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Autor Thema: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...  (Gelesen 52013 mal)

Leland Gaunt

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #60 am: 21.November 2021, 22:07:24 »

Immerhin kriegt Österreich es mit der Impfpflicht gebacken.

Du kannst beruhigt sein, die wird hier auch kommen, jede Wette.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-krise-regierung-loescht-impfpflicht-passage-78308290.bild.html


Bin gespannt,
a) ob auch in Deutschland Proteste stattfinden werden
b) wie die Inzidenz im nächsten Herbst aussieht, wenn die (Zwangs)Impfquote höher ist
c) sich das Gesundheitssystem mittelfristig entwickeln wird
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DragonFox

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #61 am: 21.November 2021, 22:13:11 »

a) ob auch in Deutschland Proteste stattfinden werden

Ja. Es wir immer Proteste geben. Gegen alles.
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j4y_z

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #62 am: 21.November 2021, 23:19:54 »

Bringt mir aktuell nichts, denn ich muß essen was wir gekocht haben.

Aber ok, nächstes Wochenende bin ich bei Mama.*sabber*

Ja, aber dann hast du wenigstens ne Perspektive. :D

Immerhin kriegt Österreich es mit der Impfpflicht gebacken.

Du kannst beruhigt sein, die wird hier auch kommen, jede Wette.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-krise-regierung-loescht-impfpflicht-passage-78308290.bild.html


Bin gespannt,
a) ob auch in Deutschland Proteste stattfinden werden
b) wie die Inzidenz im nächsten Herbst aussieht, wenn die (Zwangs)Impfquote höher ist
c) sich das Gesundheitssystem mittelfristig entwickeln wird

a) klar. Manche Leute protestieren ja sogar gegen Stoffmasken.
b) die Inzidenz kannst du dann wirklich gegen die Hospitalisierungsrate eintauschen. Denn da wollen wir ja hin: in die endemische Lage.
c) schlechter als jetzt, sollte die FDP wirklich das GM bekommen
« Letzte Änderung: 21.November 2021, 23:30:25 von Joe Hennessy »
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neps90

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #63 am: 21.November 2021, 23:24:26 »

Bringt mir aktuell nichts, denn ich muß essen was wir gekocht haben.

Aber ok, nächstes Wochenende bin ich bei Mama.*sabber*

Ja, aber dann hast du wenigstens ne Perspektive. :D

Da kann ich mich bei meiner Frau echt glücklich schätzen. Ich vermisse das aus essen gehen 0,0 da sie besser kocht als die meisten Restaurants wo wir hin gehen könnten.
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j4y_z

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #64 am: 21.November 2021, 23:32:18 »

Bringt mir aktuell nichts, denn ich muß essen was wir gekocht haben.

Aber ok, nächstes Wochenende bin ich bei Mama.*sabber*

Ja, aber dann hast du wenigstens ne Perspektive. :D

Da kann ich mich bei meiner Frau echt glücklich schätzen. Ich vermisse das aus essen gehen 0,0 da sie besser kocht als die meisten Restaurants wo wir hin gehen könnten.

Meine Frau kann sich da bei mir bedanken :D Bei uns bin ich der Koch im Haus. Ich war sowieso noch nie der große Auswärtsesser, einfach deshalb, weil ich mir das die meiste Zeit meines Lebens nicht leisten konnte. Wahrscheinlich auch der Grund, warum ich gut kochen kann.
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White

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #65 am: 21.November 2021, 23:50:42 »

Ich koche ja auch selbst und mMn sehr gut, manchmal hab ich aber einfach keine Lust. Bei vielen Restaurants schmeckt mittlerweile gefühlt alles wie "Einheitsbrei," es sei denn man bewegt sich in höherpreisigen Lokalen. DAs genehmige ich mir auch nur 1-2 mal im Monat bzw. zur Zeit eher seltener weil ich ja immer noch Krankengeld bekomme, andererseits ist das auch nicht so schlimm, da ich ja auch viel Zeit zum kochen habe.

