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FCB - Mission München 2012
Felixius:
4:1 gegen Leverkusen
FCB demütigt überforderte Gäste
11.12.2010
Der FC Bayern hat einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die deutsche Meisterschaft gefeiert. Am 16. Spieltag schlug die Mannschaft von Trainer Felixius den Tabellendritten Bayer Leverkusen hochverdient mit 4:1 (3:0). Damit wurde der zweite Platz in der Tabelle gefestigt, der 3-Punkte-Abstand bleibt aber bestehen, da Wolfsburg seine Aufgabe ebenfalls erfüllte.
Es war ein Spiel auf hohem Niveau, allerdings nur von Seiten des FC Bayern. Leverkusen war passiv, stand tief hinten drin und konnte sich nicht befreien. So stand es zur Pause 3:0, die Führung hätte aber noch höher ausfallen können. Gefahr gab es nur durch Konter, die existierten allerdings so gut wie gar nicht. Einer wurde aber verwertet, Olic stellte in der Schlussphase aber auf 4:1 und den alten Abstand wieder her. Alles in allem war es die beste Saisonleistung über die vollen 90 Minuten.
Für das Heimspiel gegen Leverkusen kehrte Behrami auf seine gewohnte Position rechts in der Viererkette zurück. Altintop stand nicht im Kader, saß auf der Tribüne, ebenfalls wie Ottl, Contento und Demichelis. Letzterer war wieder ins Training eingestiegen, war aber noch nicht fit genug für einen Einsatz. Sonst gab es keine Veränderungen.
Leverkusen ohne den Hauch einer Chance
Ivica Olic (3.) hatte die erste kleinere Chance des Spiels, sein Kopfball verfehlte das Tor aber um einen halben Meter. Und schon nach 5 Minuten gingen die Münchner mit 1:0 in Führung, dachten alle. Allerdings stand bei einem Schuss von Ribéry Olic im Abseits, dieser hatte den Ball auf dem Weg ins Tor abgefälscht. Dann aber die reguläre Führung nach einer Ecke: getreten von Ribéry kommt der Ball auf den langen Pfosten, wo van Buyten auf Badstuber weiterleitete, der zur Führung einköpfte. Keine 3 Minuten später sogar das 2:0. Nach Traumpass von Schweinsteiger in die Tiefe auf Olic, konnte der Kroate erst dribbeln und dann zum zweiten Tor einschieben. Die aufbrausende Anfangsphase nahm kein Ende, Kießling (14.) erzielte ein irreguläres Tor, wurde von Schiedsrichter Kempter wegen Abseits zurückgepfiffen.
Der wieder einmal überragende Ribéry (16.) vergab dann die Chance zum 3:0, Adler stand gut und konnte parrieren. Kießling (18.) erzielte per Drehschuss beinahe den Anschlusstreffer auf der anderen Seite. Olic scheiterte in der 31. Minute am eigenen Unvermögen. Adler zeigte dann in Minute 40 seine Klasse, indem er einen kräftigen Schuss von Müller mit viel Können über die Latte lenkte. Kurz vor der Pause dann die Vorentscheidung, die hochverdient erschien. Schweinsteiger konnte den Ball mit all seiner Technik ins rechte Eck zirkeln und dann zum jubeln zur Eckfahne abdrehen. Bayer Leverkusen wurde in seine Einzelteile zerlegt.
Werkself weiter nur Fallobst
Ein langer Ball von Behrami aus der eigenen auf den in die Tiefe gestarteten Shaqiri (61.) reicht aus, um die ganze Abwehr der Leverkusener zu entblößen. Der Abschluss dieser Schweizer Kombination brachte allerdings keinen Erfolg, denn Adler konnte erneut zur Ecke retten. Die Ecke, von Shaqiri ausgeführt, landete auf dem Schädel von van Buyten (62.), der den Ball nur an die Latte brachte. Adler entschärfte dann auch die Chance von Olic in der 70. Minute. Ein weiteres Tor wäre mehr als verdient gewesen, der FCB spielte wie im Rausch.
Entgegen aller Erwartungen erzielte Bayer 04 noch ein Kontertor. Nach einer flachen Herreingabe von Schwaab staubte Kießling (76.) ab zum 1:3. Den alten Abstand stellte fast Franck Ribéry (86.) wieder her, verfehlte aber um ungefähr 2 Meter. Nicht weiter schlimm, denn nur einige Sekunden später zappelte der Ball erneut im Netz von Rene Adler. Klose auf Schweinsteiger, der zog völlig freistehend ab, Olic (87.) fälschte ab, 4:1.
