Die 3. Liga bleibt 2 Spieltage vor der Winterpause weiterhin unberechenbar.
Der Herbstmeister Sandhausen musste sich in Heidenheim in einem kampfbetonten Spiel am Ende mit 2:1 geschlagen geben.
Regensburg nutzte diesen Patzer, gewann selbst jedoch erst in der letzten Minute durch ein Tor von Michael Klauß über Jena, die ihrerseits im Keller stecken bleiben. Der leichte Aufwärtstrend unter Petrik Sander hat somit schon wieder ein jähes Ende gefunden.
Im Keller stecken bleibt auch Werder Bremens Zweite, die sich der Arminia aus Bielefeld geschlagen geben musste. Durch diesen Sieg konnte sich der Zweitligaabsteiger Luft im Abstiegskampf verschaffen.
Weniger rosig sieht es dafür in Oberhausen aus. Auch sie stiegen ja aus der zweiten Liga ab und tun sich extrem schwer. Heute setzte es eine 0:1-Heimpleite gegen Erfurt. Im Spiel ging es mächtig zur Sache (2 Platzverweise) und auch für Erfurt ging es um viel, schließlich wollte man den Kontakt zum Relegationsplatz nicht aus den Augen verlieren.
Diesen Relegationsplatz behält weiterhin Saarbrücken inne. Die Form der Saarländer ist aber dahin. In den letzten 8 Spielen reichte es nur zu mageren 6 Punkten. Gestern Abend leistete man Aufbauhilfe für angeknockte Hachinger, die durch den 3:2-Sieg ins gesicherte Tabellenmittelfeld rücken.
Wehen Wiesbaden, welche vor der Saison sehr hoch gehandelt wurden, dümpelt weiter vor sich hin. Die Fahrt nach Potsam lohnte sich nicht und die drei Punkte bleiben bei den Babelsbergern.
Ebenfalls favorisiert wurden die Osnabrücker, die aber mit einem 0:0 gegen starke Aalener den Sprung in die obere Tabellenhälfte verpassten.
Schaut man die Tabelle an, dann sieht man ein leicht vorgelagertes Spitzenduo (Sandhausen / 36 Punkte, Regensburg / 34). Auf dem Relegationsplatz der FC Saarbrücken mit 29 Punkten, punktgleich mit Erfurt und Stuttgart II. Nur 7 Punkte entfernt von eben jenem Platz 3 steht der Chemnitzer FC auf Platz 17. Dicht gedrängt haben also all diese Teams noch Chancen auf die Relegation (die Zweitvertretung der Schwaben natürlich ausgenommen). Oberhausen hat schon größeren Rückstand mit nur 16 Punkten und dann kommen noch Jena und Bremen II, die jeweils 14 Punkte haben.
Der Fall ist klar: Hier kann jeder jeden schlagen. Es bleibt spannend!