a) ob auch in Deutschland Proteste stattfinden werden

Ja. Es wir immer Proteste geben. Gegen alles.
Die Frage für mich ist auch eher nicht ob es Proteste geben wird, sondern viel mehr ob die Proteste bei uns auch bürgerkriegsähnliche Zustände annehmen werden und wie die Politik darauf reagiert.
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KI-Guardiola

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #66 am: 22.November 2021, 01:37:22 »

Ab morgen sind in Ösistan alle Gasthäuser zu. Heißt ich muss wieder das essen, was ich oder meine Freundin gekocht haben.  :'(


Sieh das Positive: Selbst kochen spart viel Geld, das woanders investiert werden kann.  ;D

Habe gesehen, dass der erste Beitrag dieses Threads übrigens auch meinen damaligen "Frust" übers Selbstversorungs-Vorführen/Testen (anhand der Tagessätze für Bedürftige) enthält. Hatte übrigens selbst übers Wochenende:

-Chili mit frischen Schoten mit Paprika, Tomaten, Hackfleisch und schönen dicken Bohnen und Karottensalat am Samstag (Rest im Kühlgerät für heute).
-Nudeln mit gefüllten Paprikaschoten und Feldsalat am Sonntag

Beides lecker geschmeckt und hat zufrieden gemacht. Zum Frühstück meine übliche nährstoffreiche Portion Haferflocken mit Nüssen und Milch (sonntag auch das Gleiche abends)... dürfte alles inklusive Getränke (trinke schon seit Jahren nur Wasser/Sprudel) nicht viel, wenn überhaupt, über diesem Satz gelegen haben, sonntags eher drunter -- trotz der steigenden Corona-Preise, wo wir beim Thema sind. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Chili wohl sogar noch für heute reicht. Bedürftig ist weder der Reporter noch bin das ich. Das Video bleibt trotzdem unfuckingfassbar. Würde das meine Oma sehen, die oft sicher noch gezwungen war, aus extrem wenig möglichst viel zu zaubern, die würde vermuten, sie sei in einem falschen Film gelandet.

Mein letzter Restaurantbesuch war Ende Juni, aber da habe ich auch mal gut zugeschlagen (~ca. 170 Euro für zwei Personen in einem der höherpreisigen Lokale bei mir in der Gegend, das auch mal bei diesem "Mein Lokal, Dein Lokal" auf Kabel1 vor einiger Zeit dabei war). :D Der Rest waren gelegentliche Bestellungen beim Pizza/Döner-Mann und ein, zweimal ein Besuch bei den zwei großen Burgerketten (die ich eigentlich vermeiden will, da absolut nicht preiswert, überzuckert, ungesund und nicht lange sättigend).
 
« Letzte Änderung: 22.November 2021, 02:58:20 von KI-Guardiola »
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BlueSnakeRD

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #67 am: 22.November 2021, 12:48:55 »

Hier klingt sehr viel Frust durch. Gut, ist ja auch ein Frustthread.

- Mich nervt, dass teils immer noch nur Ungeimpfte getestet werden. Warum nicht einfach alle?
- Und da Tests (endlich) wieder gratis sind: Warum hat man die abgeschafft und 2G ohne Test eingeführt, nur um ein paar Wochen später zurückzurudern, nachdem die Testzentren zu haben? Der Winter nahte und es war sowas von klar, dass die Zahlen steigen müssen (Erkältungssaison), selbst OHNE Ungeimpfte.

Zur Politikverdrossenheit Ungeimpfter: Der Punkt mit den Emotionen ist sehr berechtigt. Beispiel Markus Söder. Warum sollte man diesem Mann auch als CSU-Anhänger auch nur ein Wort glauben? Der hat so oft ein X für ein U verkauft - da braucht es keine großen Wortverrenkungen von Hildmann und Co., um Söders Aussagen als Lügen darzustellen, selbst wenn es keine (ausnahmsweise) sind. Zu Recht fehlt einer nicht unsignifikanten Menge an Menschen in Deutschland das notwendige Grundvertrauen in Politiker bzw. Entscheidungsträger. Salopp formuliert kenne ich aus Süddeutschland aus meiner Kindheit den Ausspruch "der ist zwar korrupt, aber er beschafft Arbeitsplätze vor Ort." Das scheint verloren gegangen zu sein. Jetzt heißt der Satz "der ist korrupt." Also wird keiner Aussage getraut.

