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[FM14] Aufbauhilfe "Groß"-stadt - aktuelle Station: Eintracht Frankfurt
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LucaBall:
Juhu, es geht weiter!
Das Pokal-Los ist natürlich interessant, wird interessant wie du versuchst dich selbst auszucoachen.
Und zur Vertragsverlängerung: wenn es dir in Oldenburg gefällt, dann verlängert ihn! Hauptsache du berichtest weiter!  ;)
Lumpi:
Super, dass es hier wieder weitergeht! :)
wrdlbrmft:
He's back ... good
Königsblau:
Ich würde um zwei Jahre verlängern und den VfB in der 3. Liga etablieren. Am besten mit Ausstiegsklausel im Falle eines Abstiegs. Sollte die beste Lösung sein.
idandt:
Danke für eure Antworten.
@LucaBall: Es gefällt mir in Oldenburg besser gesagt die Mannschaft gefällt mir. Einige sind mir in der ja noch gar nicht so langen Zeit richtig ans Herz gewachsen. Wenn ich mit der Truppe gemeinsam nach  Leipzig, Mannheim, Lübeck, Kassel, Kiel, Wuppertal, Bonn, Würzburg... gehen könnte müsste ich nicht lange überlegen.
@Königsblau: Wenn werde ich wohl nur um ein Jahr verlängern - danach könnte man immer noch weiter sehen. Mache das aber wohl wirklich davon abhängig wie die Saison läuft. Sollte die Klasse nur knapp gehalten werden können, möchte ich schon gerne bleiben um den Verein zu etablieren.

Juli 2022

Gleich vier Pflichtspiele stehen im Juli noch an. Los geht es in der Liga mit einer richtig harten Nuss. Wir reisen zum Saisonauftakt zum Zweitliga-Absteiger Offenbacher FC Kickers (A). Unsere Heimspielpremiere in der 3. Liga haben wir dann gegen einen nicht weniger gefährlichen Gegner, dem FC Hansa Rostock (H). Mit dem Rostock-Spiel beginnt dann auch schon eine englische Woche, denn es folgen die Pokalspiele. Unter der Woche geht es im Amateurpokal zum Bremer SV (A) und am letzten Tag des Monats steht das DFB-Pokal-Match gegen den TSV Alemannia Aachen (H) an.

17. Juli 2022 | 1. Spieltag



Mein erstes Drittligaspiel und auch das erste für den VfB. Mit dem Bieberer Berg haben wir auch gleich eine Kultstätte des Deutschen Fußballs erwischt. Der OFC ist als Absteiger sicher einer der Kandidaten für ganz oben, doch nach dem ersten Schock über das harte Startprogramm, überwog sogar die Zuversicht. Nach dem Abstieg wird es in Offenbach sicher einige Veränderungen gegeben haben und es wird dauern bis da alles ineinander greift. Ich rechne uns heute zumindest mehr Chancen aus, als wenn wir am 10. Spieltag nach Offenbach gemusst hätten. Taktisch werden wir heute wider besseren Wissens offensiv spielen. Grund dafür ist, dass ich den OFC so zu überrumpeln hoffe. In der Startaufstellung müssen wir schon heute auf zwei Spieler verzichten. Zum einen ist Stephan Süle erst heute ins Mannschaftstraining zurück gekehrt und wird sicher noch etwas brauchen, bis er wieder da ist und zum anderen musst Neuzugang Benjamin Mohr eine Sperre aus der letzten Saison absitzen. Das führt zu folgender Aufstellung.

