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[FM16] Ein Stern, der deinen Namen trägt | Grazer AK Story [beendet]
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Thewes:




Wie bereits in meinem alten Thread erwähnt, starte ich hiermit die Karriere mit dem Grazer AK im Football Manager 2016 neu. Alles wichtige, wie meine Spieleinstellungen und ein Inhaltsverzeichnis habe ich euch Zusammengefast. Jetzt starten wir mit der Geschichte. Viel Spaß an der Story! :D

(click to show/hide)Spieleinstellungen
- Spieler zu spielbaren Teams hinzufügen
- natürlich Österreich (10. Liga) spielbar
- Deutschland, Italien, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn (1. Liga) betrachtbar
- Datenbank groß (~ ca. 22.000 Spieler, mit Nationalspieler Erweiterung aller Kontinente)


- Die Geschichte des Grazer AK -
- Die Kader- & Taktikanalyse 2015/16 -
- Die Saisonvorbereitung 2015/16 -
- Die Hinrunde 2015/16 -
- Die neue GAK-Taktik -
Thewes:

(click to show/hide)Wie bereits oben erwähnt, kommt es jetzt zu einer kleinen Geschichtsstunde. Setzt euch hin und hört gut zu.


Als im Jahr 1902 eine Gruppe Mittelschüler um Carl Markel dem Akademischen Sportverein (ASV) als Fußballer beitreten wollte, kam es zu Unstimmigkeiten von Seiten der Akademiker. Es folgte ein Vergleichsspiel, das die Schüler mit 4:1 höchstwahrscheinlich gegen eine Nachwuchsmannschaft des ASV gewannen. In Folge wollten die Schüler dem ASV beitreten. Allerdings ließen die Statuten des ASV nur den Beitritt von Studenten bzw. Akademikern zu. Daher wurde die Gründung eines eigenen Vereines – des Grazer Athletiksport-Clubs – in Angriff genommen. Am 18. August 1902 – zum Geburtstag Kaiser Franz Josephs I., des höchsten Feiertages dieser Zeit – wurde der Grazer Athletiksport-Club (das „K“ wurde damals noch als „C“ geschrieben) fand dann das erste offizielle Training statt. Bei der Namensgebung für den Grazer Klub diente der Wiener Athletiksport Club, der als Allroundverein damals in Österreich führend war, als Vorbild.



In den Jahren 1922, 1924 sowie zwischen 1926 und 1933 wurde man jeweils Steirischer Meister. 1929, 1932 und 1933 holte man mit dem Österreichischen Amateurstaatsmeister die ersten nationalen Titel. Überregionale Aufmerksamkeit erfuhr man durch den jungen Torhüter Rudi Hiden. Dieser wechselte 1927 vom GAK zum ehemaligen Namensgeber und damaligen Spitzenklub Wiener AC. Er wurde der erste ÖFB-Nationalspieler aus der Steiermark und kurz darauf zum Tormann des Wunderteams. 1944 musste man wegen der Kriegswirren den Spielbetrieb einstellen.




Im Jahr 1946 nahm man den Spielbetrieb wieder auf und konnte sich schnell bis 1951 in die höchste Österreichische Spielklasse, der damaligen Liga A hocharbeiten. In der ersten Saison wurde der GAK als Sechster gleich bestes Bundesländerteam hinter den Teams aus Wien. In der Folge etablierte sich der Klub in der höchsten Spielklasse. 1962 wurde erstmals das Cupfinale erreicht, in dem man aber der Wiener Austria unterlag. 1968 folgte der zweite Einzug ins Cup-Finale in dem es eine Niederlage gegen Rapid gab. 1974 dann der bittere Zwangsabstieg in die Zweitklassigkeit. Der GAK steigt als Zweitligameister jedoch umgehend wieder auf. 1981 dann der erste große Erfolg im Profifußball. Nachdem man SV Chemie Linz, FK Austria Wien, SK Rapid Wien sowie FC Wacker Innsbruck im Pokalbewerb geschlagen hatte, gewann der GAK das Cupfinale gegen Austria Salzburg und war somit der erste steirische Verein, der sich einen nationalen Titel im Profifußball auf die Fahnen heften konnte. 1990 dann der abermalige Abstieg aus dem Oberhaus, diesmal verblieb man für fünf Saisonen in der Zweitklassigkeit.

Im Jahr 1995 nahm man als Meister der 2. Bundesliga wieder an der 1. Bundesliga teil, als Aufsteiger sicherte sich man mit Rang 4 gleich einen UEFA-Cup-Platz. Diesmal nahm man erstmals auch die Hürde "Erste Runde" (2. Qualifikationsrunde), warf in der ersten Hauptrunde ebenfalls den Gegner aus dem Bewerb, um sich plötzlich mit einem Großen (und dem späteren Bewerbsfinalisten) des europäischen Klubfußballs, Inter Mailand, konfrontiert zu sehen. Man schied zwar denkbar knapp aus, hatte jedoch für Furore gesorgt und sich mit diesem Ereignis endgültig wieder zurückgemeldet. Im Jahr 2000 dann der erlösende zweite Titel: Abermals Cupsieger (wieder gegen die damalige Austria Salzburg). Im Jahr 2002 wurde man erneut Cupsieger.



