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[FM 20] Sunday League Footballer will den Henkelpott
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Noergelgnom:
Okay, das war fix.
Entlassen, bevor ich auch nur geschrieben hatte, dass mir PSV als neue Station wesentlich lieber ist als Hertha, HSV oder Bayern.  ;D
Die Niederlande scheinen in den letzten Wochen kein allzugutes Pflaster für Schreiberlinge hier zu sein. (Okay, knufschu hält die Fahne immerhin noch hoch ^^).
expos:
@Achtelprofi: Irgendwie hatte ich da auch mehr vor... ;)

2030/31
In der Sommerpause werde ich zu einigen interessanten Vorstellungsgesprächen eingeladen, zu einigen leider auch nicht. Kurz vor Saisonstart fällt die Entscheidung: Es geht rund 200 km nach Westen und über eine Landesgrenze zum Club Brugge.


Wo ich mich direkt als Titelfavorit wiederfinde... Und in der Champions League-Gruppenphase (Belgien hat tatsächlich einen direkten Startplatz). Und diese Gruppe ist illuster, denn es warten der Futbol Club Barcelona, Galatasaray Sport Kulübü und Manchester City FC!

Auf dem Transfermarkt passiert im Sommerfenster nicht mehr viel. Zu meiner unverhohlenen Freude darf ich aber feststellen, dass das deutsche Nachwuchstalent Daniel Ewald ablösefrei von Borussia Dortmund verpflichtet wurde. Ihn hatte ich schon beim PSV im Visier. In der Wintertransferperiode ergänze ich den Kader noch. Für 9,5 Mio. € kommt der Stürmer Matteo Zanini vom Ligakonkurrenten Oud-Hervelee Leiden zu uns. 7,5 Mio. € kostet uns der brasilianische Torwart Vinicius Kaue vom Santos Futebol Clube und 7 Mio. € der französische Flügelspieler Alain Essomba vom Montpellier Hérault Sport Club. Alle drei schlagen direkt ein und werden zu Leistungsträgern.

Zunächst muss ich mich auch noch an das Format der Jupiler League in Belgien gewöhnen. Nach Hin- und Rückrunde in der 16 Mannschaften umfassenden Profvoetbal 1A wird diese geteilt und es gibt eine Meisterschaftsrunde der besten 6 Mannschaften mit Hin- und Rückrunde, in die die Hälfte der Punkte aus der Normalrunde mitgenommen werden. Die übrigen 10 Mannschaften aus der Normalrunde spielen mit den besten Mannschaften aus der dann noch einen europäischen Platz aus. Ziemlich kompliziert...

Etwas einfacher ist der nationale Pokal Croky Cup. Wir steigen in der 6. Runde ein und erreichen nach Siegen gegen KRC Gent-Zeehaven aus der Eerste Klasse Amateurs (4-1 auswärts) sowie die Ligakonkurrenten Royal Antwerp FC (1-0 zu Hause) und KRC Genk (4-1 zu Hause) das Halbfinale, das im Modus Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Der Gegner KV Mechelen ist aber auch kein richtiger Prüfstein; nach einem 2-1-Sieg in Mechelen ziehen wir mit einem 4-0 eine Woche später vor heimischer Kulisse in das Pokalfinale ein. Dort treffen wir im Stade Roi Baudouin in Brüssel auf den Sint-Truidense VV. Und es wird einseitig... Am Ende steht es 5-0. Damit haben wir ein Saisonziel erreicht und ich meinen ersten nationalen Titel!


In der Liga bleiben wir bis Dezember ungeschlagen und holen in 13 Spielen 9 Siege und 4 Unentschieden.


Danach haben wir eine kleinere Schwächephase, in der wir unter anderem beim direkten Konkurrenten KAA Gent mit 0-5 verlieren. Die darauf folgenden 13 Spiele, von denen wir 11 gewinnen und nur 2 verlieren, können wir uns absetzen. Leider zusammen mit der KAA Gent, die eine beeindruckende Saison spielen und mit einem Punkt mehr die Normalrunde beenden.



