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Autor Thema: Frust-Ablass-Thread für das Real Life  (Gelesen 360494 mal)

Hanz Maia

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1540 am: 10.März 2022, 11:32:07 »

Kabinenroller oder Rollkabine?

Gibt's das auch von Tesla?
(wegen der Street Credibility)

Oder an welchen dachtest Du dabei?

Erst kam es mir so vor, als wären die Fotos arg verzerrt, aber nee, das Ding sieht so aus.

https://www.netto-online.de/econelo-elektrokabinenroller-m1-silber-45-km-h/p-2166137002?RefID=A_Awin_535881_13812_1646908042_0ab39aa427d7ec217b6196b289b8d35f&utm_source=awin&utm_medium=affiliate&utm_campaign=535881&awc=13812_1646908042_0ab39aa427d7ec217b6196b289b8d35f
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kn0xv1lle

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1541 am: 10.März 2022, 12:22:37 »

Ist zwar eine Nette Überlegung aber in so ein Ding würde ich mich freiwillig niemals setzen. Ähnlich wie beim Motorrad bist du damit im Straßenverkehr praktisch verdammt draufzugehen.
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Tim Twain

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1542 am: 10.März 2022, 12:31:09 »

Ist zwar eine Nette Überlegung aber in so ein Ding würde ich mich freiwillig niemals setzen. Ähnlich wie beim Motorrad bist du damit im Straßenverkehr praktisch verdammt draufzugehen.
Fahrrad fährst du aber? :D
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fährt Fahrrad gegen den Kapitalismus im Fußball

KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1543 am: 10.März 2022, 12:38:57 »

Kabinenroller oder Rollkabine?

Gibt's das auch von Tesla?
(wegen der Street Credibility)

Oder an welchen dachtest Du dabei?

Erst kam es mir so vor, als wären die Fotos arg verzerrt, aber nee, das Ding sieht so aus.

https://www.netto-online.de/econelo-elektrokabinenroller-m1-silber-45-km-h/p-2166137002?RefID=A_Awin_535881_13812_1646908042_0ab39aa427d7ec217b6196b289b8d35f&utm_source=awin&utm_medium=affiliate&utm_campaign=535881&awc=13812_1646908042_0ab39aa427d7ec217b6196b289b8d35f

Ja, sowas in die Richtung. Ob Neu- oder gebraucht, muss ich mal noch durchrechnen. Bei Autos ist der Tipp ja: Wagen, die ein paar Jahre auf dem Buckel haben, sind wegen des extremen Wertverlusts in den ersten Jahren meist "günstiger".

Mein Kollege (hat keinen Führerschein) fährt so ein Ding mit nur max 25 km/h. GIbt aber wohl auch welche, die bis zu 80 fahren.

Wegen Sicherheit: No risk, no fun. Ich fahre schon seit einiger Zeit eh extrem wenig -- und wenn, dann fast nur im Umkreis von ~10, 15 Kilometern (ländliche Gegend). Auf den regulären Wegen nicht einen Meter Autobahn.

Wenn ich mal weiter weg wohin will, würde ich auf ÖPNV umsteigen bzw. schauen, ob mich jemand mitnimmt.

Das Auto ist, im wahrsten Sinne des Wortes, teurer Luxus für mich. Kabinenroller vereinen das Ökonomische mit zumindest noch einem Mindestmaß an Komfort (und vor allem: Witterungsschutz für die entsprechenden Tage / Jahreszeiten).

Normalerweise sieht man die Dinger hier gelegentlich immer an einem der Supermärkte stehen -- wenn irgendein Rentner zum Einkaufen ist. Der Markt dafür scheint aber klein genug, dass man z.B. keinen beispielhaften Kostenvergleich zwischen so einem Teil und einem Auto findet.
« Letzte Änderung: 10.März 2022, 13:17:23 von KI-Guardiola »
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DragonFox

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1544 am: 10.März 2022, 13:21:16 »

Ist zwar eine Nette Überlegung aber in so ein Ding würde ich mich freiwillig niemals setzen. Ähnlich wie beim Motorrad bist du damit im Straßenverkehr praktisch verdammt draufzugehen.

Für Motorradfahrer enden Unfälle vier mal häufiger mit tödlichen Konsequenzen als für Autofahrer. Wo ist die Grenze zwischen "praktisch verdammt draufzugehen" und "Auto ist ok, weil sicher". Bei drei mal so viel? Bei zwei mal so viel?

