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| [FM14] Aufbauhilfe "Groß"-stadt - aktuelle Station: Eintracht Frankfurt |
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| idandt:
Mai 2020 Bevor das Saisonfinale ansteht haben wir ein spielfreies Wochenende. An diesem empfangen wir den Tabellenvorletzten der niederländischen Jupiler League, den FC Emmen (H). In der Liga stehen dann noch die beiden bereits angesprochenen Spiele gegen den SV Arminia Hannover (H) und den Goslarer SC 08 (A) an. Gerade wieder fit, verletzt sich Timo Fromme im Training erneut und fällt nun 2 – 3 Wochen aus. Damit ist seine Saison sicher beendet, denn selbst bei nur 2 Wochen ohne Training wird er kaum fit genug sein, für das Spiel gegen Goslar und an die Relegationsspiele wage ich zur Zeit nicht zu denken. Das Freundschaftsspiel gegen den FC Emmen war ein sehr kurzweiliger Zeitvertreib. Beide Mannschaften befinden sich zunächst auf Augenhöhe und weisen eine gute Spielanlage auf. Nach etwa einer Viertelstunde bringt Krottke uns in Führung und ab da sind wir sogar die bessere Mannschaft. Weitere Tore gelingen uns vor der Pause jedoch nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel geht es mit anderem Personal weiter – ich hatte schlicht Angst vor Verletzungen bei den Stammspielern. Auch die zweite Garde weiß nach vorne zu gefallen, ist hingegen hinter sehr wackelig. In der Folge kommt Emmen zu einigen guten Chancen und trifft nach zwei Alu-Treffer auch das Tor zum Ausgleich. Kurz vor Ende stolpern die Niederländer eine Ecke ins eigene Tor und so gewinnen wir das Spiel dann doch noch. Insgesamt wäre ein Unentschieden leistungsgerechter gewesen, doch beschweren werde ich mich sicher nicht. Wir haben gegen eine Profi-Mannschaft mit dem dreifachen Etat von uns gut mitgehalten – und das nicht das erste Mal. 09. Mai 2020 | 31. Spieltag Das letzte Heimspiel in dieser Saison – zumindest in der Liga. Wir müssen heute liefern, denn selbst wenn es am Ende nicht reichen sollte, müssen wir uns von den Fans anständig verabschieden. Mit aktuell 1.799 Zuschauern pro Spiel haben wir den höchsten Schnitt in der Liga. An der Unterstützung hat es also sicher nicht gelegen. An der Startelf ändert sich – wie schon in den letzten Wochen – nichts. Die Jungs können es ja, wenn sie nur wollen. Boss – Röppnack, Uzelac, Uphoff, Gerdes – Wohlfahrt, Talarski – Meyer (80. Keller), Bröker (64. M. Brandt), Süle (64. Rasp) – Krottke Die Mannschaft will heute, das merkt man. Alleine in ersten 5 Minuten haben wir sechs Ecken, doch sowohl bei den Standards, als auch bei den heraus gespielten Szenen fehlt der letzte Biss. In der 6. Minute kommt dann die Arminia das erste Mal in unsere Hälfte. Röppnack lässt sich zu leicht ausspielen und lässt so einen Steilpass zu. Uzelac könnte die Szene auch anders klären, doch entschließt sich für eine saublöde Grätsche und verursacht so einen Elfmeter, den die Gäste sicher verwandeln. Nur 2 Minuten später köpft Röppnack eine Flanke aus der Gefahrenzone zu Bröker, doch bevor der Ball diesen erreicht, kreuzt Meyer unachtsam seine Flugbahn und legt den Ball so unfreiwillig für die Arminen vor. Deren Distanzschuss wäre weit vorbei gegangen, doch ein Hannoveraner steht – in abseitsverdächtiger Position – im Strafraum, kann den Schuss stoppen und einschieben. Mit der kalten Dusche haben die Gäste nun genug vom Spiel. Wie greifen wütend – aber oft auch undurchdacht – an. In der 18. Minute köpft Uzelac eine Ecke von Röppnack an die Latte. 6 Minuten später scheitert Bröker nach einem Konter am Arminen-Schlussmann. In der 38. Minute rollt wieder ein Konter von uns. Meyer schickt Krottke, welcher auf Röppnack raus legt. Der spielt in den Lauf des ihm überlaufenden Meyers, welcher dann zu Krottke quer legt. Der Stürmer markiert den Anschluss. Nach der Pause bleiben wir die überlegende Mannschaft. Die besten Chancen haben Krottke in der 59. Minute, als er eine Flanke von Meyer ans Außennetz köpft, und Talarski, der einen verunglückten Abschlag des Gäste-Torhüters aus etwas 35 – 40 Meter aufs direkt retourniert. Die Richtung stimmte, doch leider ging der Ball an die Latte und konnte dann von den Hannoveranern geklärt werden. Bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit versuchen wir alles, doch es soll am Ende nicht sein. Mit der Niederlage ist das Aufstiegsrennen gelaufen. Goslar besiegt – wenn auch mit Mühe – Itzehoe und hat somit vier Punkte Vorsprung. Mit einem Unentschieden heute wäre es zum Finale gekommen, doch so haben wir Gewissheit und einen Umbruch vor uns. Heute haben sich einige Spieler vom Marschweg-Stadion verabschiedet – zwar nicht erfolgreich, aber wenigstens kämpferisch. 0:1 7. Florian Weikl FE | 0:2 8. Linus Grunert | 1:2 38. Kevin Krottke | 2.001 Zuschauer 16. Mai 2020 | 32. Spieltag Das Finale ist ein besseres Freundschaftsspiel uns so entscheide ich mich auf die scheidenden Spieler zu verzichten – einzig Wohlfahrt sitzt auf der Bank weil Fromme noch angeschlagen ist. Der Aufstieg bzw. die Meisterschaft für den GSC ist letztlich verdient, schließlich hatten wir Ende Oktober noch einen 14 (!) Punkte großen Vorsprung auf das Team vom Zweitliga-erfahrenden Petrik Sander und so ist die – für RL Nord-Verhältnisse – große Kulisse in der S-Arena nicht verwunderlich. Gratulation schon vor dem Spiel an den Gegner. Neubauer – Röppnack, Steinhauer, Uphoff (63. Schneider), Gerdes – Mile (79. Celik), Talarski – Meyer, Bröker, Süle – Keller (63. M. Brandt) Das Spiel wird von Beginn an nicht so geführt als ob es um nichts mehr ging. Es ist Gift und Galle drin, aber auch viel fußballerische Klasse. Man spürt warum beide Mannschaften um den Aufstieg gekämpft haben und man merkt was für beide Teams der Ansporn heute ist. Oldenburg möchte Wiedergutmachung und den Goslarern die Meisterfeier ein wenig versalzen. Der GSC hingegen will genau das verhindern. Nach 5 Minuten kommt Meyer nach einer Ecke aus dem Rückraum Abschluss. Der Schuss ist gut, doch die Parade von Goslars Schlussmann ist besser. Dieser wehrt den Ball schulbuchmäßig zur Seite ab, doch da ist Steinhauer, der aus spitzem Winkel die Führung für den VfB erzielt. Die nächste halbe Stunde ist dann viel Mittelfeldgeplänkel, doch davon, dass sich die Teams gegenseitig neutralisieren kann nicht die Rede sein. In der 33. Minute ist es wieder eine Ecke die für Unruhe sorgt und wieder ist Steinhauer der Gefahrenherd, doch sein Kopfball scheppert nur an die Latte. 