Dann kommt die Meisterrunde... und uns geht die Luft aus. Aus den 10 Spielen holen wir gerade einmal 2 Siege, verlieren zwar auch nur 2, aber insgesamt 6 Unentschieden sind zu wenig. Wir werden mit 6 Punkten Rückstand Zweiter, qualifizieren uns aber trotzdem für die Champions League... nur leider nicht direkt für die Gruppenphase.



Europäisch... macht richtig Freude! Wir werden zwar nur Dritter, aber mit beachtlichen 9 Punkten. So gewinnen wir 1-0 zu Hause gegen Manchester City FC und holen gegen Galatasaray Sport Kulübü die beiden notwendigen Pflichtsiege.



In der Europa League kommt es dann zum wahrscheinlich wildesten Spiel meiner bisherigen Karriere. In der 1. Knockout-Runde treffen wir auf den französischen Vertreter Stade Rennes FC, die in der 67. Minute mit 5-1 führen. Dann aber zeigt das Team Moral und erzielt in den letzten 10 Minuten noch drei Tore und mit dem Endergebnis von 4-5 haben wir plötzlich wieder eine realistische Chance im Rückspiel. Die wir leider aber nicht nutzen. Wir geraten in Rückstand und Matteo Zanini kann erst in der Nachspielzeit den verdienten Ausgleich erzielen. Zu mehr reicht es leider nicht mehr und wir scheiden aus.

OppaChonk:
Das war ja wirklich nur ein kurzes Gastspiel bei der PSV ... aber mit Club Brugge kann man auch gut leben. Vielleicht darfst du dich ja mal länger beweisen. ;)
expos:
2031/32
In der Saisonpause kommen zwei Neue, die uns direkt verstärken. Für die linke Abwehrseite der uruguayanische Nationalspieler Matías Brito für 8,8 Mio. € vom Club Atlético Penarol und für die rechte offensive Seite der Deutsche Efe Keklik für 6,8 Mio. €. Sie ergänzen ein starkes Team mit dem Brasilianer Vinicius Kaue im Tor, dem Italiener Andrea Ferrari und dem Südkoreaner Park Jeong-Woo in der Innenverteidigung, Brito defensiv links und Tomas Melander rechts, im Mittelfeld der Ukrainer Roman Shulyak und der Spanier Lluís, Alain Essomba offensiv links und Keklik rechts und im Sturm sorgen Daniel Ewald, der Mexikaner Jonathan Gallegos und Matteo Zanini für die zahlreichen Tore.

In der Meisterschaft machen wir in der Normalrunde den Durchmarsch. In 30 Saisonspielen verlieren wie einmal, 3-4 zu Hause gegen Sint-Truidense VV. Mit 11 Punkten Vorsprung beenden wir die Normalrunde.


Und starten mit 6 Punkten Vorsprung in die Meisterrunde. Am Ende sind es 8 und wir sind belgischer Meister. Meine erste nationale Meisterschaft!


Im Coupe de Belgique kommen wir nach Siegen über die unterklassigen Gegner Royal Excel Mouscron (3-1 auswärts) und Royal Cappellen (5-2 auswärts) ins Viertelfinale. Und dort beim Ligakonkurrenten Oud-Hervelee Leuven etwas überraschend, dafür aber umso deutlicher mit 2-5 unter die Räder zu kommen. Also keine Titelverteidigung.