Aller – Ahmeti, Rösler (82. Pietler), Pägelow, Elezaj – Nottbeck, Bröker (65. Djordjevic) – Bender (65. Rensing), Zahirovic, Xhafa – Keller

Es dauert nur 27 Sekunden bis zum ersten – noch harmlosen – Schluss von uns. Gentian Xhafa versuchte sich und das sollte nicht das letzte Mal am heutigen Tage sein. Diese erste Szene zeigte schon, dass wir uns nicht verstecken wollten und was wir uns vorgenommen hatten. In der 5. Minute ist wieder Xhafa im Mittelpunkt des Geschehens. Er überläuft seinen Gegenspieler und zieht dann die Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Bender völlig frei einköpfen kann. Der Blitzstart ist uns gelungen. Doch damit hatten wir nicht genug. Der OFC fand in der Anfangsphase überhaupt nicht statt und so gehört uns auch die nächste Möglichkeit. Ahmeti schickt bedrängt von zwei Gegenspielern Bender stark an die Grundlinie. Dessen harte und flache Hereingabe findet mit Xhafa einen Abnehmer und so steht es nach 12 Minuten 2:0 für uns. Zwischen der 15. und 20. Minute kommen die ersten zaghaften Angriffe der Hessen, doch gefährlich kann uns der Absteiger nicht werden. Anders wir. Nach einem Ballgewinn von Nottbeck in der 22. Minute kombinieren wir erstklassig über Keller, Xhafa und Bröker, sowie nochmals Keller und Xhafa. Letzterer legt aus aussichtsreicher Position zu Zahirovic quer und ist so auch am dritten Tor des Tages beteiligt. Damit fanden die Offensivbemühungen der Gastgeber ein jähes Ende und wir spielen uns in einen Rausch. Allerdings verpassen wir es nachzulegen und vergeben in der 25. Minute durch Xhafa und in der 26. Minute durch Zahirovic selbst beste Chancen. In der 29. Minute kommen die Kickers dann doch mal vor unser Tor, bekamen dabei jedoch auch einiges an Unterstützung von uns. Röslers Kopfball geht ins nichts, weil Bröker zu weit vorne und Nottbeck zu weit hinten steht und so eine riesige Lücke im Mittelfeld klafft. Diesen leicht her geschenkten Ball nutzen die Offenbacher zum Konter, bei dem Ahmeti und Nottbeck in ihren Zweikämpfen dann schwach aussehen. Der Abschluss aus spitzem Winkel ist letztlich auch nicht unhaltbar, doch Aller trifft noch am wenigsten Schuld am Anschluss der Kiuckers. Das 1:3 war dann aber auch die einzige Chance der Hessen vor der Pause. Bei uns hingegen kam noch etwas. Xhafa presst in der 38. Minute gut gegen den Linksverteidiger der Gastgeber und provoziert so einen ungenauen Befreiungsschlag. Dieser landet auf dem Kopf von Bender, der in den Strafraum zu Keller köpft. Keller stand dabei gut 5 Meter näher am Gehäuse als der nächste Defensive des OFC's, befand sich jedoch nicht im Abseits dank des Linksverteidigers an der Eckfahne. Unser Stürmer kann sich die Ecke dann aussuchen und stellt den alten Abstand wieder her. Nach der Pause wird das Spiel ruhiger – zumindest von unserer Seite. Die Offenbacher versuchen in den ersten 10 Minuten zwar doch etwas am Spielverlauf zu drehen, doch wir stehen hinten sicher und abgeklärt. Nach gut einer Stunde übernehmen wir wieder das Zepter im Spiel und kommen zu den besten Chancen nach der Pause. Unser Spieler des Tages, Gentian Xhafa, verpasst es jedoch das Spiel in den Minuten 58, 61 und 64 noch klarer zu gestalten. Die letzten rund 25 Minute plätschert das Spiel so vor sich hin, wobei wir immer noch gefährlicher sind als der OFC, was vor allem an unseren Standards lag. Am Ende bleibt es bei dem – auch in der Höhe – verdienten 4:1-Auswärtssieg beim Favoriten. Damit hatte nun keiner gerechnet und schon gar nicht mit den Schlachtrufen von der Tribüne: SPITZENREITER, SPITZENREITER; HEY!, HEY!

