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[FM14] Aufbauhilfe "Groß"-stadt - aktuelle Station: Eintracht Frankfurt
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idandt:
Ja leider gab es hier mal wieder eine längere Pause von diesmal gut 2 Monaten. Ich habe zwischenzeitlich überlegt die Story ganz versickern zu lassen, doch habe ich es nicht übers Herz gebracht weiter zu spielen ohne Screens zu machen und zu schreiben. Die Folge war ich habe gar nicht gespielt  :'( Der jetzt kommende August und auch die erste Hälfte vom September habe ich bereits vor der Pause gespielt und das ich sie nun poste, heißt nur eins: Hier geht es weiter  ;D Entschuldigt die leider immer wieder vorkommenden längeren Pausen. Ich hoffe das es jetzt zügiger weiter geht.

August 2022

Weiter geht es mit vier Ligaspielen und bereits der 2. Runde im Amateurpokal. Wir reisen zum SV Wehen Wiesbaden (A) und empfangen anschließend den VfL Bochum (H) und den Chemnitzer FC (H). Nach diesen drei eher schweren Aufgaben steht das erste Spiel der Saison gegen einen vermeintlichen direkten Konkurrenten an. Der SC Rot-Weiß Oberhausen (A) hat die Ehre uns empfangen zu dürfen. Im Amateurpokal gibt es zum Monatsende noch die Pflichtaufgabe beim SV Rödinghausen (A).

06. August 2022 | 3. Spieltag



In der Liga wechseln wir wieder auf die offensivere Taktik, doch verändern sonst wenig an der Mannschaft. Pägelow und Süle rutschen für Pietler und Djordjevic in die Startformation. Mit einem ähnlichen Auftritt wie zuletzt sollte auch heute etwas drin sein. Die Hessen starteten übrigens mit einem Sieg – gegen Chemnitz – und einer Niederlage – gegen Bochum – in die Saison.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pägelow (60. Pietler), Mohr – Nottbeck, Bröker – Bender (83. Rensing), Süle (60. Zahirovic), Xhafa – Keller

Die ersten 20 Minuten in diesem Spiel hätte man auch getrost verpassen können und auch danach wurde es spielerisch nicht besser. Dennoch tat sich dann wenigstens etwas. In der 22. Minute rettet Pägelow nach einem langen Einwurf in den Lauf eines Wiesbadeners mit einer erstklassigen Grätsche mustergültig, doch statt der fälligen Ecke entscheidet der Unparteiische auf Foul und gibt den Hessen einen Strafstoß. Wäre der Schiedsrichter konsequent hätte Pägelow obendrein noch Rot sehen müssen, doch mit der gelben Karte darf unser Abwehrchef weiter machen. Die Gastgeber verwandeln den Elfmeter sicher und so liegen wir erstmals in dieser Saison mit 0:1 zurück. In der 31. Minute dann die erste sehenswerte Szene. Ahmeti steht bei einem Flankenwechsel der Hessen schlecht und so kommt der Ball zum Rechtsaußen der Wehener. Tix macht die kurze Ecke gut dicht, wird jedoch aus spitzem Winkel überlupft. Dieses Tor war – so muss man neidlos anerkennen – wunderschön. Kurz vor der Pause zeigten dann auch wir das wir Fußball spielen können. In der 43. Minute legt Keller eine Flanke von Mohr für Xhafa ab, doch dessen Dropkick kann der Wiesbadener Torhüter stark zur Ecke klären. Der 0:2-Pausen-Rückstand ist so nicht verdient auch wenn das Spiel von uns sehr schwach war. Mit Ausnahme des Fehlers vor dem 0:2 haben wir uns nichts zu Schulden kommen lassen und der SVWW war offensiv auch nicht aktiver als wir. Bis hierhin war das ein sehr bitteres Spiel. Das habe ich der Mannschaft in der Pause auch klar gemacht und das fruchtete. Allerdings dauerte es bis wir das Spiel an uns rissen. In den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs tat sich nur unwesentlich mehr als in der ersten Halbzeit. Einzig ein Keller-Schuss aus der zweiten Reihe in der 56. Minute strahlte etwas Gefahr aus. Doch nach und nach wurden wir stärker, während der Gastgeber sich nur noch auf die Defensive stützte. In der 66. Minute ist Xhafa nach einem Steilpass von Mohr schneller als seine beiden Gegenspieler und legt dann für Keller quer. Der Stürmer läuft ideal ein und erzielt die verdienten Anschluss. Die letzten 24 Minuten drücken wir auf den Ausgleich, auch wenn es ein wenig an den ganz großen Chancen mangelt. In der 73. Minute vergibt Keller die wohl Beste freistehend vor dem Torhüter nach einem genialen Pass von Zahirovic. Zahirovic verletzte sich beim Zuspiel übrigens ohne Fremdeinwirkung, spielte jedoch weiter. Die letzte Chance des Spiels gab es dann erst in der 2. Minuten der Nachspielzeit. Ein Abschlag von Tix eröffnet die Szene. Bröker legt den Ball per Kopf zu Keller ab, der sofort Zahirovic steil schickt. Der angeschlagene Joker behält alleine vor dem Schlussmann die Nerven und erzielt den überfälligen Ausgleich. Unter dem Strich hatten wir mehr – und bessere – Chancen, eine wesentlich höhere Passquote und viel mehr Ballbesitz als der Gegner. Auch vom Gefühl her hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen, doch nach dem Halbzeitstand und dem Ausgleich in allerletzter Sekunde fühlt sich dieses Remis schon wie ein Sieg an. Hut ab vor der Moral der Mannschaft. Ein tolles Comeback, wenn auch mit einem Wermutstropfen...

1:0 23. Prokopis Skleparis FE | 2:0 31. Jörg Stumpf | 2:1 66. Tony Keller | 2:2 90.+2 Min Faruk Zahirovic | 4.663 Zuschauer

Die Verletzung von Last-Minute-Torschütze Faruk Zahirovic erweist sich nach dem Spiel als ernster als angenommen und so geht sein Verletzungspech aus der Vorsaison offensichtlich weiter. Diesmal wird der 6 – 7 Wochen pausieren müssen.

14. August 2022 | 4. Spieltag



Wir empfangen den Tabellenführer und Ligakrösus aus Bochum. Der VfL startet mit einem Unentschieden gegen Rostock sowie mit Siegen gegen Wehen und Chemnitz in die Saison. Auch in beiden Pokalen wurde die erste Runde sicher gewonnen – was vor allem im DFB-Pokal eine Überraschung war. Die ehemals „Unabsteigbaren“ sind allerdings auch kein normaler Drittligist. Mit einem Etat von knapp 10 Mio € ist der Verein fast genauso finanzstark wir die beiden nachfolgenden Vereine in Liga. Auch in der 2. Liga müssten die Blau-Weißen sich nicht verstecken, wäre man dort doch im sicheren Mittelfeld was die finanziellen Möglichkeiten angeht. Kurzum: Der VfL ist nicht nur für das heutige Spiel der Favorit sondern wohl aus der erste Anwärter auf den Aufstieg.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pägelow (84. Pietler), Mohr – Nottbeck, Bröker (71. Djordjevic) – Bender, Süle (71. Döbert), Xhafa – Keller

In der 7. Minute will Süle eine Ecke zu Pägelow bringen, doch sein Ball wird zunächst geklärt. An der Strafraumgrenze gewinnt Nottbeck jedoch das Kopfballduell und befördert das Spielgerät dann doch noch zum Abwehrchef. Dieser köpft platziert gegen die Laufrichtung des Bochumer Schlussmannes und erzielt so die Führung. In der 19. Minute kommt es fast noch besser. Ein schöner, schneller Spielzug über Bender, Süle, Bröker und Keller bringt Süle letztlich in eine 1-gegen-1-Situation, in der Süle jedoch nur zweiter Sieger ist. In der 26. Minute sorgt wieder ein Standard von uns für Gefahr. Süle flankt einen Freistoß vom linken Flügel zu Xhafa, der jedoch sein Kopfballduell verliert. In der Folge kontern uns die Ruhrpöttler stark aus, profitieren allerdings auch von einer ganzen Reihe Fehler unsererseits. Rösler – beim Standard mit vorne gewesen – ist auf dem Flügel zu zögerlich im Zweikampf und trabt die meiste Zeit nur nebem dem ballführenden Gast her. Ahmeti ist sich nicht sicher ob er helfen soll, oder die vakante Position in der Mitte ausfüllen soll und macht letztlich keins von beiden. Bei der Flanke sieht dann auch der allein gelassene Pägelow nicht gut aus. Der Ausgleich ist wider dem Spielverlauf, doch in der Szene haben wir zu sehr um das Tor gebettelt. Entmutigt sind wir vom Gegentor jedoch nicht und spielen weiter gut mit. Das Spiel ist inzwischen ausgeglichen, wobei wir mehr tun, während man dem VfL die individuelle Klasse mehr ansieht. In Minute 45.+2 muss Süle nach einem von Keller stark weitergeleiteten Bender-Pass zur erneuten Führung treffen, doch der heute glücklose Kreativspieler schießt vorbei. Nach der Pause kippt das Spiel aus unerklärlichen Gründen gänzlich zu Gunsten der Bochumer. Wir können defensiv zwar sehr gut dagegen halten, doch finden offensiv nun überhaupt nicht mehr statt. Bis zur 3. Minute der Nachspielzeit zieht es nach einem mehr als glücklichen Punkte für uns aus, doch dann kommt eine Flanke von unserer rechten Abwehrseite in den Strafraum. Rösler kann in höchster Not per Kopf klären, doch der Ball kommt unmittelbar vor dem Sechzehner wieder zu den Gästen. Von dort lupfen die Bochumer das Leder an den 5-Meter-Raum, wo Ahmeti noch die Chance hätte zu klären, doch sich gegen zwei Gegenspieler nicht behaupten kann. Mit einer Direktabnahme kann einer der beiden den Ball an Tix vorbei schieben und trifft zum – verdienten – Sieg für den VfL. Die zweite Halbzeit unterbot sogar noch die erste Halbzeit gegen Wehen Wiesbaden und so dürfen wir uns über die erste Niederlage der Saison nicht beschweren. Loben kann man heute nur die Defensive und zwar alle vier – auch wenn Ahmeti und Rösler bei beiden Gegentoren beteiligt waren – die heute schlimmeres verhinderten und das Spiel lange offen hielten. Unzufrieden bin ich neben „Chancentod“ Süle vor allem mit dem Passiven – Xhafa und Bröker.

1:0 7. Lukas Pägelow | 1:1 26. Horst Schöch | 1:2 90.+3 Min Malte Schreier | 4.647 Zuschauer

Und wieder verletzte sich ein Torschütze. Lukas Pägelow wird für 6 – 8 Tage ausfallen und so am nächsten Spieltag wohl nicht zur Verfügung stehen.

Diesmal was aus dem Training. Linus Franziskus verletzt sich und muss 3 – 4 Wochen pausieren.

