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Omegatherion:

--- Zitat von: KI-Guardiola am 23.Mai 2022, 13:00:20 ---
--- Zitat von: Omegatherion am 23.Mai 2022, 09:23:46 ---Wer allerdings Magie als Easy Mode bezeichnet, vergisst dabei gerne wie OP auch Melee Builds sein können. Dual Wielding mit großen Waffen ist kein bisschen schwerer und kann auch viele Bosse sehr leicht auseinandernehmen mit extremem Schaden und Stancebreaking. Dazu kann man auch tolle Status Builds spielen und Gegner mit Frost, Bleeding oder Scharlach ordentlich zusetzen, was mit Magie halt nicht wirklich geht.

--- Ende Zitat ---

Die KLasse bzw. das Start-Set, das mit zwei Waffen kämpft, hatte ich gar nicht probiert, aber stimmt, gibts ja auch noch. Bei meinem Charakter kommt hinzu, dass ich mich mit den Tränken fast vollständig auf Fokustränke statt Heiltränke konzentrieren muss. Heißt, wird meine "Glaskanone" mal derbe erwischt, gibts meist maximal noch einen Heiltrank auf Reserve.

Ich würde schon sagen, dass es in Elden Ring abseits von Builds durchaus Sachen gibt, die einem das Leben leichter machen können.

Die beschwörbaren Geister gehören dazu, wenns die in DS/Bloodborne und Co. noch nicht gab.

War letzten auch im Totenwasser-Dorf (alleine schon der Name, brrr.). (click to show/hide)Als der Boss kam, hatte ich zum ersten Mal ein paar Geister beschworen. Die machten zwar kaum Schaden, beschäftigten ihn aber und die Untoten wiederum, die er selbst beschwor.
Von daher vielleicht doch was auch für @veilchen -- es sei denn, ihm liegt Souls auch sonst nicht.

--- Ende Zitat ---

Definitiv. Elden Ring bietet einem viel mehr Möglichkeiten es sich einfacher zu machen. Deutlich mehr NPCs die man zu Bosskämpfen zu Hilfe rufen kann und natürlich die Geister, die teilweise sogar stark genug sein können im Alleingang manche Bosse zu besiegen. :o
Das sind natürlich so Sachen, auf die man in den anderen Spielen verzichten muss. NPCs gibt es dort zwar auch teilweise, aber die zu beschwören ist deutlich umständlicher und die KI ist noch dümmer ;D

Als Souls-Veteran hab ich beim ersten Mal auf die Geister verzichtet. Fühlt sich für mich nach all den anderen Spielen für mich einfach falsch an. Bis auf einen Lategame-Boss, das wurde mir dann doch irgendwie zu viel.


Wer sich da alleine nicht an so ein Spiel rantraut, kann das übrigens bald auch zu zweit probieren. Für diese Woche ist eine (inoffizielle) Mod angekündigt, mit der man lückenlos Co-Op spielen können soll. Sonst wird das Phantom nach dem Bosskampf oder im Todesfall ja immer zurück in seine Welt geschickt. Hier soll man sich dann komplett frei und unabhängig voneinander durch die Spielwelt bewegen und sogar reiten können, was ja eigentlich auch nicht geht, wenn man andere Spieler im Spiel hat.



--- Zitat von: Salvador am 23.Mai 2022, 19:22:25 ---Als "kleines Spiel nebenher" habe ich gestern Monster Train für mich entdeckt. Geistiger Vater ist Slay the Spire, aber es ist deutlich schneller und aktionreicher und erlaubt eine riese Bandbreite an verschiedener Builds. Macht super viel Spaß, kann ich nur weiterempfehlen, wenn ihr auf Deckbuilding-Spiele steht!