Wenn KI-Guardiola wirklich "extrem wenig" fährt, sagen wir 2000-3000 Kilometer pro Jahr... Dann sollte sich jeder Autofahrer mit 10.000 und mehr Kilometer pro Jahr ernsthaft Sorgen machen, weil er praktisch verdammt dazu ist draufzugehen.

Dazu kommt noch, dass die Statistik der verunfallten Motorradfahrer ordentlich hochgetrieben wird durch Fahrbeginner zwischen 18 und 24 und typische Sommerausfahrten. Ich schätze Ki-Guardiola leicht über 24 ein und mit seinem Kabinenroller wird er auch  wahrscheinlich nicht auf Sommerausfahrten auf windigen Landstraßen im Schwarzwald unterwegs sein.


Ich hab mir das mit dem Verzicht auf das Auto auch mal überlegt... Ich zahle monatlich auch ein horrendes Sümmchen für meine Mobilitätsgarantie. Aber ich lebe etwas ländlich mit verteiltem Freundeskreis und Familienkreis. Ich fahre nicht regelmäßig aber wenn, dann lang und weit ab von Öffentlichen Nahverkehrsadern. Car Sharing ist nicht verfügbar. Für mich ist es daher aktuell keine Option.
« Letzte Änderung: 10.März 2022, 13:43:32 von DragonFox »
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1545 am: 10.März 2022, 13:45:43 »

Dazu kommt noch, dass die Statistik der verunfallten Motorradfahrer ordentlich hochgetrieben wird durch Fahrbeginner zwischen 18 und 24 und typische Sommerausfahrten. Ich schätze Ki-Guardiola leicht über 24 ein und mit seinem Kabinenroller wird er auch  wahrscheinlich nicht auf Sommerausfahrten auf windigen Landstraßen im Schwarzwald unterwegs sein.

Wenn Du die Zahl umdrehst, stimmts genau. :D

Nee, Ausflüge werde ich mit dem Ding eher nicht machen. Bin generell aber niemand, der viel unterwegs ist. Auch daher die Überlegung. Einkaufen/Arbeitsweg ist halt Pflicht, ansonsten bewege ich mich wie gesagt fast immer im Umkreis so 10-15 km.

Für Konzerte oder so was dann ÖPNV oder Mitfahrgelegenheit.
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BlueSnakeRD

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1546 am: 11.März 2022, 10:41:53 »

Glück im Unglück aber: Leitungswasser ist Versicherungssache. Am Donnerstag kommt deren Gutachter.

Joa. Glück im Unglück? Ja... eher so: nö.

Deren Gutachter ist kein Gutachter, sondern ein Schadensregulierer. Er hat sich alles angesehen und dann ohne Umschweife den gesamten Schaden des Nachbarn unter uns auf angeblich defekte Silikonfugen in der Dusche zurückgeführt (was natürlich kein Versicherungsfall ist). Danach hat er sich mit uns noch eine viertel Stunde über unsere Tochter unterhalten und ist dann gefahren. Danach war er zwei Wochen lang nicht erreichbar, hat weder auf Mails noch auf Anrufe reagiert. Defekte Silikonfugen sind übrigens niemals ein Grund für Wasserschäden, weil sie implizit keine Dichtungsfunktion besitzen. Ein externer Gutachter, von uns bestellt, hat außerdem festgestellt, dass die Fugen gar nicht defekt sind.
Sechs Wochen später (der Schimmel im Schlafzimmer wächst, mein Nachbar schmeißt ständig Sachen aus seinem verschimmelten Ankleidezimmer) meldet sich der Regulierer und meint, er müsse jetzt doch mal einen Gutachter bestellen. Die Frage, warum genau er selbst denn dann da war, habe ich mir verkniffen.
Der Gutachter kommt und ist sehr... bestimmt. Er nimmt alles auf, schaut sich alles an und gibt sich sehr parteiisch, auch wenn er behauptet, als Externer neutral zu sein. Seine Anweisung lautet, dass fortan alles über ihn zu laufen hat. Alle Kostenvoranschläge müssen an ihn geschickt werden. Er dürfe sie freigeben. Das machen wir auch. Ich hole Kostenvoranschläge von Malern, Maurern, Heizungsinstallateuren, Abrissunternehmen, Gebäudetrocknern. Und der gute Mann lehnt alle ab. Er gibt uns einen Hinweis, wir mögen doch bitte eine bestimmte Firma einladen, uns einen KV zu erstellen. Ich erfahre später, dass diese Firma einen Rahmenvertrag mit der Generali hat. Auf Google hat sie eine Bewertung von 1,5 Sternen bei über dreißig Rezensionen.
Als ich bei der Generali nachfrage, ob es denn deren Philosophie ist, eine zwei Monate alte Tochter und deren Eltern in einem verschimmelten Zimmer schlafen zu lassen, teilt man mir mit, dass der Regulierer das baby mit keinem Wort erwähnt hat.