Alle Tore des Spiels können sie sich HIER ansehen!
SPIELSTATISTIK
Bayern München - Bayer Leverkusen 4:1 (3:0)
FC BayernButt - Behrami, van Buyten, Badstuber, Lahm (60. Pranjic) - van Bommel (55. Tymoshchuk), Schweinsteiger - Shaqiri, Müller (76. Klose), Ribéry - OlicErsatz:Kraft, Breno, Kroos, GomezLeverkusenAdler - Castro, Reinartz, Hyypiä, Kadlec - Rolfes - Sam (59. Jörgensen), Vidal (46. Schwaab) - Renato Augusto - Helmes (65. Derdiyok), KießlingSchiedsrichter:Michael KempterTore:1:0 Badstuber (6.), 2:0 Olic (9.), 3:0 Schweinsteiger (45.), 3:1 Kießling (76.), 4:1 Olic (87.)Gelbe Karten:Badstuber, Pranjic / Kießling, RolfesRote Karten:-
Sieg gegen Leverkusen
Die Stimmen zum Spiel
11.12.2010
Die Stimmen im Überblick:
Felixius: "Von Anfang an haben wir Druck gemacht, ein sehr gutes Positionsspiel gezeigt. Leverkusen konnte nur hinterherlaufen, das Tor spielte uns in die Karten. Sie waren dann verunsichert, nach dem 2:0 war der Drops gelutscht, wie Felix Magath sagen würde. Ich muss schon sagen, dass war heute mit Abstand die beste Saisonleistung. Nun wollen wir auch einen Sieg in Kaiserslautern um vielleicht doch als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen."
Bastian Schweinsteiger: " Das war eine der besten Leistungen der letzten Jahre. Heute hat man gesehen, was mit dieser Mannschaft und mit diesem Trainer möglich ist. So werden wir auch versuchen in Kaiserslautern aufzutreten, dann wird es schwer für die."
Jupp Heynckes (Leverkusen-Trainer): "Das war heute gar nichts. Das werde ich morgen in der Bespruchung der Mannschaft deutlich sagen und dann müssen wir einen Strich unter dieses Spiel machen. Wir haben uns unserem Schicksal ergeben und können mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Die Bayern waren noch gnädig."
Nach dem 16. Spieltag
FCB bleibt dran
11.12.2010
Die Tabelle nach dem 16. Spieltag:
Pos Team Sp S U N Tore +/- Pkt1 Wolfsburg 16 10 5 1 25:9 +16 352 FC Bayern 16 10 2 4 30:13 +17 323 Leverkusen 16 8 4 4 31:23 +8 284 Freiburg 16 8 4 4 18:16 +2 284 Frankfurt 16 7 5 4 26:20 +6 26
Felixius:
Auch als Gruppensieger
CL: Schweres Los droht
16.12.2010
Morgen um 12:00 Uhr findet im schweizerischen Nyon die Auslosung für das Achtelfinale der Champions League statt. Und auch wenn sich der FC Bayern in seiner Gruppe gegen Basel, Benfica und Debrecen durchsetzte und als Gruppensieger in die nächste Runde einzog, droht ein harter Brocken. Die Münchner können zwar nur auf einen Gruppenzweiten treffen, aber die haben es fast alle in sich. Wir stellen die möglichen Gegner kurz vor.
Große Traditionsklubs
Der FCB könnte es im schlimmsten aller Fälle auf den AC Mailand treffen. Gute Erfahrungen machte man in der Vergangenheit nicht mit den Rossonieri. 2006 und 2007 kam das Aus im Achtel- bzw. Viertelfinale. In der Gruppe B landete man hinter Dynamo Kiew, aber vor Real Madrid, die nun nur noch in der Europa League spielen. 2:2 spielte man in Madrid, daheim gewann Milan knapp mit 3:2 durch ein spätes Siegtor von Seedorf. In der Serie A liegt der AC Mailand nach 16 Partien bereits 16 Punkte hinter dem AS Rom und 11 Punkte hinter Platz 4.
Auch Ajax Amsterdam steht im Achtelfinale, zum ersten Mal seit 2006, damals scheiterte man im Viertelfinale an Inter Mailand. In der Gruppe A war Ajax ein Gegner des dritten Vertreters aus der Bundesliga, Werder Bremen. Das Team von Martin Jol belegte am Ende Platz 2 hinter Titelfavorit Manchester United, gegen die es am letzten Spieltag ein 0:3 im Old Trafford setzte. In der niederländischen Eredivisie steht der viermalige Sieger der Champions League an der Tabellenspitze, 2 Punkte vor dem Zweiten Alkmaar, 12 vor Rang 3.