Markus Söder könnte auf die Bühne gehen und sagen "Rauchen schädigt die Lunge" - eine nicht unsignifikante Anzahl würde ihm nicht glauben, weil er ein notorischer Schwätzer ist.

Und das...ist furchtbar schade...und entschuldigt natürlich nicht die grundsätzliche Verweigerungshaltung - erklärt sie aber vllt.
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DeDaim

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #68 am: 22.November 2021, 14:42:33 »

Das trifft's ganz gut: Verantwortungslosigkeit auf allen Ebenen

Was ich besonders relevant finde: Das wiederholte (!) Ausschließen von Maßnahmen, deren Notwendigkeit man noch gar nicht abschätzen kann. "Nie wieder Lockdown (für Geimpfte)", "Eine Impfpflicht wird es nicht geben.", "Keine Schulschließungen mehr."

Als hätte man nichts gelernt. So verspielt man halt auch Vertrauen und/oder Handlungsoptionen. Ich komme mir mehr und mehr vor wie in einer Bananenrepublik.
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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #69 am: 22.November 2021, 14:51:01 »

Das trifft's ganz gut: Verantwortungslosigkeit auf allen Ebenen

Was ich besonders relevant finde: Das wiederholte (!) Ausschließen von Maßnahmen, deren Notwendigkeit man noch gar nicht abschätzen kann. "Nie wieder Lockdown (für Geimpfte)", "Eine Impfpflicht wird es nicht geben.", "Keine Schulschließungen mehr."

Als hätte man nichts gelernt. So verspielt man halt auch Vertrauen und/oder Handlungsoptionen. Ich komme mir mehr und mehr vor wie in einer Bananenrepublik.

Naja, Spahn hat ja auch im Sommer 2020, kurz vor dem zweiten, langen Lockdown, als Corona, wie jeden Sommer kaum präsent war, großspurig verkündet, dass Friseure nie wieder schließen müßten. Und ein paar Monate später fahren einige dann 500 Km nach Luxemburg um dort einen Friseurtermin wahrzunehmen  ;D 8) :police: >:D
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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #70 am: 22.November 2021, 14:56:36 »

Also falls jemand die Haare geschnitten haben möchte: Glatze kann ich.
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DragonFox

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #71 am: 22.November 2021, 15:46:16 »

Zur Politikverdrossenheit Ungeimpfter: Der Punkt mit den Emotionen ist sehr berechtigt. Beispiel Markus Söder. Warum sollte man diesem Mann auch als CSU-Anhänger auch nur ein Wort glauben? Der hat so oft ein X für ein U verkauft - da braucht es keine großen Wortverrenkungen von Hildmann und Co., um Söders Aussagen als Lügen darzustellen, selbst wenn es keine (ausnahmsweise) sind. Zu Recht fehlt einer nicht unsignifikanten Menge an Menschen in Deutschland das notwendige Grundvertrauen in Politiker bzw. Entscheidungsträger. Salopp formuliert kenne ich aus Süddeutschland aus meiner Kindheit den Ausspruch "der ist zwar korrupt, aber er beschafft Arbeitsplätze vor Ort." Das scheint verloren gegangen zu sein. Jetzt heißt der Satz "der ist korrupt." Also wird keiner Aussage getraut.

Wie oft ich die Tage höre, dass der Impfstoff lächerlich sei, weil geimpfte Menschen trotzdem krank werden und man sich jetzt auch noch Booster lassen soll. Ich wurde Ende Mai geimpft. Bereits damals wusste ich, dass es wohl nach 6-7 Monaten eine Auffrischimpfung geben muss. Entweder die Leute sind nicht informiert, haben verkürzte Informationen oder verdrehen die Informationen. Das es zu wenig Informationen gab lasse ich, abgesehen von wenigen Ausnahmen, irgendwie nicht gelten.
Das ist für mich mit ein größter Grund für das fehlende Vertrauen. In meinem Menschenbild lügen aber auch die meisten Poltiker nicht. Das mag naiv sein.  :P

Was ich besonders relevant finde: Das wiederholte (!) Ausschließen von Maßnahmen, deren Notwendigkeit man noch gar nicht abschätzen kann. "Nie wieder Lockdown (für Geimpfte)", "Eine Impfpflicht wird es nicht geben.", "Keine Schulschließungen mehr."