1 Minute später schickt Röppnack dann Meyer steil. Der legt quer für Bröker und wir führen 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff köpft Steinhauer noch eine Ecke knapp über den Kasten der Hausherren. Die Führung geht besonders ab der 30. Minute völlig in Ordnung. Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Stellungsfehler von Uphoff bei einem Abschlag des Meisters. Daraus resultiert eine 1-gegen-1-Situation, bei der Neubauer chancenlos ist. Nur 1 Minute nach dem Anschluss muss Keller den alten Abstand wieder herstellen, doch sein Kopfball nach einer Flanke von Bröker kommt genau auf den Mann. Um die 60. Minute herum drücken wir völlig auf das 3:1. Erst trifft Bröker nach Zuspiel von Meyer nur den Pfosten (57. Minute), dann schließt Süle nach Pass von Bröker zu schwach ab (ebenfalls 57. Minute) und letztlich ist es wieder Bröker nach einer Vorlage von Meyer, der am glänzenden Schlussmann scheitert (60. Minute). Danach sammelten wir 25 Minuten lang unsere Kräfte für die Schlussoffensive. In der 85. Minute schickt Bröker Gerdes an die Grundlinie. Seine Flanke kommt scharf zu Brandt und der schießt aus kürzester Distanz den Torhüter an. Nur wenige Sekunden später zischt ein Distanzschuss von Bröker nur knapp über das Tor. In der 89. Minute setzt Gerdes Süle auf dem rechten Flügel ein und dessen Flanke kann Meyer am zweiten Pfosten ins Netz befördern. Genug hatten wir damit aber immer noch nicht. Brandt leitet in der 90. Minute eien Pass von Bröker zu Süle weiter. Doch auch er scheitert am Mann zwischen den Pfosten. In der 2. Minute der Nachspielzeit flankt Bröker nochmal von recht. Celik und Brandt stehen in der Mitte deutlich im Abseits, doch gehen deutlich vom Ball weg. Wieder ist Meyer am zweiten Pfosten, doch diesmal eng von gleich zwei Gegenspielern gedeckt. Ihn juckt das wenig und setzt sich gegen beide durch. Mit dem 4:1 macht er sich endgültig zum beiden Oldenburger Torschützen in dieser Saison. Er ist auch der Mann des Spiels, allerdings stand Steinhauer heute nicht in seinem Schatten – zumal der Defensiv auch alles abgeräumt hat. So schön dieser Sieg ist, so bitter ist er auch... 0:1 6. Rico Steinhauer | 0:2 34. Torge Bröker | 1:2 47. Michael Fischer | 1:3 89. Michael Meyer | 1:4 90.+2 Michael Meyer | 3.034 Zuschauer … denn am Ende fehlt nur ein Punkt. Wir haben am letzten Spieltag bewiesen, dass wir jede Mannschaft in der Liga schlagen können, allerdings haben wir zu oft auch bewiesen, das wir auch gegen jede verlieren können. Die unglückliche Niederlage gegen Arminia Hannover ist dabei noch die die am wenigsten schmerzt. Viel mehr sind es die unnötigen Punktverluste gegen die Kellerkinder. Von den Teams aus der zweiten Tabellenhälfte haben wir nur gegen Peine, Elmshorn und Itzehoe beide Spiele gewonnen. Das ist letztlich zu schwach für den Aufstieg. Immerhin wollen nach dem Finale die wechselwilligen Uzelac und Krottke jetzt doch ihre Verträge verlängern. Problem an der Sache ist jedoch, dass der Ersatz für Uzelac bereits verpflichtet ist – sogar schon im Training ist und eine Verstärkung zu den bisherigen Innenverteidigern darstellt. Egal in welcher Größenordnung der Umbruch jetzt ausfallen wird, Ziel ist schon jetzt auch in der kommenden Saison oben mit dabei zu sein – nein eigentlich ist das Ziel es dann auch nach hause zu bringen! Leistungsdaten Trotz der Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft sind die Leistungen des Teams überragend. Boss war ein sicherer Rückhalt, davor waren Uzelac, Röppnack und Gerdes gesetzt und lieferten. Während Gerdes ein sicherer Elfmeterschütze war, hat Uzelac für Gefahr bei Ecken gesorgt. Röppnack war systembedings offensiver und glänzte als Vorbereiter. Um den vierten Platz in der Kette duellierten sich Uphoff und Steinhauer, die beide sehr gute Spiele hatten, allerdings auch kapitale Böcke schossen. Bei den Backups wusste Rott zu gefallen wenn er gebraucht wurde. Franke und Dawid – seine gute Note basiert auf einem Pokalspiel in dem er ein Tor vorbereitete und eins selbst erzielte – waren hingegen überfordert und konnten keinen Druck auf die Stammspieler ausüben. Auch vor der Abwehr waren die Rollen klar verteilt. Talarski spielte nach anfänglich durchwachsenen Leistungen eine super Saison. Wohlfahrt daneben erledigte seine defensiven Aufgaben solide und seine Note ist auch in seiner Aufgabe begründet. Auf der Position kann man nur schwer glänzen. Fromme schaffe das bei seinen wenigen Einsätzen jedoch und wird nach dem wohl kommenden Abgang von Wohlfahrt den Part übernehmen. Überhaupt finde ich es schade, dass Fromme und Mile so wenig gespielt haben. Beide haben Talent und sollen künftig mehr Einsatzzeit bekommen. Verlierer der Saison im Zentrum ist ganz klar Niklas Brandt, der nach einer guten Rückrunde 2018/19 seinen Stammplatz verlor und nur selten – wie im Pokalfinale gegen Bielefeld – zu alter Form zurück fand. Auch Winterneuzugang Marcel Schneider konnte nur bedingt überzeugen, hatte allerdings auch nicht allzu viel gespielt. Er fällt wohl in die Kategorie „Panikkauf.