--- Ende Zitat ---

Oh ja. Jetzt wo du das erwähnst. Könnte ich auch mal wieder auspacken. Das letzte Update mit den neuen Klassen hab ich glaub ich noch gar nicht gespielt.
DragonFox:

--- Zitat von: Omegatherion am 23.Mai 2022, 20:30:52 ---Wer sich da alleine nicht an so ein Spiel rantraut, kann das übrigens bald auch zu zweit probieren. Für diese Woche ist eine (inoffizielle) Mod angekündigt, mit der man lückenlos Co-Op spielen können soll. Sonst wird das Phantom nach dem Bosskampf oder im Todesfall ja immer zurück in seine Welt geschickt. Hier soll man sich dann komplett frei und unabhängig voneinander durch die Spielwelt bewegen und sogar reiten können, was ja eigentlich auch nicht geht, wenn man andere Spieler im Spiel hat.

--- Ende Zitat ---

Darauf bin ich sehr gespannt. Mir hat Darksouls 3 sehr viel Spaß gemacht mit Freunden im Coop. Aber gleichzeitig war das System ein Pain in the Ass. Ständig musste man sich mit der Seife wieder rufen. Man musste gekindled sein. Alle mussten in ihrer aktiven Session alles machen, sodass man das Spiel im Endeffekt drei mal spielte. Ständige wurde man von PvPlern mit irgendwelchen krassen Build überfallen. Einzelne Bereiche musste man dann wieder alleine machen und danach alles wieder von vorne mit dem einladen.
Maddux:

--- Zitat von: KI-Guardiola am 20.Mai 2022, 23:32:07 ---Was mich primär lockte, war nicht mal der Schwierigkeitsgrad per se (Souls-Spieler sagen ja gerne, dass die Kämpfe an sich nicht "schwierig" seien -- man aber eher ungewohnt gezwungen sei, die Bewegungen des Feindes auch wirklich zu verfolgen und zu vertehen). Mal sehen :D

--- Ende Zitat ---
Die Kämpfe sind auch nicht wirklich schwer.
Das Spielprinzip der Souls Spiele ist einfach. Man nähert sich einer Gegnergruppe, stirbt, lernt ein bischen was die gegner machen, rennt wieder hin, stirbt erneut... Und das halt so lange bis man irgendwann vorm Boss steht. Dort geht es dann weiter damit die Bewegungs- und Angriffsmuster zu lernen bis der Boss liegt. Ein paar Bosse haben einen höheren Anspruch daran wie schnell man reagieren muss und es gibt in DS3 einen Boss über den man sagt das die Kamera der eigentliche Bosskampf wäre. Insgesamt sind aber alle Gegner und Bosse in den Souls Spielen fair gestaltet und das Spiel testet eigentlich nur die Lernfähigkeit und Frustrationstoleranz des Spielers.
Was man über die Souls Spiele wissen muss ist das die Bosse im ersten Versuch quasi nach einem Script an Attacken und Movement ablaufen. Erst ab dem zweiten Versuch variieren sie ihre Attacken. Diese Scripts machen No Hit Runs ein gutes Stück einfacher als man denkt da man als erfahrener Spieler natürlich weiss welche Attacke wann kommt. Zudem macht es Speedruns vergleichbar wenn nicht zB ein Boss bei Spieler A den Kampf mit leicht konterbaren Attacken beginnt während er bei Spieler B erstmal 30 Sekunden lang Magie castet die man dodgen muss und während der man keinen Schaden machen kann.

Ninja Gaiden Black fand ich damals schwerer. Da sind die Gegner und Kämpfe zwar auch vorhersehbar, die Kamera und die Steuerung sind aber nicht selten echt mies.

Magie wird als Easy Mode bezeichnet weil man auf mittlere bis große Entfernung ordentlich Schaden machen kann und mehr Spielraum hat um gegnerische Attacken zu erkennen und zu dodgen. Einige Bosse hingegen sind für Melees sehr viel einfacher weil diese Bosse einen wie blöde anchargen sobald man eine gewisse Entfernung zu ihnen überschritten hat. Dazu kommt dann noch das jeder Boss andere Resistenzen hat und wenn der Boss gegen die eigene Schadensart hohe Resistenzen hat zieht sich der Kampf ordentlich in die Länge. Oder wird auf höheren NGs rein mit Magie quasi unmöglich weil der Boss dort so viel HP hat das einem das Mana ausgeht bevor der Boss auch nur ansatzweise tot ist.
In DS3 gibt es so einen Boss der gegen Blitz anfällig ist und im ersten oder zweiten Durchlauf ist der rein mit Magie noch machbar wenn man kaum Mana verschwendet. Aber so ab NG+4 hat der Boss so viel HP das einem selbst mit der maximalen Anzahl an Manatränken irgendwann das Mana ausgeht.
KI-Guardiola:
Ich werde jetzt nach Feierabend auf jeden Fall noch einen Abstecher in die Zwischenlande machen.