Alte Bekannte und große Unbekannte
Mit Zenit St. Petersburg hat der FC Bayern schon Bekanntschaft gemacht. Allerdings nicht in der Königsklasse, sondern nur im damaligen UEFA-Cup. Am 1. Mai 2008 verloren die Bayern trainiert von Ottmar Hitzfeld mit 0:4 im kalten St. Petersburg, und vergaben damit die Chance auf das Endspiel in Manchester. Beinahe holte Zenit noch den Gruppensieg, doch Marseille erzielte in quasi letzter Minute den Siegtreffer gegen Sevilla und holte sich damit Platz 1 vor Zenit, denen am Ende 1 Zähler fehlte.
Dem letztjährige Halbfinal-Gegner Olympique Lyon schaffte es ebenfalls nur auf Platz 2, musste sich Titelverteidiger Inter Mailand geschlagen geben. 13 Punkte holte Lyon, Rosenborg Trondheim und die Glasgow Rangers wurden jeweils 2 Mal souverän geschlagen, in Mailand verlor Lyon 0:2, daheim ging man in Führung, Milito glich aber zum 1:1-Endstand aus. Die Ausnahmestellung in der Ligue 1 scheint ein wenig zu wanken, Marseille und Bordeaux haben in den letzten beiden Jahren den Titel geholt. Olympique ging leer aus. In dieser Saison liegt Olympique 3 Punkte hinter Montpellier auf dem zweiten Platz.
Ein Team, welches von einigen Experten Außenseiterchancen zugesprochen bekommt, spielt in der ukrainischen Premjer Liga. Schachtjor Donezk qualifizierte sich in der Gruppe mit Chelsea, Anderlecht und Cluj problemlos für die Runde der letzten 16. Die Spiele gegen den FC Chelsea waren eng und umkämpft. Den Ukrainern gelang an der Stamford Bridge das, was wenigen Teams gelingt. Kein Gegentor und ein Punkt. Die einzige Niederlage musste Schachtjor am ersten Spieltag hinnehmen, Anelka traf für Chelsea zum Sieg.
Letzter möglicher Gegner des FCB ist der griechische Meister Panathinaikos Athen, die sich in einer Gruppe mit Top-Favorit FC Barcelona, dem AS Rom und Rubin Kasan durchsetzen konnten. Durchaus überraschend, diese Gruppe war als Todesgruppe verschrien. Beide Spiele gegen Vorjahres-Halbfinalist Barcelona gingen nur mit 0:1 verloren.
Basel und Schalke nicht möglich
Bleiben noch zwei Teams, die sich als Gruppenzweite qualifiziert haben, aber nicht als mögliche Gegner des FC Bayern infrage kommen. Der FC Basel spielte bekanntlich in einer Gruppe mit dem deutschen Rekordmeister, ein Duell ist daher nicht möglich. Und auch der Bundesligist Schalke 04 ist auszuschließen, denn im Achtelfinale können Teams aus einem nationalem Verband nicht zueinander zugelost werden.
Felixius:
'Hammerlos'
CL: FCB trifft auf Milan
17.12.2010
Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Im Achtelfinale der Champions League trifft der FC Bayern im absoluten Kracherspiel auf den italienischen Vertreter AC Mailand. Das Hinspiel findet am 16. Februar 2011 im San Siro statt, bevor Milan am 9. März in der Allianz Arena zum entscheidenden Rückspiel antritt.
'Milan ist ein Hammerlos'
Alle waren sich einig: Dieser Gegner war der dickste Brocken im Topf. Bayern gegen Milan, das verspricht Spannung, meint der Trainer: "Das ist das härteste Los, in diesen Spielen wird ein Titelkandidat ausscheiden. Milan spielt derzeit nicht gut, liegt in der Liga weit zurück. Vielleicht ist die Champions League die letzte Chance für sie, die Saison zu retten. Sie werden umso motivierter in diese Partien gehen. Milan ist ohne Frage ein Hammerlos." Kapitän Mark van Bommel sieht das ähnlich, ist aber vollkommen überzeugt wie es scheint: "Wir werden Milan ausschalten und dafür werden wir alles tun. Der Gegner wird auch viel Respekt haben, wir sind der FC Bayern."
