zum Abschluss testen wir noch gegen den VfL Germania Leer (A). Beim Test gegen Herford haben sich alle beteiligten Spieler eine 1+ mit Sternchen verdient. Es ist nicht so, dass die Westfalen nichts versucht hätten mitzuspielen, doch wir haben einfach alles abgekocht. In der Offensive haben wir den Gegner teils vorgeführt und haben – wenn auch erst nach 30 Minuten – unsere Chancen genutzt. Wenn sich keiner verletzt wird exakt diese Startformation auch in Hannover beginnen. Die Tore erzielten Keller (3), Bröker (2) und Zahirovic. 13. Februar 2021 | 24. Spieltag Es hat sich keiner verletzt also können wir wie geplant mit der Formation vom Herford-Test beginnen. Allerdings sind Süle und Uphoff nicht bei 100% und so sind entsprechende Wechsel im Spiel wahrscheinlich. Gegen die Arminia müssen wir zeigen, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher war. Gerne spiele ich jedoch nicht gegen die Hannoveraner. Zwar konnten wir drei der vier Spiele unter meine Leitung gegen die Grün-Weisen gewinnen, allerdings verspielten wir beim vorletzten Aufeinandertreffen die letzte Chance auf den Aufstieg und in der Hinrunde gaben wir eine komfortabele Führung beinahe noch her. Boss – Ahmeti, Uphoff, Pägelow, Gerdes (78. Wächter) – Talarski, Fromme (64. Mile) – Süle (64. Meyer), Bröker, Zahirovic – Keller Nach einer zunächst abgewehrten Ecke von Süle bringt Talarski den Ball zurück zum Eckenschützen, der inzwischen auf halblinks im Strafraum ist und auch direkt schießt. Der Arminien-Torhüter kann den Schuss zwar parieren, doch nicht festhalten. Zahirovic staubt in der 2. Minute ab. Die Gastgeber zeigen sich nicht geschockt und versuchen das Spiel an sich zu reisen. So ergibt sich in der Anfangsphase ein richtig schönes und offenes Spiel. In der 8. Minute kontern wir über Zahirovic, Gerdes und Fromme. Letzterer legt für Keller ab und zieht dann in die Mitte. Damit reist er eine Lücke in der Hannoveraner Defensive, welche Zahirovic nutzt. Keller bedient den Bosnier mustergültig, der auch prompt versucht den Ball ins lange Ecke zu schlenzen. Der Schlussmann kann auch diesen Abschluss hervorragend abwehren, doch hat das Pech das wieder eine VfB'ler richtig steht. Bröker trifft zum 2:0 und macht den Blitzstart damit perfekt. Mit diesem Tor endeten die Bemühungen des Tabellendritten keineswegs. Wir konnten vor allem defensiv überzeugten, wo vor allem Pägelow herausstach. Nach vorne war unser Spiel oft von Fehlpässen geprägt. Die Kombination aus starker Defensive und mangelnden Spielaufbau führte dann dazu, dass trotz ansehnlichen Spiels kaum Chancen folgten. Die einzigen Ausnahmen gab es in der 38. bzw. 39. Minute. Zunächst scheitert Süle nach schönem Zuspiel von Bröker am Torwart – diesmal stand keiner für den Abstauber bereit – und nur eine Minute später vertändeln Keller, Gerdes und Fromme – letzter in meinen Augen Hauptschuldiger – den Ball im Spielaufbau und laden die Gastgeber so zum Konter ein. Bei diesem sind wir dann zu passiv und fangen uns den nicht unverdienten Anschluss. In den ersten knapp 15 Minuten nach dem Seitenwechsel passierte nicht viel. Wir waren konzentrierter als im ersten Durchgang und die Arminia war auch wesentlich passiver. Als uns diese Passivität mehr und mehr klar wurde, wurden wir mutiger und spielten den Gegner in der Folgezeit an die Wand. In der 59. Minute scheitert Süle abermals am Torhüter und bei der anschließenden Ecke köpft Keller knapp drüber. 3 Minuten später muss Süle eine Flanke von Ahmeti am kurzen Pfosten über die Linie drücken, doch wieder verliert er das Duell mit dem besten Spieler auf dem Platz. In der 66. Minute steckt Talarski zum gerade eingewechselten Meyer durch und der trifft aus der Drehung nur den Pfosten. Als man schon den Eindruck hatte, dass heute nichts mehr geht, köpft Uphoff in der 71. Minute eine Ecke von Meyer am kurzen Pfosten ein. Nur 2 Minuten nach seinem Tor verschätz sich Uphoff jedoch bei einem langen Ball und macht so den Weg zum erneuten Anschluss frei. Eine Schlussoffensive der Hannoveraner folgt aber nicht und auch bei uns kommt nicht viel Druck mehr nach vorne. Beide Mannschaften wirken nun nervös und sind bedacht keinen Fehler zu begehen. In der 86. Minute leitet ein Befreiungsschlag von Pägelow einen Konter ein. Bröker legt per Kopf zu Keller ab und wird dann von diesem steil geschickt. Kurz vor dem Strafraum spielt Bröker in den Lauf von Zahirovic, doch wieder ist der Mann zwischen den Pfosten zur Stelle. Doch in der 90. Minute ist dann auch dieser machtlos. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite bekommt Keller den Ball etwa 22 Meter vor dem Tor auf halbrechts. In seinem Rücken befinden sich alle defensiver Arminen, sowie vier seiner Mitspieler im Strafraum und warten auf den Ball. Nur einer konzentriert sich auf die linke Seite und das sieht auch Keller. Ein schöner Pass in den Lauf von Meyer und der macht mutterseelenallein das entscheidende Tor. Nüchtern betrachtet ist der Sieg hochverdient und bei einem schlechteren Tag des Torhüters hätten wir die Arminia wohl abgeschossen, doch ganz zufriedenstellend war das Spiel nicht. Besonders das schlampige Passspiel vor der Pause muss abgestellt werden. Positiv kann man – trotz der beiden Gegentreffer – die Defensive hervorheben. 0:1 2. Faruk Zahirovic | 0:2 8. Torge Bröker | 1:2 39. Andreas Klein | 1:3 71. Tjorben Uphoff | 2:3 73. Andreas Klein | 2:4 90. Michael Meyer | 1.205 Zuschauer 20. Februar 2021 | 25. Spieltag Aus einem für mich peinlichen Grund müssen wir gegen Havelse auf zwei Spieler verzichten, die heute sonst in der Startaufstellung gestanden hätten. Ahmeti und Meyer spielten am Vormittag für die U19 und können so heute nicht mitwirken. Kurzfristig fällt auch Torge Bröker angeschlagen aus und da auch viele weitere Spieler für die Jugend abgestellt wurden, ist die Personaldecke in der Offensive recht dünn. Auf der Bank ist für die Abteilung Attacke nur Rasp da, was heißt das wir ggf. improvisieren müssen. Boss – Hartmann, Uphoff (45. Steinhauer), Pägelow, Gerdes – Talarski, Fromme – Süle, Brandt (71. Schneider), Zahirovic – Keller (79. Rasp) Man hat von Anpfiff an nicht den Eindruck das wir heute gewinnen wollen. Von Havelse kommt zunächst zwar nichts, doch unser Spiel nach vorne verrät schon, was die Stunde geschlagen hat. Nach etwa einer Viertelstunde bekommen wir dann auch die Quittung für unser pomadiges Spiel. Uphoff rückt aus der Abwehr raus und ist dann aber lächerlich schwach im Zweikampf. Hartmann lässt den Ex-Oldenburger Dauber in seinem Rücken ziehen und der trifft zur bis dahin nicht wirklich verdienten Führung. Nach dem Tor sind wir scheinbar wach und wollen die Ausgleich, doch als gefährlich kann man und nun wahrlich nicht bezeichnen. Zahirovic schießt in der 24. Minute aus spitzem Winkel knapp vorbei. Nur 4 Minuten später rutscht Hartmann eine Flanke ab, hat aber das Pech, das der Ball nur an den zweiten Pfosten geht. Am nächsten am Ausgleich war Pägelow in der 37. Minute, doch sein Kopfball nach einer Ecke streift nur die Latte. In der 40. Minute kopieren die Gäste das 1:0 dann perfekt. Was die Herren Uphoff und Hartmann sich dabei denken, sich gleich zweimal so vernaschen zu lassen weiß ich nicht, aber nur eine Minute nach dem 2:0 denken sich beide scheinbar „aller guten Dinge sind drei.“ Dauber will scheinbar keinen Hattrick und spielt quer, was allerdings den gleichen Erfolg hat. Mit dem 0:3 in der Kabine muss ich an mich halten nicht einige Verträge in der Halbzeit aufzulösen – zur Disposition stand da neben Hartmann und Uphoff auch meine Wenigkeit, getreu dem Motto „macht euren Sch... alleine.“ Nach dem Seitenwechsel passiert nicht mehr viel. Brandt trifft in der 67. Minute, nachdem Keller eine Flanke von Fromme für ihn abgelegt hat. Da Keller zuvor jedoch im Abseits stand zählt der Treffer nicht. Schon mehr Verzweiflung als wirklicher Glaube in die eigenen Fähigkeiten ist der Distanzschuss von Rasp in der 82. Minute, doch auch dieser Versucht bringt nicht den Ehrentreffer. Der fällt dann in der Nachspielzeit. Nach einer Ecke von Süle wäre der Kopfball von Steinhauer wohl weit vorbei gegangen, doch der Ball wird abgeblockt und kommt zurück zum Innenverteidiger. Dieser kann am kurzen Pfosten dann einschieben. Havelse war wahrlich nicht gut, doch es hat eben gereicht. Was wir offensiv geboten haben lässt sich nicht mit dem Fehlen von Bröker oder Meyer – letzterer ist diese Saison ohnehin nicht so oft mit dabei gewesen – entschuldigen. Defensiv kann man mit einer Zweierkette halt nicht überleben. Ich wiederhole mich zwar ungern, aber hier wird sich – wenn ich bleiben kann/will – etwas ändern. 0:1 16. Timo Dauber | 0:2 40. Timo Dauber | 0:3 41. Maximilian Schulwitz | 1:3 90.