Als hätte man nichts gelernt. So verspielt man halt auch Vertrauen und/oder Handlungsoptionen. Ich komme mir mehr und mehr vor wie in einer Bananenrepublik.

Stimmt. Da würde ich mir manchmal etwas mehr Zurückhaltung wünschen. Andererseits passiert mir das fast wöchentlich mit verschiedenen Kunden für die ich Lösungen suche und verkaufe. Immer wenn ich eine Maßnahme zur Lösung von Problemen vorschlage trete ich auf der schmalen Linie zwischen eisenharter Zuversicht und einem "eventuell löst das ihr Problem, wenn x/y/z nicht eintreten und wir ganz fest hoffen". Was klingt zuversichlicher und professioneller?
Kommunikation ist komplex. Zeige ich Zuversicht und setze ich optmistisch darauf, dass die Situation sich löst, so dass ich Vertrauen ausstrahle und mein Umfeld mitzieht oder mache ich eher wischi waschi, halte mir Hintertüren offen um nachher sagen zu können, dass man es ja nicht so gemeint hat und jetzt machen wir die nächste Maßnahme?

Ich hätte mir höchstens den Disclaimer gewünscht, "...falls die Impfquote hoch ist.". Und jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster: In unserer verkürzten Medienberichterstattung würde ich mich nicht mal wundern, wenn Spahn, Lauterbach und alle anderen oft den Disclaimer genutzt haben und in den späteren Zusammenschnitten bleibt nur noch das Versprechen übrig.

Und abgesehen davon: Man hört die Kommentare immer nur von Einzelpersonen vor Entscheidungen. Wenn Lauterbach (der gar nichts zu bestimmen hat), Spahn (der etwas mehr zu bestimmen hat) und Merkel (keine Ahnung) sagen, dass der Lockdown nicht kommt und der Söder in Bayern den Lockdown ausruft dann sind das Aussagen von Lauterbach, Spahn und Merkel nichts außer Meinung, die sie politisch nicht durchsetzen konnten. Ich habe auch Meinung, hab aber auch nichts zu bestimmen und aus gutem Grund keine Mehrheit. Behauptet und gefordert wird viel.
« Letzte Änderung: 22.November 2021, 16:02:35 von DragonFox »
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DeDaim

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #72 am: 22.November 2021, 16:09:03 »

Aber das ist doch ein entscheidendes Problem, dass ich schon vor langer Zeit kritisiert habe: Die Krisenkommunikation der politischen Verantwortungsträger ist unterirdisch. Erstens inhaltlich/formal schlecht und zweitens schlecht abgestimmt. Ich gebe ja zu, ich habe nicht von vielen Dingen ein ausgereiftes Expertenwissen, aber Kommunikation ist mein täglich Brot und das was da getrieben wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Entweder die werden allesamt schlecht beraten oder ignorieren die professionelle Beratung. Das kann man auch nicht nur auf (mögliche) verkürzte Medienberichterstattung schieben, so oft wie das nun vorkam.

Dabei ist die Entscheidung in dem Fall gar nicht mal so schwer. Es wäre vielleicht keine populäre Aussage gewesen, aber verständlich zu sagen: "Die Pandemie ist dynamisch, wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen, welche Maßnahmen notwendig werden könnten, etwa im Hinblick auf Virusmutationen. Stand jetzt planen wir aber keine Impfflicht und keinen weiteren Lockdown."

Aber nein, es wahr ja das Superwahljahr, da musste man unbedingt noch mehr Käse erzählen als ohnehin schon. ::)
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Tankqull

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #73 am: 22.November 2021, 16:51:41 »

Bringt mir aktuell nichts, denn ich muß essen was wir gekocht haben.