FCB will die Revanche
Zweimal schon musste der FCB gegen den AC Mailand den kürzeren ziehen, obwohl zweimal mit einer guten Ausgangsposition ins Rückspiel gegangen. 2006 kam das frühe Aus im Achtelfinale. Das Hinspiel endete 1:1, Ballack und Shevchenko, dessen Elfmeter zweifelhaft war, trafen. Im Rückspiel fand die Mannschaft nicht zum eigenen Spiel und verlor mit 1:4. Ein Jahr später traf man sich erneut, diesmal erst im Viertelfinale. van Buyten traf in San Siro doppelt und in der letzten Sekunde zum 2:2, welches viele Experten aufgrund der Heimstärke schon als sicheres Weiterkommen einordneten, Inzaghi ließ diese verstummen und wurde seinem Ruf als Bayern-Schreck gerecht.
Seitdem gab es ein Aufeinandertreffen, beim AUDI-Cup 2009. Der damals neue Trainer Louis van Gaal und Vorgänger von Felixius feierte mit einem entfesselnden 4:1 einen hervorragenden Heimeinstand. Das Turnier wurde dann auch durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Manchester United gewonnen. Ein gutes Omen?
Wiedersehen mit Oddo
Ein Spieler des AC Mailand dürfte besonders motiviert in die Partie gegen den FC Bayern gehen. Rechtsverteidiger Massimo Oddo, der in der Saison 2008/09 leihweise beim FCB unter Vertrag stand, kann sich auf ein Wiedersehen mit den alten Kollegen freuen.
Weitere Partien:
Panathinaikos - Marseille
Schalke - Chelsea
Zenit - Dynamo Kiew
Ajax - Inter
Lyon - Man. United
Schachtjor - Arsenal
Basel - Barcelona
Felixius:
2:1 in Kaiserslautern
FCB beendet Hinrunde mit Sieg
18.12.2010
Zum Abschluss der Hinrunde hat der FC Bayern am 17. Spieltag einen 2:1 (2:1)-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Der FCB schließt die Hinserie damit als Tabellenzweiter ab, 3 Punkte hinter dem VfL Wolfsburg, die mit 1:0 beim VfB Stuttgart gewannen und nun seit 12 Partien ungeschlagen sind.
Die Anfangsphase im ausverkauften Fritz-Walter Stadion war zäh, bis Müller und Ribéry den FCB auf Siegkurs brachten. Dann begann die temporeichste Phase der Partie, Chancen auf beiden Seiten, Nemec traf zum Anschluss. In Halbzeit 2 gab es nur noch wenige Torraumaktionen der Offensivspieler, demzufolge blieb es beim knappen 2:1.
Felixius musste nur auf einer Position umstellen. Gezwungenermaßen musste Badstuber wegen der 5. Gelben Karte passen, der wieder genesene Martin Demichelis rückte in die Innenverteidigung.
Erst eiskalt, dann schläfrig
Unter strömendem Regen fanden beide Teams nicht ideal in die Partie und es dauerte etwa 20 Minuten bis sich die erste Chance ergab, die auch zur Führung der Münchner führen sollte. Olic mit einem Dribbling in den Strafraum bediente Müller (22.) in der Zentrale, der unbedrängt einschieben konnte. Torwart Tobias Sippel sah in dieser Szene nicht glücklich aus. Und nur 120 Sekunden später traf Franck Ribéry (24.) in den rechten Winkel und erhöhte damit auf ein beruhigendes 2:0. Erst grätschte Dick vorbei, dann auch noch Amedick. Das hatten sich die Bayern deutlich schwieriger vorgestellt.
Als Ribéry (26.) dann beinahe den dritten Treffer erzielte, stand Kaiserslautern-Coach Marco Kurz kurz vor dem Ausrasten. Dies machte sich fast bezahlt, denn die Mannschaft wachte auf. Ein Kopfball vom Nemec (28.) aus 18 (!) Metern prallte an den Querbalken, Butt war schon geschlagen, wähnte sich aber im Glück. In der 33. Minute musste Butt dann aber doch hinter sich greifen, Nemec verkürzte auf 1:2. Damit war die Halbzeit noch nicht vorbei, Olic (43.) scheiterte an Sippel und ärgerte sich beim Gang in die Kabine über die vergebene Möglichkeit.
