Eben mit Sternenflut von David Brin fertig geworden. Tja, was soll man dazu sagen?
Plot: Die Menschen sind ins All vorgestossen, und dort auf eine galaktische Bevölkerung getroffen, welche Präintelligente Rassen genetisch hilft, die Stufe zur Selbsterkenntnis zu überwinden. Als Dank dafür stehen besagte Rassen dann 100k Jahre in Diensten "der Alten". Die Menschheit selbst hat dies mit Schimpansen und Delfinen getan, und lebt mit Beiden nun in Koexistenz, ohne die galaktischen Regeln für selbiges zubeachten. Also keine Dienstverträge und Unterdrückung, da sie durch ihre eigene Geschichte der Sklaverei und ähnlich unschönen Dingen, es mittlerweile besser wissen. *Wers glaubt*
Alle, auch die alten Rassen wurden von ihren Proteges genetisch erhoben, nur die Menschheit beharrt weiterhin darauf, sich selbstständig entwickelt zu haben. Es läßt sich auch niemand finden der diese Rolle für sich in Anspruch nimmt.
Fazit: Das wäre eigentlich ein guter Ausgangspunkt für eine tolle Geschichte. Allerdings hat es der Autor meiner Meinung nach vergeigt, in dem er den Fokus darauf legte, dass anders denken der Delphine bis in jede Ecke zubeleuchten, angefangen bei Sprache und denken, aber es trotzdem nie wirklich schafft. Klar, wie will man soetwas auch sauber umsetzten? Leider zieht sich dadurch die Handlung unnötig in die Länge, was wohl erklärt wieso in den fast 700 Seiten des ersten Teils kaum etwas weitergeht. Vielleicht wird es ja im zweiten Teil noch besser, die Geschichte hat durchaus ihre reizvollen Momente.