Aber ok, nächstes Wochenende bin ich bei Mama.*sabber*

Online Kochkurs - dann klappts auch mit der Nach... Freundin ;)
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DragonFox

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #74 am: 22.November 2021, 16:58:31 »

Bringt mir aktuell nichts, denn ich muß essen was wir gekocht haben.

Aber ok, nächstes Wochenende bin ich bei Mama.*sabber*

Online Kochkurs - dann klappts auch mit dem Nachtisch!... Freundin ;)

Ich hab das mal auf das Wesentliche korrigiert.  :P
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DragonFox

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #75 am: 22.November 2021, 17:02:00 »

Aber das ist doch ein entscheidendes Problem, dass ich schon vor langer Zeit kritisiert habe: Die Krisenkommunikation der politischen Verantwortungsträger ist unterirdisch. Erstens inhaltlich/formal schlecht und zweitens schlecht abgestimmt. Ich gebe ja zu, ich habe nicht von vielen Dingen ein ausgereiftes Expertenwissen, aber Kommunikation ist mein täglich Brot und das was da getrieben wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Entweder die werden allesamt schlecht beraten oder ignorieren die professionelle Beratung. Das kann man auch nicht nur auf (mögliche) verkürzte Medienberichterstattung schieben, so oft wie das nun vorkam.

Dabei ist die Entscheidung in dem Fall gar nicht mal so schwer. Es wäre vielleicht keine populäre Aussage gewesen, aber verständlich zu sagen: "Die Pandemie ist dynamisch, wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen, welche Maßnahmen notwendig werden könnten, etwa im Hinblick auf Virusmutationen. Stand jetzt planen wir aber keine Impfflicht und keinen weiteren Lockdown."

Aber nein, es wahr ja das Superwahljahr, da musste man unbedingt noch mehr Käse erzählen als ohnehin schon. ::)

Hm... Ich schrieb ja schon oben: Ich bin zu naiv, um sowas als negativ zu sehen. Ich fand die Kommunikation in Ordnung. Zumindest nicht schlechter als sonst.

Das wir bei den Entscheidungen immer 2-3 Monate hinterher hinken sehe ich aber auch so. Das Wahltjahr hat uns aus Sicht der Pandemie nicht gut getan.
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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #76 am: 22.November 2021, 17:06:54 »

Also falls jemand die Haare geschnitten haben möchte: Glatze kann ich.

Nein, danke. Die kommt bei mir von alleine. ;D
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BlueSnakeRD

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #77 am: 22.November 2021, 17:25:42 »

Aber das ist doch ein entscheidendes Problem, dass ich schon vor langer Zeit kritisiert habe: Die Krisenkommunikation der politischen Verantwortungsträger ist unterirdisch. Erstens inhaltlich/formal schlecht und zweitens schlecht abgestimmt. Ich gebe ja zu, ich habe nicht von vielen Dingen ein ausgereiftes Expertenwissen, aber Kommunikation ist mein täglich Brot und das was da getrieben wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Entweder die werden allesamt schlecht beraten oder ignorieren die professionelle Beratung. Das kann man auch nicht nur auf (mögliche) verkürzte Medienberichterstattung schieben, so oft wie das nun vorkam.

Dabei ist die Entscheidung in dem Fall gar nicht mal so schwer. Es wäre vielleicht keine populäre Aussage gewesen, aber verständlich zu sagen: "Die Pandemie ist dynamisch, wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen, welche Maßnahmen notwendig werden könnten, etwa im Hinblick auf Virusmutationen. Stand jetzt planen wir aber keine Impfflicht und keinen weiteren Lockdown."

Aber nein, es wahr ja das Superwahljahr, da musste man unbedingt noch mehr Käse erzählen als ohnehin schon. ::)

Hm... Ich schrieb ja schon oben: Ich bin zu naiv, um sowas als negativ zu sehen. Ich fand die Kommunikation in Ordnung. Zumindest nicht schlechter als sonst.

Das wir bei den Entscheidungen immer 2-3 Monate hinterher hinken sehe ich aber auch so. Das Wahltjahr hat uns aus Sicht der Pandemie nicht gut getan.