FCB hält die Führung
Der zweite Durchgang begann so wie der Erste aufgehört hatte. Diesmal vergab allerdings nicht Olic, sondern Ribéry (51.) in einer ähnlichen Situation. Weiter bestimmte der FCB das Spiel, Sippel parierte einen wuchtigen Kopfball von van Buyten (53.). Dann musste Shaqiri das Feld verlassen, der im Rasen hängengeblieben war. Ribéry wechselte auf die rechte Seite, Pranjic kam in die Partie und nahm die Position des Franzosen ein. Bis in die Schlussphase hinein passierte nichts, dann kam nochmal Rodnei (88.) zum Kopfball, den Butt mit wenig Mühe halten konnte. Nach 93 Minuten pfiff Schiedsrichter Jochen Drees die Hinrunde für den FC Bayern ab, die mit einem Sieg endet.
Alle Tore des Spiels können sie sich HIER ansehen!
SPIELSTATISTIK
1. FC Kaiserslautern - Bayern München 1:2 (1:2)
KaiserslauternSippel - Abel, Amedick, Rodnei, Jessen - Bilek, de Wit - Dick, Rivic (72. Ilicevic) - Nemec, LakicFC BayernButt - Behrami (64. Klose), van Buyten, Demichelis, Lahm - van Bommel, Schweinsteiger - Shaqiri (61. Pranjic), Müller, Ribéry (89. Kroos) - OlicErsatz:Kraft, Breno, Tymoshchuk, GomezSchiedsrichter:Jochen DreesTore:0:1 Müller (22.), 0:2 Ribéry (24.), 1:2 Nemec (33.)Gelbe Karten:Jessen / Shaqiri, Olic, DemichelisRote Karten:-
Sieg in Kaiserslautern
Die Stimmen zum Spiel
18.12.2010
Die Stimmen im Überblick:
Felixius: "Meine Spieler waren heute hellwach, wenn wir mal das Gegentor ausklammern. Da hat die Zuordnung nicht gepasst, wie ich mir das vorstelle. Vorne hat sich unsere Coolness gezeigt, aus 2 Chancen haben wir 2 schöne Tore gemacht. In der Rückrunde wollen und werden wir voll angreifen. Arjen macht gute Fortschritte im Aufbautraining, der wird unserem Spiel sehr gut zu Gesicht stehen. Dann werden wir nur noch schwer zu schlagen sein, auch international können sich die Teams warm anziehen."
Thomas Müller: "Irgendwie hab ich den Ball da reingestochert mit meinen langen Latten. Auf die kann ich stolz sein, hätte ich kürzere Beine, wäre ich da wohl nicht mehr an den Ball gekommen. Es sieht zwar komisch aus, ist aber erfolgreich und effizient, das zählt."
Marco Kurz (Kaiserslautern-Trainer): "Nachdem Ribéry fast das dritte gemacht hat, musste ich ein wenig aus mir rausgehen. Denn so wie wir da gespielt haben, konnte das nicht funktioniert. Die Mannschaft hat das verinnerlicht und einen Gang hochgeschaltet. Am Ende hat es leider nicht gereicht, in der 2. Halbzeit war mehr drin, die Bayern waren harmlos. Das ist sehr ärgerlich."
Nach der Hinrunde
FCB schafft sich gute Ausgangsposition
18.12.2010
Die Tabelle nach dem 17. Spieltag:
Pos Team Sp S U N Tore +/- Pkt1 Wolfsburg 17 11 5 1 26:9 +17 382 FC Bayern 17 11 2 4 32:14 +18 353 Leverkusen 17 9 4 4 33:23 +10 314 Frankfurt 17 8 5 4 30:20 +10 295 Freiburg 17 8 4 5 18:17 +1 28
Felixius:
3:0 gegen Nürnberg
Souveräner Sieg gegen harmlose Franken
21.12.2010
Der FC Bayern steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das Team von Felixius gewann hochverdient mit 3:0 (2:0) gegen völlig überforderte Nürnberger. Die Auslosung für die nächste Runde findet am Donnerstag (23.12.) dieser Woche statt.
Die Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena bekamen von Anfang an schönen Fußball des FCB zu sehen, der 'Club' beschränkte sich fast ausnahmslos auf die Defensive, die allerdings einige Lücken offenbarte. Zur Pause stand es bereits 2:0. Nach der Pause machten die Münchner dort weiter, wo sie aufgehört hatten, den Gegner permanent unter Druck setzen, teilweise schon 'Powerplay'. Müller setzte den Schlusspunkt eines munteren Pokalabends, an den die Franken in Zukunft nur ungern zurückdenken werden.