0:1 5. Wolfgang Bender | 0:2 12. Gentian Xhafa | 0:3 22. Faruk Zahirovic | 1:3 29. Noah Brauer | 1:4 38. Tony Keller | 8.403 Zuschauer

23. Juli 2022 | 2. Spieltag



Heimspielpremiere in der 3. Liga für den VfB. Mit dem FC Hansa haben wir dabei einen sehr interessanten, aber auch starken Gegner. Die Rostocker starteten mit einem Remis gegen den VfL Bochum in die Saison und dürften tendenziell auch eher zu den besseren Teams der Liga gehören. Die Medien schätzen die Hansestädter immerhin auf Platz 4. Bei uns gibt es trotz des starken Auftaktspiels beim OFC zwei Veränderungen in der Startelf. Zum einen kommt Benjamin Mohr nach abgesessener Sperre zu seinem Debüt für uns und zum anderen sitzt Zahirovic nicht ganz fit nur auf der Bank. Er wird von seinem Landsmann Djordjevic vertreten. Ebenfalls auf der Bank sitzt heute Stephan Süle womit wir erstmals seit gefühlten Ewigkeiten keine Verletzten mehr haben.

Aller – Ahmeti, Rösler (67. Pietler), Pägelow, Mohr (67. Elezaj) – Nottebck, Bröker (83. Süle) – Bender, Djordjevic, Xhafa – Keller

Das Spiel beginnt verhalten und man merkt, dass beide Teams darauf bedacht sind keinen Fehler zu machen. Die erste Chance kommt so aus dem nichts nach 13 Minuten. Bröker schickt Xhafa steil, der von der Strafraumgrenze aus halbrechter Position schießt. Rostocks Torhüter streckt sich so gut er kann, doch der Schuss ist zu platziert und so führen wir etwas überraschend. Mit der Führung im Nacken werden wir mutiger und erarbeiten uns mehr Spielanteile. Gute Möglichkeiten sind jedoch trotzdem rar gesät, weil die Kogge stark verteidigt. In der 28. Minute knacken Bender und Ahmeti den Abwehrriegel mit einem Doppelpass. Bender flankt anschließend in die Mitte zu Keller, doch der Stürmer scheitert am raus stürzenden Schlussmann der Gäste. Der Ball bleibt jedoch heiß und Djordjevic hat die Nachschusschance, wird jedoch im letzten Moment von hinten niedergestreckt. Die Entscheidung ist eindeutig und Ahmeti versenkt den fälligen Strafstoß sicher. Nur 5 Minuten später schießt Keller von halblinks aus der zweiten Reihe und zwingt dem Hansa-Goalie damit zur nächsten Rettungstat. Der Ball rollt die Grundlinie entlang und Xhafa kann den Ball unter Kontrolle bringen. Nach einem kurzen Blick sieht er den aufrückenden Bröker, den er perfekt bedient und so das 3:0 vorbereitet. Nach dem Sieg gegen den OFC sollte mir das Spiel meiner Mannschaft zu denken geben. Hansa war zudem Zeitpunkt tot und wir rollten auch in der 34. und 35. Minute weitere Angriffe. In der 36. Minute bringen wir die Gäste jedoch wieder zurück ins Spiel. Ahmeti verunglückt ein Befreiungsschlag