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| Arztpraxis Henningway |
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| karenin:
--- Zitat von: Tony Cottee am 08.Januar 2020, 10:23:39 ---Das kann ich jetzt im Nachhinein übrigens nur unterzeichnen. Wirklich bitter, wie die KK da gemauert hat. --- Ende Zitat --- Laut meinem Bruder im Krankengewerbe (und auch meinen eigenen Erfahrung mit den höherwertigen Hörgeräten) hat das System. Zuerst mal generell alles ablehnen und die ersten ein zwei Nachfragen zappeln lassen, was anscheinend schonmal sehr viele Antragsteller aussortiert die eigentlich durchaus Anspruch auf mehr/besseres hätten. Dazu auch ganz linkes Ausspielen zw Arzt/Fachkraft und Patient wie zb bei mir, meine Akustikerin wollte natürlich irgendwann ihr Geld, ich "durfte" sie aber nicht bezahlen wenn ich weiterhin versuchen wollte die nötigen Geräte zu bekommen, weil das mit der Bezahlung und Erhalt des Systems bedeuetet hätte das die Versorgung abgeschlossen ist (=keine Wiedersprüche und Verhandlungen etc mehr). Weiß natürlich nciht ob das AOK exklusiv ist, ich bin jedenfalls davor zu wechseln sobald diese Unendliche Geschichte endlich durch ist. Aber von der Leine lass ich die da in jedem Fall nicht und es geht zur Not vors Gericht. Der Witz an dem Ganzen ist nämlich, drei unabhängige HNO Ärzte haben mir bereits Cochlea Implantate nahegelegt, die Hörkurve gäbe das in jedem Fall her und daher könnte es da auch kein Veto der Kasse geben. Das ich dann überhaupt noch konventionelle HG finde die Objektiv (technisch Fähig die Hörminderung auszugleichen) und subjektiv (wie ich mich damit fühle, kann ich mich drauf verlassen etc) zufriedenstellend für mich und die Ärzte sind, ist praktisch ein kleines Wunder. Und würde die KK aber mindestens 40k weniger kosten (Kosten CI rund 50k eher noch mehr, die HG sind 3000 pro Ohr). Dennoch schieben die ein Theater das ich fast schon soweit war die OP einfach zu machen um denen eins auszuwischen.. |
| JohnJameson:
In ein paar vorhergegangenen Posts habe ich über mein Rückenleiden geklagt und meinen Willen zum fleißigen Muskelaufbau kund getan. Falls es ein paar Leidensgenossen gibt hier meine Erfahrungen.. Ich hab also einen persönlichen Termin mit dem Team des ortsansässigen Fitnessstudios ausgemacht. Zudem habe ich vorab meinen Befund aus dem MRT gemailt. Mit dem Befund ist lediglich eine Protrusion der beiden unteren Bandscheiben diagnostiziert worden. Dh. kein klassischer Bandscheibenvorfall sondern eine Vorwölbung. Und die tangieren Nervenbahnen die dann zum Schmerz führen. So weit so gut.. Mir wurde dann ein zugeschnittener Trainingsplan erstellt, der gezielt den ganzen Körper stärken soll. Ich war zuerst etwas skeptisch, weil die eigentliche Schmerzzone kaum trainiert werden sollte. Die Schwerpunkte sind besonders die Oberschenkel/Po, der obere Rücken und die seitliche Rumpfmuskulatur. Viele Übungen sind komplett ohne Gerätschaften absolvierbar. Zur Steigerung der Schwierigkeit nehme ich 8-10 kg Hanteln dazu. Zum Abschluss des Trainings dann noch 10 Minuten dehnen und stretchen. (Da gibts ganz tolle Videos auf Youtube) Das ganze Prozedere ziehe ich also seit Mitte November meist 2x die Woche durch und verspüre eine enorme Verbesserung. Ich kann alltägliche Bewegungen wieder ohne Schmerzen ausführen. Ich verliere langsam die Angst vor auftretendem Stechen bei gewissen Drehungen etc. die sich über die Jahre hinweg eingebrannt haben. Falls sich doch eine Verspannung einschleicht, kann ich dieser meist mit einer heißen Dusche, Wärmepflastern oder einer Infrarotlampe recht schnell beseitigen. Die Zuversicht komplett beschwerdefrei zu werden wächst und wächst. Wichtigste Voraussetzung.. Disziplin! |