20. August 2022 | 5. Spieltag



Wir empfangen den CFC und sind dabei richtig froh, dass es sich um ein Heimspiel handelt, denn die Sachsen sind daheim eine Macht – Siege gegen Siegen und Bielefeld. Auswärts hingegen bekommen die Chemnitzer bisher nicht viel hin – Niederlagen in Wiesbaden und Bochum – so dass wir und nach drei sieglosen Spielen zuletzt berechtigte Hoffnungen machen dürfen, endlich wieder etwas für das Punktekonto zu tun. Bei uns gibt es personell zwei Veränderungen. Wie bereits angekündigt fehlt Pägelow, der heute von Pietler vertreten wird. Leistungsbedingt pausiert zudem Xhafa. Für ihn rutscht Süle auf rechts, Bröker spielt offensiver für Süle und Djordjevic darf von Beginn an ran.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pietler (63. Steinhauer), Mohr – Nottbeck, Djordjevic (75. Barth) – Bender, Bröker, Süle – Keller (82. Rensing)

Man merkte schnell dass besonders die letzte Woche so blasen Spieler heute etwas gut machen wollten. In der 5. Minute schickt Keller Bender auf halblinks. Dem ist der Winkel wohl zu spitz um es selbst zu versuchen und chipt den Ball kurz in die Mitte. Dort bekommt Bröker das Spielgerät auf den Scheitel und nickt zum 1:0 ein. In der 9. Minute spielen sich Süle, Bröker, Nottbeck und Keller auf recht stark und schnell – zu schnell für die Gäste – durch. Am Ende ist Bröker im Strafraum durch, jedoch ist auch hier der Winkel sehr spitz. Bröker ist das allerdings egal. Ein Schuss wie ein Strich in den Winkel und es steht 2:0. Auch in der 13. Minute geht es wieder über die rechte Seite. Bröker macht den Ballverteiler und setzt Mohr in Szene. Dieser legt quer auf Süle, der wiederum in Brökers Lauf weiterleitet. Bröker trifft zum dritten Mal, jedoch zählt das Tor nicht. Süle soll im Abseits gestanden haben. Trotz dieser Fehlentscheidung ein wunderbarer Spielzug. In der Folgezeit wird das Spiel etwas ruhiger, doch wir bleiben den bessere Mannschaft. Dennoch kommt der CFC in der 29. Minute zum glücklichen Anschluss. Nach einer Flanke von unseren rechten Abwehrseite grätscht Pietler den Ball einem Angreifer vom Fuß, doch unglücklich in den Lauf eines anderen Sachsen. Dieser trifft mit dem ersten Abschluss der Gäste überhaupt. In der 40. Minute schickt Bröker Süle im richtigen Moment steil und der weiß heute besser mit seinen Chancen umzugehen als noch gegen Bochum. Der Keeper wird klassisch verladen und der alte Abstand wieder hergestellt. Nur 1 Minute später zeigt Süle jedoch, dass es es nicht immer besser macht als letzte Woche. Nachdem Djordjevic einen Abschlag von Tix verlängert hatte, stand Süle alleine vor dem Chemnitzer Schlussmann, doch scheitert an diesem. Nach der Pause braucht das Spiel um wieder interessant zu werden. In der 55. Minute kommen die Gäste als erstes in Fahrt. Pietler ist im Zweikampf zu zurückhaltend und lässt seinen Kontrahenten enteilen. Mohr will die Lücke stopfen, doch so ist sein Gegenspieler frei. Dieser bekommt dann auch den Ball und schießt aus gut 22 Metern einfach mal. Das Schuss flattert und passt genau in den Winkel. Ein schönes Tor, doch verdient ist das nicht. Kurz droht das Spiel zu kippen, doch wir berappeln und nach einigen Minuten wieder. In der 66. Minute wird Bröker – nach einem Pass von Süle frei durch – gefoult. Das Einsteigen war nicht sonderlich hart, doch es war der letzte Chemnitzer und so gibt es folglich Rot. Bitter für den CFC, denn nun geht das Spiel – eigentlich wie schon zuvor – nur noch in eine Richtung. In der 69. Minute setzt Keller eine Djordjevic-Ecke per Kopf an die Latte. Die Entscheidung fällt in der 80. Minute. Barth spielt in einen genialen Pas auf Süle und der macht jetzt endlich sein zweites Tor des Tages. Nur 2 Minuten später wird Süle wieder geschickt. Diesmal von Bender mit einem langen Ball, doch Süle zeigt wieder das andere Gesicht. Mit dem 4:2 sind die Gäste noch gut bedient. Nicht nur waren beide Tore der Sachsen gegen den Spielverlauf, auch hätten – bzw. in einem Fall haben – wir auch vier Tore mehr machen müssen. Dennoch zeigten heute bis auf Pietler alle eine starke Leistung. So kann es weiter gehen.

1:0 5. Torge Bröker | 2:0 9. Torge Bröker | 2:1 29. Fahrudin Markovic | 3:1 40. Stephan Süle | 3:2 55. Fahrudin Markovic | 4:2 80. Stephan Süle | 3.849 Zuschauer

26. August 2022 | 6. Spieltag



Trotz des insgesamt guten Spiels gegen Chemnitz werden wir in Oberhausen gleich auf drei Positionen umstellen. Die Rückkehr des zuletzt verletzten Lukas Pägelow ins Abwehrzentrum war ohnehin geplant. Das Pietler gegen Chemnitz nicht seinen besten Tag hatte macht diese Entscheidung nur leichter. Zudem kommt für den nicht ganz fitten Doppeltorschützen Süle Gentian Xhafa wieder in die Startformation. Eine richtige Überraschung ist der Wechsel in der Zentrale, wo Barth – der bei der Einwechselung gegen den CFC richtig überzeugen konnte – Djordjevic wieder verdrängt. Auch neu ist das wir erstmals in dieser Saison – zumindest auf dem Papier – als Favorit in ein Spiel gehen. RWO ist zweifelsohne ein Abstiegskandidat und damit ein direkter Konkurrent. Die Rheinländer haben zwar bisher fünf Punkte holen können, doch überzeugend waren sie dabei nicht. Den einzigen Sieg – gegen Wehen Wiesbaden – gab es dank eines Eigentors und auch bei einem Remis half der Gegner mit einem Eigentor mit – bei der anderen Punkteteilung glichen die Oberhausener erst in der 93. Minute aus. Dieser Gegner ist schlagbar und so wollen wir auch auftreten.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pägelow, Mohr – Nottbeck, Barth (62. Djordjevic) – Bender (62. Rensing), Bröker (83. Süle), Xhafa – Keller

In der 4. Minute schickt Xhafa Bröker mit einem langen Ball zur Grundlinie. Der Blitzstarter der Vorwoche kann die Flanke noch gerade so in den Strafraum ziehen. In der Mitte kommt Keller unbedrängt zum Kopfball, zielt jedoch etwas zu hoch. Nach dieser ersten guten Chance müssen wir uns ein wenig gedulden. Zwar ist das Spiel fest unter unserer Kontrolle, doch Möglichkeiten sind rar. In der 19. Minute verlängert Rösler eine Freistoß-Flanke von Ahmeti aus dem rechten Mittelfeld per Kopf auf den zweiten Pfosten. Dort ist Pägelow frei, aber auch dieser köpft über den Querbalken. Der schönste Spielzug des Spiels folgte in der 28. Minute. Barth eröffnet mit einem langen Ball aus dem Mittelkreis die Szene. Keller legt stark für Bröker ab, der auf rechts Xhafa starten sieht und perfekt bedient. Das Eigengewächs ist durch und verlädt den Oberhausener Schlussmann gekonnt – um dann am Pfosten zu scheitern. Anschließend drücken wir bis zur Pause zwar weiter auf die Führung, doch nennenswerte Chancen gab es nicht mehr. Nach der Pause ändert sich kaum noch was an der Anzahl der Chancen, am Spiel allerdings einiges. Wir wirkten nach dem Seitenwechsel genauso lustlos wie die Gastgeber und hatten in der gesamten zweiten Halbzeit nicht eine Offensivaktion. Anders da RWO, die allerdings auch nur einmal – im gesamten Spiel – vor unser Tor kamen. In der 59. Minute legt Julian Schieber – ja der Julian Schieber, bis 2018 noch regelmäßiger Stammspieler in der Bundesliga, zuletzt zwei Spielzeiten in der 2. Liga Polens für Liegnitz aktiv und seit Sommer am Niederrhein – einen Ball an der Strafraumkante ab. Ein aufrückender Rot-Weißer schießt aus der Distanz gut, allerdings zum Glück knapp drüber. Nach diesem Schreckmoment ist das Spiel dann aber auch gelaufen. Die zweite Halbzeit waren die schlechtesten 45 Minuten, die ich in dieser Karriere bisher erleben musste – und zwar von beiden Teams. Alles andere als dieses 0:0 wäre danach auch nicht verdient gewesen – auch wenn man mit den Chancen vor der Pause hätte gewinnen müssen und das wieder zwei verlorene Punkte sind.

keine Tore | 4.118 Zuschauer

31. August 2022 | 2. Runde Amateurpokal



Der inzwischen in die Westfalenliga abgestürzte frühere Regionalligist SV Rödinghausen stellt die zweite Hürde zum hoffentlich ersten Pokalerfolg da. Das heute ist definitiv ein Pflichtsieg und daher bekommen mit Steinhauer, Kraft und Rensing heute einige Reservisten eine Chance. Das kommt auch ganz gelegen, da auf diese englische Woche gleich noch eine folgt. Während wir nämlich im Amateurpokal ran müssen, stand für die Ligakonkurrenz bereits der 7. Spieltag an. Wir dürfen dann in einer Woche dieses Spiel nachholen.

Tix – Kraft, Rösler, Steinhauer (97. Pietler), Mohr – Nottbeck, Djordjevic – Bender, Bröker (68. Cording), Xhafa (68. Süle) – Rensing