völlig und bringt damit Mohr in Bedrängnis. Allerdings trifft auch der Neuzugang nicht die beste Entscheidung, als er zu Nottbeck köpfen will und dem Gegner das Spielgerät so auf dem Silbertablett serviert. Der Gegner nutzt die Unordnung in unsere Defensive eiskalt aus und kommt zum Ehrentreffer. Doch aus dem Ehrentreffer wird nur 4 Minuten später mehr, denn nun ist Hansa hellwach. Bröker – und kurz drauf auch Pägelow – sind mehr Begleitschutz für ihre Gegenspieler und Mohr verpennt es völlig, dass sich sein Mann in seinem Rücken davon schleicht. Pägelows Passivität sei dank kann der Steilpass ungehindert kommen und schon ist der Anschluss für die Kogge da. Wir sind nun völlig von der Rolle und müssen ernsthaft Angst haben hier nicht mit der Führung in die Pause zugehen. In der 42. Minute schauen Ahmeti, Rösler, Nottbeck und Pägelow seelenruhig dabei zu wir die Rostocker sich durch unsere Reihen kombinieren. Der Flachschuss aus 20 Metern ist dann zu gut platziert für einen Aller der nicht mittig in seinem Tor steht. In der Szene kann sich keiner unsere – „beteiligten“ – Spieler von einer Mitschuld freisprechen. In der 43. Minute scheint es als ob wir wieder zu uns gefunden haben. Zumindest spielen wir wieder nach vorne, doch Ahmeti spielt beim Spielaufbau direkt zum Gegner. Dieser braucht einen langen Ball und ist so blank vor Aller. Das vierte Gegentor binnen 7 Minuten ist damit perfekt. Wie gesagt das Spiel meiner Mannschaft sollte mir zu denken geben. In der Kabine mache ich die Mannschaft rund und nach der Pause stellen sich die Fehler ab. Das Spiel wird allerdings auch deutlich ereignisarmer. Die erste Szene der zweiten Halbzeit bekommen wir erst in der 58. Minute geboten. Nottbeck spielt Bröker kurz vor dem Strafraum an. Der Torschütze des 3:0 schickt seinen Vorbereiter Xhafa im idealen Moment in die Gasse und der junge Albaner trifft zum Ausgleich. Mit dem Unentschieden scheinen nun beide Mannschaften zufrieden zu sein. Die Ausnahme ist eine Chance unmittelbar vor Spielende. Keller schickt Xhafa steil und der trifft in der 2. Minute der Nachspielzeit tatsächlich noch zum 5:4 für uns. Das Tor war fast eine Kopie des 4:4, allerdings gab es einen kleinen Unterschied. Xhafa stand knapp im Abseits und so zählt das Tor nicht. Mit dem Remis kann man nüchtern betrachtet zufrieden sein und hätte mir einer gesagt, dass wir vier Punkte aus den ersten beiden Spielen holen, hätte ich gefragt wo ich unterschreiben kann, doch nach einer 3:0-Führung und 83 Minuten guten Fußball fühlt sich das nicht wie ein Punktgewinn an. Immerhin sind die Fans mit dem Spiel zufrieden.

