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| Tremonianer:
Hab gestern nach gut drei Monaten mal geschaut, ob sich nach den Updates spürbar etwas verändert hat. Jedenfalls stellt sich keine Spielfreude ein. Dieser FM ist der blanke Horror und ich glaube, SI muss in allen Bereichen von der AI bis zur Darstellung nachrüsten, sowie eine verträgliche Brücke zwischen Casuals und Pros schlagen. Mir ist zwar mittlerweile klar, wie man einigermaßen Symbiosen zwischen Trainingseinheitem und Spielstil herstellt, aber Herrschaftszeitem! Ich habe keine Lust darauf, so viel Zeit mit Nebensächlichkeiten zu verbringen! Wenn ich meinem Co. die Verantwortlichkeiten übertrage, kann ich erwarten, dass er Trainingspläne für Profis erstellt. Desweiteren checkt kein Schwein, was es mit der Intensität auf sich hat. Ein Bankspieler springt für ein Spiel bspw. verletzungsbedingt in die Presche und die Empfehlung lautet direkt: halbe Intensität. Das kann es doch einfach nicht sein!? Ich klicke doch nicht vor jedem Spiel eine Stunde herum, um in meinem Kader eine halbwegs respektable Verfassung zu konservieren!!! Dieser FM vermittelt mit all seinen Extra-Klickarien den Eindruck, ein Verein wäre ein total labiles Gebilde, in welchem man wenig richtig und viel falsch machen kann in einer geschmacksbefreiten Excel-Optik. So wie bisher kann es m.E. mit dem FM jedenfalls nicht weitergehen. |
| Eckfahne:
Auch wenn ich dem Veriss von Tremonianer insgesamt nicht zustimme - diesem Punkt... --- Zitat von: Tremonianer am 24.Mai 2019, 21:55:51 ---Desweiteren checkt kein Schwein, was es mit der Intensität auf sich hat. Ein Bankspieler springt für ein Spiel bspw. verletzungsbedingt in die Presche und die Empfehlung lautet direkt: halbe Intensität. --- Ende Zitat --- ...stimme ich voll zu. Das ganze Medizinzentrum und das Feedback ist gut gedacht, aber die Empfehlungen sind meiner Empfindung nach ein Totalausfall (und zwar unabhängig davon, ob man sie als Casual oder Vielspieler bekommt). Geht man dem Spiel nach, muss man die Spieler dauernd in Watte packen und verschenkt Entwicklungspotential - ich habe (allerdings als semiprofessioneller Verein, das mag bei Profivereinen nicht ganz so krass sein) die besten Erfahrungen damit, alle Spieler ausnahmslos mit doppelter Intensität trainieren zu lassen. Egal ob müde oder gerade Verletzungen genossen. Lt. Medizinabteilung alle im hochroten Bereich und müssten ständig ausfallen. Realität über mehr als ein halbes Dutzend Spielzeiten: Trotz Nutzung des eigenen Verletzungsfiles ist meistens der komplette Kader fit, die größte "Krise" waren mal 4 Verletzte gleichzeitig in all den Jahren... Das Spiel erkennt das sogar an anderer Stelle selbst, dass irgendwas nicht passt - ich liege permanent mit deutlichem Abschlag unter der "zu erwartenden Verletztenzahl" (Werte zwischen -50 und -90%), ohne das ein Grund erkennbar wäre oder ich mir irgendwelche Mühe geben würde (ich achte bei Transfers nicht auf Verletzungsanfälligkeit, ich lasse die Chefphysiostelle unbesetzt usw.). Meine Hoffnung auf Besserung hält sich aber in Grenzen auf Grund des SI-Ansatzes die Verletztenzahlen aus "Spielspaßgründen" niedriger als in der Realität zu halten. |
| KI-Guardiola:
Jepp. Im Fm machen Spieler systematisch oft allerlei Unfug (inklusive taktischem, das nicht mal "Teamsportartenbasics" berücksichtigt), und sind langfristig trotzdem nicht selten trotzdem erfolgreich, relativ zum Verein. Aber die KI ist da ja oft auch nicht so firm. Und wenn der Assi alles, inklusive Training übernimmt, performt der halt ähnlich wie andere KIs, also ist auch im "Uralubs"-Modus Erfolg möglich. Natürlich spielt dann Glück und Pech auch entsprechend eine größere Rolle, wie im echten Fußball, wo es eigentlich kaum Wissenvorsprünge zwischen wirklichen Trainern gibt, weil sie alle gleiche Ausbildungen durchlaufen. Einige lassen die Transfers ja z.B. vom Sportdirektor übernehmen, damit die Entwicklung einer Mannschaft "schwieriger" wird. Die Brücke zwischen Casuals und dem Rest würde ich persönlich aber genau über diese Assistenten schlagen. Da diese zwangsläufig KI sind, profitieren Assistenten exakt von sukzessive verbesserter KI. Eigentlich haben SI hier einen perfekten Job, den sie simulieren. Denn Teammanager/Trainer haben in echt mitunter