+1 Rico Steinhauer | 1.730 Zuschauer Für Kadir Celik ist die Saison aller Voraussicht nach schon beendet. Eine Verletzung zwingt in zu einer 3-monatigen Zwangspause. Nachdem in den letzten beiden Sommerpausen VfL Germania bei uns zum Freundschaftsspiel aufschlug, besuchen wir unseren Nachbarn in Leer. Das Spiel ist eine ziemlich einseitige Angelegenheit. Hinten stehen wir bombensicher und nach vorne spielen wir gefällig. Zu vielen guten Chancen kommen wir jedoch nicht, weil wir entweder in Schönheit sterben oder beim letzten Pass bzw. dem Abschluss immer ein Germane dazwischen ist. Nach der frühen Führung von Faruk Zahirovic plätschert das Spiel so vor sich hin und erst in der Schlussphase kann Michael Brandt den Deckel drauf machen. Eigentlich war das Spiel zufriedenstellend, doch man merkte der Mannschaft an, dass es ein Testspiel war. Das wäre auch zu hinnehmbar, doch wenn man dann in den Pflichtspielen so auftritt wie zuletzt, wirft so ein Test mehr Fragen auf, als es beantwortet. Oleg Selivanov verletzt sich im Einsatz für die U19 und wird für 10 – 12 Tage ausfallen. Noch haben wir zehn Zähler Vorsprung auf Platz 2. Der Rest der Liga spielt wohl keine Rolle mehr. Zufrieden kann man mit der Entwicklung aber nicht sein. Die Leistungen wirken pomadig und bei noch sieben ausstehenden Spielen kann das nochmal eng werden. Verzichten könnte ich auf eine enge Kiste aber schon und so sollten wir zusehen, das wir schnellstmöglich die fehlenden zwölf Punkte zur Meisterschaft holen. Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :) |
| idandt:
März 2021 Der erste von vier Siegen zur Meisterschaft muss beim ersten Spiel des Monats gegen den VfV 06 Borussia Hildesheim (A) eingefahren werden. Auch gegen den Goslarer SC 08 (H) und im Derby gegen den SV Wilhelmshaven (A) rechne ich mir – in Normalform – etwas aus. Zwischen die beiden zuletzt genannten Spielen testen wir noch gegen den West-Regionalligist VfL Sportfreunde Lotte (A). 06. März 2021 | 26. Spieltag Wie gesagt darf man gegen Hildesheim keinen Punkt liegen lassen. Der VfV hat seit dem Jahreswechsel nur einen Punkt geholt und steht inzwischen mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer mit anderthalb Beinen in der Niedersachsenliga. Wir hingegen sind immer noch der zweit-deutlichste Tabellenführer in den Regionalligen – nur im Westen ist der Vorsprung größer und wirklich eng ist es nur im Südwesten, wobei das nicht wirklich relevant ist, wenn beide Spitzenteams in die Relegation dürfen. Personell haben wir keinen – nennenswerten – Ausfall zu beklagen, also gibt es auch keinerlei Ausreden. Boss – Ahmeti, Steinhauer, Pägelow, Gerdes – Talarski (80. Mile), Bröker (66. Fromme) – Meyer, Süle (66. Röppnack), Zahirovic – Keller Hildesheim steht ab der ersten Minute mit Mann und Maus hinten drin und überlässt uns das Spiel. Wir machen daraus optisch viel, doch wenig im Ergebnis. Abschlüsse gibt es in der ersten Halbezit kaum, den ersten dann auch erst in der 23. Minute. Bröker findet mal eine Lücke um zu Zahirovic durchzustecken und der trifft aus spitzem Winkel zur verdienten Führung. Gefährlich wird es dann erst wieder in der 41. Minute, als Süle den Hildesheimer Schlussmann mit einem Freistoß prüft. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs flankt Bröker aus dem Halbfeld. Der kleine Zahirovic kann per Kopf zu Keller ablegen und der Stürmer trifft volley zum 2:0. Nach der Pause stehen dann wieder die beiden im Mittelpunkt des Geschehens. Keller wird im Strafraum gefoult und Zahirovic verwandelt den fälligen Strafstoß gewohnt sicher. Nach dem 3:0 scheint der Gegner gebrochen. Wir spielen nun richtig ansehnlich und kommen zu Chancen. In der 49. Minute scheitert Süle nach schönem Zuspiel von Zahirovic am Torhüter. Etwa 7 Minuten später schickt Bröker den Ball aus der zweiten Reihe nur hauchdünn über den Querbalken. In Mitten unserer Drangphase kommt der VfV zum Ehrentrffer. Nach einem Einwurf auf unserer linken Seite steht Steinhauer nicht gut und macht so den Weg zum 1:3 in der 67. Minute frei. Direkt nach dem Anstoß kommt der Ball über Talarski, Fromme und Meyer zu Keller. Der schickt Zahirovic steil, welcher den Ball jedoch nur ans Lattenkreuz nagelt. In der 75. Minute dribbelt dann Ahmeti seinen Gegenspieler gekonnt aus und flankt in den