In der Champions League starten wir in der 3. Runde der Vorqualifikation und treffen dort auf den Schweizer Vertreter BSC Young Boys. Nach einem 5-1 zum Auftakt im heimischen Gert Verheyen Stadium, wird das Rückspiel in der Schweizer Landeshauptstadt nicht viel mehr als eine Pflichtaufgabe, die wir mit 3-2 recht souverän lösen. Im Playoff wartet mit dem Futebol Clube de Famalicao ein interessanter Gegner aus Portugal. Der Verein wurde im FM von einem Investor übernommen und dank erheblicher Geldmittel zu einem häufig vertretenen Gast in den europäischen Wettbewerben. Aber auch hier können wir uns behaupten, gewinnen auf der iberischen Halbinsel mit 2-1 und lassen im Rückspiel mit einem deutlichen 3-0 keine weiteren Zweifel aufkommen. Es folgt die Auslosung der Gruppe... und wieder eine sehr illustre Gegnerschaft. Erneut treffen wir auf Manchester City FC, hinzu kommt Red Bull Salzburg als Konkurrent um Platz 3 in der Gruppe und... die Königlichen vom Real Madrid Club de Fútbol!

Mit zwei Siegen gegen Salzburg holen wir die notwendigen Pflichtsiege, gegen die beiden anderen ist aber nichts zu holen. Zwar verlieren wir in Madrid und zu Hause gegen Manchester nur 0-1 (in Madrid durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit), es setzt zum Abschluss der Gruppenphase mit 0-7 aber auch eine heftige Klatsche auf der Insel.


Immerhin Europa League. Hier wartet FC Dynamo Kyiv in der 1. Knockout-Runde. In der eiskalten ukrainischen Hauptstadt zittern wir uns zu einem 2-0, zu Hause folgt ein erwärmendes 3-2. Und in der 2. Knockout-Runde wartet dann das französische Spitzenteam Olympique Lyonnais. Nach einem umkämpften 1-1 im Heimspiel können wir im Groupama Stadium dann aber nicht unser ganzes Potenzial abrufen und verlieren letztlich verdient mit 0-1 und scheiden aus.


Mir schleicht sich langsam der Gedanke in den Hinterkopf, dass ich damit das Potenzial in Brügge ausgeschöpft habe...
expos:
2032/33
Irgendwie zieht es mich schon wieder weg. Serienmeister in Belgien? Wenig motivierend. Mit Club Brugge die Champions League gewinnen? Gegen die Schwergewichte aus England, Frankreich, Italien und Spanien? Eher unwahrscheinlich, sinnierte ich und bewarb mich lose auf ein paar offene Stellen. Und durfte feststellen, dass mein bisheriges Wirken auch auf höchster europäischer Ebene nicht unbemerkt geblieben war. Unerwartet kommt ein Anruf aus Norditalien. Wieder ein traditionsreicher Verein mit einer sehr langen Erfolgsgeschichte. Etwas ungläubig und mit weichen Knien treffe ich mich ein paar Tage später mit den Vereinsverantwortlichen. Es wird ein gutes Gespräch, ich lese aber nicht zu viel heraus.

Dann die Überraschung, nicht nur für mich: Am 02.07.2032 werde ich als neuer Manager vorgestellt... des ruhmreichen Juventus Football Club!


Ich bei der Alten Dame... Ruhm, Titel, Tradition. Viel Geld (ungefähr dreimal so viel Gehaltsbudget wie in Brügge) und eine überaus hungrige, talentierte Mannschaft. Plötzlich manage ich einen Kader, dessen Spieler ich aus der Berichterstattung der Serie A und den internationalen Spielen kenne. Erfahrene wie Federico Chiesa, Merih Demiral, Moise Kean im Herbst ihrer Karriere, hoffnungsvolle Talente mit dem Potenzial zu Weltkarrieren wie Eigengewächs Marco Vincenzi und der Argentinier Diego Vilán. Mir dreht sich der Kopf...

Er dreht sich noch ein wenig schneller, als ich feststelle, dass die U23 des Clubs derzeit in der Serie B spielt. Somit habe ich zwei Mannschaften in den beiden höchsten italienischen Spielklassen. Also muss ich wohl auch noch die Einkaufspolitik für einen Zweitligisten managen. Ich kümmere mich direkt um eine Verbesserung des Funktionsteams...