Stand heute: seit drei Monaten ist genau gar nichts passiert. Der Gutachter lehnt fortwährend alle Kostenvoranschläge ab und meint dann, er würde für zwanzig Prozent weniger zustimmen. Mein Nachbar ist aber nun selbst Malermeister und selbstständig und sagt, dass kein normaler Handwerker diese Arbeiten für zwanzig Prozent weniger erledigen kann - außer, dieser handwerker nimmt es an verschiedenen Stellen nicht ganz so genau. Dann ginge das wohl.

Geh zu Zürich, R&V oder Allianz. Alle drei teurer, aber alle drei deutlich mehr um ihren Ruf besorgt bei so Sachen, als um jeden einzelnen Euro.

@Kradfahren: Wenn es nur für Kurzstrecke ist, würde ich ein kleines Auto vorziehen - da tut es ein Fiesta von vor zwanzig Jahren, gut vom Rentner gepflegt. Die Fixkosten und gar der Sprit geben sich da zum Motorrad nicht soooo viel. Man ist auch im Winter mobil und muss sich nicht immer extra umziehen. Das kann nämlich auf Dauer auch nerven.
« Letzte Änderung: 11.März 2022, 10:47:00 von BlueSnakeRD »
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1547 am: 11.März 2022, 12:05:19 »

@Kradfahren: Wenn es nur für Kurzstrecke ist, würde ich ein kleines Auto vorziehen - da tut es ein Fiesta von vor zwanzig Jahren, gut vom Rentner gepflegt. Die Fixkosten und gar der Sprit geben sich da zum Motorrad nicht soooo viel. Man ist auch im Winter mobil und muss sich nicht immer extra umziehen. Das kann nämlich auf Dauer auch nerven.

Ging eher um Kabinenroller. Wenn man sich die laufenden Kosten beim Auto nicht schönrechnet (da ist vor allem Autoland Deutschland auch laut ADAC Weltmeister drin), muss man mit einem Auto mit mindestens 150-200€ monatlich rechnen (und das auch nur bei Kleinwagen wie meinem aktuellen Twingo, Mittelklassewagen eher dopppelt so viel). Kabinenroller sind da dann doch deutlich drunter.

Die 25er müssen nicht mal über den TÜV -- wegen meiner kurzen Strecken ziehe ich tatsächlich doch auch nur einen 25er mit ein. Zur Arbeit z.B. hab ichs ein paar Minuten...
« Letzte Änderung: 11.März 2022, 12:10:55 von KI-Guardiola »
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1548 am: 12.März 2022, 12:42:58 »

Noch ein Artikel zum Thema, von 2020.

https://www.spiegel.de/auto/autokauf-deutsche-unterschaetzen-tatsaechliche-kosten-ihres-autos-stark-a-e9230430-6794-4690-96cd-a988f53b93c4?fbclid=IwAR2zd_DzM_x9C148UkVpgAuN8X2kUqHaKoKpbO_MTvUvhRimyzHboeec4h8

Zitat
Wären die Menschen in Deutschland über die tatsächlichen monatlichen Kosten eines Autos informiert, folgern die Forscher, könnte das den Autobesitz um 37 Prozent senken. Damit wäre diese Methode deutlich besser geeignet, die Anzahl der Autos zu reduzieren, als höhere Spritpreise. Um mittels höherer Spritpreise einen ähnlichen "Abschreckeffekt" wie die Kostentransparenz zu erzielen, müssten Benzinpreise den Forschern zufolge um rund 1200 Prozent steigen.