Rücken der Abwehr. Meyer ist zur Stelle und trifft bei Direktabnahme gegen die Laufrichtung des Torwarts. Wir könnte in der Folgezeit sogar noch etwas für unsere Tordifferenz tun, doch da hatte vor allem ein Mann etwas gegen. Die besten Beispiele dafür kommen aus der 90. Minute. Ahmeti treibt nach einer Ecke der Hildesheimer mit einen 50-Meter-Sprint den Konter an. Nach einem Pass zu Meyer schickt dieser Keller, der in den Strafraum zieht und von halblinks quer zu Meyer zurück spielt Aus 7 Metern scheitert das Eigengewächs jedoch am Schlussmann. Kurz drauf bringt Zahirovic einen Freistoß vom rechten Flügel in den Strafraum. Meyer nimmt den Ball volley und verliert erneut das Duell gegen den Mann zwischen den Pfosten. Mit dem 4:1 kann man sehr zufrieden sein. Ich weiß nicht, wann wie zuletzt so überzeugend aufgetreten sind. Spielerisch war vor allem die zweite Halbzeit sehr stark. Die Chancenverwertung hätte besser sein können, doch gemessen an der Chancenverwertung in den anderen Spielen war diese – hier vor allem vor dem Seitenwechsel – durchaus gut. 0:1 23. Faruk Zahirovic | 0:2 45.+1 Tony Keller | 0:3 47. Faruk Zahirovic FE |1:3 67. Enrico Formento | 1:4 75. Michael Meyer | 575 Zuschauer Der Youth Intake bringt uns drei – auf dem ersten Blick – vielversprechende Nachwuchskräfte. Alle drei sind recht klein und dementsprechend schwach bei den Attributen Sprunghöhe und Kraft. Ob sie für ihre Positionen so geeignet sind, kann also zumindest ein wenig bezweifelt werden. Von den Mentalen Attributen gefällt vor allem Francois Atangana. Insgesamt dürfte Linus Franziskus am weitesten sein. Sven Horak hat – wir aber auch die anderen beiden – noch sehr viel Arbeit vor sich. Der Rest wird wieder nach hause geschickt. Das Geld zu zu knapp um es aus dem Fenster zu werfen. 13. März 2021 | 27. Spieltag Nach dem letzten Spiel gibt es keinen Grund für Veränderungen, allerdings sehe ich die Mannschaft dennoch in der Pflicht. Was wir unserem Heimpublikum bisher in 2021 geboten haben, spottet der Hinrunde und den Fähigkeiten der Mannschaft. Wir wollen eigentlich mit unseren Erfolgen mehr Fans anlocken, doch mit den beiden Niederlagen zuletzt vergraulen wir uns eher die paar die kommen. Der inzwischen entthronte Meister aus Goslar sollte uns nicht allzu viel Probleme bereiten. Es bleibt dabei: Schlagen können wir uns eigentlich nur selbst. Boss – Ahmeti, Steinhauer, Pägelow, Gerdes – Talarski, Bröker – Meyer (81. Brandt), Süle, Zahirovic (67. Wächter) – Keller (67. Döbert) In der 3. Minute bringt Bröker eine Ecke an den kurzen Pfosten. Dort ist Steinhauer zur Stelle, doch auf der Linie wirft sich ein Goslarer in den Ball. Dieser kommt anschließend in die Mitte, wo Pägelow am schnellsten reagiert und uns früh in Führung bringt. In der Folgezeit spielen wir sehr engagiert. Jeder Gegner wird sofort bissig angegangen. Nach vorne spielen wie gefällig allerdings nicht zielstrebig genug. Defensiv hingegen stehen wir bombensicher. Der Gast versucht zwar mit zu spielen, doch beißt sich zum einen die Zähne aus und gibt uns zum anderen Raum für Konter. Nach einem sehr schönen Konter ist dann auch Zahirovic auf rechts durch. Der Bosnier legt für Süle quer, doch scheitert jedoch am Torwart. Bevor der Ball zur Ecke ins Aus gehen kann, bekommt Meyer das Leder unter Kontrolle, welcher sofort zu Süle zurücklegt. Bei seinem zweiten Versuch ist der Gäste-Schlussmann dann chancenlos. Auch nach dem 2:0 ändert sich das Spiel nicht. Wir spielen stark, doch erspielen uns kaum Chancen. Nach der Pause wird das Spiel dann etwas ruppiger, doch nicht wirklich unfair. In der 48. Minute fliegt ein Goslarer dennoch mit Rot vom Platz. Der Spieler war weder verwarnt, noch sonst vorher negativ aufgefallen. Sein einsteigen war hart, doch der Platzverweis ist überzogen. Störend war die Überzahl für uns allerdings nicht. Wir drückten jetzt auf das 3:0 doch ließen reihenweise Möglichkeiten aus. Die beste Chance hatte Zahirovic nach einer Stunde. Bröker hob den Ball zuvor in den Strafraum und der Rechtsaußen macht eigentlich alles richtig, doch trifft nur den raus stürzenden Torhüter. Goslars erster Torschuss in diesem Spiel kam dann in der 73. Minute nachdem ausgerechnet unser Bester heute – Pägelow – einen langen Ball unterlaufen hatte. In der folgenden 1-gegen-1-Situation geht Boss allerdings als Sieger