Stell dir vor, du traust der Regierung nicht, weil du Hildmann heißt. Dann musst du bei so einer Kommunikation "nur" die richtigen Schnibsel aus der Tagesschau zu einem "Best of Spahns Lügen" (als Beispiel) zusammenschneiden und stellst das auf Verschwörungstube. Das Beste dabei: Du musst dir nicht mal was aus den Fingern saugen, du kannst auf die Tagesschau als seriöse Quelle gegenüber deinen Zusehern verweisen. Wenn dann zudem die Tagesschau selbst noch kommunikationstechnische Fehler begeht (letztes Jahr hieß es "alle Toten mit Corona sind Coronatote, Punkt aus vorbei" - heute wird zwischen "gestorben mit oder an Corona" vorallem bei Geimpften zu Recht differenziert), hast du den Salat.

Das ist ein Problem so einer "Kommunikationsstrategie." Uneinheitliches Vorgehen bringt Probleme mit sich. Und ja: Gerade Anfangs waren Fehler verständlich. Aber wir sind jetzt im Monat 20+ der Pandemie. Der zweite Sommer wurde verpennt.

Es wird halt weiter durchgewurschtelt. Im Frühjahr werden dann die Zahlen besser, weils halt wärmer wird. Die Politik verkauft das dann als Erfolg. Und dann wird im Sommer wieder geschlafen und es kann im nächsten Herbst wieder losgehen...
« Letzte Änderung: 22.November 2021, 17:30:33 von BlueSnakeRD »
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DragonFox

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #78 am: 22.November 2021, 17:49:51 »

Aber das ist doch ein entscheidendes Problem, dass ich schon vor langer Zeit kritisiert habe: Die Krisenkommunikation der politischen Verantwortungsträger ist unterirdisch. Erstens inhaltlich/formal schlecht und zweitens schlecht abgestimmt. Ich gebe ja zu, ich habe nicht von vielen Dingen ein ausgereiftes Expertenwissen, aber Kommunikation ist mein täglich Brot und das was da getrieben wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Entweder die werden allesamt schlecht beraten oder ignorieren die professionelle Beratung. Das kann man auch nicht nur auf (mögliche) verkürzte Medienberichterstattung schieben, so oft wie das nun vorkam.

Dabei ist die Entscheidung in dem Fall gar nicht mal so schwer. Es wäre vielleicht keine populäre Aussage gewesen, aber verständlich zu sagen: "Die Pandemie ist dynamisch, wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen, welche Maßnahmen notwendig werden könnten, etwa im Hinblick auf Virusmutationen. Stand jetzt planen wir aber keine Impfflicht und keinen weiteren Lockdown."

Aber nein, es wahr ja das Superwahljahr, da musste man unbedingt noch mehr Käse erzählen als ohnehin schon. ::)

Hm... Ich schrieb ja schon oben: Ich bin zu naiv, um sowas als negativ zu sehen. Ich fand die Kommunikation in Ordnung. Zumindest nicht schlechter als sonst.

Das wir bei den Entscheidungen immer 2-3 Monate hinterher hinken sehe ich aber auch so. Das Wahltjahr hat uns aus Sicht der Pandemie nicht gut getan.

Stell dir vor, du traust der Regierung nicht, weil du Hildmann heißt. Dann musst du bei so einer Kommunikation "nur" die richtigen Schnibsel aus der Tagesschau zu einem "Best of Spahns Lügen" (als Beispiel) zusammenschneiden und stellst das auf Verschwörungstube. Das Beste dabei: Du musst dir nicht mal was aus den Fingern saugen, du kannst auf die Tagesschau als seriöse Quelle gegenüber deinen Zusehern verweisen. Wenn dann zudem die Tagesschau selbst noch kommunikationstechnische Fehler begeht (letztes Jahr hieß es "alle Toten mit Corona sind Coronatote, Punkt aus vorbei" - heute wird zwischen "gestorben mit oder an Corona" vorallem bei Geimpften zu Recht differenziert), hast du den Salat.