Da geht noch was.  :police:

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DragonFox

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1549 am: 12.März 2022, 13:02:51 »

Guter Artikel. Wobei ich dem Anfang nicht zustimme. Wieso sollte das die Pflicht der Herstellers sein? Und wie soll er das machen? Euro pro gefahre Kilometer in Abhängigkeit von durchschnittlichen Benzinpreisen, Fahrverhalten, Werkstattwahl und Frequenz der Besuche? Durchschnittlicher Werteverlust in Abhängigkeit zur Werteentwicklung und Erhalts des Models, durchschnittliches Pflegeverhalten, Prognose der Produktdauer und Verkaufsmöglichkeiten als Gebrauchtwagen mit einkalkulierter Unfallwahrscheinlichkeit bei gleichzeitiger Versicherungsabdeckung? Das wäre eine schwammigere und von der Realität entferntere Zahl als der, vom Hersteller angegebenen, Spritverbrauch pro 100 Kilometer.

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann. Lebenserhaltungskosten und  Konsum von Luxusgüter ist ähnlich untransparent. Das ist für mich entweder ein Zeichen, dass man reichlich hat, oder für mich kein Wunder, dass sich leider immer mehr Menschen mit "einfachem" Konsum verschulden.

Es müsste in der Erziehung, Schule oder späteren Ausbildung ein Thema sein den Menschen beizubringen wie sie ihre Geld organisieren können. Kurzum: Die Gesellschaft ist dafür verantwortlich. Beim Hersteller sehe ich die Pflicht nicht. Der gibt den Verkaufspreis an. Sonst müsst der Hersteller für Ofen auch angeben, wieviel es kostet sich damit tatsächlich regelmäßig Essen zuzubereiten...
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1550 am: 12.März 2022, 13:12:09 »

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann. Lebenserhaltungskosten und  Konsum von Luxusgüter ist ähnlich untransparent. Das ist für mich entweder ein Zeichen, dass man reichlich hat, oder für mich kein Wunder, dass sich leider immer mehr Menschen mit "einfachem" Konsum verschulden.

Es müsste in der Erziehung, Schule oder späteren Ausbildung ein Thema sein den Menschen beizubringen wie sie ihre Geld organisieren können. Kurzum: Die Gesellschaft ist dafür verantwortlich. Beim Hersteller sehe ich die Pflicht nicht. Der gibt den Verkaufspreis an. Sonst müsst der Hersteller für Ofen auch angeben, wieviel es kostet sich damit tatsächlich regelmäßig Essen zuzubereiten...

Die Jugen wünschen sich ja zusehends so ein Fach in der Schule, find ich gut.


Der größte Posten bei der Fehlkalkulation soll ja der Werteverlust sein. Wenn ich persönlich meine Autkosten in etwa überschlage, rechne ich übrigens weder den Kaufpreis NOCH den Werteverlust mit ein. Der Kaufs- und evtl. spätere Verkaufspreis ist was, was bei mir extra läuft. Wie ein Sparkonto, für das man für solche Ausgaben extra was beiseitelegt. Was eigentlich auch nix anderes als Schönrechnen der tatsächlichen laufenden Kosten ist.


Wo wir dabei sind laut Statista und Co. sind ~40% aller Autos in Deutschland auf Raten/Kredit gezahlt oder geleast, sprich auf Pump finanziert (Neuwagen zu ~50%, Gebrauchtwagen ~30%). Da geht die Mehrbelastung oft schon beim Erwerb los.
« Letzte Änderung: 12.März 2022, 13:15:13 von KI-Guardiola »
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DragonFox

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1551 am: 12.März 2022, 13:25:40 »

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann. Lebenserhaltungskosten und  Konsum von Luxusgüter ist ähnlich untransparent. Das ist für mich entweder ein Zeichen, dass man reichlich hat, oder für mich kein Wunder, dass sich leider immer mehr Menschen mit "einfachem" Konsum verschulden.

Es müsste in der Erziehung, Schule oder späteren Ausbildung ein Thema sein den Menschen beizubringen wie sie ihre Geld organisieren können. Kurzum: Die Gesellschaft ist dafür verantwortlich. Beim Hersteller sehe ich die Pflicht nicht. Der gibt den Verkaufspreis an. Sonst müsst der Hersteller für Ofen auch angeben, wieviel es kostet sich damit tatsächlich regelmäßig Essen zuzubereiten...