“ In der Kreativzone gab es den Baby-Wahn und der hat sich vollends ausbezahlt. Süle, Meyer und Bröker waren schlicht überragend. Süle knackt dabei den Vereinsrekord als notenbester Spieler, Meyer war bester Torjäger der Saison beim VfB und Süle bester Spieler der RL Nord. Auch ihre Backups waren da wenn sie gebraucht wurden, so ist Rasp unter den besten Torschützen und Oscislawski unter den besten Vorbereitern zu finden. Holt und Celik haben zwar kaum gespielt aber wenn, dann haben auch sie überzeugt. Zumindest bei Celik sollte sich die Einsatzzeit demnächst auch erhöhen. Im Sturm kann man auch nur zufrieden sein. Michael Brandt als bester Vorbereiter ist schon eine Überraschung, allerdings relativiert sich seine Leistung auch durch die Pokalspiele gegen die schwächeren Gegner. Krottke und Keller lieferten ebenfalls, auch wenn Keller einen etwas schwierigen Stand hat als die anderen beiden. Insgesamt als Team waren wir unausrechenbar, was sich auch durch das Fehlen eines klaren Goalgetters zeigt. Für die Saison werden mit Röppnack, Uzelac, Steinhauer, Gerdes, Meyer und Bröker gleich sechs unserer Spieler mit der Berufung in die Mannschaft des Jahres belohnt. Interessanter Weise fehlt Süle als beser RL Nord-Spieler. Bewusst er hier unten gehe ich auf die vorherigen Posts ein. @Königsblau: ja leider kann das passieren und nicht nur gegen Eichede. Da gab es noch ganz andere Punktverluste die so unnötig, wie unerklärbar sind. @Cubano: Danke :) Zum Rest ist alles gesagt... Leider. Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :) |
| idandt:
Abschluss Saison 2019/20 1. Bundesliga Zur Winterpause führte Schalke ungeschlagen aber nur knapp vor den Bayern. Dortmund lag als Dritter schon sieben Punkte hinter den Knappen, allerdings auch sieben Zähler vor dem Rest. Ab Platz 4 war es eng bis zum Vierzehnten. Überraschung der Hinrunde war Aufsteiger SC Freiburg, die auf als Fünfter durchaus oben mitmischten. Unten waren die Hertha, Hannover, Mainz und mit etwas Abstand Bremen leicht abgeschlagen. In der Rückrunde drehte vor allem Werder auf, die nach der Winterpause stolze 29 Punkte einfuhren. Mainz hingegen holte nur noch sechs Punkte und auch Wolfburgs Abstieg mit zwölf Punkten aus der Rückrunde ist verdient – vor allem mit dem Kader. Der KSC spielte eine starke Saison mit dem kleinsten Etat der Liga, doch muss am Ende in die Relegation. Am letzten Spieltag gewann übrigens die Hertha und sprang von 17 auf 14. Da auch Nürnberg und der KSC punkteten erwischte es Wolfsburg am Ende eiskalt. Oben schaffte Dortmund den Anschluss an die beiden Teams der Hinrunde, doch zum Saisonende war Schalke dann einfach eine Bank. Nach 62 Jahren werden die Gelsenkirchener mal wieder Meister. Die Alemannia – immer noch der zweitkleinste Etat der Liga – holt zwar weniger Punkte als in der Vorsaison, doch durch das enge Mittelfeld reicht es diesmal für die Europa League. (click to show/hide) 2. Bundesliga In der zweiten Liga war durchaus Spannung drin. Augsburg, Braunschweig und Aue geht die Puste aus. Der VfB Stuttgart spielte keine Rolle und war sogar lange in Reichweite der Abstiegsplätze. Die Überraschung der Saison ist Meister Cottbus, die in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg kämpfen. Dieses Jahr hatten sie eine Leihgabe aus Mönchengladbach, der aller weg geschossen hat und sogar Chancen auf die EM 2020 hat. Das Dynamo aufsteigt freut mich nicht nur weil ich für die Dresdener Sympathien habe, sondern auch weil ein ehemaliger Alemanne aus dem Ausland an die Elbe wechselt und sich nun auf höchstem Niveau beweisen darf – und der ist sicher auch ein Kandidat für die Nationalmannschaft. Unten war Halle chancenlos und Bochum hatte die ganze Saison über vier bis sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Spannender war der Kampf gegen den Relegationsplatz. Düsseldorf, Darmstadt, Heidenheim und Union kämpfen letztlich so erfolgreich, dass mit Paderborn ein Team auf den 16. Platz rutschte, das da kaum einer erwartet hatte nach dem Saisonverlauf. (click to show/hide) 3. Liga Oben setzen sich mit Rostock und Duisburg die zwei Vereine durch, die die ganze Saison über auf den ersten beiden Plätzen lagen. Dabei war es dennoch recht eng. Unten war es vor der Winterpause auch eng. Saarbrücken war zwar ohne Chance, doch Essen kämpfte lange mit Wehen, Bielefeld und Münster. Kassel war sogar auf einem guten Weg, doch brach nach dem Jahreswechsel völlig ein. Sechs Punkte aus 17 Spielen reichen einfach nicht. Ähnlich schwach war Aalen, die in der ersten Hälfte des neuen Jahres auch nur 13 Zähler holten. Mit Saarbrücken und Kassel steigen am Ende auch die einzigen Semi-Profi-Vereine ab. (click to show/hide) Relegation 1./2. Bundesliga und 2.Bundesliga/3. Liga Also gibt es ein Derby im Südwesten um die Bundesliga, während im Spiel im den letzten Zweitligaplatz zwei Vereine aufeinander treffen, die schon letzte Saison gegeneinander um den Aufstieg kämpften. (click to show/hide)Im Südwest ist das Hinspiel im Kampf um den letzten Bundesligaplatz eine enge Kiste, in der sich der Zweitligist knapp durchsetzen kann. Das andere Zweitligist aus Paderborn kommt gegen den OFC nur zu einem Remis, was für die Westfalen sogar noch schmeichelhafte Sache. (click to show/hide)Im Rückspiel führen die Roten Teufel schnell mit 2:0 und damit ist der Abstieg des KSC's besiegelt. Der Anschluss in der Nachspielzeit ist nur Ergebniskosmetik. In Offenbach können sich die Kickers auch im