Die erste Chance im Spiel gehört zwar uns, als Rensing in der 4. Minute aus der Drehung knapp vorbei schießt, doch schnell war klar, dass sich auch der Außenseiter etwas vorgenommen hatte. In der ersten guten halben Stunde spielte der Westfalenligist anständig mit und machte in diesen 30 Minuten gefühlt mehr für das Spiel als Chemnitz und Oberhausen in den letzten 180 Drittliga-Minuten zusammen. Brenzlig wurde es für uns nicht, doch unser Spiel war mir in der Anfangsphase viel zu passiv. In der 29. Minute wurden wir mutiger. Rensing, Xhafa und Djordjevic spielen sich auf rechts gut durch. Letzterer zieht im Strafraum gleich drei Verteidiger auf sich und legt dann für Bröker quer. Dieser schießt mit Gewalt und viel Mut in den Winkel. Nur 1 Minute trifft Bröker nach einer frühen Flanke auf dem zweiten Pfosten erneut. Bei der Hereingabe von Bender stand der Torschütze jedoch minimal im Abseits, sodass der Treffer nicht zählt. Wiederum nur 1 Minute später ist es kein Abseits, als Rensing Xhafa schickt, doch der Albaner verfehlt das Tor um wenige Zentimeter. Bis zur Pause wird das Spiel nach diesen aufregenden 3 Minuten richtig einschläfernd. Die Führung war nie wirklich in Gefahr, doch zufrieden war ich nicht. Nach der Pause bleibt das Spiel schwach und – abgesehen von zwei glücklosen Distanzschüssen von Djordjevic und Bender – ohne Torgelegenheiten. Das änderte sich als in der 68. Minute Mohr einen Abschlag des Rödinghausener Torhüters ohne Not direkt zum Gegner köpft. Beim folgenden Pass in die Tiefe lässt Steinhauer seinen Gegenspieler enteilen und dieser lupft den Ball über den herausstürmenden Tix hinweg zum Ausgleich ins Tor. Das Spiel war nun völlig offen und beide Teams wollten die Entscheidung herbeiführen. Während es bei den Westfalen eher an der Klasse scheiterte, wirkten wir in unseren Aktionen oft einfach nur zu nervös und verkrampft. Die Folge waren 20 Minuten mit etlichen guten Kontersituationen auf beiden Seiten, die nie ausgespielt wurden. Das ganze erinnerte phasenweise mehr an Slapstick als an Fußball. Erst in den letzten Sekunden der Partie wurde es wieder gefährlich. In der 88. Minute macht Mohr seinen Fehler vor dem Ausgleich beinahe gut und schießt aus der zweiten Reihe mit viel Verzweiflung an die Latte. Süle kann den Abstauber anschließend zwar verwandeln, stand beim Schuss jedoch in der verbotenen Zone. Nur 1 Minute später schickt Nottbeck Djordjevic, der platziert schießt, doch letztlich am Torhüter scheitert. Hier jedoch kein Vorwurf an den Bosnier. Der Winkel war spitz und die Parade bärenstark. In der 2. Minute der Nachspielzeit muss der zentrale Mittelfeldspieler dann aber treffen. Cording spielt nach einer Ablage von Süle einen genialen Pass durch fünf Rödinghausener in den Lauf von Djordjevic, der aus der Drehung knapp vorbei schießt und uns so die Verlängerung nicht ersparen kann. Diese beginnt dann mit einem Paukenschlag. In der 92. Minute sieht Steinhauer wieder nicht gut aus und sein Gegenspieler kann in aller Ruhe die Vorlage zur Rödinghausener Führung geben. Der Abschluss von der linken Strafraumecke per Dropkick ist allerdings sehenswert. Im direkten Gegenzug spielt Cording Rensing den Ball in den Fuß. Der bereits zur Auswechselung vorgesehene Stürmer steht etwa 20 Meter vor und mit dem Rücken zum Tor. Aus der Drehung lässt er jedoch einen Gewaltschuss, der seinen gleichen sucht, los und erzielt so den Ausgleich mit einem nicht weniger schönen Treffer. Abermals 2 Minuten später bekommt der SVR einen Freistoß im Mittelfeld zugesprochen. Aus gut 45 Metern kommt der Ball hoch in den Strafraum. Freund und Feind verpassen, doch da Tix am Ball vorbei greift, geht der Außenseiter wieder in Front. Diesmal haben wir keine direkte Antwort und der Gastgeber machen es uns auch nicht leichter, in dem sie jetzt nur noch hinten drin stehen. Wir rennen ununterbrochen an und drücken auf den Ausgleich, doch es sollte nur noch eine Szene geben. In der 116. Minute wird Rensing von Bender auf halblinks in den Strafraum geschickt. Etwa 15 Meter vor der Grundlinie legt der Stürmer für Debütant und Vorbereiter des 2:2, Christian Cording, quer. Der Youngster schlenz überlegt um den Schlussmann herum und bringt uns so ins Elfmeterschießen. Dieses ist dann schnell erzählt. Nachdem Rödingshausens erster Schütze getroffen hat, verschießt bei uns der Mann der Verlängerung Rensing. Tix kann den zweiten Elfmeter der Amateure halten und Djordjevic gleicht nach je zwei Versuchen aus, doch beim nächsten Durchgang fiel die Entscheidung. Während die Gastgeber treffen, scheitert bei uns Pietler am Torhüter. Auch der vierte und fünfte Schütze der Westfalen verwandeln sicher und so ist das Tor von Bender letztlich ohne Wert. Unser letzter Schütze Süle brauchte gar nicht mehr anlaufen. Die Niederlage ist bitter, doch gemessen am zu erwartenden Klassenunterschied verdient. Sowohl defensiv als auch offensiv haben wir in den entscheidenden Momenten zu einfache Fehler begangen. Während wir in der Defensive mit Ausnahme der drei Gegentore – alle nach individuellen Fehlern – noch einen guten Job ablieferten, kam nach vorne über weite Strecken einfach zu wenig – um nicht zu sagen, dass in den regulären 90 Minuten maximal 7 Minuten lang wirklich auf das gegnerische Tor gespielt wurde. Das man in diesen 7 Minuten dann noch genug Chancen hatte – und nicht nutzte – um das Spiel dennoch zu gewinnen, macht die ganze Geschichte nicht besser. Um ehrlich zu sein bin ich ziemlich angefressen von diesem Spiel und das obwohl ich den meisten Spielern – auch ob der Verlängerung – ein gutes Zeugnis für dieses Spiel ausstellen würde. Letztlich muss man dem Sechstligisten dann noch zur tollen und engagierten Leistung gratulieren. Ich habe für Rödinghausen nicht viel über, doch unverdient ist das Weiterkommen des Underdogs nicht.

0:1 29. Torge Bröker | 1:1 68. Ralf Börner | 2:1 92. Martin Sauter | 2:2 94. Thorsten Rensing | 3:2 96. Edin Haslgruber | 3:3 116. Christian Cording | Elfmeterschießen 4:2 | 273 Zuschauer



Ein enttäuschender Monat liegt hinter uns. Vor den Spielen wäre ich mit fünf Punkten aus den vier Ligaspielen wohl nicht unzufrieden gewesen, doch gemessen an den Auftritten war da mehr drin. So richtig versaut jedoch erst das Aus im Amateurpokal den Spätsommer. Gegen einen Sechstligisten darf man nicht ausscheiden. Schon gar nicht wenn man geführt hat und in der Nachspielzeit gleich zweimal ausgleichen kann. Der September kann eigentlich nur besser werden.

Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :)
idandt:
September 2022

Gleich sechs Ligaspiele stehen im September an. Los geht es beim SV Wacker Burghausen (A). Anschließend folgt das Nachholspiel gegen Absteiger 1. FC Heidenheim (H), bevor es im nächsten Heimspiel gegen den früheren Relegationsgegner SV Eintracht Trier 05 (H) geht. Es folgen die Spiele bei der SpVgg Unterhaching (A) und gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (H). Zum Abschluss des Monats geht es im Derby zum SV Meppen (A).

Bevor es mit den Ligaalltag weiter geht, wollen wir kurz schauen, ob unsere im Sommer abgewanderten Ex-Spieler irgendwo untergekommen sind und da gibt es größtenteils erfreuliche Nachrichten. Michael Meyer hat beim VfB Lübeck unterschrieben und hat damit wohl die beste Zukunftsperspektive. Taulant Mile zog es wieder in seine Heimat nach NRW und schnürt nun die Schuhe für die Hammer SpVgg in der RL West. Richtig zugeschlagen hat jedoch der VfV Borussia Hildesheim bei unseren Ehemaligen. Mit Michael Brandt, Julian Wächter und Timo Fromme unterzeichnen gleich drei Ex-Oldenburger beim RL-Nord-Neuling. Damit suchen nur noch Tobias Lorenz und Dirk Krumnow nach neuen Arbeitgebern.

03. September 2022 | 8. Spieltag



Wir reisen an die bayrisch-bayrisch... ähm deutsch-österreiche Grenze zum SV Wacker und freuen uns auf ein Wiedersehen mit zwei früheren Leistungsträgern. Franko Uzelac und Kevin Krottke sind nach wie vor in Burghausen tätig und bei unseren Fans sehr beliebt. Dennoch wollen wir keine Geschenke verteilen und am liebsten drei Punkte mit nach hause nehmen. Einfach wird das nicht, da ob des Pokalspiels die Kraftreserven nicht allzu groß sind. Auch nicht hilfreich ist, dass Gentian Ahmeti auf Länderspielreise ist und somit die Personaldecke in der Defensive etwas dünn ist. Wenn man es positiv sehen will, haben Elezaj, Pietler, Barth und Döbert heute die Möglichkeit sich anzubieten.

Tix – Pietler, Rösler, Pägelow, Elezaj – Barth, Bröker – Döbert, Süle (65. Cording), Xhafa (65. Zahirovic) – Keller (81. Bender)

Die Möglichkeit sich anzubieten war zwar da, aber das war es dann auch. Das gilt übrigens nicht nur für die vier genannten Spieler, sondern auch für die restlichen Akteure. Auch den Vorsatz keine Geschenke verteilen zu wollen, schmissen wir schnell über Bord. In der 7. Minute spielt Pietler den Ball von der eigenen Eckfahne ins Mittelfeld genau zum Gegner. Dieser leitet das Spielgerät direkt in den Strafraum weiter, wo sein Stürmer deutlich im Abseits stehen würde, wenn Pietler nicht immer nach an der Eckfahne stehen würde. Der Oberbayer lässt Tix im 1-gegen-1 keine Chance. Das war ganz schwach her geschenkt. In der Folgezeit langweilen die Teams alle Anwesenden mit einem grauenhaften Kick. Pass- und Zweikampfquoten sind über die gesamten 90 Minuten nicht Drittliga-würdig und nicht mal Engagement kann man den Spielern zu Gute halten. Torchancen gab es dennoch ein paar. In der 25. Minute wird Elezaj auf rechts überlaufen. In der Mitte verliert Rösler das Duell um den Ball, doch Tix kann den Abschluss aus kürzester Distanz noch an den Pfosten lenken. Anschließend klärt Pägelow. Kurz vor der Pause sah es ganz kurz mal so aus, als ob von uns spielerische Klasse ins Spiel kommt, doch die gefällige Kombination endet mit einem haarsträubenden Fehlpass von Döbert. In der Folge kontern die Gastgeber über unsere linke Seite, wo der zuvor aufgerückte Pietler fehlt. Nach einem kurzen Pass an die Strafraumecke schießt ein Burghausener stark, doch die Parade von Tix ist noch besser und so zeichnet er sich in der 41. Minute erneut aus. In der Kabine wird es lauter, denn wir dürften uns über einen höheren Rückstand nicht beschweren und das zeigt scheinbar Wirkung. Zumindest in die eine Richtung, denn nach dem Seitenwechsel stehen wir hinten zumeist sicher. Nach vorne kommt jedoch weiterhin nichts, so das die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs nichts passiert. In der 64. Minute steckt Pietler dann auf Döbert durch und der kommt aus spitzem Winkel zum Abschluss. Dieser war zwar kein Problem für den Wacker-Schlussmann doch immerhin handelte es sich um unseren ersten Torschuss. In der 73. Minute wurde es nach einer Ecke von Zahirovic sogar mal richtig gefährlich, doch der Kopfball von Rösler streift nur den Außenpfosten. Nur 2 Minuten später steht wieder Rösler im Mittelpunkt des Geschehens. Bei einem hohen Ball behindert er sich zusammen mit seinem Innenverteidiger-Kollegen Pägelow gegenseitig und verpasst so den Ball. Der einzige Schwarz-Weiße im Strafraum hat so Zeit und Raum das Leder anzunehmen und auf 2:0 zu erhöhen. Unmittelbar nach der vermeintlichen Entscheidung bekommen wir das Geschenk vom 1:0 vergütet. Bröker verlängert zuvor einen langen Ball in den Lauf von Keller, doch bevor er dran ist, erreicht der Torhüter den Ball. Beim Versucht zu klären schießt er allerdings einen Verteidiger an und das Spielgerät kommt an der linken Strafraumecke zu Döbert. Der schießt volley aufs leere Tor und trifft zum schmeichelhaften Anschluss. Plötzlich läuft der Ball sicher durch unsere Reihen. In der 77. Minute hebt Bröker den Ball stark in den Lauf von Zahirovic, doch der Comebacker schließt zu hastig ab und verfehlt das Tor um gute 2 Meter. In den verbleibenen Minuten kann man uns dann doch ein wenig Engagement bescheinigen, doch unter dem Strich kam auch da zu wenig, so dass es keinen zwingenden Szenen mehr gab. Burghausen gewinnt verdient mit minimalem Aufwand und wir wissen nicht ob wir mehr mit der Defensive der ersten Halbzeit oder der Offensive des gesamten Spiels hadern sollen.

1:0 7. Sven Daub | 2:0 75. René Böhmann | 2:1 76. Lars Döbert | 2.141 Zuschauer

07. September 2022 | 7. Spieltag (Nachholspiel)



Bei uns kriselt es ein wenig, doch beim heutigen Gegner brennt bereits der Baum. Zweitliga-Absteiger Heidenheim ist mit gerade mal fünf Punkten aus den ersten sieben Spielen aktuell sogar auf dem Weg in die Regionalliga. Die Mannschaft von Simon Rolfes grüßt von Platz 19, doch sollte von den Qualitäten her eher am anderen Ende der Tabelle zu finden sein. Die Frage ist wer heute der Aufbaugegner für wen ist. Bei uns sind die wichtigsten Stützen wieder fit und so wollen wir heute dagegen halten.