Unseren schon seit Wochen Elden Ring spielender Azubi musste ich heute etwas bremsen, als er begeistert einiges spoilern wollte. :D (Ein paar Tipps musste er mir dann natürlich trotzdem geben).
DragonFox:

--- Zitat von: Maddux am 23.Mai 2022, 23:11:18 ---
--- Zitat von: KI-Guardiola am 20.Mai 2022, 23:32:07 ---Was mich primär lockte, war nicht mal der Schwierigkeitsgrad per se (Souls-Spieler sagen ja gerne, dass die Kämpfe an sich nicht "schwierig" seien -- man aber eher ungewohnt gezwungen sei, die Bewegungen des Feindes auch wirklich zu verfolgen und zu vertehen). Mal sehen :D

--- Ende Zitat ---
Die Kämpfe sind auch nicht wirklich schwer.
Das Spielprinzip der Souls Spiele ist einfach. Man nähert sich einer Gegnergruppe, stirbt, lernt ein bischen was die gegner machen, rennt wieder hin, stirbt erneut... Und das halt so lange bis man irgendwann vorm Boss steht. Dort geht es dann weiter damit die Bewegungs- und Angriffsmuster zu lernen bis der Boss liegt. Ein paar Bosse haben einen höheren Anspruch daran wie schnell man reagieren muss und es gibt in DS3 einen Boss über den man sagt das die Kamera der eigentliche Bosskampf wäre. Insgesamt sind aber alle Gegner und Bosse in den Souls Spielen fair gestaltet und das Spiel testet eigentlich nur die Lernfähigkeit und Frustrationstoleranz des Spielers.
Was man über die Souls Spiele wissen muss ist das die Bosse im ersten Versuch quasi nach einem Script an Attacken und Movement ablaufen. Erst ab dem zweiten Versuch variieren sie ihre Attacken. Diese Scripts machen No Hit Runs ein gutes Stück einfacher als man denkt da man als erfahrener Spieler natürlich weiss welche Attacke wann kommt. Zudem macht es Speedruns vergleichbar wenn nicht zB ein Boss bei Spieler A den Kampf mit leicht konterbaren Attacken beginnt während er bei Spieler B erstmal 30 Sekunden lang Magie castet die man dodgen muss und während der man keinen Schaden machen kann.

Ninja Gaiden Black fand ich damals schwerer. Da sind die Gegner und Kämpfe zwar auch vorhersehbar, die Kamera und die Steuerung sind aber nicht selten echt mies.

--- Ende Zitat ---

Wobei du Schwierigkeit darin siehst, dass das Teile des Spiel schlecht implementiert sein muss. Also eine schlecht implementierte Kamera oder Steuerung und der enstprechende Kampf, sie unter Kontrolle zu halten, erzeugt Schwierigkeit. Weiß nicht, ob das mit der Schwierigkeit gemeint ist, die ein Entwickler im Sinn hat.  ;D

Gleichzeitig ist natürlich kein Spiel schwer, wenn man die Frustrationstoleranz nicht betrachtet. So lange man von vorne beginnen kann, kann man auf lange Sicht sehr viel schaffen. Ich würde schon sagen, dass die Souls Spiele schwer sind. Aber, wie hier schon gesagt wurde, sind sie dabei genau so fair. Oder erwecken den Eindruck fair zu sein. Hier liegt auch die große Stärke von From Software.
Das macht wohl den Unterschied zwischen einem schweren Spiel, das man irgendwann beiseite legt und einem Spiel, dass einen ewig fordert, man aber trotzdem noch einen Versuch nimmt bevor man ins Bett geht.  ;)
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