Rückspiel als die bessere Mannschaft präsentieren und gewinnen sicher. Paderborn machte in beiden Spielen nicht den Eindruck, als ob man die Klasse halten wollte. Regionalligen (click to show/hide)Was soll ich hier noch groß schreiben. Goslar und wir waren letztlich das Maß der Dinge, doch uns fehlte die Konstanz gegen die ganz kleinen in der Liga. Unten wurde es letztlich richtig knapp für Havelse nach deren Umbruch, doch der letztjährige Spitzenverein hält die Klasse. Schade das der Bremer SV am Ende runter muss. Neu in der nächsten Saison: 1. SC Göttingen 05, VfL 93 Hamburg und VfV Borussia 06 Hildesheim (click to show/hide)Im Nordosten marschiert Zwickau seit der Winterpause vorweg. Jena musste danach abreißen lassen. Unten war es lange eng, doch die beiden Leipziger Vereine können sich geanu die TeBe und Viktoria Berlin in der Rückrunde leicht absetzen. Der BFC Dynamo hält mit einem Sieg am vorletzten Spieltag im direkten Duell gegen Auerbach die Klasse. Neu in der nächsten Saison: Greifswalder SV und ZFC Meuselwitz (click to show/hide)Der Westen war eine ganz komische Kiste. Siegen und Wuppertal waren vorher als Favoriten angesehen, doch beide waren vor der Winterpause zu schwach. Oben standen dafür Fortuna Köln, Wattenscheid und Erkenschwick. In den zwölf Spielen nach dem Jahreswechsel machte Siegen zehn Punkte Rückstand gut und holt sich so die Meisterschaft. Unten waren Hamborn und Heven chancenlos. Iserlohn kam gut in die Saison, doch konnte die Leistung nicht über den Herbst retten. Gegen den letzten Platz kämpften Verl und Lippstadt und gegen Ende dann auch Uerdingen. Neu in der nächsten Saison: Rot-Weiß Ahlen, FC Gütersloh 2000, 1. FC Mülheim-Styrum und Bonner SC (click to show/hide)Oben gab es nur drei Vereine und die hätten auch alle gerne in die Relegation gedurft. Für Koblenz reicht es – wie so oft in den letzten Jahren – wieder nicht. Auch unten gleicht sich das Bild. Die Aufsteiger sind kaum konkurrenzfähig. Nur St. Ingbert hält die Klasse, dafür muss der Vorgänger der Saarländer – Balingen – runter. Mit Kassel und Saarbrücken bekommt die Liga namhafte Neuzugänge. Das bleibt sicher spannend. Neu in der nächsten Saison: FSV Salmrohr, CSC 03 Kassel und 1. CfR Pforzheim (click to show/hide)Das Aufstiegsrennen war ganze 15 Spieltage spannend. Erst setzen sich Aschaffenburg und Bamberg etwas ab, aber schon bald übernahm die SpVgg Unterhaching. Schweinfurt war das einzige Team was halbwegs folgen konnte. Unterhaching ist mal wieder Meister und darf sich in der Relegation erneut beweisen. Unten war es dafür richtig spannend. Das Aufsteiger Würzburg wenig Probleme haben wird, war schon vorher klar, doch das auch Landshut und Schwabmünchen mithalten überrascht. Aichach machte der das Konkurrenz aber auch leicht. Amberg und Rain gehen am Ende die Puste aus, wobei sich Rain – wie auch Schwabmünchen – in der Relegation retten kann. Neu in der nächsten Saison: ASV Neumarkt und 1. FC Passau 1911 Aufstiegsrunde zur 3.Liga (click to show/hide) Das Goslar nicht gegen Unterhaching ran muss ist sicher ein Pluspunkt für uns. Doch auch gegen Zwickau wird das kein Selbstläufer. Das Trier und Siegen gegeneinander ran müssen ist nicht so erfreulich. Wunschaufsteiger wären Goslar – ganz uneigennützig – und Mannheim. Ob Siegen oder Trier wäre mir egal, wobei Trier gut wäre bezüglich der Größe der RL Südwest. (click to show/hide)Trier und Goslar verlieren zwar nur knapp, verpassen jedoch das ggf. wichtige Auswärtstor. Die Waldhof-Buben beweisen nach dem frühen 0:2-Rückstand tolle Moral und kommen – auch dank Ex-Oldenburger Maksimovic – zu einem Remis. Damit ist Mannheim sogar in der besseren Position. (click to show/hide)Diese bessere Position war spätestens in der 26. Minute passé, als die Waldhöfer in Unterzahl gerieten und per Elfmeter das 1:3 eingeschenkt bekommen. Goslar bekommt daheim auch kein Bein auf den Boden und bleibt uns somit im Norden erhalten. Eng war dagegen an der Mosel, wo die Gäste aus dem Siegerland mit einem Remis den Aufstieg feiern können. Fehlt national nur noch der Pokal. (click to show/hide)Erstrunden-Überraschungen blieben im Großen und Ganzen aus. Dennoch sind die Spiele von Bamberg, Offenbach, Ingolstadt und Paderborn beachtlich. Kiel schaffte mit dem Sieg gegen Köln sogar die 2. Runde. Genauso die Fortuna, die damit wenigstens in einem Wettbewerb mal die Nummer 1 in der Stadt ist. Im späteren Verlauf schaffen die Zweitligisten, wie Braunschweig und Cottbus, vor allem aber Augsburg und Düsseldorf Erfolge. Im Finale verliert dann Hamburg gegen Leverkusen, womit der EL Startplatz an den Liga-Siebten, Mönchengladbach, geht. Hamburg als Achter verpasst als gleich doppelt ganz knapp das internationale Geschäft. Champions League (click to show/hide) Für die deutschen Teams war die Königsklasse diese Saison kein gutes Pflaster. Die Ausscheiden im Viertelfinale sind – auch wenn gegen große Gegner – nicht zufriedenstellend. Für Überraschungen sorgen Benfica und Napoli, wobei besonders Letztere sehr stark unterwegs waren. Europa League (click to show/hide) Und das Abschneiden in der Europa League macht das deutsche Desaster dann komplett. Anders machten es die Belgier, die mal wieder sehr stark waren und gleich zwei Halbfinalisten stellten. EM 2020 (click to show/hide) Was eine EM in der Türkei. Deutschland verkauft sich anständig und schaltet mit Portugal und Italien zwei Mitfavoriten aus. Die knappe Niederlage gegen Spanien ist eigentlich keine Schande. Ja eigentlich, denn was für eine Kirmesmannschaft lässt sich denn bitte von der Ukraine mit 0:3 vom Platz fegen? Sicher kann man auch gegen ein Überraschungsteam verlieren, aber