Die Jugen wünschen sich ja zusehends so ein Fach in der Schule, find ich gut.


Der größte Posten bei der Fehlkalkulation soll ja der Werteverlust sein. Wenn ich persönlich meine Autkosten in etwa überschlage, rechne ich übrigens weder den Kaufpreis NOCH den Werteverlust mit ein -- was eigentlich auch nix anderes als Schönrechnen der tatsächlichen Kosten ist.


Wo wir abei sind laut Statista und Co. sind ~40% aller Autos in Deutschland auf Raten gezahlt oder geleast, sprich auf Pump finanziert (Neuwagen zu ~50%, Gebrauchtwagen ~30%). Da geht die Mehrbelastung oft schon beim Erwerb los.

Ich kann den Wunsch sehr gut nachvollziehen. Man wird nicht wirklich gut vorbereitet. Steuererklärung ist ein Fragezeichen. Geldanlagen sind ein Fragezeichen. Investieren, Anlegen und private Altersvorsorge ist ein Fragezeichen. Konsumverhalten ist ein Fragezeichen. Und all das wird immer wichtiger und gleichzeitig komplexer. Das bisschen Unterricht in Gemeinschaftskunde oder Ähnlichem reicht nicht aus. Da bringt man dann auch lieber bei, was der Unterschied zwischen Geldmenge M1, M2 und M3 ist. Das ist zwar auch nett, kann aber eigentlich nur eine Vobereitung dafür sein, was noch kommen sollte.


Ich trenne es bei der Kostenbetrachtung und kenne die tatsächlichen Kosten die heute vom Geldhäuflein weggehen und die "Kosten für den Wertverlust". Wobei ich den auch nicht wirklich so berechne oder "sehe".
Das Geld für das aktuelle Auto ist ausgegeben und weg. Es kann nur noch in einem Teil wiederheholt werden, indem ich es verkaufe. Aber, um da eine Übersicht zu erhalten, müsste ich regelmäßig ein Angebot einholen, um zu wissen, was der Restwert ist. Das finde ich nicht praktikabel.
Ich kalkuliere eher, dass mein aktuelles Auto in 10-12 Jahren nicht mehr funktioniert und ich ein Neues brauchen werde. Also ungefährer Kaufpreis eines Wagens heute, plus Inflation, durch 120 bis 144 Monate.
Auf die Weise werde ich mir auch bewusst, das diese substantielle Summe in 10-12 Jahren wieder auf dem Geldhäuflein sein muss. Sonst gehört mein Auto zu den 40% die auf Raten gezahlt werden.
Wenn ich dann plötzlich doch kein Auto brauche kaufe ich mir davon ein Eis.  :laugh:
« Letzte Änderung: 12.März 2022, 13:28:07 von DragonFox »
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1552 am: 12.März 2022, 13:45:11 »

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann.

Apropos: Angeblich haben ja mittlerweile ~30% aller deutschen Privathaushalte nicht mal mehr wirkliche Rücklagen. Über 6 Millionen Privatpersonen sollen überschuldet sein.

Go figure...
« Letzte Änderung: 12.März 2022, 13:52:36 von KI-Guardiola »
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Jäger Horst

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1553 am: 12.März 2022, 14:07:14 »

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann.

Apropos: Angeblich haben ja mittlerweile ~30% aller deutschen Privathaushalte nicht mal mehr wirkliche Rücklagen. Über 6 Millionen Privatpersonen sollen überschuldet sein.

Go figure...

Naja, ich kann es auch nicht verstehen, wie man ohne Rücklagen leben kann... (Vor allen Dingen als Schwabe!)
aber bei Negativzinsen und bei allen "super" Kreditangeboten, wurde doch vielen Leuten nahe gelegt Schulden zu machen, da es ja so risikolos und besser ist... die Frage ist halt auch wann fängt für einen persönlich Überschuldung an und wo hört "normale" Verschuldung auf...
mit den derzeitigen Verhältnissen, ist da aber vieles ad absurdum geführt und wer weiß wohin der weg führt, aber ich kann schon verstehen das Leute sauer sind, wenn der Liter Sprit 2,50€ kostet, mal ganz unabhängig davon.
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DragonFox

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1554 am: 12.März 2022, 14:23:59 »

Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann.