In der Saison 2003/04 sollte dann unter Schachners Regie für unmöglich Gehaltenes endlich Realität werden: Der GAK wurde 2004 erstmals österreichischer Fußballmeister. Zudem wurde man zum vierten Mal Österreichischer Cupsieger, holte also auch das Double. Roland Kollmann wurde in diesem Jahr mit 27 Toren Torschützenkönig. Den größten internationalen Erfolg konnte der GAK im Meisterjahr in der Qualifikation zur UEFA Champions League 2004 an der Anfield Road verbuchen. Nach einer 0:2-Heimniederlage in Graz, konnte das Auswärtsspiel gegen den FC Liverpool mit 1:0 durch einen sehenswerten Treffer von Mario Tokić gewonnen werden. Der GAK war somit die erste und bis Sommer 2010 (UEFA-Cup, Aston Villa - Rapid Wien 2:3) auch die einzige österreichische Mannschaft, die in einem europäischen Bewerb ein Auswärtsspiel gegen eine englische Mannschaft gewinnen konnte.



Am 2. März 2007 meldete der GAK beim Grazer Handelsgericht Konkurs an, der Verein bezifferte seine Gesamtschulden mit 15,2 Millionen Euro. Durch einen Strafabzug von 28 Punkten aufgrund der Verletzungen von Lizenzregeln und nicht eingehaltener Zahlungsvereinbarungen noch während der Frühjahrssaison 2006/07 war der Abstieg in die 2. Leistungsstufe nicht abzuwenden. Nachdem der Lizenzantrag für die Saison 2007/08 in der zweitklassigen Ersten Liga in allen Instanzen verweigert wurde, war der GAK gezwungen, in der drittklassigen Regionalliga Mitte anzutreten. Im Frühjahr 2008 musste der Klub erneut Konkurs anmelden, welcher am 19. September 2008 mit einem Zwangsausgleich erneut positiv abgeschlossen wurde. Nachdem in einer Generalversammlung am 20. November 2009 bekannt wurde, dass sich die Schulden des GAK auf 893.000 Euro beliefen, stand der Verein unmittelbar vor dem dritten Konkurs in drei Jahren. Vier Tage später, am 24. November 2009 brachte die Steiermärkische Gebietskrankenkasse aufgrund ausstehender Zahlungen von rund 200.000 Euro einen Konkursantrag gegen den Grazer AK ein; der Verein konnte aber schon wie die beiden anderen Male zuvor durch einen Zwangsausgleich der Liquidation entgehen.

Am 19. Oktober 2012 brachte der Verein den vierten Konkursantrag seit 2007 ein. Die Kreditschutzverbände erachteten die Weiterführungschancen als gering, vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) hieß es, dass es beim GAK nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga nie zu einer Strukturanpassung an die Anforderungen eines Regionalligavereins gekommen wäre. Masseverwalter Norbert Scherbaum brachte am 30. Oktober 2012 nach dem Ausbleiben der zweiten Hälfte der Fortführungskaution mit Zustimmung des letzten GAK-Präsidenten Benedikt Bittman einen Schließungsantrag beim Handelsgericht ein. Der Profibetrieb war bereits am Vortag eingestellt worden.



Im Dezember 2012 gründeten einige Mitglieder des GAK den Nachfolge-Verein GAC, Grazer Allgemeiner Club für Fußball, welcher in der Saison 2013/2014 in den Meisterschaftsbetrieb der 1. Klasse Mitte A einstieg.  In einer außerordentlichen Generalversammlung am 14. März 2014 wurde die Aufnahme des GAC - als eigenständiger Zweigverein in den Stammverein GAK beschlossen. Am 18. Mai 2014 wurde nunmehr als GAK 1902 spielend mit einem Sieg im Auswärtsspiel in Mariatrost gegen den SV Gemeinde Weinitzen endgültig der Meistertitel der 1. Klasse Mitte A fixiert. Ein Jahr darauf wurde am 16. Mai 2015 in der 22. Runde, vier Runden vor Saisonende, mit einem 5:1-Heimsieg gegen Tobelbad der Meistertitel in der Gebietsliga Mitte und damit der Aufstieg in die Unterliga Mitte fixiert. Und da geht es jetzt auch weiter ...