mit 33% Ballbesitz waren die Spanier einer EM eigentlich nicht würdig – von einem Finale ganz zu schweigen. Der neue Europameister hatte allerdings bis ins Finale auch nicht den schwersten Weg und tat sich da auch recht schwer. Beim Finale in Istanbul ist das Team dann einfach über sich hinaus gewachsen. Die größte Überraschung ist für mich jedoch nicht die Ukraine, sondern Wales – die profitieren bestimmt von der guten Nachwuchsarbeit des Colwyn Bay Football Club. Die Aufsteiger in die Regionalligen verraten ja nun schon wie es bei meinen ehemaligen Arbeitgebern aussah. Der 1. SC Göttingen 05 kann die starke Vorsaison nicht nur bestätigen, sondern dominiert seine Liga. In der Hinrunde konnten sich die 05er zusammen mit dem VfV absetzen. Lange sah es nach einem Kampf um die Meisterschaft und den direkten Aufstieg aus, doch die Hildesheimer brachen ein und wurden am Ende sogar nur knapp Zweiter. Göttingen hat am Ende 14 Punkte Vorsprung. Auch der 1. FC Passau 1911 musste kämpfen, hatte jedoch mit Buchbach und Heimstetten gleich zwei ernst zu nehmende Konkurrenten. Letztlich werden aber auch die Niederbayern mit fünf Punkten Vorsprung Meister. Beim Ludwigshafener SC sah es in der Hinrunde sogar auch lange gut aus, auch wenn es nicht für ganz oben reichte. In der Rückrunde fielen die Pfälzer dann von Platz 3 auf Platz 13 zurück und mussten ganz am Ende sogar noch zittern. Schade aber nach dem Ende in Ludwigshafen habe ich – zumindest mit einigen Leuten – wenig Mitleid. |
| Königsblau:
Meista! ;D |
| idandt:
Vorbereitung & Kadervorstellung Sasion 2020/21 Finanzen & Erwartungen Die letzte Saison konnte wegen den Erfolge im Pokal mit einem schönen Gewinn von etwas über 150.000€ abgeschlossen wurden. Für diese Saison konnte mir die Vereinsführung daher auch nochmals das Budget leicht aufstocken. Für Gehälter habe ich nun 610.000€/Jahr zur Verfügung, außerdem gibt es noch 10.000€ für Transfers – was höchstens für Beraterhonorare interessant ist. Die Erwartungen sind damit allerdings auch gestiegen. Ich hätte – offiziell – lieber das Saisonziel „Obere Tabellenhälfte“ gehabt, doch mit den nun ausgegebenen Marschrute wäre ich ohnehin in die Saison gegangen. Der Vorstand will die Meisterschaft der Regionalliga Nord und ich dann auch den Triumph in der Relegation. Die Mannschaft Mit 29 Spielern ist der Kader recht groß, allerdings spielen einige Spieler nur noch eine untergeordnete Rolle in den Planungen und können den Verein gerne noch verlassen. Transfers Abgänge Das Marco Dawid den Verein verlassen muss ist wohl kein Wunder, nach den Leistungen der letzten Saison. Er bisher der einzige Abgang, der einen neuen Verein gefunden hat und kickt nun beim Ligarivalen in Cloppenburg. Bei Michael Oscislawski machte sich das Alter bemerkbar und da er auf die Position auf dem linken Flügel festgelegt ist, musste er gehen. Den Vertrag von Niklas Brandt verlängerten wir nicht, da er zu gut – und teuer – ist, um nur Ersatzspieler zu sein. Dazu kommt das gnadenlose Überangebot im zentralen Mittelfeld. Bei Kevin Krottke muss ich lange überlegen, nachdem er sich doch bereit erklärt hatte den Vertrag zu verlängern. Das ich mich dagegen entschieden habe lag an Gründen, die ich bei den Offensiv-Positionen erläutere. Auch bei Franko Uzelac habe ich lange überlegt, denn auch er wollte trotz des verpassten Aufstiegs verlängern. Und auch auf ihn gehen ich bei den Innenverteidigern noch mal ein. Der letzte Abgang kam spät und überraschend, doch tut letztlich nicht weh. So jetzt wundern sich vllt. die aufmerksamen Leser der Story, warum denn Boss und Wohlfahrt fehlen, oder sie denken sich, ich sei sie nicht los geworden. Naja beide Spieler wollten nach der Niederlage gegen Arminia Hannover auf die Transferliste, um dann schon Anfang Juni von dieser wieder runter genommen zu werden. Ergo beide möchten bleiben und das nehme ich – besonders beim Torhüter – dankend an. Zugänge Zu den neuen sage ich etwas bei der detaillierten Kadervorstellung. Kadervorstellung Tor (click to show/hide) Ich bin heilfroh, dass Tim Boss seinen Vertrag nun doch erfüllen mag, denn die Suche nach einem neuen Torhüter war – wenn auch nur kurz – aussichtslos. Mit Joachim Rott haben wir zwar doch einen verpflichtet, allerdings nur um auf den Abgang von Neubauer zu reagieren. Er kommt auf der Jugend des KFC Uerdingen und spielte dort 9-mal in der Regionalliga. Rott wird wohl hinter Oleg Selivanov nur die Nummer 3 sein, aber zumeist auf der Bank sitzen, wenn der russische U-Nationalspieler bei der Jugend den Kasten hütet. Linksverteidigung (click to show/hide) Hinten links hat sich nicht geändert und eigentlich muss es sich das auch nicht. Philipp Röppnack spielte stark und ist aktuell auch gesetzt. Stefan Rott ist ein guter und bisher zuverlässiger Backup. Ändern wollte ich dennoch etwas, doch der Markt gab – auch hier bisher – nichts her. Röppnack baut leider schon ab und auf dem Papier – und nach Meinung meines Stabs – ist die Linksverteidigung die am schlechtesten besetzte Position im Kader. Hier könnte also noch ein Neuzugang folgen. Innenverteidigung (click to show/hide) Die Innenverteidigung ist die zweite und letzte Baustelle im Kader. Mit Lukas Pägelow habe ich meinen Wunsch-Spieler für die Position bekommen. Er kommt aus der Jugend von Hansa Rostock und wechselte – nachdem er zuvor an die damaligen Oberligisten BFC Dynamo und SSV Reutlingen ausgeliehen war – 2015 zum SC Victoria Hamburg. Dort machte er 114 RL-Spiele und erzielte 2 Tore. In der letzten Saison war er vereinslos und stand daher schon länger auf meinem Zettel, allerdings scheiterte es bisher an der Finanzierung. Neben ihm werden Rico Steinhauer und Tjorben Uphoff sich um Einsatzzeit streiten dürfen. Thomas Franke ist eigentlich aussortiert, doch läuft die Suche nach einem vierten Innenverteidiger noch. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken Franko Uzelac zurück zu holen. Mit Pägelow und Uzelac hätte ich denn meine Drittliga-Innenverteidigung beisammen, die ich eigentlich nach einem Aufstieg ins Rennen schicken wollte. Rechtsverteidigung (click to show/hide) Timo Gerdes bleibt als Stammspieler erst mal unangetastet, doch mit Neuzugang Julian Wächter hat er einen sehr starken Konkurrenten bekommen. Wächter stammt aus Münster und machte für den SC Preußen auch 7 Spiele in der 3. Liga. Außerdem war es zwei Jahre in die Regionalliga verliehen, machte allerdings für Arminia Hannover und Velbert nur 12 Spiele. Das Eigengewächs Sascha Nieland wird vornehmlich in der Nachwuchsmannschaft kicken, gehört aber als einer der talentierteren Jugendspieler zum „Profi“-Kader. Defensives/Zentrales Mittelfeld (click to show/hide) Trotz des Abgangs von Niklas Brandt sind wir im Zentrum deutlich überbesetzt. Neben dem gesetzten Spielgestalter Pascale Talarski sollte eigentlich Timo Fromme zum Stammspieler werden. Mit Taulant Mile würde dahinter ein gleichwertiger Ersatz warten. Diese Planung wurde dann von Tim Wohlfahrt über den Haufen geworfen, als er sich zum Bleiben entschloss. Neben diesen Vieren, die alle Chancen auf einen Stammplatz haben, kommt noch Nachwuchsspieler Gentian Ahmeti in den Kader. Bei dem weiß ich noch nicht so recht was ich aus ihm mache. Seine Anlagen sind super, allerdings stört mich sein Teamgeist sehr. Auch wird er wohl nicht im Zentrum bleiben, sondern auf den linken Flügel wechseln, wobei ich noch unsicher bin, ob er als offensiver Verteidiger oder als Flügelspieler bessere Perspektiven hat. Marcel Schneider hat – unverschuldet – einen schweren Stand und ist eigentlich nur noch im Kader, weil ich notfalls lieber ihn als Franke in die Innenverteidigung schicke. Linker Flügel (click to show/hide) Michael Meyer, der, wie ich nach einem Jahr festgestellt habe, Rechtsfuß ist – nicht das man sowas im 3D-Spiel sehen könnte – ist nach der Vorsaison gesetzt. Sein Ersatz sollte von vorne herein jemand sein, der zwei Fliegen mit einer Klatsche schlägt. Zum einen sollte ein Backup für den Flügel sein, also recht schnell sein und flanken können und zum anderen, wollte ich neben den beiden großen Kanten noch einen spielstarken Stürmer, der als falsche Neun geeignet ist. Alleine einen Stürmer zu finden, der als Linksaußen spielen kann und gutes Regionalliga-Niveau hat, war nahezu unmöglich. Einer der dann noch nach Oldenburg wollte und bezahlbar ist ließ sich gar nicht finden, also war ich sehr erfreut, als ich mit Lars Döbert einen Spieler gefunden hatte, der zumindest so halbwegs ins Profil passte. Döbert kommt vom KSV Hessen Kassel, wo er in seiner ersten Saison 15 Regionalliga-Spiele machte und mit 4 Toren und 2 Vorlagen am Aufstieg beteiligt war. In der letzten Saison kam er in der 3. Liga immerhin zu 11 Einsätzen und erzielte 1 Tor. Offensives Mittelfeld (click to show/hide) Eine klare Rollenverteilung ist hier gegeben – oder auch nicht, siehe Rechter Flügel – denn an Torge Bröker führt kein Weg vorbei. Kadir Celik soll in dieser Saison stärker ins Team eingebunden werden und kann auch auf links spielen. Oldie Michael Holt bleibt als Notnagel, der auch links oder vorne im Zentrum aushelfen kann. Sollte er gehen, wäre das aber auch kein Problem. Rechter Flügel (click to show/hide) Nach der Vorsaison ist Stephan Süle erst mal gesetzt, doch mit Faruk Zahirovic – unser Königstransfer – hat er einen sehr harten Konkurrenten. Zahirovic kommt aus der gleichen Jugendschule wie Taulant Mile, der des VfB Hombergs. Für die Duisburger machte er letzte Saison – in seiner ersten Spielzeit im Seriorenbereich – 34 Spiele in der Oberliga. Mit 21 Toren und 11 Vorlagen spielte er sich in die Notizbücher aller Dritt- und Regionalliga-Vereine. Sowohl Zahirovic, als auch Süle können auch ins zentrum rutschen, wobei ich beide wegen ihrer Schnelligkeit vorerst auf dem Flügel sehe. Manuel Rasp ist ähnlich wie Holt nur noch ein Notnagel, allerdings einer dem ich immer noch viel zutraue. Sturm (click to show/hide) Wie schon gesagt sollte hier ein spielstarker Spieler noch kommen, doch der wurde nicht gefunden. Gegen Kevin Krottke habe ich mich bewusst entschieden, da er nur in der Spitze spielen kann und sich somit nichts an unserer Problematik – Einsatzzeit – geändert hätte. Tony Keller ist in meiner Planung als Stammspieler vorgesehen. Michael Brandt als ähnlicher Spieler ist sein Backup und mit Döbert steht ein dritter Stürmer auch parat. Ob das aufgeht einen Sturmtank als falsche Neun aufzustellen und dahinter die drei beschlagenen Wuseler zu haben, wird sich zeigen. Da wir aber oft über die Flügel kommen, ist ein kopfballstarker Stürmer sicher nicht verkehrt. Alexander Mooy wird weiter in der Jugend spielen und offiziell zum Kader der ersten Mannschaft gehören, allerdings sehe ich bei ihm wenig Potenzial. Voraussichtliche Aufstellungen 4-2-3-1 Standardtaktik 4-3-3 Kontertaktik 4-4-2 Brechstange Testspiele Auch wenn die Ergebnisse nicht danach aussehen, verlief die Vorbereitung recht holprig. Mit Ausnahme vom letzten Spiel gegen Delmenhorst haben wir in keinem Spiel wirklich überzeugen können. Defensiv wurden wir dabei nicht oft gefordert, doch wenn sah das nicht wirklich stabil aus. Kurzum: Die Testspiele sind das genaue Gegenteil der Letztjährigen gewesen. Das Delmenhorst-Spiel macht jedoch Mut und letzten Endes geht es in der Vorbereitung mehr darum die Mannschaft fit zu