hervor. Wir verpassen es danach den Deckel auf das Spiel zu machen. Wächter schießt in der 80. Minute aus guter Position knapp drüber und nur 2 Minuten später wird ein Schuss von Döbert nach einer schönen Kombination in letzter Sekunde abgeblockt. Wie es in solchen Spielen nun mal kommen muss, so kommt es auch heute. In der 85. Minute trifft der GSC mit einem unhaltbaren Freistoß in den Winkel zum Anschluss. Die Schlussphase droht zum Krimi zu werden, doch es bleibt letztlich bei einer nennenswerten Szene. In der 88. Minute gibt es eine Ecke für die Gäste. Wächter am kurzen Pfosten will den Ball wegschlagen und schießt dabei einen Gegner an. Der Ball fliegt im hohen Bogen über den Pechvogel hinweg und schlägt knapp neben den Pfosten ein. Wirklich sauer kann man nicht sein. Das Spiel war gut und beide Gegentore resultierten nicht aus Fehlern. Unglückliches – und in keinster Weise verdientes – Remis. 1:0 3. Lukas Pägelow | 2:0 19. Stephan Süle | 2:1 85. Marlon Giese | 2:2 88. Marlon Giese | 1.725 Zuschauer Zu allem Überfluss verletzte sich Julian Wächter bei seinem versuchten Befreiungsschlag auch noch. Er spielte zwar durch, doch wird nun für 3 Wochen ausfallen. Beim Freundschaftsspiel in Lotte glänzen wir nicht und führen zur Pause dennoch verdient mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel passt sich das Spiel dem Platz und dem Wetter sogar noch mehr an. Am Ende fallen zwei unserer Tore – sowie das Gegentor – nach Ecken. Zufrieden bin ich dennoch, da wir wieder sehr sicher standen. Die Tore erzielten Rico Steinhauer (Doppelpack), Torge Bröker und Tony Keller. 27. März 2021 | 28. Spieltag Heute könnte die Meisterschaft perfekt werden. Zugegebener Maßen nicht aus eigener Kraft. Sollten Victoria Hamburg und Arminia Hannover nicht gewinnen, wir hingegen schon, wäre uns Platz 1 nicht mehr zu nehmen. Auch wenn ich die Meisterschaft gerne daheim sichern würde, wäre der Titel beim Rivalen in Wilhelmshaven schon etwas schönes. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir unsere Aufgabe erledigen. Die Mannschaft darf gegenüber den letzten Pflichtspielen unverändert spielen – sowohl personell als auch vom Ergebnis her. Boss – Ahmeti (82. Hartmann), Steinhauer, Pägelow, Gerdes – Talarski (63. Fromme), Bröker – Meyer, Süle, Zahirovic (11. Döbert) – Keller Nach genau 184 Sekunden bringt uns Abwehrchef Pägelow per Kopf nach einer Ecke in Führung. Das Spiel danach ist eigentlich nur mit den Worten Not gegen Elend zu beschreiben. In der 10. Minute verletzt sich Zahirovic ohne Fremdeinwirkung und muss den Platz verlassen. Spielerisch können sich nur die Torhüter auszeichnen. Boss' Sternstunde kommt in der 22. Minute nachdem sich ein Jadestädter durch unsere Abwehr gedribbelt hat. Auf der anderen Seite darf in der 34. Minute geglänzt werden. Süle zielt aus spitzem Winkel auf die kurze obere Ecke, doch der Torhüter reagiert blitzschnell und klärt zur Ecke. Nach dem Seitenwechsel wird das Spiel erst mal sogar noch schlechter, doch in der 61. Minute kommt der Bruch. Döbert und Keller setzen Meyer stark in Szene, doch das Eigengewächs schießt aus 2 Metern den Schlussmann an. Dieser vergebene Chance küsst uns jedoch wach. Wir zeigen endlich was wir können und schnüren die Wilhelmshavener hinten ein. Aus dem Spiel heraus will jedoch nichts gelingen und so ist es Steinhauer nach einer Ecke in der 67. Minute, der per Kopf zum 2:0 trifft. Nur 5 Minuten später zieht Döbert in den Strafraum und wird dort von einem Roten gelegt. Der Gefoult tritt selbst an und verwandelt zum 3:0 Endstand, denn in der Folgezeit sind wir zwar weiterhin spielbestimmend, allerdings auch ohne Fortune aus dem Spiel heraus. Der Sieg ist letztlich verdient, fällt allerdings doch 1 – 2 Tore zu hoch aus. 0:1 4. Lukas Pägelow | 0:2 67. Rico Steinhauer | 0:3 73. Lars Döbert FE | 834 Zuschauer Für Faruk Zahirovic ist die Saison wohl beendet. Er wird für 7 – 9 Wochen ausfallen. Auch Torge Bröker verletzte sich gegen Wilhelmshaven ohne Fremdeinwirkung. Er wird für 2 – 3 Wochen aussetzen müssen. Endlich mal ein wieder ein zufriedenstellender Monat. Sicher das Unentschieden war unnötig, doch letztlich nur unglücklich. Da die Victoria sogar ein Spiel verloren hat, ist unser Vorsprung auf elf Zähler angewachsen. Bei nur noch vier Spielen reicht also ein Sieg – oder zwei Remis' – für die