Das ist ein Problem so einer "Kommunikationsstrategie." Uneinheitliches Vorgehen bringt Probleme mit sich. Und ja: Gerade Anfangs waren Fehler verständlich. Aber wir sind jetzt im Monat 20+ der Pandemie. Der zweite Sommer wurde verpennt.

Es wird halt weiter durchgewurschtelt. Im Frühjahr werden dann die Zahlen besser, weils halt wärmer wird. Die Politik verkauft das dann als Erfolg. Und dann wird im Sommer wieder geschlafen und es kann im nächsten Herbst wieder losgehen...

Achso: Du sagst also Hildmann hat recht, weil alle seine Behauptungen auf Tatsachen beruhen. Immerhin sind das seriöse Quellen wie die Tagesschau und ich sollte das auch so machen, weil es so einfach geht.

Und bevor das jetzt in den falschen Hals geräht. Ich meine das nicht. Ich hab einfach nur diese Strategie angewendet. Es steht an diesem Punkt jedem frei das darüber zitierte zu lesen, in den Kontext zu setzen und selbst zu entscheiden, ob ich BlueSnakeRD richtig verstehe und wiedergebe. :P
Diese Strategie wird es immer leicht haben. Ich folge so Spinnern schon eine ganze Weile auf verschiedenen Kanälgen. Die machen aus absolut stichaltigen Artikeln eine Nummer, indem sie sehr gekonnt die Details weglassen und leicht verdrehen. Dafür brauchen sie keine großen Fehler den sie haben der Gegenseite eins vorraus: Poltiker, Medien und Wissenschaftlicher sind in der misslichen Lage immer den ersten Zug machen zu müssen. Einer wie Hildmann und Co ist nämlich noch nie dadurch aufgefallen etwas konstruktives beizutragen.
Damit will ich Fehler aber nicht schön reden. Da ist ne Menge passiert.

Aber zum Beispiel die Sache mit den Medien (Coronatote) finde ich ein kein so tolles Beispiel für deinen Punkt. In dem Fall wurde schlecht kommuniziert, es kam Kritik, es gab einen Diskurs, man hat sich entschuldigt, korrigiert und kommuniziert jetzt anders. Ich finde man sollte nicht alles in einen Topf werfen. Fehler ist nicht gleich Fehler. Etwas falsche sagen ist nicht gleich lügen.

« Letzte Änderung: 22.November 2021, 17:54:09 von DragonFox »
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Henningway

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Re: Die Corona-Pandemie geht mir auf den Sack, denn...
« Antwort #79 am: 22.November 2021, 18:05:24 »

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir aktuell besser dastünden, hätte es keine Wahl gegeben.

Aber auch so kann ich nur noch müde den Kopf schütteln. Diese ganzen komplett bescheuerten Behauptungen, die als Loop in die Welt raushallen: Impfauffrischung; Notfallzulassung; sterile Immunität; Coronatotenstatistik; Erbgutveränderung; Selbsthaftung bei Impfschäden; Nebenwirkungen werden verschwiegen; Wieler ist nur Tierarzt... ich bin ja so gespannt, welche Ausrede dann kommt, wenn es plötzlich den komplett herkömmlichen Totimpfstoff gibt.

Die Regierung arbeitet inzwischen wirklich fürchterlich schlecht. Ich sehe es natürlich aus Sicht der Apotheken. Wir waren die ersten, die ein Hygienekonzept hatten; wir haben aus dem Nichts Masken organisiert, als Freund Spahn über die Bild verkündet hat, dass wir das eben ab sofort machen (und uns aber nicht Bescheid gegeben hat - dafür wurde unsere Entlohnung später einfach mal um 35 % gekürzt); Impfpässe digitalisieren, haben wir auch mit kürzester Vorlaufzeit hingekriegt (dafür wurde unsere Entlohnung später einfach mal um 50 % gekürzt). Jetzt stehen wir alle bereit und könnten boostern. Aber es kommt? Die Regierung lässt verkünden, dass die Apotheken nicht mitmachen dürfen, weil das "die Organisation verkompliziert". Das ist doch alles ein schlechter Witz.
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