1:0 14. Gentian Xhafa | 2:0 29. Gentian Ahmeti FE | 3:0 33. Torge Bröker | 3:1 36. Yannic Suchanke | 3:2 40. Yannic Suchanke | 3:3 42. Uwe Gladrow | 3:4 43. Uwe Gladrow | 4:4 58. Gentian Xhafa | 4.485 Zuschauer

27. Juli 2022 | 1. Runde Amateurpokal



Gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten aus der Hansestadt Bremen wollen wir Wiedergutmachung für das Spiel gegen Rostock leisten, allerdings bieten wir dafür die zweite Garde auf. Der Grund ist recht naheliegend, wenn am Wochenende der DFB-Pokal-Spiel gegen Alemannia Aachen auf dem Plan steht. Der Bremer SV dürfte unterdessen auch für unsere Ersatzspieler keine Hürde darstellen.

Aller – Kraft, Pietler, Steinhauer, Elezaj – Nottbeck (71. Ahmeti), Barth – Döbert (82. Bröker), Süle (50. Bender), Zahirovic – Rensing

Ganz kann von der zweiten Garde nicht die Rede sein, wenn Nottbeck, Süle und Zahirovic mitspielen, doch die beiden Offensivkräfte brauchen nach ihren Verletzungen Spielpraxis und Nottbeck soll dem Spiel Stabilität verleihen. Die drei Personalien sollten sich durchaus auszahlen. Döbert flankt nach einem Doppelpass mit Kraft auf den zweiten Pfosten zu Zahirovic und der köpft in der 6. Minute das 1:0. Das Spiel ist dennoch arm an Höhepunkten und wenn es Szenen gab, gehörten sie uns. In der 15. Minute schickt Rensing Zahirovic mit einem genialen Pass in die Tiefe und der Bosnier legt das 2:0 nach. Auch in der 32. Minute behielten wir – und Faruk – unsere Chancenverwertung hoch. Nach Vorarbeit von Barth trifft der Rechtsaußen zum Hattrick. Der BSV, der sich bis hierhin immerhin noch gewehrt hat, bricht nun auseinander. Nur 1 Minute nach dem dritten Tor leitet Zahirovic mal eine Szene ein, statt sie abzuschließen. Auf dem rechten Flügel setzt er Rensing ein, der uneigennützig für Süle quer legt und so das 4:0 vorbereitet. Nachdem sich Barth Zahirovic und Elezaj den Ball im rechten Mittelfeld mehrmals zugeschoben haben, reicht es dem Rechtsverteidiger. Elezajs langer Ball auf den linken Flügel erwischt die Abwehr der Bremer auf dem falschen Fuß, sodass Döbert an das Leder kommt. Der Linksaußen nimmt den Ball mit vollem Risiko volley und trifft aus spitzem Winkel in den Giebel. In der 38. Minute fällt so das schönste Tor der noch jungen Saison. Nach dem Seitenwechsel verflacht das Spiel. Aufreger war die verletzungsbedingte Auswechselung von Stephan Süle in der 49. Minute. Sportlich tat sich erst in der Endphase des Spiels etwas. Zahirovic trifft in der 82. Minute nach einer Ecke erneut, allerdings ins eigene Tor zum Ehrentreffer der Gastgeber. Nur 2 Minuten später macht er seinen Fehler wieder gut, als er den eingewechselten Bröker zum 6:1-Endstand steil schickt. Wir haben uns gut verkauft, allerdings auch nicht mehr getan als nötig. Hervorragend war unsere Chancenverwertung. In der nächsten Runde gibt es wieder keine allzu große Hürde, so dass die Reservisten auch da gerne wieder ran dürfen.

0:1 6. Faruk Zahirovic | 0:2 15. Faruk Zahirovic | 0:3 32. Faruk Zahirovic | 0:4 33. Stephan Süle | 0:5 38. Lars Döbert | 1:5 82. Faruk Zahirovic ET | 1:6 84. Torge Bröker | 529 Zuschauer

Die Verletzung von Stephan Süle hat zum Glück kein Nachspiel, allerdings gab es noch eine weitere Aufgabe für unsere medizinische Abteilung. Mario Aller verletzte sich bereits in der Anfangsphase des Spiels, konnte aber weiter spielen. Nach dem Spiel kommt dann jedoch die Nachricht, dass er für 3 – 4 Wochen ausfällt. Eine Nachverpflichtung im Tor ist durchaus möglich, zumal dort im Sommer ja ohnehin nachgebessert werden sollte.

Und der Aller-Ersatz kommt schneller als erwartet. Nikolas Tix kommt von Drittliga-Absteiger VfL Osnabrück ablösefrei, nachdem er dort sehr unglücklich war. Bei den „Westfalen“ spielte er in den letzten beiden Spielzeiten insgesamt 66-mal in der 3. Liga und schaffte so seinen Durchbruch. Zuvor spielte er für den VfL Wolfsburg, den FC Augsburg und RasenBallsport Leipzig nur sporadisch, kam jedoch zu einem Bundesliga-, sowie 13 Zweitligaspielen.



31. Juli 2022 | 1. Runde DFB-Pokal



Das Spiel der Spiele für mich persönlich steht an. Innerlich hin und hergerissen kann ich mich – hoffentlich – über jede gelungene Aktion auf dem Platz freuen. Sportlich erwarte ich von meinen Oldenburgern nicht allzu viel, doch dagegen halten sollten wir, auch wenn die Alemannia um einiges mehr als Klasse hat. Taktisch weichen wir natürlich von unserer offensiven Grundausrichtung ab und werden auf Konter lauern.

Tix – Ahmeti, Rösler, Pietler, Mohr – Djordjevic – Bröker (63. Süle), Nottbeck (76. Barth) – Bender, Xhafa (80. Zahirovic) – Keller