Tix – Kraft (65. Pietler), Rösler, Pägelow, Mohr – Nottbeck, Djordjevic (80. Süle) – Bender, Bröker, Xhafa – Keller (65. Rensing)

Zu Beginn sind beide Mannschaften auf Sicherheit bedacht und bemühen sich keinen Fehler zu begehen. So kommt es erst in der 17. Minute zur ersten Chance. Nach einer Ecke von Djordjevic kommt Ex-Heidenheimer Rösler zum Kopfball, zielt jedoch knapp über den Winkel. In der 20. Minute kommen wir dann auch aus dem Spiel heraus zum Abschluss. Bröker sieht das Xhafa sich im Rücken seines Gegenspielers davon stiehlt und bedient ihn mustergültig. Unser Toptorjäger hebt den Ball eiskalt ins lange Eck. Mit der Führung im Rücken übernehmen wir nun die Kontrolle im Spiel. In der 23. Minute wird Keller von Bröker mit einem schönen Heber über die weit vorne stehende Abwehr der Württemberger geschickt, schießt jedoch sehr früh und scheitert an Oldie Rouven Sattelmaier. In der 34. Minute kopieren Bröker und Xhafa das 1:0 nahezu perfekt. Nahezu, denn der Rechtsaußen startete etwas zu früh und stand im Abseits. Auch wenn die ganz großen Chancen nicht vorhanden waren, müssen wir uns vorwerfen nur mit 1:0 in die Pause zu gehen. Lobenswert jedoch die Defensivarbeit mit einer 100% Zweikampfquote. Nach dem Halbzeittee können wir dieses nicht ganz halten und lassen auch einige Halbchancen zu, dennoch bleiben wir defensiv heute bärenstark. Einzig in der 71. Minute war es mal knapp, als Tix einen Kopfball nach einer Ecke nur mit Not an die Latte lenken kann. Wir waren offensiv genau wie vor der Pause die bessere Mannschaft, doch mit wenigen wirklich guten Möglichkeiten. Erst in der Schlussphase kam so noch etwas nennenswertes von uns. Ein Schuss des eingewechselten Rensings aus etwa 17 Metern wird abgeblockt und kommt so auf halbrechts zu Xhafa. Der Albaner lädt durch und trifft zur Entscheidung in den Giebel. Der Sieg ist hochverdient. Die Defensive war heute tadellos und bei der Offensive stimmte immerhin die Ausbeute aus den raren Möglichkeiten.

1:0 20. Gentian Xhafa | 2:0 89. Gentian Xhafa | 4.207 Zuschauer

Der gegen Heidenheim angeschlagen ausgewechselte Florian Kraft wird uns 3 Wochen verletzt fehlen.

10. September 2022 | 9. Spieltag



Heimspiel gegen Eintracht Trier. Kein gutes Omen, denn beim bisher einzigen Spiel, das diesen Titel trug, gab es eine 0:3-Klatsche. Damals vor nicht ganz anderthalb Jahren verspielten wir so im Hinspiel der Regionalliga-Relegation den Aufstieg in die 3. Liga, doch heute gibt es andere Vorzeichen. Inzwischen sind beide Teams im Profi-Fußball angekommen und kämpfen nun darum dort auch zu bleiben. Die Trierer steht mit zehn Zählern aus acht Spielen nur knapp über dem Strich, doch zuletzt schlug die Elf von der Mosel den VfL Bochum mit 2:1. Wir sind zwar Achter, doch haben auch nur zwei Punkte mehr auf dem Konto. Personell gibt es trotzt des zufriedenstellenden Spiels gegen Heidenheim drei Veränderungen. Zum einen ist Gentian Ahmeti von seiner Länderspielreise – leider ohne A-Nationalmannschafts-Debüt – zurück und ersetzt den verletzten Kraft. Zum anderen bekommen Bröker und Bender eine Pause und werden von Süle und Rensing vertreten. Der Rest muss heute nochmal auf die Zähne beißen, denn die wohl letzte englische Woche für längere Zeit endet heute. Dann sollte auch die Frische der Mannschaft demnächst wieder besser ausschauen.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pägelow (65. Pietler), Mohr – Nottbeck (80. Zahirovic), Djordjevic (65. Barth) – Rensing, Süle, Xhafa – Keller

Das Spiel beginnt ereignisreich. In der 7. Minute wird Mohr auf rechts gegen zwei Trierer alleine gelassen und sieht folglich nicht gut aus beim Versuch die Flanke zu verhindern. Auch Pägelow sieht nicht gut aus und steht gute 3 Meter von seinem Gegenspieler entfernt, so dass dieser keine Probleme hat die Gäste in Führung zubringen. Wir antworten in der 11. Minute. Süle schickt Xhafa im Strafraum zur Grundlinie und der Doppeltorschütze vom Mittwoch zieht die Flanke zu Keller. Der Hühne nickt lässig ein. In der 19. Minute sorgt das Trio vom 1:1 wieder für Gefahr. Xhafa schickt Keller in die Gasse. An der Ecke des 5-Meter-Raumes stoppt der Stürmer und legt – bedrängt von zwei Rheinländern – für Süle quer. Dieser hat aus 5 Metern leichtes Spiel und bringt uns in Front. Nach diesen spannenden 20 Minuten verflacht das Spiel dramatisch. Erst in der 44. Minute kommt wieder so etwas für eine Torchance zu Stande, doch Kellers Abschluss – nach einem schönen langen Zuspiel von Rensing aus der eigenen Hälfte – kann man eigentlich noch nicht mal als Rückpass werten. Der zweite Durchgang beginnt ähnlich wie der erste. Diesmal kommt die Flanke zwar von unserer linken Seite, doch Ahmeti sah – als er gut 20 Meter nur neben dem ballführenden Trierer her getrabt ist – auch nicht besser aus, als Mohr vor dem 0:1. Gleich bleibt das Stellungsspiel von Pägelow, der abermals nicht bei seinem Kontrahenten ist. Der Angreifer kann die Flanke so volley im kurzen Eck versenken. Ebenfalls anders ist unsere Reaktion auf das Gegentor, denn wir überlassen den Gästen das Spiel in der Folgezeit nahezu gänzlich. In der 62. Minute verpassen bei einer Ecke der Gäste Freund und Feind bis dann am zweiten Pfosten ein Moselstädter völlig frei steht. Die 05er drehen das Spiel wieder zurück. Auch das bringt uns jedoch nicht dazu wieder am Spiel teilzunehmen. Die Gäste verwalten das Spiel gekonnt und lauern auf Chancen. So eine bekommen sie dann auch in der 88. Minute nach einem Foul an der Strafraumecke. Die Freistoß-Flanke findet am langen Pfosten einen Abnehmer und so entscheidet der SV Eintracht das Spiel letztlich für sich. Daran ändert auch das zweite Tor des Tages von Keller nach einer Flanke von Xhafa aus der 3. Minute der Nachspielzeit nichts mehr. Die Niederlage ist letztlich verdient, denn in der zweiten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen, was man zum Fußball spielen braucht. Einzig die Chancenverwertung war heute gut.

0:1 7. Ivan Kovacic | 1:1 11. Tony Keller | 2:1 19. Stephan Süle | 2:2 50. Libor Krejcik | 2:3 62. Ivan Kovacic | 2:4 88. Sebastian Starke Hadlund | 3:4 90.+3 Tony Keller | 4.342 Zuschauer

17. September 2022 | 10. Spieltag



Wir gastieren vor den Toren von München beim Tabellenfünften der 3. Liga. Die SpVgg hat ebenso wie wir das letzte Spiel mit 3:4 verloren, allerdings nicht zuhause gegen Trier sondern in Bochum – wo man durchaus verlieren kann. Bei uns kommen Bender und Bröker nach ihren Pause zurück in die Startformation und verdrängen Rensing und Djordjevic auf die Bank. Der Rest darf heute Wiedergutmachung leisten, wobei Mohr und Pägelow auf Bewährung spielen – allerdings fehlen uns zu beiden auch die richtigen Alternativen.

Tix – Ahmeti, Rösler (75. Barth), Pägelow (45. Pietler), Mohr – Nottbeck, Bröker – Bender, Süle (62. Zahirovic), Xhafa – Keller

Das Spiel beginnt denkbar schlecht. In der 6. Minute erreicht Pägelow einen Steilpass nach Zweikampf mit dem eigentlichen Adressaten zuerst. Etwas unfaires war da nicht zu erkennen, doch der Schiedsrichter will etwas gesehen haben. Der vermeintlich Gefoulte läuft selbst an und trifft sicher. Wir zeigen uns vom frühen Rückstand nicht geschockt und spielen mutig und vor allem ansehnlich nach vorne. In der 9. Minute schickt Süle Xhafa stark auf den rechten Flügel. Unser Shootingstar wartet lange mit dem flanken, doch sieht im Rückraum Bröker. Der Flanke kommt perfekt und der Mittelfeldspieler schießt mit dem Außenrist ein Tor der Marke „Tor des Monats.“ Nur 3 Minuten später steht wieder Xhafa im Mittelpunkt des Geschehens. Bender verlagert das Spiel mit einem langen Ball vom Linken auf den rechten Flügel. Xhafa nutzt den Raum jedoch nicht und zögert bis zwei Bayern bei ihm sind. Ändern tut dies allerdings nichts, denn der Albaner vernascht beide und flankt zu Keller, der spielerisch ins kurze Eck köpfen kann. Schnell ging es dann in der 22. Minute. Bröker lupft an der Mittellinie über die weit aufgerückten Innenverteidiger der Unterhachinger in den Lauf von Süle. Dieser spielt mit einem Doppelpass mit Xhafa auch die beiden einrückenden Außenverteidiger aus und schiebt eiskalt ein. Mit der 3:1-Fühung im Rücken gestalten wir jetzt des Spiel nach belieben, verpassen es allerdings die Führung noch auszubauen. Die beste Chance vergab Keller in der 37. Minute nach schönem Zuspiel von – natürlich – Xhafa in dem er knapp über den Winkel zielt. Zur Pause kommt Pietler für den heute mal wieder sehr schwachen Pägelow, doch direkt nach Wiederanpfiff verletzt sich Rösler, der zwar weiter spielen, jedoch unsere Innenverteidigung danach auch nicht mehr den gewohnten Halt verleihen kann. In der 53. Minute zeigt sich das auch prompt. Pietler hält seine Position nicht und lässt den angeschlagenen Rösler gegen zwei Gastgeber alleine. Diese spielen unseren Abwehrchef aus und schon steht es 2:3. In der 61. Minute kommt es mit den Vereltzungen dann noch dicker. Süle verletzt sich beim Versuch den Ball zu erobern im Zweikampf und muss das Spiel beenden. Für ihn kommt Zahirovic ins Spiel, doch auch er kann nicht verhindern, dass das Spiel mehr und mehr an Qualität verliert und nur noch von der Spannung lebt. Im Großen uns Ganzen sind wir immer noch die bessere Mannschaft, doch wirken oft nicht sicher. Nennenswerte Chancen sind inzwischen rar. In der 74. Minute kommt der Ball nach einem Einwurf von Mohr über Bröker zu Keller, der etwa 15 Meter vor dem Tor einen Verteidiger ins leere grätschen lässt und dann ansatzlos schießt. Leider wieder knapp über den Querbalken. Nur 1 Minute später fällt nach einer Ecke der Gastgeber dann beinahe der Ausgleich, doch der Ball geht auch hier knapp drüber. Ein mögliches Tor hätte jedoch nicht gezählt, da der Angreifer seinen Arm zur Hilfe nahm. Die letzte Möglichkeit des Spiels gehörte dann uns. Zahirovic lässt aus gut 10 Metern einen Strich los, doch zum gefühlt zwanzigsten Mal geht das Runde knapp über das Eckige. Der Sieg ist letztendlich verdient, doch besonders in der zweiten Halbzeit schrumpften meine Fingernägel erheblich. Die Innenverteidigung ist definitiv unsere Problemzone, allerdings hat der eingewechselte Barth dort gute Ansätze gezeigt. Wichtig sind die drei Punkte in dieser engen Liga auf jeden Fall.