Apropos: Angeblich haben ja mittlerweile ~30% aller deutschen Privathaushalte nicht mal mehr wirkliche Rücklagen. Über 6 Millionen Privatpersonen sollen überschuldet sein.

Go figure...

Ein guter Freund hat lange Zeit bei der Schuldenberatung der Diakonie als Berater gearbeitet. Ich habe genug Stories gehört. Nachvollziehen kann ich es allerdings trotzdem nicht.  :-\


Für mich ist es unbegreiflich, wie ein man über die Runden kommt, wenn man sich so stark verkalkuliert. Monatlich 200 Euro mehr auszugeben als man glaubt summiert sich und ist nicht der einzige Punkt wo man sich verschätzen kann.

Apropos: Angeblich haben ja mittlerweile ~30% aller deutschen Privathaushalte nicht mal mehr wirkliche Rücklagen. Über 6 Millionen Privatpersonen sollen überschuldet sein.

Go figure...

Naja, ich kann es auch nicht verstehen, wie man ohne Rücklagen leben kann... (Vor allen Dingen als Schwabe!)
aber bei Negativzinsen und bei allen "super" Kreditangeboten, wurde doch vielen Leuten nahe gelegt Schulden zu machen, da es ja so risikolos und besser ist... die Frage ist halt auch wann fängt für einen persönlich Überschuldung an und wo hört "normale" Verschuldung auf...
mit den derzeitigen Verhältnissen, ist da aber vieles ad absurdum geführt und wer weiß wohin der weg führt, aber ich kann schon verstehen das Leute sauer sind, wenn der Liter Sprit 2,50€ kostet, mal ganz unabhängig davon.

Ist halt die Frage wozu man angehalten wird, Schulden zu machen. Ein Kredit, um den 65 Zoll LCD TV durch einen 75 Zoll Plasma TV zu ersetzen? Oder ein Kredit, um die Außenfassade zu renovieren, dass Dach zu dämmen oder Photovotailk zu installieren? Meine Empfehlung würde da durchaus unterschiedlich ausfallen.  ;) Für mich hört bereits im ersten Fall die "normale" Verschuldung auf. Es gibt nicht viel was ich auf Kredit zahlen würde und Konsum, den ich auf Raten kaufe, ist Konsum, den ich mir noch nicht verdient habe.

Wer hat das Aufnehmen von Krediten empfohlen?

Auf wen sind die Leute sauer?
« Letzte Änderung: 12.März 2022, 14:28:18 von DragonFox »
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KI-Guardiola

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1555 am: 13.März 2022, 03:08:13 »

Naja, ich kann es auch nicht verstehen, wie man ohne Rücklagen leben kann... (Vor allen Dingen als Schwabe!)

Ich könnte so auch nicht ruhig schlafen. Kaputt gehen kann immer mal was -- wenn man Pech hat, mehrere Geräte in kurzer Zeit. Dann müsste man auf Pump finanzieren, hat Zusatzbelastung und gerät erst recht in so eine Spirale. Für so einige ist das sicher nicht möglich, Rücklagen zu bilden (von Vermögensaufbau ist hier gar nicht die Rede, das ist was ganz anderes). Aber ein Drittel aller Haushalte ohne Rücklagen, das ist schon happig. Angesichts der aktuellen Situation wird die Zahl sicher eher noch steigen.

Ich finde es ebenfalls extrem fragwürdig, dass in der Schule praktisch so gar nichts über Finanzen gelehrt wird. Ob man das nun will oder nicht: Geld alleine macht in unserer Gesellschaft vielleicht nicht glücklich. Aber ohne Geld ist man garantiert unglücklich, weil es ohne halt einfach nicht geht.
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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1556 am: 15.März 2022, 08:13:16 »

Ich habe die Bildungsdiskussion mal hier in den Bildungs-Thread verschoben: https://www.meistertrainerforum.de/index.php/topic,11300.1580.html :)
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BlueSnakeRD

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1557 am: 16.März 2022, 13:37:33 »

Was mir im ganzen Ukraine-Konflikt nicht ganz einleuchtet, ist das demographische Endspiel, welches Russland im Sinne hat.