Meisterschaft. Das hat sogar der Vorstand bemerkt, so dass ich einen neuen Vertrag angeboten bekomme. Die Gespräche liefen dabei allerdings nicht wirklich gut. Ein größeres Gehaltsbudget (um die Jungs auch halten zu können) wurde genauso abgelehnt, wie die Bitte um einen Parent-Club. Da es mir schwer fällt mich für die Regionalliga Nord zu motivieren – zumindest solange wir das Maß der Dinge sind – und ich wenig Lust habe nächste Saison wieder alles in Grund und Boden zu spielen um am Ende zwei alles-oder-nichts-Spiele zu haben, bitte ich mir Bedenkzeit bis Saisonende. Im Klartext heißt das: Steigen wir auf, bleibe ich gerne. Scheitern wir in der Relegation, muss ich mir das nochmal genau überlegen. Eine bessere Mannschaft wie aktuell werden wir zukünftig in der RL nicht haben. Die – bei Nicht-Aufstieg – kommenden Abgänge sind wohl in der Viertklassigkeit kaum zu ersetzen. Im Westen steht übrigens der Relegationsteilnehmer bereits fest. In Bayern hingegen ist es nochmal richtig spannend geworden – gleich fünf Vereine mit Chancen – und auch im Nordosten und Südwesten könnte es nochmal eng werden – auch wenn die aktuellen Kandidaten nach wie vor einen kleinen Vorsprung haben und das Restprogramm nicht zu schwer aussieht. Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :) |
| Königsblau:
Zieh durch, alles für den Aufstieg! ;) |
| idandt:
April 2021 Im April haben wir reichlich Zeit für Freundschaftsspiele, doch zunächst steht ein Ligaspiel an. Zuhause gegen Eintracht Norderstedt (H) wollen wir die Meisterschaft perfekt machen. Zum Ausnüchtern nach der Feier soll dann ein Testkick gegen den SV Blau-Weiß Bornreihe (H) dienen. Die Pflicht wird für diesen Monat dann schon am 17. beendet. Der Gegner dann heißt Lüneburger SK Hansa (A). Zum halten der Form testen wir danach noch gegen den Bremer SV (A) und den FC Voran Ohe (A). Das Spiel gegen Eintracht Norderstedt (H) wurde verschoben und findet jetzt am 13. April statt. Wiedermal ein herzliches Dankeschön an die Herren vom Verband. Zwei Pflichtspiele im Monat und dann beide binnen vier Tagen. Ganz großes Kino. Das Freundschaftsspiel gegen den SV Blau-Weiß Bornreihe (H) wird um vier Tage vorgezogen, damit gegen Norderstedt alle ausgeruht und fit sind. Beim Testspiel gegen Bornreihe zeigen wir uns nicht von unsere besten Seite. In den ersten 20 Minuten haben wir nur knapp 40% Ballbesitz und auch nachdem wir die Kontrolle über das Spiel gewonnen haben, strahlen wir kaum Gefahr aus. Dennoch müssten wir 2:0 zur Pause führen, doch die wenigen Chancen werden kläglich vergeben. Nach dem Seitenwechsel geht es so weiter, bis zur 65. Minute, als endlich der Knoten platzt. Nachdem in der 69. Minute das 2:0 fällt wird der Knoten jedoch wieder geschnürt. Wie gesagt kein gutes Spiel von uns, doch unter dem Strich steht ein 2:0-Sieg. Die Tore erzielten Lars Döbert und Tony Keller. Lars Döbert verletzt sich im Training und muss 2 Wochen passen. 13. April 2021 | 29. Spieltag Heute soll die Meisterschaftsfeier steigen. Personell probieren wir heute mal etwas anders und bringen RV-Backup Julian Wächter als Rechtsaußen. Da Zahirovic, Celik und Döbert verletzt sind und Bröker nicht ganz fit nur auf der Bank sitzt, gehen uns in der Kreativzone ein wenig die Spieler aus. Da ich nicht länger mit Rasp und Mooy plane, Wächter jedoch durchaus Chancen auf einen Verbleib hat, soll er Praxis sammeln. Für Norderstedt geht es bereits um nichts mehr. Der Vorjahresdritte liegt aktuell auf Platz 11 und wird auch sicher nicht schlechter abschließen. Im zentralen Mittelfeld der Gäste stehen mit Jakob Regulski und Thomas Franke übrigens zwei Ex-Oldenburger. Boss – Ahmeti, Steinhauer, Pägelow, Gerdes – Talarski, Fromme (72. Schneider) – Meyer (45. Brandt), Süle, Wächter (80. Bröker) – Keller Ja Wächter sollte Spielpraxis bekommen und dann bewirbt er sich gleich für mehr davon. Ahmeti schickt Meyer zur Grundlinie, der gegen zwei Gegenspieler zur Flanke kommt. Am zweiten Pfosten ist Wächter zur Stelle und nickt nach genau 63 Sekunden zum 1:0 ein. Die Mannschaft hat damit offensichtlich nicht genug. Wir brennen – besonders in den ersten Minuten – ein Feuerwerk ab, lassen dabei aber beste Möglichkeiten liegen. Das 2:0 muss so nach einem Standard fallen. Fromme lässt in der 11. Minute einen schönen Strahl los und versenkt so einen Freistoß in