(click to show/hide)Ich habe fertig. Das war's mit der Geschichtsstunde, von nun blicken wir nur noch in die Zukunft. Im nächsten Teil, der wohl schon morgen kommt, folgt dann eine Kader- und Taktikanalyse.
Pepo:
Sehr interessante Aufgabe! Werde ein aufmerksamer Leser sein ...
Cubano:
Sehr schöne Vereinswahl. Bring sie wieder nach oben und knüpf an die alten Zeiten an.
Thewes:

(click to show/hide)Wie angekündigt, folgt in den kommenden Zeilen nun die Kader- & Taktikanalyse der Saison 2015/16. Let's a go!





Zwischen den beiden Grazer Pfosten wird, in dieser und wohl auch in den kommenden Saisonen, der sehr junge Lukas Hösele stehen. Die Entscheidung viel in Zusammenarbeit mit seinem Ersatz und Co-Trainer Heinz Lienhart, der in seinen alten Tagen nur dann aushelfen soll, wenn Not am Mann ist. Fazit: Hier herscht kein Handlungsbedarf.



In der 4er Kette, die möglichste wenige Gegentore zulassen soll, werden von links nach rechts folgende Mannen auflaufen: Florian Stadler, der junge Nico Neuhold, Stefan Kammerhofer und Philip Fürstaller. Stefan Karre dient als Ersatzmann für unseren Linksverteidger, während Mathias Brockmann, als auch der junge Kai Koleznik für die Zentrale als Ersatz gedacht sind. Letzterer wird auch, aufgrund von Mangel im Kader auf rechts aushelfen müssen, wenn er dort gebraucht wird. Und Dominik Messner soll im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Fazit: Es wäre nicht schlecht wenn wir uns nach einen Rechtsverteidiger umsehen.



Im zentralen Mittelfeld werden wir je nach Gegner immer variieren. Einmal mit zwei, einmal mit einem defensiven Mittelfeldspieler. Daraus ergibt sich das Gerald Säumel und Richard Wemmer defensive Aufgaben erhalten werden. Im offensiven Mittelfeld wird in der einen Formation, quasi als 10er Marvin Griesbacher auflaufen. In der anderen wird er vom nun offensiveren Richard Wemmer Unterstützung erhalten. Der Ersatz im defensiven Mittelfeld wird Martin Strauss und im offensiven Michael Rappel. Auf den Flügeln, laufen in beiden Formationen die Spieler gleich auf. Links "Maxi" Puchmüller und rechts Ali Ivanescu. Der schon angesprochene Dominik Messner wird als Ersatz auf links dienen, während wir rechts leider Ersatzlos sind. Fazit: Am rechten Flügel herscht daher akuter Handlungsbedarf. Zudem wäre auch ein zentraler Spieler mehr nicht schlecht.



Und zuletzt, unser Sturm. Hier laufen wir, wie im modernen Fußball üblich, mit nur einer Spitze auf. Bei uns ist dies der einzig übrig gebliebene Spieler im Kader Laurenz Sacher. Er soll vorne für möglichst viele Tore sorgen. Fazit: Wie schon am rechten Flügel, herscht auch im Sturm akuter Handlungsbedarf, da wir vorerst keinen Ersatz haben.



Aus der Kaderanalyse resultieren nun also folgende beiden Aufstellungen, mit denen wir zum Erfolg kommen wollen:



In der linken, der eher offensiveren Formation, setzen wir im offensiven Mittelfeld auf zwei Spielmacher. Einen Vorgeschobenen und einen Zurückgezogenen. Diese sollen unsere beiden nach innen ziehenden Angreifer mit guten Pässen füttern, sodass Sie in die zentrale Stechen können um unsere Solospitze in Aktion zu bringen. Wie daraus herauszulesen ist, soll unser Spiel über die Flügel funktionieren und daher sollen auch die Außenverteidiger hinterlaufen und wenn sich die Chance ergibt mit einer Flanke in die Zentrale für Gefahr sorgen. Einer der beiden Innenverteidiger soll zudem maßgebenden Anteil am Spielaufbau, der mit kurzen Pässen erfolgen soll, haben. Den er soll von hinten die Pässe verteilen.

In der eher defensiveren Formation, setzen wir dann auf einen defensiven Mittelfeldspieler mehr. Viel ändern wird das ganze zentral aber nicht werden, denn der zweite defensive Mittelfeldspieler soll dennoch als zurückgezogener Spielmacher agieren, auch wenn er mehr Defensivaufgaben übernehmen soll. Zudem soll auch versucht werden das Spiel zwar in die Breite zu ziehen, aber wenn nötig auch eng zu gestalten, um den gegnerischen Offensivspielern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Offensiv soll alles beim Alten bleiben. die beiden nach innen ziehenden Angreifer soll vom Flügel kommend für reichlich Gefahr sorgen und unsere Solospitze mit guten Pässen füttern.



(click to show/hide)Und wieder fertig. Im nächsten Teil folgt dann bereits die Saisonvorbereitung 2015/16.
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