Die ganze Militäraktion ist doch globalstrategisch langfristiger Blödsinn, wenn sich nicht die demographische Lage ändert.
Russland hat ein weitaus größeres, demographisches Problem, als der gesamte Westen. Nur China fällt mir spontan als Land mit einer ähnlich prekären Lage ein.

Wenn jetzt russische Soldaten sterben, fehlen diese noch Jahrzehnte als Väter, Steuerzahler, Arbeiter, Rentenzahler und Kindererzieher. Wenn Russland nicht angegriffen hätte, wäre die langfristige demographische Situation natürlich dennoch schlecht - aber jetzt wird sie ja noch schlechter.

These: Kann es also sein, dass Putin und sein innerer Kreis dachten dies sei die "letzte Chance" mit noch einigermaßen genügend Manpower angreifen zu können, bevor die globalstrategische Lage militärische Offensivoperationen dieser Größenordnung unmöglich macht?

Ähnlich wie China, hat ja Russland noch ein paar Jahre lang genügend wehrfähige Erwachsene und genügend ältere, aber noch im Arbeitsleben stehende Bürger. Das verschiebt sich ja in Zukunft dramatisch.

Was mich halt stutzig macht ist die Undurchdachtheit. Klar: NOCH hat man (angeblich) die Manpower für so eine Aktion. Aber: Man bindet sich ja mit der Ukraine einen Klotz ans Bein. Mir bleibt nur der Schluss, dass die wirklich im Kreml dachten, sie würden als Befreier gefeiert werden und/oder schnell eine loyale Marionette installieren können. Nur in diesem Szenario hätte die Aktion überhaupt einen Ausblick auf Erfolg.

Rational wäre es meines Erachtens viel schlauer gewesen, die noch vorhandene Manpower eben nicht in einem Angriffskrieg zu verbrauchen, sondern den relativen Abstieg Russlands von einer Supermacht zur Großmacht nun mehr zur Regionalmacht reibungslos zu moderieren. Aber gut: Deutschland hat ja nach dem 1. Weltkrieg auch nicht "akzeptieren" wollen, dass man nicht Herr von Europa werden könne. Erst der 2. Weltkrieg hat da alle "Hoffnungen" endgültig begraben.

Ist es das Schicksal von ehemaligen Imperien, dass diese anstatt einen lebensfähigen Rumpfstaat in die Zukunft zu retten, lieber All in gehen und krampfhaft versuchen das Imperium neu zu beleben - auch wenn die Chancen sehr gering sind?

__________

Für China sehe ich hier durchaus Lehren, die Peking nicht gefallen werden.
Ich glaube Peking wollte, dass die Nato und insbesondere die USA sich in Europa verheddern, um dann Taiwan relativ einfach ins chinesische Reich eingliedern zu können.

Zu sehr hätte sich wohl der chinesische Drache gefreut, wenn die USA sich auf Europa konzentrieren müssten. Das würde Taiwans Position schwächen. Auch in China ist die demographische Situation (und damit die wirtschaftliche!) so, dass ein Angriff auf Taiwan in den nächsten Jahren erfolgen müsste, solange man noch in einer Position der Stärke ist.

Jetzt sehen die vor ihren Augen die Russen ausbluten, ohne dass die Amerikaner ebenso ausbluten. Europa wird - so der langfristige Trend - in zehn Jahren sowieso keine US-Unterstützung zur Verteidigung mehr brauchen. Dafür hat ja der "Putinschock" jetzt gesorgt. Ergo haben die USA mit jedem Jahr das jetzt vergeht mehr Kapazitäten frei, um sich auf Taiwan zu konzentrieren.

Peking wäre es sicherlich lieber gewesen, wenn Russland da schnell durchmarschiert wäre und die Nato (damit auch die USA) massiv in Europa beschäftigt wären. Das wird nun definitiv nicht in dem Sinne der Fall sein, dass die USA keine Kapazitäten für Taiwan mehr haben. Die geschlossene Reaktion des Westens hat ebenso gezeigt, dass China mit mindestens so heftigen Sanktionen wie Russland im Falle eines Angriffskrieges rechnen müsste. Und Taiwan gegen den Willen der US-Flotte angreifen ist nochmals zehnfach schwerer als die Invasion der Ukraine - zeitgleich schließt sich das demographische Fenster Chinas, bevor interne Probleme einen Angriff praktisch unmöglich machen.