1:0 6. Michael Lomb FE | 1:1 9. Torge Bröker | 1:2 12. Tony Keller | 1:3 22. Stephan Süle | 2:3 53. Leon Frey | 2.832 Zuschauer

Stephan Süle wird für etwa anderthalb Wochen pausieren müssen. Anders sieht es bei Alexander Rösler aus, der sofort wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

25. September 2022 | 11. Spieltag



Der FC Rot-Weiß Erfurt gibt sich die Ehre in Oldenburg. Erfurt ist Tabellendritter und war vor diesem Spieltag punktgleich mit dem Tabellenführer. Wir stehen mit nur zwei Zählern weniger auf Platz Neun. Wie schon gesagt ist diese Liga – zumindest noch – sehr eng, denn so nah es auch nach oben ist, trennen uns auch nur drei Punkte von den Abstiegsrängen. Dieses Konstellation zeigt wie wichtig es wäre mal etwas Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Da diese besonders bei Pägelow nicht gegeben ist, muss er heute zunächst auf der Bank Platz nehmen. Da Kraft noch verletzt ist, Pietler auch nicht überzeugen kann und der relativ kleine Elezaj nur im Notfall im Abwehrzentrum ran soll, bekommt heute Eigengewächs Marcel Barth die Chance in der Viererkette seinen Platz im Team zu finden. Neben diesem Wechsel muss auch der verletzte Süle ersetzt werden. Hier kann der leider in letzter Zeit auch oft verletzte Zahirovic wieder zur Form kommen.

Tix – Ahmeti, Rösler, Barth, Mohr – Nottbeck, Bröker (68. Djordjevic) – Bender, Zahirovic (68. Döbert), Xhafa – Keller (85. Rensing)

Gab es in den letzten beiden Spielen jeweils einen frühen Rückstand zu beklagen, so drehen wir den Spieß heute einfach mal um. In der 8. Minute schickt Ahmeti Bender auf den linken Flügel. Bender flankt flach auf den ersten Pfosten, wo Keller den Ball mit rechts annehmen und sogleich mit links versenken kann. Gab es in den letzten beiden Spielen jeweils schnell den Ausgleich für uns, so drehen die Thüringer den Spieß allerdings auch um. Anders als letzte Woche gibt es diesmal jedoch keine Diskussionen über das Zustandekommen des Gegentors. Bender holzt an der Strafraumecke, allerdings deutlich im Sechzehner einen Gast um und verursacht so einen genauso unnötigen, wie berechtigten Strafstoß. Der Spielmacher der Rot-Weißen schießt diesen schwach und so kann Tix sich auszeichnen und parieren. Der Ball geht nach der Parade allerdings an den Pfosten und springt dem Schützen erneut vor dem Fuß. Der Nachschuss aufs leere Tor sitzt dann. Gemäß der letzten Spiele müsste Erfurt das Spiel jetzt schnell drehen, doch davon ist der Gast weit entfernt. Wir hingegen drücken auf die erneute Führung. In der 24. Minute köpft der kleine Zahirovic eine Flanke von Bender so knapp vorbei und ans Außennetz, dass alle im Stadion schon jubelten. Grund zum jubeln gab es dann in der 30. Minute, doch zuvor gab es erst mal was zum Zungeschnalzen. Xhafa und Zahirovic spielen mit einem doppelten Doppelpass die Erfurter Hintermannschaft schwindelig. Am Ende ist Xhafa frei durch und der als Vorbereiter so verlässliche Rechtsaußen trifft mit einem Gewaltschuss an den Innenpfosten zum 2:1.  Die Führung hielt jedoch keine 60 Sekunden und das weil der sonst heute sehr starke Barth beim Gegenzug der Gäste aus dem Abwehrverbund rückt und so den Angreifer genug Raum gewährt. Auch dieser Ausgleich war blöd her geschenkt. Bis zur Pause gestaltete sich das Spiel nun offen, ohne allerdings wirkliche Höhepunkte zu haben. Nach dem Seitenwechsel ging es dafür dann sofort hoch her. In der 50. Minute treffen die Erfurter zum dritten Mal, allerdings aus einer deutlichen Abseitsposition – kein Tor. Anders bei uns. Xhafa schickt Keller nur 1 Minute später mit einem 40-Meter-Pass und der Stürmer trifft aus spitzem Winkel sicher. Die Entscheidung fällt nur wiederum 2 Minuten später. Xhafa rutscht eine Flanke ab, die sich gefährlich zum Winkel hin senkt. Die Schlussmann der Thüringer fliegt sehenswert in die Ecke, doch der Ball geht an das Lattenkreuz  und landet anschließend auf dem Kopf von Keller, der dem am Boden liegenden Torhüter keine Chance lässt. Mit dem Doppelschlag ist die Moral der Gäste dahin und wir spielen Einbahnstraßenfußball. In der 68. Minute nimmt Keller eine Flanke von Bröker volley, trifft jedoch nur den Außenpfosten. Doch in der 76. Minute ist der Pfosten dann auf seiner Seite. Nach einer schönen Kombination der eingewechselten Djordjevic und Döbert, sowie Dreifach-Torschütze Keller kommt Bender zum Abschluss. Dieser scheitert am Pfosten, doch Keller ist zur Stelle und staubt ab. Nach diesem viertem Tor darf er sich seinen verdienten Applaus abholen. In der 85. Minute versenkt Djordjevic dann noch einen Freistoß aus halbrechter Position mit rechts um die Mauer herum geschossen genau in den Winkel. Ein Traumtor. Mit dem 6:2 hätte es dann gut seien können, doch die Gäste kamen noch einmal. Rösler grätscht in der 1. Minute der Nachspielzeit einen Thüringer dem Ball vom Fuß und bedient damit unfreiwillig den Torjäger der Rot-Weißen. Auch dieses Tor war vermeidbar, allerdings resultierte es auch aus einem individuellen Fehler und spielt letztlich keine Rolle. Trotz der drei Gegentore war das heute ein sehr starker Auftritt meiner Mannschaft. Das Duo Rösler und Barth erlaubte sich zwar seine Fehler, wirkte aber so sicher wie noch kein Innenverteidigerduo in dieser Spielzeit.

1:0 8. Tony Keller | 1:1 18. Asmir Softic | 2:1 30. Gentian Xhafa | 2:2 31. Faris Malkocevic | 3:2 51. Tony Keller | 4:2 53. Tony Keller | 5:2 76. Tony Keller | 6:2 85. Nenad Djordjevic | 6:3 90.+1 Faris Malkocevic | 4.244 Zuschauer

30. September 2022 | 12. Spieltag



Derby-Time in Meppen. Das letzte Aufeinandertreffen im Ligabetrieb liegt inzwischen fast vier Jahre zurück und damals hatte der VfB das Nachsehen. Überhaupt ist der SV Meppen nicht gerade der Lieblingsgegner der Oldenburger. Den letzten Punkt gegen den früheren Langzeit-Zweitligisten gab es im Februar 2017 und einen Dreier gegen den Rivalen ist sogar über acht Jahre her. Die letzten beiden Duelle gab es jedoch nicht in der Liga, sondern bei einem Test- und einem Pokalspiel. Die beiden Partien konnten wir mit jeweils 1:0 für uns entscheiden und so gibt es heute durchaus Hoffnung die desaströse Ligabilanz aufzuwerten. Die Vorzeichen stehen – wenn man den mickrigen Abstand von zwei Zählern mal ausklammert – ganz gut. Wir grüßen vom Aufstiegsplatz 2, während der SVM als 11. im grauen Mittelfeld herumdümpelt. Nach dem Auftritt gegen Erfurt gibt es bei uns keine Wechsel, allerdings sitzen Kraft und Süle wieder auf der Bank und könnten zu ihren Comebacks kommen.

Tix – Ahmeti (65. Kraft), Rösler, Barth, Mohr – Nottbeck, Bröker (76. Djordjevic) – Bender, Zahirovic, Xhafa (65. Süle) – Keller

Wir brauchen ganze 81 Sekunden um zu unserer ersten Chance zu kommen. Keller leitet ein Zuspiel von Zahirovic zu Xhafa weiter und der Albaner trifft sich zur Führung. Nach dem Blitzstart gestaltet sich das Spiel jedoch verfahren und bietet wenig Höhepunkte. In der 15. Minute ist Xhafa erneut durch. Diesmal stecke Zahirovic durch. Doch aus dem Doppelpack wird nichts, da Meppens Schlussmann eine Glanzparade auspackt. In der 20. Minute kommt der Gastgeber dann erstmals in die Nähe unseres Gehäuses. Ahmeti ist im Duell auf der linken Seite zu zögerlich und lässt seinen Gegenspieler dann enteilen. Der Abschluss aus spitzem Winkel sah zudem haltbar aus, findet jedoch seinen Weg in die Maschen. Das ohnehin schon unansehnliche Spiel wird in der Folgezeit ruppiger und so gibt es bis zur vor der Pause nur noch Fußball zum Abgewöhnen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs schickt Xhafa dann jedoch Zahirovic stark auf halbrechts in den Strafraum. Der Bosnier schießt gut doch Meppens Torhüter hat allen Anschein nach einen Sahnetag erwischt und lenkt das Leder noch an die Latte. Zu seinem Pech landet der Abpraller beim bisher völlig blassen Bender, der locker einschieben kann. Auch nach der Pause bleibt das Spiel kampfbetont, allerdings nehmen wir den Kampf zu oft nicht an. Ein gutes Beispiel ist unser zentrales Mittelfeld in der 48. Minute, das kollektiv zuschaut, wie sich die Gastgeber durch spielen und dann die Viererkette alleine lässt. Rösler sieht sich dadurch genötigt seine Position zu verlassen um die ballführenden Meppener zu attackieren. Die Lücke nutzen die Emsländer zu einem Steilpass in dessen Folge Barth das Laufduell verliert. Der erneute Ausgleich ist die Folge. Bei uns häufen sich nun die haarsträubendsten Fehler. Bei einem Flankenwechsel von unserer rechten Seite in der 65. Minute steht Ahmeti aus unerfindlichen Gründen bei den Innenverteidigern und lässt so seine Seite blank. Zeit und Raum hat der Gegner also genug um den Ball anzunehmen und mit dem Vollspann in den Winkel zu zimmern. Ein schönes Schuss doch sehr schlampig verteidigt. Der Bock war aber noch nichts im Vergleich mit dem von Tix in der 74. Minute. Bei einem Rückpass von Rösler verspringt unserem Schlussmann der Ball bei der Annahme und serviert so auf dem Silbertablett für den gegnerischen Stürmer. Bei solchen Toren fehlen einem die Worte. Die letzte Chance des Spiels haben dann wir nur 1 Minute nach dem 2:4. Nach einer guten Hereingabe von Süle kommt Keller zum Abschluss. Der Torhüter der Gastgeber rettet mit seiner dritten Heldentat des Spiels. Das Spiel war – vor allem nach dem Seitenwechsel – gar nichts. Es nur an den Fehlern von Tix und Ahmeti festzumachen wäre wohl zu einfach, doch alleine drei der Gegentore gehen heute auf deren Kappe. Dennoch will man nach so einem Auftritt am liebsten elf neue Spieler beim nächsten Auftritt aufbieten.

