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Arztpraxis Henningway

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DragonFox:

--- Zitat von: Henningway am 12.Dezember 2024, 17:50:20 ---
--- Zitat von: Hanz Maia am 12.Dezember 2024, 17:40:24 ---Bis man weiß, dass es eins ist. Und dann ist es zu spät.
Nebenbei: Teuere Placebos wirken besser als billige.

--- Ende Zitat ---

Tatsächlich legt eine größere Studie sogar nahe, dass ein Placeboeffekt nachweisbar ist, obwohl man weiß, dass es ein Placebo ist.

--- Ende Zitat ---

In den Studien funktioniert es aber wiederum nur, wenn man mit der Verabreichung des Placebos schafft, die Erwartung einer positiven Wirkung aufzubauen. Das heißt, wenn du weißt, dass Placebos eigentlich nicht wirken und du dann überzeugt wirst, dass sie in deinem Fall doch eine Wirkung erziehlen können, dann können sie auch wirken.

Placeboception!

GameCrasher:
Will jetzt da keine große Debatte starten (vor allem weil dies der falsche Thread dafür ist), aber ist nicht der entscheidende Punkt, dass den Menschen geholfen wird, egal ob Placebo oder nicht?

Henningway:
Die Diskussion zur Homöopathie ist vielschichtig und stark durchsetzt mit Halbwissen und Feindbildern.

Ich stimme Dir im Grundsatz völlig zu! Nicht der Weg muss das Ziel sein, sondern das Outcome. Die Schwierigkeit bei Homöopathie ist: wenn man weiß, dass es ein Placebo ist, kann man verantwortungsbewusst damit umgehen, heißt: bei Verdacht auf größere Gesundheitsschäden darf der Placebo nicht die erste Option darstellen. Heilpraktiker und Hardcoreverfechter nehmen hier aber eine Stellung ein, die das sehr wohl für richtig empfinden. Da gehe ich dann aber nicht mehr mit. In der Praxis: habe ich einen Patienten, der mehr als offensichtlich keine Grunderkrankungen entwickelt, kann dessen Symptom auch homöopathisch behandelt werden. Aber eben nur dann und auch nur dann, wenn der Patient dafür aufgeschlossen ist. Ich persönlich empfehle es quasi nie.

karenin:
Eine Frage, meine Mutter wird sich einer OP unterziehen müssen (Hallux) und für mindestens 6 Wochen nicht Mobil sein.
Mit nicht Mobil meine ich: Kein Auto (was in Ihrem Dorf mit 60 Einwohner und 4km zum nächsten Laden halt recht kacke ist. Muss zudem natürlich regelmäßig zum Arzt - 20km entfernt), soll 6 Wochen den Fuß nicht belasten - die ersten beiden idealerweise überhaupt nicht - und halt allgemein schonen.

Ich hätte jetzt gerne zumindest für die ersten zwei Wochen nach der OP freigenommen, aber so richtig durch blicke ich nicht an wen ich mich überhaupt wenden muss, bzw auch nicht ob es überhaupt "schlimm genug" ist um "Pflegeurlaub" zu beantragen.

Hat hier jemand evtl schonmal sowas beantragt und Infos dazu? Besten Dank im voraus

kn0xv1lle:
Beantragen tust du sowas über die Pflegeversicherung soweit ich weiß. Der Arbeitgeber muss dem ganzen auch stattgeben. Ob deine Mutter da allerdings bereits als pflegebedürtig eingestuft wird kann ich dir nicht sagen. Das wirst du dann wohl bei der Pflegeversicherung in Erfahrung bringen müssen ob deine Mutter in den Pflegestatus reinfällt.

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