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| [FM16] Auf den Schafsinseln gestrandet - Jetzt mit Profifussball! |
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| Plumps:
Yo jetzt gehts :) (außer das pic der Abwehr) Als Bilderupload kann ich wärmstens imgur.com empfehlen übrigens :D |
| Karagounis:
Same here, sehe alles bis auf die Abwehr ;) |
| Dr. Gonzo:
So, jetzt ist auch die Defensive zu sehen. Danke für die Anmerkungen, wäre mir nicht aufgefallen. ;) |
| Dr. Gonzo:
Finanzanalyse: Semi-Professional vs. Full-Professional Anmerkungen - Zum Saisonwechsel 2023 wurde Havnar Bóltfelag zum Profiklub umgewandelt, daher lassen sich die Unterschiede gut beleuchten. - Der Stichtag ist der 30. November, am 1. Dezember beginnt offiziell die neue Finanzsaison. Den Stichtag habe ich getroffen, die Daten stammen vom 30.11.2023 um 21:45 Uhr. - Zwischendurch betrug mein Kontostand um die drei Millionen. Da ich Geld lieber in die Infrastruktur stecke, als es dem Finanzamt zu überlassen, fragte ich nach einem weiteren Ausbau der Trainingseinrichtungen. Das kostete bisher immer zwischen 800.000 und 1.000.000 Euro. Der Ausbau wurde bewilligt und kostet satte 2,5 Millionen Euro. - Es gibt offensichtlich unter Einkommen den Eintrag Affiliate Club, den sehe ich allerdings im Spiel nicht. Das kann an der Auflösung meines Notebooks liegen oder es ist einfach ein Bug. Beim Ausleiten der Datei war der Eintrag jedenfalls überraschenderweise vorhanden. Der Eintrag steht allerdings auf 0, was definitiv ein Bug ist, da ich ca. 350.000 Euro von meinen Partnervereinen bekommen müsste. Diesen Betrag taucht unter dem Posten Other auf. - Vieles von der Analyse ist meine eigene Interpretation. Wirkliche Fakten kann ich nicht überall schaffen, dafür schlüsselt der FM die einzelnen Posten nicht genug auf. Bitte seht es mir nach, wenn ich es nicht kennzeichne, was Fakt und was meine Meinung ist. Einnahmen - Durch die Umstellung auf Profibetrieb ist kein Einnahmeposten direkt gestiegen. Der einzige Posten bei dem es theoretisch möglich wäre, ist Corporate Facilities Income. Den Anstieg erkläre ich mir aber durch die höhere Anzahl an ausverkauften Europapokal-Spielen im Nationalstadion. Etwas enttäuschend finde ich das schon, denn durch die Professionalisierung hätte man schon denken können, dass man beispielsweise mehr Merchandisingartikel verkauft. Dem ist offensichtlich nicht so. - Indirekt steigen die Einnahmen natürlich. Gerade durch die ausländischen Spieler sind wir im Europapokal ein Stück weit erfolgreicher gewesen, was sich sehr positiv auf die Einnahmen auswirkt. - Alles andere als enttäuschend ist das Wachstum von Havnar Bóltfelag allgemein. Der Zuschauerschnitt der Ligaspiele stieg in dieser Saison von 3.035 auf 3.692. Bei nicht mal 13.000 Einwohnern in Tórshavn ein irrer Schnitt. Die Duelle gegen B36 sind mittlerweile immer mit 5.000 Zuschauern ausverkauft. Zu den Europapokalbegegnungen kommen 6.000 Menschen ins Nationalstadion. Top, das hätte ich nie erwartet. 2016 verloren sich im Schnitt noch 899 Fans ins Stadion. Ausgaben - Bei den Ausgaben gibt es schon deutlich mehr zu analysieren. Rot markiert habe ich die Posten, bei denen ich mir sicher bin, dass sie automatisch durch die Professionalisierung anstiegen. Also Aspekte auf die man anders als bei den Gehältern, auch keinerlei Steuerungsmöglichkeiten hat. - Die Infrastrukturmaßnahmen lasse ich mal raus, weil das finanziell gesehen ein Einmaleffekt ist. - Die Steuern sind gemäß der Umsatzsteigerung mit gewachsen. Keine Auffälligkeiten. - Der Spieleretat ist angestiegen. Vorausschauend hatte ich bereits vor der Umwandlung einige Verträge auf Semi-Pro Basis verlängert. Ansonsten wäre der Anstieg noch wesentlich krasser, Mindestgehalt ist nun 25.000 Euro pro Jahr. - Der Posten Other ist überproportional stark angestiegen. Unter diesen Posten fallen Werbung, Betriebsmittel und andere Ausgaben. Vermutlich hat der Verein hier vorher irgendwelche Ehrenamtler ausgebeutet und jetzt muss man zumindest den Mindestlohn zahlen. - Bei den Gehältern für die Mitarbeiter bin ich wie bei den Spielern verfahren. Also erstmal sparen, mittelfristig wird es aber vermutlich teurer werden, weil die Semi-Pro Verträge irgendwann auslaufen. Einige bleiben dann auf monatlicher Vertragsbasis beim Verein, andere hauen in den Sack und müssen ersetzt werden. - Die Reisekosten hauen voll rein. In der letzten Europapokalsaison reisten wir nach Gibralter und ins relativ nahe Malmö. Diese Saison ging es nach Andorra, Albanien, Schweiz und Belgien. Wenn man vom AdW kommt, sind das sehr weite und offensichtlich teure Reisen. - Non-Football Costs ist quasi das Paradebeispiel für den Unterschied zwischen Semi- und Full-Pro. Darunter fallen die Löhne der sonstigen Mitarbeiter, also vom Zeugwart bis zur Verwaltung. Fazit - Die Einnahmen stiegen in dieser Saison um ca. 932.000 Euro, die Ausgaben (bereinigt um den Ausbau der Trainingsanlagen) um 1.213.000 Euro. Platt gesagt hat sich der Umstieg zum Vollprofitum rein finanziell gesehen nicht gelohnt, obwohl man im Europapokal relativ gut dabei war. - Dennoch ist Profifussball für Havnar Bóltfelag bezahlbar. Ohne Ausbaumaßnahmen hätte man einen Gewinn von ca. 585.000 Euro gemacht. Dabei muss man allerdings bedenken, dass die Gehaltskosten weiter steigen werden und die Prämien in der Europapokalqualifikation sind essentiell wichtig. - Grundsätzlich fühle ich mich in meiner Annahme bestätigt, dass man beim Wechsel ins Profitum genau abwägen muss. Wenn man beispielsweise in der deutschen Regionalliga zum Profiverein wird, nicht weiter aufsteigt und die Einnahmen nicht entsprechend steigern kann, ist das quasi der Todesstoß. |
| Karagounis:
Sehr interessanter Vergleich zwischen Halbprofi und Profi, da sieht man schon, wie gut überlegt dieser Schritt sein muss. Bin sehr gespannt wie es hier nun weitergeht als Profiverein! |
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