so ziemlich Assistenten für alles. Selbst das Taktische, siehe Rijkaard damals in Barcelona, der Henk ten Cate nicht nur alles Taktische übernehmen ließ, sondern die Entwicklung des kompletten SPielstils. Oder den Schlands noch geläufig: Klinsmann und Löw damals... Idealerweise sollten diese Assis aber nicht nur alles selbst übernehmen können und auch vielleicht verschiedene Skill-Level haben, sondern langfristig den Spieler auch einen Lerneffekt erzielen lassen. Das kann schrittweise geschehen, zum Beispiel, dass der Spieler alternativ noch grob alle Entscheidungen trifft, also: Welchen Fußball spielen wir ungefähr? Auch im Spiel: Spielen wir weiter Angriff auf 2:0 oder sichern wir lieber ab? Und der Assi dann das jeweils umsetzt. Ich denke hier übrigens auch an so was wie einen gescheiten Datenanalysten, der zum Beispiel die vielen "Muss er machen!!!!1"-Varianten im Sky-Sports-Textkommentar mal gerade rückt. ;D Allerdings ist, glaube ich die SI-Erfahrung: Sobald eine KI was kann, was ein Spieler, der drauf besteht, alles selbst zu machen, nicht kann, muss das "Cheaten" sein. Und das wird durch die Bank passieren, weil selbst der "abgespeckte" FM Touch/Classic damals bereits als Noob-Version verschrien war, so dass selbst Spieler, die keinen Bock auf die Features im normalen MOdus etc. haben diesen trotzdem spielten. Und: Sobald was schief geht, wird immer zuerst das Spiel angegriffen (selbst wenn es nicht zwangsläufig ein Fehler/Bug des Spiels ist)…. Ergo, wenig Chance. Zumal ihre Zielgruppe halt auch, sagen wir, sehr breit gefächert ist. Insgesamt funktioniert das ja; aber eine der "Sünden" von modernem Spieldesign ist auch, es wirklich jedem recht machen zu wollen. Das geht heutzutage soweit, dass selbst bei nischigeren Kickstarter-Spielen wie Pathfinder Spieler erwarten, ohne Vorkenntnisse oder Einarbeitung alles wegtrollen zu können, worauf Patches erscheinen und Spielmodi genau dafür implementiert werden, was Ressourcen beansprucht. Oder umgekehrt: dass Spiele, die eher seichtere Mechaniken haben, vom harten Kern als "Walking Simulatoren" verschrien werden. Entsprechend schöpfen sehr wenige Spiele irgendwann wirklich ihr volles Potenzial aus. Gerade weil der FM im Vergleich zu einfacheren Managergames natürlich vorgibt, zumindest einigermaßen eine Simulation dessen zu sein, was da draußen wirklich passiert, ist die mögliche Diskrepanz dann natürlich entsprechend. |
| LEViathan:
Da das Wetter im FM eine Rolle spielt, wünsche ich mir zusätzlichen Einfluss durch die Stadionatmosphäre auf das Spielgeschehen. Der berühmte Hexenkessel lässt die Emotionen überkochen, Pfeifkonzerte verunsichern Spieler mit geringem Selbstvertrauen, unerwartete Gegentore als Stimmungskiller. Maßgeblich sollte die Körpersprache der Spieler und ihre Moral beeinflusst werden, sodass ich als Manager gegensteuern kann/muss. Die Stimmung und ihre Elastizität sollte von der Supporter-DNA abhängig sein (dafür gibt es ja bereits Werte im FM) und beispielsweise durch PKs in Maßen stimuliert werden können (vor besonders wichtigen Spielen nochmal einen Appell an die Fans richten). Selbstverständlich müsste es einen Unterschied machen, ob vor 80.000 oder 10.000 Zuschauern gespielt wird. Ein ausverkauftes Stadion sollte zudem "beeindruckender" sein als eine halbleere Arena. In diesem Kontext wäre die Seitenwahl vor Anpfiff als Feature durchaus interessant. Weiß zwar nicht, ob das statistisch hinsichtlich eigenen Toren nachweisbar ist, aber die Heimmannschaften spielen ja gerne in der zweiten Halbzeit auf ihre Heimkurve, während der Gegner bei Gewinn der Coin Flips gerne mal bewusst die Seite wechselt. Heute erst gelesen, dass - zumindest in der Bundesliga - künftig bei Gewinn wieder Ball oder Seite gewählt werden darf. Mit Voreinstellungen ließe sich das Micro-Management bei Bedarf eindämmen. |
| KI Heynckes:
Weiß nicht ob das hier, oder eher im Research richtig ist, aber würde mir wünschen, dass die deutsche Namensdatabase mal angepasst wird, oder man das zumindest selber tun kann. Gefühlt die Hälfte der deutschen Regens hat Namen wie Joachim, Herbert, Hans-Dieter usw., wie wohl kaum mehr ein Bundesligaspieler heißen wird. Ist einfach nervig wenn man länger in der Bundesliga spielt. |
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