den Winkel. Direkt nach dem 2:0 drücken wir aufs dritte Tor und anschaulichen in dieser Szene auch perfekt unsere Chancenverwertung. Talarski hebt den Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum zu Süle. Dieser legt quer für Wächter, der direkt gegen die Laufrichtung des Torhüters abschließt. Der Mann zwischen den Pfosten ist jedoch blitzschnell unten und wehr zur Seite ab. Wächter erläuft sich den Ball an der Grundlinie und spielt für Fromme an die Strafraumgrenze zurück. Fromme schießt aus der zweiten Reihe, doch der Ball wird abgefälscht. Der Querschläger landet bei Meyer und der schafft es nach genau 12 Minuten endlich das Runde ins Eckige zu bringen. Nach dem 3:0 stellt sich Norderstedt völlig hinten rein, wodurch wir etwas weniger Chancen haben. Dennoch bestimmen wir das Spiel und müssten die Führung noch weiter ausbauen. Die beste Chance setzt Keller in der 28. Minute nach Zuspiel von Talarski an den Pfosten. Der bis dahin sehr starke Meyer muss zur Pause angeschlagen vom Platz. Ob es daran lag, oder an der Führung, das nach dem Seitenwechsel nicht mehr viel passierte, weiß ich nicht. Nur Brandt hat in der 62. Minute noch eine Möglichkeit, als er aus der Distanz knapp drüber schießt. Trotz der passiven zweiten Halbzeit haben wir ein wahnsinnig starkes Spiel gespielt. Außer Tony Keller geht kein Spieler der Startelf mit einer Note unter 7,5 vom Platz. Herausragend waren Süle, Meyer, Ahmeti, Fromme und vor allem Wächter. Die Feier kann nun losgehen. 1:0 2. Julian Wächter | 2:0 11. Timo Fromme | 3:0 12. Michael Meyer | 1.765 Zuschauer 17. April 2021 | 30. Spieltag Das heute kann eigentlich nur in die Hose gehen. Die Mannschaft ist nicht fit – was nicht nur am Spiel unter der Woche liegen dürfte – und Lüneburg ist ein Angstgegner für uns. Von 15 Spielen konnten wir nur 4 gewinnen – bei 2 Remis. Immerhin konnten 3 Siege und ein Remis in der Heide eingefahren werden. Dennoch ich erwarte heute nicht viel. Wächter muss heute übrigens passen, da er das Spiel unter der Woche durch seine fehlende Matchpraxis nicht so gut verkraftet hat, wie die anderen. Boss – Ahmeti (67. Hartmann), Steinhauer, Pägelow, Gerdes (85. Wächter) – Talarski, Fromme (67. Brandt) – Meyer, Bröker, Süle – Keller Ich habe nichts erwartet und mein Team enttäuscht mich heute auch nicht. Zumindest in den ersten 20 Minuten, denn da finden wir kaum statt. Wenigstens defensiv stehen wird gut und so kann der LSK aus der optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. In der 23. Minute kommen wir zu unserer ersten Chance. Süle bringt einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum und Meyer köpft den Ball an den Pfosten. Nur 3 Minuten später sind wir wieder bei einem Standard gefährlich. Meyer bringt die Ecke zu Steinhauer und der köpft am kurzen Pfosten die etwas schmeichelhafte Führung. Lange blieb die Führung jedoch nicht schmeichelhaft, denn wir reißen das Spiel nun mehr und mehr an uns. In der 28. Minute flankt Fromme zu Meyer, der denn Ball volley nimmt und knapp drüber schießt. In der 31. Minute bringt Süle eine Flanke zu Meyer, doch sein Kopfball wir genauso gehalten, wie der Volley von Fromme nach Flanke von Talarski wenige Sekunden später. Auch wenn wir inzwischen die spielbestimmende Mannschaft sind, bleiben die Gastegber gefährlich. Die beste Chance hat der LSK in der 35. Minute nach einem Solo über unsere rechte Seiten. Boss kann sich in der Szene jedoch auszeichnen. Auch wenn wir mehr Möglichkeiten hatten, war das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen. Nach der Pause sollte sich das ändern. In der 48. Minute leitete Talarski mit einem Freistoß aus etwas längerer Distanz den Sturmlauf ein. Lüneburgers Schlussmann musste bei diesem Freistoß übrigens sein ganzes Können zeigen. In der 50. Minute steckt Keller stark für Bröker durch, doch der ist im Abschluss zu schlampig. 2 Minuten später bereitet wieder Keller vor. Diesmal legt er einen Ball von Fromme für Süle ab, doch der scheitert aus spitzem Winkel am Torhüter. In der 55. Minute schickt Meyer Keller auf halblinks an die Grundlinie. Der Stürmer legt quer, doch Bröker verpasst und bevor Süle an den Ball kommen kann, klärt ein Verteidiger zur Ecke. Diese bringt Bröker zu Steinhauer und der trifft wieder. Den Deckel auf das Spiel machen wir dann in der 62. Minute. Bröker hebt einen Freistoß – aus einer Position aus der man auch direkt schießen könnte – in den Strafraum. Talarski nimmt den Ball aus etwa 13 Metern direkt und trifft genau in den Winkel. Genug haben wir damit immer noch nicht. Keller trifft in der 65. Minute – per Kopfball nach einer Ecke – und in der 70. Minute – Distanzschuss – gleich zweimal das Gehäuse. In der 76. Minute flankt Meyer an den kurzen Pfosten, wo Brandt aus nächster Nähe nur den Torhüter anschießt. 