0:1 2. Gentian Xhafa | 1:1 20. Danny Freimann | 1:2 45.+1 Wolfgang Bender | 2:2 48. Alexander Horn | 3:2 65. Danny Freimann | 4:2 74. Irakli Kvarsatskhelia | 4.109 Zuschauer



Das Fazit ist gemischt. Einerseits kann man als Aufsteiger wohl zufrieden sein mit neun Punkten aus sechs Spielen. In der Tabelle sieht es auch gut aus. Sicher ist der Abstand nach unten kaum vorhanden, das gilt allerdings auch für den nach oben und Platz 7 – auch wenn nur eine Momentaufnahme – ist sicher aller Ehren wert. Wir sind schon mal sicher nicht komplett chancenlos in der 3. Liga und so bin ich im Großen und Ganzen ganz zuversichtlich. Andererseits wirft die Art und Weise wie wir teilweise auftreten doch Fragen auf. Besonders defensiv sind wir ein Hühnerhaufen und so spiele ich mit dem Gedanken das System deutlich zu ändern. Problem ist nur, dass die Spieler nicht wirklich zu dem System passen, welches mir vorschwebt. Gut möglich also, dass wir die Umstellung erst im Sommer angehen und bis dahin so spielen wie gehabt. Die Punkteausbeute passt ja – noch.

Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :)
LucaBall:
Sehr schön, dass und wie es hier weitergeht!
Der Liga-Start ist schon mal geglückt, auch wenn der Abstand nach unten, du sagtest es schon, noch nicht so groß ist!
Viel Glück auch weiterhin!
idandt:
Oktober 2022

Im Oktober stehen nur vier Ligaspiele an, doch die Gegner haben es – zumindest von den Namen her – in sich. Der Auftakt in diesen Monat ist noch das vermeintlich leichteste Spiel gegen die Sportfreunde Siegen (H). Gegen die früheren Zweitligisten vom DSC Arminia Bielefeld (A), dem SV Sandhausen (H) und dem FC Ingolstadt 04 (A) wird uns wohl viel abverlangt, auch wenn es sportlich vor allem in Sandhausen und Ingolstadt noch nicht so richtig läuft.

08. Oktober 2022 | 13. Spieltag



Die Gäste aus dem Siegerland spielen ihre dritte Saison am Stück in der 3. Liga und gelten sicher als einer der größten Abstiegskandidaten. Für uns ist das also ein direktes Duell und daher ein ganz wichtiges Spiel. Der Rechtsverteidiger der Sportfreunde ist dabei übrigens ein alter Bekannter, nämlich Ex-VfB'ler Timo Gerdes. Bei uns gibt es zwei eher ungewollte Änderungen in der Anfangsformation. Rechtsaußen Gentian Xhafa und Linksverteidiger Gentian Ahmeti sind auf Länderspielreise und stehen uns daher nicht zur Verfügung. Florian Kraft und Stephan Süle rutschen somit in die erste Elf.

Tix – Kraft, Rösler, Barth (68. Pägelow), Mohr – Nottbeck, Bröker – Bender, Zahirovic (68. Djordjevic), Süle (83. Pietler) – Keller

Wir beginnen engagiert und erarbeiten uns direkt nach dem Anpfiff einige Chancen. Die beste davon lässt Süle mit einem fahrlässigen Abschluss in der 6. Minute liegen. In der 15. Minute schließt Bender nach einem starken Pass aus der Drehung von Keller dann besser ab und verlädt den Siegener Torhüter klassisch. Nach dem Tor schalten wir etwas zurück und da auch die Siegerländer nicht wirklich was fürs Spiel machen, lässt das Niveau deutlich nach. Nach etwa einer halben Stunde sah alles soweit ganz gut aus. Wir stehen sicher, werden allerdings auch nicht gefordert. In der 31. Minute folgt dann der erste Angriff der Gäste. Kraft lässt sich auf halblinks überlaufen ohne dabei eine Reaktion zu zeigen und nach der Flanke verliert Barth das Kopfballduell am zweiten Pfosten. Der Ausgleich fällt praktisch aus dem Nichts. Wir sind sichtlich geschockt und haben nun gar keine Spielanteile mehr. Die Siegener wollen das nutzen und erkennen unsere Schwachstelle am heutigen Tag sofort. Auch in der 35. Minute kommen die Rot-Weißen über unsere linke Seite. Kraft ist nicht nur zu zaghaft sondern hält gleich mal einen etwa 3 Meter großen Abstand zu seinem Gegenspieler. Die scharf vors Tor gezogene Flanke findet am kurzen Pfosten einen Abnehmer und so liegen wir nicht ganz unverdient hinten. Das der Rückstand bis zur Pause nicht noch höher ausfällt ist ein Wunder, dennoch entscheidet sich das Spiel in der 40. Minute wohl endgültig. Rösler sieht nach einer zweifelhaften Notbremse – zweifelhaft ist ob er letzter Mann war, nicht das Foul an sich – die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel stimmt bei uns wenigstens die Einstellung. Auch der Faden scheint wieder vorhanden zu sein und so kommen wir immerhin zu einigen Halbchancen und gehen nicht völlig unter. Nur einer hatte heute wohl gar keinen Faben in der Hand. In der 72. Minute ist es mal wieder Kraft, der es auf links nicht schafft seinen Gegner auch nur ansatzweise zu stören und so die Flanke zulässt. Diese ist zwar harmlos, doch in der Mitte rennen Tix und Pägelow ineinander uns stolpern so den Ball ins eigene Tor. Wir brauchen nach dem 1:3 etwas um uns zu fangen, wittern in der 85. Minute aber nochmal Morgenluft. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld, den Djordjevic hoch in den Strafraum bringt, wird Bender im Getümmel zu Boden gerissen und der Schiedsrichter zeigt sofort auf dem Punkt. Djordjevic übernimmt die Verantwortung und trifft sicher zum Anschluss. Direkt nach dem erneuten Anstoß gehen wir aggressiv auf den Ball und erobern diesen. Nach einem schönen Spielzug hat Bröker so nur 1 Minute nach dem Anschluss die Chance zum Ausgleich aus spitzem Winkel, scheitert jedoch am Schlussmann der Gäste. Letztlich verlieren wir knapp mit 2:3 gegen einen Gegner der im ganzen Spiel nur zwei Chancen heraus gespielt hat. Dennoch kann man die Niederlage nicht als unverdient bezeichnen. Der Platzverweis von Rösler hat das Spiel sicher nicht leichter gemacht, doch erst danach war bei unserer Mannschaft der Wille aus der Anfangsviertelstunde wieder zu erkennen. Neben Kraft haben heute vor allem Süle und Barth nicht überzeugen können, doch das heißt ja nichts. Aktuell enttäuscht ja jeder Woche ein anderer Spieler...

1:0 15. Wolfgang Bender | 1:1 31. Tobias Galm | 1:2 35. Nenad Antic | 1:3 72. Lukas Pägelow ET | 2:3 85. Nenad Djordjevic FE | 3.612 Zuschauer

Wir haben einen A-Nationalspieler! Gentian Xhafa gab beim 3:2-Sieg der Albaner in der EM-Qualifikation gegen Lettland sein Debüt. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen erzielte er kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 2:2. Glückwunsch an unseren Shootingstar.

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15. Oktober 2022 | 14. Spieltag



Wir sind zu Gast in Bielefeld. Gegen die Arminia haben wir in der Vergangenheit nur im Pokal gespielt und sind da nach 90 Minuten bisher ungeschlagen. Bei der aktuellen Form fürchte ich, dass diese Serie heute reißen wird, doch irgendwann muss sich die Verfassung meines Teams ja mal wieder bessern. Bei uns sind die beiden Albaner Xhafa und Ahmeti wieder an Board und ersetzen ihre sehr enttäuschenden Vertreter. Außerdem ist durch die Rotsperre von Rösler und der Leistung von Barth auch in der Innenverteidigung Handlungsbedarf. Mit Pietler und Pägelow bekommen heute gleich zwei Akteure eine Chance sich zu beweisen.

Tix – Ahmeti, Pietler, Pägelow, Mohr – Nottbeck, Bröker – Bender, Zahirovic (81. Süle), Xhafa (67. Djordjevic) – Keller (73. Rensing)

Den Startschuss zu diesem Spiel startet Bender nach einer Freistoß-Flanke von Ahmei aus spitzem Winkel. Der Ball scheppert an die Latte und eigentlich müssten nach dem Knall nun alle wach sein, doch die 22 auf dem Rasen sahen das anders. Nach gut 20 Minuten Langeweile schlägt in der 22 Minute ein flacher Sonntagsschuss vom rechten Flügel in unserem Tor ein. Tix streckte sich noch so gut er konnte, doch der mit viel Effet geschossene Ball bleibt unerreichbar. 10 Minuten später kommen wir zu unserer ersten dicken Chance. Nach einem schönen Zuspiel von Zahirovic kann sich Bröker aus gut 14 Metern die Ecke aussuchen und schießt letztlich stümperhaft am Tor vorbei. Anders die Gastgeber in der 34. Minute. Ahmeti macht auf links den Kraft und trabt nur neben seinem Gegenspieler her. In der Mitte schleicht sich der Arminen-Stürmer in Pägelows Rücken davon und markiert das 0:2. Bielefeld spielt nun wahrlich keinen guten Fußball, doch von uns kam bisher nichts, was einen besseren Zwischenstand rechtfertigen würde. Und wie aus dem Nichts kommt in der 42. ein Zuckerpass von Mohr. Vor der Mittellinie spielt der Rechtsverteidiger ein passgenaues Zuspiel in den Lauf von Zahirovic, welches der Bosnier im Strafraum erreicht. Ohne das der Ball zuvor den Boden berührt schließt Zahirovic flach ins linke unsere Ecke ab. Technisch genial sowohl von Mohr als auch vom Torschützen. Mit dem Anschluss haben wir Blut geleckt. In der 50. Minute lupft Bender den Ball auf halblinks zu Zahirovic. Der Torschütze zum 1:2 zieht in den Strafraum, schaut sich den Torhüter aus und schlenzt überlegt ins lange Eck. Ausgleich. Nur 7 Minuten später leitet Keller einen Pass von Bröker auf Bender weiter und der trifft aus spitzem Winkel zur Führung. Kurz frage ich mir, wer die Herren in Weiß sind und was die mit meiner Mannschaft gemacht haben. Das ist eine ganz andere Elf als noch in den ersten 40 Minuten. In der 67. Minute fällt dann die Entscheidung. Ahmeti und Bender spielen sich auf links stark durch. Der Torschütze zur Führung zieht die Flanke von der Grundlinie auf den zweiten Pfosten, wo der bisher sehr schwache Xhafa mit seinem letzten Ballkontakt am heutigen Tage auf 4:2 erhöht. Danach gab es nur noch eine nennenswerte Szene, in der sich jedoch der zuletzt oft gescholtene Tix aufzeichnen kann. Mit einem klasse Reflex dreht er einen Schuss aus etwa 6 Metern noch um den Pfosten. Das Spiel ist letztlich wie so viele von uns. Offensiv Hui, defensiv Pfui. Dennoch ist das Comeback, das was in den Gedanken hängen bleibt und so ist der schwache Start schnell vergessen.