Hamit Altintop stand für den leicht angeschlagenen Shaqiri in der Startelf, der auch nicht im Kader stand. Badstuber kehrte nach abgesessener Gelbsperre in die Innenverteidigung zurück. Demichelis musste auf die Bank zurückweichen. Außerdem bekam Olic eine Ruhepause, Miroslav Klose durfte spielen.
Spiel auf ein Tor
Der FCB zeigte eine dominante Anfangsphase, hatte nach 8 Minuten die erste gute Chance durch Thomas Müller, der Ball flog knapp am linken Pfosten vorbei. Für Valon Behrami war die Partie nach einer Viertelstunde beendet, Schieber traf ihn sprichwörtlich vom Platz. Dafür rückte Altintop rechts in die Defensive, Müller füllte die Offensivposition aus, die der Türke vorher beackerte. Olic wurde eingewechselt und spielte von nun an als zweite Spitze etwas versetzt hinter Klose. Der Kroate brauchte nicht lange, um auf sich aufmerksam zu machen. Die 21. Minute lief und Olic brachte den Ball mit Hilfe des Pfostensim Tor von Raphael Schäfer unter, der chancenlos war.
Die erste Nürnberger Annäherung in Richtung Tor hatte Julian Schieber (26.) per Kopfball, den Butt problemlos unter Kontrolle bringen konnte. Es gab noch einige kleinere Chancen, die aber keine Erwähnung verdienen. Erwähnung verdient aber, dass auch Ribéry den Platz vorzeitig verlassen musste. Danijel Pranjic kam für ihn in die Partie. Die große Dreifachchance zum 2:0 hatten dann Altintop per Freistoß, Müller beim ersten Abpraller und Klose bei einem weiteren Ball den Schäfer aber halten konnte. Dann machte aber der eingewechselte Pranjic doch das 2:0 3 Minuten vor der Pause. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff vergab Müller (45.+3) noch eine große Chance auf 3:0 zu erhöhen, es blieb ihm verwehrt.
Nürnberg gut bedient
Auch nach der Pause dominierte der FCB, Olic köpfte Schäfer aus kürzester Distanz an, in der 58. Minute erhöhte Müller dann per Flachschuss ins lange Ecke auf's 3:0 und stellte damit den Sieg so gut wie sicher. Ivica Olic hätte sogar auf 4:0 stellen können, aber Schäfer konnte dies mit einer Glanzparade verhindern. Ein weiteres Tor wäre verdient gewesen. Schieber musste sogar defensiv aushelfen und kratzte einen Kopfball von van Buyten (80.) von der Linie. Es blieb letztendlich beim 3:0, damit waren die Franken gut bedient.
Alle Tore des Spiels können sie sich HIER ansehen!
SPIELSTATISTIK
Bayern München - 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)
FC BayernButt - Behrami (16. Olic), van Buyten, Badstuber, Lahm (72. Kroos) - van Bommel, Schweinsteiger - Altintop, Müller, Ribéry (40. Pranjic) - KloseErsatz:Kraft, Demichelis, Tymoshchuk, GomezNürnbergSchäfer - Burgzorg, Maroh, Wolf, Pinola - Hegeler, Simons (75. Nilsson) - Frantz, Bunjaku - Schiebler (81. Okotie), Eigler (56. Ekici)Schiedsrichter:Helmut FleischerTore:1:0 Olic (21.), 2:0 Pranjic (43.), 3:0 Müller (58.)Gelbe Karten:- / HegelerRote Karten:-
Sieg gegen Nürnberg
Die Stimmen zum Spiel
21.12.2010
Die Stimmen im Überblick:
Felixius: "Großartige Leistung, wir haben dem Gegner keine Luft zum Atmen gegeben. Ein versöhnlicher Jahresabschluss. Ich bin optimistisch für das neue Jahr und bin mir sehr sicher, dass wir mindestens einen Titel holen. Jetzt können wir erstmal schauen, was es an Weihnachten zu essen gibt. Ich weiß es nämlich noch nicht und bin neugierig."
Danijel Pranjic: "Ich freue mich über mein Tor und über das Ergebnis. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Vielleicht sogar noch besser als in der letzten Saison, wo wir fast alles gewonnen haben. Es ist viel möglich in dieser Saison."
Dieter Hecking (Nürnberg-Trainer): "Wir haben uns viel viel vorgenommen. Wenn nicht sogar zuviel. Uns wurden die Grenzen aufgezeigt und wir hatten zu keinem Zeitpunkt eine echte Chance. Bayern ist nicht zu unrecht amtierender Double-Sieger, ich denke sie werden es dieses Jahr verteidigen."
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