| Octavianus:
Das sind doch großartige Neuigkeiten! Prima, dass es aufwärts geht. :) |
| Leland Gaunt:
--- Zitat von: JohnJameson am 09.März 2020, 14:32:46 ---Wichtigste Voraussetzung.. Disziplin! --- Ende Zitat --- Jepp, nur machen hilft! Tolle Nachrichten ;) |
| Jumano:
--- Zitat von: karenin am 14.Januar 2020, 12:22:32 --- --- Zitat von: Tony Cottee am 08.Januar 2020, 10:23:39 ---Das kann ich jetzt im Nachhinein übrigens nur unterzeichnen. Wirklich bitter, wie die KK da gemauert hat. --- Ende Zitat --- Laut meinem Bruder im Krankengewerbe (und auch meinen eigenen Erfahrung mit den höherwertigen Hörgeräten) hat das System. Zuerst mal generell alles ablehnen und die ersten ein zwei Nachfragen zappeln lassen, was anscheinend schonmal sehr viele Antragsteller aussortiert die eigentlich durchaus Anspruch auf mehr/besseres hätten. Dazu auch ganz linkes Ausspielen zw Arzt/Fachkraft und Patient wie zb bei mir, meine Akustikerin wollte natürlich irgendwann ihr Geld, ich "durfte" sie aber nicht bezahlen wenn ich weiterhin versuchen wollte die nötigen Geräte zu bekommen, weil das mit der Bezahlung und Erhalt des Systems bedeuetet hätte das die Versorgung abgeschlossen ist (=keine Wiedersprüche und Verhandlungen etc mehr). Weiß natürlich nciht ob das AOK exklusiv ist, ich bin jedenfalls davor zu wechseln sobald diese Unendliche Geschichte endlich durch ist. Aber von der Leine lass ich die da in jedem Fall nicht und es geht zur Not vors Gericht. Der Witz an dem Ganzen ist nämlich, drei unabhängige HNO Ärzte haben mir bereits Cochlea Implantate nahegelegt, die Hörkurve gäbe das in jedem Fall her und daher könnte es da auch kein Veto der Kasse geben. Das ich dann überhaupt noch konventionelle HG finde die Objektiv (technisch Fähig die Hörminderung auszugleichen) und subjektiv (wie ich mich damit fühle, kann ich mich drauf verlassen etc) zufriedenstellend für mich und die Ärzte sind, ist praktisch ein kleines Wunder. Und würde die KK aber mindestens 40k weniger kosten (Kosten CI rund 50k eher noch mehr, die HG sind 3000 pro Ohr). Dennoch schieben die ein Theater das ich fast schon soweit war die OP einfach zu machen um denen eins auszuwischen.. --- Ende Zitat --- Auch wenn dein Post bereits zwei Monate alt ist, wollte ich was dazu schreiben, da ich diesen durch Zufall gelesen habe. Das Cochlea Implantat ist nicht allein eine Frage der Hörfähigkeit sondern auch eine Frage des Sprachverstehens. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass du mit deinen Hörgeräten mittlerweile gut zurecht kommst. Ich weiß jetzt nicht genau, was für eine Schwierigkeit du mit der Krankenkasse hast, aber es ist definitiv hilfreich, wenn deine Akustikerin dir ein Schreiben aufsetzt, warum welche technische Eigenschaft deiner Hörgeräte dir persönlich mehr Nutzen bringt (bspw. mehr Frequenzkanäle als audiologisch notwendig, automatische Mikrofonausrichtung, Funk-/ Schnittstellentechnologie usw.) und du dieses der Krankenkasse zukommen lässt. Welche Hörgeräte hast du denn genau am Ohr? Und, hast du zumindest die Basisgeräte getestet? Zu mir: Ich bin Hörgeräteakustiker und kann dir gerne bei Fragen behilflich sein. |
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