1:0 22. Atilay Yavuz | 2:0 34. Atilay Yavuz | 2:1 42. Faruk Zahirovic | 2:2 50. Faruk Zahirovic | 2:3 57. Wolfgang Bender | 2:4 67. Gentian Xhafa | 11.707 Zuschauer

23. Oktober 2022 | 15. Spieltag



Wir empfangen den Tabellenvorletzten aus Sandhausen und wollen heute nur zu gerne etwas daran tun uns von unten abzusetzen. Personell gibt es nur eine Änderung zum Sieg auf der Alm. Alexander Rösler spielt nach abgesessener Sperre wieder in der Innenverteidigung und verdrängt Pietler auf die Bank. Beim SVS könnte heute übrigens der Stuhl von Trainer Christian Lell frei werden, was mir leid täte, da wir uns recht gut verstehen, doch letztlich könnte er dann einen sympathischeren Verein übernehmen.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pägelow, Mohr – Nottbeck, Bröker (82. Süle) – Bender (45. Pietler), Zahirovic, Xhafa (45. Djordjevic) – Keller

Nottbeck und Rösler schaffen es nicht den Spielmacher der Gäste zu stören und so reicht ein Pass in den Rücken von Ahmeti für die erste Chance des Spiels. Der Rechtsaußen der Kurpfälzer schließt stark ab und so führt das Kellerkind nach gerade mal 25 Sekunden. Wir sollen sofort antworten. Nach schöner Kombination von Ahmeti, Bröker und Bender wird Zahirovic in letzter Sekunde beim Abschluss gestört und der Ball geht knapp vorbei. Dieser Angriff war jedoch nur ein kurzes Strohfeuer und die Sandhausener behalten klar die Oberhand im Spiel. Auch weil wir die Zweikämpfe nicht annehmen wie in der 8. Minute Bröker. Weil der Mittelfeldspieler seinen Gegner passieren lässt, rückt Pägelow aus der Abwehr und ebnet so den Weg zum 0:2. Ein Pass in die Tiefe und ein kalter Stürmer im 1-gegen-1 sorgen für das Übrige. Der SVS ist immerhin so human und jetzt nicht komplett abzuschlachten, wohl auch aus Mitleid, denn nach unserer letzten Chance vor der Pause machen die Gäste wieder ernst. Zunächst köpft Zahirovic eine Flanke von Ahmeti knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug ist ein Baden-Württemberger nach einer frühen Flanke auf den zweiten Prosten völlig frei und erhöht auf 0:3. Den Schlusspunkt einer unterirdischen ersten Halbzeit setzen die Gäste in der 40. Minute nach einer Freistoß-Flanke vom rechten Flügel. Am langen Pfosten gewinnt ein Schwarz-Weißer das Kopfballduell gleich gegen drei Oldenburger und schenkt uns den Vierten ein. Ich koche an der Seitenlinie und reise den Herren Profis in der Halbzeit 14 ½ Minuten lang den Allerwertesten auf. Die übrigen 30 Sekunden nutze ich um das System umzustellen und zwei Wechsel durchzuführen. Ich weiß nicht ob es an der „sachlichen“ Aufarbeitung der erste 45 Minuten oder am neuen System liegt, doch plötzlich spielen wir wie ausgewechselt. Hinten nun sattelfest bekommen wir mit der Zeit auch nach vorne Aktionen zu Stande. In der 63. Minute bringt Mohr gegen zwei Gegenspieler eine Flanke in den Strafraum und Keller haut den Ball mit viel Wut in die Maschen. Sandhausen spürt, dass sich bei uns was geändert hat und verteidigt mit Mann und Maus. So kommen wir nicht zu vielen Chancen, doch in der 77. Minute kommen wir mal durch. Zahirovic steckt aus der Drehung auf Mohr durch und der Vorbereiter des Ehrentreffers behält hier die Nerven. Geht hier noch etwas? Kurze Antwort: Nein. Sandhausen lässt danach nichts mehr zu und so bleibt es beim 2:4. Mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit geht man wohl in den meisten Fällen als Sieger vom Platz doch nach dem Debakel vor der Pause war hier nichts mehr zu bestellen. Das System wird wohl in der Tat geändert, denn das sah heute nach der Umstellung schon sehr geordnet aus.

0:1 1. Fabian Wulff | 0:2 8. Sékou Coulibaly | 0:3 36. Fabian Wulff | 0:4 40. Matthias Jentzsch | 1:4 63. Tony Keller | 2:4 77. Benjamin Mohr | 4.217 Zuschauer

29. Oktober 2022 | 16. Spieltag



Auch der FC Ingolstadt ist ähnlich wie schon Bielefeld und Sandhausen mit Ambitionen in die Saison gestartet und findet sich im Abstiegskampf wieder. Für uns eine weitere Möglichkeit uns aus dem gröbsten herauszuhalten. Gegen die Schanzer haben wir bisher einmal gespielt und zwar vor etwas mehr als zwei Jahren im DFB-Pokal. Damals verloren wir als Regionalligist knapp mit 0:1 gegen den damaligen Zweitligisten. Personell gibt es bei uns einen richtigen Umbruch. Mit dem neuen System finden sich vermeintliche Leistungsträger wie Bröker, Bender oder Xhafa heute auf der Bank wieder. Problematisch ist die Umstellung für viele Spieler, da die offensiven Flügelspieler weg fallen. Weitere Problemstellen sind die Innenverteidigung, wo nun drei Spieler eingesetzt werden und die zweite Spitze, wo ein spielstarker Akteur hängend operieren soll. Problem hier ist vor allem, dass die Spieler denen ich diese Rolle zutraue – Süle und Zahirovic – keine richtigen Stürmer sind und die Rolle erst lernen müssen.

Tix – Pietler (62. Barth), Rösler, Pägelow – Ahmeti, Djordjevic (62. Bröker), Nottbeck, Mohr – Zahirovic – Keller, Süle (77. Rensing)

13 Sekunden. So lange brauchen wir um in Führung zu gehen. Zahirovic sieht auf links Ahmeti starten und spielt einen genialen Pass in dessen Lauf. Der Mann vom linken Flügel zieht in den Strafraum und verlädt den Torhüter stark. In der 2. Minute könnten wir gleich nachlegen. Keller legt einen Abschlag von Tix für Süle ab. Der „Stürmer“ kopiert Zahirovics Zuspiel vom 1:0 auf Ahmeti, doch diesmal wird dem Albaner der Winkel zu spitz. Auch in der Folgezeit bestimmen wir das Spiel. Die Niederbayern kommen im gesamten ersten Durchgang nur einmal in die Nähe unseres Tores und zwar in der 18. Minute. Bei einem Pass an die Grundlinie – besser gesagt über diese hinaus – schaut der Linienrichter nicht so genau hin. Die Flanke aus dem Toraus segelt unmittelbar vor Tix' Torlinie und müsste eigentlich vom Torhüter locker herunter gepflückt werden. Da Tix untätig bleibt, kann ein Ingolstädter den schmeichelhaften Ausgleich erzielen. Nach dem Tor leidet die Qualität des Spiels, doch wir bleiben die bessere Mannschaft. Chancen zur erneuten Führung vergeben Mohr aus spitzem Winkel und Zahirovic aus der zweiten Reihe. Nach dem Seitenwechsel ist von unserer Sicherheit nichts mehr zu spüren. Es reiht sich Fehler an Fehler und es dauert nicht lange, bis der FCI das Spiel an sich gerissen hat. In der 55. Minute grätscht Rösler eine harmlose Flanke an den Pfosten und bereitet so unfreiwillig die Führung der Schanzer vor. Nur 6 Minuten später segelt dann ein ansatzloser Distanzschuss aus etwa 25 Metern in den Winkel und bricht uns endgültig das Genick. Wir ergeben uns nun völlig in unser Schicksal. In der 73. Minute lässt Pägelow seinen Gegenspieler bei einem langen Ball davon laufen. Der Ingolstädter umkurvt Tix und erhöht auf 1:4. Erst in den letzten 10 Minuten zeigen wenigstens ein paar Spieler noch den Willen etwas für das Spiel zu tun. In der 82. Minute scheitert Mohr nach einem Pass von Rensing am Torhüter. 5 Minuten später schickt Rensing den rechten Flügelspieler erneut und die Gastgeber wissen sich nur mit einem Foul zu helfen. Zahirovic führt den Strafstoß aus und verwandelt sicher zum Endstand.

0:1 1. Gentian Ahmeti | 1:1 18. Filip Hajek | 2:1 55. Sascha Malinowski | 3:1 61. Sergey Yakubovich | 4:1 73. Filip Hajek | 4:2 88. Faruk Zahirovic FE | 4.514 Zuschauer

Unplanmäßig trennen wir uns von Lars Döbert. Der junge Stürmer war ohnehin nur Ersatz und durch die Systemumstellung wären seine Chancen nicht steigen. Das er just nach dem Ingolstadt-Spiel mehr Spielzeit fordert ist auch nicht glücklich. Etwas pampig sage ich ihm das er gerne gehen kann, wenn er will. Er will.

In diesem Monat gab es außerdem noch das erste Vorgespräch zu einer möglichen Vertragsverlängerung. Da wir aktuell einen netten Gewinn erwirtschaften möchte ich gerne mehr Geld für den Lizenzspielerbereich haben und frage nach Erhöhungen beim Transfer- und Gehaltsbudget. Da der sonst recht spendabele Vorstand mir beides verwehrt, kommt es vorerst nicht zu konkreten Verhandlungen.



Da ich den Screen vergessen haben und erst beim nächsten Spieltag dran gedacht habe stimmt die Tabelle nicht ganz. Der Sieg von Erfurt gegen Chemnitz gehört in den November. Die Verschiebung in der Tabelle ist nur minimal.

Aber zum Fazit. Ja, drei Niederlagen, dazu selbst beim Sieg eine unterirdische Halbzeit. Es heißt nun endgültig Abstiegskampf in Oldenburg. Die Defensive bleibt unser Sorgenkind und mein Vertrauen in des vorhandene Personal verschwindet weiter. Optimistisch bin ich aktuell nicht und im November muss dringend eine Besserung her.

Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :)
idandt:
November 2022

Die letzten drei Ligaspiele die Hinrunde stehen an. Außerdem gibt es in diesem Monat auch in der 3. Liga eine Länderspielpause die wir mit einem Freundschaftsspiel füllen. Die Gegner heißen FC St. Pauli (H), VfL Germania Leer (A), SV Waldhof Mannheim (A) und VfR Aalen (H).

05. November 2022 | 17. Spieltag



Bis vor einer Woche habe ich mich auf das Spiel gegen die Kiezkicker gefreut. Da stand der Zweitliga-Absteiger mit vier Punkten und gerade mal drei Toren abgeschlagen am Tabellenende. Gut abgeschlagenes Schlusslicht ist der FC St. Pauli immer noch, doch am vergangenen Sonntag gab es mit dem 4:1-Sieg gegen Bochum ein eindrucksvolles Lebenszeichen der Hamburger. Bei uns ändert sich nicht viel. Personell starten wir sogar gleich, allerdings feilen wir noch an der neuen Taktik und probieren heute zum Teil andere Rollen aus.