_______

Fazit: Ich glaube - der Angriff JETZT war kein Zufall. Es war so ziemlich das letzte, demographisch realistische Fenster (mit allem was da dran hängt, vorallem der Wirtschaft). Schlau und gar moralisch sinnig erscheint es mir aber nicht.
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Octavianus

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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1558 am: 16.März 2022, 14:13:32 »

Ich habe neulich ein langes Interview mit dem Historiker Michael Wolffsohn angeschaut und in diesem legt er für mich schlüssig dar, dass Putin von Anfang eine Neuerrichtung eines postsowjetischen Imperiums anstrebt und dies in unzähligen Nachfolgestaaten auch mehr oder weniger schon verwirklicht hat. Erinnert sich jemand noch an den Krieg in Georgien im Jahr 2008? Armenien ist genauso von Russland abhängig wie Belarus. Kasachstan und all die anderen Republiken sind auf militärische Unterstützung angewiesen und/oder so intensiv mit der russischen Wirtschaft verbunden, dass eine Abhängigkeit nicht von der Hand zu weisen ist. Hinzukommt die Einverleibung der Krim und Teile der Ostukraine. Rein wirtschaftlich betrachtet hat Putin seine Ziele erreicht, die Interessens- und Einflusssphäre Russlands auf nahezu das Niveau von vor 1990 zu bringen.

Was jedoch als Gefahr gesehen wird: Der Überfall auf die Ukraine ist militärpolitisch vollkommen unnötig und natürlich wird die russische Armee auf lange Sicht die unterlegene ukrainische Armee besiegen, aber dann sehen Kiev und andere Städte aus wie Grozny (Tschetschenien) und wir werden einen jahrzehntelangen Partisanenkrieg erleben. Putin macht sich und alle russischen Unterstützer, die seinen Kurs stützen, gerade zu internationalen Parias und er reißt mit diesem Krieg alles ein, was er durch kleine militärische Manöver (Georgien, Krim, Ostukraine) bereits erreicht hat. Ja, das war auch z.T. rohe Gewalt, aber die Besetzung oder Zerschlagung der Ukraine ist mit einem so hohen Blutzoll verbunden, dass man sich wirklich fragen muss, was das Endziel hätte sein sollen.

Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen hatte, aber insbesondere der mangelnde Austausch (auf wissenschaftlicher und politischer Ebene) zwischen der Ukraine und Russland seit der Krim-Annexion hat wohl dazu geführt, dass Putin und sein Zirkel die Lage in der Ukraine komplett falsch eingeschätzt hat. Geheimdienstinformationen waren offenbar veraltet bzw. stützten sich auf unrealistische Erwartungen. Und jetzt steht Putin vor dem unlösbaren Dilemma, einen selbst verursachten Krieg zu einem gütlichen Ende zu führen.

Ob man das auf demographische Überlegungen stützt oder auf Großmachtfantasien bei Putin und seinem Zirkel, die Entwicklung für die Menschen in der Ukraine ist natürlich bedenklich und es bleibt nur zu wünschen, dass eine humanitäre Katastrophe abgewendet werden kann und wie auch immer geartete Verhandlungen bald Erfolg zeigen.

Anekdotisches Beispiel: Die Arbeitskollegin meiner Freundin ist Ukrainerin und hat noch 1 Woche vor Ausbruch des Kriegs verzweifelt versucht, ihre engsten Familienangehörigen nach Bulgarien zu bekommen. Ihr männlichen Angehörigen sind aber fast alle der Ansicht gewesen, lieber fürs Vaterland zu sterben. Nach ein paar Wochen Krieg sieht es zumindest so aus, als könnte sie ihre Eltern und ihre Großmutter eventuell evakuieren. Wir drücken die Daumen und unterstützen sie dabei, wo es nur möglich ist.
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Re: Frust-Ablass-Thread für das Real Life
« Antwort #1559 am: 16.März 2022, 15:30:13 »

Zum grossrussischen Gedanken, dem Putinismus, den Fehlern des Westens und Putins ideologischen Mentors Iljin ist vielleicht dieser Artikel noch interessant:

https://www.republik.ch/2022/03/12/der-russische-schizofaschismus?fbclid=IwAR3LV5jdlhg7bGP72pFlNn44cN58ggf_oaZrt_U1rOiz0oAPt2ntpawBsqI
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