1 Minute später will Brandt eine Flanke in den Strafraum bringen. Der Befreiungsschlag der Gastgeber wird zum Querschläger und der Ball landet bei Meyer, der völlig frei stehend am Schlussmann scheitert. Wiederrum nur 1 Minute später schickt Bröker Meyer steil und jetzt lobbt er ganz lässig über die Torwart hinweg ins Tor. Den Endstand markiert dann Keller dank gütiger Mithilfe des Lüneburger Torhüters, der eine harmlose Flanke von Gerdes nach vorne abklatschen lässt und so unseren Stürmer zum 5:0 einlädt. Was soll man zu so einem Spiel sagen? Hut ab vor der Mannschaft, die heute auch hätte zweistellig gewinnen können. 0:1 26. Rico Steinhauer | 0:2 55. Rico Steinhauer | 0:3 62. Pascale Talarski | 0:4 78. Michael Meyer | 0:5 81. Tony Keller | 1.173 Zuschauer Philipp Röppnack verletzt sich und wird für 2 Monate ausfallen. Ihn werden wir wohl nicht mehr im Trikot des VfB's sehen. Im Freundschaftsspiel gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten Bremer SV brauchen wir nur 27 Sekunden um in Führung zu gehen. Wir brauchen zwar auch nur etwas mehr als 2 Minuten um uns ein Tor einschenken zu lassen, doch nach dem Ausgleich dominieren wir das Spiel und führen so zur Pause verdient mit 3:1. Nach dem Pausentee – und einigen Wechseln – spielen wir jedoch den größten Käse beisammen. Man spürt das Fehlen der gelbverwarnt-ausgewechselten Pägelow und Talarski, sowie des – mal wieder – angeschlagenen Fromme in nahezu jeder Szene. Der BSV kommt so auch früh im zweiten Durchgang zum Anschluss und drückt danach auf den Ausgleich. Mit mehr Glück als Verstand schaffen wir es hinten dicht zu halten und können in der Schlussphase sogar einen der seltenen Entlastungsangriffe nutzen. Mit dem 4:2 kann man letztlich nicht zufrieden sein, denn so alles was nach der Pause gezeigt wurde, ließ einem die – kaum vorhandenen – Haare zu Berge stehen. Die Tore erzielten Stephan Süle, Michael Meyer, Gentian Ahmeti und Michael Brandt. Gegen den FC Voran Ohe rennen wir das ganze Spiel über an und vergeigen eine Chance nach der anderen. Unmittelbar vor der Pause schaffen wir dann doch das 1:0, doch der Knoten platzte damit nicht. Nach gefühlt 20 weiteren 100%ern fällt in der 78. Minute jedoch der 2:0-Endstand. Neben etlichen Abschlüssen, für die man den Spielern eigentlich eine Strafe aufbrummen müsste, gab es noch zwei Alu-Treffer, eine Rettungstat eines Verteidigers auf der Linie und einige Glanzparaden. Schön dass man dieses Spiel wegen eines Absturzes nochmal spielen musste. Beim ersten Durchgang gewannen wir 10:0. Das Abstürze nicht nur das Nervenkostüm des Managers zerstören können, ist mir neu. Unsere schwächsten Phasen in diesem Monat hatten wir in den Testspielen. Die Anfangsphase gegen Bornreihe und die zweite Halbzeit beim Bremer SV mal ausgeklammert, kann man an diesem Monat nichts aussetzen. Die Meisterschaft haben wir uns redlich verdient und können uns nun auf die Relegationsspiele freuen. Der könnte aber ganz dicke Brocken auf uns zu kommen. Nach dem Meister im Westen stehen auch die beiden Teilnehmer aus dem Südwesten bereits fest. Im Nordosten kämpfen noch zwei Vereine um die Meisterschaft, wobei der Tabellenführer zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung hat – und am letzten Spieltag gegen einen bereits abgestiegen Verein spielt. Beide Kandidaten sind faustdicke Überraschungen und dürften als semi-professionelle Vereine schlagbar für uns sein. In Bayern gibt es noch drei Anwärter auf den Aufstieg, wobei da zwei weitere semi-professionelle Vereine drunter sind. Wenn ich mir den Relegationsgegner aussuchen dürfte, würde er also entweder aus dem Nordosten oder Bayern kommen. Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :) |
| Königsblau:
Glückwunsch zur Meisterschaft. Jetzt musst du es auch packen aufzusteigen. ;) |
| Navigation |
| Themen-Index |
| Nächste Seite |
| Vorherige Sete |