Tix – Pietler, Rösler, Pägelow – Ahmeti, Djordjevic, Nottbeck (65. Barth), Mohr – Zahirovic (81. Bröker) – Keller, Süle (65. Xhafa)

In der Anfangsviertelstunde kann ob der Passivität meiner Mannschaft Angst und Bange werden. Nicht das St. Pauli hier Chancen gehabt hätte, doch wir überlassen den Gäste das Spiel völlig. Immerhin – und das ist mal was neues – sind wir hinten hellwach und abgeklärt. Jede noch so kleine Möglichkeit der Hamburger wird sicher abgekocht. Nach etwa 20 Minuten kommen dann auch bei uns die ersten zaghaften Offensivbemühungen zu Stande. Gefährlich sind wir dabei jedoch nicht, denn auch die Gäste agieren hinten sicher. So vergeht die erste Halbzeit unspektakulär mit starker Defensivarbeit auf beiden Seiten. Man merkt das keiner hier den entscheidenden Fehler machen will. In der 38. Minute wird es dann tatsächlich doch mal richtig gefählich. Djordjevic bringt eine Freistoß-Flanke vom linken Flügel in die Mitte und am zweiten Pfosten ist sein Landsmann Zahirovic da und hält den Schlappen sein. Eine schöne Direktabnahme zur Überraschenden Führung. Weit in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gibt es noch einen Einwurf auf Strafraumhöhe für uns. Ahmeti wirft in den Sechzehner zu Djordjevic, der von seinem Gegenspieler gehalten wird und zu Boden geht. Zahirovic erhöht vom Punkt auf 2:0 und so richtig glauben kann ich den Halbzeitstand nicht. Nach der Pause braucht Ahmeti dann keine 30 Sekunden um den Sack zu zumachen. Djordjevic, Nottbeck, Mohr, Zahirovic und Keller bestechen durch schnelles und ansehnliches Passspiel und letzter setzt den linken Flügelspieler stark in Szene. Der Albaner – der kommende Woche wieder in der Nationalmannschaft debütieren könnte – trifft sicher. Damit ist das Tabellenschlusslicht nun endgültig gebrochen und wir spielen nach belieben. Einzig die Chancenverwertung lässt jetzt noch Grund zur Kritik. Doch selbst die sollte sich spät im Spiel noch bessern. In der 81. Minute spielen sich Barth und Mohr auf rechts stark duch. Der Flügelspieler passt letztlich flach zum eingewechselten Xhafa und der Joker sticht aus spitzem Winkel. Der Endstand fällt dann nach einer Ecke in der 87. Minute. Zunächst bekommen die Hamburger die Ecke von Djordjevic richtig geklärt. Keller köpft den zweiten Ball zu Pietler, der mit dem Rücken zum Tor für Xhafa ablegt. Der Schuss des Torschützen des 4:0 wird unglücklich von Rösler geblockt, schickt aber immerhin den Torhüter schon mal in die falsche Ecke, so dass Barth beim Nachschuss leichtes Spiel hat. Nach dem Sieg von St. Pauli in der Vorwoche ist dieses 5:0 durchaus eine Ansage, dennoch tue ich mich schwer das Spiel richtig einzuschätzen. Einerseits ist ein 5:0 – und hier vor allem die 0 – ein bärenstarkes Ergebnis. Die Abwehr war das ganze Spiel über sattelfest und die Offensive sah nach der Pause auch richtig stark aus. Doch andererseits war es eben „nur“ der abgeschlagene Tabellenletzte und bis zur Pause war das Spiel durchaus offen. Die beiden recht glücklichen Tore vor der Pause und der Blitzstart in den zweiten Durchgang haben das Spiel wohl entschieden und ohne das nötige Quäntchen Glück in diesen Szene hätte das Spiel auch ganz anders laufen können. Sei's drum. Die Punkte nehmen wir gerne mit. Die Moral sowieso und mit dem Testspiel und dem Aufsteigerduell gegen Mannheim könnten wir vielleicht eine kleine Serie starten und uns etwas Momentum aufbauen.

1:0 38. Faruk Zahirovic | 2:0 45.+2 Faruk Zahirovic FE | 3:0 46. Gentian Ahmeti | 4:0 81. Gentian Xhafa | 5:0 87. Marcel Barth | 4.265 Zuschauer

Und im zweiten Anlauf hat es für Gentian Ahmeti gereicht für das Nationalmannschaftsdebüt. Beim 2:1-Erfolg der Albaner im Freundschaftsspiel gegen Zypern wurde unser Eigengewächs für die letzten elf Minuten eingewechselt. Fest gespielt ist er mit dem Einsatz noch nicht, doch für den DFB wird es bei ihm wohl eh nie reichen. Glückwunsch auch an unseren zweiten Gentian, ähm albanischen Internationalen.

Beim Testspiel in Leer fehlen die beiden albanischen Nationalspieler. Xhafa ist ohnhin aktuell nicht in der Stammmannschaft und für Ahmeti rückt Barth ins Team. Barth spielt im zentralen Mittelfeld und in Ermanglung eines defensiv wie offensiv starken Linksfuß muss der annähernd beidfüßige Djordjevic heute auf links ran. Sonst spielt mit Ausnahme von Keller, der durch Rensing vertreten wird, unsere beste Elf. Das Spiel ist wie erwartet eindeutig und wir gewinnen letztlich hoch verdient mit 6:0. Für eine Schrecksekunde sorgte Faruk Zahirovic, der nach 11 Minuten verletzt vom Platz musste, jedoch nicht länger ausfallen wird. Die ersten beiden Tore erzielte Benjamin Mohr. Für die weiteren Treffer sorgten Thorsten Rensing, Nenad Djordjevic, Tony Keller und Wolfgang Bender.



Benjamin Mohr wird im Spiel gegen den SV Waldhof nicht zur Verfügung stehen. Der wohl größte Profiteur der Systemumstellung laboriert an eine Grippe und ist – damit er keinen ansteckt – für eine Woche nach hause verbannt wurden.

20. November 2022 | 18. Spieltag



Mir breiter Brust treten die Reise in die Kurpfalz zum SV Waldhof Mannheim an. Nach dem eindrucksvollen Sieg gegen St. Pauli wollen wir an der Neckarmündung heute nachlegen. Personell müssen wir eine Änderung vornehmen. Für den kranken Mohr rückt Elezaj in die Anfangself.

Tix – Pietler, Rösler, Pägelow – Ahmeti, Djordjevic, Nottbeck, Elezaj – Zahirovic (84. Bröker) – Keller (65. Xhafa), Süle (65. Rensing)

In der ersten Halbzeit geht das Spiel nur in eine Richtung. Zur Pause haben wir jedoch aus unsere über 70% Ballbesitz viel zu wenig gemacht. In den ersten 15 Minuten haben wir nur zwei Halbchancen, die Ahmeti und Elezaj nicht nutzen können. Besser schon die Möglichkeit in der 26. Minute. Zahirovic verlängert einen langen Ball von Pietler mit dem Kopf in den Lauf von Keller. Der Stürmer ist frei durch, doch er scheitert genauso am Schlussmann, wie die beiden Albaner zuvor. Das wir dennoch nicht torlos in die Pause gehen verdanken wir dem schlechten Stellungsspiel der Gastgeber und dem Mut von Djordjevic. Elezaj wirft auf dem rechten Flügel zu Nottbeck ein und der Oldie flankt zum Elfmeterpunkt. Dort ist der Bosnier völlig frei und trifft per Dropkick zur Führung. Diese geht absolut in Ordnung, denn von den Waldhöfern kam im ersten Durchgang gar nichts. Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel. Ein Abschlag von Tix in der 47. Minute landet beim Gegner. Die Baden-Württemberger spielen einen langen Ball auf unsere rechte Seite und vor dort direkt einen Steilpass in den Strafraum. Für uns geht das zu schnell, vor allem für Rösler, der seinen Gegenspieler aus den Augen verliert. Dieser ist es dann auch der mit dem ersten Torschuss der Gastgeber den Ausgleich besorgt. Wer jetzt ein rassiges Duell zweier Abstiegskandidaten erwartet wird enttäuscht. Das Spiel plätschert so vor sich hin und es kommen nur gelegentlich Möglichkeiten zu Stande. Insgesamt wirkt es so, als ob beide Teams mit dem Remis zufrieden wären. Immerhin haben wir noch mehr vom Spiel, doch begeistern tut mich das Spiel meiner Mannschaft nicht. Mehr schon mit Verzweiflung versucht es der eingewechselte Rensing in der 78. Minute mit einem Aufsetzer aus gut 20 Metern. Wider erwartend stellt er dem Torhüter der Mannheimer damit vor ernsthafte Schwierigkeiten. Zwar kann der Tormann den Schuss entschärfen, allerdings auch nur zur Seite abwehren. Ahmeti erreicht den Ball dann vor seinem Gegenspieler und trifft aus spitzem Winkel. Das war dann auch der letzte Treffer des Spiels, denn offensichtlich können die Mannheimer auch mit der Niederlage leben – zumindest haben sie nichts dagegen unternommen. Wir gewinnen nicht unverdient in einem sehr schwachen Spiel. Wichtig sind die drei Punkte. Für mehr war der heutige Kick auch nicht gut.

0:1 33. Nenad Djordjevic | 1:1 47. Christian Kruse | 1:2 78. Gentian Ahmeti | 7.604 Zuschauer

Marcel Barth verletzt sich im Training und wird für 7 – 10 Tage ausfallen.

26. November 2022 | 19. Spieltag



Zum Abschluss der Hinrunde empfangen wir den VfR Aalen. Die Schwaben stehen mit nur vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf Rang 15. Wir hingegen stehen in der oberen Tabellenhälfte und könnten heute sogar auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen gehen – wenn die Konkurrenz mitspielt. Wichtiger – und für uns auch wesentlich relevanter – ist jedoch unser Vorsprung auf die rote Zone. Der beträgt aktuell neun Punkte und soll heute ausgebaut werden. Zwei Umstellungen gibt es im Vergleich zum Spiel in Mannheim. Zum einen ist Mohr nach auskurierter Grippe wieder auf dem rechten Flügel am Start und zum anderen ersetzt unser Top-Scorer Gentian Xhafa Stephan Süle, der mit einer neuen Rolle im Sturm noch nicht so richtig warm geworden ist.

Tix – Pietler, Rösler, Pägelow (81, Kraft) – Ahmeti, Djordjevic, Nottbeck, Mohr – Zahirovic (74. Süle) – Keller (67. Rensing), Xhafa

Nach einem schnellen Spielzug über Djordjevic, Zahirovic und Ahmeti kommt Keller zur ersten Gelegenheit des Spiel. Der Stürmer schießt jedoch knapp vorbei und wird sich darüber noch ärgern, wenn er dann erst merkt, wie selten Chancen in diesem Spiel werden sollten. Das lag mitnichten am Willen der Mannschaften oder an deren mangelnder Klasse als viel mehr an der extrem starken Defensivarbeit auf beiden Seiten. So bleib die Möglichkeit von Keller sogar der einzig wirklich gefährliche Abschluss vor dem Seitenwechsel. Auch nach der Pause sollte sich am starken Verteidigungsverhalten der Teams nichts ändern. Dennoch können wir einen Moment der Unachtsamkeit nutzen. Mohr fängt in der 47. Minute einen Befreiungsschlag der Gäste im rechten Mittelfeld ab und schickt Xhafa sofort steil. Der Albaner schießt früh, doch erwischt den Torhüter der Schwaben damit eiskalt. Der Schuss schlägt flach im langen Eck ein. Der VfR will nun reagieren und übernimmt weite Teile des Spielgeschehens, doch beißt sich an unsere Defensive die Zähne aus. Einzig in der 73. Minute wird es mal brenzlig, nachdem Rösler einen langen Ball unterlaufen hatte. Tix kann sich in der Szene jedoch gleich doppelt auszeichnen und entscheidet erst das 1-gegen-1 für sich und pariert anschließend auch noch den Nachschuss der Aalener. Besonders in den letzten 10 Minuten geben die Schwarz-Weißen nochmal richtig Gas und drücken auf den Ausgleich, doch wir stehen hinten sicher uns sehr diszipliniert. Der knappe Sieg ist hart erarbeitet und daher nicht unverdient, wobei einem die Gäste schon leid tun können, denn auch die haben die Heimreise mit leeren Händen heute nicht verdient.

1:0 47. Gentian Xhafa | 4.403 Zuschauer

Die ersten beiden – und meinen Augen ganz wichtigen – Vertragsverlängerungen sind erwirkt. Zu – leider – deutlich erhöhten Bezügen verlängern Gentian Ahmeti und Faruk Zahirovic ihre Arbeitspapiere um eine Saison bis Sommer 2024.



Vor einem Monat war hier noch Krisenstimmung und plötzlich herrscht Euphorie in Oldenburg. Der November war schlicht perfekt. Aus den drei Ligaspielen wurde die Maximalausbeute von neun Punkten geholt. Obendrein stehen wir defensiv plötzlich wie eine Eins und können so den Anschluss an die Aufstiegsränge herstellen. Wichtiger sind jedoch die elf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Das neue System scheint zu greifen und so kann es weiter gehen. Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass die Kaderplanung für die nächste Saison angelaufen ist und mit zwei jungen Stützen des Teams bereits verlängert werden konnte.

Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :)
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