bekommen. Das ist gelungen. Torschützen: 5 Tore: Torge Bröker 4 Tore: Stephan Süle und Michael Brandt (ein Elfmeter) 3 Tore: Faruk Zahirovic 2 Tore: Tony Keller, Michael Meyer und Lars Döbert 1 Tor: Michael Holt und Gentian Ahmeti Ganz ohne Verletzungen lief die Saisonvorbereitung leider nicht ab. Stefan Rott verletzte sich schon früh und wird nach der Vorbereitung noch 2 – 3 Wochen fehlen. Bei der Generalprobe gegen Delmenhorst erwischte es mit Timo Fromme und Timo Gerdes dann auch zwei Spieler die für einen Stammplatz in Frage kommen. Gerdes wird ebenfalls für 2 – 3 Wochen aussetzen müssen. Bei Fromme sind es hingegen 4 Wochen. Der befürchtete Umbruch blieb aus. Mit Pägelow ist der Abgang von Uzelac mehr als nur kompensiert worden. Mit Zahirovic und Wächter haben wir uns in der Breite deutlich verstärken können und so bleibt der Abgang von Krottke das einzige Fragezeichen im Team. Wenn es Keller, Brandt und Döbert schaffen ihn zu ersetzen - auch Krottke war keine ideale falsche Neun - sollten wir noch ein gutes Stück stärker sein als letzte Saison. Am Können der Mannschaft hat es aber schon da nicht gemangelt sondern teils an der Einstellung und teils an der Fähigkeit einen mauernden Gegner zu knacken. Ich gehe mit gemischten Gefühlen in die Saison, denke aber das wir gut aufgestellt sind. Auf Feedback, Fragen und Anregungen wird gerne eingegangen :) |
| idandt:
Juli 2020 Endlich geht es wieder los – und wie es los geht. In der Liga stehen gleich zum Auftakt Spiele gegen die interessantesten Vereine der Liga an. Das Gastspiel beim VfB Lübeck (A) wird dabei schon ein ganz wichtiger Richtungsweiser. Beim ersten Heimspiel treffen wir auf meinen ersten Verein, den Aufsteiger 1. SC Göttingen 05 (H). Der Monat ist damit aber noch nicht beendet, denn auch das erste Pokalspiel fällt auch noch in den Juli. Mit Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack (A) haben wir eine machbare Aufgabe vor Augen. Die gab es im DFB-Pokal hingegen nicht – was klar war, denn im Amateurtopf bekommt man nun mal Erst- oder Zweitligisten. Ein schönes Los, dass uns die Hütte voll macht gab es jedoch leider auch nicht. Mit dem FC Ingolstadt 04 gab es sogar einer der grausten Mäuse zugelost bekommen, allerdings ist der FCI wohl auch sportlich einer der schwächsten Gegner aus dem Profitopf. 18. Juli 2020 | 1. Spieltag Ein ganz schweres Auswärtsspiel zum Auftakt. Mir soll es recht sein, denn so können wir gleich ein Zeichen setzen – und bei Nicht-Gelingen schieben wir es auf die noch nicht ganz eingespielte Mannschaft. Die Lübecker habe auch in dieser Saison wieder den größten Etat in der Liga und ich denke auf Kurz oder Lang wird der grün-weiße VfB den Sprung in die 3. Liga schaffen. Doch in dieser Saison sind wir dran. Es gibt ab heute daran keinerlei Zweifel zuzulassen. Boss – Röppnack, Uphoff, Pägelow, Wächter – Wohlfahrt, Talarski – Meyer (62. Döbert), Bröker, Süle (81. Zahirovic) – Keller (62. Brandt) Das Spiel ist über 90 Minuten eigentlich das gleiche und so verrät der erste Satz, den ich hier schreiben wollte schon alles. In den ersten 10 Minuten merkt man beiden Mannschaft ihre Klasse deutlich an. Auf beiden Seiten wird gefällig kombiniert, aber auch sehr diszipliniert verteidigt. Das Spiel ist daher kurzweilig, aber große Chancen bleiben aus. Vor der Pause sind es nur ein Distanzschuss von Talarski in der 11. Minute – knapp drüber – und ein zu schwacher Abschluss von Keller nach starker Vorarbeit von Talarski und Süle, die für Gefahr sorgen. Nach der Pause gab es dann ein paar Szenen mehr, doch es überwogen die Szene, wo der letzte Pass fehlte oder einfach immer ein Defensiver dazwischen war. In der 48. Minute überlistet Keller den Lübecker Torhüter fast mit einem Heber. Bei der anschließenden Ecke schießt ein Verteidiger Uphoff an, doch der Schlussmann ist schnell unten und verhindert das Billard-Tor. 10 Minute später ist es wieder eine Ecke und wieder Uphoff. Dieses Mal rettet der Verteidiger am kurzen Pfosten für die Grün-Weißen. In der 70. Minute muss Bröker eigentlich das Tor machen, doch nach einer schönen Passstafette von Döbert und Brandt schießt er aus bester Position drüber. Nur 1 Minute danach bestrafen und die Gastgeber beinahe, doch ein schöner Distanzschuss knallt zum Glück nur an die Latte. Die letzte Große Chance des Spiels kann Brandt dann in der 75. Minute nicht nutzen. Nach einer Flanke von Wächter köpft der Stürmer schulbuchmäßig, doch der Mann zwischen den Pfosten hält stark. Danach versuchen es beide Teams weiter doch zwingendes kommt nicht mehr. Das Spiel war an sich klasse und wir waren gegen einen guten Gegner die bessere Mannschaft, doch so lassen wir schon die ersten zwei Punkte liegen. keine Tore | 1.638 Zuschauer Julian Wächter der in Lübeck angeschlagen auf die Zähne biss und durch spielte, wird eine Woche mit dem Training pausieren müssen und somit wohl auch für das Göttingen-Spiel keine Alternative darstellen. Eine eventuelle Rückholaktion bei Franko Uzelac hat sich erledigt. Der Kroate hat einen Vertrag beim bayrischen Regionalligisten Wacker Burghausen unterschrieben. Wie bei der Kaderplanung schon angedeutet, hat sich auf der Linksverteidigerposition noch etwas getan. Als Leihgabe kommt der junge Sebastian Hartmann vom FC St. Pauli bis Saisonende. Hartmanns Fähigkeiten sind im Prinzip deckungsgleich mit denen von Röppnack, allerdings hat Hartmann noch Luft nach oben. Der Vertrag in Hamburg läuft kommenden Sommer übrigens aus, so dass ein längerfristiger Verbleib zumindest nicht ganz ausgeschlossen ist. Für den FC St. Pauli absolvierte er bisher 12 Spiele in der 3. Liga. 25. Juli 2020 | 2. Spieltag Nach dem eigentlich