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Das Spiel ist ab der ersten Minute erwartet einseitig doch bis auf eine Chance in der 2. Minute ließen wir kaum etwas zu. Bei besagter Szene köpft Miangue eine Ecke an die Latte. Zeitweilig spielt die Alemannia wie beim Handball um unseren Strafraum herum, doch zumeist ist beim heute bärenstarken Rösler Endstation. Wirklich brenzlich wurde es auch so erst wieder in der 36. Minute, als Bjelanovic nach einem schönen Zuspiel von Backhaus über das Tor schießt. Von uns war bisher offensiv kaum etwas zu sehen, doch in der 38. Minute gewinnt Ahmeti den Ball an der Mittellinie und leitet unseren ersten Angriff ein. Das Leder kommt zu Bröker der Keller stark steil schickt. Alleine vor Aachens drittem Torhüter schließt Keller schwach ab, doch Müller sieht in der Szene noch unglücklicher aus und so führen wir überraschend. Die Gäste wollen sofort antworten und erhöhen den Druck nochmal spürbar. Vor der Pause haben die Schwarz-Gelben jedoch nur noch eine Möglichkeit, als Cekic nach einer Freistoß-Flanke knapp vorbei köpft. Nach dem Seitenwechsel halten die Westdeutschen den Druck aufrecht. In der 48. Minute schickt Zimmermann Bjelanovic auf den linken Flügel. Der kroatische Nationalspieler flankt zu Kleinsteiber, der jedoch das Kopfballduell gegen Rösler verliert. Unser Hüne klärt jedoch in die Mitte zu Aachens größtem – 194cm – Talent. Cimirotic köpft zurück in den Strafraum zu Kleinsteiber, der nun aus der Drehung den Ausgleich markiert. Wir machen nun etwas auf und versuchen mitzuspielen. Dadurch entwickelt sich ein schönes Spiel, in dem der Favorit zwar mehr vom Spielt hat, aber auch wir unsere Halbchancen haben. Wirklich zwingend werden die Möglichkeiten allerdings auf beiden Seiten nicht. Gegen Ende schwinden unsere Kräfte und die Aachener gewinnen wieder mehr die Oberhand. In der 75. Minute muss Scherbaum den Bundesligisten in Führung bringen, doch nach sehenswertem Pass von Cimirotic verzieht der Linksverteidiger. Nur 1 Minute später schickt Kleinsteiber den gerade eingewechselten Agbo und der technisch wohl beste Fußballer der Gäste schließt aus spitzem Winkel klasse ab. Für Tix gab es da nichts zu halten. Moralisch sind wir dem Rückstand noch nicht am Boden, aber die Kräfte reichten trotzdem nicht mehr. Nahezu jedes Laufduell wurde nun verloren und so kommen wir nur noch in der 90. Minute zu einer Möglichkeit. Ein langer Ball landet bei Zahirovic, doch der Bosnier wird zur Grundlinie abgedrängt uns muss aus spitzem Winkel schießen. Dennoch ist der Schuss auf das lange Eck brandgefährlich und Müller tat gut daran hier zur Ecke zu klären. In der 4. Minute der Nachspielzeit endet das Spiel ähnlich wir es angefangen hat. Eine Ecke von Zimmermann landet auf dem Kopf von Miangue, der diesmal jedoch mehr Glück hat und den 1:3-Endstand erzielt. Unter dem Strich können wir zufrieden sein mit dem Spiel, auch wenn eine Sensation durchaus möglich war. Die Kulisse war wunderbar und beschert uns eine schöne Einnahme. Spielerisch haben wir uns teuer verkauft. Insgesamt bin ich auch nicht traurig das ich mit der Alemannia weiter gekommen bin, denn hier liegen die Ansprüche etwas höher und eine Erst-Runden-Pleite hätte nur Unruhe rein gebracht, zumal die Chancen auf einem Pokalsieg in Aachen wohl auf höher sind als in Oldenburg.

1:0 38. Tony Keller | 1:1 48. Lennart Kleinsteiber | 1:2 76. Patrick Agbo | 1:3 90.+4 Senna Miangue | 14.783 Zuschauer


Ein überraschender Kantersieg gegen Offenbach, das sichere Weiterkommen im Amateurpokal gegen den Bremer SV und der achtbare Auftritt im DFB-Pokal gegen die Alemannia werden nur von sieben schwachen Minuten gegen Rostock überschattet. Dennoch ist der Saisonstart mehr als nur gelungen. Die ersten vier Punkte für den Klassenerhalt sind bereits auf dem Konto und es ist nicht unwahrscheinlich, dass weitere folgen werden.

Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :)
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