Ich fange mich aber schnell wieder und stelle fest, dass es auch Lücke gibt im Kader. Also werde ich direkt tätig... kaufe aber nur zwei alt bekannte Gesichter: Für 25 Mio. € (dank festgeschriebener Ablösesumme im mit mir verhandelten Vertrag) bzw. 10,5 Mio. € folgen mir Efe Keklik und Matteo Zanini von meiner alten Wirkungsstätte ins Piemont. In Brügge sind die Verantwortlichen nicht gerade begeistert... Aber ich miste aus: Insgesamt 9 Spieler verlassen uns im Sommertransferfenster. Wir erlösen rund 61 Mio. €. Nicht das wir das Geld gebraucht hätten... Im Winter schlagen wir noch einmal zu. Eigentlich nur als Notlösung kommt Serge Perin für knapp 10 Mio. € und die linke offensive Seite von der Association Sportive de Monaco und für 70 Mio. € verpflichten wir die italienische Nachwuchshoffnung Andrea Fornasier von der Associazione Sportiva Roma. Er soll zusammen mit Vincenzi das Innenverteidigungsduo der kommenden Dekade bei Juve bilden.

Aufgrund einer nicht gerade berauschenden Vorsaison (die mir wohl auch den Posten eingebracht hat) starten wir international „nur“ in der Europa League. Da allerdings gleich als Mitfavorit.

In der Serie A starten wir verhalten. So gibt es in der Hinrunde insgesamt 5 Niederlagen, fast nur gegen die anderen Schwergewichte, einzig die Niederlage bei Unione Sportiva Sassuolo Calcio ist ärgerlich. Aber dann findet sich die Mannschaft, verinnerlicht meine Spielphilosophie (die seit meiner Zeit in Wrexham unverändert ist) und wir starten durch. Und bleiben ungeschlagen, müssen gerade einmal drei Unentschieden hinnehmen und holen 51 von 57 möglichen Punkten.


Logische Konsequenz: In meinem ersten Jahr im Piemont holen wir den Scudetto, mit schlanken 10 Punkten Vorsprung auf die Società Sportiva Calcio Napoli. Der Jubel ist überschwänglich, der Vorstand in seiner Entscheidung bestätigt, ist es doch die erste Meisterschaft seit 11 Jahren, eine ungewöhnlich lange Durststrecke für die Alte Dame.


In der Coppa Italia scheitern wir dagegen kläglich. Zu Hause verlieren wir in der 1. Runde gegen die Fahrstuhlmannschaft von Ascoli Calcio 1898 mit 0-2.

In der Europa League starten wir direkt in der Gruppenphase. APOEL aus Zypern, Cashpoint SC Rheindorf Altach aus Österreich und der FC St. Gallen sind die Gegner. Immerhin kurze Wege. 6 Siege, 17-1 Tore stehen nach 6 Spielen auf der Habenseite, darunter ein 8-0-Heimsieg gegen APOEL.


Und ein Auftritt im Westfalenstadion in der 2. Knockout-Runde, wo wir auf Borussia Dortmund treffen. Unbeeindruckt von der Kulisse gewinnen wir durch Tore von Alessio Dondi und Mauro Castillo 2-0. Das Rückspiel endet 2-2 und wir stehen im Viertelfinale. Wo ein ganz anderes Kaliber auf uns wartet: Manchester City FC. Wieder einmal, denke ich. Und wieder einmal ziehen wir den Kürzeren. Eine 0-1-Heimniederlage im Hinspiel können wir im Etihad Stadium nicht aufholen. Im Gegenteil, hier verlieren wir auch, mit 1-3. Erste Erkenntnis: Wenn das mit den europäischen Titeln etwas werden soll, muss noch erheblich investiert werden.


Auch unsere U23 schlägt sich in der Serie B prächtig und beendet die Saison auf dem 5. Platz. Als Ziel habe ich mir hier langfristig den Klassenerhalt sowie die Entwicklung unserer Nachwuchskräfte auf dem Weg in die 1. Mannschaft gesteckt.
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