guten Spiel in Lübeck gibt es kaum Grund etwas an der Mannschaft zu ändern. Einzig Mile rutscht für den verletzten Wächter in die Stammformation, der hinten rechts von Wohlfahrt vertreten wird. Die Sentimentalitäten mal ausgeblendet, muss man einen Gegner wie Göttingen einfach vom Platz fegen. Und wenn wir sie dann wieder einblenden, wünsche ich den 05er gerne 30 Siege in dieser Saison, doch eben nicht in den beiden Spielen gegen uns. Göttingen startete im Übrigen ebenfalls mit einem torlosen Remis. Mit dem Punktgewinn gegen Lüneburg werden die Schwarz-Gelben aber sicher zufriedener sein, wie wir mit der Nullnummer in Lübeck. Boss – Röppnack (75. Hartmann), Uphoff (63. Steinhauer), Pägelow, Wohlfahrt – Mile (45. Schneider), Talarski – Meyer, Bröker, Süle – Keller Heute ließen wir es uns nicht nehmen auf das Tor zu schießen. In der 4. Minute hebt Talarski den Ball aus der Distanz auf die Latte. Nur 2 Minuten später macht Süle es ihm, nach einem starken Diagonalpass von Bröker, im Strafraum nach. Nach einer Viertelstunde schaffen wir dann aber unser erstes Saisontor. Nach einer Ecke von Bröker ist Uphoff am kurzen Pfosten zur Stelle. Nach dem Tor spielt auch der Gast mit, doch gefährlich werden die Göttinger nur bei Standards. In der 24. Minute haben die Gäste dann auch ihre beste Chance, als sie einen Freistoß an die Latte setzen. Spielerisch hat das Spiel nicht viel zu bieten, was in meinen Augen vor allem an unserer Einstellung lag. Die Gäste wollten, aber konnten es nicht besser. Nach der Pause machen wir dann minimal mehr, wie in der 47. Minute. Schneider gewinnt den Ball im Mittelfeld. Danach wird das Spiel schnell. Über Meyer und Keller kommt der Ball zu Bröker, der wieder einen genialen Diagonalpass spielt. Der Ball kommt perfekt in den Lauf des bisher unterirdischen Süle und dessen Direktabnahme schlägt unhaltbar ein. In der 63. Minute fällt dann die Entscheidung. Röppnack schickt Meyer eigentlich etwas zu steil, doch der erläuft sich den Ball noch und legt von der Grundlinie zu Keller zurück. Mit dem 3:0 haben beide Mannschaften dann genug. Mit dieser Leistung hätten wir in Lübeck keinen Punkt geholt. Dennoch ist der Sieg gerecht und ich hoffe das Göttingen sind in den weiteren Saisonspielen steigern kann. 1:0 16. Tjorben Uphoff | 2:0 47. Stephan Süle | 3:0 63. Tony Keller | 1.584 Zuschauer Taulant Mile, der zur Pause angeschlagen den Platz verlassen musste, wird für 2 – 3 Wochen ausfallen. Langsam kann ich der Überbesetzung etwas abgewinnen. 29. Juli 2020 | 1. Runde Amateurpokal Pokal ist angesagt. Nicht nur heute gegen Aumund-Vegesack, sondern auch am kommenden Wochenende, wo es dann im DFB-Pokal weiter geht. Folglich schonen wir die Stammspieler und lassen die zweite Garde ran in dieser englischen Woche. Ausnahme ist Tim Wohlfahrt, denn Fromme und Mile sind nach wie vor verletzt, dazu ist Talarski gesperrt und Schneider muss im Abwehrzentrum ran. Dennoch erwarte ich einen Sieg und den Einzug in die zweite Runde. Dort wartet entweder der TuS Lingen oder der FC Oberneuland. Boss – Hartmann, Steinhauer (80. Uphoff), Schneider, Nieland – Wohlfahrt, Zahirovic (65. Ahmeti) – Döbert, Celik (65. Bröker), Rasp – Brandt Die ersten 15 Minuten finden wir nicht nur nicht ins Spiel, nein, der Gegner schnürt uns auch noch komplett hinten rein. Schneider und der junge Nieland wirken in dieser Phase sehr unsicher. Der Oberligist kann jedoch kein Kapital aus seiner Überlegenheit schlagen und so gehört die erste – Halb- – Chance doch uns. In der 17. Minute wird ein Schuss von Schneider nach einer Ecke geblockt. Nach dieser Szene sind die Bremer nicht mehr so drückend, doch ins Spiel kommen wir dennoch nicht. In der 30. Minute gewinnt Zahirovic am eigenen Strafraum den Ball und schikct mit einem langen Ball Rasp steil. Der Oldie ist auch nach dem 50-Meter-Sprint noch klar genug den Torhüter auszuspielen und das Tor zu markieren. Die Führung ist völlig gegen den Spielverlauf. Nachdem Tor werden wir sicherer und versuchen auch etwas aus dem Spiel zu machen, was allerdings vor dem Seitenwechsel noch sehr zaghaft war. Ganz anders nach dem Pausentee. Nachdem wir schon drei eher harmlose Gelegenheiten nicht genutzt hatten, glänzt Zahirovic in der 50. Minute wieder mit einem genialen Steilpass. Auch der Empfänger ist der Gleiche und Rasp ist einfach ein abgezockter Hund. Mit dem 2:0 ist das Spiel gelaufen. Wir übernehmen die Kontrolle über das Spiel komplett und verpassen es nach zulegen. Bitter ist besonders die Szene in der 71. Minute, als Döbert nach einer Flanke von Ahmeti alles richtig macht, doch sein Kopfball gegen den Laufrichtung den Pfosten nur von der falschen Seite streift. Von Aumund-Vegesack ist kaum etwas zu sehen und wenn dann dank gütiger Mithilfe unsererseits. In der 83. Minute muss Boss mit einer Glanzparade einen Bock von Schneider ausbügeln. Den Schlusspunkt setzt dann der bis dahin gänzlich unauffällige Brandt mit einem Freistoß. Die zweite Halbzeit war anständig. Vor der Pause hingegen konnten nur Zahirovic und Rasp gefallen. Das wichtigste ist jedoch, dass die nächste Runde erreicht wurde. 0:1 31. Manuel Rasp | 0:2 50. Manuel Rasp | 0:3 90. Michael Brandt | 139 Zuschauer Aussagekräftig ist die Tabelle noch nicht. Auffällig ist jedoch, dass wie defensiv bisher sehr gut stehen. Dafür fehlt und vorne noch etwas die Durchschlagskraft der letzten Saison. Der nächste Monat wird zeigen wohin die Reise geht. Aktuell muss ich zugeben bin ich nicht allzu optimistisch, ob der Spielweise meines Teams. Feedback, Fragen und Anregungen sind erwünscht und es wird gerne auf sie eingegangen :) |
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